Politik | TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

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Handrij
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Ukraine

TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#1 Beitragvon Handrij » Donnerstag 13. August 2009, 23:05

Zwischen Russland und der Ukraine kracht es. Auf höchster Ebene finden wechselseitige Beschimpfungen statt. Moskau fordert einen Regimewechsel in der Ukraine. VON BARBARA OERTEL

BERLIN taz | Die angespannten russisch-ukrainischen Beziehungen sind an einem neuen Tiefpunkt angekommen. Die russische Führung sei immer noch eine Geisel alter imperialistischer Komplexe und könne mit ihren Nachbarn nur in einer Sprache von Beschimpfungen und Bedrohungen sprechen, sagte die Sprecherin der ukrainischen Präsidialkanzlei, Wera Ulianschenko.

Kiew reagierte damit am Mittwoch auf einen offenen Brief von Russlands Präsident Dmitri Medwedjew an seinen ukrainischen Amtskollegen Wiktor Juschtschenko. In dem ungewöhnlich scharf formulierten Schreiben vom Dienstag wirft Medwedjew der Führung des Nachbarlands vor, Georgien mit Waffen beliefert zu haben, "mit denen Zivilisten und Angehörige der russischen Friedenstruppen im vergangenen August in Südossetien getötet worden sind".
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Juschtschenkos Annäherungskurs an die Nato ignoriere die Meinung der Ukrainer und sei ein Versuch, die Tätigkeit der in Sewastopol stationierten russischen Schwarzmeerflotte zu behindern. Durch bilaterale Vereinbarungen mit der EU über russische Energielieferungen versuche die Ukraine, Moskau auszubooten. Zudem beschuldigte Medwedjew die ukrainische Führung, die russische Sprache aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen und durch eine Fixierung auf ukrainische Opfer der großen Hungerkatastrophe der Dreißigerjahre die sowjetische Geschichte umschreiben zu wollen.

In einem Video auf der Website des Kreml kündigte Medwedjew an, keinen russischen Botschafter in die Ukraine zu entsenden. Das werde erst geschehen, wenn sich die Beziehungen "unter einer neuen Führung in Kiew" verbesserten.

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Unverhohlene Einmischung

KOMMENTAR VON BARBARA OERTEL

Dass die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew seit der Wahl von Wiktor Juschtschenko zum Präsidenten der Ukraine unterkühlt sind, ist bekannt. Mit dem offenen Brief von Präsident Dmitri Medwedjew an seinen ukrainischen Amtskollegen dürften sich die Spannungen jetzt noch weiter verschärfen.

Dabei geht es bei Medwedjews Rundumschlag nur vordergründig um Streitigkeiten wegen der Schwarzmeerflotte oder Kiews Ambitionen, der Nato beizutreten. Mindestens genauso wichtig ist der Subtext der Botschaft: Die Ukraine ist nach wie vor unser originäres Einflussgebiet, wir haben in der ukrainischen Innenpolitik ein gewichtiges Wort mitzureden und wollen einen uns genehmen Präsidenten.

Schon bei den ukrainischen Präsidentschaftswahlen 2004 hatte der russische Staatspräsident Wladimir Putin Wahlkampfhelfer für den moskautreuen Kandidaten Wiktor Janukowitsch gespielt. Dessen Niederlage bei den Neuwahlen nach der orangenen Revolution war ein herber Rückschlag für Moskau. Diesmal stehen Russlands Chancen besser. Die Ukraine steckt in einer politischen Dauerkrise und Juschtschenko hat mit vier Prozent Zustimmung kaum Chancen, als Sieger aus den Wahlen im kommenden Januar hervorzugehen.

Der unverhohlen formulierte außenpolitische Machtanspruch Russlands hat aber noch ein anderes Ziel: Er ist ein vermeintliches Signal der Stärke an die eigene Bevölkerung und soll von innenpolitischen Problemen, wie der wachsenden Gewalt im Kaukasus oder sozialen Verwerfungen infolge der Wirtschaftskrise, ablenken. Bei der eigenen Bevölkerung könnte das klappen. Die anderen ehemaligen Sowjetrepubliken dürften sich ob dieser Politik mittelfristig aber weiter von Moskau entfernen.

