Ukrainische Nationale NachrichtenagenturDie Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

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Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#1 Beitrag von RSS-Bot-UI » Donnerstag 5. Juni 2014, 15:15

Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell und die Verabschiedung des heutigen Gesetzes über Stärkung der Verteidigungsfähigkeit sei kein Vorwand für seine Nicht-Ausrufung... 
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ukrainelove
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#2 Beitrag von ukrainelove » Freitag 6. Juni 2014, 00:25

Noch nicht genug Blut vergossen?

Hat niemand den Mut zur Wahrheit und zum Eindämmen der Gewalt?
Bremst die Ultranationalisten und Faschisten! :-||
Niemals wird Frieden kommen im Donbass, wenn Bomben fallen und mit Raketen geschossen wird.
Man kann einen Esel zum Wasser bringen, nicht aber zum Trinken zwingen.

Friedensangebote von Kiew würden helfen, nicht Bomben.
Poroschenko ist auch nur ein Oligarch, denkt an seine Geschäfte und geht über Leichen.
Das habt Ihr gewählt! NONO



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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#3 Beitrag von Handrij » Freitag 6. Juni 2014, 00:29

ukrainelove hat geschrieben:Das habt Ihr gewählt! NONO
Wer ist "ihr"? Zur Erinnerung: hier schreiben zumeist Staatsbürger Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, die sich zwar für die Ukraine interessieren, aber in keiner Weise Einfluss auf die Politik nehmen können.

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selfmade
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#4 Beitrag von selfmade » Freitag 6. Juni 2014, 02:36

ukrainelove hat geschrieben:Hat niemand den Mut zur Wahrheit und zum Eindämmen der Gewalt?
Wenn das ein Spruch-Battle werden soll, bitteschön:
Selbst die schlimmste Wahrheit ist besser als die beste Lüge.
ukrainelove hat geschrieben:Poroschenko ist auch nur ein Oligarch, denkt an seine Geschäfte und geht über Leichen.
Die Schlammschlacht gegen Poroschenko ist hiermit eröffnet...

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Anna Kraus
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#5 Beitrag von Anna Kraus » Freitag 6. Juni 2014, 09:45

Angesichts der brutalen Gewalt dieser bezahlten multimillitanten Söldner, die sich über die russ./ukr. Grenze mit moderner Waffentechnik ausgestattet, in die Ukraine einschleusen...von ukrainischen Staatsbürgern Flüchtlingsgeld kassieren, Kinder als Schutzschilde benutzen, Bürger zu erschiessen in Kauf nehmen, Gebäude zerstören, Geiseln nehmen und ukrainische Offiziere erschiessen wollen u.v.m. wird leider wohl Kriegsrecht für Donbass ausgerufen werden müssen. Kriegsrecht beinhaltet die Aussetzung verfassungsmäßigen Rechts und Notstandsregelungen für die Erhaltung verfassungsmäßiger und völkerrechtlicher Staatsrechte.
Bis heute sollen Generäle und Minister die Notstandregelungen unter Kriegsrecht für die Ukraine ausarbeiten.

Ukrainelove... es ist noch nicht genug Söldnerblut geflossen, wenn du so fragst. NEA

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eurojoseph
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#6 Beitrag von eurojoseph » Freitag 6. Juni 2014, 13:45

ukrainelove hat geschrieben:Noch nicht genug Blut vergossen?

Hat niemand den Mut zur Wahrheit und zum Eindämmen der Gewalt?
Bremst die Ultranationalisten und Faschisten! :-||
Niemals wird Frieden kommen im Donbass, wenn Bomben fallen und mit Raketen geschossen wird.
Man kann einen Esel zum Wasser bringen, nicht aber zum Trinken zwingen.

Friedensangebote von Kiew würden helfen, nicht Bomben.
Poroschenko ist auch nur ein Oligarch, denkt an seine Geschäfte und geht über Leichen.
Das habt Ihr gewählt! NONO



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russonazi hau ab !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!111

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telzer
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#7 Beitrag von telzer » Freitag 6. Juni 2014, 16:27

@ ukrainelove , haben Sie sich im falschen Forum angemeldet ?
Der Nick läßt eigentlich auf was Anderes schließen NEA
Und wer hat mit dem Abschuß von Flugabwehrraketen angefangen ?

Werden Sie nach Anzahl der Silben bezahlt, dann werden Sie hier nicht reich.

Also nutzen Sie , Account deaktivieren und danach Registrierung löschen ,
bitte seien Sie so nett danke für Ihr Verständnis .
Von Gästen wie Ihnen haben wir hier schon genug.
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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ukrainelove
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#8 Beitrag von ukrainelove » Samstag 7. Juni 2014, 01:26

@ eurojoseph
Starker Auftritt von Dir mit solchen Titilierungen.
Ist wohl in EU-Kreisen so üblich, Andersdenkende als Nazi´s abzustempeln.
(Wenn hier nur Deutsche, Schweizer und Österreicher bloggen, dann verbuddelt Euch alle in ein tiefes Loch)

@ Anna Kraus
Es ist kaum zu glauben, dass eine Frau solch einen Hass entwickeln kann, weshalb?
Nebenbei, all diese von Dir angeführten ¨Tatsachen¨ sind ein Spiegelbild der Realität, nämlich genau anders herum.
Du kannst nichts dafür, weil Du wirklich nur die Propaganda Deines geliebten Landes siehst und ein vorbehaltloser Medienkonsument bist..

@ ALLE
Mag sein, dass es auch redliche Maidandemonstranten gab, jedoch selbst jetzt sind die Sneiper nicht benannt worden.
Es gibt unendlich viele Beweise für die Untaten von Swoboda, Banderas, Rechtem Sektor und die Zusammenarbeit mit dem ¨Godfather of Peace¨ den USA, CIA, ACADEMY und so weiter. Aber das alles wollte Ihr ja nicht hören und verschliesst die Augen davor.
Wenn die ukrainische Übergangsregierung damals einen UN-Hubschrauber benutzt und auf Donbass-Bürger damit schießt, die UN deswegen eine Untersuchung einleitet, das bestätigt und verurteilt, dann sind das Fakten!!! [smilie=kosak_5]

@ telzer
Wer anfing mit Flugabwehrraketen zu schiessen, hatte ein Ziel! (Kleine Eigentor von Dir)

Angriffsflugzeuge oder Hubschrauber die auf Zivilisten und miserabel ausgerüsteten ¨Separatisten¨ schossen!
Das findet die allgemeine Zustimmung der desinformierten Bürgermehrheit.
Mittlerweile unterstellt man ja regelrechte Waffentransporte in großem Stil mit hochmodernen Waffen, was aber typisches Propagandawerk ist um Russland noch böser darzustellen und kriegsangst zu schüren.
Man geilt sich super an der Entführung von ¨OSZE - Mitarbeitern¨ durch böse Separatisten auf, weil es den bösen Russen darstellt, verschweigt aber unter UA-Fan´s wahrscheinlich bis jetzt, dass die OSZE-Typen ohne Auftrag der OSZE dort waren.
¨Separatisten (Terroristen) verhindern die Ausreise von 400 Waisenkindern¨. Glaubt Ihr wirklich so ein Sch...?
¨Grenzsoldaten verlassen ihren Grenzposten und fliehen auch nach Russland¨. Von solchen Vaterlandsverätern hat ihr noch nichts gehört oder lehnt es als Propaganda ab.

Aber was rede ich da, Ihr seid ja alle bezahlt oder bedröhnt.
Odessa waren die Russen, weil Ihr nie die Beweise gesehen habt.
(Verbrannte Gesichter, Kleidung, Holzmöbel und Gardinen ohne Brandspuren geben Euch nicht zu denken?)
(Mit Kabel erdrosselte, hochschwangere Putzfrau, rücklings auf einem Schreibtisch liegend, nie gesehen?)
Mariupul sagt Euch nichts, auch nicht, dass Y. Timoschenko zu Schläger-Attacken auf Kriegsveteranen zum 09.Mai angestiftet hat.
Verherrlichungen und Aufmärsche anlässlich der Geburtstage von Stepan Banderas oder A. Hitler sind für Euch vollkommen in Ordnung, auch wenn irgend jemand schrieb: ¨wider Faschismus¨ und sich alle Normalbürger natürlich davon distanzieren.
Die Regierung denkt da anders.
Wie auch damals Hitler, benutzt man die Nationalisten der Ukraine um die Drecksarbeit für die Regierung zu machen.
Beweise gibt es genug, aber die wird Euch ja vorenthalten, oder Ihr wollt die Wahrheit nicht sehen, weil sie unbequem ist.

In diesem Sinne: Auf in die EU, auf in die NATO mit der Ukraine.
Man wartet hier auf Euch, hier fliessen Milch und Honig und hier verdient man sein Geld im Schlaf.

Obama und die NATO beschützen die ganze Welt.
NATO = Nord_Atlantic_Terror_Org. (We only bomb for peace)

Die NATO hat noch keinem Land der Welt Demokratie und Frieden gebracht und kein Land der Erde hat in Friedenszeiten so viele Kriege geführt wie die USA.

Fakten, Fakten, Fakten, denkt mal darüber nach, oder:
Träumt ruhig weiter von Frieden und ¨Demokratie¨mit dem in euch ruhendem Gewaltpotenzial und Hass.

Asche über Euer Haupt.

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Malcolmix
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#9 Beitrag von Malcolmix » Samstag 7. Juni 2014, 11:36

Die Separatisten sind allerdings zu einem nicht geringen Anteil aus Rußland. Und Kämpfer gegen den Faschismus sind sie ebenso wenig, da unter ihnen ein erklecklicher Anteil Rassisten zu finden sind. Abgesehen davon: Wie würde Rußland vorgehen, wenn sich ein Teil des Landes abspalten will? Schon mal darüber nachgedacht?

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caMi
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#10 Beitrag von caMi » Samstag 7. Juni 2014, 12:40

Ukraine"love", du bist das Geld nicht wert, kann man sich bei deinem Geldgeber beschweren über deine völlig überzogenen und damit unglaubwürdigen Beiträge? Gib dir bitte mehr Mühe!

