Recht, Visa und DokumenteEinreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

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Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#1 Beitrag von Ukraina1979 » Donnerstag 1. März 2018, 21:41

Hei Hei

Ich plane im Mai mit dem Auto nach Kiev zu fahren . Mit ukrainischer Ehefrau und deutschem Sohn . 3 Jahre alt .
Meine Schwiegereltern wollten gerne in den Urlaub auf die Krim .
Stimmt es dass mein Sohn mit deutschem Passport nicht mit dem Zug die `Grenze` überqueren darf ?
Danke
Mvh Kristian

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#2 Beitrag von Handrij » Donnerstag 1. März 2018, 21:48

Hallo, es fahren schon lange keine Züge mehr auf die Krim, außer du meinst die Zugfähre vom russischen Festland aus nach Kertsch. Das wäre aus ukrainischer Sicht ein illegaler Grenzübertritt. Als Minderjährigem droht deinem Sohn dabei natürlich nichts. Insgesamt haben aber deutsche Staatsbürger vom ukrainischen Kernland aus so gut wie keine Möglichkeit auf die Krim zu gelangen. Details finden sich hier:
post121040.html#p121040

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#3 Beitrag von Ukraina1979 » Donnerstag 1. März 2018, 22:37

OK nach Rücksprache jetzt mit meiner Frau war es kein Zug der durchfährt , sondern einer der vorher in einem Ort anhält und
dann geht es mit Bus weiter auf die Krim .
Tja , das ist ja schade . Also entweder nur Ukraine [smilie=ukr_prapor] oder nur Krim [smilie=russland]
Ueber Russland einfliegen / einfahren kostet dann auch zuviel Geld und Zeit .
Aber direkt ab Deutschland Flug : Berlin - Simferopol ab 300 Euro mit Zwischenstopp .
[smilie=training1.gif]
Danke für die schnelle Antwort
;-)

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#4 Beitrag von Hartmut » Samstag 3. März 2018, 13:42

Über die Ukraine auf die Krim ist zu unsicher. Es kann und muss befürchtet werden,dass man dann nicht ankommt.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#5 Beitrag von Hans0504 » Samstag 3. März 2018, 14:47

Ich rate dir von einer Reise auf die Krim ab. Du hast dort, genauso wie im Donbas, keinen konsularischen Schutz oder Hilf und reist auf eigene Gefahr. Siehe hierzu auch die Empfehlungen des deutschen Auswärtigen Amtes. Im überigen gelten für jedermann die aktuellen Gesetze und Regel der Ukraine für die „Krisenregionen“.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#6 Beitrag von lutwin52 » Samstag 3. März 2018, 15:06

Am besten Bescheid wissen die Busfahrer. Manche schreiben in diversen Foren. Für ukrainische Leute gilt: Niemals mit dem sagran passport fahren. Das gibt einen Stempel der Russen. Also auch nicht aus Russland. Damit sind Probleme vorprogrammiert. Es kann sogar dazu führen, dass Ukrainer die Ukraine gar nicht mehr verlassen dürfen. Ich habe mich in Jalta verlobt. Zu unserem 10. Hochzeitstag voriges Jahr wolten wir gerne dorthin. In Paderporn gibt es einen Spezialisten für Krim-Reisen. Die machen es aber ausschließlich über Russland. Die sagten mir dann, dass Busse durchaus fahren. Und die Fahrer haben die praktischen Erfahrungen an der Grenze. Rauszuhören ist, dass sie abraten, obwohl sie ja davon leben. Bei den Problemen habe ich mich für mein Problem als Deutscher gar nicht erst interessiert. Für mich gilt: Finger weg.

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Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#7 Beitrag von Vorkuta » Samstag 17. März 2018, 13:18

lutwin52 hat geschrieben:Bei den Problemen habe ich mich für mein Problem als Deutscher gar nicht erst interessiert. Für mich gilt: Finger weg.
Das kann ich jetzt aber nun wirklich nicht nachvollziehen. - Ich werde jetzt nach Grosny, Tschetschenien fahren, dann nach Sotschi zum Kennenlernen, u. von da zur Krim ist es ein Katzensprung. Habe ein russ. Visum für 90 Tg Aufenthalt, also Zeit genug.-

Was ich nicht herausfinden kann, ist der richtige Preis der Fähre vom russ. Festland zur Krim rüber. - Ansonsten sehe ich hier keine Probleme ...
Ich war schon sehr oft auf der Krim, ist aber paar Jahre her - möchte jetzt mal sehen, wie es dort aussieht.

