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Re: Begriff "Nation"

#26 Beitragvon Robert » Samstag 23. Juni 2012, 01:49

mbert hat geschrieben:
Jensinski hat geschrieben:Kompliziert machen es Intellektuelle bzw. intellektuelle Diskussionen wie diese. ;-)

Ich bemühe mich hier ganz bewusst, eine sachliche Ebene zu finden. Das bedeutet nicht, dass das deshalb gleich nur noch "theoretisch" ist. Wir sind hier auch etwas abgeschweift, eigentlich sollte es ja um die Frage gehen, was eigentlich eine "Nation" ausmacht und ob der Begriff zwingend positiv oder negativ besetzt ist.


soweit so gut .... was also macht die Ukrainische Nation aus ?

( vielleicht verstehe ich ja dann endlich auch die Ukrainer ..... )

Gruß ! Marbert

Vielleicht helfen ja solche Fragen [wie sie ein anderer User in einem anderem Ukraine-Forum stellte ?

1 Warum ist Tier- und Geflügelkäfighaltung in Deutschland verboten und in der Ukraine nicht? - Sind es andere Tiere und Vögel, die dadrin gehalten werden?
2. Warumin ukrainischen Lebensmitteln Zutaten und Stoffe verwendet, die in Deutschland verboten sind? - Sind da andere Menschen, die das essen?
4. Warum werden alle deutschen Au.tos mit Sicherheitsmitteln wie ABS und Airbags ausgestattet und urkrainische nicht? - Sind da andere Menschen, die die Autos fahren?
5. Warum werden in Stoff werden in der ukrainischen Landwirtschaft Düngemittel verwendet, die in Deutschland verboten sind? - Sind da andere Menschen, die das Gemüse dann essen?
3. Warum werden en, aus welchen in der Ukraine Kleidung gemacht wird, hautschädliche Chemikalien zulässig, die in Deutschland verboten sind? - Sind da andere Menschen, die die Sachen tragen?
6. Warum werden im ukrainischen Zement und Beton gefährliche Stoffe verwendet, die in Deutschland verboten sind? - Sind da andere Menschen, die in den damit gebauten Häusern wohnen?


Gruß ! Robert
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Re: Begriff "Nation"

#27 Beitragvon eurojoseph » Samstag 23. Juni 2012, 02:21

Bogonag hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:

ned bös sein - die PAX Americana - wie immer man dazu stehen mag - mit der realen imperialistischen Bedrohung und Einschüchterung, Wirtschaftskrieg gegen Nachbarn, direkte Einmischung in die Wahlen der Nachbarländer, dem Dirigieren zursetzerischer 5. Kolonnen im Baltikum, Moldawien, Ukraine, Georgien etc, einem staatlichen Hetzsender wie RT ....wer das in einen Topf wirft...der arbeitet den grossen Relativierern in die Hände...aber so was von hallo !!!







Nun dem kann ich Dir nur das entgegnen....

Die amerik. Beteiligung an der Entwicklung der verschiedenen. Staaten sieht seid ca. 120 Jahren folgendermaßen aus. Anfangs wie in Süd-Amerika stiftet man per C-I-A einen Krieg, ausgelöst durch innere Unruhen , dann kommt Onkel J.ohn und bringt militärisch den Frieden und die “Demokratie“, auf diesen vorhandenen militärischen Strukturen werden wirtschaftliche aufgebaut und so ist man mitten drin. Eine Politik die dann im Laufe eines Jahrhunderts perfektioniert werden konnte, es kam der Orient dazu, in den Arabischen bzw. Nordafrikanischen kamen dann noch die Anglo-Brüder dazu und so ist heute fast die ganze Welt mit dem a.merik. Glück gesegnet. Ihr in der deutschen Welt seid auch beglückt worden und das aber dann richtig. Ihr zahlt heute noch die Schulden zurück aus dem großen Traum von Onkel A.dolfo.
Oder was meinst Du wovon der Onkel A.dolfo seinen Traum finanziert hat, nach dem Trümmerfeld der Weimarer Republik. Mit welchem Geld hat der das Aufrüsten wohl finanziert?
Und diesen Freund J.ohn brauchte die Ukraine 2004 eigentlich nicht. Wohl aber jetzt die kontinentalen Brüder Europas für eine Zukunft.
Übrigens … Demokratie !? A.m.e.r.i.k.a ? Wo denn, wie denn, wer hat die überhaupt gelebt und erdacht …. waren es die Griechen ? Und dann die Römer als Republik ?.... Im frühen Mittelalter besann sich als erster Staat San Marino dieser Politikform. Die deutschen Fürsten wählten ihren König. Ach ja, auch den Kosaken sagt man nach das dort in freien Wahlen, also demokratisch die Führer gewählt wurden, die Het'manns. Bis … ja bis einer derjenigen sich mit wem verband, na ?….. ja mit dem großen Bruder, der hat dann ….....! tut so etwas ein großer Bruder … also mein großer Bruder hat mir immer geholfen, bis heute hat er mir nie weh getan, er hat mich beschützt als mir Gefahr drohte, er hat mich verteidigt als ich angegriffen wurde, ist mir nicht von hinten in den Rücken gefallen, er hat mich nicht verhungern lassen indem er mir mein Brot und Essen weg nahm, er hat mir geholfen mein Haus zu bauen.

