Allgemeines Diskussionsforum | Datenschutz in Bussen in die Ukraine

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freedom
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Datenschutz in Bussen in die Ukraine

#1 Beitragvon freedom » Sonntag 20. Februar 2011, 18:22

Handrij hat geschrieben:Mit dem Bus in die Ukraine zu fahren ist wohl die günstigste Variante (abgesehen von Trampen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad)... Zug und Flugzeug sind in jedem Fall bequemer, doch dazu vielleicht später mehr ...

In punkto Fahrpreis kann ich die Erfahrung teilen. Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
Im Flugzeug beispielsweise, wird der Fahrgast individuell abgefertigt, während hingegen bei Busfahrten der Grenzpolizist einem Busfahrer die abgestempelten Pässe übergibt und dieser dann den Stapel an einen Fahrgast weiterreicht. Das führt zu einem bunten Reisepassverteilen, wo es Datenschutz nicht mehr gibt. Diese chaotisch anmutende Vorgehensweise gab es in deutschen Reisebussen bei Fahrten auf Transitstrecken durch die DDR nicht, weil der Busfahrer die Verteilung übernommen hatte.
Kennt jemand eine bessere Methode, um potentiellen Datenmissbrauch auszuschließen?
Auf Anfrage beim Auswärtigen Amt wurde mir geraten, bei künftigen Busreisen in die Ukraine meinen Pass mit meinem Namen zu versehen, damit ein Öffnen durch unbefugte Dritte nicht erforderlich ist oder aber vor Austeilung der Pässe nach vorne zu gehen, um mir den Pass direkt vom Grenzbeamten aushändigen zu lassen.
In der Ukraine ist am 1.1.2011 ein Gesetz zum "Schutz der persönlichen Daten" in Kraft getreten. Ziel dieses Gesetzes ist eine verstärkte Anpassung an die europäischen Normen . Das Gesetz sieht u.a. im Rahmen der Weitergabe von persönlichen Daten ein Einverständnis der betroffenen Person vor. Die praktische Umsetzung diese Gesetzes wird nun zu beobachten sein. Ist jemandem die deutsche Übersetzung bekannt?

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#2 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 20. Februar 2011, 20:35

freedom hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Mit dem Bus in die Ukraine zu fahren ist wohl die günstigste Variante (abgesehen von Trampen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad)... Zug und Flugzeug sind in jedem Fall bequemer, doch dazu vielleicht später mehr ...

In punkto Fahrpreis kann ich die Erfahrung teilen. Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
Im Flugzeug beispielsweise, wird der Fahrgast individuell abgefertigt, während hingegen bei Busfahrten der Grenzpolizist einem Busfahrer die abgestempelten Pässe übergibt und dieser dann den Stapel an einen Fahrgast weiterreicht. Das führt zu einem bunten Reisepassverteilen, wo es Datenschutz nicht mehr gibt. Diese chaotisch anmutende Vorgehensweise gab es in deutschen Reisebussen bei Fahrten auf Transitstrecken durch die DDR nicht, weil der Busfahrer die Verteilung übernommen hatte.
Kennt jemand eine bessere Methode, um potentiellen Datenmissbrauch auszuschließen?
Auf Anfrage beim Auswärtigen Amt wurde mir geraten, bei künftigen Busreisen in die Ukraine meinen Pass mit meinem Namen zu versehen, damit ein Öffnen durch unbefugte Dritte nicht erforderlich ist oder aber vor Austeilung der Pässe nach vorne zu gehen, um mir den Pass direkt vom Grenzbeamten aushändigen zu lassen.
In der Ukraine ist am 1.1.2011 ein Gesetz zum "Schutz der persönlichen Daten" in Kraft getreten. Ziel dieses Gesetzes ist eine verstärkte Anpassung an die europäischen Normen . Das Gesetz sieht u.a. im Rahmen der Weitergabe von persönlichen Daten ein Einverständnis der betroffenen Person vor. Die praktische Umsetzung diese Gesetzes wird nun zu beobachten sein. Ist jemandem die deutsche Übersetzung bekannt?