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ukrainelove
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#11 Beitrag von ukrainelove » Sonntag 8. Juni 2014, 00:10

caMi hat geschrieben:Ukraine"love", du bist das Geld nicht wert, kann man sich bei deinem Geldgeber beschweren über deine völlig überzogenen und damit unglaubwürdigen Beiträge? Gib dir bitte mehr Mühe!
Hallo caMi.
Von ¨völlig überzogen¨ kann hier keine Rede sein.
Offenbar fehlen Dir neutrale, nicht russische Internetquellen, denen man keine Russenpropaganda unterstellen kann.
Dort findet man die andere Seite der Geschichte, sofern man sie vertragen kann.

Ich kann hier mal kurz aushelfen mit Webseiten von ¨Wordpress.com¨ zum Beispiel:
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Sicher gibt es noch bessere Webseiten, jedoch kann ich nicht alle auflisten, weil mich der Editor zu schnell rauskickt, wenn ich zu lange nicht aktiv schreibe.
Wenn man das englische nicht scheut, findet man sogar kritische amerikanische, bzw. canadische Stimmen, sh:
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Man muss jedoch auch Mut zur Wahrheit haben und nicht alles glauben, was uns die Medien präsentieren.
Etwas eigene Nachforschung sollte man schon betreiben, bevor man sich so weit aus dem Fenster lehnt wie manch einer in diesem Blog.

Ganz nebenbei gesagt:
Ich sehe keine Veranlassung Euch allen Beweise zu erbringen um mir um euretwillen mehr Mühe zu geben.
Solange man von ¨Blog-Aktivisten¨ beschimpft wird, weil man geistig nicht beschränkt ist, sind diese für mich keinen Deut besser als ein ein Poroschenko, dem heute ein Zepter überreicht wurde wie einem König, der Krisenlösung verspricht und damit mehr Bomben und Gewalt gegen das eigen Volk meint.

Armes Volk

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Wladi_Mir
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#12 Beitrag von Wladi_Mir » Sonntag 8. Juni 2014, 00:56

"ukrainelove"
Entschuldigung, aber ich würde mir erlauben deine Beiträge zu ergänzen.

Es ist doch wirklich erstaunlich dass KEINER Mitglied von heutige "Demokratisch" gewällte Ukrainische Regierung, hat sich um Schicksal der Flüchtlinge gekümmert, vor dem Luftangriffe wie auch danach.
Dafür haben die aber versucht die Angreife zu vertuschen oder dem anderen „in die Schuhe zu schieben“.
Es zeigt doch schön deutlich, das heutige Regierung von Ukraine, kein große unterscheid zu seinem Vorgänger darstellt, mit einfache Wörter: eine Verbrecher ist durch andere ersetzt worden (aber der Zweite ist uns lieber, weil er macht was wir sagen).

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ukrainelove
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#13 Beitrag von ukrainelove » Sonntag 8. Juni 2014, 01:18

Malcolmix hat geschrieben:Die Separatisten sind allerdings zu einem nicht geringen Anteil aus Rußland. Und Kämpfer gegen den Faschismus sind sie ebenso wenig, da unter ihnen ein erklecklicher Anteil Rassisten zu finden sind. Abgesehen davon: Wie würde Rußland vorgehen, wenn sich ein Teil des Landes abspalten will? Schon mal darüber nachgedacht?
Hallo Malcolmix.
Zur Frage: ¨Wie würde Russland vorgehen, wenn sich ein Teil des Landes abspalten will¨
Siehe Geschichte: UDSSR / GUS / Russische Föderation
Wie viele Staaten des ehemaligen Staatenbundes sind nun unabhängig, auch die Ukraine, ohne Blutvergiessen?
Das ist Dir wohl entfallen.

Ich denke die Antwort liegt wie gesagt unblutig auf der Hand, was auch hier in der Südost-Ukraine vorerst der Gedanke war.
Fakt ist, dass nach der Willenserklärung ¨Selbstbestimmung in einer föderalistischen Staatengemeinschaft¨, die Putschisten einen ¨Friedenzug¨ aus Rechtem Sektor und anderen Rechtsradikalen in Richtung Donbass losgeschickt haben um aufkeimenden Widerstand zu ersticken.
Fakt ist, dass sich erst daraufhin eine Bürgerwehr im Donbass gebildet hat, gegen die man mit aller Gewalt vorgeht.
Gewalt kam erst durch die Putschisten ins Spiel und dass die Donbassbewhner sich nicht immer nur zusammenschlagen lassen wollen, kann man ihnen nicht verübeln.
Das sich die Gewaltspirale nun immer schneller dreht, liegt mit Sicherheit nicht an den Separatisten, die von aller Welt nur noch als Terroristen abgestempelt werden.
Das Kräfteverhältnis ist doch recht ungleich und es werden schon ziemlich schwere Waffen seitens der ¨Regierungstruppen¨ eingesetzt wie Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber, Kampfpanzer und automatische Raketen werfer gegen ein paar Gewehre und handgeführte Flugabwehrgeschütze auf Separatistenseite.

Noch ein Wort zu der Verunglimpfung der Widerstandskämpfer als ¨Rassisten¨:
Auch hier geht einiges an Dir vorbei, wie mir scheint.
Offenbar sind dir Telefonate von Y. Timoschenko mit eindeutigen Aussagen über die russische Minderheit, Russland und Putin unbekannt. Sie erwägte sogar den Einsatz von Atomwaffen gegen Donbass. Den genauen Wortlaut möchte ich jetzt nicht wiedergeben, da dies eine eindeutige rassistische Aussage wäre.
Diese Yulia ist mit Sicherheit nicht die Einzigste, dazu gibt es wie schon erwähnt noch den Rechten Sektor, Swoboda und Banderas, die ohne Zweifel nicht nur Nationalisten sondern auch Rassisten sind.

Letztendlich sind diese Gruppierungen für die derzeitige Situation im Donbass verantwortlich.
Dass man nun mit aller Gewalt eine Abspaltung vermeiden will ist auch verständlich, da diese Region das einzige Industrie- und Rohstoffzentrum der Ukraine ist.
Schon jetzt ist der Staat pleite, wenn im Donbass niemand mehr arbeiten will, können die Putschisten ganz einpacken.
Das schiebt man Janukowitsch in die Schuhe, jedoch sprechen wir hier nicht um Millionen die eine einzelne Person möglicherweise abgezweigt hat, sondern um Milliarden.
Viele, viele Oligarchen ziehen an dem Strang der Ausbeutung und niemand fragt sich, wie eine Frau Timoschenko oder ein Herr Poroschenko so reich werden konnten.
Die beste Lösung wäre wohl, wenn alle Russen die Ukraine verlassen würden, damit die derzeitigen Machthaber die Rohstoffreserven an EU und USA verkaufen kann.
Darauf spekulieren USA und EU sowieso nur, was viele Normalbürger in West und Ost jedoch nicht erkennen.
Nur hat man nicht mit dem Widerstand der Leute, die das alles aufgebaut haben (Russen) nicht gerechnet.
Es fällt Ihnen nunmal schwer alles aufzugeben, was sie sich aufgebaut haben.
Sag nicht, die Ukrainer haben den Donbass zu dem gebracht was er heute darstellt.
Schon geschichtlich gesehen war es die Sowjetunion und die Russen, die dieses Gebiet aufgebaut haben, ebenso wie die Krim!!!

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#14 Beitrag von stefko » Sonntag 8. Juni 2014, 08:31

ukrainelove hat geschrieben:
Malcolmix hat geschrieben:Die Separatisten sind allerdings zu einem nicht geringen Anteil aus Rußland. Und Kämpfer gegen den Faschismus sind sie ebenso wenig, da unter ihnen ein erklecklicher Anteil Rassisten zu finden sind. Abgesehen davon: Wie würde Rußland vorgehen, wenn sich ein Teil des Landes abspalten will? Schon mal darüber nachgedacht?
Hallo Malcolmix.
Zur Frage: ¨Wie würde Russland vorgehen, wenn sich ein Teil des Landes abspalten will¨
Siehe Geschichte: UDSSR / GUS / Russische Föderation
Wie viele Staaten des ehemaligen Staatenbundes sind nun unabhängig, auch die Ukraine, ohne Blutvergiessen?
Das ist Dir wohl entfallen.
Schon vergessen, dass der Zerfall der Sowjetunion sehr wohl blutig begonnen hat (Baltikum)?

Was ist übrigens mit Tschetschenien? Dem russischen Fernsehen ist der Konflikt in der Ukraine ja anscheinend nicht blutig genug, daher werden immer wieder Bilder aus dem Tschetschenienkrieg und anderen Kaukasuskonflikten gebracht und in die Ukraine verlegt.

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Anna Kraus
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#15 Beitrag von Anna Kraus » Sonntag 8. Juni 2014, 10:07

ukrainelove: {ät} Anna Kraus Es ist kaum zu glauben, dass eine Frau solch einen Hass entwickeln kann, weshalb? Nebenbei, all diese von Dir angeführten ¨Tatsachen¨ sind ein Spiegelbild der Realität, nämlich genau anders herum. Du kannst nichts dafür, weil Du wirklich nur die Propaganda Deines geliebten Landes siehst und ein vorbehaltloser Medienkonsument bist..
Das zeigt zum einen offen deine Provokation, die hier in Unterstellungen ausartet, weiter nichts. Deine ganze Schreiberei, hast du doch bloß abgetippt. Man liest das selbe überall in russlandfreundlichen Kommentaren. Kriegt man ja Augenkrebs von. [smilie=crazy.gif] Übrigens, was glaubst du denn, welches mein geliebtes Land ist? Na, was sagt dir deine Glaskugel?

Enger Vertrauter von Denis Puschilin ist tot-Auftragsmord. Putin festigt seine Grenze zur Ukraine, als deeskalierenden Schritt zur Verhinderung des Eindringens der Kriegssöldner in die Ukraine. Poroschenko wird von Putin als Präsident anerkannt. Die bezahlten Kosackensöldner haben schon vorgestern den Kampf in der Ukraine verweigert.
Das sind Fakten.

Ich würde die Märchenvolage, von der du hier abgetippt hast, ganz schnell auf den neuesten Stand bringen, damit nicht noch der letzte Einfältige bemerkt, daß du ein Russen-Troll bist. Dem Wladi_mir kannst du das gleich weiter sagen.