Glaube auch nicht, daaß die Russen den Trip vom Festland zur Krim + zurück im Paß stempeln, ich bleibe ja theoretisch in RUS. Den nächsten Stempel, in dem Falle, den Ausreisestempel, gibt's dann erst wieder an der UA-Grenze oder an der BY-Grenze.

Was spricht also explizit dagegen, die Krim für paar Wochen zu besuchen?

P.S.: Ich weiß, oder glaube es zu wissen, daß eine Reise auf die Frim via Odessa / Cherson für Ausländer nicht möglich ist - oder ?
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#8 Beitrag von Handrij » Samstag 17. März 2018, 13:22

Du kommst von ukrainischer Seite als Tourist nicht hin. Es gibt auch keine legalen Schiffsverbindungen auf die Krim. Auch wenn du keinen Stempel bei einer Reise auf die Krim bekommst und es wenig wahrscheinlich scheint, musst du damit rechnen, dass die ukrainischen Behörden über deinen Aufenthalt informiert sein werden, vor allem wenn du mit einem Wohnmobil längere Zeit dort hin reist, da du dein Kennzeichen ja kaum wechseln wirst. Die Krim ist international gesehen besetztes Gebiet!

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#9 Beitrag von Handrij » Samstag 17. März 2018, 13:28

Btw da du mit Wohnmobil unterwegs bist, solltest du dir vielleicht auch deine Versicherungsbedingungen anschauen. Ich weiß es nicht, aber kann mir gut vorstellen, dass jede Versicherung irgendeine Klausel für das Unterwegssein in international umstrittenen Gebieten hat. Sprich: du könntest ohne Versicherungsschutz für dein Gefährt sein sein. Das könnte auch deine Krankenversicherung betreffen. Aus der Sicht aller Versicherungen bist du auf der Krim nicht in Russland und noch nicht richtig in der Ukraine.

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Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#10 Beitrag von Vorkuta » Samstag 17. März 2018, 13:34

Ja, stimmt, das werde ich mir mal genauer ansehen. - In allen Vers.Verträgen wird aber die Krim nicht extra erwähnt.
Meine Grüne Karte hat ausdrücklich die Länder RUS + UA eingetragen, da passe ich schon höllisch auf, lassen sie manchmal auch ganz gerne weg.

Ich versuche jetzt mal etwas zu der Fähre herauszufinden, das Wohnmobil ist bißchen größer, kann schon mal sehr teuer werden, und wenn das so ist, lasse ich es sowieso sein, die Fähren langen bei solchen Kisten gerne kräftig zu.

Mal sehen, wie alles kommt . . .
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#11 Beitrag von telzer » Montag 19. März 2018, 14:49

Wenn du die nächsten 5 Jahre nicht in die Ukraine reisen möchtest, kannst du gerne den Weg über Russland auf die Krim nehmen.
Selbst ich, der Famile und Eigentum auf der Krim hat , und von der ukrainischen Botschaft eine Erlaubnis zur legalen Einreise auf die Krim erhalten würde, sehe von einer Reise dorthin ab. Schade um die Famile , bleibt eben nur Skype.
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#12 Beitrag von lutwin52 » Montag 19. März 2018, 22:27

telzer hat geschrieben:
Montag 19. März 2018, 14:49
Wenn du die nächsten 5 Jahre nicht in die Ukraine reisen möchtest, kannst du gerne den Weg über Russland auf die Krim nehmen.
Selbst ich, der Famile und Eigentum auf der Krim hat , und von der ukrainischen Botschaft eine Erlaubnis zur legalen Einreise auf die Krim erhalten würde, sehe von einer Reise dorthin ab. Schade um die Famile , bleibt eben nur Skype.
Dein Beitrag hat mich sehr berührt, weil ich vor hatte Eigentum in Jalta zu erwerben. Bin heute glücklich, dass ich es nicht gemacht habe. Aber meine Liebe zu den Menschen dort ist unverändert.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#13 Beitrag von Max1969 » Montag 7. Mai 2018, 15:37

