RIA NowostiBoeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

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Russland

Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#1 Beitrag von RSS-Bot-RIA » Sonntag 3. August 2014, 18:15

Nach dem mutmaßlichen Abschuss der malaysischen Boeing 777 über der Ost-Ukraine verfügt Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nach eigener Aussage über „zahlreiche Angaben“, die eine Schuld der ukrainischen Milizen beweisen sollen.
Herkunft: RIA-Nowosti: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben
Achtung, kann russische Propaganda enthalten. Mit Vorsicht zu genießen.

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Mormonlike
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#2 Beitrag von Mormonlike » Montag 4. August 2014, 04:37

RSS-Bot-RIA hat geschrieben:
Nach dem mutmaßlichen Abschuss der malaysischen Boeing 777 über der Ost-Ukraine verfügt Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nach eigener Aussage über „zahlreiche Angaben“, die eine Schuld der ukrainischen Milizen beweisen sollen.
Herkunft: RIA-Nowosti: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben
Achtung, kann russische Propaganda enthalten. Mit Vorsicht zu genießen.
Seltsam. Überall sagt Rasmussen, dass es vermutlich die Russen waren, und nur die RIA weiß es besser, und behauptet dreist, dass Rasmussen "zahlreiche Angaben (Beweise?)" dafür hätte, dass es die ukrainische Armee war. Wer so offensichtlich beim Lügen ertappt wurde, wie dieses "Blatt", dem sollte mal gezeigt werden, wie wirklicher Journalismus aussieht!

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bohne_68
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#3 Beitrag von bohne_68 » Montag 4. August 2014, 10:08

Mormonlike hat geschrieben:Seltsam. Überall sagt Rasmussen, dass es vermutlich die Russen waren, und nur die RIA weiß es besser, und behauptet dreist, dass Rasmussen "zahlreiche Angaben (Beweise?)" dafür hätte, dass es die ukrainische Armee war. Wer so offensichtlich beim Lügen ertappt wurde, wie dieses "Blatt", dem sollte mal gezeigt werden, wie wirklicher Journalismus aussieht!
Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing :-D
Man kann auf ria.ru momentan sehr gut beobachten, wie Propaganda (oder sollte ich es "Psychologische Kriegsführung" nennen) funktioniert. Noch direkter ist es auf rusvesna.su. Im Kontrast dazu kann man sich kp.ua, pravda.ua oder aif.ua anschauen.

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Mormonlike
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#4 Beitrag von Mormonlike » Dienstag 5. August 2014, 06:01

bohne_68 hat geschrieben:
Mormonlike hat geschrieben:Seltsam. Überall sagt Rasmussen, dass es vermutlich die Russen waren, und nur die RIA weiß es besser, und behauptet dreist, dass Rasmussen "zahlreiche Angaben (Beweise?)" dafür hätte, dass es die ukrainische Armee war. Wer so offensichtlich beim Lügen ertappt wurde, wie dieses "Blatt", dem sollte mal gezeigt werden, wie wirklicher Journalismus aussieht!
Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing :-D
Man kann auf ria.ru momentan sehr gut beobachten, wie Propaganda (oder sollte ich es "Psychologische Kriegsführung" nennen) funktioniert. Noch direkter ist es auf rusvesna.su. Im Kontrast dazu kann man sich kp.ua, pravda.ua oder aif.ua anschauen.
Was mich wundert, ist, dass die Russen anscheinend dumm genug sind, diesen Schmarrn zu glauben. Und das im Internetzeitalter!

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cronos
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#5 Beitrag von cronos » Dienstag 5. August 2014, 12:06

Wurde nicht gerade bestätigt, dass ein amerikanisches Spionageflugzeug 1 Tag nach dem Abschuss der malyischen Maschine durch (warscheinlich) die ukrainische Armee in den russichen Luftraum über Kaliningrad eingedrungen ist , um den russischen militärischen Funkverkehr abzuhören ?

