Allgemeines DiskussionsforumBrautschau in der Ukraine

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Taras B
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Brautschau in der Ukraine

#1 Beitrag von Taras B » Montag 13. April 2009, 11:00

Ich nenne es "das programmierte Missverständnis".
(1) Aufgrund der deutschen Berichterstattung in den verschiedensten Medien. Die Ukraine gilt als so arm, dass man sie immer noch mit Altkleidersammlungen beglücken kann. Und jemanden aus Armut zu befreien - glaubt mancher Bräutigam - könnte eine gute Basis für eine zukünftige Liebe sein. Was macht es schon, wenn man sich anfangs nicht versteht?
(2) Dabei sind die Verhaltensmuster normalsozialisierter deutscher Männer genau das, was eine Ukrainerin NICHT möchte. Dem Traum vom Aristokraten kann man aus Deutschland heraus nicht gerecht werden.
(3) Inzwischen ist das Geschäft mit der Sehnsucht eines der ertragreichsten des Landes. Dem jeweiligen Sucher werden verschiedene Modelle präsentiert, deren Aufgabe stets nur darin besteht, dessen Aufenthalt zu verlängern und somit zu verteuern. Kurz vor dessen Abreise hat sie noch eine Freundin...

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Handrij
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Re: Brautschau in der Ukraine

#2 Beitrag von Handrij » Montag 13. April 2009, 18:18

Taras B hat geschrieben:(3) Inzwischen ist das Geschäft mit der Sehnsucht eines der ertragreichsten des Landes. Dem jeweiligen Sucher werden verschiedene Modelle präsentiert, deren Aufgabe stets nur darin besteht, dessen Aufenthalt zu verlängern und somit zu verteuern. Kurz vor dessen Abreise hat sie noch eine Freundin...

Kannst du das irgendwie beziffern? Vermutlich leider nicht, da 99% der Unternehmen auf Bargeldbasis funktionieren, aber es wäre interessant zu erfahren, welche Ausmaße dieses Business inzwischen angenommen hat.
Btw. die laut "Google Analytics" overall erfolgreichste Meldung auf Ukraine-Nachrichten ist die folgende:
http://www.ukraine-nachrichten.de/index.php?id=581
Interessanterweise bringen bestimmte Suchwortkombinationen diese Seite bei Google als Ergebnis Nr. 1.

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#3 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 07:22

Hmmm. Sextourismus ist ein anderes Thema. Hierbei hofft der Sucher die Ware unverbindlich-einzeln zu erlangen. Und sie kommen zuhauf, weil sie ein bestimmtes medial geprägtes Bild von der Ukraine haben. Von einer unwissenden Presse, die häufig das Wort "Prostituierte" mit dem Prädikat "ukrainisch" versieht.
Ich schrieb aber vom Heiratsmarkt und von der blauäugigen Fantasie der Westeuropäer, sie könnten jemand aus Armut befreien, um hieraus Dankbarkeit zu produzieren, die dann - so glaubt man wohl im Westen - irgendwann in Liebe umschlagen könnte. Ein Ergebnis: Zumindest die Damen der slawischen Community Potsdams meines Bekanntenkreises, die irgendwann mit einem Deutschen nach Deutschland kamen, sind inzwischen alle - bis auf eine Ausnahme (meine Frau) - geschieden. Und suchen nun eher einen Landsmann, oder wenigstens jemanden mit sowjetischer Sozialisation, weil sie die deutsche Männerwelt für ungeeignet halten.
Eine Frau ist kein Haustier. Wer sich eine Ukrainerin an Board holen will, sollte sich zumindest mit den ukrainischen Wünschen und Sehnsüchten befassen, sonst ist jedes Projekt zum Scheitern verurteilt.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#4 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 14. April 2009, 09:57

Auch ein Haustier sollte man artgerecht halten ;)
Und was solche deutsche Männer betrifft - wenn Dummheit und Gier zusammen kommen, haben sie es nicht besser verdient. :->

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#5 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 12:26

Witzig. Wieso schadenfreust Du Dich?
An dem Verhalten deutscher Männer sind deutsche Frauen nicht unbeteiligt.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#6 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 14. April 2009, 12:42

Bestimmt, aber es gibt auch noch eine ganze Anzahl deutscher Männer, die mit deutschen Frauen glücklich sind und da liegt die Betonung nicht auf "noch" ! Das ist ein unerschöpfliches Thema und ich kann in der Frage Machos nur bedingt verstehen ;)
Am witzigsten finde ich übrigens, dass die "Brautwerber" den ukrainischen Frauen wirklich helfen (den Agenturleiterinnen. etc.), nur dass sie eben selbst nur draufzahlen. Bis auf die kurzen Momente, wo sie sich einbilden können, auf dem richtigen Weg zu sein.