…. Ich finde, es ist an der Zeit das >>>>…................ Europa !


ja ich bin mit latentem antiamerikanismus vertraut - aber dies ? Verwirrt, Realsatire ?
Übrigens - so wie ich, kann man die USA auch als das kleinere Übel sehen...
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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pöse intelektuelle, pol pot und brillenträger

#28 Beitragvon eurojoseph » Samstag 23. Juni 2012, 05:57

ach wie schön wär diese welt, wenn es diese intelektuellen nicht gäbe, die so hässliche sachen erfinden wie ethnozid, russifizierung und so weiter...alles super, pol pot selig hatte also recht als er deintelektualisierung der gesellschaft voran trieb und wärend der zwangsräumung der städte er gezielt alle brillenträger erschlgen lies, auch von goebbels gibt es antiintelektuellenzitate, von mussolini, von stalin ....das lässt mir wenig ruhe ........mehr später. brauch noch mein bett.......
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Re: Begriff "Nation"

#29 Beitragvon Robert » Samstag 23. Juni 2012, 13:26

Du hast nicht ganz Unrecht , fürchte ich - @Eurojoseph

Nichtsdestotrotz , wird oft und nicht selten auf hohem ( intelektuellem ROFL )Niveau gejammert .... gerade in Deutschland von Deutschen .
Es gibt dutzenfach Gesprächsrunden , welche den Bürgern die Ohren abkauen , usw. und tut man sich an zu zu hören ( [smilie=dash2.gif] ) hört man Worte bleibt dennoch aber uninformiert

Aber zurück zum Thema ....
Wer sagt mir denn nun , was die ware ukrainische Nation ausmacht ?

:-'
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Bogonag
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Re: Begriff "Nation"

#30 Beitragvon Bogonag » Samstag 23. Juni 2012, 14:29

eurojoseph hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:

ned bös sein - die PAX Americana - wie immer man dazu stehen mag - mit der realen imperialistischen Bedrohung und Einschüchterung, Wirtschaftskrieg gegen Nachbarn, direkte Einmischung in die Wahlen der Nachbarländer, dem Dirigieren zursetzerischer 5. Kolonnen im Baltikum, Moldawien, Ukraine, Georgien etc, einem staatlichen Hetzsender wie RT ....wer das in einen Topf wirft...der arbeitet den grossen Relativierern in die Hände...aber so was von hallo !!!







Nun dem kann ich Dir nur das entgegnen....

Die amerik. Beteiligung an der Entwicklung der verschiedenen. Staaten sieht seid ca. 120 Jahren folgendermaßen aus. Anfangs wie in Süd-Amerika stiftet man per C-I-A einen Krieg, ausgelöst durch innere Unruhen , dann kommt Onkel J.ohn und bringt militärisch den Frieden und die “Demokratie“, auf diesen vorhandenen militärischen Strukturen werden wirtschaftliche aufgebaut und so ist man mitten drin. Eine Politik die dann im Laufe eines Jahrhunderts perfektioniert werden konnte, es kam der Orient dazu, in den Arabischen bzw. Nordafrikanischen kamen dann noch die Anglo-Brüder dazu und so ist heute fast die ganze Welt mit dem a.merik. Glück gesegnet. Ihr in der deutschen Welt seid auch beglückt worden und das aber dann richtig. Ihr zahlt heute noch die Schulden zurück aus dem großen Traum von Onkel A.dolfo.
Oder was meinst Du wovon der Onkel A.dolfo seinen Traum finanziert hat, nach dem Trümmerfeld der Weimarer Republik. Mit welchem Geld hat der das Aufrüsten wohl finanziert?
Und diesen Freund J.ohn brauchte die Ukraine 2004 eigentlich nicht. Wohl aber jetzt die kontinentalen Brüder Europas für eine Zukunft.
Übrigens … Demokratie !? A.m.e.r.i.k.a ? Wo denn, wie denn, wer hat die überhaupt gelebt und erdacht …. waren es die Griechen ? Und dann die Römer als Republik ?.... Im frühen Mittelalter besann sich als erster Staat San Marino dieser Politikform. Die deutschen Fürsten wählten ihren König. Ach ja, auch den Kosaken sagt man nach das dort in freien Wahlen, also demokratisch die Führer gewählt wurden, die Het'manns. Bis … ja bis einer derjenigen sich mit wem verband, na ?….. ja mit dem großen Bruder, der hat dann ….....! tut so etwas ein großer Bruder … also mein großer Bruder hat mir immer geholfen, bis heute hat er mir nie weh getan, er hat mich beschützt als mir Gefahr drohte, er hat mich verteidigt als ich angegriffen wurde, ist mir nicht von hinten in den Rücken gefallen, er hat mich nicht verhungern lassen indem er mir mein Brot und Essen weg nahm, er hat mir geholfen mein Haus zu bauen.