Wurde nicht dann dieses Flugzeug vom Bodenradar erfasst und es stiegen mehrere Jäger auf, die Amis dann Schiss bekamen dann einfach über der Ostsee Fersengeld gaben und unberechtigt dann in den schwedischen Luftraum eindrangen.

So sind die Amis eben, die neuen Freunde der Ukrainer.
Man kann Euch nur bedauern.

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manhart
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#6 Beitrag von manhart » Dienstag 5. August 2014, 12:33

cronos hat geschrieben:Wurde nicht gerade bestätigt, dass ein amerikanisches Spionageflugzeug 1 Tag nach dem Abschuss der malyischen Maschine durch (warscheinlich) die ukrainische Armee in den russichen Luftraum über Kaliningrad eingedrungen ist , um den russischen militärischen Funkverkehr abzuhören ?

Wurde nicht dann dieses Flugzeug vom Bodenradar erfasst und es stiegen mehrere Jäger auf, die Amis dann Schiss bekamen dann einfach über der Ostsee Fersengeld gaben und unberechtigt dann in den schwedischen Luftraum eindrangen.

So sind die Amis eben, die neuen Freunde der Ukrainer.
Man kann Euch nur bedauern.
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Falls du es nicht kapiert hast !! Das sogenannte Spionageflugzeug ist nicht abgehauen aus Angst !!!!

Nein !!! Der klügere gibt nach !!! :-D [smilie=ukr_prapor]

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caMi
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#7 Beitrag von caMi » Dienstag 5. August 2014, 12:38

...http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... g-schweden

...war internationaler Luftraum. Russischen Piloten, die schlechten Wodka trinken, ist eben mit Vorsicht zu begegnen.

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cronos
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#8 Beitrag von cronos » Dienstag 5. August 2014, 14:37

manhart hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Wurde nicht gerade bestätigt, dass ein amerikanisches Spionageflugzeug 1 Tag nach dem Abschuss der malyischen Maschine durch (warscheinlich) die ukrainische Armee in den russichen Luftraum über Kaliningrad eingedrungen ist , um den russischen militärischen Funkverkehr abzuhören ?

Wurde nicht dann dieses Flugzeug vom Bodenradar erfasst und es stiegen mehrere Jäger auf, die Amis dann Schiss bekamen dann einfach über der Ostsee Fersengeld gaben und unberechtigt dann in den schwedischen Luftraum eindrangen.

So sind die Amis eben, die neuen Freunde der Ukrainer.
Man kann Euch nur bedauern.
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Falls du es nicht kapiert hast !! Das sogenannte Spionageflugzeug ist nicht abgehauen aus Angst !!!!

Nein !!! Der klügere gibt nach !!! :-D [smilie=ukr_prapor]


Und wieder zeigt sich der anmaßende Ton einiger user, von wegen "kapiert"
Einige lernen einen verträglichen Umgang nie.

Der Klügere wäre erst garnicht in den russischen Luftraum eingedrungen, so etwas kann nämlich ins Auge gehen.
Es ist schon dreist, was die Amerikaner da veranstalten, einen Tag nach dem Abschuss der Maschine Russland zu provozieren.
Und das ganz Kuge war, die amerikanische Maschine nicht vom Himmel zu holen wenn sie ihren Flug fortsetzt. Eine Maschine ohne Zivilkennung muss als militärisches Flugzeug angesehen und bei Annäherung an den eigenen Luftraum enprechende Kosequenzen befürchten.

Wäre das Verhältnis zwischen den USA und Russland ein anderes, kein Problem und dieses Verhältnis ist von den USA versaut worden.

