Recht, Visa und DokumenteEinreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

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Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#1 Beitrag von Ukraina1979 » Donnerstag 1. März 2018, 21:41

Hei Hei

Ich plane im Mai mit dem Auto nach Kiev zu fahren . Mit ukrainischer Ehefrau und deutschem Sohn . 3 Jahre alt .
Meine Schwiegereltern wollten gerne in den Urlaub auf die Krim .
Stimmt es dass mein Sohn mit deutschem Passport nicht mit dem Zug die `Grenze` überqueren darf ?
Danke
Mvh Kristian

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#2 Beitrag von Handrij » Donnerstag 1. März 2018, 21:48

Hallo, es fahren schon lange keine Züge mehr auf die Krim, außer du meinst die Zugfähre vom russischen Festland aus nach Kertsch. Das wäre aus ukrainischer Sicht ein illegaler Grenzübertritt. Als Minderjährigem droht deinem Sohn dabei natürlich nichts. Insgesamt haben aber deutsche Staatsbürger vom ukrainischen Kernland aus so gut wie keine Möglichkeit auf die Krim zu gelangen. Details finden sich hier:
post121040.html#p121040

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#3 Beitrag von Ukraina1979 » Donnerstag 1. März 2018, 22:37

OK nach Rücksprache jetzt mit meiner Frau war es kein Zug der durchfährt , sondern einer der vorher in einem Ort anhält und
dann geht es mit Bus weiter auf die Krim .
Tja , das ist ja schade . Also entweder nur Ukraine [smilie=ukr_prapor] oder nur Krim [smilie=russland]
Ueber Russland einfliegen / einfahren kostet dann auch zuviel Geld und Zeit .
Aber direkt ab Deutschland Flug : Berlin - Simferopol ab 300 Euro mit Zwischenstopp .
[smilie=training1.gif]
Danke für die schnelle Antwort
;-)

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#4 Beitrag von Hartmut » Samstag 3. März 2018, 13:42

Über die Ukraine auf die Krim ist zu unsicher. Es kann und muss befürchtet werden,dass man dann nicht ankommt.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#5 Beitrag von Hans0504 » Samstag 3. März 2018, 14:47

Ich rate dir von einer Reise auf die Krim ab. Du hast dort, genauso wie im Donbas, keinen konsularischen Schutz oder Hilf und reist auf eigene Gefahr. Siehe hierzu auch die Empfehlungen des deutschen Auswärtigen Amtes. Im überigen gelten für jedermann die aktuellen Gesetze und Regel der Ukraine für die „Krisenregionen“.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#6 Beitrag von lutwin52 » Samstag 3. März 2018, 15:06

Am besten Bescheid wissen die Busfahrer. Manche schreiben in diversen Foren. Für ukrainische Leute gilt: Niemals mit dem sagran passport fahren. Das gibt einen Stempel der Russen. Also auch nicht aus Russland. Damit sind Probleme vorprogrammiert. Es kann sogar dazu führen, dass Ukrainer die Ukraine gar nicht mehr verlassen dürfen. Ich habe mich in Jalta verlobt. Zu unserem 10. Hochzeitstag voriges Jahr wolten wir gerne dorthin. In Paderporn gibt es einen Spezialisten für Krim-Reisen. Die machen es aber ausschließlich über Russland. Die sagten mir dann, dass Busse durchaus fahren. Und die Fahrer haben die praktischen Erfahrungen an der Grenze. Rauszuhören ist, dass sie abraten, obwohl sie ja davon leben. Bei den Problemen habe ich mich für mein Problem als Deutscher gar nicht erst interessiert. Für mich gilt: Finger weg.

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Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#7 Beitrag von Vorkuta » Samstag 17. März 2018, 13:18

lutwin52 hat geschrieben:Bei den Problemen habe ich mich für mein Problem als Deutscher gar nicht erst interessiert. Für mich gilt: Finger weg.
Das kann ich jetzt aber nun wirklich nicht nachvollziehen. - Ich werde jetzt nach Grosny, Tschetschenien fahren, dann nach Sotschi zum Kennenlernen, u. von da zur Krim ist es ein Katzensprung. Habe ein russ. Visum für 90 Tg Aufenthalt, also Zeit genug.-

Was ich nicht herausfinden kann, ist der richtige Preis der Fähre vom russ. Festland zur Krim rüber. - Ansonsten sehe ich hier keine Probleme ...
Ich war schon sehr oft auf der Krim, ist aber paar Jahre her - möchte jetzt mal sehen, wie es dort aussieht.

