Kultur, Religion und Geschichte | NZZ: «Borschtsch», «Schtschi» und Brodsky

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Handrij
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Ukraine

NZZ: «Borschtsch», «Schtschi» und Brodsky

#1 Beitragvon Handrij » Montag 16. August 2010, 11:58

Warum Russen und Ukrainer erst wieder lernen müssen, einander auf Augenhöhe zu begegnen.

Das Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine ist von komplexer Natur. Einerseits teilt man die leidvolle Geschichte des Sowjetkommunismus, anderseits werden die Russen als Täter verdammt und eigene Untaten verharmlost. Sicher ist eines: Nationalismus und Opfermythologie führen nicht weiter.

Die beiden Buchstabenmonster in der Überschrift sind die zwei Hauptsuppen der ukrainischen und der russischen Küche. Im kyrillischen Alphabet kommen sie jeweils mit nur vier und zwei Buchstaben aus. Die Russen kennen zwar den Ausdruck «ukrainischer Borschtsch», zählen das Gericht aber seelenruhig zur eigenen Küche. Einmal konnte ich beobachten, wie ein russischer Lyriker vom Borschtsch schwärmte und auf die Verlegenheit eines deutschen Kollegen stiess, den kurz zuvor ein ukrainischer Autor zufälligerweise eines Besseren belehrt und die Russen als Borschtsch-Usurpatoren entlarvt hatte. Wie kurios das auch klingen mag, spiegelt dies das geistige Niveau einiger russisch-ukrainischen kulturellen Diskrepanzen.
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