Politik | Adäquate Timoschenko-Behandlung in Ukraine unmöglich

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Adäquate Timoschenko-Behandlung in Ukraine unmöglich

#1 Beitragvon Handrij » Freitag 18. Mai 2012, 10:25

Eine angemessene Behandlung von Julia Timoschenko in ihrem Heimatland ist dem Charité-Chef Karl Marx Einhäupl zufolge vermutlich nicht möglich. «Als Arzt vertrete ich die Auffassung, dass eine Situation geschaffen werden muss, die man vermutlich in der Ukraine nur schwer herstellen kann», sagte er der «Ärzte Zeitung» (Montag).


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paracelsus
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Re: Adäquate Timoschenko-Behandlung in Ukraine unmöglich

#2 Beitragvon paracelsus » Freitag 18. Mai 2012, 10:58

Handrij hat geschrieben:
Eine angemessene Behandlung von Julia Timoschenko in ihrem Heimatland ist dem Charité-Chef Karl Marx Einhäupl zufolge vermutlich nicht möglich. «Als Arzt vertrete ich die Auffassung, dass eine Situation geschaffen werden muss, die man vermutlich in der Ukraine nur schwer herstellen kann», sagte er der «Ärzte Zeitung» (Montag).


[smilie=sorry.gif] werden denn alle in der Ukranine an Bandscheibenvorfällen erkrankten Patienten zu Invaliden oder müssen sie gar sterben...........? [smilie=dntknw.gif]
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Re: Adäquate Timoschenko-Behandlung in Ukraine unmöglich

#3 Beitragvon Jensinski » Freitag 18. Mai 2012, 11:33

paracelsus hat geschrieben: [smilie=sorry.gif] werden denn alle in der Ukranine an Bandscheibenvorfällen erkrankten Patienten zu Invaliden oder müssen sie gar sterben...........? [smilie=dntknw.gif]


Natürlich nicht! Man darf auch nicht vergessen, dass ein "Charité"-Arzt selbst für Deutschland andere Maßstäbe ansetzt. Eine Tour seinerseits durch normale deutsche Krankenhäuser wäre auch sehr hilf- und aufschlußreich - das nur am Rande.

Es gab die Vermutung, dass das Leiden (sofern vorhanden) eher psychischer Art ist. Und was eine psychosomatische Behandlung betrifft, so ist die in der Ukraine durchaus heikel. Denn der Durchschnittsukrainer hört "Psycho" und denkt dabei sofort an die Klapse. Und das wäre JT's Waterloo.

Wie gesagt, ist nur eine Vermutung!

LG,
Jens

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Re: Adäquate Timoschenko-Behandlung in Ukraine unmöglich

#4 Beitragvon paracelsus » Freitag 18. Mai 2012, 13:03

Jensinski hat geschrieben:

Es gab die Vermutung, dass das Leiden (sofern vorhanden) eher psychischer Art ist. Und was eine psychosomatische Behandlung betrifft, so ist die in der Ukraine durchaus heikel. Denn der Durchschnittsukrainer hört "Psycho" und denkt dabei sofort an die Klapse. Und das wäre JT's Waterloo.

Wie gesagt, ist nur eine Vermutung!



jens, ist schon klar [smilie=don-t_mention.gif]

nun ja, wie dem auch sei, es ist ja sehr gut nachvollziehbar, dass es ihr im Knast wie auch in einer ukrainischen Psychatrie nicht gefallen würde.

anscheinend will sie sich nun doch weiterbehandeln lassen.....
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Der Neurologe reist ab, kommt jetzt ein neuer "Speziolge",...... vielleicht aus dem Fachgebiet "forensische Psyachatrie"? B-)
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Re: Adäquate Timoschenko-Behandlung in Ukraine unmöglich

#5 Beitragvon Handrij » Freitag 18. Mai 2012, 15:58

paracelsus hat geschrieben:Der Neurologe reist ab, kommt jetzt ein neuer "Speziolge",...... vielleicht aus dem Fachgebiet "forensische Psyachatrie"? B-)

Nein, eine Reha-Expertin ....

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Re: Adäquate Timoschenko-Behandlung in Ukraine unmöglich

#6 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Sonntag 20. Mai 2012, 11:08

Was mault ihr rum? Es ist doch gut, dass den eingebildeten Ärzten in diesem Land mal der Spiegel vorgehalten wird.
Das geht nun mal nur mit Hilfe von prominenten Fällen.
Zeig mir bitte ein Kreiskrankenhaus in D, das nicht in der Lage ist eine Verbrennung III. Grades zu stabilisieren und dann zu heilen.
Zeig mir ein solchen Rettungswesen, dass Maschinen auf dem Hof hat und keinen Benzin.

Jeder mag zu JT denken wie er will, aber es gehört zur Menschenwürde, dass die an der Gefängnistür nicht abgegeben wird.
Jetzt kommt es darauf an, dass der internationale Protest auch Resultate für die anderen Gefangenen bringt.

Ich habe mal einen Steinbruch bei Sokerjani in der Oblast Tschernowitz gesehen, wo Häftlinge ohne Schutzmaßnahmen in gleisender Sonne mit der Drushbasäge Muschelkalkblöcke sägen. Auf die Frage nach den Gesundheitsschäden, zuckte man die Schultern. Ein ehemaliger Häftling, er war dort nur 8 Jahre, sagte mir, dass die meisten ihre Entlassung nach 10-15 Jahren nicht mehr erleben.
Und das ist nur eine Vollzugsanstalt.
Eingerichtet von den Befreiern von Auschwitz-Birkenau.

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Re: Adäquate Timoschenko-Behandlung in Ukraine unmöglich

#7 Beitragvon Siggi » Sonntag 20. Mai 2012, 11:23

galizier hat geschrieben:Jeder mag zu JT denken wie er will, aber es gehört zur Menschenwürde, dass die an der Gefängnistür nicht abgegeben wird. Jetzt kommt es darauf an, dass der internationale Protest auch Resultate für die anderen Gefangenen bringt.

Aber bitte schön nicht bei den Gefangenen halt machen. Jede Großmutter auf dem Dorf, die sich ihr Leben lang hat nichts zu schulden kommen lassen, sollte dann mindestens dieselbe Behandlung erhalten können, wie ein Gefangener.

Da liegt nämlich das Problem: Es ist wohl schwer einzusehen, dass es in den Gefängnissen eine bessere Behandlung als außerhalb gibt. Daher geht es in der Konsequenz um das Gesundheitswesen im ganzen Land. So sehr ich wünsche, dass sich etwas verbessern würde, so wenig glaube ich es.

Gruß
Siggi

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