VermischtesÄrzte ohne Grenzen: “Die Menschen sind extrem verängstigt.“

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Handrij
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Ärzte ohne Grenzen: “Die Menschen sind extrem verängstigt.“

#1 Beitrag von Handrij » Sonntag 30. November 2014, 12:16

Mit dem bevorstehenden Winter setzt Ärzte ohne Grenzen im Osten der Ukraine seine Unterstützung von Krankenhäusern auf beiden Seiten der Frontlinie fort. Psychologische Hilfe für Menschen, die in einigen der am schwersten betroffenen Gebieten leben, wird ausgeweitet. Trotz der Unterzeichnung eines Waffenstillstandes am 5. September wurden die Kämpfe in mehreren Städten fortgesetzt. In den vergangenen zwei Wochen kam es zu besonders schweren Zusammenstößen.

In den Städten entlang der Fronlinie der Regionen Donetsk und Luhansk wurden die Bombardements fortgesetzt. In manchen Bezirken hat die Bevölkerung keine andere Wahl, als in Kellern oder Bombenschutzräumen aus dem Zweiten Weltkrieg Schutz zu suchen. Die Banken sind geschlossen und die meisten BewohnerInnen, die in diesen Gebieten leben, haben keinen Zugang zu Bargeld. Ältere und behinderte Menschen sind besonders gefährdet, da es für sie immer schwerer wird, zu Gesundheitseinrichtungen zu gelangen und Medikamente zu kaufen.
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Re: Ärzte ohne Grenzen: “Die Menschen sind extrem verängstigt.“

#2 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 30. November 2014, 12:30

Handrij hat geschrieben:
Mit dem bevorstehenden Winter setzt Ärzte ohne Grenzen im Osten der Ukraine seine Unterstützung von Krankenhäusern auf beiden Seiten der Frontlinie fort. Psychologische Hilfe für Menschen, die in einigen der am schwersten betroffenen Gebieten leben, wird ausgeweitet. Trotz der Unterzeichnung eines Waffenstillstandes am 5. September wurden die Kämpfe in mehreren Städten fortgesetzt. In den vergangenen zwei Wochen kam es zu besonders schweren Zusammenstößen.

In den Städten entlang der Fronlinie der Regionen Donetsk und Luhansk wurden die Bombardements fortgesetzt. In manchen Bezirken hat die Bevölkerung keine andere Wahl, als in Kellern oder Bombenschutzräumen aus dem Zweiten Weltkrieg Schutz zu suchen. Die Banken sind geschlossen und die meisten BewohnerInnen, die in diesen Gebieten leben, haben keinen Zugang zu Bargeld. Ältere und behinderte Menschen sind besonders gefährdet, da es für sie immer schwerer wird, zu Gesundheitseinrichtungen zu gelangen und Medikamente zu kaufen.
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Und nur hier wird mal leicht angedeutet, wer der Verursacher des Dilemmas ist:
Ärzte ohne Grenzen betreibt seit 2011 ein Programm zur Behandlung medikamentenresistenter Tuberkulose in Haftanstalten in Donetsk. Während des Konflikts hat Ärzte ohne Grenzen alles versucht, um dieses Projekt weiterhin aufrechtzuerhalten und PatientInnen dabei zu unterstützen, eine Unterbrechung der Behandlung zu vermeiden. Doch die Organisation ist über den nicht einwandfrei funktionierenden Nachschub von Medikamenten in die Gefängnisse von Donetsk sehr besorgt und das damit einhergehende Risiko der Entstehung neuer Medikamentenresistenzen. - See more at: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: Ärzte ohne Grenzen: “Die Menschen sind extrem verängstigt.“

#3 Beitrag von FEINDFLIEGER » Sonntag 30. November 2014, 13:24

...aber auch das wird hier erwähnt:
“Sowohl die Menschen, die in der Konfliktzone leben, als auch jene, die in sicherere Gebiete fliehen konnten, waren traumatischen Erlebnissen ausgesetzt – darunter Bombardements...
Und: wer hat wohl Bomben eingesetzt? (Was ja hier immer bestritten wird!)

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Re: Ärzte ohne Grenzen: “Die Menschen sind extrem verängstigt.“

#4 Beitrag von Malcolmix » Sonntag 30. November 2014, 13:56

FEINDFLIEGER hat geschrieben:Und: wer hat wohl Bomben eingesetzt? (Was ja hier immer bestritten wird!)
Wer beherrscht das Gebiet? Wer hat sich im Donbas wählen lassen, um Schaden vom Volk abzuwenden? Diejenigen, die mit den Waffen diese Situation erst geschaffen haben. Separatisten aus Russland bringen Elend und Not. Und sie meinen, die Schuld immer anderen in die Schuhe schieben zu können.

Klar sind auch schon mal Bomben gefallen. Die Separatisten haben ihre Artilleriestellungen gerne mal in der Nähe von Krankenhäusern, Schulen und zivilen Wohngegenden aufgestellt. Ich vermute da einfach mal, daß es nicht möglich ist, diese generell zu verschonen. Oder willst Du mir ernsthaft erzählen, die ukrainische Luftwaffe habe erst die Zivilbevölkerung bombardiert und dann kamen die Separatisten mit Panzern und Artillerie?

Nun denn. Wenn die Russen kommen, wird doch alles besser. So glauben doch viele. Wohlan - frisch ans Werk. Oder handelt es sich bei den Separatisten nicht doch um Fanatiker und Kriminelle, denen das Wohlergehen der Bevölkerung völlig egal ist? Im vollständig belagerten Mariupol scheint die Versorgung durch die Ukraine jedenfalls besser zu klappen...

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Anuleb
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Re: Ärzte ohne Grenzen: “Die Menschen sind extrem verängstigt.“

#5 Beitrag von Anuleb » Sonntag 30. November 2014, 14:31

Malcolmix hat geschrieben:
FEINDFLIEGER hat geschrieben:Und: wer hat wohl Bomben eingesetzt? (Was ja hier immer bestritten wird!)
Wer beherrscht das Gebiet? Wer hat sich im Donbas wählen lassen, um Schaden vom Volk abzuwenden? Diejenigen, die mit den Waffen diese Situation erst geschaffen haben. Separatisten aus Russland bringen Elend und Not. Und sie meinen, die Schuld immer anderen in die Schuhe schieben zu können.

...
Tja, sowas meinen ja nicht nur Putin und seine terroristischen Paladine, sondern auch noch gewisse andere verachtenswerte Subjekte, welche obendrein auch noch erwarten, dass sich die Ukraine bei Russland für die russischen Terroristen entschuldigen sollte. [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif]

Manchmal halte ich sowas wie die russische Internetzensur für eine durchaus nachahmenswerte Möglichkeit, um etwas mehr Netzhygiene zu erzielen.

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