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Ahrens & Schwarz

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Wenigstens zum zweiten Mal haben "Aktivisten" Spiegeleier und Würstchen auf der ewigen Flamme im Ruhmespark in Kiew gebraten.



Die erste Aktion fand im Dezember statt:



Den "Aktivisten" drohen bis zu fünf Jahre Haft wegen "Grabschändung".
Verantwortlich zeichnen sich Vertreter der "Bratstwo" eines weiteren dubiosen Vereins aus dem Umfeld der Nationalisten.


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Handrij wrote:
Wenigstens zum zweiten Mal haben "Aktivisten" Spiegeleier und Würstchen auf der ewigen Flamme im Ruhmespark in Kiew gebraten.



Die erste Aktion fand im Dezember statt:



Den "Aktivisten" drohen bis zu fünf Jahre Haft wegen "Grabschändung".
Verantwortlich zeichnen sich Vertreter der "Bratstwo" eines weiteren dubiosen Vereins aus dem Umfeld der Nationalisten.

Mir fehlen einfach die Worte.

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PostPosted: Sunday 26. June 2011, 16:35 
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Handrij wrote:
Wenigstens zum zweiten Mal haben "Aktivisten" Spiegeleier und Würstchen auf der ewigen Flamme im Ruhmespark in Kiew gebraten.

Den "Aktivisten" drohen bis zu fünf Jahre Haft wegen "Grabschändung".


War die Begründung für die erste Aktion nicht unter anderem: "Während die Regierung viel Geld für das Gas für die ewigen Flammen ausgibt, erhöht sie die Gaspreise für die Veteranen. Sie sollte das Geld lieber für die Veteranen ausgeben."?

Handrij wrote:
Verantwortlich zeichnen sich Vertreter der "Bratstwo" eines weiteren dubiosen Vereins aus dem Umfeld der Nationalisten.


Welche Nationalisten meinen Sie? Meines Wissens ist Bratstwo anarchistisch-orthodox-panslawistisch (vielleicht ja von Makhno inspiriert). Zitat: Russen und Ukrainer sind Geschwister die von dem gleichen tatarischen Vater abstammen und aus dem Bauch der gleichen byzantinischen Mutter.



These users thanked the author stefko for the post: mbert (Sunday 26. June 2011, 17:10)
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stefko wrote:
Handrij wrote:
Wenigstens zum zweiten Mal haben "Aktivisten" Spiegeleier und Würstchen auf der ewigen Flamme im Ruhmespark in Kiew gebraten.

Den "Aktivisten" drohen bis zu fünf Jahre Haft wegen "Grabschändung".


War die Begründung für die erste Aktion nicht unter anderem: "Während die Regierung viel Geld für das Gas für die ewigen Flammen ausgibt, erhöht sie die Gaspreise für die Veteranen. Sie sollte das Geld lieber für die Veteranen ausgeben."?

Ja, siehe hier: http://www.bratstvo.info/bratstvo-text-22085.html
Angeblich werden für die ewige Flamme jeden Monat 300.000 Hrywnja (ca. 27.000 Euro) ausgegeben.

stefko wrote:
Handrij wrote:
Verantwortlich zeichnen sich Vertreter der "Bratstwo" eines weiteren dubiosen Vereins aus dem Umfeld der Nationalisten.


Welche Nationalisten meinen Sie? Meines Wissens ist Bratstwo anarchistisch-orthodox-panslawistisch (vielleicht ja von Makhno inspiriert). Zitat: Russen und Ukrainer sind Geschwister die von dem gleichen tatarischen Vater abstammen und aus dem Bauch der gleichen byzantinischen Mutter.

Ich beziehe mich vor allem auf den Gründer und Hauptidentifikationsfigur dieser Vereinigung Dmytro Kortschynskyj, der zu den Gründern der UNA-UNSO (Ukrainische Nationalversammlung - Ukrainische Nationale Selbstverteidigung) gehörte und 1992 als Freiwilliger nach Transnistrien ging, um gegen die Moldawier zu kämpfen. Der gleiche Verein beteiligte sich 1993 auf der Seite Georgiens im Abchasienkonflikt (vielleicht gehört er zu den acht Ukrainern mit der georgischen Ehrenbürgerschaft) und auf der Seite der Tschetschenen in den Tschetschenienkriegen. Er stand der "Ukrainischen Nationale Selbstverteidigung" bis 1997 vor ...

