PolitikDer Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#101 Beitrag von FEINDFLIEGER » Donnerstag 9. Juli 2015, 21:11

mbert hat geschrieben:
Malcolmix hat geschrieben:Und jetzt mal eine Warnung:

Wer mich persönlich hier als Faschist bezeichnet, hat mit einer Strafanzeige zu rechnen.
Danke, das war überfällig. Ich schließe mich dem direkt an. Es geht mir exakt so wie Dir.
Wer muß sich hier als Faschist beschimpfen/nennen lassen???
Ihr seid diejenigen,die dieses Wort nur allzu leichtfertig und schnell in die Tasten hauen!!!
Also: Was???
(An meinen Aussagen ändere ich nichts!!!)

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jac
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#102 Beitrag von jac » Donnerstag 9. Juli 2015, 21:14

Ich moechte mich dem auch anschliessen.

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#103 Beitrag von toto66 » Donnerstag 9. Juli 2015, 23:10

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
mbert hat geschrieben:
Malcolmix hat geschrieben:Und jetzt mal eine Warnung:

Wer mich persönlich hier als Faschist bezeichnet, hat mit einer Strafanzeige zu rechnen.
Danke, das war überfällig. Ich schließe mich dem direkt an. Es geht mir exakt so wie Dir.
Wer muß sich hier als Faschist beschimpfen/nennen lassen???
Ihr seid diejenigen,die dieses Wort nur allzu leichtfertig und schnell in die Tasten hauen!!!
Also: Was???
(An meinen Aussagen ändere ich nichts!!!)
Du schon,denn für dich gibt es keine Neonazis,Radikale oder sonstige Ratten in der Ukraine...
Wie soll ich sagen?
Gleich und gleich gesellt sich gern?
Mir persönlich ist das wurscht - du hast mir gezeigt,daß du genau so radikal denkst,wie die Deppen,über die wir hier debattieren...
ich lasse das in der Abfolge einfach mal unkommentiert stehen....

ich geb statt dessen was zu lesen:

Цивилизационные разборки

Не вызывает никаких сомнений, что на данный момент сетевую войну способны вести только США - против всего остального мира. Однако это не означает, что никакой иной геополитический центр не способен к сетевому ответу. Рассмотрим возможности ведения сетевой войны Россией в Европе и разберем, каким образом наша страна может использовать данную технологию.
...
Таким образом, признавая цивилизационный характер конфликта между Россией и Западом, мы ставим своей целью уничтожение Запада в его нынешнем варианте как цивилизации. Соответственно, прибегая к использованию уже имеющихся сетей, преимущество следует отдавать тем, которые сами по себе так или иначе направлены на разрушение современной европейской цивилизационной идентичности.
....
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#104 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 9. Juli 2015, 23:35

Ich muss es einfach nochmal herausheben. Nur damit alle wissen, womit wir es zu tun haben! Und wem und was FEINDFLIEGER und Anhänger hier das Wort reden!
Danke fürs teilen toto66!!!
toto66 hat geschrieben: ...
Таким образом, признавая цивилизационный характер конфликта между Россией и Западом, мы ставим своей целью уничтожение Запада в его нынешнем варианте как цивилизации. Соответственно, прибегая к использованию уже имеющихся сетей, преимущество следует отдавать тем, которые сами по себе так или иначе направлены на разрушение современной европейской цивилизационной идентичности.
....
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#105 Beitrag von toto66 » Donnerstag 9. Juli 2015, 23:43

Vielleicht hinzufügen muss man nochmal jene "Konferenz", auf die uns damals die Sonnenblume (glaube ich) aufmerksam machte.
Im Jahr 2012, zum Teil bekannte Namen unter einer uns heute bekannten Fahne zu einem uns heute schmerzlich bekannten Projekt:

«Донбасс в евразийском проекте»
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Die grosse Gefahr die von all dem ausgeht hat die "Welt" vor einem Jahr in einem Kommentar beschrieben:
Es gibt ein Russland rechts von Wladimir Putin
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Man muss allerdings sagen das Putin in Reaktion auf diese Gefahren selbst denkbar weit nach rechts aussen gerückt ist.