Glaube auch nicht, daaß die Russen den Trip vom Festland zur Krim + zurück im Paß stempeln, ich bleibe ja theoretisch in RUS. Den nächsten Stempel, in dem Falle, den Ausreisestempel, gibt's dann erst wieder an der UA-Grenze oder an der BY-Grenze.

Was spricht also explizit dagegen, die Krim für paar Wochen zu besuchen?

P.S.: Ich weiß, oder glaube es zu wissen, daß eine Reise auf die Frim via Odessa / Cherson für Ausländer nicht möglich ist - oder ?

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#8 Beitrag von Handrij » Samstag 17. März 2018, 13:22

Du kommst von ukrainischer Seite als Tourist nicht hin. Es gibt auch keine legalen Schiffsverbindungen auf die Krim. Auch wenn du keinen Stempel bei einer Reise auf die Krim bekommst und es wenig wahrscheinlich scheint, musst du damit rechnen, dass die ukrainischen Behörden über deinen Aufenthalt informiert sein werden, vor allem wenn du mit einem Wohnmobil längere Zeit dort hin reist, da du dein Kennzeichen ja kaum wechseln wirst. Die Krim ist international gesehen besetztes Gebiet!

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#9 Beitrag von Handrij » Samstag 17. März 2018, 13:28

Btw da du mit Wohnmobil unterwegs bist, solltest du dir vielleicht auch deine Versicherungsbedingungen anschauen. Ich weiß es nicht, aber kann mir gut vorstellen, dass jede Versicherung irgendeine Klausel für das Unterwegssein in international umstrittenen Gebieten hat. Sprich: du könntest ohne Versicherungsschutz für dein Gefährt sein sein. Das könnte auch deine Krankenversicherung betreffen. Aus der Sicht aller Versicherungen bist du auf der Krim nicht in Russland und noch nicht richtig in der Ukraine.

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Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#10 Beitrag von Vorkuta » Samstag 17. März 2018, 13:34

Ja, stimmt, das werde ich mir mal genauer ansehen. - In allen Vers.Verträgen wird aber die Krim nicht extra erwähnt.
Meine Grüne Karte hat ausdrücklich die Länder RUS + UA eingetragen, da passe ich schon höllisch auf, lassen sie manchmal auch ganz gerne weg.

Ich versuche jetzt mal etwas zu der Fähre herauszufinden, das Wohnmobil ist bißchen größer, kann schon mal sehr teuer werden, und wenn das so ist, lasse ich es sowieso sein, die Fähren langen bei solchen Kisten gerne kräftig zu.

Mal sehen, wie alles kommt . . .

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#11 Beitrag von telzer » Montag 19. März 2018, 14:49

Wenn du die nächsten 5 Jahre nicht in die Ukraine reisen möchtest, kannst du gerne den Weg über Russland auf die Krim nehmen.
Selbst ich, der Famile und Eigentum auf der Krim hat , und von der ukrainischen Botschaft eine Erlaubnis zur legalen Einreise auf die Krim erhalten würde, sehe von einer Reise dorthin ab. Schade um die Famile , bleibt eben nur Skype.
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#12 Beitrag von lutwin52 » Montag 19. März 2018, 22:27

telzer hat geschrieben:
Montag 19. März 2018, 14:49
Wenn du die nächsten 5 Jahre nicht in die Ukraine reisen möchtest, kannst du gerne den Weg über Russland auf die Krim nehmen.
Selbst ich, der Famile und Eigentum auf der Krim hat , und von der ukrainischen Botschaft eine Erlaubnis zur legalen Einreise auf die Krim erhalten würde, sehe von einer Reise dorthin ab. Schade um die Famile , bleibt eben nur Skype.
Dein Beitrag hat mich sehr berührt, weil ich vor hatte Eigentum in Jalta zu erwerben. Bin heute glücklich, dass ich es nicht gemacht habe. Aber meine Liebe zu den Menschen dort ist unverändert.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#13 Beitrag von Max1969 » Montag 7. Mai 2018, 15:37

Vorkuta hat geschrieben:
Samstag 17. März 2018, 13:18

Was ich nicht herausfinden kann, ist der richtige Preis der Fähre vom russ. Festland zur Krim rüber.
Ab Ende Mai ist die Bruecke RUS - Krim offen. Faehre sollte dann nicht mehr noetig sein.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#14 Beitrag von telzer » Montag 7. Mai 2018, 17:57

