Ukraine-Nachrichten.de„Die Berkut-Leute schlugen uns mit Knüppeln auf Unterschenkel und Fersen damit wir sagten, wer ihren Bus angezündet hat“ - UN

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Ukraine

„Die Berkut-Leute schlugen uns mit Knüppeln auf Unterschenkel und Fersen damit wir sagten, wer ihren Bus angezündet hat“ - UN

#1 Beitrag von RSS-Bot-UN » Dienstag 4. Februar 2014, 22:15

Auf dem hauptstädtischen Kreschtschatik nahmen verkleidete Sicherheitskräfte friedliche, unbewaffnete Demonstranten, die das Gebiet der Barrikaden verlassen hatten, gefangen und brachten sie aus der Stadt, wo man sie grausam folterte und dann zum Sterben in den Wald warf.
Herkunft: Ukraine-Nachrichten: Gesellschaft: „Die Berkut-Leute schlugen uns mit Knüppeln auf Unterschenkel und Fersen damit wir sagten, wer ihren Bus angezündet hat“

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wikna
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Re: „Die Berkut-Leute schlugen uns mit Knüppeln auf Unterschenkel und Fersen damit wir sagten, wer ihren Bus angezündet hat“ - UN

#2 Beitrag von wikna » Donnerstag 6. Februar 2014, 19:35

Welche Traumata…

hat „das Sowjetische“ in die Seelen der Alten gelegt. Der Alten, welche den neuen Nationalstaat „Ukraine“ gründeten.
Welche Traumata legt der jetzige „Krieg“ zwischen den Regierenden und Protestierenden in die Seelen der Jungen. Die Jungen, die doch „die Nation“ mit nach vorn, auf „neue Wege“ bringen sollen. Zumindest auf „andere Wege“ als die vergangenen.

Ersichtliches Resultat:
Erneute Traumata in Folge der Herrschaft bzw. der Herrschaftsausübung unbelehrbar Traumatisierter mit „dem Sowjetischen“ in Tat, Gedanken und Sprache, festgebrannt in der Seele, fest eingebrannt im Alltag, als solches die Traumatisierten steuernd.

In der Abfolge von Verlautbarungen des „Chefankläger der Nation“, der Generalstaatsanwaltschaft, ist einiges von dem, was „das Sowjetische“ ausmacht zu erkennen (wenn man es denn sehen will, in der Lage ist es zu sehen):
Freitag, 20 Dezember 2013
11:04 UNN
Die Ermittler der Staatsanwaltschaft haben jeden Augenblick der Ereignisse wieder hergestellt, die auf Majdan der Unabhängigkeit am 30. November etwa 4:00 Uhr vorhanden waren. Darüber informierte der Generalstaatsanwalt der Ukraine Wiktor Pschonka, berichtet der UNN-Korrespondent.
12:25 Ukrinform
Generalstaatsanwaltschaft weiß noch nicht, wer die Auflösung einer Protestaktion auf dem Maidan befahl. Die Person, die die Auflösung einer Protestaktion auf dem Maidan der Unabhängigkeit in Kiew befohlen hat, ist derzeit den Ermittlern unbekannt.
12:52 Ukrinform
Generalstaatsanwalt der Ukraine Wiktor Pschonka hat eingeräumt, dass die Polizeigewalt auf dem Maidan in der Nacht zum 30. November übermäßig war.
Pschonka erklärte darüber im ukrainischen Parlament am Freitag

18:22 UNN
In der Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine wird hervorgehoben, dass radikale Gruppierungen in die systematische Gesetzverstöße ab dem 24. November verwickelt werden, berichtet UNN. Nach den Worten des Generalstaatsanwaltes Wiktor Pschonka, wurden diese Informationen bestätigt. Diese Erscheinungen seien nach Wor-ten von Pschonka nichts Neues für die Ukraine. Sogar die Kirchenvertreter riefen einst zu Blutvergießen und Staats-streich auf, was sich auch in den heutigen Verhältnissen in der Ukraine widerspiegelte.

Offizielle Aussagen eines „Regime-Repräsentanten“, alle im Verlaufe von etwa 6 Stunden von sich gegeben.
Häppchenweise von Agenturen mit „praktikablen“ Zeitversprüngen gestreut, wie es einem halt so „in den Kram passt“ (oder „dienlich ist“). Die Wederauferstehung des „Sowjet-Kompromates“ als Selbstverständlichkeit, als wohlfeiles Werkzeug der „Beflissenen“, der vor einem (nebulösen) „Historischem Hintergrund Einknickenden (weil kein Rückgrat, nur Kompromat, klingt so nach „Form-Schinken“).
Eine „öffentliche Denkstruktur“ aus vergangen geglaubten Zeiten; besonders im letzten Statement die Überzeugung eines „Ich, Kaiser und Gott“, in völliger Übereinstimmung mit seinem (traumatisierten) Selbst, seiner „Sendung“.
Deshalb tritt Herr Pschonka sehr oft in Uniform auf. Optischer, auf überkommene Machtstrukturen sich mühsam abstützender Rückgrat-Ersatz statt Zivilisationsfortschritt! Geistige Gerontokratie.

