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Handrij
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Bucherscheinung: "Die Belagerung von Sevastopol 1854 - 1855"

#1 Beitrag von Handrij » Samstag 29. April 2017, 20:51

Buchcover_-_Die_Belagerung_von_Sewastopol.jpg
Buchcover_-_Die_Belagerung_von_Sewastopol.jpg (23.18 KiB) 466 mal betrachtet
Sehr geehrte Damen und Herren,

Unser nach 6-jähriger Arbeit fertiggestelltes, voraussichtlich im Mai 2017 erscheinendes Buch umfasst 404 Seiten mit ca. 450 Abbildungen und Plänen. Die äußere Aufmachung ist vergleichbar mit der unseres Buchs „TOUL – Die Geschichte einer französischen Lagerfestung“, also auch wieder mit einem repräsentativen Schuber. Der Preis unseres neuen Werks beträgt 59,00 € plus Versandkosten (9 € innerhalb Deutschlands). Das Buch wird ausschließlich bei uns, den Autoren erhältlich sein.

Zwei Studienreisen, 1992 und 1993, nach Sevastopol und das Studium der in deutscher Sprache vorliegenden 4-bändigen Aufzeichnungen des genialen baltisch-russischen Militäringenieurs Eduard von Totleben: „Die Vertheidigung von Sebastopol“ haben unser Interesse zur weiteren Vertiefung des Themas geweckt. Nach der Verfügbarkeit eines breiten Spektrums zeitnaher Quellen, hauptsächlich Berichten von Kriegsteilnehmern beider Lager, von Ärzten und Offizieren, aber auch von Journalisten sowie der Auswertung einer Vielzahl aktueller internationaler Pressemitteilungen war die Grundlage für eine vollständige zeitnahe Chronik gegeben.

Ein von den Alliierten zunächst in seinen Dimensionen völlig unterschätzter Belagerungskrieg artete schließlich in einen erbitterten Stellungskrieg und eine gewaltige Materialschlacht aus. Nur am Rande erwähnt werden dabei die politischen Hintergründe. Sie sind nicht Gegenstand des Buchs. Das Werk wirft aber ein grelles Licht auf die anfangs erschreckende Naivität der verbündeten Nationen Frankreich und England. Geradezu unfassbar erscheint die deprimierende militärische Unfähigkeit der Heerführer und die völlige Unzulänglichkeit der Nachschuborganisationen, hier besonders der englischen.

Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die unvorstellbar elenden Überlebensbedingungen der Soldaten, ihr Leiden und Sterben auf beiden Seiten der Front. Frühe Fotografien, zeitgenössische Aquarelle und Lithografien vermitteln ein anschauliches Bild des Kriegsgeschehens. Das Buch gibt Antwort auf die Frage, wie und mit welchen Mitteln es dem Militäringenieur Totleben gelungen war, die zu Beginn der Belagerung unbefestigte und völlig offene Südseite der Stadt Sevastopol in kürzester Zeit zu befestigen. Dank seiner ungewöhnlichen, variablen und einfallsreichen Verteidigungsmaßnahmen konnte die Festung fast ein Jahr der gewaltigen Zerstörungskraft der Belagerungsartillerie, diversen Sturmversuchen und einem verbissen geführten Minenkrieg standhalten. Anhand nachkolorierter Originalpläne von Totleben lassen sich seine, als Reaktion auf die immer zahlreicher werdenden feindlichen Batterien, fortlaufend angepassten Verteidigungsstellungen nachvollziehen. Die Dokumentation endet mit der Beschießung und der Einnahme der Festung Kinburn und dem Einsatz der legendären schwimmenden Panzerbatterien.

Weitere Informationen siehe auch:

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Mit freundlichen Grüßen
Inge und Dieter Wernet (idwe@skynet.be)
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