…. Ich finde, es ist an der Zeit das >>>>…................ Europa !


ja ich bin mit latentem antiamerikanismus vertraut - aber dies ? Verwirrt, Realsatire ?
Übrigens - so wie ich, kann man die USA auch als das kleinere Übel sehen...






Bisher fand ich Deine Kommentare ganz nützlich und Themenorientiert, aber das …........?????


Also =
Ich bin nicht antiamerikanisch und auch nicht antirussisch und ein Russenfreund nun ganz und gar nicht. Für mich stellen aber beide Johanns eine Bedrohung für die Selbstbestimmung der Völker und die Freiheit der Nationen dar. Der erste der sich John nennt, macht es auf subtile Weise, und gaukelt uns was vor und der andere der sich Iwan nennt, haut drauf wie, wo und wann er will und hat gar kein Gewissen. Und alles was ich schreibe entspricht den Fakten und historischen Ereignissen und diese sind nun mal nicht interpretierbar.
Man sollte sie sich genau, aber unvoreingenommen betrachten und mit Distanz.

Du solltest vielleicht in Deiner Abneigung gegen RU nicht blind auf U:S:A: vertrauen. Versuche mal um der Info willen das einzuordnen was ich schrieb zum Thema, denn Deine Antwort hatte mit meinen Kommentaren nichts zu tun. Und, entschuldige …. Man könnte meinen Du hast Sie gar nicht gelesen.

Das Thema war doch = Die ukrainische Nation und Fragen um ihre Selbstbestimmung oder ?


Und @ Robert,

genau das ist ein riesiges Problem, die Ukraine vegiftet sein Volk mit den schlimmsten Mitteln die ihr aufgrund mangelnder eigener Möglichkeiten aufgebunden werden. Die gr0ßen lassen sich dann das Essen einfliegen. Der Präsident holt deutsche Handwerker in seine Residenz um Giftfrei zu bauen etc..........

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Robert
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Re: Begriff "Nation"

#31 Beitragvon Robert » Samstag 23. Juni 2012, 16:52

genau das ist ein riesiges Problem, die Ukraine vegiftet sein Volk mit den schlimmsten Mitteln die ihr aufgrund mangelnder eigener Möglichkeiten aufgebunden werden......... Die gr0ßen lassen sich dann das Essen einfliegen. .....


tscha ... Alter

Natürlich mixen die Bisnecmans gern alle mögliche Kacke ins Essen , den Zement usw. usf .
Damit wird der Profit erhöht ... oder glaubst Du die sind alle auf ehrlichen Wegen zu Oligarchen geworden ?
Die saßen früher an irgendwelchen Schalthebeln der Macht , haben gnadenlos die chaotischen Übergangszeiten genutzt um reich zu werden und sind heute nicht Menschenfreundlicher als damals .
[ich kenne da ein paar Geschichten , wo sich - bis dato Regimetreue Militär,s welche noch kurz vorher sozialistische Moral und Ethik predigten ......- gnadenlos bereicherten , die sind gut für gruslige Horrorfilme ]
Die Wirtschaftsbosse und die politische Führungsgarde sind korrupt bis auf die Knochen ! Undzwar in der Ukraine wie in Russland

Die gehören wegg gejagd !

Aber .... und damit bin ich wieder beim Thema Nation , die sind auch schlau
Zu eigenem machterhaltendem Schutz hetzen Sie , die Oligarchen in schönster Einmütigkeit mit Politikern , die Menschen aufeinander .... sei es mit Geschichtsthemen wie Holodomor z.Bsp. der Sprachenstreit-frage usw. usf.
Und auch da in schönster Einmütigkeit , ob orange , schwarze oder Rote ! ! !