Man kann auch aus Allem ein Problem machen, wenn man sonst keine hat.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#3 Beitragvon Handrij » Sonntag 20. Februar 2011, 23:22

freedom hat geschrieben:In punkto Fahrpreis kann ich die Erfahrung teilen. Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
Im Flugzeug beispielsweise, wird der Fahrgast individuell abgefertigt, während hingegen bei Busfahrten der Grenzpolizist einem Busfahrer die abgestempelten Pässe übergibt und dieser dann den Stapel an einen Fahrgast weiterreicht. Das führt zu einem bunten Reisepassverteilen, wo es Datenschutz nicht mehr gibt. Diese chaotisch anmutende Vorgehensweise gab es in deutschen Reisebussen bei Fahrten auf Transitstrecken durch die DDR nicht, weil der Busfahrer die Verteilung übernommen hatte.
Kennt jemand eine bessere Methode, um potentiellen Datenmissbrauch auszuschließen?
Auf Anfrage beim Auswärtigen Amt wurde mir geraten, bei künftigen Busreisen in die Ukraine meinen Pass mit meinem Namen zu versehen, damit ein Öffnen durch unbefugte Dritte nicht erforderlich ist oder aber vor Austeilung der Pässe nach vorne zu gehen, um mir den Pass direkt vom Grenzbeamten aushändigen zu lassen.
In der Ukraine ist am 1.1.2011 ein Gesetz zum "Schutz der persönlichen Daten" in Kraft getreten. Ziel dieses Gesetzes ist eine verstärkte Anpassung an die europäischen Normen . Das Gesetz sieht u.a. im Rahmen der Weitergabe von persönlichen Daten ein Einverständnis der betroffenen Person vor. Die praktische Umsetzung diese Gesetzes wird nun zu beobachten sein. Ist jemandem die deutsche Übersetzung bekannt?

Oh, man ich schließ mich Sonnenblume an. Du hast ein unglaubliches Talent für Nonsensdiskussionen. Wenn du nicht willst, dass deine Mitreisenden deinen Namen und deine anderen Daten mitbekommen, dann bleib entweder zu Hause oder fahre individuell! Sind dir deine Fragen nicht selbst peinlich?

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#4 Beitragvon stefko » Montag 21. Februar 2011, 08:46

freedom hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Mit dem Bus in die Ukraine zu fahren ist wohl die günstigste Variante (abgesehen von Trampen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad)... Zug und Flugzeug sind in jedem Fall bequemer, doch dazu vielleicht später mehr ...

In punkto Fahrpreis kann ich die Erfahrung teilen. Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
Im Flugzeug beispielsweise, wird der Fahrgast individuell abgefertigt, während hingegen bei Busfahrten der Grenzpolizist einem Busfahrer die abgestempelten Pässe übergibt und dieser dann den Stapel an einen Fahrgast weiterreicht. Das führt zu einem bunten Reisepassverteilen, wo es Datenschutz nicht mehr gibt. Diese chaotisch anmutende Vorgehensweise gab es in deutschen Reisebussen bei Fahrten auf Transitstrecken durch die DDR nicht, weil der Busfahrer die Verteilung übernommen hatte.
Kennt jemand eine bessere Methode, um potentiellen Datenmissbrauch auszuschließen?
Auf Anfrage beim Auswärtigen Amt wurde mir geraten, bei künftigen Busreisen in die Ukraine meinen Pass mit meinem Namen zu versehen, damit ein Öffnen durch unbefugte Dritte nicht erforderlich ist oder aber vor Austeilung der Pässe nach vorne zu gehen, um mir den Pass direkt vom Grenzbeamten aushändigen zu lassen.


Ich kann Ihre Befürchtungen bezüglich des Datenschutzes nachvollziehen. Vom Auswärtigen Amt haben Sie aber leider eine falsche Auskunft erhalten - wahrscheinlich hat die Person, die diese Auskunft getätigt hat, selber nicht viel Ahnung von Datenschutz. Das Beschriften des Passes mit Ihrem Namen stellt nämlich keinen ausreichenden Datenschutz dar. Erstens ist Ihr Name und Ihre Staatsangehörigkeit für jeden Mitreisenden ersichtlich und zweitens kann eine Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Namen/Staatsangehörigkeit hergestellt werden.

