Ukrainische Nationale Nachrichtenagentur | Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

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Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#1 Beitragvon RSS-Bot » Samstag 4. Februar 2012, 19:15

UkrInform

Kiew, den 4. Februar /UKRINFORM/. Der ausführende Direktor der Internationalen Stiftung „Bleyzer“ Oleh Ustenko hat drei Hauptrisiken für die Entwicklung der Ukraine im Jahr 2012 genannt. Das hat er am runden Tisch im Institut von Gorshenin gesagt.



Als erstes Risiko nannte der Experte den Exportrückgang von ukrainischen Exportwaren in die EU, was sich an dem Wachstumstempo der ukrainischen Wirtschaft zeigen wird. Das zweite Risiko wäre eine mögliche Bankenkrise in der Ukraine.



"Die Tiefe der Refinanzierung von den großen europäischen Banken ihrer kleinen Banken im Ausland wird in diesem Jahr objektiv weniger sein. Die europäischen Banken werden in 2012 ihr Geschäft retten. Aber nicht das Geschäft, das sie im Ausland eröffnet hatten, sondern dasjenige Geschäft, das in ihren Hauptsitzen, in Wien, Paris oder Rom ist", - erklärte der Ökonom.



Besonders ist es gefährlich, vor dem Hintergrund der Tatsache, dass in 2006-2007 das Tempo der Kreditvergabe um 70 Prozent stieg und die Wirtschaft um höchstens 10 Prozent. Dabei hat das Niveau der schlechten Kredite, laut der Bewertung von „Fitch“, in dem ukrainischen Bankensystem 42 Prozent erreicht.



Als drittes Risiko für die ukrainische Wirtschaft nennt Oleh Ustenko das Wachstum des Protektionismus in der Welt, der sich auf den einheimischen Handel auswirken kann. "Die Ukraine darf nicht zulassen, dass in Bezug auf ihre Waren irgendwelche Einschränkungen verhängt werden", - fasste der Ökonom zusammen.



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Re: Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#2 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Sonntag 5. Februar 2012, 15:38

Und wieder sind alle anderen schuld.
Zu teuer, zu rückschrittlich, also nicht konkurrenzfähig - was will man dann exportieren, wie findet man einen für diesen "Müll"?

Banken sind Wirtschaftseinheiten und sicher so strukturiert, dass die Verluste am Platz der Entstehung verbleiben. Gegenwärtig propagieren gerade UA-Banken massenweise Konsumkredite - sind das auch bald "faule" Kredite? Und das bei einem Rückgang der Kaufkraft.

Über diesen Unsinn kann man gar nicht mehr lachen. Gerade die UA versucht ihren Markt zu schützen. Siehe Autos. Ist das kein Protektionismus?

Im Dezember hatte ich meine Gastherme in D zur Durchsicht. Wir haben da bereits die Gasqualität als die von Hannover angenommen und nach der Gasanalyse jetzt muss die Einstellung noch einmal verändert werden, denn der Brennwert des Gases liegt an der Grenze dessen, was gerade noch brennt.
Damit wird auch produziert. Kann man damit dann konkurrieren?

Ich hatte drei Sorten Schnittkäse im Labor - alles Analogkäse.
Käse kaufe ich laibweise in D zu 2,90 €/kg. Hier kostet Käse mehr als 7 € ohne Qualitätsnachweis.
Wurstwaren kaufe ich auch in D. Preise sind die Hälfte derer in I-F und ich habe die Garantie, dass die Wurst aus Fleisch ist.
Mehl kostet in D 45 Cent und hier 8,5 Grivna.

Meine drei Gründe sind:
- absolute Beratungsresistenz, in allen Ebenen
Bei mir lebten Ukrainer in D, aber unser Leben, auch jenseits von Feiern wollten sie nicht kennen lernen. Wozu also dann leichtere Visa?
Ich war mit Wirtschaftsleuten zu Messen etc., aber nach dem Blick auf die Fassade, kann der stereotype Satz: "Das haben wir auch!"

- die Korruption

- die Schwarzarbeit und die damit verbundenen Einnahmeausfälle in der Krankenversicherung, der Rentenkasse und der Arbeitslosenversicherung

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Re: Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#3 Beitragvon Optimist » Sonntag 5. Februar 2012, 19:24

