Ukraine-Nachrichten.de | Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert, geändert haben sich nur die Methoden - UN

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Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert, geändert haben sich nur die Methoden - UN

#1 Beitragvon RSS-Bot-UN » Dienstag 8. Mai 2012, 13:15

Ukraine-Nachrichten: Politik

Deutschland möchte ganz Europa erneut seinen Willen diktieren. Jahrzehntelang bewies das offizielle Bonn nach seiner Niederlage während des Zweiten Weltkrieges, dass Deutschland bereits nicht mehr jenes ist und dass den Deutschen Ekel vor der eigenen Geschichte anerzogen wurde. Jedoch warnten westliche Politologen bereits: die Vereinigung Deutschlands schafft eine neue Gefahr für die Welt und hinter der Maske des friedliebenden Bonns verbirgt sich das aggressiv Zähne fletschende Berlin.




Herkunft: Ukraine-Nachrichten: Politik: Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert, geändert haben sich nur die Methoden

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Kurt Simmchen - galizier
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Re: Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert, geändert haben sich nur die Methoden - UN

#2 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Sonntag 13. Mai 2012, 21:58

Gestattet mir ein paar Gedanken zu diesem unsäglichen Gesafte.
Nicht wortgleich mit Asarow, aber die gleiche Ausrichtung und das macht es gefährlich.

Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert, geändert haben sich nur die Methoden

Das ist richtig.
Die wirklichen Faschisten, und auf wirklich lege ich Wert, haben Ukrainer wegen nichts erschossen und zur Arbeit gezwungen.
Heute bekommen ukrainische Juden in Deutschland eine Rente und eine neue Heimat.
Die Caritas Deutschland finanziert mit deutschen Spenden zahlreiche Hilfsprojekte in der ganzen Ukraine.

Wer 1941 als Zwangsarbeiter nicht zu gebrauchen war, wurde entsorgt.
Die Ukrainer, die in Deutschland bei Schwarzarbeit und illegaler Einschleusung gefasst werden, bekommen einen Heimflug und wenn nötig einen gesetzlich vorgeschriebenen und verordneten Aufenthalt in feinen Gefängnissen und danach eine Heimreise mit Begleitung, damit sie den rechten Weg in die Heimat auch finden.

Deutschland möchte ganz Europa erneut seinen Willen diktieren. Jahrzehntelang bewies das offizielle Bonn nach seiner Niederlage während des Zweiten Weltkrieges, dass Deutschland bereits nicht mehr jenes ist und dass den Deutschen Ekel vor der eigenen Geschichte anerzogen wurde. Jedoch warnten westliche Politologen bereits: die Vereinigung Deutschlands schafft eine neue Gefahr für die Welt und hinter der Maske des friedliebenden Bonns verbirgt sich das aggressiv Zähne fletschende Berlin.

Ja das ist nun mal so, wer sich verschuldet und sich Geld borgt, muss nach dem Takt der Investoren tanzen. Nun läßt Deutschland nicht tanzen, sondern hilft Sparen und Aufschwung realisieren.
Wie im Beispiel Griechenland ist Ablassen von unredlichen Millionen sehr schmerzhaft.
Aber warum soll Deutschland die Verschwendungssucht der Griechen bezahlen?

Klar hat das faschistische Deutschland den Krieg verloren, aber das neue Deutschland muss doch deshalb nicht im Büßerhemd leben. Natürlich ist die BRD nicht mehr das Deutschland von 1941. Das zeigt sich von Berlin aus genauso wie von Bonn aus.
Und ich glaube nicht, dass sich jemand vor der deutschen Geschichte ekelt oder ekeln muss.
Ja, wir distanzieren uns von den Verbrechern die den Krieg begannen und unser Volk und viele andere Völker auch ins Verderben rissen.
Ich bin stolz auf die Leistungen, die Deutsche vollbracht haben.
Damals vor hunderten von Jahren und fortlaufend bis heute.


Jetzt wurde die Maske entfernt und es zeigte sich wirklich, dass das Berlin des Jahres 2012 sich fast gar nicht vom Berlin des Jahres 1940 unterscheidet. Damals errichtete die deutsche Regierung ein vereintes Europa, um zu entscheiden, welche Territorien Rumänien und Ungarn zuzugestehen sind, mit wem Jugoslawien befreundet sein soll und mit wem nicht. Heute nimmt sich die deutsche Regierung das Recht zu entscheiden, Serbien nach Europa zu lassen oder nicht, Griechenland die ökonomische Unabhängigkeit zu lassen oder nicht, die Ukraine wegen der unbewiesenen Verprügelung Timoschenkos zu boykottieren oder nicht.