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#7 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 13:10

Aja. Klar. Hmmm.

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paracelsus
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Re: Brautschau in der Ukraine

#8 Beitrag von paracelsus » Dienstag 14. April 2009, 13:41

Taras B hat geschrieben:.
Eine Frau ist kein Haustier. Wer sich eine Ukrainerin an Board holen will, sollte sich zumindest mit den ukrainischen Wünschen und Sehnsüchten befassen, sonst ist jedes Projekt zum Scheitern verurteilt.


Es reicht "Ukrainerin" durch "Frau" zu ersetzen. Die Definition der Wünsche und Sehnsüchte ist immer von Vorteil, natürlich auch die der eigenen [smilie=nea.gif] .

Anscheinend glaubt man(n) im Osten seine Erwartungen an frau kompromissfreier erfüllen zu können. Schließlich ist das männliche Ideal der postsowjetischen Frau klar definiert:

Ältere, dickliche Männer mit unerfüllten sexuellen Begierden, deren größtes Abenteuer ihres Lebens eine Reise nach Kiew, Minsk, Moskau oder StP gewesen ist, stehen dort genuso hoch im Kurs wie anderswo. B-) Kommunikation stört da nur.

Stichwort "Schadenfreude":
Die binationale Szene wirkt genau durch diese *realistischen* Erwartungshaltungen mitunter mehr als skurril. Ab und an schaue ich in das Forum "Interfriendship". Das ist unbeabsichtigte Comedy und wirkt auf mich tragisch unterhaltsam. Eine Registration dort ist kostenlos und "das Geld" auf jeden Fall wert. [smilie=blush.gif]

"Brautschau in der Ukraine" stellt halt ein business dar - einen Markt der befriedigt werden will. Illusionen sind zumeist Illusionen.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#9 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 14:23

Schade dass es mir nicht gelang, auf die Grundlage mancher Missverständnisse zu lenken, denn - so denke ich - bestimmte männliche Begehrlichkeiten sind in sich begründet. Und sogar logisch.
Im Telegramm: Die moralische Bestimmung sozialer Verhaltensmuster insbesondere in Deutschland nach 1968 in Ost- und Westdeutschland waren genau genommen Antithese zu den patriarchalischen Strukturen der kriegerischen Jahre vorangegangener Generationen, insbesondere die der Generation unter Adolf dem Braunen. Bei der späteren Neubestimmung gesellschaftlicher Verhaltensmuster blieb einiges Weibliches auf der Strecke, doch die Rolle der Geschlechter zueinander ist im Westen Europas inzwischen neu definiert.
Demgegenüber gab es manche tiefgreifende gesellschaftliche Diskussionen um Verhaltensmuster in der Sowjetunion nicht. Warum auch? Sie waren schließlich immer die Sieger der Geschichte. So konnte sich einerseits Machogehabe konservieren, aber auch Fraulichkeit. Nun entwickelt sich im Westen eine bestimmte Sehnsucht, die man sich im Osten zu erfüllen hofft.
(Natürlich gibt es in Ausnahmen auch glückliche deutsch-deutsche Beziehungen. Aber ist das die Regel?)

Und hierüber würde ich gern reden...

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#10 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 14:27

Im Übrigen ist die Art der hier geschalteten Werbung nervig. Man schreibt "Westen" und erfährt am Wort "Westen gleich bestellen und sparen - Neckermann machts möglich!" - Nee!

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paracelsus
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Re: Brautschau in der Ukraine

#11 Beitrag von paracelsus » Dienstag 14. April 2009, 15:44

Taras B hat geschrieben:Schade dass es mir nicht gelang, auf die Grundlage mancher Missverständnisse zu lenken, denn - so denke ich - bestimmte männliche Begehrlichkeiten sind in sich begründet. Und sogar logisch.
Im Telegramm: Die moralische Bestimmung sozialer Verhaltensmuster insbesondere in Deutschland nach 1968 in Ost- und Westdeutschland waren genau genommen Antithese zu den patriarchalischen Strukturen der kriegerischen Jahre vorangegangener Generationen, insbesondere die der Generation unter Adolf dem Braunen. Bei der späteren Neubestimmung gesellschaftlicher Verhaltensmuster blieb einiges Weibliches auf der Strecke, doch die Rolle der Geschlechter zueinander ist im Westen Europas inzwischen neu definiert.
Demgegenüber gab es manche tiefgreifende gesellschaftliche Diskussionen um Verhaltensmuster in der Sowjetunion nicht. Warum auch? Sie waren schließlich immer die Sieger der Geschichte. So konnte sich einerseits Machogehabe konservieren, aber auch Fraulichkeit. Nun entwickelt sich im Westen eine bestimmte Sehnsucht, die man sich im Osten zu erfüllen hofft.
(Natürlich gibt es in Ausnahmen auch glückliche deutsch-deutsche Beziehungen. Aber ist das die Regel?)

