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Taras B
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Brautschau in der Ukraine

#1 Beitrag von Taras B » Montag 13. April 2009, 11:00

Ich nenne es "das programmierte Missverständnis".
(1) Aufgrund der deutschen Berichterstattung in den verschiedensten Medien. Die Ukraine gilt als so arm, dass man sie immer noch mit Altkleidersammlungen beglücken kann. Und jemanden aus Armut zu befreien - glaubt mancher Bräutigam - könnte eine gute Basis für eine zukünftige Liebe sein. Was macht es schon, wenn man sich anfangs nicht versteht?
(2) Dabei sind die Verhaltensmuster normalsozialisierter deutscher Männer genau das, was eine Ukrainerin NICHT möchte. Dem Traum vom Aristokraten kann man aus Deutschland heraus nicht gerecht werden.
(3) Inzwischen ist das Geschäft mit der Sehnsucht eines der ertragreichsten des Landes. Dem jeweiligen Sucher werden verschiedene Modelle präsentiert, deren Aufgabe stets nur darin besteht, dessen Aufenthalt zu verlängern und somit zu verteuern. Kurz vor dessen Abreise hat sie noch eine Freundin...

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Handrij
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Re: Brautschau in der Ukraine

#2 Beitrag von Handrij » Montag 13. April 2009, 18:18

Taras B hat geschrieben: (3) Inzwischen ist das Geschäft mit der Sehnsucht eines der ertragreichsten des Landes. Dem jeweiligen Sucher werden verschiedene Modelle präsentiert, deren Aufgabe stets nur darin besteht, dessen Aufenthalt zu verlängern und somit zu verteuern. Kurz vor dessen Abreise hat sie noch eine Freundin...
Kannst du das irgendwie beziffern? Vermutlich leider nicht, da 99% der Unternehmen auf Bargeldbasis funktionieren, aber es wäre interessant zu erfahren, welche Ausmaße dieses Business inzwischen angenommen hat.
Btw. die laut "Google Analytics" overall erfolgreichste Meldung auf Ukraine-Nachrichten ist die folgende:
http://www.ukraine-nachrichten.de/index.php?id=581
Interessanterweise bringen bestimmte Suchwortkombinationen diese Seite bei Google als Ergebnis Nr. 1.

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#3 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 07:22

Hmmm. Sextourismus ist ein anderes Thema. Hierbei hofft der Sucher die Ware unverbindlich-einzeln zu erlangen. Und sie kommen zuhauf, weil sie ein bestimmtes medial geprägtes Bild von der Ukraine haben. Von einer unwissenden Presse, die häufig das Wort "Prostituierte" mit dem Prädikat "ukrainisch" versieht.
Ich schrieb aber vom Heiratsmarkt und von der blauäugigen Fantasie der Westeuropäer, sie könnten jemand aus Armut befreien, um hieraus Dankbarkeit zu produzieren, die dann - so glaubt man wohl im Westen - irgendwann in Liebe umschlagen könnte. Ein Ergebnis: Zumindest die Damen der slawischen Community Potsdams meines Bekanntenkreises, die irgendwann mit einem Deutschen nach Deutschland kamen, sind inzwischen alle - bis auf eine Ausnahme (meine Frau) - geschieden. Und suchen nun eher einen Landsmann, oder wenigstens jemanden mit sowjetischer Sozialisation, weil sie die deutsche Männerwelt für ungeeignet halten.
Eine Frau ist kein Haustier. Wer sich eine Ukrainerin an Board holen will, sollte sich zumindest mit den ukrainischen Wünschen und Sehnsüchten befassen, sonst ist jedes Projekt zum Scheitern verurteilt.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#4 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 14. April 2009, 09:57

Auch ein Haustier sollte man artgerecht halten ;)
Und was solche deutsche Männer betrifft - wenn Dummheit und Gier zusammen kommen, haben sie es nicht besser verdient. :->

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#5 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 12:26

Witzig. Wieso schadenfreust Du Dich?
An dem Verhalten deutscher Männer sind deutsche Frauen nicht unbeteiligt.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#6 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 14. April 2009, 12:42

Bestimmt, aber es gibt auch noch eine ganze Anzahl deutscher Männer, die mit deutschen Frauen glücklich sind und da liegt die Betonung nicht auf "noch" ! Das ist ein unerschöpfliches Thema und ich kann in der Frage Machos nur bedingt verstehen ;)
Am witzigsten finde ich übrigens, dass die "Brautwerber" den ukrainischen Frauen wirklich helfen (den Agenturleiterinnen. etc.), nur dass sie eben selbst nur draufzahlen. Bis auf die kurzen Momente, wo sie sich einbilden können, auf dem richtigen Weg zu sein.

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#7 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 13:10

Aja. Klar. Hmmm.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#8 Beitrag von paracelsus » Dienstag 14. April 2009, 13:41

Taras B hat geschrieben:.
Eine Frau ist kein Haustier. Wer sich eine Ukrainerin an Board holen will, sollte sich zumindest mit den ukrainischen Wünschen und Sehnsüchten befassen, sonst ist jedes Projekt zum Scheitern verurteilt.
Es reicht "Ukrainerin" durch "Frau" zu ersetzen. Die Definition der Wünsche und Sehnsüchte ist immer von Vorteil, natürlich auch die der eigenen [smilie=nea.gif] .

Anscheinend glaubt man(n) im Osten seine Erwartungen an frau kompromissfreier erfüllen zu können. Schließlich ist das männliche Ideal der postsowjetischen Frau klar definiert:

Ältere, dickliche Männer mit unerfüllten sexuellen Begierden, deren größtes Abenteuer ihres Lebens eine Reise nach Kiew, Minsk, Moskau oder StP gewesen ist, stehen dort genuso hoch im Kurs wie anderswo. B-) Kommunikation stört da nur.