Zum Zitat:
Panslawismus ist das meines Erachtens nach nicht. Man leugnet die Verwandtschaft zu den Russen nicht, aber das ist auch alles:
Quote:
Казенщина і анархія перемішані на всьому православному просторі, проте Москва – полюс казенщини, Дніпро - полюс анархії. Росіянин та українець - брати і походять від спільного татарського батька, з однієї утроби візантійської матері. Проте реалізовують вони відмінні місії. Росіяни збирають каміння, українці розкидають. Нам поталанило: почалася доба розкидання. Останні п'ятсот років Росія перебувала в мейнстрімі і тому переважала нас. Наступні п'ятсот років будуть бунтом особистості проти суспільної машини, яка вже не потребує особистості. Тому Україна - актуальна. Наша продукція - свобода і містика - нині коштує дорожче ніж енергоносії.

http://for-freedom.ucoz.com/blog/bratst ... -07-28-102

Das Traktat ist ein ziemlich schlechtes Amalgam von Ukrainonationalismus, gepaart mit Orthodoxie und Elementen des Marktliberalismus, ein paar Spritzer Antisemitismus, dazu noch eine Prise Revolutionsromantik, um die Jugend zu begeistern.
Man war mal in der Eurasischen Bewegung, trat aber aufgrund antiukrainischer Tendenzen aus. Nationalisten benachbarter Staaten können sich zumeist nicht füreinander begeistern. Früher oder später gibt es immer Konflikte um Gebiete und Geschichtsinterpretationen.

Mehr Infos zu dieser Figur:
Ukrainisch: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/ ... 0%B8%D1%87
Russisch: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/ ... 0%B8%D1%87
Englisch: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/ ... orchynskyy

Der Anarchokommunist Nestor Machno kann sich ja leider gegen Vereinnahmungen dieser Figuren nicht mehr wehren ...


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Handrij wrote:
stefko wrote:
Welche Nationalisten meinen Sie? Meines Wissens ist Bratstwo anarchistisch-orthodox-panslawistisch (vielleicht ja von Makhno inspiriert). Zitat: Russen und Ukrainer sind Geschwister die von dem gleichen tatarischen Vater abstammen und aus dem Bauch der gleichen byzantinischen Mutter.

Ich beziehe mich vor allem auf den Gründer und Hauptidentifikationsfigur dieser Vereinigung Dmytro Kortschynskyj, der zu den Gründern der UNA-UNSO (Ukrainische Nationalversammlung - Ukrainische Nationale Selbstverteidigung) gehörte und 1992 als Freiwilliger nach Transnistrien ging, um gegen die Moldawier zu kämpfen. Der gleiche Verein beteiligte sich 1993 auf der Seite Georgiens im Abchasienkonflikt (vielleicht gehört er zu den acht Ukrainern mit der georgischen Ehrenbürgerschaft) und auf der Seite der Tschetschenen in den Tschetschenienkriegen. Er stand der "Ukrainischen Nationale Selbstverteidigung" bis 1997 vor ...


ich würde sagen zwischen 97 bis heute ist eine lange Zeit. Er wäre nicht der erste, der seine Meinung geändert hat.

Das Manifest ist in erster Linie wirr. Und wie gesagt eine Ansammlung von allem möglichen. Die Punkte, die mir am meisten ins Auge stachen, waren Orthodoxie und Anarchie und das was ich als das panslawistische Element bezeichnet habe, obwohl ich mir bewusst bin, dass es mit dem klassischen Panslawismus nichts zu tun hat. Es ist mehr als das Nicht-Verleugnen der Verwandschaft mit den Russen. In dem Absatz vor dem, den sie zitiert haben, wird praktisch Russland und die Ukraine als zwei Teile eines gemeinsamen betrachtet. Wobei für Ukraine das Wort Kleinrussland gebraucht wird. Bratstvo wären somit die ersten "Ukrainonationalisten", die sich selber als Kleinrussen bezeichnen. Allerdings wurde laut dem Manifest Großrussland korumpiert und muß quasi durch Kleinrussland errettet werden. Vielleicht ist das der Punkt wo man sich mit der Euroasiatischen Bewegung in die Quere gekommen ist. Der Rest (Antiamerikanismus, Antieuropäismus, Orthodoxie, ...) passt wunderbar zusammen. Mein erster Gedanke war, dass mich das ganze sehr an Vitrenko erinnert.

Handrij wrote:
Zum Zitat:
Panslawismus ist das meines Erachtens nach nicht. Man leugnet die Verwandtschaft zu den Russen nicht, aber das ist auch alles:
Quote:
Казенщина і анархія перемішані на всьому православному просторі, проте Москва – полюс казенщини, Дніпро - полюс анархії. Росіянин та українець - брати і походять від спільного татарського батька, з однієї утроби візантійської матері. Проте реалізовують вони відмінні місії. Росіяни збирають каміння, українці розкидають. Нам поталанило: почалася доба розкидання. Останні п'ятсот років Росія перебувала в мейнстрімі і тому переважала нас. Наступні п'ятсот років будуть бунтом особистості проти суспільної машини, яка вже не потребує особистості. Тому Україна - актуальна. Наша продукція - свобода і містика - нині коштує дорожче ніж енергоносії.