Da mir, wie gesagt, der Datenschutz auch ein Anliegen ist, habe ich folgendes Verfahren entwickelt. Bevor der Grenzbeamte die Pässe absammelt, erkläre ich ihm das Problem und gebe ihm nummerierte Kuverts. In jedem Kuvert befindet sich ein Papier mit der entsprechenden Nummer. Die Kuverts sind durchmischt, so dass von der Nummer nicht auf den Sitzplatz geschlossen werden kann. Der Grenzbeamte gibt dann den Pass jedes Passagiers in das Kuvert und übergibt die entsprechende Nummer. Nach der Kontrolle der Pässe werden dann die Pässe in verschlossenen Kuverts zurückgegeben und jeder Passagier bekommt das Kuvert zu seiner Nummer. So ist der Datenschutz 100% gewährleistet.

Das Verfahren bedeutet natürlich einen ziemlichen Mehraufwand für den Grenzbeamten und die Passagiere. Trotz Erklärungen hat war die Kooperationsbereitschaft anfangs sehr gering. Das hat sich gebessert, als ich in jedes Kuvert zusätzlich je einen 5 Euro Schein (für die Passagiere) gesteckt habe und die Kuverts mit einem 50 Euro Schein dem Grenzbeamten überreicht habe. Seitdem läuft das ganze problemlos - Datenschutz muss einem halt auch etwas wert sein.

Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, die ich ausprobiert habe: nämlich zu verlangen, dass die Kontrolle einzeln und ausserhalb des Busses (am Schalter und mit ausreichenden Abstand) durchgeführt wird. Allerdings ließ hier die Kooperationsbereitschaft der anderen Fahrgäste (auch mit Aufwandsentschädigung) ausgesprochen zu wünschen übrig (vorallem im Winter).

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#5 Beitragvon Handrij » Montag 21. Februar 2011, 13:59

@Stefko

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#6 Beitragvon lev » Montag 21. Februar 2011, 14:41

stefko hat geschrieben:Trotz Erklärungen hat war die Kooperationsbereitschaft anfangs sehr gering. Das hat sich gebessert, als ich in jedes Kuvert zusätzlich je einen 5 Euro Schein (für die Passagiere) gesteckt habe und die Kuverts mit einem 50 Euro Schein dem Grenzbeamten überreicht habe. Seitdem läuft das ganze problemlos - Datenschutz muss einem halt auch etwas wert sein.

Das nennt man Korruptionsbekämpfung. GOOD
Zuletzt geändert von lev am Montag 21. Februar 2011, 15:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#7 Beitragvon Tilko » Montag 21. Februar 2011, 20:30

Also stefko,

nimm es mir bitte nicht übel. Aber musst du für dein Geld arbeiten das du es so freigiebig verschenkst. ROFL
Zum Datenschutz, meinst du ein Deutscher kann verhindern das in einem Buss die ukrainischen Mitreisenden nicht merken das man Deutscher ist? Ich glaube kaum. Und zeige mir den der beim Austeilen der Pässe sich auch nur annähernd merkt was darin steht. Schon nach dem 5. Pass weiss der mit Sicherheit nicht mehr was er im Ersten gelesen hat. Vor allem was steht den in dem Pass was so schützenswert ist? Soweit ich weiss Name, Geburtsdatum und die ausstellende Behörde, nicht mal die Adresse ist vermerkt.

Man kann das mit dem Datenschutz auch übertreiben, die die wirklich was über dich wissen wollen fahren mit Sicherheit nicht erst mit dem Buss in die Ukraine, die erfahren das alles viel einfacher in Deutschland.

Gruß Tilko [smilie=ukr_prapor]

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#8 Beitragvon freedom » Montag 21. Februar 2011, 23:37

Sonnenblume hat geschrieben:Man kann auch aus Allem ein Problem machen, wenn man sonst keine hat.

Vorbeugen ist besser als heilen!

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#9 Beitragvon freedom » Montag 21. Februar 2011, 23:45

Handrij hat geschrieben:...Oh, man ich schließ mich Sonnenblume an. Du hast ein unglaubliches Talent für Nonsensdiskussionen. Wenn du nicht willst, dass deine Mitreisenden deinen Namen und deine anderen Daten mitbekommen, dann bleib entweder zu Hause oder fahre individuell! Sind dir deine Fragen nicht selbst peinlich?