Oder ( um es platt zu sagen ) die fressen ihr eingeflogenes Essen und kommen vor Lachen nicht in den Schlaf - wärend die verachteten Massen froh sind überhaupt was auf den Tisch zu kriegen und sich nebenbei die Nasen einschlägt .
Es geht nicht um Ost oder West , um russisch oder ukrainische Sprache ...... es geht um Reich gegen Arm

Gruß ! Robert
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Jensinski
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Re: Begriff "Nation"

#32 Beitragvon Jensinski » Samstag 23. Juni 2012, 23:54

@Robert betreffs Deiner Aufzählung: Willst Du mir erzählen, dass Du in der EU bessere Lebensmittel bekommst? Ich lach mich schief...

Gruß,
Jens

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Bogonag
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Re: Begriff "Nation"

#33 Beitragvon Bogonag » Sonntag 24. Juni 2012, 00:44

Man kann aber doch in Deutschland zwischen verschiedenen Produktlinien wählen. Zumindest gibt es sie !

Aber den Kunstkäse, sprich Käseersatz, Analogkäse den es in der Ukraine in den Supermärkten gibt, kannst erst erkennen wenn er dir zwischen den Zähnen hindurchfluscht oder er auf der Pizza sich als Öl sammelt und auch danach riecht.

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Robert
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Re: Begriff "Nation"

#34 Beitragvon Robert » Sonntag 24. Juni 2012, 01:26

Jensinski hat geschrieben:@Robert betreffs Deiner Aufzählung: Willst Du mir erzählen, dass Du in der EU bessere Lebensmittel bekommst? Ich lach mich schief...
Gruß,
Jens


Nun - Jens

Selbstverständlich gab es und gibt es immer wider mal (und wird es vermutlich auch in Zukunft geben ) Lebensmittelskandale hier !
Gier und menschenverachtendes Profitstreben sind kein nur ukrainisches/russisches Problem und Kriminelle gibts auch in der EU .

- Nichtsdestotrotz wage ich zu denken , daß EU - Richtlinien und nationale Gesetze zum Verbraucherdchutz/Lebensmittel - Überwachung usw. doch die allergrößten Schweinereien verhindern und die Medien schon vieles aufdeckten . Ich mag mich aber auch irren .

Und genau da - fürchte ich - gibt es in der Ukraine Defizite

........................................................

Ansonsten sind meine Beträge ja nur Reaktionen auf die rosarot/tiefschwarze Polemik weiter oben

Gruß ! Robert

( der in seinem früherem Leben zwar auch so manchen Dreck gefressen .. andererseits aber gelernt hat , in und von der Natur zu überleben )
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Re: Begriff "Nation"

#35 Beitragvon Optimist » Sonntag 24. Juni 2012, 01:30


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Jensinski
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Re: Begriff "Nation"

#36 Beitragvon Jensinski » Sonntag 24. Juni 2012, 09:05

Robert, wenn ich sehe, was uns in Deutschland an Fleisch/Gemüse/"probiotischem" und sonstwie angepreistem Mist, mit all den Exxx-Zusatzstoffen etc. zugemutet wird, so fühle ich mich beim Lebensmitteleinkauf in der Ukraine wohler.

Natürlich, die größten Abzocker und - ich nenne sie mal "Lebensmittelverbrecher" werden durch einen sogenannten Verbraucherschutz schon in die Schranken gewiesen. Aber das, was erlaubt ist, geht doch schon viel zu weit. Dass es da in der Ukraine mächtigen Aufholbedarf gibt, ist klar (vor allem generell, nicht nur bei Lebensmitteln!). Wobei ich immer wieder Sendungen sehe, in denen auch hier Lebensmittelskandale aufgedeckt werden.

Dieses Zauberwort "BIO" in Deutschland - nun, da habe ich meine Erfahrungen gemacht - auch da wird viel am Rande des Legalen gemacht. Und wenn man ein vertrauenswürdiges Geschäft findet, sind die Preise auch dergestalt, dass nur wenige, also gut bezahlte Menschen, sich eine komplette, wirklich gesunde Ernährung leisten können. Wir selbst haben hier in der Ukraine unsere Stammverkäufer des Vertrauens, vor allem auf dem Basar und können uns bei dem wenigen Zugekauften Qualität leisten. Und ich sag Dir ganz ehrlich, das war mir in Deutschland nicht möglich.

LG,
Jens

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Re: Begriff "Nation"

#37 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 24. Juni 2012, 22:12

Jensinski hat geschrieben:@Robert betreffs Deiner Aufzählung: Willst Du mir erzählen, dass Du in der EU bessere Lebensmittel bekommst? Ich lach mich schief...

Gruß,
Jens

Die Lebensmittel in der EU sind nicht gut, sie sind nur weniger schlecht.

