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Siggi
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Re: Brautschau in der Ukraine

#126 Beitrag von Siggi » Freitag 5. November 2010, 19:52

freedom hat geschrieben:Ist denn mit der unkonventionellen Methode nicht auch die Gefahr der oberflächlichen Beziehung verbunden?

Wieso sind oberflächliche Beziehungen gefährlich? Oder zielte die Frage auf Heiratsschwindel ab?

Gruß
Siggi

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Tilko
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Re: Brautschau in der Ukraine

#127 Beitrag von Tilko » Samstag 6. November 2010, 09:51

Zugegeben die Methode ist wirklich etwas ....
Das hat sowas von ala Quelle Katalog, wäre absolut nicht mein Ding. Es muss aber genügend Männer geben die es so probieren die werden direkt Busse weise angekarrt aus aller Herren Länder.

Wie verzweifelt muss man sein und so einen "Vieauftrieb" mit zu machen [smilie=dash2.gif] . Am Ende freut sich einer und das ist der Agenturbetreiber über die netten Scheinchen in der Kasse. Die meisten Agenturen in den einschlägigen Städten wie Odessa, Vinizja, Nikolajev, Lugansk und Kiev gehören sowieso ein paar Wenigen, im I-Net das selbe und die Strukturen sind äußerst mafiös.
Moralisch bedenklich finde ich nicht das sich in diesen Agenturen Frauen wie ein Möbel prässentieren, die wissen sehr genau was sie da tun, zumindest meistens. Bedenklich oder kriminell finde ich das man von vorn herein etwas verspricht und dafür kassiert was man gar nicht leisten will und kann.

Auf gut Deutsch das ist Beschiss!!!!
[smilie=vinsent.gif]

Ich kann nur jedem raten die Finger davon zu lassen. Es gibt mitlerweise in jeder Stadt Ukrainer, Russen usw. die jemanden kennen der solo ist, man wird nur jemanden "verkuppeln @}-,-'-- " oder miteinander bekannt machen der einem selber sympatisch ist. Die Gefahr von Spam´s besteht gar nicht erst und in vielen Fällen hats geklappt. [smilie=heart.gif] [smilie=friends.gif]

Tilko

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#128 Beitrag von freedom » Samstag 6. November 2010, 14:17

Siggi hat geschrieben:
freedom hat geschrieben:Ist denn mit der unkonventionellen Methode nicht auch die Gefahr der oberflächlichen Beziehung verbunden?

Wieso sind oberflächliche Beziehungen gefährlich? Oder zielte die Frage auf Heiratsschwindel ab?

Ich meine einfach gesprochen, je größer das Informationsdefizit über den betreffenden Partner, desto größer die Gefahr unliebsamer Überraschungen, wie beispielsweise Krankheiten, Schulden oder fremdgesteuerte Persönlichkeit. Schwindel kann es überall geben. Nur wie kann sich jemand dagegen schützen?

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#129 Beitrag von freedom » Samstag 6. November 2010, 14:31

Tilko hat geschrieben:Zugegeben die Methode ist wirklich etwas ....

Den Ausführungen dieses Beitrags schließe ich mich inhaltlich an. Vereinfacht könnte man auch sagen: Wer eine Zweckbeziehung will, soll eine bekommen, und wer eine zwischenmenschlische Beziehung mit traditionellen Werten anstrebt, muss anders vorgehen. Ob sich nun alle Frauen freiwillig in Katalogpositionen darstellen lassen, möchte ich etwas stärker bezweifeln.

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UAFRIEND
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Re: Brautschau in der Ukraine

#130 Beitrag von UAFRIEND » Samstag 6. November 2010, 14:32

Schützen kann mann sich nur , indem man sich Zeit lässt um den Partner kenne zu lernen!Ich bin seit über 2 1/2 Jahre mit einer Ukrainerin zusammen z.b. , und denke das ich über sie mittlerweile so ziemlich alles weiss.Bevor ich überhaupt an sowas wie Antrag denke, will ich erst einmal perfekt Russisch sprechen,und sie soll sich auch in Deutsch gut verständigen können, denke mal 1 Jahr braucht es wohl noch.