Wenn denn die Pylone noch stehen, es gibt wohl gewaltige Baumängel an diversen Pylonen. Mit Rissen über die volle Länge mit jetzt sichtbarem Stahlinnenleben.
Da sollte man erst abwarten bis Putler die erste Tour gut überstanden hat :-)))
Aber das wäre jetzt die Erklärung über das "schnelle Bauende" mit "Einweihung" (geplant war Ende 2018)
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
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Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#15 Beitrag von Vorkuta » Montag 7. Mai 2018, 19:21

telzer hat geschrieben:
Montag 7. Mai 2018, 17:57
... Aber das wäre jetzt die Erklärung über das "schnelle Bauende" mit "Einweihung" (geplant war Ende 2018)
Stimmt. Meine Info's waren Dez 2018 Fertigstellung f. d. KFZ-Betrieb. - Der Eisenbahnbetrieb geht schon früher los.
19 km Länge ist schon eine Nummer für eine Brücke!

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#16 Beitrag von Handrij » Montag 7. Mai 2018, 19:30

Optisch kann man sich hier in diesem Jubelbericht einen Eindruck verschaffen ...


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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#17 Beitrag von Max1969 » Montag 7. Mai 2018, 21:36

Vorkuta hat geschrieben:
Montag 7. Mai 2018, 19:21

Stimmt. Meine Info's waren Dez 2018 Fertigstellung f. d. KFZ-Betrieb.
Ich war am Wochenende auf der Krim, über Moskau per Flugzeug. Die Einwohner, mit denen ich gesprochen habe, sprachen vom 25.05. als offiziellen Eröffnungstermin.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#18 Beitrag von Umnee » Samstag 10. November 2018, 13:54

Ich war 10-2016 & 06-2018 auf der Krim, aber jeweils Flug über Moskau nach Simferopol, also unter Umgehung der Ukraine.
Direkt am Flughafen einen Leihwagen übernommen (Greenrent), und dann nach Yalta zum Hotel Bristol. Die Krim ist einzigartig, und wirklich nur zu empfehlen - insbesondere für Individualtouristen, da es richtig viele Ausflugsziele gibt.
Im Sommer brechend voll, in der Nachsaison ertragbar, außerhalb der Saison ist es wohl dann wohl recht ruhig - beste Reisemonate aus meiner Sicht: Mai/Juni oder September/Oktober.

2016 konnte ich noch kein russisch (auch nicht lesen...), dass ist dann nicht wirklich toll, Grundkenntnisse sollte man haben.
2018 sprach ich bereits russich, und das war dann natürlich der Wahnsinn, wie herzlich die Leute sein können.

Beeindruckt hat mich der Unterschied zwischen 2016 und 2018: hatte man 2016 noch den Eindruck, in einem Land zu sein, dass durch Misswirtschaft (oder eine fremde Besatzungsmacht) ausgelutscht wurde wie eine Zitrone, war 2018 praktisch alles wie neu und repariert. Ungefähr so wie DDR 1989/2000.
Und auch diese Ganoven auf dem AiPetri und anderswo: Weg. Oder diese Parkplatz-Schutzgebühr-Eintreiber: Weg. Es herrscht Ordnung.

Natürlich bin ich auch über die Brücke gefahren, aber noch beeindruckender als die Brücke waren die gerade im Bau befindliche Autobahn von Simferopol zur Brücke: Parallel zur alten Straße wird da eine Autobahn gebaut, und zwar auf 200km länge gleichzeitig! Also nicht wie in Deutschland, 1000m Teilstück fünf Jahre, dann nächstes Teilstück usw, sondern es waren 200km, davon praktisch keine 100m, an den nicht schwere Maschinen im Einsatz waren. Klotzen, nicht kleckern!

Ich hoffe nur, dass die Krim die verdiente Ruhe findet und ein Bindeglied zwischen beiden Ländern werden kann. Ich glaube, die Leute dort wollen weder zu Russland noch zur Ukraine gehören, sondern einfach nur in Frieden leben. Schade, dass es Grenzen gibt, die trennen.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#19 Beitrag von lutwin52 » Samstag 10. November 2018, 19:57

Zitat: 2016 konnte ich noch kein russisch (auch nicht lesen...), dass ist dann nicht wirklich toll, Grundkenntnisse sollte man haben.

Das kann ich nur bestätigen. Kannst du russisch bist du auf der Krim richtig. Die eigene Sprache der Krimtataren bleibt aber vollkommen unverständlich.
Egal. Sie danken es dir wenn du russisch sprichst. Zumal als Deutscher bist du dann König. Niemand erwartet, dass Deutsche russisch reden.