Vorkuta hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 13:18

Was ich nicht herausfinden kann, ist der richtige Preis der Fähre vom russ. Festland zur Krim rüber.
Ab Ende Mai ist die Bruecke RUS - Krim offen. Faehre sollte dann nicht mehr noetig sein.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#14 Beitrag von telzer » Montag 7. Mai 2018, 17:57

Wenn denn die Pylone noch stehen, es gibt wohl gewaltige Baumängel an diversen Pylonen. Mit Rissen über die volle Länge mit jetzt sichtbarem Stahlinnenleben.
Da sollte man erst abwarten bis Putler die erste Tour gut überstanden hat :-)))
Aber das wäre jetzt die Erklärung über das "schnelle Bauende" mit "Einweihung" (geplant war Ende 2018)
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
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Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#15 Beitrag von Vorkuta » Montag 7. Mai 2018, 19:21

telzer hat geschrieben:
Montag 7. Mai 2018, 17:57
... Aber das wäre jetzt die Erklärung über das "schnelle Bauende" mit "Einweihung" (geplant war Ende 2018)
Stimmt. Meine Info's waren Dez 2018 Fertigstellung f. d. KFZ-Betrieb. - Der Eisenbahnbetrieb geht schon früher los.
19 km Länge ist schon eine Nummer für eine Brücke!
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#16 Beitrag von Handrij » Montag 7. Mai 2018, 19:30

Optisch kann man sich hier in diesem Jubelbericht einen Eindruck verschaffen ...


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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#17 Beitrag von Max1969 » Montag 7. Mai 2018, 21:36

Vorkuta hat geschrieben:
Montag 7. Mai 2018, 19:21

Stimmt. Meine Info's waren Dez 2018 Fertigstellung f. d. KFZ-Betrieb.
Ich war am Wochenende auf der Krim, über Moskau per Flugzeug. Die Einwohner, mit denen ich gesprochen habe, sprachen vom 25.05. als offiziellen Eröffnungstermin.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#18 Beitrag von Umnee » Samstag 10. November 2018, 13:54

Ich war 10-2016 & 06-2018 auf der Krim, aber jeweils Flug über Moskau nach Simferopol, also unter Umgehung der Ukraine.
Direkt am Flughafen einen Leihwagen übernommen (Greenrent), und dann nach Yalta zum Hotel Bristol. Die Krim ist einzigartig, und wirklich nur zu empfehlen - insbesondere für Individualtouristen, da es richtig viele Ausflugsziele gibt.
Im Sommer brechend voll, in der Nachsaison ertragbar, außerhalb der Saison ist es wohl dann wohl recht ruhig - beste Reisemonate aus meiner Sicht: Mai/Juni oder September/Oktober.

2016 konnte ich noch kein russisch (auch nicht lesen...), dass ist dann nicht wirklich toll, Grundkenntnisse sollte man haben.
2018 sprach ich bereits russich, und das war dann natürlich der Wahnsinn, wie herzlich die Leute sein können.

Beeindruckt hat mich der Unterschied zwischen 2016 und 2018: hatte man 2016 noch den Eindruck, in einem Land zu sein, dass durch Misswirtschaft (oder eine fremde Besatzungsmacht) ausgelutscht wurde wie eine Zitrone, war 2018 praktisch alles wie neu und repariert. Ungefähr so wie DDR 1989/2000.
Und auch diese Ganoven auf dem AiPetri und anderswo: Weg. Oder diese Parkplatz-Schutzgebühr-Eintreiber: Weg. Es herrscht Ordnung.

Natürlich bin ich auch über die Brücke gefahren, aber noch beeindruckender als die Brücke waren die gerade im Bau befindliche Autobahn von Simferopol zur Brücke: Parallel zur alten Straße wird da eine Autobahn gebaut, und zwar auf 200km länge gleichzeitig! Also nicht wie in Deutschland, 1000m Teilstück fünf Jahre, dann nächstes Teilstück usw, sondern es waren 200km, davon praktisch keine 100m, an den nicht schwere Maschinen im Einsatz waren. Klotzen, nicht kleckern!