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Das Traktat ist ein ziemlich schlechtes Amalgam von Ukrainonationalismus, gepaart mit Orthodoxie und Elementen des Marktliberalismus, ein paar Spritzer Antisemitismus, dazu noch eine Prise Revolutionsromantik, um die Jugend zu begeistern.
Man war mal in der Eurasischen Bewegung, trat aber aufgrund antiukrainischer Tendenzen aus. Nationalisten benachbarter Staaten können sich zumeist nicht füreinander begeistern. Früher oder später gibt es immer Konflikte um Gebiete und Geschichtsinterpretationen.

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stefko wrote:
ich würde sagen zwischen 97 bis heute ist eine lange Zeit. Er wäre nicht der erste, der seine Meinung geändert hat.

ok

stefko wrote:
Wobei für Ukraine das Wort Kleinrussland gebraucht wird. Bratstvo wären somit die ersten "Ukrainonationalisten", die sich selber als Kleinrussen bezeichnen.

So Zentral ist der Begriff Kleinrussland in dem "Manifest" aber nicht. In der Regel spricht er von Ukrainern und Russländern, aber der gemeinsame Ursprung aus der Rus wird eben betont, während die "wahren" Ukraino- und Russonationalisten das Erbe der Kiewer Rus für sich allein beanspruchen.


stefko wrote:
Mein erster Gedanke war, dass mich das ganze sehr an Vitrenko erinnert.

Bei Nationalisten braucht man in der Regel nur ein paar Wörter in den Texten austauschen (meist Territorialbezeichnungen) und man kann diese weiterverwenden. So ist das halt mit den nationalen Ideologien.


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Handrij wrote:
Bei Nationalisten braucht man in der Regel nur ein paar Wörter in den Texten austauschen (meist Territorialbezeichnungen) und man kann diese weiterverwenden. So ist das halt mit den nationalen Ideologien.


... was aber ebenso im Hinblick auf Kommunismus und andere "ismen" gilt. Parolen haben generell die Eigenart sich oft ziemlich zu ähneln :)

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mbert wrote:
Handrij wrote:
Bei Nationalisten braucht man in der Regel nur ein paar Wörter in den Texten austauschen (meist Territorialbezeichnungen) und man kann diese weiterverwenden. So ist das halt mit den nationalen Ideologien.


... was aber ebenso im Hinblick auf Kommunismus und andere "ismen" gilt. Parolen haben generell die Eigenart sich oft ziemlich zu ähneln :)

Naja, wenn du Ideologie als ein Kennzeichen der Moderne meinst, ok, aber alle "ismen" ist doch ein wenig platt ...
Feudalismus, Kapitalismus, Liberalismus, Anarchismus, Kommunismus, Faschismus, Sozialismus, (Historischer) Materialismus, Katholizismus, Nationalismus, Poststrukturalismus, Aktionismus
Da sind nicht nur Ideologien dabei :-D

In der Regel verstecken sich hinter solchen Behauptungen die Verteidiger der "Ideologiefreiheit", die letztendlich nur der Ideologie des alternativlosen "Jetzt" aufsitzen ...



These users thanked the author Handrij for the post (total 2): eurojoseph (Wednesday 29. June 2011, 10:56) • Sonnenblume (Sunday 26. June 2011, 22:11)
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Handrij wrote:
In der Regel verstecken sich hinter solchen Behauptungen die Verteidiger der "Ideologiefreiheit", die letztendlich nur der Ideologie des alternativlosen "Jetzt" aufsitzen ...


Du hast damit natürlich recht. Aber betrachten wir es mal so: die meisten "ismen" versprechen doch in irgendeiner Form eine allgemeine Erklärung und Lösungskonzepte für einen ganzen Strauß von Fragen und Problemen. Dem gegenüber ist doch ein gutes Maß an Misstrauen angebracht.

Und etwas salopp, aber auch mit einem Kern Ernsthaftigkeit halte ich es immer noch mit Ferris Bueller:

Quote:
"Not that I condone fascism, or any -ism for that matter. -Ism's in my opinion are not good. A person should not believe in an -ism, he should believe in himself. I quote John Lennon: ‘I don't believe in The Beatles, I just believe in me.’ Good point there. After all, he was the walrus. I could be the walrus. I'd still have to bum rides off people."


Quelle: Ferris Bueller's Day Off (siehe z.B. URL is visible only for registered users. Register here oder das Kino Eures Vertrauens).

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mbert wrote:
Und etwas salopp, aber auch mit einem Kern Ernsthaftigkeit halte ich es immer noch mit Ferris Bueller:

Quote:
"Not that I condone fascism, or any -ism for that matter. -Ism's in my opinion are not good. A person should not believe in an -ism, he should believe in himself. I quote John Lennon: ‘I don't believe in The Beatles, I just believe in me.’ Good point there. After all, he was the walrus. I could be the walrus. I'd still have to bum rides off people."