Unglaublich, was manche Menschen für Dummköpfe sind. :->

Ach, das habe ich eben noch gesehen:
ukrainelove: Die NATO hat noch keinem Land der Welt Demokratie und Frieden gebracht und kein Land der Erde hat in Friedenszeiten so viele Kriege geführt wie die USA.
Das ist Blödsinn und das weißt du. Alle Osteuropäischen Staaten, die an Russland grenzen haben die NATO zum militärischem Beistand gegen Russland gebeten. Soviel dazu! [smilie=ukr_prapor]
Zuletzt geändert von Anna Kraus am Sonntag 8. Juni 2014, 13:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#16 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 8. Juni 2014, 10:51

stefko hat geschrieben:
ukrainelove hat geschrieben:
Malcolmix hat geschrieben:Die Separatisten sind allerdings zu einem nicht geringen Anteil aus Rußland. Und Kämpfer gegen den Faschismus sind sie ebenso wenig, da unter ihnen ein erklecklicher Anteil Rassisten zu finden sind. Abgesehen davon: Wie würde Rußland vorgehen, wenn sich ein Teil des Landes abspalten will? Schon mal darüber nachgedacht?
Hallo Malcolmix.
Zur Frage: ¨Wie würde Russland vorgehen, wenn sich ein Teil des Landes abspalten will¨
Siehe Geschichte: UDSSR / GUS / Russische Föderation
Wie viele Staaten des ehemaligen Staatenbundes sind nun unabhängig, auch die Ukraine, ohne Blutvergiessen?
Das ist Dir wohl entfallen.
Schon vergessen, dass der Zerfall der Sowjetunion sehr wohl blutig begonnen hat (Baltikum)?

Was ist übrigens mit Tschetschenien? Dem russischen Fernsehen ist der Konflikt in der Ukraine ja anscheinend nicht blutig genug, daher werden immer wieder Bilder aus dem Tschetschenienkrieg und anderen Kaukasuskonflikten gebracht und in die Ukraine verlegt.
Und nicht zu vergessen die Bilder aus Syrien, die von den russischen Massenmedien als welche aus der Ukraine dargestellt werden.

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#17 Beitrag von stefko » Sonntag 8. Juni 2014, 16:04

Sonnenblume hat geschrieben:
stefko hat geschrieben:
Schon vergessen, dass der Zerfall der Sowjetunion sehr wohl blutig begonnen hat (Baltikum)?

Was ist übrigens mit Tschetschenien? Dem russischen Fernsehen ist der Konflikt in der Ukraine ja anscheinend nicht blutig genug, daher werden immer wieder Bilder aus dem Tschetschenienkrieg und anderen Kaukasuskonflikten gebracht und in die Ukraine verlegt.
Und nicht zu vergessen die Bilder aus Syrien, die von den russischen Massenmedien als welche aus der Ukraine dargestellt werden.
Natürlich, aber die fallen für mich in eine andere Kategorie. Vorzugeben das Bilder aus Syrien Bilder aus der Ukraine sind, ist einfach eine Lüge.

Die Bilder aus Tschetschenien oder von Anti Terror Operationen im Kaukasus, die als Bilder aus der Ukraine verkauft werden, sind eine besonders perfide Lüge. Einerseits beklagt sich Russland über das brutale und unmenschliche Vorgehen der ukrainischen Truppen. Und da dieses anscheinend nicht brutal genug ist um diesen Standpunkt der eigenen Bevölkerung zu verkaufen, zeigt es Bilder von eigenen Operationen und gibt diese als ukrainische Verbrechen aus.

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#18 Beitrag von Malcolmix » Sonntag 8. Juni 2014, 18:36

ukrainelove hat geschrieben:Offenbar fehlen Dir neutrale, nicht russische Internetquellen, denen man keine Russenpropaganda unterstellen kann.
Dort findet man die andere Seite der Geschichte, sofern man sie vertragen kann.
Natürlich. Man kann erst einmal durch völlig freie Wahlen, in denen sogar Angehörige der Armee einer fremden Nation abstimmen dürfen, das Nachbarland etwas kleiner machen. Danach läßt man Waffen und Gestörte ins Nachbarland, die der Meinung sind, man kämpfe für Rußland. Die Tragödie von Odessa, wer auch immer welche Schuld daran trägt, kann man durchaus auch als Folge ansehen.

Ich finde es sehr amüsant, wie ein Land als Aggressor hingestellt wird, welches einfach so hinnehmen soll, wenn der größere Nachbar Ansprüche auf Gebiete erhebt. Ebenfalls finde ich es erstaunlich, daß ein Nachbarland die Demonstrationen in Kyiv in den eigenen Medien in einem Trommelfeuer belegen kann und permanent behauptet, die Demonstranten wären alles Faschisten. Merkwürdig nur, daß bei der Wahl diese Faschisten fast keiner gewählt hat. Aber das ist russischen Journalisten offensichtlich egal. 300 russische Journalisten lassen sich für erfolgreiche Propaganda für die Annexion der Krim Orden umhängen. Ein sichtbares Zeichen freien Journalismus. Und das Spannende ist: Man glaubt, überall Faschisten zu sehen, übersieht aber gepflegt die paramilitärisch organisierten Faschisten im eigenen Land. Die z.T. auch in der Ostukraine unter dem Namen "Separatisten" herumlaufen. Frei nach dem Glauben von 80% der russischen Bevölkerung, ein ukrainisches Volk gebe es nicht.

Zu Deinem Link: Es kann durchaus sein, daß es Hooligans von Chernomoretz Odessa waren. Klären kann man den Fall wohl eh nie. Aber bitte erkläre mir mal, warum Du dieses als permanenten Beweis für Millionen von Faschisten und für den Beweis einer faschistischen Regierung hälst.
ukrainelove hat geschrieben:Man muss jedoch auch Mut zur Wahrheit haben und nicht alles glauben, was uns die Medien präsentieren.
Es ist wie mit dem Vaterunser, welches gläubige Katholiken ein paarmal pro Tag beten. So ergeht es mir mit Deinem Satz. Ich kann den schneller sagen als Du, so oft höre ich den. Richtiger wird er dadurch auch nicht. Weil Du nämlich unterstellt, wer nicht Deiner Meinung ist, wird von der Propaganda gelenkt. Ich nehme Dein heute geliefertes Vaterunser einfach mal hin. Ich weiß, daß ich andere Informationsquellen auch nutze. Und ich weiß, Du wirst es niemals glauben. Also lassen wir das.
ukrainelove hat geschrieben:Wie viele Staaten des ehemaligen Staatenbundes sind nun unabhängig, auch die Ukraine, ohne Blutvergiessen? Das ist Dir wohl entfallen.
Mir ist unglückseligerweise auch nicht entfallen, dass Rußland es war, die aus der UdSSR ausgetreten sind. Jelzin hat in einer Geheimkonferenz Lukashenko und Kuchma eingeladen und diesen Plan vorgestellt. Er wollte Gorbachov entmachten. Abgesehen davon war der Zerfall in 15 Republiken nicht so unblutig, wie Du es weismachen willst. Und es wurde keinem weiteren Volk zugestanden, selbständig zu werden.
ukrainelove hat geschrieben:Ich denke die Antwort liegt wie gesagt unblutig auf der Hand, was auch hier in der Südost-Ukraine vorerst der Gedanke war.
Was liegt da unblutig auf der Hand? Du willst doch bitte nicht behaupten, diese Abstimmung, bei der es Bilder gibt, daß Menschen mehrfach abgestimmt haben und Kopien in die Wahlurne geworfen haben, irgendeine Legitimation besitzen? Und dann noch einmal gefragt: Warum ist in ukrainischen Fußballstadien in Kharkiv und Luhansk seit Monaten von den Zuschauern die ukrainische Nationalhymne zu hören, die von fast allen mitgesungen wird? Und warum sind bei den Demos nur relativ alte Leute sowie bewaffnete Separatisten zu sehen? Und warum traut sich kaum einer im Donbass auf die Straße, um für die Einheit demonstrieren zu können? Vermutlich auch die Schuld von Poroshenko. Gell?
ukrainelove hat geschrieben:Fakt ist, dass nach der Willenserklärung ¨Selbstbestimmung in einer föderalistischen Staatengemeinschaft¨, die Putschisten einen ¨Friedenzug¨ aus Rechtem Sektor und anderen Rechtsradikalen in Richtung Donbass losgeschickt haben um aufkeimenden Widerstand zu ersticken.
Du hast schon eine Ahnung, wie wenig Mitglieder der "Rechte Sektor" so hat? Offensichtlich nicht. Ach ja. Alle, die für die Einheit der Ukraine sind, sind Rechtsradikale. Oder wie läuft da die Argumentationskette?
ukrainelove hat geschrieben:Das Kräfteverhältnis ist doch recht ungleich und es werden schon ziemlich schwere Waffen seitens der ¨Regierungstruppen¨ eingesetzt wie Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber, Kampfpanzer und automatische Raketen werfer gegen ein paar Gewehre und handgeführte Flugabwehrgeschütze auf Separatistenseite.
Du tust jetzt so, als ob die ukrainische Armee hochgerüstet und hervorragend ausgestattet ist. Dem ist absolut nicht so. Sie ist nicht nur in der Ära Janukovich zugunsten Spezialorganistionen wie "Berkut" vernachlässigt worden und ihre Kampfbereitschaft ist als sehr niedrig anzusehen. Auf der anderen Seite sind viele gut ausgebildete ehemalige Anhänger von Berkut zu finden. Also von daher... Woher hast Du eigentlich Deine Infos, wenn ich mal fragen darf?
ukrainelove hat geschrieben:Noch ein Wort zu der Verunglimpfung der Widerstandskämpfer als ¨Rassisten¨:
Ach. Gegner der Separatisten pauschal als Faschisten beschimpfen ist okay. Und Menschen, die zum Teil aus einem Nachbarland kommen und auf fremden Staatsgebiet kämpfen, nennt man Widerstadskämpfer? Widerstand gegen was? Ich dachte immer, Widerstand leistet man gegen Herrscher im eigenen Land? Ach ja - russische Nationalisten negieren die Existenz eines ukrainischen Volkes. Ich vergaß.

