Allgemeines DiskussionsforumAnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

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AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#1 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 10. Juli 2015, 13:01

Es ist natürlich alles sehr blöd gelaufen in der Ukraine. Wie prima wäre das gewesen, wenn der Majdan die Ukraine binnen, nun, wieviel Zeit geben wir ihnen? Neun Monate genug?, also, binnen eines Dreivierteljahrs zu einem gendergemainstreamten Energiewendeparadies gemacht hätte, wo 80% die Grünen wählen und der Chrystofovulyčnyj der Nationalfeiertag wird. Aber bitte nach dem deutschen Reinheitsgebot, das heißt: fasertief amerikanerfrei.
Leider ist nichts draus geworden. Die Ukrainer sind Machos, finden Atomkraftwerke in Ordnung, setzen Amis in Aufsichtsräte und US-freundliche Georgier auf Bürgermeisterposten. Sie geben bei Wahlen Rechtsextremen 2% der Stimmen, was angesichts der Raten von 10-30% in Frankreich, Ungarn oder Sachsen - von den Zustimmungsraten zu derartigen Programmen in Russland ganz zu schweigen - echten Anlass zur Besorgnis gibt. An der Donbass-Front sind von 1000 sich irgendwie durchschlagenden Soldaten 20 Azov-Nazis, denen 200% unserer besorgten Berichterstattung gilt.

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#2 Beitrag von FEINDFLIEGER » Freitag 10. Juli 2015, 21:04

Da fehlt was: Das russische Interesse gilt vor allem den Verträgen...
Da ist dann wieder die Ukraine im Zugzwang...
Was zahlt die Ukraine - NICHTS! (Ich bin neue Regierung!)
Deshalb nimmt sich der Russe die Krim - bevor der Ami dort Fuß faßt!!! (PUNKT!)
Verträge mit solcher Regierung???? Man muß verblödet sein,um der Ukraine irgendetwas zu glauben...

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jac
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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#3 Beitrag von jac » Freitag 10. Juli 2015, 21:24

tut das weh???????so viel doofheit muss doch schmertzhaft sein.wenn man dafuer nicht mal bezahlt wird.

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#4 Beitrag von FEINDFLIEGER » Freitag 10. Juli 2015, 21:35

jac hat geschrieben:tut das weh???????so viel doofheit muss doch schmertzhaft sein.wenn man dafuer nicht mal bezahlt wird.
Schon mal was von Gerechtigkeit gehört? (Verträge einhalten - bezahlen!)
Wieso sollte also der Russe an die Verträge für die Krim glauben???
Weit bevor der Russe sich die Krim gekrallt hat - nennt es,wie ihr wollt - habe ich gesagt,daß das so kommen wird!!! Und: Da war ich nicht alleine!
Willst jammern???
Wofür??? Inflation? Arbeitslosigkeit? Krieg?
Es ist,was die neue Ukraine wollte (mit offizieller amerikanischer Unterstützung)!
Slava!

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#5 Beitrag von jac » Freitag 10. Juli 2015, 21:53

nun ist es ganz finster draussen.ich glaube morgen wird es wieder hell und warm.

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#6 Beitrag von toto66 » Freitag 10. Juli 2015, 22:02

FEINDFLIEGER hat geschrieben:Da fehlt was: Das russische Interesse gilt vor allem den Verträgen...
Aber sicher, vor allem wahrscheinlich dem Ribbentrop-Molotow-Pakt.... das Budapest-Memorandum kannst du nicht meinen, die KSZE-Schlussakte auch nicht...

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#7 Beitrag von FEINDFLIEGER » Freitag 10. Juli 2015, 22:08

toto66 hat geschrieben:
FEINDFLIEGER hat geschrieben:Da fehlt was: Das russische Interesse gilt vor allem den Verträgen...
Aber sicher, vor allem wahrscheinlich dem Ribbentrop-Molotow-Pakt.... das Budapest-Memorandum kannst du nicht meinen, die KSZE-Schlussakte auch nicht...

Natürlich nicht - wieso sollte ich ein - von der Bevölkerung mehrheitlich gefordertes Referendum (noch dazu in Bezug auf den Status der Krim) - in Frage stellen???