Quelle: Ferris Bueller's Day Off (siehe z.B. URL is visible only for registered users. Register here oder das Kino Eures Vertrauens).

Und auch das kann man wieder Formalisieren und heraus kommt ein neuer -ismus: Individualismus.
Unser (oder mein) (post-)modernes Denken zwingt einen zu Formalisierungen und rein sprachlich kommt beim Oberbegriff zumeist ein -ismus heraus, wo sich die griechischen Wurzeln der deutschen Sprache und anderer in dieser Gegend wieder zu Worte melden ....


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Handrij wrote:
Unser (oder mein) (post-)modernes Denken zwingt einen zu Formalisierungen und rein sprachlich kommt beim Oberbegriff zumeist ein -ismus heraus, wo sich die griechischen Wurzeln der deutschen Sprache und anderer in dieser Gegend wieder zu Worte melden ....


Ja, das ist ein klassisches Dilemma, Mann sind wir arm dran [smilie=dash2.gif] :-D

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Handrij wrote:
stefko wrote:
Wobei für Ukraine das Wort Kleinrussland gebraucht wird. Bratstvo wären somit die ersten "Ukrainonationalisten", die sich selber als Kleinrussen bezeichnen.

So Zentral ist der Begriff Kleinrussland in dem "Manifest" aber nicht. In der Regel spricht er von Ukrainern und Russländern


Stimmt, aber ein ukrainischer Nationalist würde gar nicht auf die Idee kommen diesen Begriff zu verwenden. Auch wenn der Begriff nur einmal verwendet wird, so strotzt der weitere Text nur so von (eigenartigen) Metaphern in der die Verbundenheit von Russen und Ukrainern betont wird. Z.B. die Russen sind die Sprengköpfe, die Ukrainer das Transportmittel.

Letztendlich quasi eine Fortsetzung des sowjetischen Mythos der Brudervölker.

Handrij wrote:
aber der gemeinsame Ursprung aus der Rus wird eben betont, während die "wahren" Ukraino- und Russonationalisten das Erbe der Kiewer Rus für sich allein beanspruchen.


stefko wrote:
Mein erster Gedanke war, dass mich das ganze sehr an Vitrenko erinnert.

Bei Nationalisten braucht man in der Regel nur ein paar Wörter in den Texten austauschen (meist Territorialbezeichnungen) und man kann diese weiterverwenden. So ist das halt mit den nationalen Ideologien.


Wie mbert bereits festgestellt hat, gilt es nicht nur für Nationalismen. Deswegen funktioniert auch der Wechsel von Kommunismus/Sozialismus zu Nationalismus so gut. Man braucht in die Parolen nur kleine Eigenschaftswörter, die eine Nation bezeichnen, einfügen ...

Sogar die Mythen lassen sich oft gut weiterverwenden. Wie auch die Aktion Bratstwos für die Veteranen zeigt.



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stefko wrote:
Handrij wrote:
stefko wrote:
Wobei für Ukraine das Wort Kleinrussland gebraucht wird. Bratstvo wären somit die ersten "Ukrainonationalisten", die sich selber als Kleinrussen bezeichnen.

So Zentral ist der Begriff Kleinrussland in dem "Manifest" aber nicht. In der Regel spricht er von Ukrainern und Russländern


Stimmt, aber ein ukrainischer Nationalist würde gar nicht auf die Idee kommen diesen Begriff zu verwenden. Auch wenn der Begriff nur einmal verwendet wird, so strotzt der weitere Text nur so von (eigenartigen) Metaphern in der die Verbundenheit von Russen und Ukrainern betont wird. Z.B. die Russen sind die Sprengköpfe, die Ukrainer das Transportmittel.

Letztendlich quasi eine Fortsetzung des sowjetischen Mythos der Brudervölker.

Handrij wrote:
aber der gemeinsame Ursprung aus der Rus wird eben betont, während die "wahren" Ukraino- und Russonationalisten das Erbe der Kiewer Rus für sich allein beanspruchen.


stefko wrote:
Mein erster Gedanke war, dass mich das ganze sehr an Vitrenko erinnert.

Bei Nationalisten braucht man in der Regel nur ein paar Wörter in den Texten austauschen (meist Territorialbezeichnungen) und man kann diese weiterverwenden. So ist das halt mit den nationalen Ideologien.


Wie mbert bereits festgestellt hat, gilt es nicht nur für Nationalismen. Deswegen funktioniert auch der Wechsel von Kommunismus/Sozialismus zu Nationalismus so gut. Man braucht in die Parolen nur kleine Eigenschaftswörter, die eine Nation bezeichnen, einfügen ...