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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#9 Beitrag von Mormonlike » Dienstag 5. August 2014, 17:41

cronos hat geschrieben:Wurde nicht gerade bestätigt, dass ein amerikanisches Spionageflugzeug 1 Tag nach dem Abschuss der malyischen Maschine durch (warscheinlich) die ukrainische Armee in den russichen Luftraum über Kaliningrad eingedrungen ist , um den russischen militärischen Funkverkehr abzuhören ?
Tut das eigentlich sehr weh, aus lauter Dummheit nur die halbe Wahrheit zu sagen?
Es stimmt, dass ein Tag nach dem Unglück ein US-Aufklärungsflugzeug flog, es war aber über internationalem Luftraum, und wurde von einem Flugzeug des russischen Militärs so bedrängt, dass sie nach Schweden flogen, und den dortigen Luftraum verletzten. Jedoch war das kein Flugzeug, um den Funkverkehr abzuhören (das geht mich Echelon weitaus besser), sondern um Aufklärungsbilder zu machen (wie damals die U2). Warum das mit dem Funkverkehr behauptet wurde von den Amis, ist mir schleierhaft.
cronos hat geschrieben: Wurde nicht dann dieses Flugzeug vom Bodenradar erfasst und es stiegen mehrere Jäger auf, die Amis dann Schiss bekamen dann einfach über der Ostsee Fersengeld gaben und unberechtigt dann in den schwedischen Luftraum eindrangen.


Wenn du im recht bist, weil du über internationalem Luftraum fliegst, und du wirst von einer Horde wildgewordener Russen mit Raketen an Bord verfolgt, da würdest du auch Fersengeld geben.
cronos hat geschrieben: So sind die Amis eben, die neuen Freunde der Ukrainer.
Man kann Euch nur bedauern.
Wer die Russen zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr!
Zuletzt geändert von Mormonlike am Dienstag 5. August 2014, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#10 Beitrag von Mormonlike » Dienstag 5. August 2014, 17:44

cronos hat geschrieben:Der Klügere wäre erst garnicht in den russischen Luftraum eingedrungen, so etwas kann nämlich ins Auge gehen.
Es ist schon dreist, was die Amerikaner da veranstalten, einen Tag nach dem Abschuss der Maschine Russland zu provozieren.
Und das ganz Kuge war, die amerikanische Maschine nicht vom Himmel zu holen wenn sie ihren Flug fortsetzt. Eine Maschine ohne Zivilkennung muss als militärisches Flugzeug angesehen und bei Annäherung an den eigenen Luftraum enprechende Kosequenzen befürchten. Wäre das Verhältnis zwischen den USA und Russland ein anderes, kein Problem und dieses Verhältnis ist von den USA versaut worden.
Hast es immer noch nicht kapiert? Brauchst du eine Intelligenztüte? Die Amerikaner waren im INTERNATIONALEM LUFTRAUM. Die Ruskies hatten da nichts zu suchen. Oder glauben die schon in ihrem besoffenem Kopp, dass ihnen auch der gesamte Himmel gehört? |-D

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Malcolmix
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#11 Beitrag von Malcolmix » Dienstag 5. August 2014, 19:46

Hier mal ein ganz großes Lob an Wassermann3000 für seine sehr guten und sachlichen Kommentare im Forum allgemein.

cronos danke ich für seine kreativen Geschichtsvergleiche aus der Historien-Phrasen-Dreschmaschine. Ich habe selten so gut über gesundes Stichwortwissen aus der Geschichte gelacht. Für Halbwissen reichts nur manchmal.

Und Mormonlike - Dein Sprachstil gefällt mir nicht. Ein paar Beispiele:
Mormonlike hat geschrieben:Die Amerikaner waren im INTERNATIONALEM LUFTRAUM. Die Ruskies hatten da nichts zu suchen.
Die russische Luftwaffe oder von mir aus "Die Russen". Auf die Bezeichnung "Ruskies" hab ich wirklich keine Lust. Und wenn Du Deinen eigenen Satz mal genauer durchliest: Warum darf sich die russische Luftwaffe nicht im internationalen Luftraum aufhalten? Das wird ihnen auch nicht vorgeworfen.
Mormonlike hat geschrieben:Wenn du im recht bist, weil du über internationalem Luftraum fliegst, und du wirst von einer Horde wildgewordener Russen mit Raketen an Bord verfolgt, da würdest du auch Fersengeld geben.
Ich kann mich an zu viele Verletzungen des sowjetischen Luftraumes seitens der USA erinnern, daß ich bei diesem Vorfall nicht automatisch die Version der USA übernehmen möchte...