Diese extrem beispiele, wo einer ne Woche nach Kiev fliegt, und sich dann eine "rauspickt" ist meiner meinung nach zu 95 % zum scheitern verurteilt!

Wie bei so vielem brauchen auch beziehungen Zeit, und das ist bei diesen Agenturen(wenn sie denn seriös sind), einfach nicht gegeben.

Edit: @freedom stimme dir diesmal gerne zu, wer des Russischen oder Ukrainischen mächtig ist, findet auch in einer normalen Discothek genug bekanntschaften. Auch wenn es blöd klingt, habe 3-4 Deutschland Polo Shirts von Boss, mit gestickter Deutscher Flagge, es ist unglaublich wie schnell die frage kommt "Atkuda".

Mit Gruss
UAF

Mit Gruss
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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#131 Beitrag von freedom » Samstag 6. November 2010, 14:42

UAFRIEND hat geschrieben:Schützen kann mann sich nur , indem man sich Zeit lässt um den Partner kennen zu lernen! ...will ich erst einmal perfekt Russisch...

Zeit, würde ich sagen, ist ein quantitativer Aspekt, der die Qualität einer zwischenmenschlichen Beziehung mitbestimmt.
Es soll auch Ukrainerinnen geben, die Ukrainisch sprechen. Як сказати ... по-українські? [smilie=pardon.gif] ;)

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UAFRIEND
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Re: Brautschau in der Ukraine

#132 Beitrag von UAFRIEND » Samstag 6. November 2010, 14:57

Davon hab ich wohl mal gehört, mir ist allerdings noch keine begegnet die mich nicht verstanden hat, geschweige denn sagte ich solle Ukrainisch sprechen ;) Davon ab das sich die beiden Sprachen wohl sehr ähneln wie man mir sagte.
Und wenns Ihr nicht passt kann sie immer noch auf Englisch, oder wenn Sie es kann Niederländisch kommunizieren :-D

Zu sagen man spricht knapp 4 Sprachen, macht immer Eindruch, davon ab ;-)

Mit Gruss
UAF

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#133 Beitrag von freedom » Samstag 6. November 2010, 15:02

UAFRIEND hat geschrieben: ... Zu sagen man spricht knapp 4 Sprachen, macht immer Eindruch, davon ab ;-)

Könnte aber auch als "Protzertum" verstanden werden und eine abschreckende Wirkung erzielen. Bescheidenheit bringt mehr!

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UAFRIEND
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Re: Brautschau in der Ukraine

#134 Beitrag von UAFRIEND » Samstag 6. November 2010, 15:10

Naja wie du sagtst, kann man so oder sehen.Kommt natürlich auch drauf an wie man es rüberbringt.

Wenn man sich z.b. über die aktuellen Russisch kenntnisse unterhält (hatte ich öfter bei bekannten), kann man halt nebenbei erwähnen das man auch ein sehr gutes Englisch, und perfektes Niederländsich spricht.

Du wirst lachen, Silvester vor 2 Jahren hab ich mich wirklich mit einer Ukrainnerin auf Niederländsich unterhalten, weil Sie mal mit einem Niederländer verheiratet war. :-D

Davon ab, ich benutze es nicht zum protzen, sondern vielmehr dafür das ich noch nicht "perfekt" Russisch spreche, von schreiben und lesen ganz zu schweigen.

Mit Gruss
UAF

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lev
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Re: Brautschau in der Ukraine

#135 Beitrag von lev » Samstag 6. November 2010, 18:54

Kennt jemand in diesem Forum überhaupt einen Fall, wo die Partnersuche über eine Agentur zum Happy ending geworden ist?

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Siggi
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Re: Brautschau in der Ukraine

#136 Beitrag von Siggi » Samstag 6. November 2010, 19:32

lev hat geschrieben:Kennt jemand in diesem Forum überhaupt einen Fall, wo die Partnersuche über eine Agentur zum Happy ending geworden ist?

Ja, einige der Bekannte meiner Frau haben so ihren Mann gefunden. Die Agentur hat dabei aber im wesentlichen keine Dienstleistung, außer der initialen Herstellung des Kontakts erbracht (zumeist in Form der Bekanntgabe der Mail-Adresse). In einigen Fällen war die Agentur Interfriendship, die meines Wissens die größte auf dem deutschen Markt ist.

