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Gerald
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Euro-Konto in der Ukraine

#1 Beitrag von Gerald » Sonntag 17. Januar 2016, 23:05

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal ein wenig rumgestöbert aber kein aktuelles passendes Thema gefunden. So erstelle ich mal ein Neues.

Im Internet habe ich Zinssätze von Banken für Euro-(Spar)Konten in der Ukraine gefunden (z.B. von Raiffeisen). Das wäre natürlich sehr elegant um mein Geld in die Ukraine zu bringen und andererseits der Inflation der lokalen Währung auszuweichen.

Hat dazu jemand vielleicht bereits Erfahrungen mit so einem Savings Account in Euro bei einem internationalen Institut gemacht, das auch als Bank in der Ukraine zugelassen ist? Die Sicherheit der Anlage steht dabei natürlich deutlich im Vordergrund, die Spesen oder Zinssätze sind de facto weniger interessant.

Danke im Voraus!

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Handrij
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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#2 Beitrag von Handrij » Montag 18. Januar 2016, 09:17

Also generell gilt je niedriger der Zinssatz, desto geringer das Risiko, ok der war jetzt billig.
Ich hab ein paar Bekannte, die ab und zu für ein halbes Jahr mal Dollar länger anlegen, aber in der Regel führt niemand, der es nicht wirklich muss, seine Euro- oder Dollarkonten in der Ukraine. Die Einlagensicherung geht auch nur bis 200 000 Hrywnja, also etwa 7400 Euro gerade und auch da gibt es keine wirkliche Garantie.
Besser einer Bank in Deutschland/Österreich vertrauen, die gebührenfreies Abheben in der Ukraine ermöglicht. Da gibt es gerade einige Direktbanken mit Visa- oder Mastercard.

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Gerald
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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#3 Beitrag von Gerald » Montag 18. Januar 2016, 15:32

Danke Handrij für Deine Antwort, sehr nett.
Aber das ist keine Option. Ich möchte das Geld aus Österreich raus haben, dann hat auch keiner mehr Zugriff drauf ...
Mögliche Option wäre evtl. noch Kosice/Michalovce und ein slowakischer Euro Savings-Account/Festgeld. Aber das ist auch noch sehr nahe an Österreich und dann müsste ich dort erst vorübergehend Wohnsitz begründen, mich melden, etc.
Wenn man den Banken in Ukraine nicht vollständig vertraut, könnte ja eventuell eine internationale Bank eine Tochter in der Ukraine haben??

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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#4 Beitrag von Handrij » Montag 18. Januar 2016, 15:48

Gerald hat geschrieben:Danke Handrij für Deine Antwort, sehr nett.
Aber das ist keine Option. Ich möchte das Geld aus Österreich raus haben, dann hat auch keiner mehr Zugriff drauf ...
Mögliche Option wäre evtl. noch Kosice/Michalovce und ein slowakischer Euro Savings-Account/Festgeld. Aber das ist auch noch sehr nahe an Österreich und dann müsste ich dort erst vorübergehend Wohnsitz begründen, mich melden, etc.
Wenn man den Banken in Ukraine nicht vollständig vertraut, könnte ja eventuell eine internationale Bank eine Tochter in der Ukraine haben??
Auch in der Ukraine musst du einen Wohnsitz und eine Steuernummer haben, um ein Konto zu eröffnen.
Über den finanziellen Zustand der hiesigen Banken kannst du dich hier informieren: http://bank.gov.ua/doccatalog/document?id=23523715 Die Banken der Gruppe 1 sind quasi Systembanken und werden in jedem Fall gerettet, wenn noch was zu retten ist.

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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#5 Beitrag von tomku » Freitag 22. Januar 2016, 09:56

vom euro Konto in Ua kann ich nur abraten
1. die Gelder sind nicht gesichert, Sicherung gibt es nur für Hrivna Anlagen
2. Man kann immer nur den Gegenwert von 15000 Hrivna pro Tag abheben, im Moment ca. 550 eu, und dann bezahlt man noch für jede abhebung zwischen 0,5 und 1% an die Bank

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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#6 Beitrag von tomku » Samstag 23. Januar 2016, 14:02

und es kommt auch auf die Höhe des Betrages an den man anlegen will, und die länge der Laufzeit
wenn du mir verrätst was du vorhast kann ich vielleicht helfen
schreib ne pn

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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#7 Beitrag von Malcolmix » Samstag 23. Januar 2016, 14:11

Geld anlegen in der Ukraine. Da erinnere ich mal an den Grundsatz für Geldanlagen: Hohe Zinsen bedeuten ein hohes Risiko. Nur so als Hinweis für diejenigen, bei denen der Verstand aussetzt, wenn eine hohe Rendite versprochen wird...

Wenn wir schon dabei sind. Die ukrainische Einlagensicherung geht nur bis 200.000 Hryvna, wenn ich mich recht entsinne. Funktioniert die noch? Und wenn ja, weiß einer wie die überhaupt finanziert werden kann? Nach meiner Ansicht gibt es in der Ukraine zuviel Banken.

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Gerald
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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#8 Beitrag von Gerald » Samstag 30. Januar 2016, 09:31

Nochmal an alle Danke für die Tipps. Werde jetzt das Geld in der Slowakei parken, da habe ich es aus (A) Österreich draußen, (B) nicht weit um vor Ort Bankgeschäfte zu erledigen und (C) alles im Euro samt 100k € Einlagensicherung pro Bank. Als (D) obendrauf gibts auch noch mehr Zinsen als in D-A-CH

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Gerald
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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#9 Beitrag von Gerald » Samstag 30. Januar 2016, 09:34

tomku hat geschrieben:und es kommt auch auf die Höhe des Betrages an den man anlegen will, und die länge der Laufzeit
wenn du mir verrätst was du vorhast kann ich vielleicht helfen
schreib ne pn
Danke Tomku aber die skizzierten Anlageformen in D/A bringen nix, weil das Geld ja nicht im Lande bleiben soll. Immobilien brauchen einen Eigentümer (wenn schon nicht verbüchert) und bergen das Risiko von Miet-Nomaden und lästiger Dauerbetreuung/Nachvermietung etc.

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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#10 Beitrag von Mario Thuer » Samstag 23. Dezember 2017, 00:21

Handrij hat geschrieben: Besser einer Bank in Deutschland/Österreich vertrauen, die gebührenfreies Abheben in der Ukraine ermöglicht. Da gibt es gerade einige Direktbanken mit Visa- oder Mastercard.
Was meinst du denn damit?
Klar für die Abhebung berechnen die nix, nur die ukrainische Bank berechnet doch irgendwelche Gebühren.
Wenn man schon nicht den übertriebenen Wechselkurs der Bank nimmt fällt halt ein andere Gebühr an.

Oder gibt es da auch noch etwas anderes?

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Re: Euro-Konto in der Ukraine

#11 Beitrag von Handrij » Samstag 23. Dezember 2017, 22:42

Wenn die ukrainische Bank Gebühren berechnet, kannst du dir diese in der Regel bei diesen Banken zurückholen, die gebührenfreies Abheben versprechen. Mir ist aber bisher nur die Privatbank in dieser Hinsicht negativ aufgefallen. Somit werden diese Bankautomaten von mir gemieden.

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