Stichwort "Schadenfreude":
Die binationale Szene wirkt genau durch diese *realistischen* Erwartungshaltungen mitunter mehr als skurril. Ab und an schaue ich in das Forum "Interfriendship". Das ist unbeabsichtigte Comedy und wirkt auf mich tragisch unterhaltsam. Eine Registration dort ist kostenlos und "das Geld" auf jeden Fall wert. [smilie=blush.gif]

"Brautschau in der Ukraine" stellt halt ein business dar - einen Markt der befriedigt werden will. Illusionen sind zumeist Illusionen.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
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Re: Brautschau in der Ukraine

#9 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 14:23

Schade dass es mir nicht gelang, auf die Grundlage mancher Missverständnisse zu lenken, denn - so denke ich - bestimmte männliche Begehrlichkeiten sind in sich begründet. Und sogar logisch.
Im Telegramm: Die moralische Bestimmung sozialer Verhaltensmuster insbesondere in Deutschland nach 1968 in Ost- und Westdeutschland waren genau genommen Antithese zu den patriarchalischen Strukturen der kriegerischen Jahre vorangegangener Generationen, insbesondere die der Generation unter Adolf dem Braunen. Bei der späteren Neubestimmung gesellschaftlicher Verhaltensmuster blieb einiges Weibliches auf der Strecke, doch die Rolle der Geschlechter zueinander ist im Westen Europas inzwischen neu definiert.
Demgegenüber gab es manche tiefgreifende gesellschaftliche Diskussionen um Verhaltensmuster in der Sowjetunion nicht. Warum auch? Sie waren schließlich immer die Sieger der Geschichte. So konnte sich einerseits Machogehabe konservieren, aber auch Fraulichkeit. Nun entwickelt sich im Westen eine bestimmte Sehnsucht, die man sich im Osten zu erfüllen hofft.
(Natürlich gibt es in Ausnahmen auch glückliche deutsch-deutsche Beziehungen. Aber ist das die Regel?)

Und hierüber würde ich gern reden...

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#10 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 14:27

Im Übrigen ist die Art der hier geschalteten Werbung nervig. Man schreibt "Westen" und erfährt am Wort "Westen gleich bestellen und sparen - Neckermann machts möglich!" - Nee!

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Re: Brautschau in der Ukraine

#11 Beitrag von paracelsus » Dienstag 14. April 2009, 15:44

Taras B hat geschrieben:Schade dass es mir nicht gelang, auf die Grundlage mancher Missverständnisse zu lenken, denn - so denke ich - bestimmte männliche Begehrlichkeiten sind in sich begründet. Und sogar logisch.
Im Telegramm: Die moralische Bestimmung sozialer Verhaltensmuster insbesondere in Deutschland nach 1968 in Ost- und Westdeutschland waren genau genommen Antithese zu den patriarchalischen Strukturen der kriegerischen Jahre vorangegangener Generationen, insbesondere die der Generation unter Adolf dem Braunen. Bei der späteren Neubestimmung gesellschaftlicher Verhaltensmuster blieb einiges Weibliches auf der Strecke, doch die Rolle der Geschlechter zueinander ist im Westen Europas inzwischen neu definiert.
Demgegenüber gab es manche tiefgreifende gesellschaftliche Diskussionen um Verhaltensmuster in der Sowjetunion nicht. Warum auch? Sie waren schließlich immer die Sieger der Geschichte. So konnte sich einerseits Machogehabe konservieren, aber auch Fraulichkeit. Nun entwickelt sich im Westen eine bestimmte Sehnsucht, die man sich im Osten zu erfüllen hofft.
(Natürlich gibt es in Ausnahmen auch glückliche deutsch-deutsche Beziehungen. Aber ist das die Regel?)

Und hierüber würde ich gern reden...
Männer und Frauen sind unterschiedlich.......... , zum Glück. Alle funktionierenden Paarbeziehungen bedürfen Kompromisse der Partner. Das hat nichts mit Adolf dem Braunen oder Stalin dem Roten zu tun, in der Regel auch nicht mit den Gesellschaftsordnungen der einzelnen Staatengebilde. Diese spielen für eine uninationale Beziehung so gut wie keine Rolle.

Wenn denn aber Einflüsse für eine Partnerwahl ersichtlich werden sollen, dann werden diese mehr durch die Maslowsche Bedürfnishierachie deutlich. Hier im "vermögenden" Westen mehr mit immateriellen Bedürfnissen............... .

Ich glaube ein großer Teil der Brautschau im Osten hat viel mit unerfüllten Konsumwünschen zu tun. Zeichnet sich nicht die binationale Partnerwahl überwiegend durch ein Wohlstandsgefälle der Partner aus?

Die Deutsche Frau sucht z.B. bevorzugt in Afrika, in der Karibik, der Türkei usw.; der unbeweibte Deutsche Mann bevorzugt dafür Südostasien, China, Brasilien und seit knapp 15 Jahren auch die frühere Sowietunion für seine Brautschau. Das Tauschangebot lautet ganz einfach: Wohlstand gegen einen Partner mit Attributen und projizirten Charaktereigenschaften, die man ansonsten in heimischen Gefilden nicht zu bekommen glaubt. Je größer das Gefälle ist, je höher definiert sich der Anspruch an die Attribute des zu "erettenden" Partners. Ob das dann letztlich funzt?

Die postsowjetischen Frauen genießen den Vorteil der eurasischen Erscheinung und die Ukrainerinnen zusätzlich das Zückerchen der visumfreien Einreise ins Paradies per Low-Cost-Fliegern. Da aber nicht nur gestandene Männer und womanizer aus den Flugzeugen steigen, sondern auch "verzweifelnd suchende" Männlein diesen Jets und Bussen entrinnen, floriert ein business, das diese Sehnsüchte zum guten Geschäft macht. Ich glaube nicht, dass diese abgezockten Jungs mehrheitlich weltoffene, "normal" sozialisierte Männer mit klarem Verstand und offenem Herzen abgeben.
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Re: Brautschau in der Ukraine

#12 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 14. April 2009, 16:32

@TarasB,
"Natürlich gibt es in Ausnahmen auch glückliche deutsch-deutsche Beziehungen. Aber ist das die Regel?" - das ist mehr die Regel, als glückliche deutsch-nichtdeutsche Beziehungen.
@paracelsus,
Viel besser hätte man es nicht sagen können!

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#13 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 17:48

Hegel mit Maslow widerlegen zu wollen, ist abenteuerlich. Aber wir sollten unseren Disput nicht alzu theoretisch führen.

Ich denke nach und gebe zu: (1) Beim Schreiben bedachte ich nicht, dass es natürlich zu unterscheiden gilt. Die Sucher sollten schon in Gruppen eingeteilt sein. Von Spinner bis IQ185 ist wohl alles dabei. Und (2): Natürlich gibt es Unterschiede in den Verhaltensmustern von ukrainischen und deutschen Frauen. Wobei - ich will es nun so formulieren, dass man mir leichter zustimmen kann - diejenigen der Ukrainerinnen aus unendlich vielen Gründen stärker an Traditionen gebunden sind, als die der Deutschen. Und (3): "Visumfreien Einreise ins Paradies per Low-Cost-Flieger" wäre ein erbärmlicher Grund, wenn er der eigentliche wäre.

Von der Suche deutscher Frauen in der Karibik weiß ich zu wenig, aber vielleicht ist das - wenn es wirklich so ist - der eigentliche Sextourismus? Oder suchen sie dort einen Mann zum Leben?