In puncto Waffenlieferungen schließe ich mich unbedingt der Ansicht von Wassermann3000 an. Da ist mir Deine Ansicht immer wieder viel zu kurz gedacht. Blinder Aktionismus bringt auch nicht viel. Es ist kein Spiel zwischen Gut und Böse. Es geht auch nicht darum, daß die derzeitige ukrainische Regierung incl. ihres derzeitigen Präsidenten automatisch die Guten sind. Es gibt genug, was man an ihnen kritisieren kann. Was auch die Ukrainer in ihrer üblichen Leidenschaft durchaus tun.

Zum Rest habe ich mich oft genug hier schon geäußert. Sicherlich auch manchmal zu radikal... Bei allem Handeln darf man nicht vergessen, daß es nach der Bewältigung dieser internationalen Krise noch einiges mehr gibt, was man möglicherweise nur miteinander lösen kann (Stichwort Ebola, IS-Miliz etc.).

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Mormonlike
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#12 Beitrag von Mormonlike » Mittwoch 6. August 2014, 04:02

@ Malcolmx,

Ich mag deinen Nick, erinnert er doch daran, warum die USA auch heute noch Probleme mir Rassen haben.
Du hattest mich direkt angesprochen. Ich zitiere:
Mormonlike hat geschrieben:

Die Amerikaner waren im INTERNATIONALEM LUFTRAUM. Die Ruskies hatten da nichts zu suchen.



Die russische Luftwaffe oder von mir aus "Die Russen". Auf die Bezeichnung "Ruskies" hab ich wirklich keine Lust. Und wenn Du Deinen eigenen Satz mal genauer durchliest: Warum darf sich die russische Luftwaffe nicht im internationalen Luftraum aufhalten? Das wird ihnen auch nicht vorgeworfen.
Ich bin in den USA aufgewachsen, zur Zeit des Kalten Krieges. Damals sagte man "Ruskies", "Commies" (für Kommunisten) oder schlicht "the evil" (das Böse). Es war damals ein schwarz-weiß Denken vorhanden. Heute denken Amerikaner differenzierter, aber manche Spitznamen sind immer noch geläufig.
Die russischen Militärmaschinen dürfen in ihrem Luftraum patrouillieren, nicht aber im internationalem Luftraum. Und, und das ist das Entscheidende, sie dürfen im internationalem Luftraum niemanden bedrohen und zu Manövern zwingen, die Menschenleben kosten könnten.
Ich kann mich an zu viele Verletzungen des sowjetischen Luftraumes seitens der USA erinnern, daß ich bei diesem Vorfall nicht automatisch die Version der USA übernehmen möchte...
Damals war Kalter Krieg, da galten andere Regeln. Ich erinnere mich an die U2 Missionen der CIA, welche Flugzeuge, als Passagierflugzeuge getarnt, Aufklärungsbilder über sowjetische Raketenstützpunkte etc. lieferten. Die NSA hatte diese Flugzeuge technisch ausgerüstet. Übrigens, die Sowjets machten etwas Ähnliches, über den USA.
In puncto Waffenlieferungen schließe ich mich unbedingt der Ansicht von Wassermann3000 an. Da ist mir Deine Ansicht immer wieder viel zu kurz gedacht. Blinder Aktionismus bringt auch nicht viel. Es ist kein Spiel zwischen Gut und Böse. Es geht auch nicht darum, daß die derzeitige ukrainische Regierung incl. ihres derzeitigen Präsidenten automatisch die Guten sind. Es gibt genug, was man an ihnen kritisieren kann. Was auch die Ukrainer in ihrer üblichen Leidenschaft durchaus tun.
Dieses ist immer noch ein freies Land! Das wäre es nicht, hätten wir die Sowjets gewähren lassen.
Ich habe nie behauptet, dass die Regierung der Ukraine automatisch die Guten sind. Wo Menschen sind, da menschelt es, und Fehler können überall geschehen. Es war auch nicht "blinder Aktionismus", welcher mich zu meinen Aussagen brachte, sondern strategische Überlegungen, ein "was wäre, wenn" . So denken Nachrichtendienstleute. Sie überlegen, was möglicherweise geschehen würde, welche Konsequenzen es hätte, und, ob die Konsequenzen das Risiko lohnt.
So denkt Putin, so dachte George Bush (ehemaliger Direktor der CIA und späterer Präsident der USA), und so denkt jeder aus dem Metier.
Zum Rest habe ich mich oft genug hier schon geäußert. Sicherlich auch manchmal zu radikal... Bei allem Handeln darf man nicht vergessen, daß es nach der Bewältigung dieser internationalen Krise noch einiges mehr gibt, was man möglicherweise nur miteinander lösen kann (Stichwort Ebola, IS-Miliz etc.).
Da stimme ich dir zu! Doch, wer hat immer wieder gemauert? Wer spielt wie ein besoffener Hasardeur mit dem Leben des russischen und ukrainischen Volkes?
Angebote gab es genug von Seiten der Ukraine und des Westens. Sanktionen wurden erst notwendig, als Putin weiter mauerte, weiter diese Terroristen der Ostukraine unterstützte.
Bei aller berechtigter Kritik an der Regierung der Ukraine: Der Böse sitzt in Moskau!