Ich betrachte diese Worte als eine politische Entgleisung eines politischen Systems, des Systems der ukrainischen Oligarchiediktatur.
Die EU ist eine kollektive Einrichtung der entwickelten europäischen Demokratien. Dort bestimmt nicht Berlin und Frau Merkel, dort gibt es viele Ratsorgane und die entscheiden.
Und niemand boykottiert die Ukraine oder das Volk der Ukraine, boykottiert wird eine politisch und moralisch verkommene Regierung.
Das hat auch Herr Asarow nicht verstanden, als er die Veteranen des Krieges wieder in die ideologischen Schützengräben schicken wollte.

Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert. Und das Problem liegt nicht nur in den geopolitischen Ambitionen Merkels und Westerwelles. 1941 hat die deutsche Verwaltung ukrainische Frauen nackt in Güterwaggons nach Deutschland geschickt; im 21. Jahrhundert ziehen deutsche Zollleute ukrainische Saisonarbeiterinnen bis auf die Haut aus und nehmen ihnen alle Sachen ab.

Schwarzarbeit und illegale Einwanderung sind nicht Saisonarbeit. Ich kenne keinen Fall wo einem gesetzestreuen Saisonarbeiter alles weggenommen wurde, egal woher er kam. Ich kenne aber viele Ukrainer, die alles unternehmen um in der EU und besonders in Deutschland mit erschwindelten Visa schwarz zu arbeiten, anstatt in der Heimat für demokratische Verhältnisse zu sorgen.

Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert. Es haben sich lediglich die Methoden geändert: Damals vernichtete es Länder mit Armeen, jetzt vernichtet es Länder mit der Wirtschaft.

Wer zwingt die Ukraine energetisch uneffektiv zu produzieren?
Ist Deutschland oder die Ukraine beratungsresistent in Sachen alternative Energien?
Wer hat die Ukraine gehindert am wissenschaftlichen Fortschritt teilzuhaben?
Nur die eigene Borniertheit, die sich in drei Phrasen offenbart: ich weiß, ich kann das auch und besser und wir haben das schon lange.
Wer bremst sich selbst aus in Sachen Arbeitsproduktivität und Qualifizierung der Arbeitskräfte?

Denn der Boykottaufruf ist ein Aufruf dazu, Hunderttausende Ukraine ohne Arbeit, unseren Haushalt ohne Steuern zu lassen und unsere Rentner ohne Renten.

Niemand will die Spiele boykottieren, lediglich die Politiker wollen nicht kommen. Die anderen, die Fans werden sicher von der Realität der Gesellschaft der Ukraine nicht angelockt und nicht eingeladen.
Ukrainische Realitäten sind:
Abzockerpreise in den Hotels und bei der Versorgung, Schießereien in Charkow, Nazis in Lviv, keine langfristigen Fahrpläne im Internet für die Verbindungen zu den Spielorten, unfreundliche Gastronomien und undemokratische Verhältnisse – das sind ukrainische Offerten auf die die Fans vorsichtig reagieren
Sie selbst, Herr Dmitrij Korotkow, sind Teil der Schuld, die sie jetzt den Deutschen zuweisen.


1945 hat sie nichts gelehrt. Heute möchte Deutschland in Kiew erneut seine Ordnung errichten und seinen Willen diktieren. Unwichtig ist, ob die derzeitige Regierung gegenüber Timoschenko Recht hat oder nicht: das ist eine Frage des Volkes der Ukraine und nur von ihm.

Lassen Sie doch das Volk zu Timoschenko abstimmen, dann ist es wirklich eine Sache des Volkes.
Jetzt ist es eine Rachejustiz im Namen der siegreichen Oligarchen.
Sie kennen doch das alte Sprichwort: „Wess Brot ich eß, dess Lied ich sing.“
Wessen Brot essen Sie Herr Korotkow?


Sogar die Europäische Union ist es nicht wert, wenn man uns, wie im Neuen Europa Hitlers, als Unmenschen ansieht. Wir haben 1991 nicht für die Unabhängigkeit gestimmt, um von Merkels Absätzen zertreten zu werden.

Niemand sieht die Ukrainer, die Menschen in diesem herrlichen Land als Unmenschen an.
Hitler hat mit unserem Europa nichts mehr zu tun, er schmort in der Hölle und vielleicht spielt er mit Ihrem Stalin dort gerade Skat und erfreut sich an Ihrer Unbedarftheit.
Haben Sie auch keine Angst vor Frau Merkels Ansätzen. Sie trägt eigentlich immer sehr flache Schuhe.
Gestatten Sie noch eine Frage. Haben sie wirklich eine Unabhängigkeit erreicht? Haben Sie nicht nur die Abhängigkeiten gewechselt?


3. Mai 2012 // Dmitrij Korotkow

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Re: Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert, geändert haben sich nur die Methoden - UN

#3 Beitragvon telzer » Montag 14. Mai 2012, 15:46

@ galizier, das hast du schön seziert, die Mühe wollte ich mit nicht machen. Hab den Beitrag anders kommentiert.
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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