Auf gar keinen Fall ist mir der Schutz meiner persönlichen Daten peinlich. Ihre Antwort fasse ich als Zeichen mangelnder Sensibilität im zwischenmenschlichen Umgang auf. Übrigens, weshalb hat die Ukraine ein Datenschutzgesetz verabschiedet? Weshalb läuft auf Ihrem Rechner eine Firewall und ein Antivirenprogramm? Weshalb steht der Datenmissbrauch unter Strafe? Ich finde es peinlich, über derartige selbstverständliche Dinge in diesem internationalen Forum schreiben zu müssen.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#10 Beitragvon freedom » Dienstag 22. Februar 2011, 00:02

stefko hat geschrieben:...Da mir, wie gesagt, der Datenschutz auch ein Anliegen ist, habe ich folgendes Verfahren entwickelt. Bevor der Grenzbeamte die Pässe absammelt, erkläre ich ihm das Problem und gebe ihm nummerierte Kuverts. In jedem Kuvert befindet sich ein Papier mit der entsprechenden Nummer. Die Kuverts sind durchmischt, so dass von der Nummer nicht auf den Sitzplatz geschlossen werden kann. Der Grenzbeamte gibt dann den Pass jedes Passagiers in das Kuvert und übergibt die entsprechende Nummer. Nach der Kontrolle der Pässe werden dann die Pässe in verschlossenen Kuverts zurückgegeben und jeder Passagier bekommt das Kuvert zu seiner Nummer. So ist der Datenschutz 100% gewährleistet.
Das Verfahren bedeutet natürlich einen ziemlichen Mehraufwand für den Grenzbeamten und die Passagiere. Trotz Erklärungen hat war die Kooperationsbereitschaft anfangs sehr gering. Das hat sich gebessert, als ich in jedes Kuvert zusätzlich je einen 5 Euro Schein (für die Passagiere) gesteckt habe und die Kuverts mit einem 50 Euro Schein dem Grenzbeamten überreicht habe. Seitdem läuft das ganze problemlos - Datenschutz muss einem halt auch etwas wert sein.
Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, die ich ausprobiert habe: nämlich zu verlangen, dass die Kontrolle einzeln und ausserhalb des Busses (am Schalter und mit ausreichenden Abstand) durchgeführt wird. Allerdings ließ hier die Kooperationsbereitschaft der anderen Fahrgäste (auch mit Aufwandsentschädigung) ausgesprochen zu wünschen übrig (vorallem im Winter).

Das Verteilen von Nummern macht einen sehr korrekten Eindruck, ebenso wie die einzelne Kontrolle am Schalter. Diese Verfahren erscheinen mir jedoch zu umständlich und reitraubend zu sein. Daher stellt sich mir die Frage, weshalb einer der beiden Busfahrer die abfertigen Pässe aus der Hand gibt, wo er diese doch selbst wieder in der gleichen Reihenfolge zurückgeben kann, wie der Grenzpolizist bzw. die Grenzpolizistin die Reisedokumente eingesammelt hat.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#11 Beitragvon Handrij » Dienstag 22. Februar 2011, 00:32

freedom hat geschrieben:Auf gar keinen Fall ist mir der Schutz meiner persönlichen Daten peinlich. Ihre Antwort fasse ich als Zeichen mangelnder Sensibilität im zwischenmenschlichen Umgang auf. Übrigens, weshalb hat die Ukraine ein Datenschutzgesetz verabschiedet? Weshalb läuft auf Ihrem Rechner eine Firewall und ein Antivirenprogramm? Weshalb steht der Datenmissbrauch unter Strafe? Ich finde es peinlich, über derartige selbstverständliche Dinge in diesem internationalen Forum schreiben zu müssen.

