Termine19. Mai 2014, Berlin: "HAYTARMA - Der erste Spielfilm über die Deportation der Krimtataren 1944"

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Handrij
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Ukraine

19. Mai 2014, Berlin: "HAYTARMA - Der erste Spielfilm über die Deportation der Krimtataren 1944"

#1 Beitrag von Handrij » Donnerstag 15. Mai 2014, 10:09

Das Deutsche Historische Museum, die Stiftung Flucht, Vertreibung,
Versöhnung, die Euromaidan Wache Berlin und die Gesellschaft für
bedrohte Völker laden anlässlich des 70. Jahrestags der Deportation
der Krimtataren herzlich zu Film und Gespräch ins Zeughauskino ein.
Wir zeigen den ersten Film über die Deportation und wollen mit dem
Regisseur auch über die aktuelle Lage ins Gespräch kommen.

HAYTARMA - Der erste Spielfilm über die Deportation der Krimtataren
1944
Filmpräsentation und Gespräch
Montag, 19. Mai 2014, 17.30 Uhr

Deutsches Historisches Museum, Zeughauskino,
Eingang Spreeseite
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Kontakt / Anmeldung
Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Leonie Mechelhoff
Tel. +49 (0)30 " 206 29 98 - 11
Fax +49 (0)30 " 206 29 98 - 99
veranstaltungen@sfvv.de

Wegen der begrenzten Anzahl von Sitzplätzen ist eine verbindliche
Anmeldung bis zum 16. Mai 2014 erforderlich.

PROGRAMM:

BEGRÜSSUNG
Prof. Dr. Alexander Koch (Deutsches Historisches Museum)
Prof. Dr. Manfred Kittel (Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung)

GRUSSWORT
S. E. Pavlo Klimkin (Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik
Deutschland)

EINFÜHRUNG
Sarah Reinke (Gesellschaft für bedrohte Völker)

FILMPRÄSENTATION
HAYTARMA
Krimtatarisch (OmU/Englisch) 2013, 90 Min.

GESPRÄCH
Akhtem Seitablaev (Regisseur)
Sarah Reinke (Gesellschaft für bedrohte Völker)
Oleksandra Bienert (Euromaidan Wache Berlin)

Zum Hintergrund:

Am 18. Mai 2014 jährt sich die kollektive Deportation der Krimtataren
zum 70. Mal. Damals wurde auf Befehl Stalins fast die Hälfte der
Krimtataren ausgelöscht. Mit seinem preisgekrönten Spielfilm
»Haytarma« (»Rückkehr«) arbeitet Regisseur Akthem Seitablaev dieses
Verbrechen anhand des Schicksals des Piloten Ahmet Khan Sultan auf.
Der Film basiert auf einer realen Begebenheit und entstand unter
Einbeziehung von Zeitzeugen. Es ist der erste krimtatarische Film und
zugleich der erste Spielfilm über die Deportation der Krimtataren.

Heute sind die 280.000 Krimtataren, die seit den 1990er Jahren in
ihre Heimat zurückgekehrt sind, in einer sehr schwierigen Lage: Viele
boykottierten das Referendum über den Anschluss der Krim an die
Russische Föderation und wollen Teil der Ukraine bleiben.
Repressionen, Drohungen und die Verfolgung der politischen Führung
der Krimtataren haben schon eingesetzt.

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