Und hierüber würde ich gern reden...


Männer und Frauen sind unterschiedlich.......... , zum Glück. Alle funktionierenden Paarbeziehungen bedürfen Kompromisse der Partner. Das hat nichts mit Adolf dem Braunen oder Stalin dem Roten zu tun, in der Regel auch nicht mit den Gesellschaftsordnungen der einzelnen Staatengebilde. Diese spielen für eine uninationale Beziehung so gut wie keine Rolle.

Wenn denn aber Einflüsse für eine Partnerwahl ersichtlich werden sollen, dann werden diese mehr durch die Maslowsche Bedürfnishierachie deutlich. Hier im "vermögenden" Westen mehr mit immateriellen Bedürfnissen............... .

Ich glaube ein großer Teil der Brautschau im Osten hat viel mit unerfüllten Konsumwünschen zu tun. Zeichnet sich nicht die binationale Partnerwahl überwiegend durch ein Wohlstandsgefälle der Partner aus?

Die Deutsche Frau sucht z.B. bevorzugt in Afrika, in der Karibik, der Türkei usw.; der unbeweibte Deutsche Mann bevorzugt dafür Südostasien, China, Brasilien und seit knapp 15 Jahren auch die frühere Sowietunion für seine Brautschau. Das Tauschangebot lautet ganz einfach: Wohlstand gegen einen Partner mit Attributen und projizirten Charaktereigenschaften, die man ansonsten in heimischen Gefilden nicht zu bekommen glaubt. Je größer das Gefälle ist, je höher definiert sich der Anspruch an die Attribute des zu "erettenden" Partners. Ob das dann letztlich funzt?

Die postsowjetischen Frauen genießen den Vorteil der eurasischen Erscheinung und die Ukrainerinnen zusätzlich das Zückerchen der visumfreien Einreise ins Paradies per Low-Cost-Fliegern. Da aber nicht nur gestandene Männer und womanizer aus den Flugzeugen steigen, sondern auch "verzweifelnd suchende" Männlein diesen Jets und Bussen entrinnen, floriert ein business, das diese Sehnsüchte zum guten Geschäft macht. Ich glaube nicht, dass diese abgezockten Jungs mehrheitlich weltoffene, "normal" sozialisierte Männer mit klarem Verstand und offenem Herzen abgeben.
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Re: Brautschau in der Ukraine

#12 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 14. April 2009, 16:32

@TarasB,
"Natürlich gibt es in Ausnahmen auch glückliche deutsch-deutsche Beziehungen. Aber ist das die Regel?" - das ist mehr die Regel, als glückliche deutsch-nichtdeutsche Beziehungen.
@paracelsus,
Viel besser hätte man es nicht sagen können!

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#13 Beitrag von Taras B » Dienstag 14. April 2009, 17:48

Hegel mit Maslow widerlegen zu wollen, ist abenteuerlich. Aber wir sollten unseren Disput nicht alzu theoretisch führen.

Ich denke nach und gebe zu: (1) Beim Schreiben bedachte ich nicht, dass es natürlich zu unterscheiden gilt. Die Sucher sollten schon in Gruppen eingeteilt sein. Von Spinner bis IQ185 ist wohl alles dabei. Und (2): Natürlich gibt es Unterschiede in den Verhaltensmustern von ukrainischen und deutschen Frauen. Wobei - ich will es nun so formulieren, dass man mir leichter zustimmen kann - diejenigen der Ukrainerinnen aus unendlich vielen Gründen stärker an Traditionen gebunden sind, als die der Deutschen. Und (3): "Visumfreien Einreise ins Paradies per Low-Cost-Flieger" wäre ein erbärmlicher Grund, wenn er der eigentliche wäre.

Von der Suche deutscher Frauen in der Karibik weiß ich zu wenig, aber vielleicht ist das - wenn es wirklich so ist - der eigentliche Sextourismus? Oder suchen sie dort einen Mann zum Leben?

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Re: Brautschau in der Ukraine

#14 Beitrag von paracelsus » Dienstag 14. April 2009, 18:22

:-) Hegels Dialektik ist mindestens ebenso abenteuerlich............ .