Vielleicht besser mit einem anderen Pass fahren? Ich meine mit einem von einer anderen Person? Wer weiß, wer alles über deine Schulter blickt, wenn du den Pass öffnest, um einen Blick hineinzuwerfen. Zudem musst du deinen biometrischen Pass gleichmal in die Mikrowelle werfen (das Loch im Pass macht nichts!!), denn ich habe mir von informierter Seite bestätigen lassen, dass in allen ukrainischen Bussen Lesegeräte vom SBU (und du weißt ja mit wem er alles zusammen arbeitet) installiert sind. Und unterwegs erst ... überall Scanner!!! Auch deine Schutzhülle nutzt dir nichts, denn der Grenzbeamte verlangt ja immer von dir deinen Pass auszupacken. Die nächste unsichere Stelle ist ja dann die Passkontrolle selbst. Dort liegt dein Pass eine halbe Stunde unbeaufsichtigt herum. Da kannst du wirklich nur deinen Pass persönlich abgeben und ja nicht ablenken lassen! Danach musst du noch aber die Kontrolle über das elektronische System der ukrainischen Grenzbehörden übernehmen, denn wer weiß, was die so alles mit deinen Daten anstellen! Und wir Informierten wissen ja, mit wem die alles zusammenarbeiten. Der gemeine ukrainische Grenzbeamte, der ja Zugang zum System hat, kann sich mit dem Verkauf DEINER Daten einige Datschen kaufen, die sind wertvoll. Wann hat freedom, wo und vor allem in Begleitung von WEM, die ukrainsche Grenze überschritten. Wir wissen ja mit wem der SBU so zusammenarbeitet. Da findest du dich schnell in Guantanamo oder in Workuta wieder. Musste aufpassen!!! Und vor der Ukraine liegt ja noch Polen. Auch so ein unsicherer Kantonist! Hast du dich eigentlich schon einmal gefragt, wieso immer DEIN Bus angehalten und die Pässe von allen Leute gescannt werden? Was machen die Polen eigentlich mit DEINEN Daten? Würd´ ich mal nachfragen! So, lieber Freedom, dann hast du ja jetzt wieder einige Aufgaben. Besorg dir einen anderen Pass und kläre was mit DEINEN Daten bei der polnischen und der ukrainischen (Grenz-)Polizei geschieht. Und mach es schnell, denn ansonsten könnte es zu spät sein!!
Außerdem vergiss den menschlichen Faktor nicht!! Ich meine, dass du in Gesprächen im Bus - du musst Konversation betreiben, denn ansonsten machst du dich verdächtig!! - immer eine andere Identität angibst und diese muss widerspruchsfrei sein! Du weiß ja, der Busfahrer und die Businsassen sind alle geschult!

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#12 Beitragvon Handrij » Dienstag 22. Februar 2011, 00:52

Oj, mir fällt noch ein, dass man ja meistens beim Bestellen des Tickets einen Namen und eine Rückrufnummer angibt. Oj, oj was die Busfirma mit diesen Daten macht ist auch unbekannt. Was ist eigentlich mit diesen Gedankenlesern, die in der Ukraine so populär sind?? Du solltest nur mit Alufolie unter der Mütze im Bus sitzen. In der Regel sind nämlich in den Bussen mindestens die Hälfte der Insassen Gedankenleser und was die alles herauslesen können ....
Nein Freedom, wie man es auch dreht und wendet - bleib daheeme!

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#13 Beitragvon stefko » Dienstag 22. Februar 2011, 08:42

freedom hat geschrieben:Das Verteilen von Nummern macht einen sehr korrekten Eindruck, ebenso wie die einzelne Kontrolle am Schalter. Diese Verfahren erscheinen mir jedoch zu umständlich und reitraubend zu sein.


Deswegen ja auch die Aufwandsentschädigung sowohl für die Mitreisenden als auch den Grenzbeamten ...

Okay, ich gebe zu, meine Vorschläge waren nicht ganz ernst gemeint. Ich würde aber gerne einmal beobachten was passiert wenn jemand im Bus versucht den Vorschlag mit den Kuverts und Nummern umzusetzen. :-) Die Aufwandsentschädigung sollte man allerdings noch einmal überdenken, unter der Annahme, das im Bus 50 Passagiere sitzen, würde ein einfacher Grenzübertritt 300 Euro kosten. Da kann man genauso gut fliegen. :-)

Das Verfahren mit dem Schalter habe ich schon an anderen Schengen-Aussengrenzen erlebt. Ich muss zugeben, ich bevorzuge es im Bus sitzenzubleiben. Übrigens stellt sich auch beim Verlassen des Busses die Frage, ob nicht vielleicht jemand einen unerlaubten Einblick in die persönlichen Gegenstände, die im Bus zurückgeblieben sind, nimmt. Probleme wohin man nur schaut ...

