Maulwurfmeister wrote:
EUkraine wrote:
Ich bin ein Patriot der Ukraine der die Hoffnung hat das die Ukraine sich bald der Eu anschließen kann und von Russland wegkommt.
Einen wunderschönen guten Tag,
Ich will Ihnen Ihre Ilusionen ja nicht nehmen, aber die Ukraine wird so bald nicht in die EU aufgenohmen werden und schon garnicht in den nächsten 5 Jahren, so wie es timoschenko verspricht. Die EU hat schon genung arme, korrupte Länder wie Rumänien und Bulgarien. Und die Ukraine ist um ein vielfaches größer als die oben gennanten Länder. Ein weiteres Problem wäre dann ja auch, das die ostländer vielleicht noch eine Stimmenmehrheit hätten. Das wäre dann das entgültige Ende der EU. Schon heute hat man ja genug probleme mit der blockadehaltung von seiten polens.
Die Eu verspricht der Ukraine denn eu-beitritt nur, damit die Ukraine nach ihrer Pfeiffe tanzt. So wie bei der Türkei (auch ein bevölkerungsreiches Land). Und die Populisten timoschenko und juschenko gehen mit dem Versprechen des baldigen eu-beitritts auf Stimmenfang.
Ohne frage würde die Ukraine von eu -beitritt profitieren, doch man sollte nicht vergessen, das andere länder für den "spass"(Subventionen) auch zahlen und auch diese müssen dem Eu-Beitritt zustimmen. Oder länder die jetzt netto-empfänger sind werden weniger bekommen, und auch die müssen dem Eu-Beitritt zustimmen.
Es stimmt, dass die eu auch noch eine wertegemeinschaft ist. Doch die Osteuropäischen länder haben mehr gemeinsame werte mit den U.S.A. als mit west europa (z.B. im foltern von Terroristenn in baltischen ländern.)
Einen baldigen EU Beitritt, auf den habe ich auch nicht gesetzt. Mit Pfeife tanzen hat das nichts zu tun, sondern das einführen demokratischer Normen. Auch mit der Blockade ist blödsinn, da die EU ein Gesetz verabschiedet, die Zwergstaaten ein gewichtiges Veto nicht mehr möglich macht. Die Ukraine ist der größte europäische Staat, das würde die EU zur Zeit nie verkraften. Dennoch eine demokratische Ukraine bietet riesige Möglichkeiten.
Maulwurfmeister wrote:
Und zum Nato-beitritt. Die Ukraine würde besser ohne die Nato leben. das sie keine feinde in Europa hat (Oder falls sie doch einen finden, gegen denn würde die nato auch nichts machen (Haben Sie 2008 die "Olympischen Spiele" geguckt?)). Und als Nato-Mitlglied müsste sich die Ukraine am Krieg in afghanistan beteiligen. Spähtestens wenn die ersten toten soldaten in die Ukraine zurückkehren, wird die begeisterung für die Nato sinken, die ja schon jetzt nicht so hoch ist.
Das beste für die Ukraine wäre, wenn sie gute Beziehungen zu allen staaten hätte und sich aus der Geopolitik heraushalten würde, so wie die Schweiz, die weder in der Nato noch in der Eu ist (Und die bestens damit lebt). Die Ukrainer sollten endlich mal begreifen,dass sie sich den Wholstand selbst erarbeiten können und sollen. und Das geht auch ohne eu-beitritt.
Was erlaubst du dir soetwas zu sagen? Der NATO Beitritt der Ukraine ist wichtig um sich symbolisch von Russland loszulösen. Das Model der Baltischen Staaten und Polen zeigt das, diese sich kulturell sehr gut weiter entwickeln. Diese Staaten brauchen von Russland keine Angst mehr zu haben.
Sowie die Schweiz??? Geht es noch? DU vergleichst einen erfolgreichen Zwergstaat mit einem Osteuropäischen Opfer des rusischen Bären. Sehr schlechter Vergleich!
Maulwurfmeister wrote:
EUkraine wrote:
Hier stellt sich nicht die Frage wer besser ist, sondern Fakt ist das Janukovitch die Wahlen gefälscht hat.
so groß war die Wahlfälschung wohl doch nicht, wenn er Jetzt in freien und ungefälschten Wahlen haushoch gegen juschenko gewonnen hat.
So toll war die arbeit von juschenko wohl doch nicht, wenn er bei der wahl einen weltrekord geschaft hat.
(Schlechtestes Ergebnis eines Amtierenden Präsidenten bei der wiederwahl).
Nicht mal Putin würde so was schaffen, wenn man freie und unabhängige wahlen in russland einführen würde.
Es gab 2004 zwar wahlfälschungen, doch die waren(meiner meinung nach) nicht so groß, das juschenko gewonnen hätte. Durch die Demonstritionen drehte sich die Stimmung bis zum 3.ten Wahlgang und juschenko gewann diesen sehr knapp.
Auch hier irrst du dich! Die Wahlfälschung war emenz. Juschtschenko musste sich gegen ein korruptes System durchkmpfän und Janukovitch hat ihn erfolgreichh behindert. Tatsache ist Juschtschenko hat ein Zeichen gesetzt, er hat Pressefreiheit eingeführt. Demokratische Wahlen... . Am ende hat es nicht gereicht für eine stabile Umwandlung, dennoch war er ein großer Politiker.
Maulwurfmeister wrote:
EUkraine wrote:
Die Abgeordneten hat er abgekauft um so die orangene Koalition zu sprengen. Das ist und bleibt ein Verbrecher.
