Vermischtes230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

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UAFRIEND
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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#26 Beitrag von UAFRIEND » Montag 31. Januar 2011, 16:25

Du wirst lachen, ich knote die Säcke immer zusammen und versuche aus ca. 5 metern in den Container zu treffen, natürlich mit Luft anhalten :D.

Wo Mülleimer sind werden diese auch genutzt(Städte), aber am Strand/See7Wald ist das leider nicht so, und es ist ja auch viiiiel zu viel arbeit einfach alles in einen Sack zu schmeissen ;).Und wenn es denn mal in Tüten gepackt werden, bleiben halt leider die vollen Tüten stehen, man dr54eht sich also ;).

Muss jetzt nochmal was tun, bis später

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#27 Beitrag von Handrij » Mittwoch 13. April 2011, 20:58

Da hat sich noch nicht viel getan ...
Rund 300 Tonnen Giftmüll aus der Ukraine lagern noch immer auf dem Gelände der Sonderabfallverbrennungsanlage (SAVA) in Brunsbüttel. Gleich mehrmals haben sich die Pestizid-Fässer von selbst entzündet, obwohl sie als nicht-entzündlich gekennzeichnet sind. Jetzt wird untersucht, welche Stoffe sich tatsächlich in den Fässern befinden. Die umfassenden Analyse-Ergebnisse werden Ende April erwartet. Wenn in zwei bis drei Wochen die Fässer, die in Brunsbüttel lagern, verbrannt sind, kommt Nachschub aus Lübeck: Dort stehen weitere Fässer mit dem gefährlichen Pflanzenschutzmittel aus der Ukraine in einem Sonderabfallzwischenlager der Firma Remondis.
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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#28 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 13. April 2011, 21:42

Handrij hat geschrieben:Da hat sich noch nicht viel getan ...
Rund 300 Tonnen Giftmüll aus der Ukraine lagern noch immer auf dem Gelände der Sonderabfallverbrennungsanlage (SAVA) in Brunsbüttel. Gleich mehrmals haben sich die Pestizid-Fässer von selbst entzündet, obwohl sie als nicht-entzündlich gekennzeichnet sind. Jetzt wird untersucht, welche Stoffe sich tatsächlich in den Fässern befinden. Die umfassenden Analyse-Ergebnisse werden Ende April erwartet. Wenn in zwei bis drei Wochen die Fässer, die in Brunsbüttel lagern, verbrannt sind, kommt Nachschub aus Lübeck: Dort stehen weitere Fässer mit dem gefährlichen Pflanzenschutzmittel aus der Ukraine in einem Sonderabfallzwischenlager der Firma Remondis.
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Hauptsache es ist nicht auch noch Tschernobylmüll :(

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#29 Beitrag von Optimist » Mittwoch 13. April 2011, 22:27

Handrij hat geschrieben:Da hat sich noch nicht viel getan ...
Rund 300 Tonnen Giftmüll aus der Ukraine lagern noch immer auf dem Gelände der Sonderabfallverbrennungsanlage (SAVA) in Brunsbüttel. Gleich mehrmals haben sich die Pestizid-Fässer von selbst entzündet, obwohl sie als nicht-entzündlich gekennzeichnet sind. Jetzt wird untersucht, welche Stoffe sich tatsächlich in den Fässern befinden. Die umfassenden Analyse-Ergebnisse werden Ende April erwartet. Wenn in zwei bis drei Wochen die Fässer, die in Brunsbüttel lagern, verbrannt sind, kommt Nachschub aus Lübeck: Dort stehen weitere Fässer mit dem gefährlichen Pflanzenschutzmittel aus der Ukraine in einem Sonderabfallzwischenlager der Firma Remondis.
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Wenn die sich selbst entzünden, heisst das doch, dass die sich selbst entsorgen, geniale Idee....

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#30 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 13. April 2011, 23:49

Optimist hat geschrieben: Wenn die sich selbst entzünden, heisst das doch, dass die sich selbst entsorgen, geniale Idee....
Aber dafür hätte man sie doch nicht bis nach Deutschland fahren müssen.

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#31 Beitrag von Handrij » Donnerstag 14. April 2011, 20:41

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Na dann, viel Erfolg ...