Sogar die Mythen lassen sich oft gut weiterverwenden. Wie auch die Aktion Bratstwos für die Veteranen zeigt.

Viel Wahres in den Beiträgen - ich fand die Aktion zuerst mal super, allerdings nicht mit diesen
"Brüdern" ...spei....generell kotzen mich dieser bombastische Schwachsinn und diese leeren Rituale nur an, allerdings sind diese Vögel um nix besser - anscheinend wie schon gut rausgearbeitet eine dumpfe antisemitisch, antiwestliche Idiotentruppe - richtige Sache von den falschen Leuten, ich glaub der gute Machno wär auch angewidert von denen...

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könnt Ihr Euch vorstellen, es kommen ein paar "...ismen-Anhänger" auf die Idee und veranstalten in der zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaften in Berlin, Unter den Linden, ein buntes Picknick.
Was ist dann los?

Grabschändung, Schändung eines Denkmals, bleibt für mich immer eine Straftat.
Die Toten können sich nicht wehren.

Man kann seinen politischen Frust, seine Empörung über Verschwendung auch an anderer Stelle loswerden. Diese paar Kubikmeter machen den Kohl auch nicht fett, wo in fast jeder Schule und jeder Verwaltung unregulierte Heizungen sind und die "effektivsten" Kessel ihren Dienst tun.


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galizier wrote:
könnt Ihr Euch vorstellen, es kommen ein paar "...ismen-Anhänger" auf die Idee und veranstalten in der zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaften in Berlin, Unter den Linden, ein buntes Picknick.
Was ist dann los?

Grabschändung, Schändung eines Denkmals, bleibt für mich immer eine Straftat.
Die Toten können sich nicht wehren.

Man kann seinen politischen Frust, seine Empörung über Verschwendung auch an anderer Stelle loswerden. Diese paar Kubikmeter machen den Kohl auch nicht fett, wo in fast jeder Schule und jeder Verwaltung unregulierte Heizungen sind und die "effektivsten" Kessel ihren Dienst tun.


Grundsätzlich stimm ich mit Ihnen überein, allerdings IMHO ist das ein stalinistisches Denkmal wo es um NICHT um allgemeines Gedenken geht oder um den 2.Weltkrieg sondern um den "grossen vaterländischen krieg" der erst begann als sich einer der beiden Verbrecher nicht mehr an den vorher ausgehandelten Pakt gehalten hat....also um die übliche Geschichtsfälschung .....ja wenn das Denkmal wirklich ein demokratisches wär - mit dem üblichen Appendix der auch den Hitler-Stalin-Pakt und die Okkupation der in den Geheimen Zusatzprotokollen erwähnen würde sähe ich das anders ...ausserdem gehört zu einer Schändung IMHO mehr als ein paar Eier braten....und wenn ich an das wunderbar veränderte Denkmal in Bulgarien denke - wo auch ganz klar gezeigt wurde - ohne Lend und Lease wäre der Krieg für die SU GAAAAANZ anders ausgegangen - da kann ich solche Aktionen NUR gut heissen.....wobei ich generell noch hinzufügen möchte, das man mit Ihrer Argumentation auch
die Versetzung des bronzenen Soldaten in Riga nicht gutheissen dürfte ...ich geh noch weiter, die Esten hätten auch das Recht gehabt ihn einzuschmelzen, denn sie sind von den Soviets NULL befreit worden, im Gegenteil, Riga war schon von den Nazis befreit und wurde DANN von den Soviets besetzt...und solange die ewige Flamme in Berlin ein DDR-Denkmal war wäre so eine "Schändung" absolut legitim gewesen....übrigens finde ich das Pathos ewiger Flammen schrecklich, hüben wie drüben (auch in den USA) und erinnert mich an klerikales ....ewiges Licht bei den Katholiken....

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Ich denke da gehen unsere Meinungen zu weit auseinander.
Ich sehe eine solche Stelle oder andere solche Denkmäler als die Stelle an, an der Menschen die betrauern können, von denen manchmal nicht einmal die Todesnachricht existiert.
Ich weiß von meinem Großvater, dass er 1947 unterhalb von Moskau tot aus dem fahrenden Zug geworfen wurde, als er endlich in Richtung Heimat unterwegs war. Es gibt ein eidesstattliches Protokoll von einem Mitgefangenen, der etwas zur Strecke und zur Zeit aussagte, und einen Brief an meine Oma weiterleitete.
Wir haben sein letztes Bild.

Diese Denkmäler sind nicht für Stalin gebaut. Sie erinnern in erster Linie an Millionen Soldaten, bekannte und unbekannte Opfer des Krieges.