Ich hoffe nur, dass die Krim die verdiente Ruhe findet und ein Bindeglied zwischen beiden Ländern werden kann. Ich glaube, die Leute dort wollen weder zu Russland noch zur Ukraine gehören, sondern einfach nur in Frieden leben. Schade, dass es Grenzen gibt, die trennen.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#19 Beitrag von lutwin52 » Samstag 10. November 2018, 19:57

Zitat: 2016 konnte ich noch kein russisch (auch nicht lesen...), dass ist dann nicht wirklich toll, Grundkenntnisse sollte man haben.

Das kann ich nur bestätigen. Kannst du russisch bist du auf der Krim richtig. Die eigene Sprache der Krimtataren bleibt aber vollkommen unverständlich.
Egal. Sie danken es dir wenn du russisch sprichst. Zumal als Deutscher bist du dann König. Niemand erwartet, dass Deutsche russisch reden.

Zitat: Ganoven auf dem AiPetri und anderswo

das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Allerdings war die Krim bei meinem letzen Besuch noch nicht annektiert.
Heute ist sie für mich und meine ukrainische Frau leider tabu.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#20 Beitrag von Hartmut » Sonntag 11. November 2018, 19:11

Nicht zu empfehlen . Reisen auf die russische Halbinsel Krim ist für Deutsche u.u. a. Angehörige über oder durch das russische Festland zu empfehlen , da keine Sicherheit in der Ukraine für Ausländer gewährleistet ist.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#21 Beitrag von lutwin52 » Sonntag 11. November 2018, 19:36

Oho, "Reisen auf die russische Halbinsel Krim" Die Krim ist nicht russisch !!! Auch nicht wenn man es so empfindet. Wie oben schon jemand schrieb: "Der Status der Krim ist 'Besetztes Gebiet'". Mit solchen Aussagen wie "russische Halbinsel Krim" wäre ich sehr vorsichtig. Das kann unerwartete Folgen haben.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#22 Beitrag von Hartmut » Sonntag 11. November 2018, 20:31

Der rechtliche Status der Halbinsel Krim ist ,auch wenn man es nicht akzeptieren will : russisches Hoheitsgebiet . Der Mehrheitsvolkswillen sollte akzeptiert und respektiert werden. Was man dem Mehrheitswillen der territorialen Bevölkerung des Kosovo zuerkennt, der Tschechei, Slowakei u.. sollte man auch dem Mehrheitswillen auf der Krim zu erkennen . Mehr dazu.

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Mittwoch
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#23 Beitrag von Mittwoch » Sonntag 11. November 2018, 20:48

@Umnee immerhin war die Krim auch 2016, also bei der 1. Reise, schon 2 Jahre durch durch Russland annektiert.
Es ist ja bekannt dass es ein Prestigobjekt ist wo Geld reingebuttert wird.
Vor dem Hintergrund bin ich aber gerade am kaputtlachen dass es bisher keine Autobahn zur Brücke gibt :->
Und das es da im Sommer brechend voll sein soll widerspricht auch was ich von da höre.
Der Hype nach 2014 ist wohl am abklingen.
Die sollen lieber mal paar 50-Meter-Brücken viel weiter östlich bauen so dass sie nicht jedes Jahr wieder weggespült werden.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#24 Beitrag von Umnee » Montag 12. November 2018, 23:58

Mittwoch hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 20:48
@Umnee immerhin war die Krim auch 2016, also bei der 1. Reise, schon 2 Jahre durch durch Russland annektiert.

Ich habe eigentlich keinen Bock auf sowas, aber die Krim war nach der Auflösung der SSSR eine "Autonome Republik", die lediglich unter ukrainischer Verwaltung stand.

Weißt du, meine Eltern kommen aus Ostpreußen. Ich habe es akzeptiert, dass es polnisch/russisch annektiert ist, und zwar weil dort nunmehr Polen/Russen wohnen.
Und was genau willst du mir nun sagen? Dass die Ukraine nun dort auf der Krim die 95% russischen Bewohner "abschlachten" (also wie im Donbas mit Kanonen auf Kindergärten schießen), um irgendein juristisches Konstrukt aus 1956 durchzusetzen, als ein besoffener Generalsekretär dieses Gebiet Völkerrechtswidrig an die Ukraine übereignete.

