Vortrag und Diskussion mit Marianne Hirsch und Leo Spitzer Donnerstag, 24. Juni 2010, 18 Uhr NIG, Hörsaal II, Universitätsstr. 7, 1010 Wien Begrüßung: Christoph Augustynowicz Moderation: Annegret Pelz (Institut für Germanistik)
Marianne Hirsch ist Professorin am Institut für Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaft und am Institute für Gender Studies an der Columbia University in New York. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Nacherinnerung an vererbte, individuelle Erinnerungen an den Holocaust (Family Frames: Photography, Narrative, and Postmemory (1997), The Generatoin of Postmemory: Gender and Visuality After the Holocaust (2011).
Leo Spitzer ist emeritierter Professor für Geschichte am Dartmouth College, er arbeitet zu Flucht/Vertreibung, Widerstand und der Rolle von individuellem und kulturellem Gedächtnis (Hotel Bolivia. Auf den Spuren der Erinnerung an eine Zuflucht vor dem Nationalsozialismus (Wien 2003). Mit Mieke Bal und Jonathan Crewe: Acts of Memory: Cultural Recall in the Present (1999).
Marianne Hirsch/Leo Spitzer (2010): Ghosts of Home: The Afterlife of Czernowitz in Jewish Memory, eine Familien- und Lokalgeschichte über die Stadt Czernowitz, in der die Eltern von Marianne Hirsch aufwuchsen und den Holocaust überlebten.
Eine Veranstaltung des Doktoratskollegs "Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe" (
http://dk-galizien.univie.ac.at)
Unterstützt von dem Bruno Kreisky Forum, dem Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus in Wien und dem Verein Gedenkdienst
-- Mag. Dr. Ljiljana Radonic Koordination des Doktoratskollegs "Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe" Universität Wien Institut für Osteuropäische Geschichte Spitalgasse 2, Hof 3 1090 Wien
Tel. +43(1)4277-41120
ljiljana.radonic{ät}univie.ac.at http://dk-galizien.univie.ac.at