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Re: Brautschau in der Ukraine

#14 Beitrag von paracelsus » Dienstag 14. April 2009, 18:22

:-) Hegels Dialektik ist mindestens ebenso abenteuerlich............ .

Paarbeziehungen werden m.E. weitaus mehr von Motivationen und Wünschen als durch die Logik bestimmt. Und wenn schon Dialektik in Paarbeziehungen Einkehr halten soll, so wäre die glückliche Ehe die Synthese schlecht hin :-) .....oder die nächste Antithese wartet schon.

`türlich gibt es kulturelle Unterschiede zwischen Ukrainerinnen und Deutschen, wäre ja schlimm, wenn es nicht so wäre. Aber zeige mir die Männer die gezielt z.B. eine unierte Ukrainerin suchen oder gar eine orthodoxe ........... .

Nö nö, ich glaube die meisten Völkerkundler - auf Brautschau - suchen viel mehr eine Blonde, oder eine Rothaarige, vielleicht auch eine Brünette, auf jeden Fall von schlanker Statur und möglichst jung an Jahren.... [smilie=blush.gif] ... willig darf sie sein. Da kann man(n) sogar auf eine gemeinsame Sprache verzichten............ Reden schadet nur bei der Völkerverständigung........... [smilie=blush.gif]

Von der Partnersuche der Deutschen Damenwelt in der Karibik weiß ich - ebenso - zu wenig. Aber wer es genauer wissen möchte, kann nach entsprechenden Erhebungen googeln. Nur, vermute ich einfach mal, Sextourismus ist eher keine rein weibliche Domäne, [smilie=nono.gif] trotz der gesellschaftlichen Entkrustung durch die 68iger. :o
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Re: Brautschau in der Ukraine

#15 Beitrag von Handrij » Dienstag 21. April 2009, 03:22

Zum Stellenwert des Brautschaubusiness habe ich einmal das "Traffic-Ranking" von Interfriedship bei Alexa.com herausgesucht und es ist sehr bezeichnend.
Insgesamt Rang 35.070.
772 in Österreich
3.206 in Deutschland
2.090 in Luxemburg
35.655 in der Schweiz

Zum Vergleich aktuell.ru von Russland-aktuell liegt hier insgesamt auf Rang 112.370.
20.958 in Österreich
13.324 in Deutschland
15.117 in Russland
48.765 in der Ukraine

Der Vergleich ist nicht ganz zulässig, da Russland-aktuell unter mehreren Domains erreichbar ist, die hier nicht zusammengefasst werden. Zudem werden Nutzer des Internet-Explorers überproportional berücksichtigt, denn wer installiert sich schon freiwillig eine "Alexa-Toolbar". Nichtsdestotrotz ist es ein Indikator für den Stellenwert dieses Geschäfts.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#16 Beitrag von paracelsus » Dienstag 21. April 2009, 14:15

Handrij hat geschrieben:Zum Stellenwert des Brautschaubusiness habe ich einmal das "Traffic-Ranking" von Interfriedship bei Alexa.com herausgesucht und es ist sehr bezeichnend.
Insgesamt Rang 35.070.
772 in Österreich
3.206 in Deutschland
2.090 in Luxemburg
35.655 in der Schweiz
Ja, die Ösis und die Luxemburger sind weltoffener.................. oder haben nicht so viele Seiten im I-net. [smilie=read.gif]

Zur Zahl deutsch-ukrainischer Ehen habe ich etwas:


"Polinnen und Türkinnen waren 2007 bei heiratswilligen Deutschen die Favoritinnen
Bei den "deutsch-ausländischen" Brautpaaren machen sich eindeutige "Favoriten" bemerkbar. Im letzten Jahr haben die deutschen Herren überwiegend polnische Frauen geehelicht. Insgesamt hatte es in Deutschlands Standesämtern 4.200 derartige Eheschließungen gegeben.
Gefolgt wurden die deutsch/polnischen-Eheschließungen von den deutsch/türkischen (1.900) und den deutsch/russischen. (1.700). Die deutsch/thailändischen Eheschließungen beliefen sich auf 1.500 Paare.
Dagegen bildeten im vergangenen Jahr 1.100 deutsch/ukrainische Trauungen bzw. 1.000 deutsch/italienische Eheschließungen eher die Schlusslichter in der Tabelle. Vergangenes Jahr heirateten 24.900 deutsche Herren eine ausländische Frau. "


Quelle: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=737295


Das "Brautgeschäft" lebt zwar nicht vorrangig von den geschlossenenen Ehen (davon lebt u.a. die Anwaltschaft)................., es lebt mehr von den Illusionen.

Nicht nur die "dialektisch" handelnden Deutschen Männer ;-) suchen die slavische Braut, selbst die ;) "machional handelnden" Touristinnen-Tröster der Türkei finden verstärkt die slavische Schönheit heiratswürdig:


"Laut Information des Standesamtes der Stadt Alanya fanden in den ersten 8 Monaten des Jahres 2008, 830 Eheschließungen in Alanya statt. Während an 1. Stelle die Russen sind, befinden sich an 2. Stelle die Engländer und an 3. Stelle erst die Deutschen und Skandinavier.
Von den 830 Eheschließungen waren 180 ausländische und 650 türkische Eheschließungen zu verzeichnen. Es ist nicht außer Acht zu lassen, daß die türkischen Männer Russinnen, die vor allem mit ihrem Aussehen die Aufmerksamkeit der türkischen Männer erregen, bevorzugt haben.
Bei den binationalen Ehen in Alanya halten die Gastwirte die 1. Stelle. Während deutsche und russische Bräute an 1. Stelle stehen, wurde eine Zunahme bei den Eheschließungen zwischen Ausländern, die nur für den Urlaub nach Alanya gekommen sind, festgestellt. Deutsche und russische Touristen, die ins Tourismus-Zentrum nach Alanya kommen, entscheiden sich an 1. Stelle für Gastwirte, die in Hotels und Restaurants arbeiten. Junge türkische Männer, die Freundschaften mit ortsansässigen oder zum Urlaub gekommenen Damen eingehen, laufen in der Hoffnung eine glückliche Familie zu gründen, zum Traualtar."


Quelle: http://www.alanyabote.com/2008/10/05/tu ... rauen-vor/
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Re: Brautschau in der Ukraine

#17 Beitrag von Taras B » Dienstag 21. April 2009, 18:12

Alanya? Nie gehört.
Ist das in der Ost- oder Westukraine?