Das sollte eigentlich nicht weiter verwundern. In DE erfreuen sich Seiten wie singles.de ja auch großer Beliebtheit.

Gruß
Siggi

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#137 Beitrag von freedom » Mittwoch 20. April 2011, 03:47

Siggi hat geschrieben:
lev hat geschrieben:Kennt jemand in diesem Forum überhaupt einen Fall, wo die Partnersuche über eine Agentur zum Happy ending geworden ist?

Ja, einige der Bekannte meiner Frau haben so ihren Mann gefunden. Die Agentur hat dabei aber im wesentlichen keine Dienstleistung, außer der initialen Herstellung des Kontakts erbracht (zumeist in Form der Bekanntgabe der Mail-Adresse). In einigen Fällen war die Agentur Interfriendship, die meines Wissens die größte auf dem deutschen Markt ist. Das sollte eigentlich nicht weiter verwundern. In DE erfreuen sich Seiten wie singles.de ja auch großer Beliebtheit.

Da taucht doch glatt die Frage auf, wie Eheschließungen zustande kamen, als es noch kein Internet in Deutschland und der Ukraine gab. Nach meinen Erfahrungen gibt es nicht wenige Ukrainerinnen, die hilfsbereit beim Lernen der ukrainischen Sprache und auch selbst sprachbegabt sind. Mit etwas Mut und Selbstvertrauen dürfte sich der Erfolg bei gemeinsamer Bindungsabsicht auch ohne professionelle Vermittlung einstellen. Der einzige Haken an der ganzen Geschichte besteht nach meiner Ansicht in einer halbwegs sicheren Existenzgrundlage. Irgendwie könnte ich mir nicht vorstellen, dass eine Ukrainerin ihre Heimat außer aus wirtschaftlichen Gründen verlassen würde. Müsste ich mich entscheiden, ginge ich lieber in die stärker korrumpierte Ukraine, als meiner Frau ein unhappy HartzIV-Ending in Deutschland zu bescheren. Bezüglich der steigenden Präsenz von Partner- und Singlebörsen in den Massenmedien, lässt dies keinen Rückschluss auf Erfolgs- bzw. Haltbarkeitsgarantien zu.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#138 Beitrag von Siggi » Mittwoch 20. April 2011, 13:18

Irgendwie könnte ich mir nicht vorstellen, dass eine Ukrainerin ihre Heimat außer aus wirtschaftlichen Gründen verlassen würde.

Es gab neulich eine Umfrage dazu. Mehr als ein Drittel der jungen Ukrainer sind bereit ihr Land zu verlassen und zwar nicht nur um Geld zu verdienen, sondern für immer. Dieses Umfrageergebnis war schlechter als in den Jahren zuvor. Es scheint so, als wenn immer mehr Ukrainer keine Perspektive im Land sehen.

Müsste ich mich entscheiden, ginge ich lieber in die stärker korrumpierte Ukraine, als meiner Frau ein unhappy HartzIV-Ending in Deutschland zu bescheren

Cooler Spruch! Ohne den Luxus Hartz IV und ohne Kapital im real existierenden Raubtierkaptialismus? Da wäre dann schlecht bezahlte Arbeit angesagt! Vermutlich auch solche, die Sie in DE erst gar nicht Erwägung ziehen würden für einen Bruchteil des deutschen Lohnes!

Gruß
Siggi

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Re: Brautschau in der Ukraine

#139 Beitrag von mbert » Mittwoch 20. April 2011, 14:25

Siggi hat geschrieben:Es gab neulich eine Umfrage dazu. Mehr als ein Drittel der jungen Ukrainer sind bereit ihr Land zu verlassen und zwar nicht nur um Geld zu verdienen, sondern für immer. Dieses Umfrageergebnis war schlechter als in den Jahren zuvor. Es scheint so, als wenn immer mehr Ukrainer keine Perspektive im Land sehen.