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Bohdan Petrushchak
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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#2 Beitragvon Bohdan Petrushchak » Dienstag 1. September 2009, 00:51

Ich muss eingestehen, dass F. Barbara sehr präzis die Natur der russischen Politik betont hatte, insbesondere was betrifft die Tatsache, dass "russische Führung noch immer eine Geisel alter imperialistischer Komplexe sei". Der Einfluß, den die RF zur früheren Zeiten ausübte, war wirklich groß, und hatte zeitweise unerhörten Maßstab, was zum Beispiel der Holodomor in den 30-ern beweist oder die Befreiungen des Landes von den Elementen der Bourgeoisie. RF strebt immer mehr danach die verlorenen Positionen wiederherzustellen und ihren Einfluß in den ganzen Welt zu verbreiten.

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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#3 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 1. September 2009, 01:41

Zumindest verleiht Putin Faschisten keine Orden und läßt ihnen auch keine Denkmäler errichten.
Im übrigen möchte ich mir nicht vorstellen, dass so ein gigantisches Land wie Russland von "Größen" wie Juschtschenko und Timoschenko regiert würde.

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Hartmut
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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#4 Beitragvon Hartmut » Sonntag 13. September 2009, 13:58

Der Amtseid bei der Übernahme des höchsten Amtes der Ukraine durch Herrn Juschtschenko beinhaltet doch sicherlich alles zum Wohle der Ukraine zutun.
In wenigen Monaten ist seine Amtszeit beendet. Man hofft , dass die menschliche Vernunft die Oberhand behält .
Wenn man über seine Amtszeit als Präsident nachdenkt kommt man zum Schluss , dass er gerade zum gesprochenen Amtseid das Gegenteil vollzogen und bewirkt hat. Das Land wurde um Jahre in der Entwicklung zurück geworfen. Die Bevölkerung wurde mit Misswirtschaft überhäuft.
Herr Juschtschenko lies keine Gelegenheit aus, um das Ansehen der RFR zu schaden.
Die Reaktion des russischen Präsidenten ist daher voll verständlich.
Herr Juschtschenklo ist gegen Selbstkritik allergisch. Man konnte nur begrüßen, dass die Worte vom russischen Präsidenten in einer höflichen, korrekten und bestimmten Wahl gewählt wurden.
Herr Juschtschenko hat der Ukraine nur geschadet und hat seine Kraft nicht zum Wohle der Ulkraine eingesetzt.
Mir kam es vor , dass er der Steigbügelhalter von Herrn Bush sein wollte. Hass hat schon immer diejenigen geschadet die Hass gesät haben.

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EUkraine
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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#5 Beitragvon EUkraine » Sonntag 20. September 2009, 04:24

naja, also Juschtschenko als Sündenbock darzustellen [smilie=nono.gif]
Dann bist du aber gut auf die russische >>ANTI ukrainische Propaganda<< reingefallen.
Die orangene Revolution war ein Meilenstein für die Ukraine in Richtung westliche Demokratie.
Ukraine konnte zeigen das es nicht länger eine Marionette Russlands ist bzw. ein Vasallenstaat.
Die politische Führer, die Gesetze und die Wirtschaftskrise haben Juschtschenko daran gehindert seine Arbeit gut auszuführen.
Die Führung der Ukraine 2010 ist egal, es soll nur in Richtung EU gehen. Russland hat der Ukraine genug angetan.
Das kann mit einer schlechten Ehe vergleichen mit einem gewaltätigen besoffenen Mann (Russland) und einer zierlichen Frau(Ukraine) die Hilfe(EU) braucht um von dem wegzukommen. Die ganze Geschichte zeigt das die Ukraine unter Russland gelitten hat. Außerdem ist es bis heute so das Russland Ukraine nicht gehen lassen will und Propaganda führt bsp: der Gaskrieg. Die Beziehungen sollen zu RUssland neutral bleiben während zur EU freundschaftlich. WIr haben gute Anwälte (Polen, Schweden, Litauen, Lettland, Estland, Großbritanien) die sich für den Beitritt der Ukraine und damit die Rettung vor Russland unterstützen.
Deutschland Italien und Frankreich (die mit den meisten EU STIMMEN) sind dagegen, wobei Deutschland und Italien von Russland korrupiert werden, was dieses Thema anbetrifft. Gerhard Schröder und Berlusconni haben das oft genug gezeigt.
Es ist schwer, aber möglich das die Ukraine 2020 in die EU kommt ( nach der Jalta Konforenz).
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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#6 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 20. September 2009, 14:40

EUkraine,
davon, dass man die Propaganda Juschtschenkos ständig wiederholt, wird sie nicht wahrer! Ihr Bild bekräftigt nur, wie stillos auch Ihr Umgang mit Russland ist.

