Allgemeines Diskussionsforum | Brautschau in der Ukraine

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Re: Brautschau in der Ukraine

#51 Beitragvon lev » Donnerstag 21. Oktober 2010, 23:21

So denkt wohl die Mehrheit, doch sie wissen nicht, was ihnen entgeht. ;-)

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UAFRIEND
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Re: Brautschau in der Ukraine

#52 Beitragvon UAFRIEND » Donnerstag 21. Oktober 2010, 23:26

Nana wir wollen mal realistisch bleiben liebe leute ;). Ohne eigenes Buiseness, oder ausreichend Geld, oder sonst irgendwas zur Lebensunterhaltssicherung geht es nicht .

Ich verdiene hier gutes Geld, welches ich in der UA defintiv nicht kriegen würde, damit fängt es schon an, weiter geht es bei dem Ukrainisch/Russisch etc. pp.

Also mal einfach so "rübermachen" ist für viele nicht drin, auch wenn Sie es gerne würden.

Verabschiede mich nun, bis morgen.

Mit Gruss
UAF

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Re: Brautschau in der Ukraine

#53 Beitragvon lev » Donnerstag 21. Oktober 2010, 23:30

Das ist wohl war.
Angenehme Nachtruhe [smilie=lazy2.gif]

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#54 Beitragvon freedom » Freitag 22. Oktober 2010, 00:45

Optimist hat geschrieben:Nein, vor dem Verlust der sozialen Geborgenheit!

Wie haben wir da gelacht!!! ROFL HartzIV und soziale Geborgenheit? Diese Proletarisierungsprämie gewürzt mit platten Polit-Sprüchen, wie "Gürtel enger schnallen" und "anstrengungslosem Wohlstand" geht voll in Richtung Verhöhnung und Volksverblödung (1,38 € für Bildung). German Holodomor light version 2.0 ab 01.01.2011 ist auf dem Weg! Schauen wir, was der Bundesrat mit den Erfindern (SPD und Grüne) dazu sagt. Bei solch einer Politik im Deutschen Bundestag ist es mir peinlich, Deutscher zu sein! [smilie=sorry.gif]

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Siggi
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Re: Brautschau in der Ukraine

#55 Beitragvon Siggi » Freitag 22. Oktober 2010, 09:16

freedom hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Nein, vor dem Verlust der sozialen Geborgenheit!

Wie haben wir da gelacht!!! ROFL HartzIV und soziale Geborgenheit?

Ich lache darüber nicht! Hättest Du einmal in UA gelebt, würdest Du das vielleicht auch anders sehen. Für mich ist es eine Form der Rückversicherung. Wenn alles schief geht, dann kann ich jederzeit nach DE zurück. Ich weiß, dann bekomme ich dort eine ausreichende medizinische Versorgung, einen normalen Wohnraum und werde nicht verhungern. Das ist viel mehr, als ich je in UA erwarten könnte. Für mich garantiert mein deutscher Pass ein Minimum an Sicherheit. Insofern verliert man mit der Auswanderung die Sicherheit nur temporär. Solange man das Geld für die Heimreise hat, kann einem das Schlimmste nicht im Ausland widerfahren.

Gruß
Siggi
Zuletzt geändert von Siggi am Freitag 22. Oktober 2010, 18:25, insgesamt 1-mal geändert.

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UAFRIEND
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Re: Brautschau in der Ukraine

#56 Beitragvon UAFRIEND » Freitag 22. Oktober 2010, 11:43

Krieg es nicht in den falschen Hals, aber wenn man gar nichts hat, sollte man wenigstens froh sein über die Grundsicherung.Bei dem einzigen(!) wo ich dir zu stimme ist das der "bildungsanteil" der höher sein müsste, allerdings in Form von Gutscheinen, und nicht von Geld.

Lustig finde ich immer die "volksverdummenden" Statistiken, wo einem was von 3 Mios Arbeitslosen vorgegaukelt wird, obwohl es bestimmt 5 sind, und am allergeilsten ist immer noch das über ein drittel der Hart 4 EMpfänger Migranten sind.

