Recht, Visa und DokumenteMit dem Hund nach Deutschland?

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Jensinski
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Mit dem Hund nach Deutschland?

#1 Beitrag von Jensinski » Dienstag 18. Oktober 2011, 20:35

Ich hätte ja nie gedacht, dass mir das mal passieren könnte, war ich in Deutschland doch eher das Gegenteil eines Hundefreundes. Aber nun habe ich meine Irma, eine liebe Schäferhündin. Und die ist mir doch sehr ans Herz gewachsen. Ist das ein Problem, sie mit nach Deutschland zu nehmen? Wie sind denn da die Vorschriften? Auf der Botschaftsseite finde ich leider nix. Hat jemand Erfahrung oder einen Tipp?

LG,
Jens

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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#2 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 18. Oktober 2011, 20:56

Jensinski hat geschrieben:Ich hätte ja nie gedacht, dass mir das mal passieren könnte, war ich in Deutschland doch eher das Gegenteil eines Hundefreundes. Aber nun habe ich meine Irma, eine liebe Schäferhündin. Und die ist mir doch sehr ans Herz gewachsen. Ist das ein Problem, sie mit nach Deutschland zu nehmen? Wie sind denn da die Vorschriften? Auf der Botschaftsseite finde ich leider nix. Hat jemand Erfahrung oder einen Tipp?

LG,
Jens
Schau mal hier:

http://www.msd-tiergesundheit.de/Binari ... 161282.pdf

http://www.msd-tiergesundheit.de/Binari ... 161485.pdf

http://www.drerler.de/fileadmin/user_up ... rerler.pdf
"Ukraine: Tollwutschutzimpfung und amtstierärztliches Gesundheitszeugnis erforderlich. Die Impfung
muß mindestens 30 Tage vor Einreise erfolgen und darf höchstens 12 Monate alt sein. Beide
Bescheinigungen müssen im Internationalen Impfpaß eingetragen sein."

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Jensinski
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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#3 Beitrag von Jensinski » Dienstag 18. Oktober 2011, 22:43

Habs mir fast gedacht. Ach, ist auch besser so. So eine lange Reise ist eh nix für ein Tier. Und Irma hat ja auch einen Job:

Bild

:-D

Danke Sonnenblume! GOOD

LG,
Jens

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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#4 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 18. Oktober 2011, 23:47

Sind die beiden hübsch! Fragt sich dein Hund gerade, wann es wohl die Knochen von dem Lämmchen gibt? :)
Und sag mal, sind das 3 Hühner dahinten? Coole Farben!

Ach ja, wenn es dich tröstet, meine Tochter kann uns nicht in Moskau besuchen, weil sie einen Hund und eine Katze hat und diesen diese Tortur nicht zumuten will. So fliege ich ab und zu mal nach Hause, um sie zu sehen.
LG

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Jensinski
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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#5 Beitrag von Jensinski » Mittwoch 19. Oktober 2011, 01:27

Sonnenblume hat geschrieben:Sind die beiden hübsch! Fragt sich dein Hund gerade, wann es wohl die Knochen von dem Lämmchen gibt? :)
Und sag mal, sind das 3 Hühner dahinten? Coole Farben!
Ja, gel? Das war ein wahrer Schnappschuss. Das war der erste Nachwuchs unsrer Ziege Emma. "Leider" war es ein Böcklein, den meine Nichte Horst taufte. Das baldige Ende sehend, nannte ich ihn "Horst Schaschlik". Klingt ja doof, wenn es jetzt Sonntags heißt "Heute kommt Horst auf den Teller." Und ja, einige Knochen hat Irma schon bekommen. ;-) Aber sie und Emma sind ja Freundinnen und zusammen aufgewachsen. Sie war bei der Geburt dabei, hat ihn auch mit trocken geleckt und spielte gern mit dem Kleinen. Zumindest am Anfang. Später war er ein ziemlich stressiger und vor allem lauter Bock geworden. Und ganz ehrlich, da fiel die Trennung überhaupt nicht schwer. Kein Vergleich zu dem kleinen Süßen auf dem Bild. Übrigens war er da noch nicht mal 2 Stunden alt. Ist wie ein kleines Wunder. Aber die Zufriedenheit, es geschafft zu haben, ist ihm richtig ins Gesicht geschrieben.