Würde ich Deiner Logik folgen, müsste man alle Gedenksteine für die Soldaten des 1. WK schleifen. Waren doch selbst schuld, dass sie hinter dem Kaiser hergelaufen sind,



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galizier wrote:
Ich denke da gehen unsere Meinungen zu weit auseinander.
Ich sehe eine solche Stelle oder andere solche Denkmäler als die Stelle an, an der Menschen die betrauern können, von denen manchmal nicht einmal die Todesnachricht existiert.
Ich weiß von meinem Großvater, dass er 1947 unterhalb von Moskau tot aus dem fahrenden Zug geworfen wurde, als er endlich in Richtung Heimat unterwegs war. Es gibt ein eidesstattliches Protokoll von einem Mitgefangenen, der etwas zur Strecke und zur Zeit aussagte, und einen Brief an meine Oma weiterleitete.
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Würde ich Deiner Logik folgen, müsste man alle Gedenksteine für die Soldaten des 1. WK schleifen. Waren doch selbst schuld, dass sie hinter dem Kaiser hergelaufen sind,

galizier wrote:
Ich denke da gehen unsere Meinungen zu weit auseinander.
Ich sehe eine solche Stelle oder andere solche Denkmäler als die Stelle an, an der Menschen die betrauern können, von denen manchmal nicht einmal die Todesnachricht existiert.
Ich weiß von meinem Großvater, dass er 1947 unterhalb von Moskau tot aus dem fahrenden Zug geworfen wurde, als er endlich in Richtung Heimat unterwegs war. Es gibt ein eidesstattliches Protokoll von einem Mitgefangenen, der etwas zur Strecke und zur Zeit aussagte, und einen Brief an meine Oma weiterleitete.
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Diese Denkmäler sind nicht für Stalin gebaut. Sie erinnern in erster Linie an Millionen Soldaten, bekannte und unbekannte Opfer des Krieges.

Würde ich Deiner Logik folgen, müsste man alle Gedenksteine für die Soldaten des 1. WK schleifen. Waren doch selbst schuld, dass sie hinter dem Kaiser hergelaufen sind,


Aber geh !!! Gar nix muss man schleifen...ich seh halt das alles nicht so bierernst - drum find ich grillen auf ewigen Flammen auch irgendwie anarchistisch.....vor allem, das tut in WIRKLICHKEIT WIRKLICH KEINEM WEH...AUSSER mR. bOOOMBAStIC UND SEINER gANG...na ehrlich...is auch was andres, wenn man bei einem Gedenken so stört ...obwohl was bei manchem Gedenken so geschichtsgefälscht und denunziert wird, da möcht ich dann schon mehr als nur auf der Flamme grillen, sengen und brandschatzen fällt mir dazu manchmal ein....ok ich tu es dann eh nicht - aber ...na ja gut ...und ja ich freu mich schon wenn so verschärfte Denkmäler wo immer noch "für die Heimat" gefallen wurde, wenn die weniger werden - da mein ich jetzt aber "unsre" - in D und A ...da hätt ich dann schon gern a bissl semtex oder tnt oder c4...you name it...find ich genauso schlimm wie das gestalinistelte....

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eurojoseph wrote:
galizier wrote:
Ich denke da gehen unsere Meinungen zu weit auseinander.
Ich sehe eine solche Stelle oder andere solche Denkmäler als die Stelle an, an der Menschen die betrauern können, von denen manchmal nicht einmal die Todesnachricht existiert.
Ich weiß von meinem Großvater, dass er 1947 unterhalb von Moskau tot aus dem fahrenden Zug geworfen wurde, als er endlich in Richtung Heimat unterwegs war. Es gibt ein eidesstattliches Protokoll von einem Mitgefangenen, der etwas zur Strecke und zur Zeit aussagte, und einen Brief an meine Oma weiterleitete.
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Würde ich Deiner Logik folgen, müsste man alle Gedenksteine für die Soldaten des 1. WK schleifen. Waren doch selbst schuld, dass sie hinter dem Kaiser hergelaufen sind,


Aber geh !!! Gar nix muss man schleifen...ich seh halt das alles nicht so bierernst - drum find ich grillen auf ewigen Flammen auch irgendwie anarchistisch.....vor allem, das tut in WIRKLICHKEIT WIRKLICH KEINEM WEH...AUSSER mR. bOOOMBAStIC UND SEINER gANG...na ehrlich...is auch was andres, wenn man bei einem Gedenken so stört ...obwohl was bei manchem Gedenken so geschichtsgefälscht und denunziert wird, da möcht ich dann schon mehr als nur auf der Flamme grillen, sengen und brandschatzen fällt mir dazu manchmal ein....ok ich tu es dann eh nicht - aber ...na ja gut ...und ja ich freu mich schon wenn so verschärfte Denkmäler wo immer noch "für die Heimat" gefallen wurde, wenn die weniger werden - da mein ich jetzt aber "unsre" - in D und A ...da hätt ich dann schon gern a bissl semtex oder tnt oder c4...you name it...find ich genauso schlimm wie das gestalinistelte....