Richtig gut ist der nicht lange nach obigem erschienene Artikel in meinen Augen:
Putin in der Nationalismus-Falle
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Nationalismus in der Ukraine
....
Andere radikale Gruppen, die im Laufe des letzten Jahres während des Maidan und der militärischen Aggression Russlands gegen die Ukraine auffielen, sind der »Rechte Sektor«, die »Soziale Nationalversammlung«, der »Patriot der Ukraine« (ihr Vorsitzender Andrij Biletskyi wurde Mitglied des neuen Parlaments) sowie die Radikale Partei von Oleh Ljaschko, die bei den Parlamentswahlen 2014 etwa sieben Prozent der Stimmen bekommen hat.
Trotz der Radikalität der Ideologie dieser Gruppen, und in einigen Fällen sogar trotz neonazistischer und rassistischer Motive, haben unsere Experten Wjatscheslaw Lichatschev und Tanja Besruk (Gruppe zur Überwachung der Rechte der nationalen Minderheiten – Anm. der Redaktion) keine antisemitischen Aspekte in Rhetorik und Aktivitäten dieser Gruppen festgestellt, weder in der Maidan-Zeit noch während der Kämpfe im Südosten der Ukraine.
...
Allerdings beweisen die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl vom Mai dieses Jahres die niedrige Popularität der rechtsradikalen Parteien und Gruppen. Die beiden Anführer dieser Gruppen, Oleh Tjahnibok (»Swoboda«) und Dmytro Jarosch (»Rechter Sektor«), haben nur 1,2 und 0,7 Prozent der Stimmen erhalten, während ein Kandidat mit dem eindeutig jüdischen Namen Wadim Rabinowitsch 2,25 Prozent der Stimmen bekommen hat. Eine ähnliche Einstellung gegenüber den Rechtsradikalen zeigte sich bei den Parlamentswahlen im Jahr 2014, als die Zahl der Vertreter der genannten Parteien im neuen Parlament sank.
Außerdem haben Vertreter der neuen Regierung – der Präsident und der Ministerpräsident – mehrmals erklärt, dass sie keine antisemitischen und fremdenfeindlichen Vorfälle in der Ukraine dulden werden. Die Gründung des Instituts des Beauftragten für ethnische Politik im Ministerkabinett im Juni 2014 und der entsprechenden Positionen und Abteilungen im Außenministerium, im Staatssicherheitsdienst, im Innenministerium und in der Generalstaatsanwaltschaft bestätigen die Bemühungen der neuen Regierung, Xenophobie und Antisemitismus in der Ukraine entgegenzuwirken.
Es kann auch sein, dass der Rückgang der antisemitischen und anderer fremdenfeindlicher Aktivitäten in der Ukraine in den letzten Jahren erst vorübergehenden Charakter hat und in erster Linie eine Massenreaktion auf die Versuche Russlands darstellt, die Bewegung der Ukraine in Richtung Europa, die weitere Demokratisierung des Landes und die Durchführung der Antikorruptions- und anderer Reformen zu behindern. Aus meiner Sicht sollten jedoch die positive Maidan-Energie und die Hingabe der ukrainischen Freiwilligenbataillone, die den Vormarsch der russischen Armee aufgehalten und den Konflikt im Südosten der Ukraine auf diese Region begrenzt haben, sowie eine aktive Beteiligung der ukrainischen Juden an diesen Ereignissen und Prozessen in der nächsten Zeit zu einem niedrigen Niveau des Antisemitismus in der Ukraine führen.
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#106 Beitrag von FEINDFLIEGER » Freitag 10. Juli 2015, 21:25

Malcolmix hat geschrieben:
Ich kann Dir mehr Artikel verlinken. Und jetzt mal eine Warnung:

Wer mich persönlich hier als Faschist bezeichnet, hat mit einer Strafanzeige zu rechnen.

Ich bin es einfach leid. Ich sehe das als Beleidigung an, da sie jeglicher Grundlage entbehrt. Sieh Dich also vor. Anders sehe ich keine Möglichkeit, die Inflation dieser Beschimpfungen einzudämmen.
Und jetzt machen wir das genau so,wie du es willst: (Deine Idee!) Ich habe damit kein Problem - kann das auch bezahlen - wenn ich wollte und den Ausgang kenne...
Darüber lache ich!
Ich sage immer: Beleidige mich minder,als du dich selbst siehst - und du hast immernoch verloren!