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#32 Beitrag von Optimist » Donnerstag 14. April 2011, 21:34

Sonnenblume hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben: Wenn die sich selbst entzünden, heisst das doch, dass die sich selbst entsorgen, geniale Idee....
Aber dafür hätte man sie doch nicht bis nach Deutschland fahren müssen.
Fragen: Die Ukraine, die sonst kein Problem hat mit der Müllentsorgung, sucht sich den teuersten Partner?
Für die Entsorgung sollten Experten aus der Ukraine und aus Deutschland diesen Müll auch prüfen und einstufen, oder?
Selbstentzündung, es wurden Menschenleben auf das Spiel gesetzt für den Transport, Be- und Entladung?
Zig- Millionen Zigaretten könnte man getarnt in diesen Transport verstecken, dieses Geschäft würde Gewinn abwerfen worüber man hier als erstes denkt, oder doch Umweltfreunde im Hintergrund?
Warum ist meine Vermutung falsch?

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#33 Beitrag von UAFRIEND » Donnerstag 14. April 2011, 22:01

Naja wenn du davon ausgehst könnte auch in jedem Fass ein Ukrainer stecken, der auf diesem Weg nach Deutschland will ;).

Das wird schon besonders Umwelt/Gesundheits gefährdener Inhalt sein, sonst hätten die Ukrainer nicht um Hilfe gebeten.

Aber anbei frage ich mich ernsthaft, wenn Thscernobyl eh noch Tausende Jahre strahlt, wieso wird sowas nicht einfach dort gelagert?Wäre imo eine saubere und billige(!) lösung.

Und jetzt, wo alle Gutmenschen aufgehört haben vor empörung zu schreien, war nicht so ganz ernst gemeint ;).

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#34 Beitrag von Robert » Donnerstag 14. April 2011, 23:32

Optimist hat geschrieben: Aber dafür hätte man sie doch nicht bis nach Deutschland fahren müssen.
Fragen: Die Ukraine, die sonst kein Problem hat mit der Müllentsorgung, sucht sich den teuersten Partner?
[/quote]

Nun ..... alter optimistischer Zweifler

Tatsache ist , daß man u.a. Blauseure, H2S , ( nebenbei bemerkt in geringsten Dosen und kürzester Aufnahmezeit bereits ,tötliche Nerven bzw. Blutangreifende Gifte ) aber auch Pestizide - kann man nicht einfach verbrennen .
Man kann das , jedoch nur in solchen Anlagen die oberhalb 1200 Grad C arbeiten und mit nicht ganz einfachen elektrochemisch arbeitenden Filtern ausgestattet sind .

Mithin eben für externe Kunden "teuere" Partner sind .

Gruß ! Robert

( Der tagtäglich das zweifelhafte Vergnügen hat , neben anderen tickenden Zeitbomben , auch so eine Teilanlage "fährt" .....
und es allemal besser findet , den Pestizidscheiß teuer in Fachfirmen zu vernichten ..als irgendwo in der Ukraine unsachgemäß zu verrscharren )

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#35 Beitrag von Handrij » Freitag 15. April 2011, 12:20

Etwas ausführlicher bei der Welt: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#36 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 15. April 2011, 14:08

Handrij hat geschrieben:Etwas ausführlicher bei der Welt: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Na Zufall kann das sicher nicht sein, dass da was anderes drin war, als deklariert wurde.
Wenn ich mir überlege, wie pingelig die ukrainischen Gesetze sind, wenn ich nur privat ins Ausland ziehen will-jede nicht aufgeschriebene Socke kostet mich Nerven und Geld.
Hier wurde anscheinend wieder mal richtig Geld "verdient".

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#37 Beitrag von Robert » Freitag 15. April 2011, 16:41

nein - Zufall ist das nicht !

Es ist verbrecherische Gier ! ... die hinter diesem und allen anderen Umelt / Lebensmittel / Futtermittel usw. - Skandalen steckt !

Die Leute die sowas machen gehören enteignet und lebenslänglich in Haft ....... !
( Obgleich - ich gebe es ehrlich zu - ich mir auch eine 9 mm Kugel vorstellen könnte )

Gruß ! Robert

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#38 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 15. April 2011, 17:11

Robert hat geschrieben:nein - Zufall ist das nicht !

Es ist verbrecherische Gier ! ... die hinter diesem und allen anderen Umelt / Lebensmittel / Futtermittel usw. - Skandalen steckt !