Diese offiziellen Presseverlautbarungen einer erbarmungswürdigen Generalstaatsanwaltschaft ist vor dem Hintergrund der einen Tag zuvor –quasi als präsidiale Weihnachtsbotschaft- verbreiteten Meldung zu sehen (und zu werten!):
Viktor Janukowytsch: Protest auf dem Maidan-Platz sei das Streben der Menschen nach besserem Leben
Als es zu so einem Aufstieg in der Gesellschaft und den Protesten auf dem Meidan-Platz kam, sagte ich von Anfang an, dass es an sich nichts Schlechtes war. Es ist das Streben der Menschen nach besserem Leben

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Dienstag, 24 Dezember 2013, 16:09 • Тоня Туманова

Das bedeutet:
Einen Tag nach der präsidialen Feststellung „…Maidan...,..prinzipiell nichts Schlechtes…, hab’s immer schon so gesehen…“ prostituiert ein nicht unmaßgeblicher Repräsentant dieser Traumatisierten sich selbst, stellt damit „seinem“ System und auch seinen beflissenen System-Kollegen ein erbarmungswürdiges Zeugnis aus. Ohne es selbst zu bemerken.
Speichellecker-Intelligenz auf der ganzen Linie!
Charakterlosigkeit als „Systemkonformität“!

„Wirkungsvoll gestützt“ durch einen Herrn Kolesnitschenko, der „…auf sein Gesetz stolz“ (sei), denn es in einem vollen Masse den europäischen und den US-amerikanischen Gesetzen entspricht“ (20.01.2014, Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Wie dumm, dass es sowohl Parlament als auch Präsident es zurückgenommen haben!

War jetzt das Gesetz dumm, die „Gesetzgeber“ -also die „Volks-Abgeordneten“ dumm? Beim (dummen) Erstellen des Gesetzes, bei der (dummen) Verabschiedung des Gesetzes oder bei der („intelligenten“) Rücknahme des Gesetzes? Oder sind sie –unterschiedslos- auf der ganzen Linie dumm („ein Hauch von Konsequenz“!)?

Was das mit dem Trauma des „Sowjetischen“ zu tun habe?
Siehe die (presse-)öffentliche Positionierung eines Ukrainischen Außenministeriums mit …."Die Gesetze, die vom Parlament der Ukraine am 16. Januar 2014 verabschiedet waren, sind auf Implementierung einer Reihe der Normen in der ukrainischen Gesetzgebung gerichtet, die in der Gesetzgebung vieler europäischer Staaten existieren, entsprechen den allgemeinanerkannten demokratischen Standards….."
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Keine Ahnung von dem haben, was das wohl sein könnte, diese allgemeinanerkannten demokratischen Standards…..", aber sie als intellektuell erscheinen sollendes Schutzschild vor sich hertragend (also doch auf der ganzen Linie dumm. Ganz einfach dumm! Nicht blöd‘, nur schlicht dumm).

Denke, Sprache + eingebrannte Handlungsreflexe = Denkstrukturen eines vom „Sowjetischen“ traumatisierten (in diesem Fall benutze ich das Wort) „Regimes“…..
Erkenntnisunfähig, geistig abgehalftert, bruchlos charakterlos!
Das ist die Erfüllung von Hana Hermanns Traum (traumatisiert, eben!):
Die Konkretisierung der Machtvertikale!!!!

Und zu viele, viel zu viele wollen dies einfach nicht wahrhaben, zeigen mit „moralischem Zeigefinger“ (ich werf‘ mich grad weg) auf fliegende Molotowcocktails ……. (siehe oben, die dummen Gesetzgeber, -berater, -verabschieder, -rücknehmer, also alle Traumatisierten).

Ähnlich dem Produkt der „Stimme Russlands“ vom 05.02.14, mit beispielsweise folgendem Erguss:
Denis Kirjuchin, Experte der in Kiew ansässigen Denkfabrik „Zentrum für politische Studien und Konfliktforschung“, schildert diese Menschen wie folgt:
„Das sind Ultras und Radikale. Ihr ideologisches Ziel ist nicht ein eigentlicher Staatsstreich, sondern eher eine grundle-gende Revolution im Land, eine Diktatur, die sich nach der Volkszugehörigkeit richtet. Sie streben eine Ethnokratie, wobei ethnische Ukrainer Vorrang bekommen sollen.“

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Der befreite Flaschengeist des ukranischen Nationalismus will nicht mehr in die Flasche zurück

Und all diese „Subjekte staatlicher Autorität“ (also die „Fleisch gewordene Machtvertikalen“) könnten in nicht allzu ferner Zukunft mit Vorhaltungen konfrontiert werden wie:
„Wir haben da mal was gehört. Von Lagern. Und dass dort die Juden zur Arbeit gezwungen würden.
Aber von den Morden habe ich nie nix gewusst.
Das darf man heute gar nicht mehr sagen. Dass wir nix gewusst haben.
Wir hätten es anscheinend gewusst haben sollen..“

Zeitzeugin in der TV-Sendung „Kriegswinter 42/43“. Collage aus Kriegsgeschehnissen, Schilderungen aus Tagebüchern unterschied-lichst „gestrickter“ Zeitzeugen, SDR, 25.01.14, 08:30.
Weil es eine vergleichbar typische Argumentations- und damit Verhaltensweise darstellt:
Das Trauma des „Sowjetischen“


Putin lacht sich eins!
Muss er auch. Um seine Angst vor dem Erwachen seiner eigenen Landsleute zu übertönen.
Rausch-Elixier der Zu-Spät-Kommenden.

Na denn….,
wenn‘s schön macht…

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