Und so nebenbei bemerkt: Natürlich sind auch Ostukrainer unter den Separatisten. Teilweise ehemalige Berkut-Angehörige, teilweise Unzufriedene über das System, aber Du wirst kaum bestreiten können, daß die Mehrzahl der Kämpfer aus dem russischen Staatsgebiet eingesickert sind. Ob mit Duldung der russischen Regierung oder gar als Destabilisierung der Ukraine geplant und ausgeführt, entzieht sich meiner Kenntnis.
ukrainelove hat geschrieben:Dass man nun mit aller Gewalt eine Abspaltung vermeiden will ist auch verständlich, da diese Region das einzige Industrie- und Rohstoffzentrum der Ukraine ist.
Das ist falsch. Es gibt Rohstoffe auch in anderen Regionen. Poltava hat Gas, Krivoj Rog auch Diverses etc. Und Du vergißt, daß die von der Kohleförderung abhängigen Oblaste Luhansk und Donezk sehr stark von Subventionen aus Kyiv angewiesen sind.
ukrainelove hat geschrieben:Schon jetzt ist der Staat pleite, wenn im Donbass niemand mehr arbeiten will, können die Putschisten ganz einpacken.
Warum sind die Menschen seit November in Kyiv auf die Straße gegangen? Weil sie gegen die Oligarchie aufgestanden sind. Gegen das System Janukovich, der die Ukraine (ebenso wie Tymoshenko) erst an den Rand des Staatsbankrotts gebracht hat. Und die Antwort auf einen Staatsbankrott ist die Zerschlagung des Landes, deren Wahrung der Grenzen Rußland unterzeichnet hat, als Gegenleistung dafür, daß die Ukraine auf Atomwaffen verzichtet hat. Okay - wenigstens hat die Ukraine neues Klopapier. Verträge mit Rußland gelten nur dann, wenn Rußland es paßt.
ukrainelove hat geschrieben:Viele, viele Oligarchen ziehen an dem Strang der Ausbeutung und niemand fragt sich, wie eine Frau Timoschenko oder ein Herr Poroschenko so reich werden konnten.
Natürlich fragen sich das viele Menschen. Auch in der Ostukraine. Nur: Diejenigen, die sich das im Westen der Ukraine fragen, werden allgemein gerne als Faschisten bezeichnet. Sie dienen halt nicht den russischen Oligarchen... Tymoshenko wurde von einer kleinen Minderheit gewählt und besitzt zur Zeit kein Amt. Poroshenko wurde gewählt, weil er vielen Menschen als einziger Hoffnungsträger für die Einheit des Landes gilt. Nicht mehr, nicht weniger. Und Poroshenko besitzt wesentlich weniger politische Macht als sein Vorgänger. Dank Verfassungsreform.
ukrainelove hat geschrieben:Nur hat man nicht mit dem Widerstand der Leute, die das alles aufgebaut haben (Russen) nicht gerechnet.
Es fällt Ihnen nunmal schwer alles aufzugeben, was sie sich aufgebaut haben.
Sag nicht, die Ukrainer haben den Donbass zu dem gebracht was er heute darstellt.
Schon geschichtlich gesehen war es die Sowjetunion und die Russen, die dieses Gebiet aufgebaut haben, ebenso wie die Krim!!!
Naja. Diese Argumente habe ich von den Vertriebenen aus Schlesien usw. auch sehr oft gehört... Ich kann sie ggf. nachvollziehen. Nur gibt es da einen erheblichen Denkfehler, der auch beim Großen Vaterländischen Krieg so gerne gemacht wird. Es waren nicht allein die Russen, die gekämpft haben, aufgebaut haben etc. Sie glauben das von sich, das ist richtig. Aber es waren auch Ukrainer, Weißrussen, Kirgisen, Kasachen etc., die beim Aufbau geholfen haben, die gegen die Wehrmacht gekämpft haben etc. Und das, obwohl sich einige Bewohner dieser Länder als besetztes Land gefühlt haben (mal so dezent darauf hingewiesen - Stalin spendete der Ukraine in den 30ern auch ne Hungersnot mit geschätzt 5 Mio. Toten).

Und ich sage Dir auch, dass der Donbass aus Kyiv nicht unwesentliche Subventionen erhält. Die bekanntermaßen eher ein gewisser Herr Achmetov einsackt... Was sich nicht ändern wird, weil man auch vermuten kann, der russische Druck soll dafür sorgen, daß sich solche Zustände in der Ukraine eben nicht ändern...

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ukrainelove
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#19 Beitrag von ukrainelove » Montag 9. Juni 2014, 00:27

Anna Kraus hat geschrieben:
ukrainelove: {ät} Anna Kraus Es ist kaum zu glauben, dass eine Frau solch einen Hass entwickeln kann, weshalb? Nebenbei, all diese von Dir angeführten ¨Tatsachen¨ sind ein Spiegelbild der Realität, nämlich genau anders herum. Du kannst nichts dafür, weil Du wirklich nur die Propaganda Deines geliebten Landes siehst und ein vorbehaltloser Medienkonsument bist..
Das zeigt zum einen offen deine Provokation, die hier in Unterstellungen ausartet, weiter nichts. Deine ganze Schreiberei, hast du doch bloß abgetippt. Man liest das selbe überall in russlandfreundlichen Kommentaren. Kriegt man ja Augenkrebs von. [smilie=crazy.gif]
Russlandfreundlichkeit ist in Deinen Augen abartig? Ich erspare Dir hierzu meinen Kommentar. [smilie=dash2.gif]
Provokation meinerseits kann sein, Abtippen liegt mir jedoch fern, ebenso wie Unsachlichkeit.

Enger Vertrauter von Denis Puschilin ist tot-Auftragsmord. Putin festigt seine Grenze zur Ukraine, als deeskalierenden Schritt zur Verhinderung des Eindringens der Kriegssöldner in die Ukraine. Poroschenko wird von Putin als Präsident anerkannt.
Auftragsmord an Vertrautem von Denis Puschilin, na und?
Willst Du den auch Russland in die Schuhe schieben? [smilie=dash2.gif]
Ich denke Du weißt genau, wer Interesse am Tod eines Separatistenführers hat, denn der Anschlag galt ihm.
Wenn man die Festigung der russischen Grenze zur Ukraine als Deeskalationsschritt ansieht, und nicht als Provokation gegenüber der Ukraine, dann sind wir ¨Russlandversteher¨ schon zufrieden. DANKE DANCE

Ich würde die Märchenvolage, von der du hier abgetippt hast, ganz schnell auf den neuesten Stand bringen, damit nicht noch der letzte Einfältige bemerkt, daß du ein Russen-Troll bist. Dem Wladi_mir kannst du das gleich weiter sagen.

Unglaublich, was manche Menschen für Dummköpfe sind. :->
Geb ich mal dankend zurück, zumal sie so einseitig denkend sind wie Du [smilie=dash2.gif]

Ach, das habe ich eben noch gesehen:
ukrainelove: Die NATO hat noch keinem Land der Welt Demokratie und Frieden gebracht und kein Land der Erde hat in Friedenszeiten so viele Kriege geführt wie die USA.
Das ist Blödsinn und das weißt du. Alle Osteuropäischen Staaten, die an Russland grenzen haben die NATO zum militärischem Beistand gegen Russland gebeten. Soviel dazu! [smilie=ukr_prapor]
Kommentar hierzu:
Sag mir ein Land, dem die NATO frieden und Demokratie brachte??? Bin gespannt auf Deine Antwort :->
Nach Einmarsch, Blutvergiessen und Rückzug hat man als einzige Massnahme UNO-Truppen stationert und das Volk sich selbst überlassen.
Warten wir mal Afghanistan ab, wo die USA alles besser gemacht haben als Russland (incl. Talibanunterstützung gegen Russland und jetzt Kampf gegen dieselben)
Wenn alle Osteuropäischen Staaten die NATO um militärischen Beistand gegen Russland gebeten haben, so ist das noch lange kein Beweis für die Notwendigkeit dazu. Es zeigt nur, dass diese Länder sich den USA anbiedern wollen, mehr nicht.
Das ist kein Blödsinn, wenn ich behaupte, dass die USA ausschliesslich in ihren Interessen handeln und die NATO nur ein zusätzlicher militärischer Arm der USA ist, der noch nie Frieden gebracht hat.
Du verwechselst das mit den UNO-Truppen.
Offenbar hast Du Dich auch noch nie für Proteste von US-Veteranen gegen die Kriegstreiberei der eigenen Regierung interssiert. NONO

Sicher hast Du auch noch nie es was TTIP gehört, was ein gutes Bespiel für die Verfechtung von US-Interessen darstellt.
Sei mir nicht böse, aber ich halte Dich für genauso USA-hörig wie unsere EU-Politiker und gerade jetzt auch die Ukraine.

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eurojoseph
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#20 Beitrag von eurojoseph » Montag 9. Juni 2014, 00:58

hören wir auf die rols zu füttern.......... [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif]

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ukrainelove
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#21 Beitrag von ukrainelove » Montag 9. Juni 2014, 01:28

Malcolmix hat geschrieben:
ukrainelove hat geschrieben:Offenbar fehlen Dir neutrale, nicht russische Internetquellen, denen man keine Russenpropaganda unterstellen kann.
Dort findet man die andere Seite der Geschichte, sofern man sie vertragen kann.
Natürlich. Man kann erst einmal durch völlig freie Wahlen, in denen sogar Angehörige der Armee einer fremden Nation abstimmen dürfen, das Nachbarland etwas kleiner machen. Danach läßt man Waffen und Gestörte ins Nachbarland, die der Meinung sind, man kämpfe für Rußland. Die Tragödie von Odessa, wer auch immer welche Schuld daran trägt, kann man durchaus auch als Folge ansehen.

Ich finde es sehr amüsant, wie ein Land als Aggressor hingestellt wird, welches einfach so hinnehmen soll, wenn der größere Nachbar Ansprüche auf Gebiete erhebt. Ebenfalls finde ich es erstaunlich, daß ein Nachbarland die Demonstrationen in Kyiv in den eigenen Medien in einem Trommelfeuer belegen kann und permanent behauptet, die Demonstranten wären alles Faschisten. Merkwürdig nur, daß bei der Wahl diese Faschisten fast keiner gewählt hat. Aber das ist russischen Journalisten offensichtlich egal. 300 russische Journalisten lassen sich für erfolgreiche Propaganda für die Annexion der Krim Orden umhängen. Ein sichtbares Zeichen freien Journalismus. Und das Spannende ist: Man glaubt, überall Faschisten zu sehen, übersieht aber gepflegt die paramilitärisch organisierten Faschisten im eigenen Land. Die z.T. auch in der Ostukraine unter dem Namen "Separatisten" herumlaufen. Frei nach dem Glauben von 80% der russischen Bevölkerung, ein ukrainisches Volk gebe es nicht.