Die Leute die sowas machen gehören enteignet und lebenslänglich in Haft ....... !
( Obgleich - ich gebe es ehrlich zu - ich mir auch eine 9 mm Kugel vorstellen könnte )

Gruß ! Robert
Aber bitte nicht nur Platzpatronen ;)

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#39 Beitrag von Optimist » Freitag 15. April 2011, 20:27

Fazit: Die Branche wird wohl mit ukrainischem Müll nichts mehr zu tun haben wollen, also dann doch wieder Wald und Flur. Man lässt hier wirklich keine Chance aus, sich selbst zu isolieren und das Image auf Null zu schrauben. Permanente Wirtschaftssabotage könnte man auch sagen.
Habe bei einem Waldspaziergang Müll aus einem Krankenhaus in hohen Mengen direkt am Weg gesehen, wenn man dort die Fässer ablegen würde, müsste dann nicht auch alles steril werden, früher oder später?

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#40 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 15. April 2011, 21:04

Ich hätte nie für möglich gehalten, was man aus diesem, ehemals schönen Land machen würde :~(~~~

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#41 Beitrag von Optimist » Freitag 15. April 2011, 21:49

Mein Optimismus hält sich auch jeden Tag mehr in Grenzen. Habt ihr überhaupt gehört, dass es in Kiew einen 17 -jährigen erschlagen hat, weil man beim Hotelbau (!) die Steine nur aufeinander gelegt und den Mörtel vergessen (naja, besser umgeleitet) hat. Der arme Junge hat nur auf den Bus gewartet, war halt windig und die Wand ist eingefallen. Super Reklame für das ukrainische Baugewerbe, die EM, .... Wenn schon die Qualität nicht hoch, dann sollten doch die Zimmerpreise sehr hoch sein. Wer wird dort schon einen Nagel in die Wand klopfen, ausser Mr. Bean?

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#42 Beitrag von Robert » Freitag 15. April 2011, 22:17

Sonnenblume hat geschrieben:Ich hätte nie für möglich gehalten, was man aus diesem, ehemals schönen Land machen würde :~(~~~
Dieses Bedauern teile ich @Sonnenblume !
Und nicht nur die Ukraine betreffend , sondern so manche Region im Osten ...egal ob jetzt eine selbstständige Republik oder immer noch gehörend zu dem was mal die UdSSR war ....
Aber bitte nicht nur Platzpatronen
nein , wiso ?
Es gab und gibt Drecksäcke , denen die Erkrankung oder Tod anderer völlig egal sind ...

Wer aus Geldgier Menschen zerstört oder Leben nimmt , gehört an die Wand gestellt !

Gruß ! Robert

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#43 Beitrag von stefko » Freitag 15. April 2011, 22:46

Sonnenblume hat geschrieben:Ich hätte nie für möglich gehalten, was man aus diesem, ehemals schönen Land machen würde :~(~~~
Also ich sehe es etwas differenzierter. Ich finde es durchaus erschreckend wie mit Verschmutzung umgegangen wird. Was den "Wohlstandsmüll" betrifft (z.B. Plastikflaschen, etc.) so war es früher sicher besser. Andererseits war die Umweltverschmutzung in der Sowjetzeit auch extrem. Zumindest in der Westukraine hat der Niedergang der sowjetischen Industrie die Umweltverschmutzung deutlich reduziert.

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#44 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 16. April 2011, 00:01

stefko hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:Ich hätte nie für möglich gehalten, was man aus diesem, ehemals schönen Land machen würde :~(~~~
Also ich sehe es etwas differenzierter. Ich finde es durchaus erschreckend wie mit Verschmutzung umgegangen wird. Was den "Wohlstandsmüll" betrifft (z.B. Plastikflaschen, etc.) so war es früher sicher besser. Andererseits war die Umweltverschmutzung in der Sowjetzeit auch extrem. Zumindest in der Westukraine hat der Niedergang der sowjetischen Industrie die Umweltverschmutzung deutlich reduziert.
Das ist richtig und außer der Umweltverschmutzung haben sich auch noch ein Großteil der Arbeitsplätze reduziert.
Was mich erschreckt ist, wie in den letzten Jahrzehnten einige Wenige das Land ausplündern und die Menschen systematisch verdummen und dumm halten. Das ist menschenverachtend.
Wer von euch geht noch mit ruhigem Gewissen zu einem Arzt, der jünger als 40 ist? Wer von euch geht nicht lieber auf der Straße, als auf dem Fußweg unter Balkonen durch? Wer von euch macht keinen großen Schritt, wenn er irgendwelche Deckel auf dem Fußweg sieht?
Jeder weiß, wie gepfuscht wird und keiner hat mehr Vertrauen in irgendeine Leistung des Anderen und muß sie doch bezahlen, da er sie braucht.
Und ausländische Firmen, die Ukrainern Arbeit und Know how geben, werden abgezockt und vergrault.
Was soll bloß aus einem Land werden, in dem kein Verbrechen so groß ist, dass man es nicht mit Geld kaufen könnte?!
Plastikflaschen sind das kleinste Problem.