So hohe Werte scheinen die Abgeordneten der orangenen Koalition wohl nicht zu haben, wenn sie sich und ihre ideale verkaufen. Vorallem, wenn man bedenkt, dass die ukrainischen abgeordneten nicht am hungertuch nagen und viele sehr vermögend sind.
Soweit ich weiß, hat timoschenko auch etwas ungestzliches getan. Und in westlichen länder gibt man menschen, die etwas falsch gemacht haben und für ihre taten gebüßt haben die chance für einen Neuanfang.

Sie sind doch für westliche werte, wollen Sie janukowitsch nicht auch die Chance für einen Neuanfang geben

Wenn du 3 5Jährige Kinder hast und einem 5€ anbietest damit er nach draußen spielen geht, dann werden die anderen beiden auch folgen. Damit möchte ich dir sagen das jeder Mensch anders ist und selbst in einer Gemeinschaft sind die Meinungen verscheiden, so auch in den Parteien (wobei ich viele Politiker in der Ukriane auch wenig mit Ideologien verbinde als mit Korruption).
Wie soll ich einem Janukovitch eine Chance geben? Einem Verbrecher? Einem Wahlfälscher? Noch ein mal: Würden Sie einen Kinderschänder im Kindergarten arbeiten lassen?
Maulwurfmeister wrote:
EUkraine wrote:
Da stimme ich dir zu. Nur Janukovitch der nichts gemacht hat, gehört nicht auf den Posten. Dieser Mann kann doch nicht mal die Amtssprache.
Ohne es zu merken haben sie das beste Argument für die Einführung des russischen als zweite Amtssprache eingebracht. Wenn jemand ohne kenntnisse der offiziellen amtssprache Präsident werden kann, dann deutet das doch auf ein ziehmlich großes gewicht
dieser "inoffiziellen amtssprache" hin. Deshalb sollte man auch Russisch als zweite amtssprache einführen. Zumiendest solange, bis alle Ukrainer Ukrainnisch können.
Es gibt eine Ukraine und es gibt ukrainisch, die Werte zeigen: Die Anzahl ukrainischsprachiger wächst und dominiert leicht und es wird erwartet, das ukrainisch sich im nächsten Jahrzehnt entgültig durchsetzt. Anders würde sich die Frage stellen, wofür dann noch eine Ukraine wenn alles eh russisch abläuft?
Lasst uns doch türkisch in Deutschland dann einführen ;D ( es gibt über 14Mil Türken in Deutschland. Dazu zähle ich Türken mit deutschen Ausweis)
Maulwurfmeister wrote:
Und auf Ihr Argument aus einem vorhergehenden Posting,dass man dann auch andere Sprachen als offizielle amtssprachen einführen könnte, möchte ich auch eingehen.
Es geht ja nicht darum, dass alle sprachen, die in einem Land gesprochen werden amtssprachen werden. Jedoch sollte man sich das überlegen, wenn ein bestimmter prozentsatz(z.B. mehr als 20%) der Bevölkerung diese Sprache spricht. Übrigens, da sie Europa so toll finden,es gibt einige Länder in europa, die mehrere Amtssprachen haben.
z.B.
Belgien (Niederländisch, Französisch, Deutsch),
Schweiz (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch),
Italien (Italienisch , Regionale Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Ladinisch, Slowenisch)
Spanisch (Spanisch amtlich regional: Aranesisch, Baskisch, Galicisch, Katalanisch)
und andere länder
Sie sehen, dass viele -auch große und entwickelte- länder mehrere Amtssprachen haben. Meinen Sie das Schadet diesen Ländern?
Diese Länder sind lieber wirtschaftlich erfolgreich , als ihre ernergie und zeit auf so unwichtige themen, wie die zahl der amtssprachen zu vergeuden.
doch so ein thema ist für populisten wie juschenko und timoshcenko natürlich gold wert(da es sich nicht über nacht lösen lässt), um von ihrer miserablen (sozialen und wirtschaftlichen ) Regierungsbilanz abzulenken, und die meisten ukrainer fallen leider darauf rein.
grüße
maulwurfmeister
Mirko
Noch einmal, der Vergleich dieser Staaten mit Ukraine geht absolut nicht. Kein osteuropäischer Staat hat vollkommen andere zusätzliche Sprache! Welcher Polen Tschechien Slowakei Serbien Kroatien ...
Das du Tymoshenko als Populistin abstempelst verstehe ich auch nicht! Janukovitch hat in seiner Amtszeit als Regierungchef absolut nichts selber gemacht. Dieser Mann soll jetzt das Land führen? Er ist eine Marionette, was er selber auch gezeigt hat 2004. Seine Wirtschaftspolitik geht auf Kosten des Landes.
Ein utopisches Bild der Ukraine wäre wie folgt: Ein ukrainischer Staat, ukrainische Amtssprache, politisch stabil, demokratischer Rechtsstaat, in EU und NATO, neutraler Partner Russlands, wirtschaftlich stabil, Pressefreiheit.
(Dieses Bild hatte Juschtschenko) Am Ende wurde durch Jusch, die Pressefreiheit, Demokratie, ukrainische Amtssprache durchgesetzt.
Wäre Janukovitch an der Macht, wäre die Hauptstadt Donezk, die Amtssprache russisch, die finanzkriese hätte Ihn noch schlimmer getroffen, da Juschtschenko udn Tymsoshenko in der Opposition ihn fertig gemacht hätten, Das Land wäre an Russland verkauft und ENDE DER GESCHICHTE!