Zu Deinem Link: Es kann durchaus sein, daß es Hooligans von Chernomoretz Odessa waren. Klären kann man den Fall wohl eh nie. Aber bitte erkläre mir mal, warum Du dieses als permanenten Beweis für Millionen von Faschisten und für den Beweis einer faschistischen Regierung hälst.
ukrainelove hat geschrieben:Man muss jedoch auch Mut zur Wahrheit haben und nicht alles glauben, was uns die Medien präsentieren.
Es ist wie mit dem Vaterunser, welches gläubige Katholiken ein paarmal pro Tag beten. So ergeht es mir mit Deinem Satz. Ich kann den schneller sagen als Du, so oft höre ich den. Richtiger wird er dadurch auch nicht. Weil Du nämlich unterstellt, wer nicht Deiner Meinung ist, wird von der Propaganda gelenkt. Ich nehme Dein heute geliefertes Vaterunser einfach mal hin. Ich weiß, daß ich andere Informationsquellen auch nutze. Und ich weiß, Du wirst es niemals glauben. Also lassen wir das.
ukrainelove hat geschrieben:Wie viele Staaten des ehemaligen Staatenbundes sind nun unabhängig, auch die Ukraine, ohne Blutvergiessen? Das ist Dir wohl entfallen.
Mir ist unglückseligerweise auch nicht entfallen, dass Rußland es war, die aus der UdSSR ausgetreten sind. Jelzin hat in einer Geheimkonferenz Lukashenko und Kuchma eingeladen und diesen Plan vorgestellt. Er wollte Gorbachov entmachten. Abgesehen davon war der Zerfall in 15 Republiken nicht so unblutig, wie Du es weismachen willst. Und es wurde keinem weiteren Volk zugestanden, selbständig zu werden.
ukrainelove hat geschrieben:Ich denke die Antwort liegt wie gesagt unblutig auf der Hand, was auch hier in der Südost-Ukraine vorerst der Gedanke war.
Was liegt da unblutig auf der Hand? Du willst doch bitte nicht behaupten, diese Abstimmung, bei der es Bilder gibt, daß Menschen mehrfach abgestimmt haben und Kopien in die Wahlurne geworfen haben, irgendeine Legitimation besitzen? Und dann noch einmal gefragt: Warum ist in ukrainischen Fußballstadien in Kharkiv und Luhansk seit Monaten von den Zuschauern die ukrainische Nationalhymne zu hören, die von fast allen mitgesungen wird? Und warum sind bei den Demos nur relativ alte Leute sowie bewaffnete Separatisten zu sehen? Und warum traut sich kaum einer im Donbass auf die Straße, um für die Einheit demonstrieren zu können? Vermutlich auch die Schuld von Poroshenko. Gell?
ukrainelove hat geschrieben:Fakt ist, dass nach der Willenserklärung ¨Selbstbestimmung in einer föderalistischen Staatengemeinschaft¨, die Putschisten einen ¨Friedenzug¨ aus Rechtem Sektor und anderen Rechtsradikalen in Richtung Donbass losgeschickt haben um aufkeimenden Widerstand zu ersticken.
Du hast schon eine Ahnung, wie wenig Mitglieder der "Rechte Sektor" so hat? Offensichtlich nicht. Ach ja. Alle, die für die Einheit der Ukraine sind, sind Rechtsradikale. Oder wie läuft da die Argumentationskette?
ukrainelove hat geschrieben:Das Kräfteverhältnis ist doch recht ungleich und es werden schon ziemlich schwere Waffen seitens der ¨Regierungstruppen¨ eingesetzt wie Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber, Kampfpanzer und automatische Raketen werfer gegen ein paar Gewehre und handgeführte Flugabwehrgeschütze auf Separatistenseite.
Du tust jetzt so, als ob die ukrainische Armee hochgerüstet und hervorragend ausgestattet ist. Dem ist absolut nicht so. Sie ist nicht nur in der Ära Janukovich zugunsten Spezialorganistionen wie "Berkut" vernachlässigt worden und ihre Kampfbereitschaft ist als sehr niedrig anzusehen. Auf der anderen Seite sind viele gut ausgebildete ehemalige Anhänger von Berkut zu finden. Also von daher... Woher hast Du eigentlich Deine Infos, wenn ich mal fragen darf?
ukrainelove hat geschrieben:Noch ein Wort zu der Verunglimpfung der Widerstandskämpfer als ¨Rassisten¨:
Ach. Gegner der Separatisten pauschal als Faschisten beschimpfen ist okay. Und Menschen, die zum Teil aus einem Nachbarland kommen und auf fremden Staatsgebiet kämpfen, nennt man Widerstadskämpfer? Widerstand gegen was? Ich dachte immer, Widerstand leistet man gegen Herrscher im eigenen Land? Ach ja - russische Nationalisten negieren die Existenz eines ukrainischen Volkes. Ich vergaß.

Und so nebenbei bemerkt: Natürlich sind auch Ostukrainer unter den Separatisten. Teilweise ehemalige Berkut-Angehörige, teilweise Unzufriedene über das System, aber Du wirst kaum bestreiten können, daß die Mehrzahl der Kämpfer aus dem russischen Staatsgebiet eingesickert sind. Ob mit Duldung der russischen Regierung oder gar als Destabilisierung der Ukraine geplant und ausgeführt, entzieht sich meiner Kenntnis.
ukrainelove hat geschrieben:Dass man nun mit aller Gewalt eine Abspaltung vermeiden will ist auch verständlich, da diese Region das einzige Industrie- und Rohstoffzentrum der Ukraine ist.
Das ist falsch. Es gibt Rohstoffe auch in anderen Regionen. Poltava hat Gas, Krivoj Rog auch Diverses etc. Und Du vergißt, daß die von der Kohleförderung abhängigen Oblaste Luhansk und Donezk sehr stark von Subventionen aus Kyiv angewiesen sind.
ukrainelove hat geschrieben:Schon jetzt ist der Staat pleite, wenn im Donbass niemand mehr arbeiten will, können die Putschisten ganz einpacken.
Warum sind die Menschen seit November in Kyiv auf die Straße gegangen? Weil sie gegen die Oligarchie aufgestanden sind. Gegen das System Janukovich, der die Ukraine (ebenso wie Tymoshenko) erst an den Rand des Staatsbankrotts gebracht hat. Und die Antwort auf einen Staatsbankrott ist die Zerschlagung des Landes, deren Wahrung der Grenzen Rußland unterzeichnet hat, als Gegenleistung dafür, daß die Ukraine auf Atomwaffen verzichtet hat. Okay - wenigstens hat die Ukraine neues Klopapier. Verträge mit Rußland gelten nur dann, wenn Rußland es paßt.
ukrainelove hat geschrieben:Viele, viele Oligarchen ziehen an dem Strang der Ausbeutung und niemand fragt sich, wie eine Frau Timoschenko oder ein Herr Poroschenko so reich werden konnten.
Natürlich fragen sich das viele Menschen. Auch in der Ostukraine. Nur: Diejenigen, die sich das im Westen der Ukraine fragen, werden allgemein gerne als Faschisten bezeichnet. Sie dienen halt nicht den russischen Oligarchen... Tymoshenko wurde von einer kleinen Minderheit gewählt und besitzt zur Zeit kein Amt. Poroshenko wurde gewählt, weil er vielen Menschen als einziger Hoffnungsträger für die Einheit des Landes gilt. Nicht mehr, nicht weniger. Und Poroshenko besitzt wesentlich weniger politische Macht als sein Vorgänger. Dank Verfassungsreform.
ukrainelove hat geschrieben:Nur hat man nicht mit dem Widerstand der Leute, die das alles aufgebaut haben (Russen) nicht gerechnet.
Es fällt Ihnen nunmal schwer alles aufzugeben, was sie sich aufgebaut haben.
Sag nicht, die Ukrainer haben den Donbass zu dem gebracht was er heute darstellt.
Schon geschichtlich gesehen war es die Sowjetunion und die Russen, die dieses Gebiet aufgebaut haben, ebenso wie die Krim!!!
Naja. Diese Argumente habe ich von den Vertriebenen aus Schlesien usw. auch sehr oft gehört... Ich kann sie ggf. nachvollziehen. Nur gibt es da einen erheblichen Denkfehler, der auch beim Großen Vaterländischen Krieg so gerne gemacht wird. Es waren nicht allein die Russen, die gekämpft haben, aufgebaut haben etc. Sie glauben das von sich, das ist richtig. Aber es waren auch Ukrainer, Weißrussen, Kirgisen, Kasachen etc., die beim Aufbau geholfen haben, die gegen die Wehrmacht gekämpft haben etc. Und das, obwohl sich einige Bewohner dieser Länder als besetztes Land gefühlt haben (mal so dezent darauf hingewiesen - Stalin spendete der Ukraine in den 30ern auch ne Hungersnot mit geschätzt 5 Mio. Toten).

Und ich sage Dir auch, dass der Donbass aus Kyiv nicht unwesentliche Subventionen erhält. Die bekanntermaßen eher ein gewisser Herr Achmetov einsackt... Was sich nicht ändern wird, weil man auch vermuten kann, der russische Druck soll dafür sorgen, daß sich solche Zustände in der Ukraine eben nicht ändern...
Danke für Deine ausführliche Antwort Malcolmix, auch wenn wir da nicht zusammenkommen.

Weder ich, noch ander behaupten, dass weder Demonstranten noch Wähler alles Rassisten und Neonazi´s sind oder waren.
Offenbar legts Du die Sache wieder falsch aus, wenn ich konkrete Gruppierungen nenne.
Ich bin nicht so sattelfest was die ukrainischen Namen angeht, aber der damalige Übergangspräsident ist doch wohl unzweifelhaft ein Swoboda-Anhänger, genauso wie zahlreiche wichtige Schlüsselpositionen wie Sicherheit nun durch Radikale besetzt sind.
Die Zeit wird es zeigen und die Regierung hat noch einiges aufzuarbeiten, was sie auch soll.

Um es nochmal zu sagen, ich behaupte nicht, dass ausschliesslich Nationalisten oder Rechte an der Macht sind, jedoch zu viele.
Im Gegensatz dazu bezeichnen diverse ukrainische Regierungsmitglieder (im Einklang mit den deutschen Medien) mittlerweile 7 Millionen Donbass-Bewohner als Terroristen.
Das kannst Du einfach nicht abstreiten.

Unter uns gesagt: Ich bin waschechter Deutscher und kann den Hass einstiger Bruderländer einfach nicht verstehen.