Bild

Die Hühner sind ganz fleißig, der Hahn Charlie sowieso. :-D Ja, muss wirklich sagen, dieses Landleben gefällt mir sehr gut. Und auch wenn das Jahr nun doch so langsam zu Ende geht: ich kann mich nicht erinnern, ein Jahr in meinem Leben so herrlich und intensiv "erlebt" zu haben. Erst die Ungeduld, wann wird es denn endlich Frühling. Jeden Tag etwas im Garten zu machen; zu sehen, wie alles ein kleines bisschen mehr gewachsen ist. Zu erleben, wie der Horst heran wuchs, die kleinen Karnickel und die Gänse.... Irgendwie vergingen die Jahre vorher jeweils wie im Fluge. Man hangelte sich von Urlaub zu Urlaub und von Weihnachtsfest zu Weihnachtsfest. Auch wenn wir nicht sorgenfrei leben (wer kann das schon?), man verkraftet es hier besser.

LG,
Jens

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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#6 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 19. Oktober 2011, 08:26

Jensinski hat geschrieben: Irgendwie vergingen die Jahre vorher jeweils wie im Fluge. Man hangelte sich von Urlaub zu Urlaub und von Weihnachtsfest zu Weihnachtsfest. Auch wenn wir nicht sorgenfrei leben (wer kann das schon?), man verkraftet es hier besser.
LG,
Jens
Ja, wer kenn das nicht, mit dem Urlaub zu Urlaub hangeln. Das ist der Preis für die sich immer weiter verschärfende (automatisierte) Arbeitswelt. Kein Wunder, dass es jetzt so verstärkt hochkommt, dass sich Bourn out in Deutschland um ein erschreckendes Maß vervielfacht hat. Du hast es ganz sicher völlig richtig gemacht. Man hat nur ein Leben - und ein Recht darauf, es so zu leben, wie es einem am Besten bekommt (im Rahmen des Möglichen). Und ganz ohne Risiko ist es ja auch nicht, was du da so machst. Solange ihr körperlich fit seid, ist es unheimlich erfüllend - es dürfen nur keine orthopädischen Probleme kommen. Aber Bewegung, und die habt ihr ja genug, soll ja vorbeugen ;) Ich jedenfalls wünsche euch alles alles Gute!

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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#7 Beitrag von Siggi » Mittwoch 19. Oktober 2011, 16:27

Hallo Jens,

Das hört sich ja so an, als wenn Du für Dich das Richtige gefunden hast! Weiterhin viel Spaß dabei!
Darf ich mal fragen, lebst Du als Selbstversorger im strengen Sinne in UA oder bist Du Rentner?

Gruß
Siggi

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Jensinski
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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#8 Beitrag von Jensinski » Mittwoch 19. Oktober 2011, 17:57

Hallo Siggi,

nach aktuellem Eintrittsalter habe ich noch 20 Jahre bis zur Rente. Wir sind noch nicht in allen Bereichen Selbstversorger, arbeiten aber daran. Ich habe aus meiner früheren Tätigkeit noch ein kleines Einkommen, welches diese Zeit überbrückt. Das reicht uns. Und wenn alles gut läuft - und danach sieht es aus - dann steige ich hier in eine Firma ein, wenn ich anerkannter Resident bin. Bereich Elektroinstallationen, Videoüberwachung, usw.... in deutscher Qualität natürlich, habe das ja von der Pike auf gelernt. "Euroremont" ist ja hier wie ein Zauberwort und Bedarf an qualitativ guter Arbeit scheint es wohl zu geben. ;)

LG,
Jens

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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#9 Beitrag von Siggi » Mittwoch 19. Oktober 2011, 19:24

Hallo Jens,
Jensinski hat geschrieben:"Euroremont" ist ja hier wie ein Zauberwort und Bedarf an qualitativ guter Arbeit scheint es wohl zu geben. ;)
Du hast ja was anständiges gelernt. Dann ist es hier kein Problem. Gute Handwerker braucht man immer und überall. So schlecht verdienen die in UA auch nicht.

Gruß
Siggi

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Jensinski
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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#10 Beitrag von Jensinski » Mittwoch 19. Oktober 2011, 19:39

Sonnenblume hat geschrieben:...Du hast es ganz sicher völlig richtig gemacht. Man hat nur ein Leben - und ein Recht darauf, es so zu leben, wie es einem am Besten bekommt (im Rahmen des Möglichen). Und ganz ohne Risiko ist es ja auch nicht, was du da so machst. Solange ihr körperlich fit seid, ist es unheimlich erfüllend - es dürfen nur keine orthopädischen Probleme kommen. Aber Bewegung, und die habt ihr ja genug, soll ja vorbeugen ;) Ich jedenfalls wünsche euch alles alles Gute!
Liebe Sonnenblume,