Aber sowas liest man nie in der SZ, oder sieht es in der Tagesschau, dem Volk könnt ja bewusst werden das wir Mios nicht Deutsch sprechender Türken, Polen ,Neger etc durch fütten, ohne diese würden unsere Sozialkassen so massiv entlastet, das man auch 500 € Hartz 4 geben könnte.In meiner Strasse leben mit mir noch ganze 3 Deutsche, der Rest der Strasse (200 Wohnungen?), ist KOMPLETT Polnisch besetzt!Jede Nacht Radau und Sauferei, und man siehtz morgens NIE jemand von dennen aufm Weg zur Arbeit!Und die sprechen keinen Sack Deutsch, WIE KANN DAS SEIN?

Naja Sarazzin machte den Anfang, die Politik diskutiert lieber über mehr Hilfen (die nicht gewollt ist), statt Strafen, und unser Bundespräsident ist der Präsi der Türken.

Schönes Deutschland, noch 10-15 Jahre bis zum Putsch.

Mit Gruss
UAF

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Optimist
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Re: Brautschau in der Ukraine

#57 Beitragvon Optimist » Freitag 22. Oktober 2010, 19:23

Es gibt in Europa das erste mal in seiner Geschichte über längere Zeit Freiheit, Demokratie, Wohlstand und Frieden. Wir, die Leute hier in Europa, leben auf der Sonnenseite des Lebens, spreche auch von UA. Ich denke 70% der Weltbevölkerung leiden unter Hunger, Krieg und anderen Katastrophen. Man sollte aus deren Sicht das Leben auf diesen Planeten auch sehen. Und die Leistung, aus einem zerstörten Europa den jetzigen Zustand zu schaffen, ist schon eine bemerkenswerte Sache. Sage nur: Anerkennung für die Kriegs- und Nachkriegsgeneration und deren Leistungen.
Was mir aufgefallen ist, je besser es den Menschen geht, um so unzufriedener werden sie. Bei kleinen Problemen müssen Therapeuten, Ärzte und Kuren her, weil unsere Konsumgesellschaft viele Leute überfordert. Glaubt ihr mir, dass ich in der Ukraine mehr zufriedene arme Leute kenne, als zufriedene gutversorgte Deutsche?
Nach meinen ersten Besuchen in UA war ich immer sehr froh wieder in Deutschland zu sein. Jetzt fahre ich zu Besuch nach Deutschland, es ist ein tolles Land... aber zu Hause bin ich jetzt in UA... und hab es nicht bereut.
Zuletzt geändert von Optimist am Freitag 22. Oktober 2010, 21:31, insgesamt 2-mal geändert.

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#58 Beitragvon freedom » Freitag 22. Oktober 2010, 19:56

Optimist hat geschrieben:Jetzt fahre ich zu Besuch nach Deutschland, es ist ein tolles Land... aber zu Hause bin ich jetzt in UA... und hab es nicht bereut.

Kann ich irgendwie nachvollziehen. Бувай здоровий! GOOD

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Re: Brautschau in der Ukraine

#59 Beitragvon freedom » Freitag 22. Oktober 2010, 20:09

UAFRIEND hat geschrieben:Krieg es nicht in den falschen Hals, aber wenn man gar nichts hat, sollte man wenigstens froh sein über die Grundsicherung. Bei dem einzigen(!) wo ich dir zu stimme ist das der "bildungsanteil" der höher sein müsste, allerdings in Form von Gutscheinen, und nicht von Geld.

1. Grundsicherung ist eine Schande für Menschen, die arbeiten wollen und hoch qualifiziert sind.
2. Ich halte nichts von Bettel- und Zettelarmut.
3. Als "armer Schlucker" auf Brautschau in die Ukraine? Witz des Tages!

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Optimist
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Re: Brautschau in der Ukraine

#60 Beitragvon Optimist » Samstag 23. Oktober 2010, 20:12

"Schönes Deutschland, noch 10-15 Jahre bis zum Putsch."

