Vermischtes1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

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1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#1 Beitrag von Handrij » Freitag 29. März 2013, 12:10

Besonders eilig schien es am Montag ein 29-jähriger Mann aus der Ukraine gehabt zu haben. Das Bußgeld von 1850 Euro zahlte der Mann gleich vor Ort in bar und bedankte sich.
Mehr bei der Kreiszeitung

haha, "gute deutsche Polizei" ...

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Optimist
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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#2 Beitrag von Optimist » Freitag 29. März 2013, 12:36

Vermutlich war die Strafe noch zu gering. Wenn einem so ein Verrückter entgegen geflogen kommt, wird wohl jeder ein mulmiges Gefühl in der Magengegend haben.
Schade, dass solche Leute nicht durch Strafen belehrt werden können, erst wenn es richtig kracht und das nächste Fortbewegungsmittel ein Rollstuhl oder ein Leichenwagen ist, kommen die grauen Zellen in Bewegung oder sterben ganz und gar ab.
Es kann keine Strafe zu hoch sein, wenn dadurch Menschenleben geschützt werden könnten.
Er ist pro Sekunde fast 60m gefahren, nach wie viel Meter kommt er zum Stehen... man sollte es lieber nicht ausrechnen!

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#3 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Freitag 29. März 2013, 17:31

Dumme Polizei
Dümmere Polizei
Deutsche Polizei

Das schlimme bei diesen Hirnlosen ist, dass fast immer die anderen im Rollstuhl sitzen oder am Grab beweint werden.
Das müsste als Straftat gelten und das zur tat benutzte Instrument sollte eingezogen werden. Und Fahrverbot für EU.

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#4 Beitrag von Siggi » Freitag 29. März 2013, 18:23

Da hat er ohnehin großes Pech gehabt. In DE machen sie normalerweise nur Fotos. Bei der Auswertung derselben sehen sie dann ukrainische Nummern und können das Foto direkt in den Papierkorb verfrachten. Die Ukraine leistet wohl offensichtlich keine Rechtshilfe bei den Ermittlungen

Der 29 Jährige ist recht mutig mit solchen Geschwindigkeiten auf einer Bundesstraße unterwegs zu sein. Da muss nur mal jemand auf die Bundesstraße einbiegen, weil er mit der Geschwindigkeit überhaupt nicht rechnet. Da wird ihn dann ABS, ESP und Airbag auch nicht mehr vor Verletzungen und ggf. sogar Schlimmeren schützen. Wirklich schlimm ist allerdings, dass er in dem Falle nicht nur sich selbst Schaden zufügt.

Gruß
Siggi

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#5 Beitrag von Optimist » Freitag 29. März 2013, 20:34

"Und Fahrverbot für EU."
Na Dankeschön, damit er in der Ukraine weiter hirnlos durch die Gegend jagt. Der soll laufen...

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#6 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Freitag 29. März 2013, 21:59

Wer soll das hier durchsetzen? Hier ist nur sauer, weil es so billig war. Heldentum kostet richtig Geld.

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#7 Beitrag von Siggi » Freitag 29. März 2013, 22:05

Optimist hat geschrieben:Na Dankeschön, damit er in der Ukraine weiter hirnlos durch die Gegend jagt. Der soll laufen...
Tun wir doch bitte schön nicht so, als sei dies ein Einzelfall. Seit der Erhöhung der Bußgelder ist zwar in UA das Fahrverhalten der meisten wesentlich besser geworden.

Aber jeder der ehrlich ist weiß, dass in UA viele Autofahrer noch niemals minimal vom Gas gehen, wenn sie durch eine Ortschaft fahren (z.B. auf der M06). Geschwindigkeiten um die 100-160km/h sind auch innerorts auf diesen Straßen jederzeit anzutreffen. Wen interessiert das? Niemanden (bis auf die DAI, die sich ab und an damit ein Zubrot verdient).

Solange die Bußgelder im Verhältnis zum Preis eines "coolen" KFZ minimal sind, wird sich daran auch nichts ändern.

Andererseits braucht es in UA auch Schnellstraßen, die nicht durch Ortschaften führen, damit man mit vernünftigen Tempo vorankommen kann, ohne dauernd die Regeln zu verletzen.

Gruß
Siggi

P.S: So erklärt man einem Touristen am besten das Fahrverhalten in UA:
Schon mal mit 180km/h durch eine Ortschaft gefahren?
... und wurdest Du dabei noch überholt?

