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EURO 2012 sei nicht in einen politischen Fußball umzuwandeln – Financial Times - UI

#1 Beitragvon RSS-Bot-UI » Donnerstag 3. Mai 2012, 18:15

UkrInform
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Kiew, den 3. Mai /UKRINFORM/. Die Ausgabe Financial Times halte die Boykottierung des Fußball-Europameisterschaft bzw. den Entzug des Rechtes der Ukraine auf ihre Gestaltung für „nicht ganz korrekt“ bei der Erledingung der Lage, die als Folge der Inhaftierung der ex-Premierin Julia Tymoschenko entstanden ist.


Das schreibt Financial Times in ihrem redaktionellen Artikel vom 2. Mai.


„Als Protest (gegen Misshandlung von Julia Tymoschenko - Ukrinform) haben sechs europäische Anführer die Beteiligung am Europäischen Gipfel abgesagt, der nächste Woche in Jalta auf der Krim stattfinden soll. Die Aufrufe an die internationale Gemeinschaft über die Boykottierung des Fußball-Europameisterschaft bzw. den Entzug des Rechtes der Ukraine auf ihre Gestaltung seien ein nicht ganz richtiges Herangehen aus mehreren Gründen“, - steht es im Artikel geschrieben.


Erstens, so die Tageszeitung, seien „die einmaligen internationale Boykottierungen selten wirksam: die Boykottierung der Olympischen Spiele 1980 in Moskau nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan habe keine wesentliche Wirkung gehabt“. „Das Verbot der Beteiligung von südafrikanischen Sportlern an Wettkämpfen in den Apartheidzeiten konnte möglicherweise zur Änderung der Standlage beitragen, das waren aber langjährige internationale Anstrengungen“, - erinnert die Tageszeitung.


In derselben Zeit behauptet die Financial Times, „potentiell könnte man doch viel mehr gewinnen, wenn die Meisterschaft stattfinden wird. Sie würde von Millionen angesehen, was eine Chance den oppositionellen Kräften gewähren werde, weit außerhalb der Ukraine gehört zu werden“.


Die Tageszeitung lässt es zu, es würde kaum gelingen einen wesentlichen Einfluss auf Präsidenten Wiktor Janukowytsch auszuüben, indem wir der Ukraine die europäischen Meisterschaften entziehen werden. „Sein Regime war noch gleichgültiger im Falle der viel ernsthafteren Aussetzung des Abkommens über Freihandelszone mit der EU. Es verfolgt nicht nur Julia Tymoschenko weiter, sondern auch Dutzende ihrer Kampfgefährten, indem es zweifelhafte Anschuldigungen gegen sie vorbringt, die durch die Gerichte durchgestoßen werden, die als unabhängig kaum zu bezeichnen sind“, - heißt es im Artikel.


Die Verfasser betonen, die Verlagerung der UEFA EURO auf der letzten Etappe könne auch einen Präzedenzfall schaffen. „Falls die Ukraine als politisch unannehmbar anerkannt sein wird, was würde das denn für Wettkämpfe bedeuten, die bald in Russland und in Katar durchzuführen sind?“, - schreibt die Tageszeitung weiter.


Übrigens bedeutet das keinesfalls, so die Artikelverfasser, die UEFA EURO 2012 solle von Protesten frei sein. „Die europäischen Politiker könnten dem Janukowytsch ein starkes Signal richten, indem sie die Meisterschaft in der Ukraine meiden werden. Seine Handlungen sind mit europäischen Werten nicht unvereinbar, sie verschieben ihn immer ferner von dem durch ihn proklamierten Wunsch engere Beziehungen mit der EU einzuleiten. Politischer Boykott werde dem ukrainischen Präsidenten die Möglichkeit abnehmen, seine internationale Stellung bei den entscheidenden diesjährigen Parlamentswahlen zu beweisen“, - schließt die Tageszeitung nicht aus.


„Die EURO 2012 ist der Sport und nicht die Politik. Deshalb solle sie nicht zu jemandem politischen Fußball werden“, - fasst der redaktionelle Artikel in der Financial Times zusammen. (A)



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