So nun weißt Du Bescheid und mit diesem Blog will ich einfach nur lernen die Situation zu verstehen.
Da ich beruflich schon viel auf der Welt herumgekommen bin und unterschiedlichste Kulturen kennenlernen durfte, habe ich etwas Erfahrung damit.
Meine amerikanischen Kollegen, verwundert Dich vielleicht, schimpfen genauso auf ihre amerikanische Agressionspolitik und Obama, wie ich auf unsere deutschen USA-Arschkriecher.
Die Bürger der beteiligetn Länder sind lange nicht so schlecht wie Ihre Politiker.

Zur Politik gehört aber auch, die Geschichtbücher der Ukraine im Jahre 1990/91 umzuschreiben und in den Schulen vom einstigen Bruderland als Feindesland zu sprechen.
Das sind nun mittlerweile 24 Jahre neue Ideologie und jeder der hier schreibt, sollte sich mal fragen ob er aufgrund seines Alters in dieses Raster fällt und so geprägt wurde.
Nun komm mir nicht mit dem Argument, dass das nur in Russland so geschah und auf die Ukraine nicht zutrifft.

Die ukrainische Regierung, auch frühere, ist in meinem Gedächnis verankert als nicht zahlungswillige Gasdiebe, die die Unverschämheit besitzen nun die EU zu erpressen, damit diese ihre Schulden übernimmt.
Da die EU aber so geil auf die Ressourcen der Ukraine sind, rechnet sich dei aktuelle Regierung damit was aus.
Ja man will Russland sogar verklagen vor einem schwedischen Gericht, weil man sich übervorteilt fühlt.
So viel Dreistigkeit kann man offenbar nur von einem solchen Lügnerstaat erwarten.
Die von Dir angeführten Rohstoffe ausserhalb des Donbass sind wohl schon an die USA verkauft, so wie es Seelenverkäufer es nun mal tun. (Bidden-Connection)

Dass Russland Gebietsansprüche an die Ukraine stellt, finde ich einfach nur lächerlich, wenn man mal von der Krim absieht.
Dass Russland die Stützpunkte der Schwarzmeerflotte niemals an die USA übergeben würde, dürfte alle klar gewesen sein auch denen in Kiew.

Subventionierung des Donbass durch Kiew halte ich für ein Gerücht, da Kiew nur Verwaltung von erwirtschaftetem Geld betrieb. Der Donbass erwirtschaftet wieviel Prozent des Bruttosozialprodukts der Ukraine??
Die Krim wurde selbst von Kiew nie richtig als Ukraine angesehen und deshalb kaum subventioniert.
Sachkundige schätzen die Abwirtschaftung der damals so bekannten Erholungsgebiete und Sanatorien so hoch ein, dass sie mittlerweile selbst hinter türkischem Standard liegen.
Erzähl mir nicht über die schönen Zeiten von Jalta, das war einmal vor 1990.

PS: Bei der Krim-Annektion floß kein Blut im Gegensatz zum Volksbegehren des Donbass nach föderalistischer Integration in die Ukraine.

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#22 Beitrag von Anna Kraus » Montag 9. Juni 2014, 10:32

ukrainelove: Sag mir ein Land, dem die NATO frieden und Demokratie brachte??? Bin gespannt auf Deine Antwort
Die NATO ist unmittelbar daran beteiligt, daß es von Island bis Polen nach Beendigung des WK2 Frieden gegeben hat. Sie war und ist auch maßgeblich daran beteiligt, daß vom Baltikum bis Norwegen nach Zerfall der SU eine freistaatliche Entwicklung stattfand. Sie hat nach dem Zerfall des Ostblocks auch Schaden von Europa abgewendet und wenn du mir jetzt mit Jugoslawien kommst, dann zeigt das nur, wie ignorant du bist.
ukrainelove: Das ist kein Blödsinn, wenn ich behaupte, dass die USA ausschliesslich in ihren Interessen handeln und die NATO nur ein zusätzlicher militärischer Arm der USA ist, der noch nie Frieden gebracht hat.
Du verwechselst das mit den UNO-Truppen.
Die NATO ist nicht gleich USA. Da scheinst du etwas zu verwechseln. Es sind 28 Mitgliedsstaaten von denen 12 Staaten Gründungsmitglieder sind. Das Hauptquartier befindet sich in Brüssel, was meines Wissens in Europa liegt.

Der Protest der Veteranen richtet sich ausdrücklich gegen die Kriegspolitik der USA und hat mit der NATO im 21. Jhd. erstmal nichts zu tun. Natürlich handelt die USA nach ihren Interessen, Frankreich handelt auch nach seinen Interessen, Deutschland tut das u.v.m. Das Nato-Bündnis ist der verlängerte Arm JEDES seiner Mitgliedsstaaten. Dafür hat es den NATO-Rat.
RUSSLAND handelt auch nach seinen Interessen-verharmlose das mal nicht! NONO
Ob ein Staat den NATO-Beistand fordert, weil es sich politisch von Russland bedroht fühlt, ist sehr wohl Beweis genug. Mit 'Anbiedern' hat das ungleiche Kräfteverhältnis von etwa Litauen gegenüber Russland nichts zu tun-wie kommst du eigentlich auf so einen Quatsch? [smilie=to_pick_ones_nose3.gif] Nimm mal den Finger aus der Nase, dann wird dein Hirn besser durchblutet.

Im übrigen dürftest du mir etwas mehr zutrauen, als du hier provozierend unterstellst. Deine ganze Argumentation ist lächerlich.

Ich denke, auf Dugin seiner Müllkippe werden Leute wie du als erste landen und sich dann noch wundern. [smilie=punish2.gif]
ukrainehasser: PS: Bei der Krim-Annektion floß kein Blut im Gegensatz zum Volksbegehren des Donbass nach föderalistischer Integration in die Ukraine.
Oh, da irrst du dich aber sehr!

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#23 Beitrag von Malcolmix » Montag 9. Juni 2014, 12:17

ukrainelove hat geschrieben:Unter uns gesagt: Ich bin waschechter Deutscher und kann den Hass einstiger Bruderländer einfach nicht verstehen.
Die Antwort liegt in der Geschichte der jeweiligen Völker. Und man hört aus diesen Ländern auch immer wieder die Vorwürfe, daß Rußland als Staat diese Verbrechen nie anerkennen will. Es würde allerdings zu weit führen, die Geschichte der baltischen Staaten, Georgiens, Polens, der Ukraine und der Krimtataren etc. hier ausführlich darzulegen. Es gibt duchaus russische Historiker, die das auch beschreiben, aber ne Unikarriere steht denen dann nicht offen...

Und die meisten von
ukrainelove hat geschrieben:Im Gegensatz dazu bezeichnen diverse ukrainische Regierungsmitglieder (im Einklang mit den deutschen Medien) mittlerweile 7 Millionen Donbass-Bewohner als Terroristen.
Das kannst Du einfach nicht abstreiten.
Doch. Das habe ich noch nie gelesen. Es gibt keine 7 Millionen Separatisten. Das sind ein paar tausend. Und ihre Unterstützung aus der Bevölkerung ist auch dürftig.
ukrainelove hat geschrieben:Zur Politik gehört aber auch, die Geschichtbücher der Ukraine im Jahre 1990/91 umzuschreiben und in den Schulen vom einstigen Bruderland als Feindesland zu sprechen.
Siehe oben. Es reicht, historische Fakten aufzuzählen... Ansonsten steht meines Wissens in den ukrainischen Geschichtsbüchern nicht, daß Rußland der Feind sei. Und unter Kutchma, den ich im vorherigen Posting versehentlich als ersten ukrainischen Präsidenten bezeichnet habe (das war Kravchuk) ganz bestimmt nicht.

Diese oligarchischen Strukturen haben ihren Ursprung übrigens mindestens schon in der Ära Breshnev. Der war auch eher Oligarch als überzeugter Kommunist...
ukrainelove hat geschrieben:Die von Dir angeführten Rohstoffe ausserhalb des Donbass sind wohl schon an die USA verkauft, so wie es Seelenverkäufer es nun mal tun.
Hast Du für diese steile These auch nur irgendeinen Beleg? In der Ukraine tauchen eher Chinesen und Südkoreaner als Investoren auf.
ukrainelove hat geschrieben:Subventionierung des Donbass durch Kiew halte ich für ein Gerücht, da Kiew nur Verwaltung von erwirtschaftetem Geld betrieb. Der Donbass erwirtschaftet wieviel Prozent des Bruttosozialprodukts der Ukraine??
Im Donbass wird hauptsächlich Kohle gefördert. Und wenn Du mal ins Saarland oder in den Ruhrpott schaust, siehst Du auch, wie sehr das Saarland gerade Motor der deutschen Wirtschaft war, als da noch in den 80ern Kohle gefördert wurde. Kohleförderung lohnt sich nur noch durch Subventionen. Die wirtschaftlich interessanteren Gebiete wären da ja sogar z.B. Dnepropetrovsk und Zaporozhye. Auch diese Gebiete hätten die Russen gerne zurück. Keine Frage. Prozentangaben für die einzelnen Oblaste kann ich Dir aber nicht geben. Vielleicht kann das jemand anderes.
ukrainelove hat geschrieben:Sachkundige schätzen die Abwirtschaftung der damals so bekannten Erholungsgebiete und Sanatorien so hoch ein, dass sie mittlerweile selbst hinter türkischem Standard liegen.
Erzähl mir nicht über die schönen Zeiten von Jalta, das war einmal vor 1990.
Ah. Jetzt gehts den Bewohnern auf der Krim besser. Die per Gerücht verkündete Erhöhung der Löhne auf das Dreifache kam nicht. Aber das Gerücht hat sich dennoch als richtig erwiesen. Die Lebensmittelpreise haben sich verdreifacht...
ukrainelove hat geschrieben:PS: Bei der Krim-Annektion floß kein Blut im Gegensatz zum Volksbegehren des Donbass nach föderalistischer Integration in die Ukraine.
Klar. Die militärische Überlegenheit der Russen war viel zu groß. Und wer gegen den Anschluß an Rußland war, tat besser daran, zu schweigen. Das siehst Du als Errungenschaft an?
ukrainelove hat geschrieben:Meine amerikanischen Kollegen, verwundert Dich vielleicht, schimpfen genauso auf ihre amerikanische Agressionspolitik und Obama, wie ich auf unsere deutschen USA-Arschkriecher.
Die Bürger der beteiligetn Länder sind lange nicht so schlecht wie Ihre Politiker.
Damit das ein für allemal klar ist. Die Schablone der USA-Außenpolitik paßt für Südamerika und auch für Teile Asiens. Aber eben nicht für die Ukraine. Ich bin in Deutschland immer wieder verblüfft, ein merkwürdiges Bündnis zwischen Linker und Rechter zu sehen, die sich auf die Seite Rußlands stellen. Das die Linke so komplett ignoriert, daß die Unruhen in Kyiv ihren Ursprung im Kampf gegen die Oligarchie hatte und sie sich auf Seiten Rußlands stellt, die in diesem Falle die Bewahrer der oligarchischen Strukturen sind, hat mich mit der Linken entzweit. Die stellen sich auch nicht die Frage, warum Putin Orban, Le Pen und die Lega Nord als die besseren Europäer bezeichnet. Da könnte man vielleicht mal auf den Gedanken kommen, was denn so Rußland außenpolitisch derzeit darstellt. Orban als Bewahrer der Freiheit. Schöne Verbündete hat Putin da.
ukrainelove hat geschrieben:Ich bin nicht so sattelfest was die ukrainischen Namen angeht, aber der damalige Übergangspräsident ist doch wohl unzweifelhaft ein Swoboda-Anhänger, genauso wie zahlreiche wichtige Schlüsselpositionen wie Sicherheit nun durch Radikale besetzt sind.
Du scheinst wirklich nicht sehr sattelfest zu sein - nicht nur bei den Namen. Oleksandr Turchinov war der Übergangspräsident. Und der war mitnichten Mitglied von Svoboda oder gar Pravij Sektor:

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Auch die zahlreichen Schlüsselpositionen für Radikale ist schlicht und ergreifend eine Behauptung, die Du nicht belegen kannst. Es kursierten in Deutschland obskure Listen, in denen ein General als Mitglied der Partei Svoboda geführt wird. Weiß ja kaum ein Deutscher, daß Militärs in der Ukraine nicht Mitglied einer Partei sein dürfen. Da kann man mit solchen Listen schon mal arbeiten. Und Svoboda würde ich Anfang 2014 nicht nur als rechtsradikale Partei bezeichnen. Da sind auch einige, die Svoboda als einzige Partei ansehen, die sich (bislang) nicht mit Oligarchen eingelassen hat. Das kann mir dennoch mißfallen, da ich Tjanibok für einen Antisemiten halte. Aber wenn ich diese Messlatte in Rußland oder gar bei den Separatisten anlege....
ukrainelove hat geschrieben:So nun weißt Du Bescheid und mit diesem Blog will ich einfach nur lernen die Situation zu verstehen.
Dann solltest Du das Zuhören lernen. Ich bin genau wie Du Deutscher. Viele andere hier sind auch aus Deutschland, Österreich und möglicherweise noch der Schweiz. So manch einer ist mit einer Ukrainerin oder einem Ukrainer verheiratet. Ich habe eine Freundin in der Ukraine und kenne darüber hinaus aus den unterschiedlichsten Oblasten Ukrainer. Das heißt, ich beziehe meine Infos eher von denen, ergänzt durch die Medien. Und nicht, wie Du vermutest, aus den USA... Kleiner Vorschlag: Überlege doch bitte mal, wer Gebietsansprüche in der Ukraine hat. Wenn Du auf die Frage mit USA antwortest, dann hole noch einmal eine Weltkarte hervor.

Abschließend gesagt könnte Putin es tatsächlich schaffen, daß eine Mehrheit der Ukrainer irgendwann doch einmal in die NATO will. Dafür gab es nie eine Mehrheit. Aber durch äußere Bedrohung könnte Putin diese Mehrheit erzeugen. Und die baltischen Staaten sowie Polen sehen sich bestätigt, daß es eine richtige Entscheidung war, Mitglieder der NATO zu werden. Bis 2013 habe ich das als Fehler angesehen. Heute nicht mehr.

Und abschließend gefragt: Wieso nennst Du Dich eigentlich ukrainelove? Mein Eindruck ist, daß Du der Einzige hier bist, der noch nie in der Ukraine war.

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tomku
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#24 Beitrag von tomku » Montag 9. Juni 2014, 13:11

Hallo miteinander
lustige Discussion hier
leider muß ich feststellen das ihr fast alle Recht habt
die Propagandamaschine auf beiden Seiten läuft auf vollen Touren
selten so viel Blödsinn gehört oder gesehen
ich bin jetzt seid 3 Jahren viel in der Ukraine, habe Aufenthaltsgenehmigung und alles
und Freunde bei den Seperatisten und den anderen
je nachdem mit wem man redet erhält man Greuelberichte von der jeweils anderen Seite
was man von diesen Berichten halten kann sollte jeder selbst entscheiden
nur ein Beispiel: mein Freund Peter , der schon seit 10 Jahren in Melitopol lebt teilte mir mit das russische Spezialeinheiten mit modernster Waffentechnik den Flugplatz in Donetzk gestürmt haben, neueste Panzer und alles was dazugehört
einen Tag später räumt die Ukrainische Armee den Flugplatz ohne eigene Verluste
da gibt es nur 2 Möglichkeiten, die Russen haben gesoffen und geschlafen oder sie waren gar nicht da
ich weiß nur eines sicher: so kann es nicht weitergehen
ich kann auch unsere Politiker (Deutschland und EU) nicht verstehen ( die Amis kochen sowieso ihr eigenes Süppchen)
mit anerkannten Verbrechern wie Achmetov und dem Schokoladenkönig setzt man sich an einen Tisch und den "Russlandfreunden"
verweigert man das Gespräch
die Separatisten die ich kenne wollen komischerweise gar nicht nach Russland, sie wollen nur mehr mitbestimmung, eine Föderation so wie in Deutschland
das nicht alles nur von Kiew bestimmt wird und dort das ganze Geld hinfließt
und Frieden kann es nur mit Gesprächen geben, nicht mit Waffengewalt
die EU müsste Druck machen, Kiew dazu zwingen zu verhandeln, nicht noch weiter unterstützen und bestärken
es kann doch nicht sein das wir, das heißt eu und usa mit Gewalt ein Land auseinander reißen
und das mann ein Land nicht mit Gewalt befrieden kann sollte mitlerweile jeder begriffen haben

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tomku
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#25 Beitrag von tomku » Montag 9. Juni 2014, 13:24

und noch eine Sache zu Putin
wenn wir nicht einen starken Mann wie Putin in Russland hätten würde dort das gleiche Chaos wie in allen anderen Ländern herrschen denen wir die Demokratie gebracht haben
wenn die Bewohner eines Landes noch nicht so weit sind ist Demokratie eine gefährliche Sache
Ukraine war jetzt ja auch schon lange eine Demokratie, und mit was für Auswirkungen!!!
Bestechng, Korruption, Erpressung und komischerweise gehören die Politiker mit Familien zu den reichsten Leuten
und ihre besten Freunde sind die Oligarchen
ich lebe in Kherson, habe dort eine Firma und zahle regelmäßig an diverse Leute
den Leiter vom Zollamt damit unsere LKW abgefertigt werden und nicht zu lange auf dem Hof seines Schwagers stehen müssen(jeder Tag ist teuer)
die Finanzpolizei, damit sie ruhig bleiben usw
wie soll sich das ändern?
jetzt erwarten auch alle noch den Geldregen von der EU, der natürlich wieder bei den richtigen Leuten landen wird, die lachen jetzt schon
für die kleinen Leute wird es richtig hart werden, da wird gespart
da werden einige ihr blaues wunder erleben

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stefko
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#26 Beitrag von stefko » Montag 9. Juni 2014, 13:36

tomku hat geschrieben: die Separatisten die ich kenne wollen komischerweise gar nicht nach Russland, sie wollen nur mehr mitbestimmung, eine Föderation so wie in Deutschland
das nicht alles nur von Kiew bestimmt wird und dort das ganze Geld hinfließt
und Frieden kann es nur mit Gesprächen geben, nicht mit Waffengewalt
die EU müsste Druck machen, Kiew dazu zwingen zu verhandeln, nicht noch weiter unterstützen und bestärken
es kann doch nicht sein das wir, das heißt eu und usa mit Gewalt ein Land auseinander reißen
und das mann ein Land nicht mit Gewalt befrieden kann sollte mitlerweile jeder begriffen haben
Die Schwierigkeit dabei ist, dass anscheinend viele im Osten Überzeugungen haben, die falsch sind und sie nicht davon zu überzeugen sind. In manchen Punkten liegen die Standpunkte ja nicht so weit auseinander. Eine Regionalisierung von Kompetenzen wurde und wird ja auch von den "Euromajdan Anhängern" gefordert. Es war ja gerade Janukowycz, der eine Zentralisierung betrieben hat - Stichwort: "Machtvertikale".

Das gleiche betrifft den Vorwurf, dass die Westukraine die Ostukraine seit der Unabhängigkeit immer beherrscht hat und der Osten keinen Einfluss hatte. Von alle Präsidenten war nur der erste, Krawczuk aus der Westukraine (Wolynien). Kuczma kommt aus Czernihiw und hat in Dnipropetrowsk Kariere gemacht. Juszczenko kommt aus Sumy. Tymoszenko war zwar nie Präsidentin, aber auf Grund ihrer Bedeutung erwähne ich sie auch: sie ist aus Dnipropetrowsk.

Das der Donbass die Ukraine ernährt ist ja genauso eine Mär.

Wie soll man Menschen, die sich entgegen aller Fakten ständig übervorteilt fühlen, klar machen, dass dem nicht so ist?

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stefko
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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#27 Beitrag von stefko » Montag 9. Juni 2014, 14:12

tomku hat geschrieben:und noch eine Sache zu Putin
wenn wir nicht einen starken Mann wie Putin in Russland hätten würde dort das gleiche Chaos wie in allen anderen Ländern herrschen denen wir die Demokratie gebracht haben
wenn die Bewohner eines Landes noch nicht so weit sind ist Demokratie eine gefährliche Sache
Ukraine war jetzt ja auch schon lange eine Demokratie, und mit was für Auswirkungen!!!
Bestechng, Korruption, Erpressung und komischerweise gehören die Politiker mit Familien zu den reichsten Leuten
und ihre besten Freunde sind die Oligarchen
Und in Russland gibt es keine Korruption? In wessen Umfeld findet man in Russland die reichsten Menschen?