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Re: Brautschau in der Ukraine

#18 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 21. April 2009, 20:58

"Alanya? Nie gehört.
Ist das in der Ost- oder Westukraine?"
Noch ist es in der Türkei, aber man weiß ja nie !

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Re: Brautschau in der Ukraine

#19 Beitrag von Taras B » Mittwoch 22. April 2009, 08:40

Ich glaube wir sind nun wirklich etwas am Thema vorbeigeschlittert.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#20 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 22. April 2009, 09:08

Nur etwas weit ausgeholt ;)

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Re: Brautschau in der Ukraine

#21 Beitrag von paracelsus » Donnerstag 23. April 2009, 10:44

Taras B hat geschrieben:Ich glaube wir sind nun wirklich etwas am Thema vorbeigeschlittert.
[smilie=nea.gif] Was war denn Thema?
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
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Re: Brautschau in der Ukraine

#22 Beitrag von hansh6 » Montag 7. Dezember 2009, 22:16

herrliches Thema,hab alle threads gelesen und mich köstlich amüsiert ob der Assoziationen.Hohes Niveau,chapeau.
Mann lernt nie aus!

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Wolfram
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Re: Brautschau in der Ukraine

#23 Beitrag von Wolfram » Samstag 10. Juli 2010, 18:03

Sonnenblume hat geschrieben:Auch ein Haustier sollte man artgerecht halten ;)
Und was solche deutsche Männer betrifft - wenn Dummheit und Gier zusammen kommen, haben sie es nicht besser verdient. :->
Vielen Dank für Deine offenen Worte,Ukraine ist nicht Thei...,ich habe auch einmal meine gr.Liebe
in der Ukraine gesucht , [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] und verspielt.Ist aber alles vorbei :o ,so an die 15 Jahre.
Auch mit 66 jahren haben für mich die Ukrainer die schönsten Frauen!!

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#24 Beitrag von freedom » Montag 18. Oktober 2010, 11:06

Taras B hat geschrieben:...Eine Frau ist kein Haustier. Wer sich eine Ukrainerin an Board holen will, sollte sich zumindest mit den ukrainischen Wünschen und Sehnsüchten befassen, sonst ist jedes Projekt zum Scheitern verurteilt.
Dass eine Frau kein Haustier sein sollte, dürfte jedem normalen zivilisierten deutschen Mann bewusst sein. Bitte nicht lachen, wenn ich einfach mal freiweg frage, worin sich die Wünsche und Sehnsüchte einer ukrainischen Frau von denen einer Deutschen unterscheiden. [smilie=dntknw.gif]

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UAFRIEND
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Re: Brautschau in der Ukraine

#25 Beitrag von UAFRIEND » Montag 18. Oktober 2010, 11:15

Kannst du aufgrund unseres Wohlfahrt Staates gar nicht vergleichen, sollte dir aber auch selbst bewusst sein.

Es ist ein unterschied, hier nichts zu besitzen, oder in der Ukraine nichts zu besitzen.Ich denke mehr muss man dazu (leider) nichts sagen.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#26 Beitrag von Sonnenblume » Montag 18. Oktober 2010, 18:18

UAFRIEND hat geschrieben:Kannst du aufgrund unseres Wohlfahrt Staates gar nicht vergleichen, sollte dir aber auch selbst bewusst sein.

Es ist ein unterschied, hier nichts zu besitzen, oder in der Ukraine nichts zu besitzen.Ich denke mehr muss man dazu (leider) nichts sagen.
Stimmt, alles Andere ist so ziemlich das Gleiche.

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Optimist
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Re: Brautschau in der Ukraine

#27 Beitrag von Optimist » Montag 18. Oktober 2010, 22:03

Wer sich eine ukrainische Frau wünscht, sollte sich bewusst sein, dass meist die Frau im Haus das Sagen hat, auch die Grossmütter sind hier sehr oft die Familienoberhäupter. Und alte ukrainische Weisheit: " Vom letzten Geld im Haus kauft sich die Frau Schuhe". Nun bitte diese Worte nicht auf die Goldwaage legen. Die deutsche Frau kleidet sich eher praktisch, für eine ukrainische Frau muss es schon modisch und schick sein, das Praktische steht auf Platz 2,3 oder 4.
Und ganz klar gibt es Frauen, die hier aus ihrem Alltag ausbrechen wollen, als "Sprungbrett" hilft da auch für kurze Zeit ein deutscher Mann auch ohne Liebe und Zuneigung zu ihm.
Drum prüfe wer sich ewig binde!

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#28 Beitrag von freedom » Dienstag 19. Oktober 2010, 02:44

UAFRIEND hat geschrieben:Kannst du aufgrund unseres Wohlfahrt Staates gar nicht vergleichen, sollte dir aber auch selbst bewusst sein.
Es ist ein unterschied, hier nichts zu besitzen, oder in der Ukraine nichts zu besitzen.Ich denke mehr muss man dazu (leider) nichts sagen.
Entschuldigung, aber ich brauche Fakten für eine vernünftige Diskussion. Mit Pauschalisierung in unserem Wohlfahrtstaat kommt niemand weit, wie die willkürlich festgelegten HartzIV-Regelsätze belegen. Was sollte mir bewusst sein? Dass in der Ukraine auch nur mit Wasser gekocht wird und die Kraftfahrzeuge ebenfalls Treibstoff benötigen? Die Arm-Reich-Kluft wächst in beiden Ländern zusehens, wobei der Prozentsatz der armen Bevölkerung in der Ukraine wesentlich höher ist. Deine Anmerkungen sind für mich nicht geeignet, Antworten auf meine Fragen zu finden.

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#29 Beitrag von freedom » Dienstag 19. Oktober 2010, 02:58

Sonnenblume hat geschrieben:
UAFRIEND hat geschrieben:Kannst du aufgrund unseres Wohlfahrt Staates gar nicht vergleichen, sollte dir aber auch selbst bewusst sein.
Es ist ein unterschied, hier nichts zu besitzen, oder in der Ukraine nichts zu besitzen.Ich denke mehr muss man dazu (leider) nichts sagen.
Stimmt, alles Andere ist so ziemlich das Gleiche.
Wie bereits bei der Anmerkung von Sonnenblume, kann ich auch mit diesem Beitrag keine konkrete Antwort auf meine Frage finden. Vielleicht fällt MANN einfach nichts zu diesem Thema ein?!? Sollte es wirklich keinen Unterschied zwischen beiden Kulturkreisen geben? Sollte die Rolle der Frau in beiden Ländern wirklich gleich sein? Wenn dem wirklich so wäre, würde niemand auf Brautschau in die Ukrainie gehen. Bildlich gesprochen, fahre ich gern in die Ukraine, um mir hübsch blühende Blumenfelder anzusehen. Muss ich deswegen eines dieser Geschöpfe Gottes mit nach Hause nehmen? Lieber fahre ich wieder hin, um mich des Anblicks und des Flairs zu erfreuen. @}-,-'--