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Re: Begriff "Nation"

#38 Beitragvon eurojoseph » Sonntag 24. Juni 2012, 22:47

Mein Gott, eure Sorgen möcht ich habenLebensmittel sind spottbillig für uns, nach oben hin ist qualitätsmässig alles offen, aber auch von den Diskonteressen stirbt man nicht...noch dazu hat Deutschland in der EU sowieso das preiswerteste Essen wenn man das Preisniveau vergleicht in UA mit dem Einkommen - dann können mir die Ukrainer nur leid tun.....ich war mal in Belgien im Supermarkt - und bei den Preisen ist mir die Lust auf Einkaufen ziemlich vergangen....
überhaupt ist das ein Wohlstands-aka-Luxusproblem, ich bin in den 60ern aufgewachsen mit Schmalzbrot ohne Ende, weil es bei uns nix andres gab, Essen war teuer, so hatten wir Schweine und Ziegen, sowie Hühner und Karnickel, aber nicht wegen Bio - wegen der Groschy.....wir konnten uns nicht mal Bäckerbrot leisten, Mutter hat immer 4 Laibe geknetet und ich musste sie zum Bäcker zum Backen bringen, ich kann euch sagen, wenn es an den 4. Laib ging, da waren Beisserchen nötig - wie Stahl !!!
Wir haben auch "Hasenbrot" gegessen, Brote, die Vater von der Arbeit mit nach Hause brachte, und weil er lustige Geschichten erzählte (Daddy kann das !!!) wie er es den Hasen abgejagt hatte, schmeckte es uns besser als jedes andre....soviel zur Einbildung - die lt. meiner Omi eine ganz besondere Bildung war....(der Herr [sollt es einen geben], habe sie seelig !!)
Und zum Analogkäse fällt mir nur ein, a, wenn er deklariert ist - und deshalb billiger - sowie b genausogut schmeckt, dann begrüss ich das, auch im Interesse der armen Milchkühe ...
ich finde sowieso bei uns wird viel zuviel Wert auf "gutes Essen", gesundes Essen" gelegt, wenn es schmeckt und nicht verdorben ist, find ich reicht es schon....und da wir statistisch immer älter werden....kann es so schlecht nicht sein....
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Re: Begriff "Nation"

#39 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 24. Juni 2012, 23:45

eurojoseph hat geschrieben:... wenn es schmeckt und nicht verdorben ist, find ich reicht es schon....und da wir statistisch immer älter werden....kann es so schlecht nicht sein....

Genau darauf spekulieren die gewissenlosen Geschäftemacher, die unserer Nahrung irgendwelchen Dreck beimischen, damit es schmeckt. Die Langzeitwirkungen von den ganzen "E"-s werden geheimgehalten und so sorgt man dafür , dass der Pharmaindustrie die Profite auch nicht ausgehen. Ich finde es verantwortungslos, wie hier mit der Gesundheit fast aller Menschen gespielt wird und halte das ganz und gar nicht für Wohlstandssorgen.
Eurojoseph, unsere Schmalzstullen konnten wir in den 60-gern mit ruhigem Gewissen essen und was im Brot drin war, was unsere Mütter vorbereitet haben, das wußten diese auch noch. Und wir sind trotz oder gerade wegen des nicht im Überfluß lebens, gesund aufgewachsen.
Kennt ihr noch die Autoaufkleber der 80-ger?
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

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Re: Begriff "Nation"

#40 Beitragvon eurojoseph » Montag 25. Juni 2012, 04:59

Sonnenblume hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:... wenn es schmeckt und nicht verdorben ist, find ich reicht es schon....und da wir statistisch immer älter werden....kann es so schlecht nicht sein....

Genau darauf spekulieren die gewissenlosen Geschäftemacher, die unserer Nahrung irgendwelchen Dreck beimischen, damit es schmeckt. Die Langzeitwirkungen von den ganzen "E"-s werden geheimgehalten und so sorgt man dafür , dass der Pharmaindustrie die Profite auch nicht ausgehen. Ich finde es verantwortungslos, wie hier mit der Gesundheit fast aller Menschen gespielt wird und halte das ganz und gar nicht für Wohlstandssorgen.
Eurojoseph, unsere Schmalzstullen konnten wir in den 60-gern mit ruhigem Gewissen essen und was im Brot drin war, was unsere Mütter vorbereitet haben, das wußten diese auch noch. Und wir sind trotz oder gerade wegen des nicht im Überfluß lebens, gesund aufgewachsen.
Kennt ihr noch die Autoaufkleber der 80-ger?
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“