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#8 Beitrag von Optimist » Freitag 29. März 2013, 22:33

Lieber entspannt fahren und gut ankommen, wieso muss man Regeln verletzen um mit vernünftigen Tempo zu fahren?
Einmal angehalten von der Polizei, ist der Vorsprung eh hin.
Wenn ich einige beobachte wie hektisch die ihr Fahrzeug bedienen, frage ich mich sowieso ob das nicht schon verhaltensgestört ist?

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#9 Beitrag von Siggi » Freitag 29. März 2013, 23:25

Optimist hat geschrieben:wieso muss man Regeln verletzen um mit vernünftigen Tempo zu fahren?
60 innerorts und 90 außerorts gibt welchen Schnitt? Wie lange brauche ich dann für eine Ost/Westdurchquerung (1150km sind das von Sumy bis zur Grenze)?

Gruß
Siggi

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#10 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 30. März 2013, 00:45

Siggi hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:wieso muss man Regeln verletzen um mit vernünftigen Tempo zu fahren?
60 innerorts und 90 außerorts gibt welchen Schnitt? Wie lange brauche ich dann für eine Ost/Westdurchquerung (1150km sind das von Sumy bis zur Grenze)?

Gruß
Siggi
Es dauert so lange wie es dauert. Ich bin da ganz deutsch. Wenn ich mich entscheide, solche Strecken mit dem Auto zu fahren, dann muß ich mich auch mit der Zeit dafür abfinden. Ist doch schön, wenn man neuerdings schon 90 außerorts fahren kann und man nicht mehr mit samt Auto im Schlagloch verschwindet.

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#11 Beitrag von Siggi » Samstag 30. März 2013, 01:40

Ich persönlich schwimme im Verkehr mit ohne der Schnellste zu sein. Wenn die Geschwindigkeiten der Vorausfahrenden zu extrem werden, lasse ich sie ziehen. Das kommt in UA oft vor.
Ist doch schön, wenn man neuerdings schon 90 außerorts fahren kann und man nicht mehr mit samt Auto im Schlagloch verschwindet.
2004 war ich das erste Mal mit dem Auto in UA. Die Hauptstraßen waren auch schon damals in einem Zustand, dass man nicht in Schlaglöchern verschwand. Für Limousinen waren damals die Bodenwellen das Gefährlichste. Damals fuhren die Ukrainer im Mittel schneller als heute, obwohl der Straßenzustand schlechter war. Die Erklärung: Die Strafen waren noch lächerlicher als heute. Die offizielle Strafe betrug unter 20UAH, wenn man die Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20km/h überschritten hatte (also dieselbe Strafe, völlig egal ob 85 statt 60 oder 185 statt 60). Dieses System führte dazu, dass die Leute, die sich die Strafe leisten können, so schnell fuhren, wie es mit ihrem Fahrwerk auf den schlechten Straßen machbar war. Die anderen fuhren mehr als vorschriftsgemäß. Das ist vom Prinzip her heute noch so, nur ist insgesamt das Geschwindigkeitsniveau gesunken. Das liegt wohl auch daran, dass ab der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um mehr als 50km/h eine deutlich höhere Strafe fällig wird.

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#12 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 30. März 2013, 06:52

Zitat:
Ist doch schön, wenn man neuerdings schon 90 außerorts fahren kann und man nicht mehr mit samt Auto im Schlagloch verschwindet.

Umschreiben:
Es ist nicht schön, wenn man die Angst haben muss, dass man fast Schritt fahren muss um nicht über das Dach des vorherfahrenden zu fahren, der gerade aus dem Schlagloch klettert.

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#13 Beitrag von Optimist » Samstag 30. März 2013, 13:42

Siggi hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:wieso muss man Regeln verletzen um mit vernünftigen Tempo zu fahren?
60 innerorts und 90 außerorts gibt welchen Schnitt? Wie lange brauche ich dann für eine Ost/Westdurchquerung (1150km sind das von Sumy bis zur Grenze)?

Gruß
Siggi
Seit ich das erste mal in der Ukraine war, weiss ich, dass ich hier keine westeuropäischen Maßstäbe ansetzen kann um eine Fahrtroute zu berechnen. Bei 600 km Fahrstrecke rechne ich mit 10 Stunden und mehr, danach richte ich meine Abfahrt ein. Sollte es doch schneller gehen, ohne das Tempolimit um mehr als 10 kmh zu überschreiten, bin ich zufrieden. Sollte die Reise doch viel länger gedauert haben ist es auch kein Problem, ich wusste es doch vorher. Was den Energieverbrauch und den Verschleiss des Fahrzeuges betrifft bin ich ehrgeizig und Versuche da Rekorde einzufahren.