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Re: Brautschau in der Ukraine

#30 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 19. Oktober 2010, 12:39

freedom hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
UAFRIEND hat geschrieben:Kannst du aufgrund unseres Wohlfahrt Staates gar nicht vergleichen, sollte dir aber auch selbst bewusst sein.
Es ist ein unterschied, hier nichts zu besitzen, oder in der Ukraine nichts zu besitzen.Ich denke mehr muss man dazu (leider) nichts sagen.
Stimmt, alles Andere ist so ziemlich das Gleiche.
Wie bereits bei der Anmerkung von Sonnenblume, kann ich auch mit diesem Beitrag keine konkrete Antwort auf meine Frage finden...
Ich bin nicht in diesem Forum, um dir Nachhilfe zu geben, sondern teile der Community meine Meinung zu dem einen oder anderen Beitrag mit. Ich beabsichtige auch nicht, dies zu ändern.

Das Leben in der Ukraine ist so kompliziert, dass man da mit dem Bestehen auf theoretische Wunschvorstellungen ziemlich schnell baden geht. Das wirst du aber sicher auch schon gemerkt haben und sei es nur an unseren Antworten hier.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#31 Beitrag von UAFRIEND » Dienstag 19. Oktober 2010, 12:58

Ich frag mich was es daran nicht gross artig zu verstehen gibt, aber gut.

Deutschland nichts besitzen = Bezahte Wohnung+Hartz 4 leistungen=keine sorgen wie " wo schlaf ich, was ess ich"

UA nichts besitzen = keinerlei Sozialleistungen, sowie viel zu wenige Sozialwohnungen=Gosse=Ursorge der Menschen "Wo schlafen,wwas essen"

Damit möchte ich sagen, das die Sehnsüchte einer Ukrainnerin sich zu dennen einer Deutschen ganz erheblich unterscheiden.Und wir reden jetzt nicht von irgendwelchen Luxus Weibern.

Über jedes noch so kleine Geschenk wird sich wahnsinnig gefreut, und es sei es "nur" ein Magnet für 8 Griwna (sammeln komischerweise viele Mädels da), schenk den Magnet nem Deutschen Mädel, und die guckt dich entweder irritert wie ein Auto an, oder lacht dich aus.

Mit Gruß
UAF

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Re: Brautschau in der Ukraine

#32 Beitrag von lev » Dienstag 19. Oktober 2010, 16:52

freedom hat geschrieben: Bildlich gesprochen, fahre ich gern in die Ukraine, um mir hübsch blühende Blumenfelder anzusehen. Muss ich deswegen eines dieser Geschöpfe Gottes mit nach Hause nehmen? Lieber fahre ich wieder hin, um mich des Anblicks und des Flairs zu erfreuen. @}-,-'--
Also ich gaube nicht, dass sich eines dieser Geschöpfe Gottes, wie du die ukrainischen Frauen bezeichnest, so einfach mitnehmen lassen würde. Das müsste dann schon die große Liebe sein.
Es sei denn, die Damen wollen mit allen Mitteln das Land verlassen. Dann suchen sie sich aber mit Sicherheit einen vermögenden Mann, der sie verwöhnt und ihr was bieten kann.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#33 Beitrag von karpaty » Dienstag 19. Oktober 2010, 19:23

freedom hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
UAFRIEND hat geschrieben:Kannst du aufgrund unseres Wohlfahrt Staates gar nicht vergleichen, sollte dir aber auch selbst bewusst sein.
Sollte es wirklich keinen Unterschied zwischen beiden Kulturkreisen geben? Sollte die Rolle der Frau in beiden Ländern wirklich gleich sein? Wenn dem wirklich so wäre, würde niemand auf Brautschau in die Ukrainie gehen. Bildlich gesprochen, fahre ich gern in die Ukraine, um mir hübsch blühende Blumenfelder anzusehen. Muss ich deswegen eines dieser Geschöpfe Gottes mit nach Hause nehmen? Lieber fahre ich wieder hin, um mich des Anblicks und des Flairs zu erfreuen. @}-,-'--
Ich selbst habe vor einiger Zeit für ein Jahr in der Ukraine gearbeitet und bin mittlerweile glücklich mit einer Ukrainerin verheiratet. Da ich zuvor auch deutsche Partnerinnen hatte, versuch ich mal, eine Antwort zu geben, in vollem Bewusstsein, dass das natürlich ein Pauschalurteil ist, aber ich finde, Grundtendenzen gibt es schon:

Die Rollenbilder zwischen Frau und Mann sind in der Ukraine zum Beispiel viel stärker abgegrenzt als in Deutschland. Frauen in der Ukraine achten generell mehr auf ihr Äußeres als Frauen in Deutschland; bevor Frau unter Leute geht muss sie sich erst zurechtmachen um top auszusehen. Außerdem wollen ukrainische Frauen (wie gesagt, ich pauschalisiere) dass ihre Männer mehr verdienen als sie selbst, dass sie Kavaliere sind (beim Aussteigen helfen, Türen öffnen, Taschen tragen) und dass sie romantisch sind. Ich musste mir zum Beispiel angewöhnen, auch wenn wir mal finanziell knapp waren, immer zu Feiertagen (und davon gibt es viele) Blumen zu kaufen, Frau zum Essen auszuführen und dabei noch ein Geschenk dabeizuhaben. Das letzte Geld in der Haushaltskasse wird für Schuhe ausgegeben - stimmt leider wirklich *-) :-D

Deutsche Männer, die gezielt zur Brautschau in die Ukraine fahren, werden wohl immer enttäuscht werden. Sie erwarten vermutlich hübsche, unkomplizierte weil nicht widersprechende Frauen, die sie in Deutschland nicht kennenlernen können. Das muss schiefgehen. Ich selbst habe in Kiewer Cafés solche Anbahnungsversuche teilweise mitbekommen - wenn beide, nachdem die Vermittlerin sie alleingelassen hatte, dasaßen und mit zwei, drei Fetzen Englisch aneinander vorbei"redeten" ohne irgendwas zu verstehen.