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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#7 Beitragvon Lutzkyj » Donnerstag 29. Oktober 2009, 16:40

Sonnenblume hat geschrieben:Zumindest verleiht Putin Faschisten keine Orden und läßt ihnen auch keine Denkmäler errichten.
Im übrigen möchte ich mir nicht vorstellen, dass so ein gigantisches Land wie Russland von "Größen" wie Juschtschenko und Timoschenko regiert würde.



Jedes Land hat seine Kämpfer für die Selbstständigkeit und diese gilt es auch zu ehren. Nicht immer konnten und können diese Kämpfer gegen Diktaturen mit demokratischen Mitteln angehen.
Außerdem, wer ist in welches Haus und Garten eingebrochen?
Die Ukrainer in den russischen oder umgekehrt ?
Euer Putin baut gerade ein neues System von Stalinverherrlichung auf und gerade mit Hilfe von Statuen seines politischen Großvaters Josef, der 70 Millionen umgebrachte Menschen auf dem Zettel hat.
Dieser war kein Freiheitskämpfer sondern der schlimmste Diktator, Menschenschlächter und Genozider aller Zeiten.
Warum ignoriert Ihr das ??????? es schadet doch auch Euch!

Und diesen W. Putin hat so ein MANN wie Schröder einen lupenreinen Demokraten genannt und öffentlich der russischen Justiz sein Vertrauen ausgesprochen.
Da sieht man wieder was Macht alles aus Menschen macht.
Die Ukrainer sind ein Slawenvolk... Die Russen sind Ugro-Finno-Tataren und brauchten die Ukraine immer als Slawisches Alibi.

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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#8 Beitragvon paracelsus » Donnerstag 29. Oktober 2009, 17:59

[smilie=dash2.gif] Lutzkyj, Lutzkyj.............. einen größeren Käse habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#9 Beitragvon Sonnenblume » Donnerstag 29. Oktober 2009, 18:02

Danke paracelsus, mir hatte es glatt die Sprache verschlagen bei so viel Halbwissen, Unterstellung und Ignoranz von Lutzkyj!

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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#10 Beitragvon paracelsus » Donnerstag 29. Oktober 2009, 18:07

@Sonnenblume: .............Halbwissen?....... jetzt erweist Du ihm aber zuviel der Ehre :-)
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#11 Beitragvon Sonnenblume » Donnerstag 29. Oktober 2009, 18:27

Hundertstelwissen steht einfach noch nicht im Duden ;)

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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#12 Beitragvon Handrij » Donnerstag 29. Oktober 2009, 20:04

Sonnenblume hat geschrieben:Hundertstelwissen steht einfach noch nicht im Duden ;)

Öfters verwenden, dann hält es Einzug in den Duden ;) Bei "Wikipedia" heißt es:
Die Dudenredaktion beobachtet die Sprachentwicklung und nimmt Wörter, die mit einer gewissen Häufigkeit in den Medien auftauchen, in das Wörterbuch auf.

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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#13 Beitragvon Sonnenblume » Donnerstag 29. Oktober 2009, 20:39

Eigentlich hoffe ich eher, dass man dieses Wort nicht allzu oft gebrauchen muß!

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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#14 Beitragvon Lutzkyj » Donnerstag 29. Oktober 2009, 23:40

Schon anhand der beleidigenden Äußerungen und Diffamierungen von Sonnenblume ist zu erkennen wo und wer die Wahrheit mit Füßen tritt.

Es war dort schon immer so, entweder diffamieren und beleidigen, wenn das nicht hilft, dann ausschließen (Kasparow und co.), schimmstenfalls !!!!!!!!!!!!! Damit nur noch gesinnungsfreundliche Kommentare erscheinen.

Dann, Halbwissen, Hundertstelwissen... wie klein Ihr doch seid.

Mein Wissen, Gott sei es gedankt, ist nicht von ideologischer Verblendung, Moskauer Kulturpolitik und imperialistischer Gesinnungserziehung bestimmt.
Euer Ganzwissen das Ihr aufgezogen habt wirkt teilweise geschichtsfremd, wirklichkeitsfern und Eure Stellungsnahmen am Thema vorbei.