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#8 Beitrag von Dicker » Freitag 10. Juli 2015, 22:49

Ja ja die Hitze macht doch einen besonders zu schaffen DANCE DANCE

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#9 Beitrag von toto66 » Freitag 10. Juli 2015, 23:03

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
toto66 hat geschrieben:
FEINDFLIEGER hat geschrieben:Da fehlt was: Das russische Interesse gilt vor allem den Verträgen...
Aber sicher, vor allem wahrscheinlich dem Ribbentrop-Molotow-Pakt.... das Budapest-Memorandum kannst du nicht meinen, die KSZE-Schlussakte auch nicht...

Natürlich nicht - wieso sollte ich ein - von der Bevölkerung mehrheitlich gefordertes Referendum (noch dazu in Bezug auf den Status der Krim) - in Frage stellen???
Wundert mich nicht, du hättest sicher auch Honeckers Wahlergebnisse nicht in Frage gestellt. Was mich so verblüfft ist mit welcher Dreistigkeit du hier den Meinungsforscher spielst: heute verkündest du uns von Referenden, die Mehrheiten gefordert haben, gestern behauptest du die gegenwärtige Regierung der Ukraine hätte schon längst das Vertrauen der Mehrheit der Ukrainer verloren.
Und das weisst du alles woher ? Über ein Land und dessen Leute, das du bestenfalls 2x im Jahr siehst ? Und das dich ja nach eigenem Bekunden gar nicht interessiert ? Was dauert eigentlich so lange daran deine Holde zu importieren ? Ich kanns kaum erwarten, denn dann endet ja nach deinen Worten dein Interesse an der Ukraine und hoffentlich auch an diesem Forum.

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#10 Beitrag von Maniac » Samstag 11. Juli 2015, 09:06

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
jac hat geschrieben:tut das weh???????so viel doofheit muss doch schmertzhaft sein.wenn man dafuer nicht mal bezahlt wird.
Schon mal was von Gerechtigkeit gehört? (Verträge einhalten - bezahlen!)
Wieso sollte also der Russe an die Verträge für die Krim glauben???
Weit bevor der Russe sich die Krim gekrallt hat - nennt es,wie ihr wollt - habe ich gesagt,daß das so kommen wird!!! Und: Da war ich nicht alleine!
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Slava!
Hmmmm,
Russland Pachtet die Krim und gibt dafür einen Rabatt auf Gas.

Du weist was eine Pacht ist?

Also Russland bekommt Land zur Miete und muss Geld dafür bezahlen
Und nicht umgekehrt!

Irgendwas ist da bei dir verkehrt oder?

Wenn ich dann keine Pacht mehr zahlen will, dann besetze ich einfach das Land!
Damit zahle ich jetzt keine Miete mehr und verlange jetzt noch Geld dafür!

Lukratives Modell, aber was ist das, Landraub!
Nicht einhalten von Vertägen, wer hält die Verträge nicht ein?
Die Ukraine oder Russland?

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#11 Beitrag von toto66 » Samstag 11. Juli 2015, 21:05

vielleicht sollte er mal in Turkmenistan nachfragen, was die gerade Russen von Vertragstreue und Russen und zahlen halten... man hört, dorthin ist seit Anfang 2015 kein müder Cent mehr für das gelieferte.. oder gestohlene ?.. Gas geflossen.... und das trotz eines vertrages, der auf Grund des russischen Erpresungspotentials märchenhaft günstig war.

Russia's Gazprom 'unstable partner': Turkmen official
An article published on the website of Turkmenistan's oil and gas ministry Monday attacked Russia's energy giant Gazprom, calling the company an unreliable partner for the reclusive Central Asian state.
The article by the state-run Turkmen Institute of Oil and Gas comes shortly after Gazprom's announcement it would be cutting gas imports from the secretive republic by nearly two-thirds, and Turkmenistan's 19 percent devaluation at the New Year of its national currency, the manat.