Mein Eindruck ist auch, dass die selbstbewussten jungen Ukrainerinnen in den größeren Städten sich in den letzten Jahren emanzipiert haben, durchaus ihren "Wert" kennen und sich nicht jedem Ausländer, der das erwartet, an den Hals werfen. Viele sind schonmal in Westeuropa oder den USA gewesen und nicht mehr so leicht von Männern zu beeindrucken, die sich etwas erhoffen nur weil sie ja immerhin aus Deutschland kommen. Anders sieht es eher noch in der Provinz aus, wo Frau mit 17 geheiratet hat und dann nach drei Monaten feststellt, dass ihr Liebster ein unzuverlässiger Trunkenbold ist, dem ihre Bedürfnisse völlig egal sind und der schon mal zulangt, wenn sie diese zu laut äußert. Beide Typen gibt es übrigens mehrfach im Schulfreundinnenkreis meiner Frau.

Auf welche Weise auch immer man dann zusammenkommt - auf Grund der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe muss man auf jeden Fall bereits sein hart an der Beziehung zu arbeiten, Verständnis für andere Sichtweisen aufzubringen und Kompromisse einzugehen. Nur so kann es funktionieren.
[smilie=karpatychamp]

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Re: Brautschau in der Ukraine

#34 Beitrag von lev » Dienstag 19. Oktober 2010, 22:55

karpaty hat geschrieben: Die Rollenbilder zwischen Frau und Mann sind in der Ukraine zum Beispiel viel stärker abgegrenzt als in Deutschland. Frauen in der Ukraine achten generell mehr auf ihr Äußeres als Frauen in Deutschland; bevor Frau unter Leute geht muss sie sich erst zurechtmachen um top auszusehen. Außerdem wollen ukrainische Frauen (wie gesagt, ich pauschalisiere) dass ihre Männer mehr verdienen als sie selbst, dass sie Kavaliere sind (beim Aussteigen helfen, Türen öffnen, Taschen tragen) und dass sie romantisch sind. Ich musste mir zum Beispiel angewöhnen, auch wenn wir mal finanziell knapp waren, immer zu Feiertagen (und davon gibt es viele) Blumen zu kaufen, Frau zum Essen auszuführen und dabei noch ein Geschenk dabeizuhaben. Das letzte Geld in der Haushaltskasse wird für Schuhe ausgegeben - stimmt leider wirklich *-) :-D

Deutsche Männer, die gezielt zur Brautschau in die Ukraine fahren, werden wohl immer enttäuscht werden. Sie erwarten vermutlich hübsche, unkomplizierte weil nicht widersprechende Frauen, die sie in Deutschland nicht kennenlernen können. Das muss schiefgehen. Ich selbst habe in Kiewer Cafés solche Anbahnungsversuche teilweise mitbekommen - wenn beide, nachdem die Vermittlerin sie alleingelassen hatte, dasaßen und mit zwei, drei Fetzen Englisch aneinander vorbei"redeten" ohne irgendwas zu verstehen.

Mein Eindruck ist auch, dass die selbstbewussten jungen Ukrainerinnen in den größeren Städten sich in den letzten Jahren emanzipiert haben, durchaus ihren "Wert" kennen und sich nicht jedem Ausländer, der das erwartet, an den Hals werfen. Viele sind schonmal in Westeuropa oder den USA gewesen und nicht mehr so leicht von Männern zu beeindrucken, die sich etwas erhoffen nur weil sie ja immerhin aus Deutschland kommen. Anders sieht es eher noch in der Provinz aus, wo Frau mit 17 geheiratet hat und dann nach drei Monaten feststellt, dass ihr Liebster ein unzuverlässiger Trunkenbold ist, dem ihre Bedürfnisse völlig egal sind und der schon mal zulangt, wenn sie diese zu laut äußert. Beide Typen gibt es übrigens mehrfach im Schulfreundinnenkreis meiner Frau.

Auf welche Weise auch immer man dann zusammenkommt - auf Grund der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe muss man auf jeden Fall bereits sein hart an der Beziehung zu arbeiten, Verständnis für andere Sichtweisen aufzubringen und Kompromisse einzugehen. Nur so kann es funktionieren.
[smilie=karpatychamp]
Dem stimme ich zu 100% zu. Bin seit 26 Jahren mit einer Ukrainerin verheiratet und kann das alles nur bestätigen, nur mit den Blumen schenken hat es bei mir ein wenig nachgelassen.GOOD

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Re: Brautschau in der Ukraine

#35 Beitrag von freedom » Mittwoch 20. Oktober 2010, 00:59

Sonnenblume hat geschrieben:Ich bin nicht in diesem Forum, um dir Nachhilfe zu geben, sondern teile der Community meine Meinung zu dem einen oder anderen Beitrag mit. Ich beabsichtige auch nicht, dies zu ändern.
Das Leben in der Ukraine ist so kompliziert, dass man da mit dem Bestehen auf theoretische Wunschvorstellungen ziemlich schnell baden geht. Das wirst du aber sicher auch schon gemerkt haben und sei es nur an unseren Antworten hier.
1. Ich weiß ich, von welcher Nachhilfe Du sprichst, da ich keine brauche.
2. Ist das Leben in der Ukraine wirklich so kompliziert, oder werden mit Ignoranz und primitiven Machtstrukturen Probleme (Arbeit) produziert?
3. Es gibt nicht nur "unsere" Antworten sondern auch durchaus sehr feinsinnige, dich ich sehr schätze.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#36 Beitrag von freedom » Mittwoch 20. Oktober 2010, 01:19

UAFRIEND hat geschrieben:Ich frag mich was es daran nicht gross artig zu verstehen gibt, aber gut.
Deutschland nichts besitzen = Bezahte Wohnung+Hartz 4 leistungen=keine sorgen wie " wo schlaf ich, was ess ich"
UA nichts besitzen = keinerlei Sozialleistungen, sowie viel zu wenige Sozialwohnungen=Gosse=Ursorge der Menschen "Wo schlafen,wwas essen"
Damit möchte ich sagen, das die Sehnsüchte einer Ukrainnerin sich zu dennen einer Deutschen ganz erheblich unterscheiden.Und wir reden jetzt nicht von irgendwelchen Luxus Weibern.
Über jedes noch so kleine Geschenk wird sich wahnsinnig gefreut, und es sei es "nur" ein Magnet für 8 Griwna (sammeln komischerweise viele Mädels da), schenk den Magnet nem Deutschen Mädel, und die guckt dich entweder irritert wie ein Auto an, oder lacht dich aus.
Hallo UAF,
Danke für Deine Erläuterung. Gewiss gibt es unterschiedliche Erwartungen und Wertemaßstäbe aufgrund von Kultur und wirschaftlichem Entwicklungsstand, doch meine ich, dass Erwartungen und Wünsche nicht verallgemeinert werden können und sollten. Da ich ohnehin nichts von Zweckheirat und plumper Überzeugungsarbeit mit Geschenken halte, kommt diese Thematik für mich nicht in Frage. Lebenserfahrungen und Meinungen auszutauschen macht mir Spaß, vor allem, wenn es mit Gelassenheit geschieht.
M.f.G.
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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#37 Beitrag von freedom » Mittwoch 20. Oktober 2010, 01:32