Ich glaube dann eher dass die Einwohner Deutschlands den Koran lesen und eine islamische Kolonie geworden sind. So wie ich von türkischen Bekannten und Kollegen weiss, sind sie stark daran interessiert. Deshalb werden zwecks Heirat immer mehr Männer und Frauen nach Deutschland geholt, wer steht in Wolfsburg oder Köln am Band und schraubt die Autos zusammen?
Hamburg- Veddel 30 Schulanfänger ein deutsches Kind, Klassenkameraden sprechen kein oder wenig deutsch, das kann so nicht gut gehen.
Nur in Deutschland darf man nicht so frei über dieses Thema sprechen wie in UA oder anderen Staaten, Schicksal unserer Geschichte.
Und Präsi Wulf glaubt bestimmt auch nicht daran, nur er weiss, bei seiner gegebenen Aussage bleiben die Deutschen sowieso ruhig, hätte er etwas gegen die türkischen Mitbürger gesagt, wäre wohl ein kleines Pulverfass explodiert. Darauf warten islamisch-extremistische Kreise in Deutschland.

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#61 Beitragvon freedom » Sonntag 24. Oktober 2010, 00:18

Optimist hat geschrieben:Hamburg-Veddel 30 Schulanfänger ein deutsches Kind, Klassenkameraden sprechen kein oder wenig deutsch, das kann so nicht gut gehen.

Die gleiche Situation besteht ebenso in einigen Berliner Schulen. Dort ist es so schlimm, dass deutsche Schuler ohne Migrationshintergrund von anderen Schülern mit Migrationshintergrund gemobbt werden. Derartiges gab es nicht in den 60er, 70er Jahren. Was ich von der Ukraine weiß, dass ukrainisch sprechende Dorfbewohner von anderen Menschen wegen ihrer Sprache als minderwertig betrachtet werden. Wir mögen zwar in Deutschland scherzhaft über Bayern, Sachsen und Norddeutsche reden, aber soweit geht niemand.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#62 Beitragvon UAFRIEND » Sonntag 24. Oktober 2010, 10:32

Ich hoffe mal einfach bis dahin genug auf der hohen Kante zu haben, um drüben ein beschauliches, ruhiges leben führen zu können (kleines Häusschen,großer Garten) und diesem ganzen Deutschen Feindlichen System den Mittelfinger zeigen zu können :).

Davon ab, selbst wenn besagtes "Szenario" eintritt, ist "Deutschland" in 50 Jahren dann so kaputt, das nicht mals mehr die Türken hier leben wollen.

Mit Gruss
UAF

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Re: Brautschau in der Ukraine

#63 Beitragvon Optimist » Sonntag 24. Oktober 2010, 21:18

"Was ich von der Ukraine weiß, dass ukrainisch sprechende Dorfbewohner von anderen Menschen wegen ihrer Sprache als minderwertig betrachtet werden."

Das ist mir neu, Westukraine spricht fast nur ukrainisch, Ostukraine mehr russisch, Norden mehr weissrussisch usw. Die Kommunisten hatten das Ukrainisch als Bauernsprache in ihrer Propaganda bezeichnet, aber haben sie nicht verboten und sie wurde auch in den Schulen gelehrt. Hier wo ich wohne spricht man gemischt, was einem gerade leichter fällt... auch so lerne ich, weiss teilweise nicht ob es sich um ukrainisch oder russisch handelt.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#64 Beitragvon Siggi » Sonntag 24. Oktober 2010, 22:21

Meiner Erfahrung nach schauen in UA Städter oft auf Dorfbewohner (völlig unabhängig von deren Sprache) herunter. Das bezieht sich sogar noch auf Personen, die auf dem Dorf aufgewachsen sind, aber schon seit Jahren in der Stadt leben.

Gruß
Siggi

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#65 Beitragvon freedom » Montag 25. Oktober 2010, 01:11

Optimist hat geschrieben:"Was ich von der Ukraine weiß, dass ukrainisch sprechende Dorfbewohner von anderen Menschen wegen ihrer Sprache als minderwertig betrachtet werden."
Das ist mir neu, Westukraine spricht fast nur ukrainisch, Ostukraine mehr russisch, Norden mehr weissrussisch usw. Die Kommunisten hatten das Ukrainisch als Bauernsprache in ihrer Propaganda bezeichnet, aber haben sie nicht verboten und sie wurde auch in den Schulen gelehrt.