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manhart
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#13 Beitrag von manhart » Mittwoch 6. August 2014, 08:25

Mormonlike hat geschrieben:@ Malcolmx,

Ich mag deinen Nick, erinnert er doch daran, warum die USA auch heute noch Probleme mir Rassen haben.
Du hattest mich direkt angesprochen. Ich zitiere:
Mormonlike hat geschrieben:

Die Amerikaner waren im INTERNATIONALEM LUFTRAUM. Die Ruskies hatten da nichts zu suchen.



Die russische Luftwaffe oder von mir aus "Die Russen". Auf die Bezeichnung "Ruskies" hab ich wirklich keine Lust. Und wenn Du Deinen eigenen Satz mal genauer durchliest: Warum darf sich die russische Luftwaffe nicht im internationalen Luftraum aufhalten? Das wird ihnen auch nicht vorgeworfen.
Ich bin in den USA aufgewachsen, zur Zeit des Kalten Krieges. Damals sagte man "Ruskies", "Commies" (für Kommunisten) oder schlicht "the evil" (das Böse). Es war damals ein schwarz-weiß Denken vorhanden. Heute denken Amerikaner differenzierter, aber manche Spitznamen sind immer noch geläufig.
Die russischen Militärmaschinen dürfen in ihrem Luftraum patrouillieren, nicht aber im internationalem Luftraum. Und, und das ist das Entscheidende, sie dürfen im internationalem Luftraum niemanden bedrohen und zu Manövern zwingen, die Menschenleben kosten könnten.
Ich kann mich an zu viele Verletzungen des sowjetischen Luftraumes seitens der USA erinnern, daß ich bei diesem Vorfall nicht automatisch die Version der USA übernehmen möchte...
Damals war Kalter Krieg, da galten andere Regeln. Ich erinnere mich an die U2 Missionen der CIA, welche Flugzeuge, als Passagierflugzeuge getarnt, Aufklärungsbilder über sowjetische Raketenstützpunkte etc. lieferten. Die NSA hatte diese Flugzeuge technisch ausgerüstet. Übrigens, die Sowjets machten etwas Ähnliches, über den USA.
In puncto Waffenlieferungen schließe ich mich unbedingt der Ansicht von Wassermann3000 an. Da ist mir Deine Ansicht immer wieder viel zu kurz gedacht. Blinder Aktionismus bringt auch nicht viel. Es ist kein Spiel zwischen Gut und Böse. Es geht auch nicht darum, daß die derzeitige ukrainische Regierung incl. ihres derzeitigen Präsidenten automatisch die Guten sind. Es gibt genug, was man an ihnen kritisieren kann. Was auch die Ukrainer in ihrer üblichen Leidenschaft durchaus tun.
Dieses ist immer noch ein freies Land! Das wäre es nicht, hätten wir die Sowjets gewähren lassen.
Ich habe nie behauptet, dass die Regierung der Ukraine automatisch die Guten sind. Wo Menschen sind, da menschelt es, und Fehler können überall geschehen. Es war auch nicht "blinder Aktionismus", welcher mich zu meinen Aussagen brachte, sondern strategische Überlegungen, ein "was wäre, wenn" . So denken Nachrichtendienstleute. Sie überlegen, was möglicherweise geschehen würde, welche Konsequenzen es hätte, und, ob die Konsequenzen das Risiko lohnt.
So denkt Putin, so dachte George Bush (ehemaliger Direktor der CIA und späterer Präsident der USA), und so denkt jeder aus dem Metier.
Zum Rest habe ich mich oft genug hier schon geäußert. Sicherlich auch manchmal zu radikal... Bei allem Handeln darf man nicht vergessen, daß es nach der Bewältigung dieser internationalen Krise noch einiges mehr gibt, was man möglicherweise nur miteinander lösen kann (Stichwort Ebola, IS-Miliz etc.).
Da stimme ich dir zu! Doch, wer hat immer wieder gemauert? Wer spielt wie ein besoffener Hasardeur mit dem Leben des russischen und ukrainischen Volkes?
Angebote gab es genug von Seiten der Ukraine und des Westens. Sanktionen wurden erst notwendig, als Putin weiter mauerte, weiter diese Terroristen der Ostukraine unterstützte.
Bei aller berechtigter Kritik an der Regierung der Ukraine: Der Böse sitzt in Moskau!