Oh ich erinnere mich noch gut an das "Waldsterben" und den "Club of Rome" - und ich will auch nie, nie zurück zu Schmalzbrot... ausserdem seh ich nix böses im Profitstreben - und auch kein Verschwörung - im Gegenteil - wir im Westen IMHO leben in der BEsten aller möglichen Welten..IMHO halt...Chief Seattle hatte recht und auch nicht...und hätte es keine starken USA gegeben hätten wir die Nazis möglicherweis noch heut...ich find die Sache mit den Ureinwohnern auch beschissen, ehrlich - aber die USA bzw die Staaten des Westens sind wenigstens fähig zu kompensieren und sich zu entschuldigen während das ebenfalls da Dreck am Steckenhabende Ru damit fortfährt als gäb es kein Morgen....
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Re: Begriff "Nation"

#41 Beitragvon Bogonag » Donnerstag 28. Juni 2012, 19:03

eurojoseph hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:... wenn es schmeckt und nicht verdorben ist, find ich reicht es schon....und da wir statistisch immer älter werden....kann es so schlecht nicht sein....

Genau darauf spekulieren die gewissenlosen Geschäftemacher, die unserer Nahrung irgendwelchen Dreck beimischen, damit es schmeckt. Die Langzeitwirkungen von den ganzen "E"-s werden geheimgehalten und so sorgt man dafür , dass der Pharmaindustrie die Profite auch nicht ausgehen. Ich finde es verantwortungslos, wie hier mit der Gesundheit fast aller Menschen gespielt wird und halte das ganz und gar nicht für Wohlstandssorgen.
Eurojoseph, unsere Schmalzstullen konnten wir in den 60-gern mit ruhigem Gewissen essen und was im Brot drin war, was unsere Mütter vorbereitet haben, das wußten diese auch noch. Und wir sind trotz oder gerade wegen des nicht im Überfluß lebens, gesund aufgewachsen.
Kennt ihr noch die Autoaufkleber der 80-ger?
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“


Oh ich erinnere mich noch gut an das "Waldsterben" und den "Club of Rome" - und ich will auch nie, nie zurück zu Schmalzbrot... ausserdem seh ich nix böses im Profitstreben - und auch kein Verschwörung - im Gegenteil - wir im Westen IMHO leben in der BEsten aller möglichen Welten..IMHO halt...Chief Seattle hatte recht und auch nicht...und hätte es keine starken USA gegeben hätten wir die Nazis möglicherweis noch heut...ich find die Sache mit den Ureinwohnern auch beschissen, ehrlich - aber die USA bzw die Staaten des Westens sind wenigstens fähig zu kompensieren und sich zu entschuldigen während das ebenfalls da Dreck am Steckenhabende Ru damit fortfährt als gäb es kein Morgen....




1.
.....und hätte es keine starken USA gegeben hätten wir die Nazis möglicherweis noch heut...

2. ich find die Sache mit den Ureinwohnern auch beschissen, ehrlich - aber die USA bzw die Staaten des Westens sind wenigstens fähig zu kompensieren und sich zu entschuldigen ..........




Wie ich schon sagte, mir gefallen Deine Beiträge im großen und ganzen, doch vielleicht .....

Zu 1.
hast Du mal darüber nachgedacht, ob vielleicht ,wenn es keine starken USA gegeben hätte, hätten wir den "Onkel Adolf " möglicherweise gar nicht gehabt.


Zu 2.
Bei wem haben die sich denn entschuldigt ? bei den Indianern vielleicht? oder den Indios? oder den Chilenen, Argentiniern? oder oder oder..........

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Re: Begriff "Nation"

#42 Beitragvon Sonnenblume » Montag 9. Juli 2012, 20:57


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Re: Begriff "Nation"

#43 Beitragvon Optimist » Sonntag 15. Juli 2012, 10:37

Nation am Beispiel:
Ein Mann geboren 1890 im Saarland und 1980 gestorben in Ost-Berlin. Also als Kind hat er die Treue zum Kaiser und Vaterland vermittelt bekommen....
Was hat diesem und vielen anderen Menschen in ganz Europa, der Nationalismus im Leben geholfen?
Hat er nur überlebt, weil er sein ganzes Leben geheuchelt hat und seine eigene persönliche Meinung nie ehrlich sagen konnte?

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Re: Begriff "Nation"

#44 Beitragvon Bogonag » Sonntag 15. Juli 2012, 17:34

Optimist hat geschrieben:Nation am Beispiel:
Ein Mann geboren 1890 im Saarland und 1980 gestorben in Ost-Berlin. Also als Kind hat er die Treue zum Kaiser und Vaterland vermittelt bekommen....
Was hat diesem und vielen anderen Menschen in ganz Europa, der Nationalismus im Leben geholfen?
Hat er nur überlebt, weil er sein ganzes Leben geheuchelt hat und seine eigene persönliche Meinung nie ehrlich sagen konnte?