"Gazprom and its affiliates periodically violate agreements at interstate, intergovernmental and interdepartmental level, leading to the view that unfortunately the major energy company is an unstable partner," the article stated.
...
http://www.hurriyetdailynews.com/russia ... &nid=78465

Eine kriminelle Firma unter der Fuchtel eines kriminellen Regimes... und der komische Fussballverein aus Herne-West läuft mit deren Schriftzug auf dem Trikot rum.. grmmml

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#12 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 11. Juli 2015, 21:58

Mal sehen, wie lange die aus Herne noch Geld sehen ;)

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#13 Beitrag von Der Neue » Montag 13. Juli 2015, 23:52

Sorry aber ich sehe keine Zukunft in einer ganzen souveränen Ukraine ohne der Einmischung Russlands. Klar das die Karre jetzt im Dreck steckt hat auch Russland mit verbockt.
Mit der Krim hat man doch nur eigene Interessen gesichert. Vermutlich hätte man den Russen dort relativ schnell rausgeworfen. Bedauerlicherweise signalisierte man damit Russen im Osten dass sie ebenfalls diese Option hätten was zu diesen Bürgerkrieg führte den man meiner Meinung nach auch mehr vernachlässigen hätte können.

Last die Bürger der Krim und der DNR machen was sie wollen am!

Ich wette wenn mit dem Geld der EU und dem Kapitalismus der USA könnte die Ukraine vielleicht besser dastehen als Ungarn oder Rumänien. Und ihre Russen würden öffentlich noch Putin vergöttern aber innerlich froh sein über das Privileg in einem besseren Land leben zu dürfen.

Oder klingt dass jetzt zu sehr nach Disney?

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#14 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 14. Juli 2015, 11:40

Der Neue hat geschrieben:Sorry aber ich sehe keine Zukunft in einer ganzen souveränen Ukraine ohne der Einmischung Russlands. Klar das die Karre jetzt im Dreck steckt hat auch Russland mit verbockt.
Mit der Krim hat man doch nur eigene Interessen gesichert. Vermutlich hätte man den Russen dort relativ schnell rausgeworfen. Bedauerlicherweise signalisierte man damit Russen im Osten dass sie ebenfalls diese Option hätten was zu diesen Bürgerkrieg führte den man meiner Meinung nach auch mehr vernachlässigen hätte können.

Last die Bürger der Krim und der DNR machen was sie wollen am!

Ich wette wenn mit dem Geld der EU und dem Kapitalismus der USA könnte die Ukraine vielleicht besser dastehen als Ungarn oder Rumänien. Und ihre Russen würden öffentlich noch Putin vergöttern aber innerlich froh sein über das Privileg in einem besseren Land leben zu dürfen.

Oder klingt dass jetzt zu sehr nach Disney?
Nee klingt nicht nach Disney, eher nach Mascha und der Bär.
Aber mal Spaß beiseite - in welchen Grenzen soll denn die DNR machen, was sie will? Von Juni 2014, September 2014, heute oder in ihren Wunschgrenzen westlich von Kiew?

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#15 Beitrag von toto66 » Samstag 18. Juli 2015, 00:15

Lieber Neuer, hast du eventuell bei dir Wohnraum frei ? Wir haben hunderttausende Ukrainer, die genau vor dem geflohen sind, was du vorschlägst, nämlich vor den Leuten in der DNR und LNR, die machen was sie wollen....
Auch für dich, der Bürgerkrieg ist kein Bürgerkrieg, es ist ein gut vorbereiteter und von langer Hand geplanter Krieg Russlands gegen den Nachbarn. Wenn das mal klar ist kann man über alles andere reden.

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#16 Beitrag von toto66 » Sonntag 19. Juli 2015, 11:53

Wusste nicht wohin mit dem Artikel, aber ich fand ihn einfach toll. Es geht um die Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit, mit der in der Ukraine im alltäglichen Leben , eben auch im TV, mit dem sogenannten "Sprachenproblem" umgegangen wird. Dinge, die ich in weniger schönen Worten so ja auch aus Lviv erzähle. Und um die Irrwitzigkeit der russischen Propaganda,usw. .....
Es lohnt sich wirklich ihn in Gänze zu lesen.

Die nonchalante Sprachenvielfalt der Ukraine – leicht und gerne missverstanden

Was eine Kyiwer Talkshow über die Alltagsdynamik einer zweisprachigen Nation aussagt, die in einen Konflikt mit Russland verwickelt ist.