In der Wochenzeitung "Die Zeit" wird die sprachliche Zerrissenheit am Beispiel Sewastopol genau beschrieben.
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Wie es mit der Sprachpolitik der derzeitigen ukrainischen Regierung aussieht, kann man hier lesen.
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(Auszug) Ein weiterer auffälliger Punkt in der Politik Janukowytschs ist die Veränderung in Bezug auf die Sprach- und die Geschichtspolitik. Wie im Wahlprogramm angekündigt soll die russische Sprache den „ihr zugehörigen Platz im Leben unserer Gesellschaft“ einnehmen. Eine Erhebung des Russischen zur zweiten Amtssprache ist aufgrund der fehlenden Verfassungsmehrheit vorerst nicht möglich, doch wird die „Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ zum Hebel der Verankerung des Vorrangs des Russischen gegenüber allen anderen, einschließlich des Ukrainischen, Sprachen der Ukraine. Dass der Werchowna Rada vorliegende neue Sprachengesetz sieht eine Priorität für die Regionalsprachen gegenüber der Amtssprache vor und bevorzugt werden damit nicht Ungarisch, Polnisch oder Krimtatarisch sondern das Russische...
Einstmals die Lingua franca der Sowjetunion bzw. der UdSSR, war die russische Sprache auch Schulpflichtfach in der Ukraine. Wo ist da noch Platz für das Ukrainische gewesen, wenn Medien und Literatur vorwiegend vom Russischen dominiert waren? Aus dieser überalterten Vormachtsstellung heraus, halte ich Diskriminierungen ukrainisch sprechender Bürger durchaus für möglich. Wer sich eine Ukrainerin zur Frau wünscht, wird kein Bedürfnis nach Sprachkonflikten verspüren.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#66 Beitragvon Sonnenblume » Montag 25. Oktober 2010, 09:39

Die letzten Jahre hat Juschtschenko alles dafür getan, der ukrainischen Sprache wieder mehr Gewicht zu geben. Das ist in Ordnung. Aber warum man dabei das Russische diskriminieren muß, verstehe ich nicht. Sprachen dienen auch der Völkerverständigung und wenn die Sowjetunion aus vielen Völkern bestand, so ist es doch gut, wenn sich alle untereinander verständigen können. Es gibt viele Länder, wo es mehrere Amtssprachen gibt und das gut funktioniert.
Übrigens habe ich persönlich in Kiew eine Diskriminierung erlebt, weil ich russisch gesprochen habe. Ich habe im Supermarkt nach einem Produkt in russisch gefragt und der Verkäufer sagte, er wird mir auf eine russisch gestellte Frage nicht antworten, da wir hier in der Ukraine sind. Er hätte mir meine Frage einfach auf ukrainisch beantworten können...
Das Problem ist, dass unter Juschtschenko massiv daran gearbeitet wurde, ukrainische Nationalisten zu hofieren und damit nicht gerade dazu beigetragen hat, das ukrainische Volk zu einen.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#67 Beitragvon UAFRIEND » Montag 25. Oktober 2010, 11:17

Ist schon ziemlich heftig, habe michz damals auch bewusst gegen das Ukrainische, und fürs Russische entschieden, eben weil es in vielen teilen der ehem. Sowjetuniom noch gesprochen wird.

Eine diskriminierung wie bei dir hatte ich noch nicht erlebt, ich weiss nur ich wäre bösartig genug gewesen die Miliz zu rufen.

Mit Gruss
UAF

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Re: Brautschau in der Ukraine

#68 Beitragvon lev » Montag 25. Oktober 2010, 16:00

UAFRIEND hat geschrieben:Ist schon ziemlich heftig, habe michz damals auch bewusst gegen das Ukrainische, und fürs Russische entschieden, eben weil es in vielen teilen der ehem. Sowjetuniom noch gesprochen wird.

Eine diskriminierung wie bei dir hatte ich noch nicht erlebt, ich weiss nur ich wäre bösartig genug gewesen die Miliz zu rufen.