Das sehe ich genau so. In meinem Bekanntenkreis ist das seit Anfang 2010 auch wieder verstärkt ein Thema geworden, selbst wenn man einen Job hatte und gut über die Runden kam. Schlagworte waren dann (gefühlte) Rechtlosigkeit, völliges Fehlen der Hoffnung, dass das Land in absehbarer Zeit mal ohne die erdrückende Korruption funktionieren würde und ganz einfach Frustration, dass die Trainingsanzugträger jetzt nicht nur hinter den Kulissen, sondern sogar schon direkt auf den Brettern der politischen Bühne das Sagen haben. Zitat: "wer eine gute Ausbildung hat und noch Ambitionen im Leben, sieht zu, dass er weg kommt".
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#140 Beitrag von freedom » Freitag 22. April 2011, 18:24

Siggi hat geschrieben:...
Müsste ich mich entscheiden, ginge ich lieber in die stärker korrumpierte Ukraine, als meiner Frau ein unhappy HartzIV-Ending in Deutschland zu bescheren

Cooler Spruch! Ohne den Luxus Hartz IV und ohne Kapital im real existierenden Raubtierkaptialismus? Da wäre dann schlecht bezahlte Arbeit angesagt! Vermutlich auch solche, die Sie in DE erst gar nicht Erwägung ziehen würden für einen Bruchteil des deutschen Lohnes!

Zuerst eine Klarstellung: Die Berechnung eines Existenzminimums auf der Basis der letzten 15% der Einkommensbezieher und dazu mit wesentlichen Auslassungen in den Punkten Bildung und Sport sowie erheblichen unzutreffenden Abzügen, stellt nach meiner Meinung eine geheuchelte Sozialleistung gegenüber den Betroffenen dar. Sprechen wir nicht über die Ermittlung der Preise für Waren und Dienstleistungen. Das "Bildungspäckchen" besitzt das gleiche Blender-Niveau! Müsste ich mich wirklich entscheiden, wohin mit meiner lieben ukrainischen Frau, dann eher ab in die Ukraine als unter dem "Triumvirat der christlichen Heldinnen" weiter zu leiden. Im 7. HartzIV-Jahr, endlosen HartzIV-Prozessen und skurrilsten Politsprüchen, taucht langsam die Abwägungsfrage auf: Kartoffelernte in einem abgelegenen ukrainischen Dorf oder weiterhin HartzIV-Terror.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#141 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 22. April 2011, 23:20

freedom hat geschrieben:
Siggi hat geschrieben:...
Müsste ich mich entscheiden, ginge ich lieber in die stärker korrumpierte Ukraine, als meiner Frau ein unhappy HartzIV-Ending in Deutschland zu bescheren

Cooler Spruch! Ohne den Luxus Hartz IV und ohne Kapital im real existierenden Raubtierkaptialismus? Da wäre dann schlecht bezahlte Arbeit angesagt! Vermutlich auch solche, die Sie in DE erst gar nicht Erwägung ziehen würden für einen Bruchteil des deutschen Lohnes!

Zuerst eine Klarstellung: Die Berechnung eines Existenzminimums auf der Basis der letzten 15% der Einkommensbezieher und dazu mit wesentlichen Auslassungen in den Punkten Bildung und Sport sowie erheblichen unzutreffenden Abzügen, stellt nach meiner Meinung eine geheuchelte Sozialleistung gegenüber den Betroffenen dar. Sprechen wir nicht über die Ermittlung der Preise für Waren und Dienstleistungen. Das "Bildungspäckchen" besitzt das gleiche Blender-Niveau! Müsste ich mich wirklich entscheiden, wohin mit meiner lieben ukrainischen Frau, dann eher ab in die Ukraine als unter dem "Triumvirat der christlichen Heldinnen" weiter zu leiden. Im 7. HartzIV-Jahr, endlosen HartzIV-Prozessen und skurrilsten Politsprüchen, taucht langsam die Abwägungsfrage auf: Kartoffelernte in einem abgelegenen ukrainischen Dorf oder weiterhin HartzIV-Terror.