Neulich nahm ich an einer ukrainischen Talkshow mit dem Titel „Redefreiheit“ teil. Das Format ist ungewöhnlich: Sechs lokale Experten mit Referenzen in Sozialwissenschaften oder Journalismus sitzen an Dreiertischen, vier Ehrengäste sitzen zu zweit an jedem Tisch, zwei weitere Überraschungsgäste kommen während der Show dazu, stehen und halten eine lange Rede, und dann ist da natürlich noch der Moderator, ein seriöser Journalist namens Andrei Kulikow. Als einer der 13 Teilnehmer hatte ich den Eindruck, dass ich eher Fernsehen schaute als es machte, ein Gefühl, das von der Studiowand bestätigt wurde, die von einer riesigen Video-Leinwand mit attraktiven Grafiken bedeckt war.

Unter anderem zeigt sie die Hauptfrage, die diesmal diskutiert werden soll. „Kann der russische Informationskrieg zu einem Dritten Weltkrieg führen?“ Die Gäste sprechen manchmal über die Hauptfrage und manchmal über völlig andere Dinge. Die Sendung dauert irgendwo zwischen zwei und vier Stunden und wird spätabends ausgestrahlt. Die Ukrainerinnen und Ukrainer lieben politische Talkshows, und diese hat unter der Woche Millionen Zuseherinnen und Zuseher.

Wie ich so dasaß und meinen zwölf anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zuhörte, fielen mir die Vielfalt und die sprachliche Praxis der politischen Klasse auf. Der erste Überraschungsgast war Wolodymyr Hroisman, der Vorsitzende des ukrainischen Parlaments, ein Jude. Er sprach Ukrainisch. Der zweite Überraschungsgast war Micheil Saakaschwili, der Gouverneur in Odessa, der Georgier ist. Er sprach unterhaltsam Russisch. Zwei der Ehrengäste waren Amerikaner, einer von ihnen sprach Russisch, der andere Ukrainisch. Der ukrainische Gast sprach zu den russischsprachigen Teilnehmern Russisch, was der Etikette in der Gesellschaft entspricht. Wenn sie miteinander sprachen, wählten die Ukrainer verschiedene Kombinationen. Üblicherweise sprachen die Ukrainer miteinander Ukrainisch, aber einige der lokalen Experten stellten Fragen auf Russisch. Einer der Ehrengäste, ein Ukrainer, der früher dem Geheimdienst vorstand, beantwortete einige Fragen in Russisch und einige auf Ukrainisch und zitierte Figuren des öffentlichen polnischen Lebens, interessanterweise einschließlich des Filmregisseurs Krzysztof Zanussi. Der Moderator wechselte flüssig hin und her und war in seiner Rolle in jeder Sprache genau gleich souverän.
....
http://de.euromaidanpress.com/2015/07/1 ... hy-snyder/

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#17 Beitrag von Malcolmix » Sonntag 19. Juli 2015, 12:07

Mir fällt eh auf, wie lang politische Talkshows in der Ukraine dauern können. Vor einigen Wochen hatte Savik Shuster zum Thema Batallion Tornado geladen. Da Shuster mittlerweile keine Werbeeinnahmen mehr hat, gab es keinerlei Werbeunterbrechungen. Um halb 2 diskutierten die noch immer, was eine Länge von mindestens 5 Stunden ohne Unterbrechung ergab.

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#18 Beitrag von toto66 » Montag 20. Juli 2015, 20:15

Gespräch mit dem Schriftsteller Viktor Jerofejew
«Putin wollte die ganze Ukraine»
Die Lage in den Kriegsgebieten im Donbass bleibt angespannt.Wie geht es weiter? Welche Politik wird Putin verfolgen, und was war sein Plan? Ein Gespräch mit dem russischen Autor Viktor Jerofejew
http://www.nzz.ch/feuilleton/putin-woll ... 1.18582480

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#19 Beitrag von Sonnenblume » Montag 20. Juli 2015, 21:38

toto66 hat geschrieben:Gespräch mit dem Schriftsteller Viktor Jerofejew
«Putin wollte die ganze Ukraine»
Die Lage in den Kriegsgebieten im Donbass bleibt angespannt.Wie geht es weiter? Welche Politik wird Putin verfolgen, und was war sein Plan? Ein Gespräch mit dem russischen Autor Viktor Jerofejew
http://www.nzz.ch/feuilleton/putin-woll ... 1.18582480
Er glaubt also nicht an seine eigenen Lügen?