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#107 Beitrag von Malcolmix » Freitag 10. Juli 2015, 22:06

FEINDFLIEGER hat geschrieben:Und jetzt machen wir das genau so,wie du es willst: (Deine Idee!) Ich habe damit kein Problem - kann das auch bezahlen - wenn ich wollte und den Ausgang kenne...
Beschäftige Dich mal mit Inhalten. Zum Beispiel mit totos Beitrag:

http://forum.ukraine-nachrichten.de/fas ... ml#p103006

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#108 Beitrag von FEINDFLIEGER » Freitag 10. Juli 2015, 22:30

Ich beschäftige mich dann doch lieber mit dem,was ich so in der Ukraine sehe und erlebe.
Fortsetzung folgt...

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#109 Beitrag von toto66 » Freitag 10. Juli 2015, 23:02

Sicher, weil du auch in und von der Ukraine so viel siehst und erlebst... ROFL

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#110 Beitrag von Malcolmix » Samstag 11. Juli 2015, 01:25

FEINDFLIEGER hat geschrieben:Ich beschäftige mich dann doch lieber mit dem,was ich so in der Ukraine sehe und erlebe.
Fortsetzung folgt...
Ich bin gerührt ob Deines Fachwissens. Ich war schon zwei Wochen lang nicht mehr in der Ukraine...

Aber mit anderen Argumenten belastest Du Dich nicht wirklich, nicht wahr? Teile Dein Fachwissen doch mal mit uns. Ich will was lesen.

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#111 Beitrag von mbert » Samstag 11. Juli 2015, 09:32

Ziemlich auf den Punkt bringt die Sache hier Andreas Umland:
I tend to agree with much of what Alexander Motyl argues below, especially with his distinction between historical memory peculiarities, and historical research results. While temporarily Bandera & Co. were manifestly fascist or “Ustashist,” as Oleksandr Zaitsev (Олександр Зайцев) puts it, they are not seen as such by many Ukrainians today. (On Banderite fascism, see recent or forthcoming scholarly publications by comparativists Per Rudling, Grzegorz Rossolinski-Liebe, Ivan Gomza, and others.) Self-ascribed contemporary "Banderovtsy," especially in Western Ukraine, will frequently not be even moderately ethno-nationalistic, but merely patriotic and some actually anti-nationalistic. While Bandera was anti-liberal, today's Ukrainian liberals may affirmatively refer to him as a freedom fighter, and happily use OUN/UPA slogans or symbols.

Such cognitive dissonance is not unusual: US American patriots do not like to always remember George Washington's slaves. Lutheran Germans often choose to ignore Martin Luther's antisemitism. Ukrainian patriots like to forget about the OUN's crimes. Much ado about nothing? No: (a) Bandera & Co. are not all-Ukrainian idols, and (b) they are a foreign policy problem.

(a) The Banderite type of nationalism is unsuitable for "rozbudova natsii," for building a Ukrainian political nation. Many Russian-speaking Ukrainians see the historical Banderites not as national heroes, but as national traitors who fought against the Red Army while it was driving back the Wehrmacht and SS. Not without justification, they remember the historical Banderites as terrorists who killed not only armed enemies, but also non-nationalistic civilians (as well as ultra-nationalistic competitors).

(b) For Ukraine's best foreign friend, Poland, the heroization of the historical Banderites is deeply disturbing because of the 1943 Volyn massacre. For the EU country that is perhaps most important to Ukraine, Germany, idolization of Nazi collaborators, such as Roman Shukchevych, is unacceptable. For Jews around the world, including in the US, apologies for the anti-Semitic OUN are unbearable. For Ukraine's deadliest enemy, the Kremlin, the dark pages in the history of the OUN and UPA are convenient tools in its "divide et impera" policies in Eastern and Southern Ukraine.