Zitat: Ganoven auf dem AiPetri und anderswo

das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Allerdings war die Krim bei meinem letzen Besuch noch nicht annektiert.
Heute ist sie für mich und meine ukrainische Frau leider tabu.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#20 Beitrag von Hartmut » Sonntag 11. November 2018, 19:11

Nicht zu empfehlen . Reisen auf die russische Halbinsel Krim ist für Deutsche u.u. a. Angehörige über oder durch das russische Festland zu empfehlen , da keine Sicherheit in der Ukraine für Ausländer gewährleistet ist.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#21 Beitrag von lutwin52 » Sonntag 11. November 2018, 19:36

Oho, "Reisen auf die russische Halbinsel Krim" Die Krim ist nicht russisch !!! Auch nicht wenn man es so empfindet. Wie oben schon jemand schrieb: "Der Status der Krim ist 'Besetztes Gebiet'". Mit solchen Aussagen wie "russische Halbinsel Krim" wäre ich sehr vorsichtig. Das kann unerwartete Folgen haben.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#22 Beitrag von Hartmut » Sonntag 11. November 2018, 20:31

Der rechtliche Status der Halbinsel Krim ist ,auch wenn man es nicht akzeptieren will : russisches Hoheitsgebiet . Der Mehrheitsvolkswillen sollte akzeptiert und respektiert werden. Was man dem Mehrheitswillen der territorialen Bevölkerung des Kosovo zuerkennt, der Tschechei, Slowakei u.. sollte man auch dem Mehrheitswillen auf der Krim zu erkennen . Mehr dazu.

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Mittwoch
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#23 Beitrag von Mittwoch » Sonntag 11. November 2018, 20:48

@Umnee immerhin war die Krim auch 2016, also bei der 1. Reise, schon 2 Jahre durch durch Russland annektiert.
Es ist ja bekannt dass es ein Prestigobjekt ist wo Geld reingebuttert wird.
Vor dem Hintergrund bin ich aber gerade am kaputtlachen dass es bisher keine Autobahn zur Brücke gibt :->
Und das es da im Sommer brechend voll sein soll widerspricht auch was ich von da höre.
Der Hype nach 2014 ist wohl am abklingen.
Die sollen lieber mal paar 50-Meter-Brücken viel weiter östlich bauen so dass sie nicht jedes Jahr wieder weggespült werden.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#24 Beitrag von Umnee » Montag 12. November 2018, 23:58

Mittwoch hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 20:48
@Umnee immerhin war die Krim auch 2016, also bei der 1. Reise, schon 2 Jahre durch durch Russland annektiert.

Ich habe eigentlich keinen Bock auf sowas, aber die Krim war nach der Auflösung der SSSR eine "Autonome Republik", die lediglich unter ukrainischer Verwaltung stand.

Weißt du, meine Eltern kommen aus Ostpreußen. Ich habe es akzeptiert, dass es polnisch/russisch annektiert ist, und zwar weil dort nunmehr Polen/Russen wohnen.
Und was genau willst du mir nun sagen? Dass die Ukraine nun dort auf der Krim die 95% russischen Bewohner "abschlachten" (also wie im Donbas mit Kanonen auf Kindergärten schießen), um irgendein juristisches Konstrukt aus 1956 durchzusetzen, als ein besoffener Generalsekretär dieses Gebiet Völkerrechtswidrig an die Ukraine übereignete.

Man-o-man, so positiv ich auch gegenüber der Ukraine eingestellt bin - dieser Drops ist gelutscht.
Die Ukraine war immer der "bessere" Teil der SSSR - kreativ, klug, attraktiv. Aber es wird immer der "häßliche" Teil des Westens sein. Wenn sie klug sind, treten sie der RF bei - und dann haben sie ja ihre "Wiedervereinigung" mit der Krim...