Was mich aber interessieren würde, ist was Sie für Befürchtungen bezüglich des Datenschutzes haben und welche Szenarien Sie sich vorstellen. Man muss ja zwischen zwei unterschiedlichen Problemgebieten unterscheiden:

1. der mißbräuchlichen Verwendung und Weitergabe persönlicher Daten. Haben Sie das im Kopf? Ich kann mir da nur folgendes Szenario vorstellen. Jemand Twittert von seinem Mobiltelefon "Ich sitze gerade im Bus in die Ukraine. Und habe zufällig den Pass des Herrn Freedom in der Hand gehabt - er kommt!" Worauf die westliche Hälfte des Landes das Land fluchtartig Richtung EU und die östliche Hälfte das Land Richtung Russland verlässt. Und Sie dann ganz allein in der weiten, ukrainischen Steppe stehen. Ich würde das nicht einmal unbedingt als negativ ansehen. Die Weite der Steppe, witer wije ...

2. Verletzung der Intimsphäre. Da kann ich mir nur folgendes Szenario vorstellen: Ihr Pass fällt in die Hände Ihrer jungen, attraktiven, ukrainischen Sitznachbarin. Sie erfährt so, dass Sie 15 Jahre älter sind, als Sie von sich behauptet haben. Dies hat sie allerdings sowieso vermutet und nur aus Höflichkeit nicht gesagt. Peinlich wäre es natürlich trotzdem.

Was sind also Ihre Befürchtungen?

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#14 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 22. Februar 2011, 09:12

Handrij hat geschrieben:Vielleicht besser mit einem anderen Pass fahren? Ich meine mit einem von einer anderen Person? Wer weiß, wer alles über deine Schulter blickt, wenn du den Pass öffnest, um einen Blick hineinzuwerfen. Zudem musst du deinen biometrischen Pass gleichmal in die Mikrowelle werfen (das Loch im Pass macht nichts!!), denn ich habe mir von informierter Seite bestätigen lassen, dass in allen ukrainischen Bussen Lesegeräte vom SBU (und du weißt ja mit wem er alles zusammen arbeitet) installiert sind. Und unterwegs erst ... überall Scanner!!! Auch deine Schutzhülle nutzt dir nichts, denn der Grenzbeamte verlangt ja immer von dir deinen Pass auszupacken. Die nächste unsichere Stelle ist ja dann die Passkontrolle selbst. Dort liegt dein Pass eine halbe Stunde unbeaufsichtigt herum. Da kannst du wirklich nur deinen Pass persönlich abgeben und ja nicht ablenken lassen! Danach musst du noch aber die Kontrolle über das elektronische System der ukrainischen Grenzbehörden übernehmen, denn wer weiß, was die so alles mit deinen Daten anstellen! Und wir Informierten wissen ja, mit wem die alles zusammenarbeiten. Der gemeine ukrainische Grenzbeamte, der ja Zugang zum System hat, kann sich mit dem Verkauf DEINER Daten einige Datschen kaufen, die sind wertvoll. Wann hat freedom, wo und vor allem in Begleitung von WEM, die ukrainsche Grenze überschritten. Wir wissen ja mit wem der SBU so zusammenarbeitet. Da findest du dich schnell in Guantanamo oder in Workuta wieder. Musste aufpassen!!! Und vor der Ukraine liegt ja noch Polen. Auch so ein unsicherer Kantonist! Hast du dich eigentlich schon einmal gefragt, wieso immer DEIN Bus angehalten und die Pässe von allen Leute gescannt werden? Was machen die Polen eigentlich mit DEINEN Daten? Würd´ ich mal nachfragen! So, lieber Freedom, dann hast du ja jetzt wieder einige Aufgaben. Besorg dir einen anderen Pass und kläre was mit DEINEN Daten bei der polnischen und der ukrainischen (Grenz-)Polizei geschieht. Und mach es schnell, denn ansonsten könnte es zu spät sein!!
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#15 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 22. Februar 2011, 09:14

Handrij hat geschrieben:Nein Freedom, wie man es auch dreht und wendet - bleib daheeme!