Ukrainian memory policies, concerning Bandera & Co., do not make sense. While these policies may be driven by patriotic motives, they create more problems for the Ukrainian state than they solve. They de- and not construct the Ukrainian nation. In spite of their anti-imperial rhetoric, these memory policies inadvertently support rather than counter Putin's attempt to dissolve Ukraine. There are other heroes, whether real or imagined, in Ukraine's history textbooks who also suffered or died for Ukraine - princes, Cossacks, priests, dissidents, writers, politicians etc. - and whose biographies are better reference points for all-Ukrainian nation building than Bandera & Co.
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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#112 Beitrag von toto66 » Sonntag 12. Juli 2015, 11:13

Ein gutes Gespräch im Deutschlandradio Kultur, das man hier nachlesen oder nachhören kann:

"Die größte humanitäre Krise seit dem Zweiten Weltkrieg"
Andrij Waskowycz im Gespräch mit Gesine Dornblüth

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#113 Beitrag von Sonnenblume » Montag 13. Juli 2015, 17:36

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#114 Beitrag von retlaw » Montag 13. Juli 2015, 21:22

Dicker hat geschrieben:[smilie=dash2.gif] DANCE ]:-} =]]]]> König der Dummwisserei
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#115 Beitrag von Sonnenblume » Montag 13. Juli 2015, 21:36

retlaw hat geschrieben:
Dicker hat geschrieben:[smilie=dash2.gif] DANCE ]:-} =]]]]> König der Dummwisserei
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Warum hoere ich hier eigentlich nicht die Lieblingsfrage von deinesgleichen? " Wem nützt es? "

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#116 Beitrag von Malcolmix » Montag 13. Juli 2015, 21:39

Dieser Beitrag strotzt vor dümmlichen Behauptungen.

- Vom Westen finanziert ist die erste haltlose Behauptung
- An den Protesten im Winter 2014 waren Millionen beteiligt (es wurde ja nicht nur auf dem Majdan demonstriert), der Pravij Sektor hatte damals keine 5000 Mitglieder und war eh nur ein loser Zusammenschluß. "Auf Seiten der Euromajdaner" ist daher eine Formulierung, die ich nur als Witz ansehen kann

Wenn also ein Artikel schon mit zwei so offensichtlichen Dummheiten im ersten Absatz daherkommt, wie ernst kann man dann den Rest nehmen?

Okay:

"Kommt einem vom Donbass bekannt vor. Gerüchte liegen in der Luft, rechtsextreme Freiwilligenheiten hätten die Front Richtung Hinterland verlassen"

Das galt als Vorwand seitens Russlands. Von daher sollte man das Geschwafel vielleicht doch ernst nehmen. Bereitet da wieder der gierige Nachbar was vor?

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#117 Beitrag von Malcolmix » Montag 13. Juli 2015, 21:47

retlaw hat geschrieben:Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Ach ja. Schade, daß Russland die Webcams in den Wahllokalen abschafft. Von dort kamen immer so lustige Videos von den Wahlen:

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#118 Beitrag von zwick1 » Mittwoch 15. Juli 2015, 10:07

Malcolmix hat geschrieben:Und jetzt mal eine Warnung:

Wer mich persönlich hier als Faschist bezeichnet, hat mit einer Strafanzeige zu rechnen.

Ich bin es einfach leid. Ich sehe das als Beleidigung an, da sie jeglicher Grundlage entbehrt. Sieh Dich also vor. Anders sehe ich keine Möglichkeit, die Inflation dieser Beschimpfungen einzudämmen.
damit kannst du vielleicht deine Oma beeindrucken.

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#119 Beitrag von mbert » Mittwoch 15. Juli 2015, 19:16

zwick1 hat geschrieben: damit kannst du vielleicht deine Oma beeindrucken.
[mbert moderiert:] das ist nicht die Art, auf die wir hier miteinander umgehen wollen.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#120 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 16. Juli 2015, 10:25

Die Faschisten wieder in Aktion:
Bei einem Artilleriebeschuss des Dorfes Kodema, in der Region Donezk, sind einige Zivilisten getötet worden. Wie die Pressestelle der Antiterror-Operation am Donnerstag mitteilt, nahmen die russisch-terroristischen Einheiten vorsätzlich das Dorf mit 152 mm Geschützen unter Beschuss.
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#121 Beitrag von toto66 » Freitag 17. Juli 2015, 19:07