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#25 Beitrag von Hans0504 » Dienstag 13. November 2018, 11:32

Hallo Umnee,
Schön das du mal Tacheles redest. Ich kann mich deiner Meinung anschließen. Es ist absolut richtig, die Sachlage auf der Krim und in den Ostgebieten realistisch zu betrachten. Die Menschen dort haben sich gegen den Anschluss an die Ukraine entschieden, genauso wie die Ukraine sich gegen einen Anschluss an die GUS entschieden hat. Es ist schon sehr vermessen, wenn jetzt hier mit zweierlei Maß gemessen wird, anstatt Entscheidungen zu respektieren. Wir können Großbritanien ja auch nicht zwingen in der EU zu bleiben, genauso wenig wie die UK nicht Schottland zwingen kann im Vereinten Königreich zu verbleiben. Deshalb respektiere ich auch den Wunsch Katalaniens nach Autonomie. Das ist die eine Sicht. Die andere wäre, die Tahmenbedingungen für beide Seiten so zu gestalten, dass es keinen Grund gibt eine Vereinigung zu beenden. Das ist wie in der Ehe. Entweder man findet einen Kompromiss oder Scheidung. Alles andere ist Mist und wurde früher als Sklavenhaltung verurteilt. Vielleicht sollten die politischen Eliten der Ukraine mal damit anfangen auf die Menschen zuzugehen und zu fragen, was sie wollen, anstatt mit Waffengewalt und Zwang etwas erreichen zu wollen. Gewalt und Zwang produziert genau die gleiche Reaktion. Ich glaube die ukrainische „ Intelligenz“ hat nichts aus ihrer eigenen Geschichte gelernt. Sie können sich ja mal mit der unsäglichen deutschen oder auch europäischen Geschichte auseinandersetzen und vielleicht etwas daraus mitnehmen. Schließlich beteuert man ja immer wieder sich der EU anschließen zu wollen. Dann heißt es aber auch sich nach Möglichkeit zu assimilieren. Aber davon ist die Ukraine, so gerne ich dort bin und die Menschen dort liebe und schätze (bin ja schließlich mit einer tollen Frau von dort verheiratet ;-), noch meilenweit entfernt. So wie die derzeitigen politischen Eliten der Ukraine agieren halte ich das schier für unmöglich. Das hat man sehr deutlich auch bei dem letzten Besuch von Frau Merkel gesehen und gehört, die keinen Hehl aus Ihrer Enttäuschung über die vergangenen und aktuellen Entwicklungen in der Ukraine gemacht hat. Ich denke, gerade wir Deutschen haben verdammt viel aus unserer eigen Historie mit 40 Jahren DDR und dem anschließenden Wiedervereinigungsprozess gelernt. Man kann auf diese Erfahrungen zurückgreifen oder es lassen. Das ist jedem Land überlassen. Dann darf es sich aber auch nicht über mangelnde Unterstützung beschweren. Ich glaube nicht, dass sich die Ukraine in der Position befindet Ansprüche zu stellen, sondern sollte sich überlegen, was für Ihre Menschen der sinnvollere Weg ist. Wir werden das spätestens bei der Wahl nächstes Jahr sehen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt. Ich hoffe nur, das alles mit Recht und Ordnung und friedlich abgeht und nicht wieder wirtschaftliche oder nationalistische Interessen die Oberhand gewinnen. Es ist und bleibt spannend diese Entwicklung zu beobachten und ich hoffe, meine Frau und ich können uns irgendwann überlegen, ob wir unseren Lebensabend in der Ukraine verbringen wollen oder ehr in Deutschland (oder auf der Krim, warum nicht)....

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Umnee
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#26 Beitrag von Umnee » Dienstag 13. November 2018, 11:55

Hans0504 hat geschrieben:
Dienstag 13. November 2018, 11:32
ich hoffe, meine Frau und ich können uns irgendwann überlegen, ob wir unseren Lebensabend in der Ukraine verbringen wollen oder ehr in Deutschland (oder auf der Krim, warum nicht)....

Ich hoffe das ebenfalls - ich will in 15 Jahren in Rente gehen, und würde mir gerne vorher schon in der Ukraine ein Haus kaufen, und es zu meinem "Alterssitz" ausbauen. Am Meer wäre schön, vielleicht Richtung Odessa.

[smilie=ukr_prapor]

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#27 Beitrag von Handrij » Mittwoch 14. November 2018, 16:36

Nun, da es dir sonst keiner sagen will: Nach deinen beiden Krimreisen würde ich an deiner Stelle die Ukraine meiden. Paragraph 332-1 des Strafgesetzbuches stellt Reisen in die "temporär besetzten Gebiete" unter Verstoß gegen die Einreisevorschriften und mit dem Ziel dem ukrainischen Staat zu schaden unter Strafe. Darauf stehen drei Jahre Gefängnis. Wenn du an einen dir nicht wohlgesinnten Richter gerätst, dann würdigt er die Wiederholung und findet, dass du in einer organisierten Gruppe gereist bist, was die potenzielle Zeit in einem ukrainischen Knast auf acht Jahre erhöht. Also vielleicht solltest du dir das mit deinem "Alterssitz" noch einmal überlegen. Er könnte leicht dort sein, wo du garantiert nicht hin willst.
Die Bestimmungen des Strafgesetzbuches kannst du hier nachlesen:
http://zakon.rada.gov.ua/laws/show/2341-14