Hast du gelesen, was galizier geschrieben hat? Und wenn ja, hast du mal eine Sekunde darüber nachgedacht? Oder ist in deinem Kopf vor lauter Hass kein Platz mehr für klares Denken und etwas Mitgefühl für jene, die kein Grab haben, um ihre Angehörigen zu betrauern? Es ist schade, dass dir keiner beigebracht hat, dass es so etwas wie Toleranz gibt. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß, das meißte spielt sich im Graubereich ab. Das es nur Gut oder Böse gibt, denken nur Kinder. Aber die haben bekanntlich noch eine weite Entwicklung vor sich. Ich hoffe, dass es dafür bei dir noch nicht zu spät ist.

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Hast du gelesen, was galizier geschrieben hat? Und wenn ja, hast du mal eine Sekunde darüber nachgedacht? Oder ist in deinem Kopf vor lauter Hass kein Platz mehr für klares Denken und etwas Mitgefühl für jene, die kein Grab haben, um ihre Angehörigen zu betrauern? Es ist schade, dass dir keiner beigebracht hat, dass es so etwas wie Toleranz gibt. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß, das meißte spielt sich im Graubereich ab. Das es nur Gut oder Böse gibt, denken nur Kinder. Aber die haben bekanntlich noch eine weite Entwicklung vor sich. Ich hoffe, dass es dafür bei dir noch nicht zu spät ist.[/quote]
Und ob ich gelesen hab was Galizier geschrieben hat....und da der Grossvater 1947
aus dem Zug geworfen worden ist, ist dieses Denkmal eben genau NICHT für ihn, sondern verherrlicht jene, die ihn rausgeworfen haben - denen gegenüber soll ich tolerant sein, denen über soll ich Ergriffenheit an den Tag legen ......auf diesen Denkmälern steht NICHTS aber auch gar nichts für diese Opfer......im Gegenteil die Menschen des Widerstandes gegen die sovietische Okkupation werden bis heute verhöhnt....oder ???

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eurojoseph wrote:
Und ob ich gelesen hab was Galizier geschrieben hat....und da der Grossvater 1947
aus dem Zug geworfen worden ist, ist dieses Denkmal eben genau NICHT für ihn, sondern verherrlicht jene, die ihn rausgeworfen haben - ...

Wer sagt das?

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eurojoseph wrote:
denen gegenüber soll ich tolerant sein, denen über soll ich Ergriffenheit an den Tag legen ......auf diesen Denkmälern steht NICHTS aber auch gar nichts für diese Opfer......im Gegenteil die Menschen des Widerstandes gegen die sovietische Okkupation werden bis heute verhöhnt....oder ???


Ich glaube, genau das (Toleranz oder auch Respekt) verdient jeder Mensch. In einem Krieg gibt es fast nur Opfer. Ich halte nichts von Pauschalverurteilungen, weder hüben noch drüben. Insofern verdient auch der "ehemalige Feind" genau diesen Respekt. Wenn nun ein Denkmal pompöser Heldenkitsch ist, habe ich allerdings auch ein wenig praktische Probleme, mit dieser Sichtweise da heranzugehen. Geschmack ist nun einmal Geschmacksache. Und zu tierisch ernst muss man auch nicht immer sein. Ich verstehe die Bedenken einiger hier, aber im Grunde muss ich dennoch grinsen, wenn ich über diese Art von Kreativität lese :)

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mbert wrote:
eurojoseph wrote:
denen gegenüber soll ich tolerant sein, denen über soll ich Ergriffenheit an den Tag legen ......auf diesen Denkmälern steht NICHTS aber auch gar nichts für diese Opfer......im Gegenteil die Menschen des Widerstandes gegen die sovietische Okkupation werden bis heute verhöhnt....oder ???


Ich glaube, genau das (Toleranz oder auch Respekt) verdient jeder Mensch. In einem Krieg gibt es fast nur Opfer. Ich halte nichts von Pauschalverurteilungen, weder hüben noch drüben. Insofern verdient auch der "ehemalige Feind" genau diesen Respekt. Wenn nun ein Denkmal pompöser Heldenkitsch ist, habe ich allerdings auch ein wenig praktische Probleme, mit dieser Sichtweise da heranzugehen. Geschmack ist nun einmal Geschmacksache. Und zu tierisch ernst muss man auch nicht immer sein. Ich verstehe die Bedenken einiger hier, aber im Grunde muss ich dennoch grinsen, wenn ich über diese Art von Kreativität lese :)