Über die Wahrnehmung des Faschismus

Der ukrainische Anarchist Shiitman, der wegen seiner Provokationen gegen die inzwischen entmachtete ukrainische „Moralkommission“ mehrere Monate im Straflager saß, kommentiert die Sorglosigkeit, mit der viele Ukrainer während und nach dem Maidan auf rechtsradikale Strömungen geblickt haben. Eine Sorglosigkeit, die erst mit den jüngsten gewaltsamen Zustammenstößen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und dem „Rechten Sektor“ in der Westukraine Risse bekommt. Aber auch die europäische Linke besitzt blinde Flecken.
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#122 Beitrag von toto66 » Sonntag 19. Juli 2015, 11:39

Lviv beginnt sich seiner jüdischen Wurzeln zu erinnern:

Львів згадав про єврейське коріння
Масштабне відновлення пам`яті про львівських євреїв почалось із середмістя

Завдяки ініціативі істориків у Львові починають відновлювати єврейську спадщину. У колишньому єврейському кварталі будуть створені спеціальні місця пам’яті на місці зруйнованих синагог. Замість літніх майданчиків та занедбаного пустиря відкриють меморіальний сквер. Львів’яни та гості міста нарешті зможуть побачити відому «Золоту Розу», яка зараз захована за металевим парканом.

…Днями між вулицею Староєврейською та площею Арсенальною відкрилась виставка американського фотографа Джейсона Франциско «Золота Роза». Вона стала першою публічною подією проекту «Простір Синагог: єврейська історія, спільна спадщина та відповідальність»
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#123 Beitrag von toto66 » Montag 20. Juli 2015, 23:34

Kürzlich erfreute uns deer feindflieger irgendwo mit der gewagten Feststellung, das die Regierung der Ukraine das Vertrauen des Volkes schon längst verloren hätte. Hier nun die Ergebnisse der aktuellen "Sonntagsfrage":

БПП і "Батьківщина" виграли б вибори в Раду

Партії "Блок Петра Порошенка" та "Батьківщина" виграли б вибори у Верховну Раду, якби вони відбулись в середині липня.
Про це свідчать дані опитування КМІСу.
Так, якби вибори до Верховної Ради проходили у середині липня, то у них взяли б участь 56% опитаних.
За таких умов партії отримали б на виборах такі результати:
БПП – 13,3% від усіх громадян віком від 18 років (23,5% голосів тих, хто прийде на вибори);
"Батьківщина" - 12,8% (22,7%);
"Самопоміч" – 6,8% (12,2%);
Радикальна партія Олега Ляшка - 5,8% (10,2%);
"Опозиційний блок" - 4,1% (7,2%);
"Громадянська позиція" - 3,1% (5,5%);
"Правий сектор" - 3% (5,4%);
ВО "Свобода" - 2,2% (3,9%);
"Народний фронт" - 1,6% (2,8%);
Інші політичні сили отримали б менше 1,5% голосів.
...
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Malcolmix
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#124 Beitrag von Malcolmix » Dienstag 21. Juli 2015, 00:43

Boah. Svoboda versinkt endgültig in die Bedeutungslosigkeit. Ihr Job als Schreckgespenst für Janukovich ist ja auch erledigt...

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toto66
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#125 Beitrag von toto66 » Dienstag 21. Juli 2015, 23:22

Weil es hier trotz seiner auch symbolischen Bedeutung übersehen wurde: Russland hat in Georgien das annektierte Gebiet bei Nacht und Nebel erweitert. Die imperiale Politik des kreml kennt keine Zügel mehr. Hier ein sehr emotionaler Artikel dazu:

Wie Russland schleichend Georgien annektiert

Als ich am 13. Juli in meiner Studentenwohnung in Köln im 22. Stock eines der größten Wohnhäuser Europas - im Unicenter aufwachte und meinen Laptop anschaltete, wurde ich durch eine Meldung schlagartig hellwach gerüttelt. „Russland hat die Okkupationslinie im Bezirk von Gori (georgische Stadt) weiter ins Innere Georgiens verschoben und sogenannte Grenzschilder errichtet" - lautete der erste Satz.