Paarbeziehungen werden m.E. weitaus mehr von Motivationen und Wünschen als durch die Logik bestimmt. Und wenn schon Dialektik in Paarbeziehungen Einkehr halten soll, so wäre die glückliche Ehe die Synthese schlecht hin :-) .....oder die nächste Antithese wartet schon.

`türlich gibt es kulturelle Unterschiede zwischen Ukrainerinnen und Deutschen, wäre ja schlimm, wenn es nicht so wäre. Aber zeige mir die Männer die gezielt z.B. eine unierte Ukrainerin suchen oder gar eine orthodoxe ........... .

Nö nö, ich glaube die meisten Völkerkundler - auf Brautschau - suchen viel mehr eine Blonde, oder eine Rothaarige, vielleicht auch eine Brünette, auf jeden Fall von schlanker Statur und möglichst jung an Jahren.... [smilie=blush.gif] ... willig darf sie sein. Da kann man(n) sogar auf eine gemeinsame Sprache verzichten............ Reden schadet nur bei der Völkerverständigung........... [smilie=blush.gif]

Von der Partnersuche der Deutschen Damenwelt in der Karibik weiß ich - ebenso - zu wenig. Aber wer es genauer wissen möchte, kann nach entsprechenden Erhebungen googeln. Nur, vermute ich einfach mal, Sextourismus ist eher keine rein weibliche Domäne, [smilie=nono.gif] trotz der gesellschaftlichen Entkrustung durch die 68iger. :o
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Re: Brautschau in der Ukraine

#15 Beitrag von Handrij » Dienstag 21. April 2009, 03:22

Zum Stellenwert des Brautschaubusiness habe ich einmal das "Traffic-Ranking" von Interfriedship bei Alexa.com herausgesucht und es ist sehr bezeichnend.
Insgesamt Rang 35.070.
772 in Österreich
3.206 in Deutschland
2.090 in Luxemburg
35.655 in der Schweiz

Zum Vergleich aktuell.ru von Russland-aktuell liegt hier insgesamt auf Rang 112.370.
20.958 in Österreich
13.324 in Deutschland
15.117 in Russland
48.765 in der Ukraine

Der Vergleich ist nicht ganz zulässig, da Russland-aktuell unter mehreren Domains erreichbar ist, die hier nicht zusammengefasst werden. Zudem werden Nutzer des Internet-Explorers überproportional berücksichtigt, denn wer installiert sich schon freiwillig eine "Alexa-Toolbar". Nichtsdestotrotz ist es ein Indikator für den Stellenwert dieses Geschäfts.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#16 Beitrag von paracelsus » Dienstag 21. April 2009, 14:15

Handrij hat geschrieben:Zum Stellenwert des Brautschaubusiness habe ich einmal das "Traffic-Ranking" von Interfriedship bei Alexa.com herausgesucht und es ist sehr bezeichnend.
Insgesamt Rang 35.070.
772 in Österreich
3.206 in Deutschland
2.090 in Luxemburg
35.655 in der Schweiz



Ja, die Ösis und die Luxemburger sind weltoffener.................. oder haben nicht so viele Seiten im I-net. [smilie=read.gif]

Zur Zahl deutsch-ukrainischer Ehen habe ich etwas:


"Polinnen und Türkinnen waren 2007 bei heiratswilligen Deutschen die Favoritinnen
Bei den "deutsch-ausländischen" Brautpaaren machen sich eindeutige "Favoriten" bemerkbar. Im letzten Jahr haben die deutschen Herren überwiegend polnische Frauen geehelicht. Insgesamt hatte es in Deutschlands Standesämtern 4.200 derartige Eheschließungen gegeben.
Gefolgt wurden die deutsch/polnischen-Eheschließungen von den deutsch/türkischen (1.900) und den deutsch/russischen. (1.700). Die deutsch/thailändischen Eheschließungen beliefen sich auf 1.500 Paare.
Dagegen bildeten im vergangenen Jahr 1.100 deutsch/ukrainische Trauungen bzw. 1.000 deutsch/italienische Eheschließungen eher die Schlusslichter in der Tabelle. Vergangenes Jahr heirateten 24.900 deutsche Herren eine ausländische Frau. "


Quelle: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...


Das "Brautgeschäft" lebt zwar nicht vorrangig von den geschlossenenen Ehen (davon lebt u.a. die Anwaltschaft)................., es lebt mehr von den Illusionen.