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#14 Beitrag von Siggi » Samstag 30. März 2013, 15:15

Da würdest Du also wirklich 20 Std. fahren, d.h. 2 Tage, von der Krim aus sogar dann 3 Tage bis zur Grenze? Ohne wegen Reizarmut einzuschlafen? Und dabei wirst Du dauernd überholt und verspürst nicht die Neigung auch ein wenig Gas zu geben? Fantastisch! Meine ehrliche Bewunderung für Deine vorbildliche Disziplin!

Das erinnert mich ein wenig an den Fahrer, der mich die ersten Mal in UA immer auf Flughafen abgeholt hatte. Er benötigte für die 360km nach Sumy fast 7 Stunden. Selbst die Sammeltaxis fahren deutlich schneller. Sicher wollte er auch mit Gewalt seinen alten Lada schonen. Später habe ich dann nur noch mit einem anderen Fahrer engagiert. Der war zwar auch kein Rennfahrer, aber die gut 4 Std waren mir persönlich viel sympathischer.

Gruß
Siggi

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#15 Beitrag von Optimist » Samstag 30. März 2013, 15:45

"Und dabei wirst Du dauernd überholt und verspürst nicht die Neigung auch ein wenig Gas zu geben? Fantastisch! Meine ehrliche Bewunderung für Deine vorbildliche Disziplin! "

Wieso dauernd überholt? Es gibt doch nicht wenige Fahrer, die zügig fahren aber nicht rasen. Nur ich fahre hier keine 130 kmh und mehr. Klar, ich hab von hier 15 - 16 Stunden benötigt um auf der Krim zu sein, und was ? Ich rechne 26 - 30 Stunden Kiew - Hamburg. Auf deutschen Autobahnen fahre ich meine 130- 140 kmh, das hat eigentlich nichts mit vorbildlich zu tun, eher Vernunft und Verantwortung, ist das so falsch oder gar lächerlich? Seit 1978 fahre ich viel und unfallfrei, wollte auch, dass es so bleibt!
Wer oder was treibt uns denn zu einem erhöhten Risiko? Nichts und niemand, nur das eigene Ego.

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#16 Beitrag von Handrij » Samstag 30. März 2013, 15:58

nur der Vollständigkeit halber:
außerhalb von Ortschaften sind auf zweispurigen Straßen mit einer Leitplanke dazwischen 110 km/h zulässig. Das betrifft zumindest die Strecken Kiew - Tschop und Kiew - Odessa, in der Oblast Kirowograd gab es ebenfalls gut ausgebaute Strecken dieser Art. In Richtung Krim gab es ebenfalls schon einige doppelspurige Trassen mit Leitplanken dazwischen, ist aber schon eine Weile her, wo ich das letzte Mal diese Richtung gefahren bin.

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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#17 Beitrag von telzer » Mittwoch 3. April 2013, 15:13

Die Doppelspurigen Trassen auf der Krim und vor der Krim sind schon mehr geworden, aber dass da dann 110 Km/h erlaubt ist . war mir neu danke für die Info. Muß man(n) sich nicht mehr fürchten. :-D
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
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Re: 1850,- Euro in Bar bezahlt: Mit 203 Stundenkilometern auf der B6 erwischt

#18 Beitrag von Siggi » Mittwoch 3. April 2013, 16:06

Optimist hat geschrieben:Klar, ich hab von hier 15 - 16 Stunden benötigt um auf der Krim zu sein, und was ?
Im wesentlich geht es nicht darum, wie lange wir paar Residenten benötigen. Da hast Du schon recht, als Privatier fährt man eben einen Tag früher los, was soll es?

Ich bin in DE im Jahr 60'000km unterwegs gewesen - vor allem beruflich. Wenn ich mir da ukrainische Straßenverhältnisse vorstellen würde: Ein klares Hemmnis der wirtschaftlichen Entwicklung. Aufträge kann man eben oft nur dann sinnvoll annehmen, wenn die Distanzen auch in akzeptabler Zeit überbrückbar sind. Eine Schnellstraße wie die M06 durch eine Vielzahl von Ortschaften zu führen und diese dort auf 60km/h zu limitieren ist in diesem Sinne keine Entscheidung, die von Weisheit zeugt. Als man die Trasse erneuter hat, hätte man die Chance einer veränderten Trassenführung nutzen sollen.

Gruß
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