Vielleicht kommst du ja wirklich mal in die Lage und mußt dich entscheiden. Für Deutschland und für dich würde ich mir wünschen, dass du die o.g. Entscheidung so triffst.
Übrigens muß man kein Prophet sein, um zu wissen, wie deine Posts hier nach nur 7 Monaten und nicht erst nach 7 Jahren Ukraine mit deiner lieben Frau aussehen würden.
Aber das ist , genau wie dein Beitrag, schon wieder ein ganz anderes Thema...

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Optimist
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Re: Brautschau in der Ukraine

#142 Beitrag von Optimist » Freitag 22. April 2011, 23:50

Wer in Deutschland nichts wird... sollte es doch in der Ukraine versuchen? Oder vielleicht alles noch einmal überlegen?

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#143 Beitrag von freedom » Sonntag 1. Mai 2011, 10:42

Sonnenblume hat geschrieben:... Vielleicht kommst du ja wirklich mal in die Lage und mußt dich entscheiden. Für Deutschland und für dich würde ich mir wünschen, dass du die o.g. Entscheidung so triffst. Übrigens muß man kein Prophet sein, um zu wissen, wie deine Posts hier nach nur 7 Monaten und nicht erst nach 7 Jahren Ukraine mit deiner lieben Frau aussehen würden.
Aber das ist , genau wie dein Beitrag, schon wieder ein ganz anderes Thema...

Bei näherer Betrachtung liegen wir beide noch im Rahmen des Themas, wenn man das weitere Vorgehen nach erfolgreich verlaufener Brautschau gedanklich vorwegnehmen möchte. Heiratet beispielsweise ein Deutscher eine Ukrainierin dürfte sich aller Wahrscheinlichkeit die Frage des Wohnorts stellen, ob in der Ukraine oder in Deutschland. Dass in der Ukraine Wahrheit und Recht eher von Geld und Macht bestimmt werden als nach angewandten demokratisch-rechtsstaatlichen Prinzipien, dürfte kaum zu leugnen sein. Nun, die Euro-Ergebenheit ist sogar bis ins deutsche Bundesverfassungsgericht vorgedrungen, dass nachweislich der Fiskus gegenüber einem geltenden Gesetz beim Urteil vom 09.02.2010 bevorzugt wurde. Damit meine ich, dass nicht die Menschwürde auf der Basis von Lebensqualität bestimmt wird, sondern danach, wieviel Kosten, gemessen in Geldeinheiten, der Mensch im Staatshaushalt verursacht. Ehrlich gesagt, bezweifle ich, nach sieben Monaten ukrainischer Staatsbürgerschaft noch am Leben zu sein. Mein Vollzeitjob wäre nämlich, mich wegen begangener Menschenrechtsverletzungen permanent an den Europäischen Menschengerichtshof zu wenden und Unsummen aufgrund von Straftaten unsensibler, kleingeistiger und korrupter Staatsdiener einzufordern. Daher kann es mir niemand verübeln, wenn ich keine Ukrainerin heirate, mich nur gelegentlich touristisch in der Ukraine umschaue und ansonsten Unauffälligkeit wahre, wo es möglich ist.

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#144 Beitrag von freedom » Sonntag 1. Mai 2011, 11:19

Optimist hat geschrieben:Wer in Deutschland nichts wird... sollte es doch in der Ukraine versuchen? Oder vielleicht alles noch einmal überlegen?

Kleiner Scherz am Rande:" Wer nichts wird, wird Wirt und wer überhaupt nichts wird, wird Bahnhofswirt."
Meiner Meinung nach, ist jede Brautschau ohne halbwegs sichere Existenzgrundlage zum Scheitern verurteilt. Betrachtet man die Tatsache unter rein wirtschaftlichem Aspekt, dass verheiratete HartzIV-Empfänger nur 90% des Regelsatzes bekommen, könnte leicht der Eindruck entstehen, dass der Staat willkürlich 20% in jeder Einstandsgemeinschaft einspart, ohne auf die Lebensqualität der Betroffenen zu achten. Gemeinsames Daumenlutschen und Starren in den leeren Kühlschrank soll sich bekanntlich nicht fördernd auf das Eheglück auswirken. Allgemeingültig formuliert, gilt für die Ukraine wie für Deutschland: Ohne Moos nix los!

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