Und such dir Arbeit, in Deutschland soll ja Aufschwung sein. Dann brauchste auch nicht mehr in menschenunwürdigen Zuständen am Computer dahinvegetieren.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#16 Beitragvon freedom » Dienstag 22. Februar 2011, 12:53

Handrij hat geschrieben:...Vielleicht besser mit einem anderen Pass fahren? Ich meine mit einem von einer anderen Person? Wer weiß, wer alles über deine Schulter blickt, wenn du den Pass öffnest, um einen Blick hineinzuwerfen. Zudem musst du deinen biometrischen Pass gleichmal in die Mikrowelle werfen (das Loch im Pass macht nichts!!), denn ich habe mir von informierter Seite bestätigen lassen, dass in allen ukrainischen Bussen Lesegeräte vom SBU (und du weißt ja mit wem er alles zusammen arbeitet) installiert sind. Und unterwegs erst ... Du weiß ja, der Busfahrer und die Businsassen sind alle geschult!...

Alles Agenten, nur ich nicht! [smilie=dance3.gif]

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#17 Beitragvon freedom » Dienstag 22. Februar 2011, 13:03

stefko hat geschrieben:...Was sind also Ihre Befürchtungen?

Erwarten Sie allen Ernstes eine Anleitung oder Hinweise zum Daten- und Identitätsmissbrauch oder gar zum Identitätsdiebstahl von mir? Was ich damit meine, ist hier annähernd ausführlich beschrieben: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#18 Beitragvon freedom » Dienstag 22. Februar 2011, 13:18

Sonnenblume hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Nein Freedom, wie man es auch dreht und wendet - bleib daheeme!

Und such dir Arbeit, in Deutschland soll ja Aufschwung sein. Dann brauchste auch nicht mehr in menschenunwürdigen Zuständen am Computer dahinvegetieren.

Aufschwung bei 5,-€ mehr HartzIV und dann auch selbst bezahlt mit dem Defizit bei der Bundesagentur für Arbeit. Schlechter Witz! Verglichen mit einem Arbeitslosen in der Ukraine, habe ich zwar meine warme Wohnung und diverse Annehmlichkeiten eines hochentwickelten Industrielandes. Doch der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, und jeder besitzt naturgemäß ein individuelles Bedürfnis nach Persönlichkeitsentfaltung. Arbeitssuche macht dann einen Sinn, wenn genügend Aussicht auf Erfolg vorhanden ist. Nee, ick bleib` nich daheeme, wenn it ma inne Ukraine jut gefällt!

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#19 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 22. Februar 2011, 13:59

freedom hat geschrieben: Nee, ick bleib` nich daheeme, wenn it ma inne Ukraine jut gefällt!

Und in der Ukraine macht für Sie persönlich Arbeitssuche einen Sinn, weil genügend Aussicht auf Erfolg vorhanden ist?
Selten so gelacht!

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Re: Datenschutz in Bussen in die Ukraine

#20 Beitragvon lev » Dienstag 22. Februar 2011, 15:43

Seit 27 Jahren fahren wir regelmäßig mit dem PKW in die Ukraine, nie hatten wir Angst trotz überwiegender Nachtfahrten. Nun wollte ich mit meiner Frau, dass erste mal mit dem Bus fahren, wegen der winterlichen Straßenverhältnisse. Jetzt aber, nach der regen und angstmachenden Diskussion einiger Forumsmitglieder um den fehlenden Datenschutz auf der Busfahrt, sitzt der Schock tief und so werden wir wohl lieber wieder mit dem PKW fahren. :o

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Re: Datenschutz in Bussen in die Ukraine

#21 Beitragvon Optimist » Dienstag 22. Februar 2011, 20:36

Ich lasse meine Daten immer zu Hause !

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Re: Datenschutz in Bussen in die Ukraine

#22 Beitragvon freedom » Mittwoch 23. Februar 2011, 02:49

lev hat geschrieben:Seit 27 Jahren fahren wir regelmäßig mit dem PKW in die Ukraine, nie hatten wir Angst trotz überwiegender Nachtfahrten. Nun wollte ich mit meiner Frau, dass erste mal mit dem Bus fahren, wegen der winterlichen Straßenverhältnisse. Jetzt aber, nach der regen und angstmachenden Diskussion einiger Forumsmitglieder um den fehlenden Datenschutz auf der Busfahrt, sitzt der Schock tief und so werden wir wohl lieber wieder mit dem PKW fahren. :o