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Geschätzte Mormonlike ;))

Ich muss Ihnen ein Kompliment machen.
Fachlich und Inhaltlich sehr gute Antworten.

Weiter so. ;)

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#14 Beitrag von Mormonlike » Mittwoch 6. August 2014, 09:11

manhart hat geschrieben:Geschätzte Mormonlike ;))

Ich muss Ihnen ein Kompliment machen.
Fachlich und Inhaltlich sehr gute Antworten.

Weiter so. ;)
Du brauchst dich nicht zu bedanken! ich sage, was ich denke, und, was ich analysiert habe. Mag cronos noch so wettern.

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#15 Beitrag von Xandre » Mittwoch 6. August 2014, 09:22

manhart hat geschrieben:Geschätzte Mormonlike ;))

Ich muss Ihnen ein Kompliment machen.
Fachlich und Inhaltlich sehr gute Antworten.

Weiter so. ;)
bevor sie sich was einbildet, da kann man auch anderer Meinung sein.

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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#16 Beitrag von Mormonlike » Mittwoch 6. August 2014, 10:40

Xandre hat geschrieben:
manhart hat geschrieben:Geschätzte Mormonlike ;))

Ich muss Ihnen ein Kompliment machen.
Fachlich und Inhaltlich sehr gute Antworten.

Weiter so. ;)
bevor sie sich was einbildet, da kann man auch anderer Meinung sein.
Das ich eingebildet würde, die Gefahr besteht nicht!
Was die anderen Meinungen betrifft: Davon lebt ein Forum, und, es hilft, der Wahrheit näher zu kommen.