Sie gelten im Übrigen bereits seit April 2014.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#28 Beitrag von Hans0504 » Mittwoch 14. November 2018, 16:47

Das ist ja hinreichend bekannt und ich gehe mal davon aus, dass das Umnee auch weiß. Aber falls du es übersehen haben solltest, er sprach von in ca. 15 Jahren und bis dahin fließt noch viel Wasser den Dnjepr hinunter. Wer weiß schon was bis dahin alles kommt.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#29 Beitrag von Handrij » Mittwoch 14. November 2018, 16:49

Das möchte ich nicht ausschließen, aber das wird noch reichlich Wasser sein und zudem sollte man mit derartigen Reisen nicht hausieren gehen. Bisher sind nur Einreisesperren verhängt worden. Irgendwann werden sie ein Exempel statuieren.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#30 Beitrag von telzer » Mittwoch 14. November 2018, 19:09

solange Umnee keinen neuen Reisepass hat kann er das sowieso vergessen, meckern über die Ukraine aber den Altersruhesitz dahin verlegen---- Mann wie ist der drauf --- Aber hat ja noch 15 Jahre Zeit, bis dahin ist Putler Geschichte, egal wie , man wird schon einen Weg finden, und russische Okkupationen haben ein Ende.
Und Helmut , die echten Zahlen zum "Unabhängigkeits Referendum" konnte man bei irgendeinem russischen Institut oder Amt -- nachlesen.
Geschätzte Wahlbeteiligung 15% davon 85% dafür, tolle 90% - Russia Russia -
Ein Freund von mir, Deutscher, wohnt legal auf der Krim, hatte eine Tauchschule -- sagt ... lieber arbeite ich im Sommer in Deutschland als dort. Lohnt sich nicht mehr. Kaum Touristen, wenn nur Russen usw. Ausländer scheuen das Risiko und die fehlende Rechtstaatlichkeit ...

Sollte es erstmal gewesen sein...
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#31 Beitrag von Hans0504 » Mittwoch 14. November 2018, 19:53

Hm, telzer,
Was hälst du von der Variante:
Umnee reist mit normalem Visa nach Russland. Stempel im Pass von z. B. Moskauer Flughafen. Fahrt oder Inlandsflug zur Krim, Urlaub machen und wieder Inlandsflug oder Rückfahrt nach Moskau und Weiterflug nach Deutschland. Dann hat Umnee nur Stempel von Moskau im Pass, wenn ich mich nicht irre. Also hat er bei der Einreise keinen Hinweis, ob er auf der Krim war. Meine Frau und ich haben trotz einiger russischer Ein-und Ausreise-Stempel von Moskau und Sankt Petersburg noch nie Schwierigkeiten mit der Einreise in UA. Gesetz den Fall Umnee macht nicht weiter groß das ganze Publik, dann stellt sich die Frage, wer oder wie will man feststellen, ob derjenige die Krim besucht hat. Schließlich hat er das ja nicht unter seinem richtigen Namen und unter Nennung seiner Adresse in der Öffentlichkeit kundgetan. Das ist das eine.
Das andere ist nicht meckern über die Ukraine, sondern allen Dingen kritisch gegenüber stehen. Das tun wir in Demokratien für gewöhnlich und nennt sich Meinungsfreiheit. Ich kenne deinen Background nicht und es liegt mir fern jemanden persönlich zu beleidigen. Aber den Mund lasse ich mir von keinem verbieten. Und wenn Umnee etwas kritisiert, dann hat das ja nicht damit zu tun, dass man nicht doch auch viel Positives sieht. Ich denke weniger Emotionen sind manchmal ganz sinnvoll. Ich für meinen Teil habe mir trotzdem das ich mit einer Ukraina verheiratet bin genug Distanz gewahrt um auch mit meiner ukrainischen Verwandschaft und Bekannten sachlich zu diskutieren. Bei den meisten die ich kenne funktioniert das auch sehr gut, bis auf ein paar echt blöde Erlebnisse mit Nationalisten am Maidan. Die kannst du echt in die Tonne klopfen, da sie absolut nur Scheuklappen aufhaben und fremdgesteuert sind.
Schönen Abend allseits

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#32 Beitrag von Handrij » Mittwoch 14. November 2018, 20:10

Umnee hat mindestens dreimal Datenspuren hinterlassen - Fluggesellschaft, Autovermietung, Hotel. Überall könnten Leute gezielt die Daten von Ausländern sammeln und mit einem gewissen zeitlichen Abstand an den SBU verkaufen oder auch aus anderen Gründen die Daten weitergeben. Der SBU ist in jedem Fall heiß drauf ...
Ähnliche Datenabflüsse gab es auch schon aus DNR und LNR.