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#45 Beitrag von Robert » Samstag 16. April 2011, 20:29

hallo Stefko !

Es geht doch nich darum , ob es früher "besser" gemacht wurde !

Da wurde genug - ja viel zu viel ! - Raubbau an der Natur gemacht , gab es nicht mal alle bewußt ..manche und viel zu viele einfach aus Schlammperei und Dummheit in Vodka eingelegt ... genug versaute Flüsse , riesige durch Industrieabgase/Dreck usw. sterbende Waldgebiete , um Umfeld von kerntechnischen und Militäranlagen kontaminierte Gebiete , den vom Zellulosekombinat vergifteten Baikal usw usf.
Es wurde früher nicht besser gemacht

Doch sage mir - gibt das jetzt in der Gegenwart geldgeilen Verbrechern das Recht , bei Sondermüll-Transporten noch zusätzlich zu bescheißen ?

Die nicht nur das Ansehen der Ukraine , und das Bild über ihre Vertragstreue [ welches wie Du weist ] nicht das beste ist , schädigen .... sondern sich auf Kosten des ukrainischen Volkes maßlos bereichern .

Gruß ! Robert

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#46 Beitrag von stefko » Sonntag 17. April 2011, 11:34

Robert hat geschrieben: Doch sage mir - gibt das jetzt in der Gegenwart geldgeilen Verbrechern das Recht , bei Sondermüll-Transporten noch zusätzlich zu bescheißen ?
Das habe ich nie behauptet - im Gegenteil. Viele von denen, die sich heute bereichern, waren Teil der Nomenklatura in der Sowjetunion. Sonnenblume hat sehr wohl angedeutet, dass es früher besser war. Ich sehe das nicht so. Ja, vieles liegt im Argen, aber es ist nicht schlechter als früher. Die Tragik ist, dass es in den letzten 20 Jahren nicht gelungen ist die Kontinuität des Verhaltens und der Mentalität aus der Sowjetzeit grundlegend zu brechen.

Zu all den Punkten die Sonnenblume genannt hat und die ich im Übrigen nicht so dramatisch sehe, kann ich Beispiele aus der Sowjetzeit bringen. Der Große Unterschied zwischen damals und heute (und der grosse Fortschritt) ist, dass man heute doch recht offen darüber reden kann.

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#47 Beitrag von Robert » Sonntag 17. April 2011, 12:49

stefko !

Fühl dich mal nicht persönlich angegriffen ( das nur vorab gesagt ....... )
Du hast zweifellos Recht , und ja ... es ist ein nicht unwesentlicher Unterschied zu früher , daß man heute nicht fürchten brauch , fühlt sich ein Denunziant bemüßigt sich wichtig zu machen , freundliche (oder auch eher unfreundliche ) Herren mit lustigen (manchem auch Angst einjagenden ) kleinen Klappausweisen auftauchen zu sehn .
Und ja , sowohl die leider oft an zu treffende Schlammperei , gedankenloses Verlottern lassen von Werten druch viele ganz normale sogenannte kleine Leute usw. ebenso wie die unglaubliche Arroganz und Selbtsbedienungsmentalität der sogen. großen Macher , sind irgendwie eine postsowjetische Sache .......
Ist auch logisch , sind doch viele noch geprägt von damaligen Gewohnheiten und Denkweisen.

Du jedoch stefko machst einen Denkfehler ( fürchte ich )
Denn indem Du auf die Sowjetzeit verweist , relativierst Du heutiges Scheißverhalten .... und entschuldigst quasi vieles - was man man unterbinden müßte .

Nach dem Motto , es war doch schon immer so , zu handeln ist einfach dumm und faul ...... geht es , wie hier im Thema um verbrecherische Bereicherung mit Sondermüll usw.
Oder anders ausgedrückt [ ich bin erst seit 1994 zurück aus der zerbrochenen UdSSR in der ich langjährig lebte , u.a. in der Ukraine ... ] nur weil ich in Sowjetzeiten bei mancher Kacke mitgetan habe damals unter den damaligen obwaltenden umständen , muß ich doch nich so weiter machen !
Im Gegenteil , habe ich falsches , unrechtes ..ja regelrecht verbrecherrisches erkannt - sollte ich tunlichst mein Verhalten ändern .