Mit Gruss
UAF


Als Pendler zwischen den ehemaligen Sowjetrepubliken ist es sicher hilfreich der russischen Sprache mächtig zu sein. Wer sich aber in der Ukraine bewegt, sollte sich schon für die ukrainsche Sprache entscheiden.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#69 Beitragvon UAFRIEND » Montag 25. Oktober 2010, 16:13

Naja mal abgesehen davon das das Ukrainische dem Russischen doch teils sehr ähnlich ist, habe ich bisher in keinem Teil der Ukraine, einen Nicht Russisch sprechenden Menschen getroffen/gesprochen .

Aber im prinzip hast du recht.

Mit Gruss
UAF

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Re: Brautschau in der Ukraine

#70 Beitragvon Siggi » Montag 25. Oktober 2010, 16:33

lev hat geschrieben:Wer sich aber in der Ukraine bewegt, sollte sich schon für die ukrainsche Sprache entscheiden.

Das kommt darauf an wo man sich bewegt. Auf der Krim ist Gästen von uns so etwas auch passiert: Sie kamen aus L'vov und haben nach dem Weg gefragt. Man antwortete ihnen, dass sie ihre Frage auf Russisch stellen sollten. In der Heimatstadt meiner Frau (Sumy) spricht man so (wie fast im ganzen Osten auch) Russisch. Interessant finde ich immer Gespräche meiner Frau mit Ukrainern aus dem Westen: Sie spricht Russisch, der Gesprächspartnere Ukrainisch. Keinem macht das irgendeine erkennbare Schwierigkeit, beide müssen nur wollen!

Gruß
Siggi

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Re: Brautschau in der Ukraine

#71 Beitragvon lev » Montag 25. Oktober 2010, 17:08

Siggi hat geschrieben:beide müssen nur wollen!

Gruß
Siggi


Wie wahr, das ist der entscheidende Punkt. GOOD

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Re: Brautschau in der Ukraine

#72 Beitragvon Optimist » Montag 25. Oktober 2010, 21:21

Die schweizer Eidgenossen würden jetzt nur lachen, sie haben 3 Amtssprachen, warum wären 2 Sprachen ein Problem für die Ukraine? Russisch ist auch eine der Weltsprachen.
Natürlich , alle Ukrainer können ukrainisch und russisch sprechen, da in der Schule gelernt. Verständlich , dass ein Teil der russischen Bevölkerung die ukrainische Sprache nie gelernt hat. Und ist Euch aufgefallen, dass immer mehr Wörter aus dem englichen und deutschem dazukommen, ohne dass die Leute hier wissen woher?

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Re: Brautschau in der Ukraine

#73 Beitragvon Sonnenblume » Montag 25. Oktober 2010, 21:43

Optimist hat geschrieben:Die schweizer Eidgenossen würden jetzt nur lachen, sie haben 3 Amtssprachen, warum wären 2 Sprachen ein Problem für die Ukraine? Russisch ist auch eine der Weltsprachen.
Natürlich , alle Ukrainer können ukrainisch und russisch sprechen, da in der Schule gelernt. Verständlich , dass ein Teil der russischen Bevölkerung die ukrainische Sprache nie gelernt hat. Und ist Euch aufgefallen, dass immer mehr Wörter aus dem englichen und deutschem dazukommen, ohne dass die Leute hier wissen woher?

Im Deutschen kommen auch immer mehr Worte aus dem Englischen dazu, nur wissen die Leute da, woher ;)

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Re: Brautschau in der Ukraine

#74 Beitragvon Optimist » Montag 25. Oktober 2010, 23:07

Leider die junge Generation auch nicht!

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Re: Brautschau in der Ukraine

#75 Beitragvon Optimist » Montag 25. Oktober 2010, 23:39

Kurz angemerkt: Mein Onkel ist seit 40 Jahren mit einer finnischen Frau verheiratet, dessen Sohn lebt mit einer polnischen Frau in Schweden, Cousin in Kanada verheiratet mit mexikanischer Frau, Onkel in Kanada mit polnischer Freundin, Onkel und Tante in Belgien, Freunde in Ungarn, Bulgarien, Russland, Italien..... Kontakt funktioniert wunderbar... nun meine Frage: Wer macht die Probleme auf dieser Welt für unser kurzes Dasein hier?

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