---
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#33 Beitrag von Hans0504 » Mittwoch 14. November 2018, 20:49

Hallo Hendrij,

Das ist ja Klasse. Ich bin heute schon zweimal deiner Meinung ;-)

1. Man muss und sollte nicht immer über alles in der Öffentlichkeit berichten. Sollte heißen: Der Gentleman genießt und schweigt.
2. Man hinterlässt immer und überall Spuren. Lässt sich nunmal nicht vermeiden. Aber deswegen immer mit Handicap durch die Welt reisen und Angst haben bringt auch nichts.

Im überigen halte ich Umnee nicht für „Systemrelevat“ (sorry Umnee 😂) und für völlig uninteressant. Wenn der SBU dich dran haben möchte, dann macht er sich alle Daten passend und das hat nichts mit dem SBU zu tun, das macht die NSA oder unser BND genauso. Nachprüfen kann das sowieso keiner. Dazu musst du noch nichtmal auf der Krim gewesen sein. Das ist leider so und du musst erstmal dann eine ganze Maschinerie anschmeißen um da wieder heile raus zu kommen. Frag mal den einen oder andere Deutschtürken, der nur mal seine Verwanten in der Türkei besuchen wollte. Also nichts typisches nur für die Ukraine.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#34 Beitrag von Hartmut » Mittwoch 14. November 2018, 22:01

Wie gesagt , wir raten die russische Halbinsel Krim über das russische Festland aufzusuchen . Der ukrainische Staatsterrorismus muss erst vor schwinden , zerstört werden . Wir reisen nicht durch die Ukraine ,da die allgemeine Sicherheit nicht gewährleistet ist.Wir haben auch noch vor die Ukrainische zu besuchen , bis wir den Boden wieder zurück übertragen bekommen , welcher uns zu steht. Vor Errichtung des ukrainischen Staatsterrorismus hatten wir uns im Interesse der territorialen Bevölkerung in der Region Luboml damit abgefunden , jetzt nicht mehr .Wir fordern die Ukrainische Administration auf unsere zig Hunderte von Hektar wieder zurück zu übertragen , da den Nachfahren dieser Boden gehört .Unsere Vorfahren mussten 1940 ihr Land unter Druck und Repressalien verlassen .Wir lehnen den Ukrainische Staatsterrorismus der nur Mord , Totschlag u.u. kennt und Vasallen der USA sind , ab.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#35 Beitrag von Umnee » Mittwoch 14. November 2018, 23:27

oh manno....: Überall Krieg.
Und wenn nicht mit Waffen, dann mit Worten.

Ich wollte das nicht. Ich wollte über meine Erfahrung berichten, und mir wird 3 Jahre Haft und SBU prophezeit - und plötzlich verstehe ich, wie Konflikte entstehen.
Ich muss mir das nicht antuen und verabschiede mich aus dem Forum...

Пока

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#36 Beitrag von Max1969 » Donnerstag 15. November 2018, 07:01

Solang Du Dich an Schwarz/Weiss haelst = poeses poeses Russland, gute gute Ukraine... dann ist alles gut hier.... So zumindest mein, voellig subjektiver, Eindruck.

Ich war selbst auf der Krim, habe dort gezielt mit "Krimlern" gesprochen, zu den Wahlen, Wahlbeteiligung, Situation jetzt/frueher.... Der ueberwiegende Teil (nein, nicht alle) geben eine voellig andere Situation wieder, als dies die Krim-Spezialisten hier im Forum zu tun pflegen.