( und um auf unser Thema direckt zurück zu kommen )
Und sollten sich Verbrecher mit krimineller Energie bereichern ( noch dazu da wo andere Menschen gesundheitlich geschädigt werden bzw. werden können ...wie es bei Lebensmittel / Umweltskandalen oft ist ) müssen Sie verfolgt und abgestraft werden ! i
Daß Die Banditen ehemalige Nomenklaturkader sind spielt dabei keine Rolle !

Mir ist das mit ehemaligen Mitstudenten bzw. Kollegen schon untergekommen ... ( in zwei Fällen mit Freunden , wo die Freundschaft mit gemeinsam vergossenem Blut geschrieben war )
Die wurden gejagt und bekamen ihre gerechte Strafe ..... sie tun mir (zumal ich die besagten Familien/Angehörigen kenne und noch im Kontakt stehe ) ein Stück weit leid , aber das Mitleid hält sich in Grenzen .

Fazit , die Umweltverbrecher ...welche den falsch deklarierten Müll verschickten , gehören ermittelt und abgestraft !
Ukrainische Vebrecher oder andere ..... egal

Gruß ! Robert

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#48 Beitrag von stefko » Sonntag 17. April 2011, 22:03

Keine Angst, fühle mich nicht angegriffen. :-)

Mein Verweis auf die Sowjetzeit war auch gar nicht relativierend gemeint. Sie bezog sich alleine darauf, dass es angeblich früher besser war. Das macht aber die heutigen Verbrechen nicht besser. Ich bin sehr für eine aktive Bekämpfung der aktuellen Zustände, aber dazu muss man auch erkennen, wie tief diese Problematik in der Gesellschaft verankert ist. Dazu ist es, meiner Meinung nach, notwendig zu erkennen, dass die Leute, die sich heute ganz unverschämt bereichern, nicht vom Himmel gefallen sind, sondern eine Konsequenz des sowjetischen Systems waren.

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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#49 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 17. April 2011, 23:44

stefko hat geschrieben:
Robert hat geschrieben: Doch sage mir - gibt das jetzt in der Gegenwart geldgeilen Verbrechern das Recht , bei Sondermüll-Transporten noch zusätzlich zu bescheißen ?
Das habe ich nie behauptet - im Gegenteil. Viele von denen, die sich heute bereichern, waren Teil der Nomenklatura in der Sowjetunion.
Solche Typen benehmen sich in jeder Gesellschaftsordnung wie Schweine, wenn man sie läßt. Und jede Gesellschaft die das zuläßt, oder noch schlimmer, fördert, muß sich gefallen lassen, dass man an ihrer Menschlichkeit zweifelt.
stefko hat geschrieben:Sonnenblume hat sehr wohl angedeutet, dass es früher besser war. Ich sehe das nicht so. Ja, vieles liegt im Argen, aber es ist nicht schlechter als früher. Die Tragik ist, dass es in den letzten 20 Jahren nicht gelungen ist die Kontinuität des Verhaltens und der Mentalität aus der Sowjetzeit grundlegend zu brechen.
Zu all den Punkten die Sonnenblume genannt hat und die ich im Übrigen nicht so dramatisch sehe, kann ich Beispiele aus der Sowjetzeit bringen. Der Große Unterschied zwischen damals und heute (und der grosse Fortschritt) ist, dass man heute doch recht offen darüber reden kann.
Ich habe nicht angedeutet und erst recht nicht behauptet, dass ES früher besser war. Es gab natürlich Dinge, die besser waren und es gibt Dinge, die heute besser sind. Was da wem wichtiger ist, soll jeder selbst entscheiden. Mit Pauschalierungen ist niemanden gedient.
Und ja, ihr könnt offen darüber reden - aber wie lange noch?

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Robert
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Re: 230 Fässer Giftmüll auf dem Weg aus der Ukraine nach Deutschland

#50 Beitrag von Robert » Montag 18. April 2011, 01:54

Daß die geldgierigen Säcke , quasi dem Sowjetsystem entspringen halte ich für ein Gerücht ...... Denn auf dem weit größerem Teil der Erde herrschte es nicht , das Sowjetsystem .... und Egoismus , Geldgier usw. sind nunmal ( man mag es beklagen ) menschliche Eigenschaften
.... es wäre auch irrelevant , Verbrecher sind zu jagen und ab zu strafen !

Da bin ich völlig der zitierten Meinung von @Sonnenblume
Solche Typen benehmen sich in jeder Gesellschaftsordnung wie Schweine, wenn man sie läßt. Und jede Gesellschaft die das zuläßt, oder noch schlimmer, fördert, muß sich gefallen lassen, dass man an ihrer Menschlichkeit zweifelt.
Gruß ! Robert

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