lev hat geschrieben:Also ich gaube nicht, dass sich eines dieser Geschöpfe Gottes, wie du die ukrainischen Frauen bezeichnest, so einfach mitnehmen lassen würde. Das müsste dann schon die große Liebe sein. Es sei denn, die Damen wollen mit allen Mitteln das Land verlassen. Dann suchen sie sich aber mit Sicherheit einen vermögenden Mann, der sie verwöhnt und ihr was bieten kann.
Selbst wenn es die große Liebe wäre, sollte jeder Schritt bezüglich Partnerschaft per Trauschein wohlüberlegt sein. Irgenwie scheint sich ein Missverständis eingeschlichen zu haben. Von "einfach mitnehmen" habe ich nicht geschrieben, und dies liegt außerhalb meines persönlichen Ansinnens, wenn ich in die Ukraine fahre. Im Allgemeinen kann man den deutschen Lebensstandard als höher bezeichnen, aber das Leben hier, kann auch zur Hölle werden. Auf Einzelheiten verzichte ich bewusst. Wer sich vermögend darstellt, muss damit rechnen, auf Damen zu treffen, die vermögende Ansprüche stellen. Dem pflichte ich bei.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#38 Beitrag von ua-sports » Mittwoch 20. Oktober 2010, 01:59

OHOHOHOH , Ihr habt aber gute Erfahrungen und Weisheiten. hier

WAU.......... Ihr macht Euch ja große SORGEN um alles. Das Leben
ist in OST und WEST zwischen den Menschen oft gleich. NICHT WAHR!
Ich möchte es nur gesagt haben, diese Diskussion hat für und wieder.

Und Frauen und Männer , es gibt ein BUCH darüber mit dem TITEL
" Frauen und Männer passen nicht zusammen ! " :-D :-D :-D :-D

Im Leben und egal wo muss man sich mit seinem Partner vereinbaren
und jeder muss auf einander zugehen und Abstriche machen... ! :-D

Und viele UA Frauen die ich kenne, ab 30 sind geschieden, haben Kinder,
sind klug und haben Stolz und genaue so Ihre Macken wie wir Männer!

In dem Sinne... laßt uns gemeinsam fröhlich sein und singen ! Druschba!

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#39 Beitrag von freedom » Mittwoch 20. Oktober 2010, 02:01

karpaty hat geschrieben: Ich selbst habe vor einiger Zeit für ein Jahr in der Ukraine gearbeitet und bin mittlerweile glücklich mit einer Ukrainerin verheiratet. Da ich zuvor auch deutsche Partnerinnen hatte, versuch ich mal, eine Antwort zu geben, in vollem Bewusstsein, dass das natürlich ein Pauschalurteil ist, aber ich finde, Grundtendenzen gibt es schon.
Deutsche Männer, die gezielt zur Brautschau in die Ukraine fahren, werden wohl immer enttäuscht werden. Sie erwarten vermutlich hübsche, unkomplizierte weil nicht widersprechende Frauen, die sie in Deutschland nicht kennenlernen können. Das muss schiefgehen. Ich selbst habe in Kiewer Cafés solche Anbahnungsversuche teilweise mitbekommen - wenn beide, nachdem die Vermittlerin sie alleingelassen hatte, dasaßen und mit zwei, drei Fetzen Englisch aneinander vorbei"redeten" ohne irgendwas zu verstehen.
Auf welche Weise auch immer man dann zusammenkommt - auf Grund der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe muss man auf jeden Fall bereits sein hart an der Beziehung zu arbeiten, Verständnis für andere Sichtweisen aufzubringen und Kompromisse einzugehen. Nur so kann es funktionieren.[smilie=karpatychamp]
Die Allgemeinbeschreibung deckt sich mit meinem Eindruck, den ich bei bisherigen Reisen bekommen habe. Für mich wäre es selbstverständlich, die Sprache der zukünftigen Holden zu sprechen. Ich wüsste nicht, was für eine Art der Beziehungsqualitätit sich entwickeln könnte, von einer Ehevermittlerin die zukünftige Frau in einem Kiewer Cafè zugeführt zu bekommen. Zwischenmenschliche Projekte, die auf Langlebigkeit abzielen, bedürfen mit Sicherheit etwas mehr Sensibilität. Was die häusliche Gewalt in Deutschland angeht, sollte diese hier nicht unerwähnt bleiben. Mit dem Begriff "funktionieren" kommt man einer zufriedenstellenden Situation nahe. Ich würde beinahe sagen, wenn Offenherzigkeit und Feinfühligkeit die Beziehung prägen, kommt die Liebe von allein.

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ua-sports
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Re: Brautschau in der Ukraine

#40 Beitrag von ua-sports » Mittwoch 20. Oktober 2010, 02:37

Macht Euch nicht so große SORGEN um die UA Frauen. Diese Thematik
gibt es auch in und um andere Länder und Menschen... [smilie=dance3.gif]

Es gibt viele Themen die man dramatisieren kann und könnte ... schaukelt
es nicht so hoch - jede Medaille hat zwei Seiten, wie der 24 Std. Tag und Nacht!

In dem Sinne... laßt uns gemeinsam fröhlich sein und singen ! Druschba!

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Re: Brautschau in der Ukraine

#41 Beitrag von freedom » Mittwoch 20. Oktober 2010, 13:15

ua-sports hat geschrieben:Macht Euch nicht so große SORGEN um die UA Frauen. Diese Thematik
gibt es auch in und um andere Länder und Menschen... [smilie=dance3.gif]
Es gibt viele Themen die man dramatisieren kann und könnte ... schaukelt
es nicht so hoch - jede Medaille hat zwei Seiten, wie der 24 Std. Tag und Nacht!
In dem Sinne... laßt uns gemeinsam fröhlich sein und singen ! Druschba!
Дуже до речі! [smilie=friends.gif]
Ich finde die Diskussion um die Brautschau in der Ukraine keinesfalls dramatisiert noch hochgeschaukelt. Selbst im supermodernen Deutschland findet eine Benachteilung des weiblichen Geschlechts in allen Lebensbereichen statt. Daher halte ich sorgenvolle Gedanken durchaus für angebracht. Jede Medaille hat drei Seiten: Vorderseite, Rückseite und der schmale Grat der Hoffnung, auf der sie rollt. Bei mir gibt es einen gleitenden Wechsel vom Tag zur Nacht und wieder zum Tag. Wenn ich mich an den Sonnenuntergang erinnere, als wir vor einem ukrainischen Sonnenblummenfeld bei Saporizhzhja standen, mit der dunkelroten Sonne im Hintergrund, die langsam hinter einem Wald verschwand: Es war faszinierend! Bei solch einem Naturereignis wird man wie von selbst fröhlich und vergisst für einen Moment alle Sorgen. @}-,-'--