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#37 Beitrag von Hans0504 » Donnerstag 15. November 2018, 08:25

👍 Max1969,
Wie recht du hast...
Hier sind seeehr viiiiele Experten!!!!
Sagst du deine Erfahrung oder Meinung wird die gleich und häufig agressiv niedergebügelt.
Gruß Hans

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#38 Beitrag von Hans0504 » Donnerstag 15. November 2018, 08:31

PS: Schade das Umnee gehen will. Aber ich kann Ihn schon ein wenig verstehen und das nachvollziehen. Nur davon laufen ist auch keine Lösung. 😟😢

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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#39 Beitrag von telzer » Donnerstag 15. November 2018, 15:46

Na ihr müsst es ja wissen, ihr werdet auf der Krim keine "abfällige Bemerkung über die totalitär regierenden Russen" erhalten bei der Androhung von 5 Jahre RussenGulak. Aber pascht schoo .
Vertreibung der Krimtataren wie unter Stalin, verschwundenen Journalisten, gut gibts auch in der Türkei, Zwangsräumungen um an Gründstücke und Häuser zu kommen.... diese Liste ließe sich unendlich fortführen.
Vielleicht solltet ihr euch seriösen Medien zuwenden und nicht von RT verdummen lassen, noch viel Spaß
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#40 Beitrag von Handrij » Donnerstag 15. November 2018, 16:43

Umnee hat geschrieben:
Mittwoch 14. November 2018, 23:27
oh manno....: Überall Krieg.
Und wenn nicht mit Waffen, dann mit Worten.

Ich wollte das nicht. Ich wollte über meine Erfahrung berichten, und mir wird 3 Jahre Haft und SBU prophezeit - und plötzlich verstehe ich, wie Konflikte entstehen.
Ich muss mir das nicht antuen und verabschiede mich aus dem Forum...

Пока
Tja, "der Klügere" hat offenbar nichts verstanden. Erst zweimal so tun, als ob es keinen Konflikt um die Krim gibt und nach dem Hinweis darauf, dass er gegen das ukrainische Gesetz verstoßen hat, zieht er beleidigt von dannen. Erwachsene Menschen sollten eigentlich die Folgen der eigenen Handlungen abschätzen können.

Für die anderen Mitlesenden noch einmal zur Warnung:
Jede Einreise über Russland auf die Krim ist aus ukrainischer Sicht illegal und kann mit Einreiseverbot bis zu Gefängnis bestraft werden! Wer also noch einmal in die Ukraine will oder muss, sollte das unterlassen!
Dass Kiew dabei keinen Spaß versteht, ist am Fall Scooter / H.P. Baxxter zu sehen. Die hiesigen Behörden haben sogar ein Auslieferungsgesuch an Deutschland gestellt! Deutschland liefert eigene Staatsbürger nicht aus, aber ein anderer ähnlich gelagerter Fall sollte allen illegalen Besuchern der Krim und des Donbass zu denken geben.
Im Februar 2017 hat Belarus einen Blogger mit russischer und israelischer Staatsbürgerschaft an Aserbaidschan ausgeliefert und der ist dann dort zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte über seine Reisen nach Bergkarabach 2011/2012 ausführlich berichtet, sich für die Unabhängigkeit von Bergkarabach ausgesprochen und war dann auf die Schwarze Liste der Aseris und die Interpol-Fahndungsliste gesetzt worden.

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Willi
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#41 Beitrag von Willi » Donnerstag 15. November 2018, 17:09

Heute wird die Interpol-Fahndungsliste kritischer gesehen da vermehrt Regimekritiker darauf landen. Solche missbräuchliche Verwendung wird soweit es geht unterbunden.

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Europäer
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Re: Einreise auf Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#42 Beitrag von Europäer » Freitag 23. November 2018, 18:25

Hallo,
Staatskanzleien verfolgen Interessen, doch als Bürger kann ich den Menschen auf der Krim zur Wiedervereinigung mit Russland nur gratulieren.
Doch ich habe ein ganz konkretes Anliegen:
Ich fliege nicht gern, möchte die Reise auf die Krim zu Land und Wasser absolvieren.
Der Weg um die Ukraine ist ein weiter, auch von Österreich weg.
Einfacher und bequemer schiene mir die Reise über Bulgarien oder Rumänien.
Weiss jemand, ob es von dort passable Fährverbindungen (Autofähren) nach Russland gibt.
Und wie lange ist man da unterwegs? Kosten für einen Camper? Kosten für ein Motorrad?
Ich bitte um Hinweise.
Vielen Dank

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Einreise Krim über Ukraine als deutscher Staatsbürger

#43 Beitrag von Vorkuta » Montag 15. April 2019, 21:30

lutwin52 hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 19:36
Oho . . . Das kann unerwartete Folgen haben.
Und welche wären das als Beispiel . . . NONO ?

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