Mag schon sein, das jeder Mensch respekt verdient - vor allem wenn er tot ist, vorher ...da tu ich mir schwer, bei Gröfaz, Dshugasvilli, Pol Pot, Mao, Franco, Pinochet, Osama B. L. und deren Einpeitschern ...da wandle ich General Sheridans schrecklichen Ausspruch ab auf "Nur ein toter (Name einsetzen) ist ein guter...aber ja - ich geb zu da bin ich selber meilenweit von meinem Idelbild entfernt...vielleicht wenn ich 35 Jahre irgendwo meditieren würde, unterm Bodhi-Baum vielleicht - könnt ich dann auch nur milde lächeln und verstehen...jetzt geht es noch nicht...(meinem Kopf ist schon klar, das ALLES Ursachen hat..insofern weiss ich schon das es pathologische etc. Gründe hat warum ein Hitler oder ein Stalin genau so wurden und nicht anders...aber... [smilie=dash2.gif] ...manche Menschen können sogar den Mördern ihrer Kinder verzeihen - ich könnt das nicht...

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Sonnenblume wrote:
eurojoseph wrote:
Und ob ich gelesen hab was Galizier geschrieben hat....und da der Grossvater 1947
aus dem Zug geworfen worden ist, ist dieses Denkmal eben genau NICHT für ihn, sondern verherrlicht jene, die ihn rausgeworfen haben - ...

Wer sagt das?


wollen Sie damit sagen, das die ewige Flamme für Galizische Opfer der Sovietunion oder generell für Opfer der durch die SU - umgekommenen brennt ....na dann nehm ich alles sofort zurück - 5 Jahre für die Eierbrater....... NONO wetten das es genau die aus- dem- Zug -Schmeisser sind (ausser er wurde, weil schon tot, von Mitdeportierten, also auch Opfern aus Überlebensgründen aus dem Zug geworfen - da könnt ih was missverstanden haben...sorry wenn es so wär, aber das weiss nur der Galizier - [Missverständnisse würden allerdings nach Aufklärung schreien, und nicht nach irgendwelcher Empörung, (die noch weiterverschleiernd ist)), die direkt oder zumindest indirekt geehrt werden...warum sonst gäb es in Zaporisshija (und nicht nur dort..) eine Dshershinski - Strasse oder Blvd ?? Oder die Stadt Dniprodshershinsk - heisst die jetzt Dnipromachnowsk, oder Dniproshevtshenksk ...na ich fürcht das wird so nicht sein....
....aber es wird auch hier wieder Menschen geben de das Verstehen, NKWD-Versteher halt...

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eurojoseph wrote:
Sonnenblume wrote:
eurojoseph wrote:
Und ob ich gelesen hab was Galizier geschrieben hat....und da der Grossvater 1947
aus dem Zug geworfen worden ist, ist dieses Denkmal eben genau NICHT für ihn, sondern verherrlicht jene, die ihn rausgeworfen haben - ...

Wer sagt das?


wollen Sie damit sagen, das die ewige Flamme für Galizische Opfer der Sovietunion oder generell für Opfer der durch die SU - umgekommenen brennt ....na dann nehm ich alles sofort zurück - 5 Jahre für die Eierbrater....... NONO wetten das es genau die aus- dem- Zug -Schmeisser sind (ausser er wurde, weil schon tot, von Mitdeportierten, also auch Opfern aus Überlebensgründen aus dem Zug geworfen - da könnt ih was missverstanden haben...sorry wenn es so wär, aber das weiss nur der Galizier - [Missverständnisse würden allerdings nach Aufklärung schreien, und nicht nach irgendwelcher Empörung, (die noch weiterverschleiernd ist)), die direkt oder zumindest indirekt geehrt werden...warum sonst gäb es in Zaporisshija (und nicht nur dort..) eine Dshershinski - Strasse oder Blvd ?? Oder die Stadt Dniprodshershinsk - heisst die jetzt Dnipromachnowsk, oder Dniproshevtshenksk ...na ich fürcht das wird so nicht sein....
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Vergiß es, für dich ist es noch ein weiter Weg.

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lieber Eurojoseph,

nun lassen wir mal die alten ruhen, ansonsten würden wir mal auf dem Beitrag Österreichs bei der Entwicklung der Korruption in Osteuropa zurückkommen.

Aber widmen wir uns mal der Altvorderen. Der hoch geehrte Felix Edmundowitsch ist Autor vieler Texte, die auch heute noch weltweit als Fachliteratur geschätzt werden.
Auch bei den westlichen Diensten.
Nicht er war das Pickel am Hintersten Stalins, sondern ein gewisser Berija.
Das man seinen Namen für das Wachregiment der Stasi mißbraucht hat ist seine Schuld. Da war er schon im Jenseits.

Er gehörte noch zu den Leuten unter Lenin, die bestrebt waren etwas Gutes zu entwickeln.
Fang aber jetzt nicht mit der bestellten und bezahlten Revolution an.


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