Mir ist der angloamerikanisch-spanische Imperialismus in Südafrika und Südamerika genauso zuwider wie der moskowitische im Osten.

Die Geschichte wird von unabhängigen, wissenschaffenden Zeitzeugen geschrieben und nicht von indoktrinierten Politikern.
Nur wer in deren Diensten steht, der leugnet die wahre Geschichte !

Und dann gibt es auch die stillen Zeitzeugen, die niemand hört oder liest. Es sind die Opfer dieser Geschichte, die aus Ihren Häusern vertrieben, in der Fremde leben seid 60-70 Jahren.
Egal ob in der sibirischen Taiga, oder im tollen Westen, all diese haben ein Recht auf Ihre ukrainische Heimat und Ihr redet darüber als wenn es sich um eine Restrukturierung eines Industrielagers handelt, bei der die Frage sich stellt, wohin mit den abgelaufenem Sortiment.

Es tut gut zu lesen wie genau Handrij sich auskennt.
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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#15 Beitragvon paracelsus » Freitag 30. Oktober 2009, 08:18

Lutzkyj, Du bist ja richtig hartnäckig ;-) Du weißt aber schon, dass es die SU nicht mehr gibt und Stalin schon 56 Jahre tot ist ? Hallo, Aufwachen!!! Wir schreiben das Jahr 2009!!

Lutzkyj hat geschrieben:Die Geschichte wird von unabhängigen, wissenschaffenden Zeitzeugen geschrieben und nicht von indoktrinierten Politikern.
Nur wer in deren Diensten steht, der leugnet die wahre Geschichte ! [sic]ROFL Und dann gibt es auch die stillen Zeitzeugen, die niemand hört oder liest. Es sind die Opfer dieser Geschichte, die aus Ihren Häusern vertrieben, in der Fremde leben seid 60-70 Jahren.
Egal ob in der sibirischen Taiga, oder im tollen Westen, all diese haben ein Recht auf Ihre ukrainische Heimat.


Ja, die armen vertriebenen Ukrainer. Nun sitzen Sie auf ihren gepackten Koffern in der Diaspora und warten darauf in die Heimat zurückzukehren zu dürfen. Wenn die UA endlich in der EU/Nato ist, hält sie selbst der Russische Bär nicht mehr davon ab................. . Es ist einfach zum Weinen,...... immer diese pöhsen, pöhsen Russen! :o (~)3

Mensch Lutzkyj, ich nehme jeden Menschen für Ernst, solange ihm nicht das Abhandensein seiner gesunden Vernunft amtlich bescheinigt wird. Bei Dir will ich mal eine Ausnahme davon machen. ;-)
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Re: TAZ: Beschimpfungen und Bedrohungen

#16 Beitragvon Sonnenblume » Freitag 30. Oktober 2009, 12:13

@Lutzkyj,
da Sie meine harmlose Bemerkung zu Halbwissen als beleidigend und diffamierend empfinden, werde ich mal konkret.
Was meinten Sie genau mit: "Jedes Land hat seine Kämpfer für die Selbstständigkeit und diese gilt es auch zu ehren. Nicht immer konnten und können diese Kämpfer gegen Diktaturen mit demokratischen Mitteln angehen."?
Meinten Sie damit, dass z.Bsp. die faschistische Heeresleitung Ende 1943 vermeldete, dass eine eigene ukrainische SS-Division mit Freiwilligen aus Ostgalizien als Teil der Waffen-SS aufgestellt werden konnte? Diese Division und weitere Einsatzgruppen ermordeten Hunderttausende von Juden, Roma und andere als Kommunisten oder Partisanen Verdächtige!
Und was Stalin betrifft, keiner von uns hat seine Greueltaten verteidigt! Soll ich mich jetzt beleidigt und diffamiert fühlen wegen dieser Unterstellung?

Ich möchte nochmals wiederholen, was ich schon an anderer Stelle gesagt habe. Die Ukrainer sollte sich auf ihre eigenen Kräfte besinnen und nicht nur immer danach suchen, wem sie die Schuld für ihr eigenes Versagen anhängen können.
Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß, das Meiste spielt sich in den Grauzonen ab. Und damit meine ich nicht die 36+% der Schattenwirtschaft in Ihrem Land.
Anerkennung erreicht man durch Verläßlichkeit und nicht durch pubertäres Gehabe. Mit 18 sollte man das hinter sich haben!

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