Tja wenn dieser Mann in solch einem "menschenfreundlichen demokratischen Paradies" gelebt hat, tut er mir nur leid, denn im "faschistischen, imperialistischen Westdeutschland" hätte man ihm diese ""Schweinerei"" erlaubt ein Nationalgefühl zu haben und es zu verlautbaren, ohne ins Gefängniss zu kommen.

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Re: Begriff "Nation"

#45 Beitragvon Bogonag » Sonntag 15. Juli 2012, 17:44

Hallo an alle....
Da wir wieder in das eigentliche Thema eingestiegen sind und weg sind vom "KÄSE", möchte ich mal dieses einwerfen.....



… aufgrund dessen das hier das philosofieren uns nicht darauf bringt wozu ein gesunder, sogenannter inclusiver, Nationalismus gut ist, dann versuche ich es mal so.

Eine Fussballmanschaft welche gut und erfolgreich spielen möchte hat den ihr eigenen Mannschaftsgeist der diese Truppe zusammenhält und eine Moral entwickeln lässt um spielerisch zu kämpfen.
Genau so wie eine Familie die ihren eigenen Familiensinn entwickelt und sich damit gegen unangenehme Einflüsse von außen absichert und damit jedem Komponenten in der Familie die Sicherheit gibt sich auf die Familie verlassen zu können und ergo jedes Mitglied diese Familie und die Familienraison in allem unterstützt.

Und nicht anders wirkt Nationalismus auf die nationale Identität eines Volkes, eines Landes, es gibt diesen Menschen ein Zusammengehörigeitsgefühl. Was auch noch verstärkt wird durch die verschiedensten kulturellen Eigenheiten dieser Volksangehöriger an denen sie sich auch wiedererkennen. Wie sonst hätte z.B. das deutsche Volk nach dem Krieg den Wiederaufbau geschafft und nach der sogenannten Wiedervereinigung zusammengefunden. Wie anders hat sich Südafrika zur schwarzen Eigenständigkeit durchgekämpft. Wie anders hätten die Juden überlebt und sich Israel behauptet. Auch alle Staaten Europa's sind durch das Nationalgefühl ihrer Völker entstanden.
Im Ausland ist es zu beobachten wie wichtig dieses Nationalgefühl manchmal ist. Es gibt den verschd. Landsleuten eine Sicherheit sich in dem fremden Land miteinander wohl zu fühlen, wenn sie sich untereinander treffen in ihren Clubs oder Heimatvereinen. Das ist so normal und gut so !

Es ist leider in der Nachkriegszeit eine Phobie entstanden bei dem Wort National oder Nationalismus, weil dieser Begriff missbraucht worden ist durch die Nationalsozialisten. Und da der eigentlich freie positive Begriff Nationalismus klangmäßig sehr nahe dem Nationalsozialismus ist, verwenden beide Seiten, Befürworter und Gegner des Nationalsozialismus, das Wort Nationalismus in polemischer Weise gern.
Zuletzt geändert von Bogonag am Sonntag 15. Juli 2012, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Begriff "Nation"

#46 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 15. Juli 2012, 17:49

Bogonag hat geschrieben:Tja wenn dieser Mann in solch einem "menschenfreundlichen demokratischen Paradies" gelebt hat, tut er mir nur leid, denn im "faschistischen, imperialistischen Westdeutschland" hätte man ihm diese ""Schweinerei"" erlaubt ein Nationalgefühl zu haben und es zu verlautbaren, ohne ins Gefängniss zu kommen.

Und wenn seine Eltern Juden gewesen wären, hätte er zu Adolfs Zeiten besonders viel Spaß mit der Wahrheit zu seiner Herkunft gehabt...

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Re: Begriff "Nation"

#47 Beitragvon Bogonag » Sonntag 15. Juli 2012, 17:54

Sonnenblume hat geschrieben:Und wenn seine Eltern Juden gewesen wären, hätte er zu bestimmten Zeiten besonders viel Spaß mit der Wahrheit zu seiner Herkunft gehabt...
Weißt du Bogonag, manchmal weiß ich nicht mehr, ob du überhaupt noch nachdenkst, bevor du etwas schreibst.



Du scheinst nicht verstanden zu haben was ich meinte....

Mir ist jedenfals nicht bekannt das in der BRD ( Westdeutschland) einem Juden etwas schlimmes erging.
Im Gegenteil ich weiß es aus eigener Erfahrung das die Hebräer in D alles bevorzugt bekamen, teilweise sogar in übertriebener Weise, aus falsch verstandenem Wiedergutmachungswillen.

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Re: Begriff "Nation"

#48 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 15. Juli 2012, 18:07

Bogonag hat geschrieben:Du scheinst nicht verstanden zu haben was ich meinte....