Nicht nur die "dialektisch" handelnden Deutschen Männer ;-) suchen die slavische Braut, selbst die ;) "machional handelnden" Touristinnen-Tröster der Türkei finden verstärkt die slavische Schönheit heiratswürdig:


"Laut Information des Standesamtes der Stadt Alanya fanden in den ersten 8 Monaten des Jahres 2008, 830 Eheschließungen in Alanya statt. Während an 1. Stelle die Russen sind, befinden sich an 2. Stelle die Engländer und an 3. Stelle erst die Deutschen und Skandinavier.
Von den 830 Eheschließungen waren 180 ausländische und 650 türkische Eheschließungen zu verzeichnen. Es ist nicht außer Acht zu lassen, daß die türkischen Männer Russinnen, die vor allem mit ihrem Aussehen die Aufmerksamkeit der türkischen Männer erregen, bevorzugt haben.
Bei den binationalen Ehen in Alanya halten die Gastwirte die 1. Stelle. Während deutsche und russische Bräute an 1. Stelle stehen, wurde eine Zunahme bei den Eheschließungen zwischen Ausländern, die nur für den Urlaub nach Alanya gekommen sind, festgestellt. Deutsche und russische Touristen, die ins Tourismus-Zentrum nach Alanya kommen, entscheiden sich an 1. Stelle für Gastwirte, die in Hotels und Restaurants arbeiten. Junge türkische Männer, die Freundschaften mit ortsansässigen oder zum Urlaub gekommenen Damen eingehen, laufen in der Hoffnung eine glückliche Familie zu gründen, zum Traualtar."


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Re: Brautschau in der Ukraine

#17 Beitrag von Taras B » Dienstag 21. April 2009, 18:12

Alanya? Nie gehört.
Ist das in der Ost- oder Westukraine?

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Re: Brautschau in der Ukraine

#18 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 21. April 2009, 20:58

"Alanya? Nie gehört.
Ist das in der Ost- oder Westukraine?"
Noch ist es in der Türkei, aber man weiß ja nie !

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Taras B
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Re: Brautschau in der Ukraine

#19 Beitrag von Taras B » Mittwoch 22. April 2009, 08:40

Ich glaube wir sind nun wirklich etwas am Thema vorbeigeschlittert.

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Re: Brautschau in der Ukraine

#20 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 22. April 2009, 09:08

Nur etwas weit ausgeholt ;)

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Re: Brautschau in der Ukraine

#21 Beitrag von paracelsus » Donnerstag 23. April 2009, 10:44

Taras B hat geschrieben:Ich glaube wir sind nun wirklich etwas am Thema vorbeigeschlittert.


[smilie=nea.gif] Was war denn Thema?
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
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Re: Brautschau in der Ukraine

#22 Beitrag von hansh6 » Montag 7. Dezember 2009, 22:16

herrliches Thema,hab alle threads gelesen und mich köstlich amüsiert ob der Assoziationen.Hohes Niveau,chapeau.
Mann lernt nie aus!

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Wolfram
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Re: Brautschau in der Ukraine

#23 Beitrag von Wolfram » Samstag 10. Juli 2010, 18:03

Sonnenblume hat geschrieben:Auch ein Haustier sollte man artgerecht halten ;)
Und was solche deutsche Männer betrifft - wenn Dummheit und Gier zusammen kommen, haben sie es nicht besser verdient. :->

Vielen Dank für Deine offenen Worte,Ukraine ist nicht Thei...,ich habe auch einmal meine gr.Liebe
in der Ukraine gesucht , [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] und verspielt.Ist aber alles vorbei :o ,so an die 15 Jahre.
Auch mit 66 jahren haben für mich die Ukrainer die schönsten Frauen!!

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freedom
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Re: Brautschau in der Ukraine

#24 Beitrag von freedom » Montag 18. Oktober 2010, 11:06

Taras B hat geschrieben:...Eine Frau ist kein Haustier. Wer sich eine Ukrainerin an Board holen will, sollte sich zumindest mit den ukrainischen Wünschen und Sehnsüchten befassen, sonst ist jedes Projekt zum Scheitern verurteilt.

Dass eine Frau kein Haustier sein sollte, dürfte jedem normalen zivilisierten deutschen Mann bewusst sein. Bitte nicht lachen, wenn ich einfach mal freiweg frage, worin sich die Wünsche und Sehnsüchte einer ukrainischen Frau von denen einer Deutschen unterscheiden. [smilie=dntknw.gif]

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UAFRIEND
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Re: Brautschau in der Ukraine

#25 Beitrag von UAFRIEND » Montag 18. Oktober 2010, 11:15

Kannst du aufgrund unseres Wohlfahrt Staates gar nicht vergleichen, sollte dir aber auch selbst bewusst sein.

Es ist ein unterschied, hier nichts zu besitzen, oder in der Ukraine nichts zu besitzen.Ich denke mehr muss man dazu (leider) nichts sagen.

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