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cronos
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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#17 Beitrag von cronos » Mittwoch 6. August 2014, 11:07

Mormonlike hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Der Klügere wäre erst garnicht in den russischen Luftraum eingedrungen, so etwas kann nämlich ins Auge gehen.
Es ist schon dreist, was die Amerikaner da veranstalten, einen Tag nach dem Abschuss der Maschine Russland zu provozieren.
Und das ganz Kuge war, die amerikanische Maschine nicht vom Himmel zu holen wenn sie ihren Flug fortsetzt. Eine Maschine ohne Zivilkennung muss als militärisches Flugzeug angesehen und bei Annäherung an den eigenen Luftraum enprechende Kosequenzen befürchten. Wäre das Verhältnis zwischen den USA und Russland ein anderes, kein Problem und dieses Verhältnis ist von den USA versaut worden.
Hast es immer noch nicht kapiert? Brauchst du eine Intelligenztüte? Die Amerikaner waren im INTERNATIONALEM LUFTRAUM. Die Ruskies hatten da nichts zu suchen. Oder glauben die schon in ihrem besoffenem Kopp, dass ihnen auch der gesamte Himmel gehört? |-D

Und wieder diese Pöbelei aus den Reihen der hiesigen user (Intelligenztüte)

ja, so kann sich jeder selber zum Narren machen und das coram publico.

Merke: die Amerikaner dürfen internationalen Luftraum benutzen (was auch stimmt) aber die Russen haben da nichts zu suchen (siehe oben)

Oder: die Amis wollten Fotos machem, diese kleinen Knipser, wo denn bitte ? über Russland, über dem Oblast Kaliningrad, mit einer Maschine, die max 14-15 km hoch fliegen kann.

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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#18 Beitrag von manhart » Mittwoch 6. August 2014, 11:15

cronos hat geschrieben:
Mormonlike hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Der Klügere wäre erst garnicht in den russischen Luftraum eingedrungen, so etwas kann nämlich ins Auge gehen.
Es ist schon dreist, was die Amerikaner da veranstalten, einen Tag nach dem Abschuss der Maschine Russland zu provozieren.
Und das ganz Kuge war, die amerikanische Maschine nicht vom Himmel zu holen wenn sie ihren Flug fortsetzt. Eine Maschine ohne Zivilkennung muss als militärisches Flugzeug angesehen und bei Annäherung an den eigenen Luftraum enprechende Kosequenzen befürchten. Wäre das Verhältnis zwischen den USA und Russland ein anderes, kein Problem und dieses Verhältnis ist von den USA versaut worden.
Hast es immer noch nicht kapiert? Brauchst du eine Intelligenztüte? Die Amerikaner waren im INTERNATIONALEM LUFTRAUM. Die Ruskies hatten da nichts zu suchen. Oder glauben die schon in ihrem besoffenem Kopp, dass ihnen auch der gesamte Himmel gehört? |-D

Und wieder diese Pöbelei aus den Reihen der hiesigen user (Intelligenztüte)

ja, so kann sich jeder selber zum Narren machen und das coram publico.

Merke: die Amerikaner dürfen internationalen Luftraum benutzen (was auch stimmt) aber die Russen haben da nichts zu suchen (siehe oben)

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Die Amerikaner dürfen alles ;) Sie stehen auf der Seite der Guten . Und das ist gut so !!!!
Gott sei Dank gibt es eine Weltmacht (USA) die, die Russen noch an die Kandare nimmt.

Lang lebe Amerika !!! Und die Ukraine !!! [smilie=ukr_prapor]

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Re: Boeing-Crash: Nato-Chef will Beweise für Schuld der „Separatisten“ haben - RIA

#19 Beitrag von Xandre » Mittwoch 6. August 2014, 11:49

manhart hat geschrieben:Die Amerikaner dürfen alles ;) Sie stehen auf der Seite der Guten . Und das ist gut so !!!!
Gott sei Dank gibt es eine Weltmacht (USA) die, die Russen noch an die Kandare nimmt.

Lang lebe Amerika !!! Und die Ukraine !!! [smilie=ukr_prapor]
ja, ja. Die ca. 100.000 Zivilisten in Irak wollten sicher nicht vorzeitig sterben.
USA konzentrieren sich auf den falschen "Gegner", mit China werden sie mehr als genug zu tun haben, an vielen Fronten zu kämpfen ist halt nicht klug bzw. US-Amerikaner nicht stark genug.

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