Für viele Menschen sollte der Satz vielleicht nicht viel heißen, aber für mich als Georgier war es eine Nachricht, die mich zutiefst erschütterte. Es kamen die Erinnerungen aus meiner Kindheit, aus der nahen Vergangenheit hoch und das sind keine schönen Erinnerungen. Um zu wissen, warum dies der Fall ist, muss man die Hintergrundgeschichte kennen.

Georgien, nachdem das Land 1921 von den Bolschewiki gewaltsam okkupiert und in die Sowjetunion eingegliedert wurde, wurde unmittelbar nach dem Zerfall der Sowjetunion Schauplatz der ethno-territorialen Konflikte. Die Konflikte hatten ihrerseits vor allem mit der Nationalitätenpolitik der Bolschewiki, aber auch mit der innenpolitischen Lage Georgiens und Interessen der Russischen Föderation zu tun. Russland unterstützte Separatismus in den abtrünnigen georgischen Gebieten - Abchasien und der Zchinvali-Region (Südossetien).
...
Die russischen Militärkräfte, die in der Zchinvali-Region und in Abchasien gegen den Willen des georgischen Staates stationiert sind, haben am 10. Juli die de facto Grenze ein weiteres Mal zwischen Zchinvali-Region und dem georgischen Kernland in einem Dorf für 1,5 km, in dem anderen für ca. 400 Meter verschoben und s.g. Grenzschilder errichtet.

Felder und Ernten vieler Dorfbewohner blieben hinter der neuen Okkupationslinie. Einige Familien wachten am Morgen in ihrem Haus, aber hinter der Okkupationslinie, das heißt auf besetztem Gebiet wieder auf, ohne Ankündigung. Dies alles geschieht auf dem Territorium eines souveränen Staates, der aber zu schwach ist, dieser Verletzung der eigenen Souveränität etwas entgegen zu setzen.
...
Der Grund, dass Russland einen Stacheldrahtzaun in Georgien baut, Krieg gegen die Ukraine führt und Grenzschilder errichtet, liegt meiner Meinung nach weniger an den Bestrebungen Moskaus, den Großmachtstatus, wie während des Kalten Krieges (Sowjetunion), wieder herzustellen. Aus meiner Sicht ist es die Angst der Eliten vor der Modernisierung der russischen Gesellschaft, die Russlands Regierung antreibt. Da sie dadurch Machtverlust befürchten.

Um den Prozess der Modernisierung zu verhindern und die Probleme zu verstecken, werden historische Traumata und Bilder instrumentalisiert, in dem es oft auf die Größe und Stärke des russischen Zarenreiches oder der Sowjetunion seitens der russischen Führung eingegangen wird.

Aus diesen Gründen passt die demokratische Entwicklung Georgiens nicht in das russische Schema.

Und aus diesen Gründen wird die schleichende Okkupation eingeleitet, um den von Putin erfundenen Imperialismus in Form der Eurasischen Union zu füttern. Auch die Mehrheit der jungen Menschen in Georgien und ihre Gedanken passen nicht in das russische Modell eines Staates, dessen Funktionalität von den Geheimdiensten und der Unterdrückung demokratischer Werte abhängt.
....
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Georgier protestieren gegen “schleichende Okkupation durch Russland”
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Aber wahrscheinlich hat Putler in Georgien auch Millionen Faschisten entdeckt...

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Sonnenblume
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Re: Der Faschismus-Vorwurf an die Ukraine nur ein Vorurteil?

#126 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 22. Juli 2015, 10:04

toto66 hat geschrieben:...
Der Grund, dass Russland einen Stacheldrahtzaun in Georgien baut, Krieg gegen die Ukraine führt und Grenzschilder errichtet, liegt meiner Meinung nach weniger an den Bestrebungen Moskaus, den Großmachtstatus, wie während des Kalten Krieges (Sowjetunion), wieder herzustellen. Aus meiner Sicht ist es die Angst der Eliten vor der Modernisierung der russischen Gesellschaft, die Russlands Regierung antreibt. Da sie dadurch Machtverlust befürchten...
Ich denke, da treffen sich für den Kreml 2 gleichwertige Gründe.
Was mich auch maßlos ärgert, ist die Nichtreaktion der internationalen Gemeinschaft. Sind das die ersten Auswirkungen des "Irandeals" und wenn ja, worauf können wir uns dann noch in der Ukraine gefasst machen?

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