Vielleicht passt folgendes Ereignis mit hier hinein.
Ein ukrainischer Bekannter sprach mich an, ob ich nicht mein Auto auf Autogas umrüsten möchte, sein Sohn baut Gasanlagen ein. Gefragt was sein Sohn gelernt hat, wurde mir ehrlich gesagt: "Nichts, er bringt sich das alles selbst bei und bei meinem Lada hat er auch eine eingebaut."
Wer nimmt so etwas ab und genehmigt den Betrieb?: " Dafür haben wir jemand."
Nun habe ich ihm meine Bedenken geäussert und erzählt wie in Deutschland Spezialisten dafür geschult werden und ich dankend sein Angebot ablehne.
Jetzt vor einer halben Stunde habe ich erfahren, dass der Lada auf Grund eines Defektes an der Gasanlage abgebrannt ist.
Mein Bekannter hat den Wagen vor dem Haus warm laufen lassen und einige Dinge noch im Haus erledigt, zum Glück konnte er das Fahrzeug noch brennend ein Stück vom Haus wegschieben, sonst wäre das Haus mit angebrannt. Seine Hände hat er sich leider verbrannt dabei. Feuerlöscher? Keiner! Feuerwehr? Kam viel zu spät, obwohl nur 1km entfernt von Feuerwache. Mit Schnee und allem Verfügbaren haben Nachbarn und Bekannte das Feuer gelöscht.
Dieser Bekannte hat mir auch vor 2 Wochen eine elektrische Fussbodenheizung gezeigt, die er in 2 Räumen selbst eingebaut hat, auf Holzfussboden und mit Laminat abgedeckt. Diese Heizung hat er im Internet gekauft. Das läuft so: Man sucht das Angebot im Internet, telefoniert und trifft sich irgendwo auf einem Parkplatz, dort Geld- und Warenübergabe.
Jetzt habe ich ihm meine Bedenken mitgeteilt und erzählt...

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Re: Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#4 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Montag 6. Februar 2012, 09:32

Das ist die Realität in diesem Land.

Wir können alles, wir haben alles und wir wissen alles.

Jetzt verstehst Du warum ich alles selbst mache, oder wie z.B., dass ich die Therme abbaue und zur Durchsicht nach D bringe.

Nach wie vor gilt, wer sich gestern einen Latthammer im Baumarkt gekauft hat, ist heute schon ein Meister.

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Re: Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#5 Beitragvon Optimist » Montag 6. Februar 2012, 18:53

Ich muss dazu aber auch sagen, aus meiner Nachbarschaft kenne ich einen Fliessenleger und einen Elektriker, beide Jungs um die 27 Jahre alt. Diese beiden haben bei mir absolut zuverlässig garbeitet und sehr hohe Qualität geliefert. Diesen beiden jungen Menschen ist es auch bewusst, dass es mit der "Wurschtelei" keine Zukunft gibt.

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Re: Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#6 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Dienstag 7. Februar 2012, 21:38

Wir reden hier von der Allgemeinheit und nicht von den wenigen Ausnahmen.
Schau Dir nur mal die Treppenhäuser der Neubauten an. unterschiedlich hohe Setzstufen, unterschiedlich breite Trittstufen und dazu noch unbeabsichtigte Gefälle in alle Richtungen.
Sicher schaust Du auch genau hin, monierst was Dir nicht gefällt etc..

Aber wie ist das in der Breite?

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Re: Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#7 Beitragvon Siggi » Dienstag 7. Februar 2012, 22:02

galizier hat geschrieben:Aber wie ist das in der Breite?

Im Mittel ist die handwerkliche Qualität ganz eindeutig schlechter. Aber man kann auch gute Qualität bekommen, wenn man sehr darauf bedacht ist. Zufällig passiert das fast nie.

Gruß
Siggi

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Re: Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#8 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 7. Februar 2012, 23:11

Siggi hat geschrieben:
galizier hat geschrieben:Aber wie ist das in der Breite?

Im Mittel ist die handwerkliche Qualität ganz eindeutig schlechter. Aber man kann auch gute Qualität bekommen, wenn man sehr darauf bedacht ist. Zufällig passiert das fast nie.

Gruß
Siggi

Genau das ist ja das Problem, dass Qualität die Ausnahme ist. Aber sie nähern sich langsam an Deutschland an, denn in Deutschland wird es leider immer schlimmer.

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Re: Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#9 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Mittwoch 8. Februar 2012, 09:20

Umgekehrt Sonne, Deutschland verliert im Baubereich seinen guten Ruf als Qualitätsland.
Kann ja auch nicht anders sein, wenn die Kunden nicht mehr bauen, sondern kaufen und am liebsten billig. Billig ist nicht preiswert, sondern Pfusch.
Woher denn auch, wenn Du vor lauter Subis nicht mehr den GA erkennst und Dir vorkommst wie in Babylon.
Deutsche Facharbeiter wandern aus oder sind stempeln.

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Re: Der Ökonom nannte drei Hauptrisiken für die Entwicklung des Landes im Jahr 2012 - UI

#10 Beitragvon lev » Mittwoch 8. Februar 2012, 15:16

Siggi hat geschrieben:
galizier hat geschrieben:Aber wie ist das in der Breite?

Im Mittel ist die handwerkliche Qualität ganz eindeutig schlechter. Aber man kann auch gute Qualität bekommen, wenn man sehr darauf bedacht ist. Zufällig passiert das fast nie.

Gruß
Siggi

Dem schließe ich mich an. Es ist halt zwingend notwendig die richtigen Handwerker zu suchen und zu finden. Meist läuft die Suche über Emfehlungen von Freunden und Bekannten. Eine blinde Anheuerung über das Branchenbuch ist natürlich reine Glückssache. Wir hatten bisher echt gute Handwerker in der Wohnung, vor allem der Maler war ein wares Genie.

Gruß lev

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