Dieser Mensch, von dem Optimist schrieb, kann nur maximal 30 Jahre seines Lebens in der damaligen DDR (darauf bezog sich doch deine Häme?) gelebt haben. Die anderen 60 Jahre lebte er wohl in der "kapitalistischen Welt". Und Optimist hatte davon gesprochen, dass er sein ganzes Leben gezwungen war, seine Meinung zu unterdrücken.
Aber du willst mir jetzt sicher erklären, dass es im Westen Deutschlands immer sehr tolerant zuging, was die Meinung Andersdenkender betrifft, es gab keine Berufsverbote, es gab nie Studentenunruhen und die Wasserwerfer bei Stuttgart 21 habe ich mir bestimmt auch nur ausgedacht. Aber die Diskussion würde das Thema hier sprengen, also träum weiter...

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Re: Begriff "Nation"

#49 Beitragvon Optimist » Sonntag 15. Juli 2012, 18:34

Ich meine das Saarland, ihre Wechselseitige Geschichte kennen wir, ich meine die vielen Jahre, in der ein Mensch ständig mit neuer nationaler Propaganda vollgepumpt wurde, die Schnauze halten musste, weil er sonst ein Verräter an der deutschen Nation wäre (egal was er gedacht oder gefühlt hätte). Dies ganze unter vier verschiedenen deutschen Staatsformen. Das innerhalb von einem Jahrhundert, das war nicht nur in Deutschland. Nun kommt "nationaler Zusammenhalt", wo war der denn?
Ist doch alles den Bach runter gegangen, besonders weil man sich etwas auf seine nationale Abstammung eingebildet hat.
Den Italienern und Griechen nützt nun der Nationalstolz nichts bei der Erhaltung ihrer Kulturgüter, die gehen derzeit vor die Hunde weil man kein Geld hat, diese zu erhalten.
Und klar, wer in der Mannschaft oder Familie nicht funktioniert wie vorgeschrieben, wird daraus vertrieben. War alles schon einmal da und hat überhaupt nicht funktioniert.

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Re: Begriff "Nation"

#50 Beitragvon mbert » Sonntag 15. Juli 2012, 18:51

Ich glaube, es wird deutlich, dass der Begriff "Nationalismus" offenbar ebenso unterschiedlich belegt ist wie der Begriff "Nation".
Wenn ich etwa dieses hier lese:
Bogonag hat geschrieben:Und nicht anders wirkt Nationalismus auf die nationale Identität eines Volkes, eines Landes, es gibt diesen Menschen ein Zusammengehörigeitsgefühl. Was auch noch verstärkt wird durch die verschiedensten kulturellen Eigenheiten dieser Volksangehöriger an denen sie sich auch wiedererkennen. Wie sonst hätte z.B. das deutsche Volk nach dem Krieg den Wiederaufbau geschafft und nach der sogenannten Wiedervereinigung zusammengefunden. Wie anders hat sich Südafrika zur schwarzen Eigenständigkeit durchgekämpft. Wie anders hätten die Juden überlebt und sich Israel behauptet. Auch alle Staaten Europa's sind durch das Nationalgefühl ihrer Völker entstanden.
Im Ausland ist es zu beobachten wie wichtig dieses Nationalgefühl manchmal ist. Es gibt den verschd. Landsleuten eine Sicherheit sich in dem fremden Land miteinander wohl zu fühlen, wenn sie sich untereinander treffen in ihren Clubs oder Heimatvereinen. Das ist so normal und gut so !


Dann finde ich da einiges von dem wieder, was ich ja am Anfang dieses Themas schon ausgeführt habe. Ist das nun "Nationalismus"? Für mich persönlich ist Nationalismus schon mehr als einfach die Liebe zur eigenen Sippe im größeren Kontext (Volk), Nationalismus ist aus meiner Sicht eine Ideologie, die der Nation und Staatlichkeit eine zentrale Rolle zuschreibt.

Was an Kritik gegen Nationalismus geschrieben wurde, teile ich. Ich halte aber auch eine bewusste Liebe zur eigenen Art (Nation im vom mir beschriebenen Sinne) für natürlich und positiv.

Und seien wir mal ehrlich - es gibt kaum etwas, was im übertriebenen Maße nicht ins Negative kippt - denken wir an Religion, aber auch an Großzügigkeit oder Sparsamkeit! Beispiele lassen sich jede Menge finden.

Daher möchte ich gern noch einmal dafür plädieren, dass wir uns von ideologischen "Standardwahrheiten" fernhalten und wir uns die Dinge mit einer gewissen Neugier ruhig mal im Detail ansehen, statt gleich immer irgendeine Schublade zur Hand zu haben.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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