Man-o-man, so positiv ich auch gegenüber der Ukraine eingestellt bin - dieser Drops ist gelutscht.
Die Ukraine war immer der "bessere" Teil der SSSR - kreativ, klug, attraktiv. Aber es wird immer der "häßliche" Teil des Westens sein. Wenn sie klug sind, treten sie der RF bei - und dann haben sie ja ihre "Wiedervereinigung" mit der Krim...

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#25 Beitrag von Hans0504 » Dienstag 13. November 2018, 11:32

Hallo Umnee,
Schön das du mal Tacheles redest. Ich kann mich deiner Meinung anschließen. Es ist absolut richtig, die Sachlage auf der Krim und in den Ostgebieten realistisch zu betrachten. Die Menschen dort haben sich gegen den Anschluss an die Ukraine entschieden, genauso wie die Ukraine sich gegen einen Anschluss an die GUS entschieden hat. Es ist schon sehr vermessen, wenn jetzt hier mit zweierlei Maß gemessen wird, anstatt Entscheidungen zu respektieren. Wir können Großbritanien ja auch nicht zwingen in der EU zu bleiben, genauso wenig wie die UK nicht Schottland zwingen kann im Vereinten Königreich zu verbleiben. Deshalb respektiere ich auch den Wunsch Katalaniens nach Autonomie. Das ist die eine Sicht. Die andere wäre, die Tahmenbedingungen für beide Seiten so zu gestalten, dass es keinen Grund gibt eine Vereinigung zu beenden. Das ist wie in der Ehe. Entweder man findet einen Kompromiss oder Scheidung. Alles andere ist Mist und wurde früher als Sklavenhaltung verurteilt. Vielleicht sollten die politischen Eliten der Ukraine mal damit anfangen auf die Menschen zuzugehen und zu fragen, was sie wollen, anstatt mit Waffengewalt und Zwang etwas erreichen zu wollen. Gewalt und Zwang produziert genau die gleiche Reaktion. Ich glaube die ukrainische „ Intelligenz“ hat nichts aus ihrer eigenen Geschichte gelernt. Sie können sich ja mal mit der unsäglichen deutschen oder auch europäischen Geschichte auseinandersetzen und vielleicht etwas daraus mitnehmen. Schließlich beteuert man ja immer wieder sich der EU anschließen zu wollen. Dann heißt es aber auch sich nach Möglichkeit zu assimilieren. Aber davon ist die Ukraine, so gerne ich dort bin und die Menschen dort liebe und schätze (bin ja schließlich mit einer tollen Frau von dort verheiratet ;-), noch meilenweit entfernt. So wie die derzeitigen politischen Eliten der Ukraine agieren halte ich das schier für unmöglich. Das hat man sehr deutlich auch bei dem letzten Besuch von Frau Merkel gesehen und gehört, die keinen Hehl aus Ihrer Enttäuschung über die vergangenen und aktuellen Entwicklungen in der Ukraine gemacht hat. Ich denke, gerade wir Deutschen haben verdammt viel aus unserer eigen Historie mit 40 Jahren DDR und dem anschließenden Wiedervereinigungsprozess gelernt. Man kann auf diese Erfahrungen zurückgreifen oder es lassen. Das ist jedem Land überlassen. Dann darf es sich aber auch nicht über mangelnde Unterstützung beschweren. Ich glaube nicht, dass sich die Ukraine in der Position befindet Ansprüche zu stellen, sondern sollte sich überlegen, was für Ihre Menschen der sinnvollere Weg ist. Wir werden das spätestens bei der Wahl nächstes Jahr sehen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt. Ich hoffe nur, das alles mit Recht und Ordnung und friedlich abgeht und nicht wieder wirtschaftliche oder nationalistische Interessen die Oberhand gewinnen. Es ist und bleibt spannend diese Entwicklung zu beobachten und ich hoffe, meine Frau und ich können uns irgendwann überlegen, ob wir unseren Lebensabend in der Ukraine verbringen wollen oder ehr in Deutschland (oder auf der Krim, warum nicht)....

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