das ist ein sehr vielfältiges, breites Thema, gut zum Philosophieren geeignet. Mein Motto: da muss jeder ganz allein für sich selbst entscheiden, welcher Weg der Richtige ist. Ja, wir haben auf vieles verzichtet - aber vermissen wir es? Nein. Im Gegenteil. Wenn ich eine Sorge habe, dann die, wieder in den alten Trott zu verfallen. Ich war ganz schön übergewichtig, als ich hier her kam. Das war ganz klar 100% meine Schuld, meine Bequemlichkeit, dass es soweit kam. Fitnesscenter sind und waren für mich ein Gräuel und kein Ausweg. Aber in einem Jahr habe ich hier - ohne Diätprogramm(!) - 50kg abgenommen. Einfach, weil ich mich anders ernähre und viel mehr Bewegung habe. Irma hilft mir natürlich dabei. ;) Und ich fühle mich jetzt einfach pudelwohl.

Risiken? Die hat man doch überall. Und auch da muss jeder seine Entscheidung treffen und seine Einstellung zum Leben finden. Ich hatte auch mal angefangen, "gut vorzusorgen". Lebensversicherungen und all der Kram. Irgendwann fragte ich mich, für wen und für was ich eigentlich arbeite und lebe? Für die Allianz? Die HH-MA? Niemand weiß, was morgen kommt. Das interessiert mich auch nicht mehr, ich lass mich lieber überraschen. Ich lebe jetzt, hier und heute. Und wenn es soweit ist, dann ist es so. Und bis dahin lebe ich. Und das mit einer lieben Frau, viel Natur, auf gesündere Weise und viel weniger Stress.

Ich bedanke mich aber gern für die guten Wünsche :)

LG,
Jens

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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#11 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 19. Oktober 2011, 20:05

Jensinski hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:...Du hast es ganz sicher völlig richtig gemacht. Man hat nur ein Leben - und ein Recht darauf, es so zu leben, wie es einem am Besten bekommt (im Rahmen des Möglichen). Und ganz ohne Risiko ist es ja auch nicht, was du da so machst. Solange ihr körperlich fit seid, ist es unheimlich erfüllend - es dürfen nur keine orthopädischen Probleme kommen. Aber Bewegung, und die habt ihr ja genug, soll ja vorbeugen ;) Ich jedenfalls wünsche euch alles alles Gute!
Liebe Sonnenblume,

das ist ein sehr vielfältiges, breites Thema, gut zum Philosophieren geeignet. Mein Motto: da muss jeder ganz allein für sich selbst entscheiden, welcher Weg der Richtige ist. Ja, wir haben auf vieles verzichtet - aber vermissen wir es? Nein. Im Gegenteil. Wenn ich eine Sorge habe, dann die, wieder in den alten Trott zu verfallen. Ich war ganz schön übergewichtig, als ich hier her kam. Das war ganz klar 100% meine Schuld, meine Bequemlichkeit, dass es soweit kam. Fitnesscenter sind und waren für mich ein Gräuel und kein Ausweg. Aber in einem Jahr habe ich hier - ohne Diätprogramm(!) - 50kg abgenommen. Einfach, weil ich mich anders ernähre und viel mehr Bewegung habe. Irma hilft mir natürlich dabei. ;) Und ich fühle mich jetzt einfach pudelwohl.

Risiken? Die hat man doch überall. Und auch da muss jeder seine Entscheidung treffen und seine Einstellung zum Leben finden. Ich hatte auch mal angefangen, "gut vorzusorgen". Lebensversicherungen und all der Kram. Irgendwann fragte ich mich, für wen und für was ich eigentlich arbeite und lebe? Für die Allianz? Die HH-MA? Niemand weiß, was morgen kommt. Das interessiert mich auch nicht mehr, ich lass mich lieber überraschen. Ich lebe jetzt, hier und heute. Und wenn es soweit ist, dann ist es so. Und bis dahin lebe ich. Und das mit einer lieben Frau, viel Natur, auf gesündere Weise und viel weniger Stress.

Ich bedanke mich aber gern für die guten Wünsche :)

LG,
Jens
Ich glaube, du hast meinen Post in den völlig falschen Hals bekommen. Das mit dem Verweis auf eine mögliche Erkrankung sollte doch deine Entscheidung nicht in Frage stellen, sondern eher Bewunderung ausdrücken, dass ihr gesagt habt, ach was solls, wird schon! Und dein gutes Gefühl gibt dir doch Recht!
Tut mir leid, dass ich mich so unklar ausgedrückt hatte.