Ja – nur, Lügen sind immer auch ein politisches Instrument. Für alles Mögliche. Wenn man einen ordentlichen Krieg vom Zaun brechen will, muss man zu Lügen greifen Das war nicht anders in Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg. Es ist eine ähnliche Situation.
Wollen wir mal hoffen, dass er nicht in allem recht hat.

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#20 Beitrag von Anuleb » Samstag 25. Juli 2015, 19:06

Ach, da mache ich mir momentan keine weiteren Sorgen. Putins Primärziel ist und bleibt zu verhindern, dass nach Estland, Lettland und Litauen noch weitere Staaten seines ehemaligen Sovjetimperiums an den Westen "fallen". Wobei "fallen" eigentlich eher der falsche Therminus ist. Schliesslich sind diese Staaten freiwillig der EU und der NATO beigetreten, ohne das letztere irgendwelche Druck ausüben mussten. Das waren jeweile freie und demokratische Entscheidungen der dortigen Bevölkerungen.

Wenn man mich fragt, dann billigt Putin keinem der ehemaligen Sovjetstaaten sowas wie eine Eigenständigkeit zu. Dementsprechend wird keinem der Staaten zugebilligt, sich über gebühr von Russland zu entfernen. Sollte sie dem nicht beugen, passiert auch dort in etwa das, was in Georgien oder der Ukraine passiert.

Nur, eine rein hypothetische Frage, welche mich in letzter Zeit umtreibt: Was würde eigentlich passieren, wenn die ukrainische Bevölkerung auf einmal sagt, dass sie nicht in die EU oder NATO wollen, sondern doch lieber den Schulterschluss mit Russland üben wollen. Würden dann, so von heut auf morgen, die Gefechte im Osten der Ukraine aufhören? Oder ist Putin womöglich mittlerweile auf den Konflikt mit der Ukraine angewiesen, um seine Macht zu sichern und Russland selber weiterhin seinen Wünschen entsprechend umzugestalten?

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Re: AnaaVero Wendland:""FAKTEN" UND KONTRAFAKTISCHES Zur Amerika-in-der-Ukraine-Kritik"

#21 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 26. Juli 2015, 12:00

Anuleb hat geschrieben: Nur, eine rein hypothetische Frage, welche mich in letzter Zeit umtreibt: Was würde eigentlich passieren, wenn die ukrainische Bevölkerung auf einmal sagt, dass sie nicht in die EU oder NATO wollen, sondern doch lieber den Schulterschluss mit Russland üben wollen. Würden dann, so von heut auf morgen, die Gefechte im Osten der Ukraine aufhören? Oder ist Putin womöglich mittlerweile auf den Konflikt mit der Ukraine angewiesen, um seine Macht zu sichern und Russland selber weiterhin seinen Wünschen entsprechend umzugestalten?
Die Frage ist wirklich sehr sehr hypothetisch.
Aber wenn es so wäre, wäre Putin auf nichts mehr angewiesen. Er hätte die Ukraine wieder und würde als großer Sieger dastehen - für genug Jahre für ihn.

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  • Ukrainischer Gasmagnat Firtasch: Der Oligarch, den Amerika jagt
    von Handrij » Samstag 25. Februar 2017, 23:35 » in Politik
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    Samstag 25. Februar 2017, 23:35
  • Bedeutung der Fakten: Der Fall Babtschenko
    von RSS-Bot-UCMC » Sonntag 3. Juni 2018, 14:11 » in Ukraine Crisis Media Center
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    Sonntag 3. Juni 2018, 14:11
  • Bedeutung der Fakten: Der Fall Babtschenko
    von RSS-Bot-UCMC » Sonntag 2. September 2018, 16:34 » in Ukraine Crisis Media Center
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    Sonntag 2. September 2018, 16:34
  • Und wer ist Schuld ... Amerika ...
    von bohne_68 » Freitag 25. Juli 2014, 22:46 » in Allgemeines Diskussionsforum
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    Letzter Beitrag von Petro
    Freitag 25. Juli 2014, 22:54
  • Georgia Mirskij: Warum Amerika kein schwaches Russland will
    von caMi » Samstag 11. Oktober 2014, 16:19 » in Allgemeines Diskussionsforum
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    Letzter Beitrag von caMi
    Samstag 11. Oktober 2014, 22:16