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Re: Brautschau in der Ukraine

#42 Beitrag von lev » Mittwoch 20. Oktober 2010, 16:11

freedom hat geschrieben: Дуже до речі! [smilie=friends.gif]
Ich finde die Diskussion um die Brautschau in der Ukraine keinesfalls dramatisiert noch hochgeschaukelt. Selbst im supermodernen Deutschland findet eine Benachteilung des weiblichen Geschlechts in allen Lebensbereichen statt. Daher halte ich sorgenvolle Gedanken durchaus für angebracht. Jede Medaille hat drei Seiten: Vorderseite, Rückseite und der schmale Grat der Hoffnung, auf der sie rollt. Bei mir gibt es einen gleitenden Wechsel vom Tag zur Nacht und wieder zum Tag. Wenn ich mich an den Sonnenuntergang erinnere, als wir vor einem ukrainischen Sonnenblummenfeld bei Saporizhzhja standen, mit der dunkelroten Sonne im Hintergrund, die langsam hinter einem Wald verschwand: Es war faszinierend! Bei solch einem Naturereignis wird man wie von selbst fröhlich und vergisst für einen Moment alle Sorgen. @}-,-'--
... ach, einfach hinreißend. :-)

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Re: Brautschau in der Ukraine ?

#43 Beitrag von ua-sports » Mittwoch 20. Oktober 2010, 16:26

lev hat geschrieben:freedom ...ukrainischen Sonnenblummenfeld bei Saporizhzhja standen
ICH Lese hier bei IHNEN etwas Frust und Abrechnung und Aufrechnung mit Ihrer Vergangenheit..
auch ICH [smilie=kosak_1] kenne " das ukrainische Sonnenblummenfeld bei Saporizhzhja " ~~~c___

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Re: Brautschau in der Ukraine

#44 Beitrag von lev » Mittwoch 20. Oktober 2010, 17:18

(at ua-sports)
Sie meinten sicher: freedom hat geschrieben..., denn ich kenne " das ukrainische Sonnenblummenfeld bei Saporizhzhja" nicht. ;-)

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Re: Brautschau in der Ukraine

#45 Beitrag von Optimist » Mittwoch 20. Oktober 2010, 21:31

Fakt ist, in der Region in der wir leben gibt es Frauenüberschuss (ich weiss klingt blöd), aber das ist hier normal, da viele Männer dem Alkohol verfallen sind und oder auch recht früh versterben. Da nun keine ukrainischen Männer zur Verfügung stehen bleibt ja wohl nichts anderes übrig als noch einige zu importieren, am Besten ohne Vermittlungsgebühr. Dafür machen wir das Forum fit. Bedingung: Die Frauen bleiben hier, die Männer müssen zuziehen! Gute Idee?

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Re: Brautschau in der Ukraine

#46 Beitrag von freedom » Donnerstag 21. Oktober 2010, 17:03

Optimist hat geschrieben:Fakt ist, in der Region in der wir leben gibt es Frauenüberschuss (ich weiss klingt blöd), aber das ist hier normal, da viele Männer dem Alkohol verfallen sind und oder auch recht früh versterben. Da nun keine ukrainischen Männer zur Verfügung stehen bleibt ja wohl nichts anderes übrig als noch einige zu importieren, am Besten ohne Vermittlungsgebühr. Dafür machen wir das Forum fit. Bedingung: Die Frauen bleiben hier, die Männer müssen zuziehen! Gute Idee?
Der Vorschlag ist im Prinzip nicht schlecht. Nur zur Bemerkung: In Deutschland bin ich hoch qualifiziert, beziehe seit Jahren HartzIV und kämpfe allein um mein tägliches Dasein. Fahre ich in eine ukrainische Region mit Frauenüberschuß habe ich auch keine Chance auf ein gutes Einkommen, würde dann aber zu zweit um unser tägliches Dasein kämpfen. Richtig?
Die hohe Sterblichkeitsquote in der Region Zaporizhzhja aufgrund von Krebs und Mangelernährung dürfte zwar allgemein bekannt sein, doch von durchgreifenden Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität ist dort weit und breit nichts zu sehen. Zur Brautschau wirkt die Infrastruktur auch nicht gerade einladend, wenn man mit der Tram fährt. Dass die Frauen da bleiben, wo sie sind, halte ich für in Ordnung, wenn diese damit einverstanden sind. Übrigens, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich ukrainische Frauen im derzeitigen Deutschland richtig wohl fühlen würden.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#47 Beitrag von Siggi » Donnerstag 21. Oktober 2010, 17:47

Optimist hat geschrieben:Fakt ist, in der Region in der wir leben gibt es Frauenüberschuss (ich weiss klingt blöd), aber das ist hier normal, da viele Männer dem Alkohol verfallen sind und oder auch recht früh versterben.
Die 20 Jährigen suchen im Internet sicher nicht, weil sich die Männer in der Generation bereits zu Tode gesoffen haben...
Optimist hat geschrieben:Die Frauen bleiben hier, die Männer müssen zuziehen!
Leider gibt es in DE nicht nur Millionäre. Ohne ökonomische Basis (die die allermeisten nicht in UA finden werden) ist das Leben in UA gar nicht so erstrebenswert.

Gruß
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Re: Brautschau in der Ukraine

#48 Beitrag von Optimist » Donnerstag 21. Oktober 2010, 20:03

Da hat man eine gute Idee um die Arbeitslosigkeit in Deutschland zu lindern, die ukrainischen Frauen glücklich machen und ihnen die Männerarbeit abzunehmen ... und dann kommen nur Einwände?
...werde darüber noch mal nachdenken!

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Re: Brautschau in der Ukraine

#49 Beitrag von lev » Donnerstag 21. Oktober 2010, 23:14

Vielleicht haben die deutschen Männer einfach nur Angst vor den und selbstbewusten ukrainischen Schönheiten. ;-)

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Re: Brautschau in der Ukraine

#50 Beitrag von Optimist » Donnerstag 21. Oktober 2010, 23:16

Nein, vor dem Verlust der sozialen Geborgenheit!

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    von Handrij » Donnerstag 31. Oktober 2013, 12:59 » in Fotos, Videos und Musik ....
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