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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#12 Beitrag von lev » Freitag 21. Oktober 2011, 16:27

Jensinski hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:Sind die beiden hübsch! Fragt sich dein Hund gerade, wann es wohl die Knochen von dem Lämmchen gibt? :)
Und sag mal, sind das 3 Hühner dahinten? Coole Farben!
Ja, gel? Das war ein wahrer Schnappschuss. Das war der erste Nachwuchs unsrer Ziege Emma. "Leider" war es ein Böcklein, den meine Nichte Horst taufte. Das baldige Ende sehend, nannte ich ihn "Horst Schaschlik". Klingt ja doof, wenn es jetzt Sonntags heißt "Heute kommt Horst auf den Teller." Und ja, einige Knochen hat Irma schon bekommen. ;-) Aber sie und Emma sind ja Freundinnen und zusammen aufgewachsen. Sie war bei der Geburt dabei, hat ihn auch mit trocken geleckt und spielte gern mit dem Kleinen. Zumindest am Anfang. Später war er ein ziemlich stressiger und vor allem lauter Bock geworden. Und ganz ehrlich, da fiel die Trennung überhaupt nicht schwer. Kein Vergleich zu dem kleinen Süßen auf dem Bild. Übrigens war er da noch nicht mal 2 Stunden alt. Ist wie ein kleines Wunder. Aber die Zufriedenheit, es geschafft zu haben, ist ihm richtig ins Gesicht geschrieben.

Bild

Die Hühner sind ganz fleißig, der Hahn Charlie sowieso. :-D Ja, muss wirklich sagen, dieses Landleben gefällt mir sehr gut. Und auch wenn das Jahr nun doch so langsam zu Ende geht: ich kann mich nicht erinnern, ein Jahr in meinem Leben so herrlich und intensiv "erlebt" zu haben. Erst die Ungeduld, wann wird es denn endlich Frühling. Jeden Tag etwas im Garten zu machen; zu sehen, wie alles ein kleines bisschen mehr gewachsen ist. Zu erleben, wie der Horst heran wuchs, die kleinen Karnickel und die Gänse.... Irgendwie vergingen die Jahre vorher jeweils wie im Fluge. Man hangelte sich von Urlaub zu Urlaub und von Weihnachtsfest zu Weihnachtsfest. Auch wenn wir nicht sorgenfrei leben (wer kann das schon?), man verkraftet es hier besser.

LG,
Jens
Hallo Jens,
du hast deine Ansichten und Gefühle wunderbar beschrieben und ich kann eure Entscheidung, ein ukrainisches Landleben zu führen, voll nachvollziehen.
Meine Frau und ich möchten in Zukunft auch in der Ukraine leben und solche Berichte wie der von dir, spornt uns nochmals an diesen Schritt zu gehen. Wir sind aber erst in den Vorbereitungen und wollen sowohl in der Stadt- als auch auf dem Land leben.

Gruß Lev

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Jensinski
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Re: Mit dem Hund nach Deutschland?

#13 Beitrag von Jensinski » Samstag 22. Oktober 2011, 21:49

Sonnenblume hat geschrieben: Ich glaube, du hast meinen Post in den völlig falschen Hals bekommen. Das mit dem Verweis auf eine mögliche Erkrankung sollte doch deine Entscheidung nicht in Frage stellen, sondern eher Bewunderung ausdrücken, dass ihr gesagt habt, ach was solls, wird schon! Und dein gutes Gefühl gibt dir doch Recht!
Tut mir leid, dass ich mich so unklar ausgedrückt hatte.
Liebe Sonnenblume,

sorry, war die letzten 3 Tage wenig Online und habe Deine Antwort ganz übersehen. Du brauchst Dich für nichts entschuldigen und ich habe auch nichts in den falschen Hals bekommen. Ich bin etwas ausführlicher auf das Thema eingegangen, liegt halt so in meiner Art. ;) Denn Dein Hinweis war ja durchaus berechtigt! Wenn jemand die Entscheidung trifft, hier zu leben (z.B. wie Lev einen Kommentar vorher), muss er sich auch bewusst sein, dass das Gesundheitssystem eben ein anderes ist.

Darum auch gleich noch eine Antwort @lev: Erstmal vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Überlegt es Euch gut und "denkt vorher" auch negative Aspekte richtig durch. Und das Wichtigste: Wenn die Entscheidung fällt, dann muss sie von Euch beiden zu 100% getragen werden! Einseitige Kompromisse aus Liebe zum anderen können ganz schnell alles in Frage stellen.

Nehmt mir den Hinweis bitte nicht übel, ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr Euer Leben so führen könnt, wie Ihr es Euch vorstellt. GOOD

Allen einen schönen Sonntag,
Jens

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