Dieses chaotische Passherumgereiche geht mir fürchterlich auf die Nerven, doch vor dem Fahrstil der Busfahrer meinen Hut ab! Bei schlimmstem Regen, Schneetreiben oder vereister Fahrbahn gab es auf der Strecke Berlin-Kiew-Berlin für mich bislang nicht das Geringste auszusetzen. Bezüglich des Datenschutzes im Bus wird es bald besser werden, da ich meinen verständlichen Wunsch nach geordneten Verhältnissen bei den verantwortlichen Stellen geäußert habe und ich den Eindruck habe, dass mein Anliegen ernst genommen wird. Nach meiner Einschätzung wird sich bald ein akzeptabler Zustand einstellen. Danke für den Hinweis. @}-,-'--

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Re: Datenschutz in Bussen in die Ukraine

#23 Beitragvon Sonnenblume » Mittwoch 23. Februar 2011, 08:32

freedom hat geschrieben:
lev hat geschrieben:Seit 27 Jahren fahren wir regelmäßig mit dem PKW in die Ukraine, nie hatten wir Angst trotz überwiegender Nachtfahrten. Nun wollte ich mit meiner Frau, dass erste mal mit dem Bus fahren, wegen der winterlichen Straßenverhältnisse. Jetzt aber, nach der regen und angstmachenden Diskussion einiger Forumsmitglieder um den fehlenden Datenschutz auf der Busfahrt, sitzt der Schock tief und so werden wir wohl lieber wieder mit dem PKW fahren. :o

Dieses chaotische Passherumgereiche geht mir fürchterlich auf die Nerven, doch vor dem Fahrstil der Busfahrer meinen Hut ab! Bei schlimmstem Regen, Schneetreiben oder vereister Fahrbahn gab es auf der Strecke Berlin-Kiew-Berlin für mich bislang nicht das Geringste auszusetzen. Bezüglich des Datenschutzes im Bus wird es bald besser werden, da ich meinen verständlichen Wunsch nach geordneten Verhältnissen bei den verantwortlichen Stellen geäußert habe und ich den Eindruck habe, dass mein Anliegen ernst genommen wird. Nach meiner Einschätzung wird sich bald ein akzeptabler Zustand einstellen. Danke für den Hinweis. @}-,-'--

Sie scheinen wirklich gar nichts zu merken [smilie=crazy.gif] ROFL

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Re: Datenschutz in Bussen in die Ukraine

#24 Beitragvon stefko » Mittwoch 23. Februar 2011, 08:35

freedom hat geschrieben:Dieses chaotische Passherumgereiche geht mir fürchterlich auf die Nerven, doch vor dem Fahrstil der Busfahrer meinen Hut ab! Bei schlimmstem Regen, Schneetreiben oder vereister Fahrbahn gab es auf der Strecke Berlin-Kiew-Berlin für mich bislang nicht das Geringste auszusetzen. Bezüglich des Datenschutzes im Bus wird es bald besser werden, da ich meinen verständlichen Wunsch nach geordneten Verhältnissen bei den verantwortlichen Stellen geäußert habe und ich den Eindruck habe, dass mein Anliegen ernst genommen wird. Nach meiner Einschätzung wird sich bald ein akzeptabler Zustand einstellen. Danke für den Hinweis. @}-,-'--


Ich habe selten so gelacht - nichts gegen die ukrainischen Busfahrer, aber könnten Sie mir bitte einen Hinweis auf eine Statistik mit Identitätsdiebstählen in Bussen und der Zahl der schweren Busunfälle in der Ukraine zukommen lassen? Danke.

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Re: Datenschutz in Bussen in die Ukraine

#25 Beitragvon lev » Mittwoch 23. Februar 2011, 11:49

(at) freedom,
das hört sich ja an, als ob sie ständig im Bus in die Ukraine sitzten. Wenn dem so ist, kommt dem Datenschutz natürlich eine enorme Bedeutung zu, da die Busfahrer sie sicher melden und entsprechende Verdachtsfälle konstruiert werden. Also seien sie wachsam, bis ihrem verständlichen Wunsch nach geordneten Verhältnissen statt gegeben wird und sich ein akzeptabler Zustand eingestellt hat. Wie sie es nur machen! ? [smilie=dntknw.gif]

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