Russlands Segen und Fluch ist der Reichtum an Öl und Gas. Segen und Fluch deswegen, weil man gewisse Probleme damit natürlich überdecken kann, aber die Geschichte zeigt, dass es den wenigsten rohstoffreichen Ländern gelungen ist, diesen Reichtum zum Segen der gesamten Bevölkerung zu nutzen.

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#28 Beitrag von Anna Kraus » Montag 9. Juni 2014, 14:38

tomku: und noch eine Sache zu Putin
wenn wir nicht einen starken Mann wie Putin in Russland hätten würde dort das gleiche Chaos wie in allen anderen Ländern herrschen denen wir die Demokratie gebracht haben
Welche anderen Länder meinst du?
Ich denke nicht, daß Putin gut für Russland ist und ich denke auch nicht, daß Putin gut für die Welt ist. Ich denke, daß es Putin war, der letztenendes für die Ukraine alles noch viel schlimmer machte, der eben den Ukrainern keine Wahl gelassen hat, Söldnern über die ukrainische Grenze half, den Waffenhandel nicht unterbunden hat und der einen fremden Landesteil besetzte. Es geht nicht darum, ob die Krim schon immer Russland gehörte und nur ein Geschenk war, es geht auch nicht darum, ob in der Ostukraine und auf der Krim viele Menschen russischen Ursprungs leben. Es geht einfach nur darum, daß Annexion und Kriegstreiberei in der Ukraine nicht dabei helfen wird, daß die Ukraine überhaupt ihre eigenen Probleme lösen kann. Putins Antrieb ist Hass.

Die Ukraine war auch nicht schon lange eine Demokratie. Sie hat gerade erst eine Generation lang eine Demokratie. Demokratie muß wachsen und wenn man sie nicht pflegt, dann geht sie ein!

Putin ist die Ukraine egal, ihm sind die Ukrainer egal, die ihr Leben für ihr Land gelassen haben, er würde sie gerne von der Weltkarte entfernen und sein Kumpel Dugin berät ihn ja fleißig dazu.
Zuletzt geändert von Anna Kraus am Montag 9. Juni 2014, 20:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#29 Beitrag von Malcolmix » Montag 9. Juni 2014, 14:44

Tomku - Du denkst also, eine Diktatur oder der Sozialismus sei frei von Korruption? In einer Demokratie hat man wenigstens eine Chance, Politiker abzuwählen. In einer Diktatur oder im Sozialismus mußt Du auf das Ableben warten oder auf eine Revolution.
tomku hat geschrieben:wenn die Bewohner eines Landes noch nicht so weit sind ist Demokratie eine gefährliche Sache
Bei solchen Aussagen frage ich mich immer, welches Volk reif für eine Demokratie ist und wer das zu bestimmen hat. Und das Demokratie nicht automatisch Korruption bedeutet, erkennt man relativ deutlich daran, daß die am wenigsten korrupten Staaten demokratisch regiert werden.

Man könnte es vielleicht umgekehrt sagen. Weder in Rußland, noch in der Ukraine ist es bisher gelungen, die aus dem Sozialismus und in der Zeit nach dem Zusammenbruch entstandenen korrupten Strukturen erfolgreich zu bekämpfen. Aber die Ukrainer zeigen doch, daß sie das nicht mehr hinnehmen wollen. Und Putin steht in Rußland nun wirklich nicht für Korruptionsbekämpfung. Chodorovskij und Beresovskij sind ja eher in Ungnade gefallen, weil sie Putin die Gefolgschaft verweigert haben. Freiheitskämpfer sind sie deshalb auch nicht - keine Frage. Aber Putin läßt sich seitdem gerne als Vorkämpfer gegen Oligarchie feiern...
tomku hat geschrieben:jetzt erwarten auch alle noch den Geldregen von der EU, der natürlich wieder bei den richtigen Leuten landen wird, die lachen jetzt schon
für die kleinen Leute wird es richtig hart werden, da wird gespart
da werden einige ihr blaues wunder erleben
Mein Eindruck ist eher, daß die Ukrainer, die ich kenne, sich von der EU eher Hilfe im Kampf gegen die Oligarchie erhoffen. Und kurzfristige Kredite zur Abwehr der Zahlungsunfähigkeit. Ich glaube nicht, daß die Ukrainer per se so naiv sind, daß mit der EU alles besser wird.
Zuletzt geändert von Malcolmix am Dienstag 10. Juni 2014, 00:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#30 Beitrag von ukrainelove » Montag 9. Juni 2014, 23:28

Malcolmix hat geschrieben:
ukrainelove hat geschrieben:Unter uns gesagt: Ich bin waschechter Deutscher und kann den Hass einstiger Bruderländer einfach nicht verstehen.
Die Antwort liegt in der Geschichte der jeweiligen Völker. Und man hört aus diesen Ländern auch immer wieder die Vorwürfe, daß Rußland als Staat diese Verbrechen nie anerkennen will. Es würde allerdings zu weit führen, die Geschichte der baltischen Staaten, Georgiens, Polens, der Ukraine und der Krimtataren etc. hier ausführlich darzulegen. Es gibt duchaus russische Historiker, die das auch beschreiben, aber ne Unikarriere steht denen dann nicht offen...

Und die meisten von
ukrainelove hat geschrieben:Im Gegensatz dazu bezeichnen diverse ukrainische Regierungsmitglieder (im Einklang mit den deutschen Medien) mittlerweile 7 Millionen Donbass-Bewohner als Terroristen.
Das kannst Du einfach nicht abstreiten.
Doch. Das habe ich noch nie gelesen. Es gibt keine 7 Millionen Separatisten. Das sind ein paar tausend. Und ihre Unterstützung aus der Bevölkerung ist auch dürftig.
ukrainelove hat geschrieben:Zur Politik gehört aber auch, die Geschichtbücher der Ukraine im Jahre 1990/91 umzuschreiben und in den Schulen vom einstigen Bruderland als Feindesland zu sprechen.
Siehe oben. Es reicht, historische Fakten aufzuzählen... Ansonsten steht meines Wissens in den ukrainischen Geschichtsbüchern nicht, daß Rußland der Feind sei. Und unter Kutchma, den ich im vorherigen Posting versehentlich als ersten ukrainischen Präsidenten bezeichnet habe (das war Kravchuk) ganz bestimmt nicht.

Diese oligarchischen Strukturen haben ihren Ursprung übrigens mindestens schon in der Ära Breshnev. Der war auch eher Oligarch als überzeugter Kommunist...
ukrainelove hat geschrieben:Die von Dir angeführten Rohstoffe ausserhalb des Donbass sind wohl schon an die USA verkauft, so wie es Seelenverkäufer es nun mal tun.
Hast Du für diese steile These auch nur irgendeinen Beleg? In der Ukraine tauchen eher Chinesen und Südkoreaner als Investoren auf.
ukrainelove hat geschrieben:Subventionierung des Donbass durch Kiew halte ich für ein Gerücht, da Kiew nur Verwaltung von erwirtschaftetem Geld betrieb. Der Donbass erwirtschaftet wieviel Prozent des Bruttosozialprodukts der Ukraine??
Im Donbass wird hauptsächlich Kohle gefördert. Und wenn Du mal ins Saarland oder in den Ruhrpott schaust, siehst Du auch, wie sehr das Saarland gerade Motor der deutschen Wirtschaft war, als da noch in den 80ern Kohle gefördert wurde. Kohleförderung lohnt sich nur noch durch Subventionen. Die wirtschaftlich interessanteren Gebiete wären da ja sogar z.B. Dnepropetrovsk und Zaporozhye. Auch diese Gebiete hätten die Russen gerne zurück. Keine Frage. Prozentangaben für die einzelnen Oblaste kann ich Dir aber nicht geben. Vielleicht kann das jemand anderes.
ukrainelove hat geschrieben:Sachkundige schätzen die Abwirtschaftung der damals so bekannten Erholungsgebiete und Sanatorien so hoch ein, dass sie mittlerweile selbst hinter türkischem Standard liegen.
Erzähl mir nicht über die schönen Zeiten von Jalta, das war einmal vor 1990.
Ah. Jetzt gehts den Bewohnern auf der Krim besser. Die per Gerücht verkündete Erhöhung der Löhne auf das Dreifache kam nicht. Aber das Gerücht hat sich dennoch als richtig erwiesen. Die Lebensmittelpreise haben sich verdreifacht...
ukrainelove hat geschrieben:PS: Bei der Krim-Annektion floß kein Blut im Gegensatz zum Volksbegehren des Donbass nach föderalistischer Integration in die Ukraine.
Klar. Die militärische Überlegenheit der Russen war viel zu groß. Und wer gegen den Anschluß an Rußland war, tat besser daran, zu schweigen. Das siehst Du als Errungenschaft an?
ukrainelove hat geschrieben:Meine amerikanischen Kollegen, verwundert Dich vielleicht, schimpfen genauso auf ihre amerikanische Agressionspolitik und Obama, wie ich auf unsere deutschen USA-Arschkriecher.
Die Bürger der beteiligetn Länder sind lange nicht so schlecht wie Ihre Politiker.
Damit das ein für allemal klar ist. Die Schablone der USA-Außenpolitik paßt für Südamerika und auch für Teile Asiens. Aber eben nicht für die Ukraine. Ich bin in Deutschland immer wieder verblüfft, ein merkwürdiges Bündnis zwischen Linker und Rechter zu sehen, die sich auf die Seite Rußlands stellen. Das die Linke so komplett ignoriert, daß die Unruhen in Kyiv ihren Ursprung im Kampf gegen die Oligarchie hatte und sie sich auf Seiten Rußlands stellt, die in diesem Falle die Bewahrer der oligarchischen Strukturen sind, hat mich mit der Linken entzweit. Die stellen sich auch nicht die Frage, warum Putin Orban, Le Pen und die Lega Nord als die besseren Europäer bezeichnet. Da könnte man vielleicht mal auf den Gedanken kommen, was denn so Rußland außenpolitisch derzeit darstellt. Orban als Bewahrer der Freiheit. Schöne Verbündete hat Putin da.
ukrainelove hat geschrieben:Ich bin nicht so sattelfest was die ukrainischen Namen angeht, aber der damalige Übergangspräsident ist doch wohl unzweifelhaft ein Swoboda-Anhänger, genauso wie zahlreiche wichtige Schlüsselpositionen wie Sicherheit nun durch Radikale besetzt sind.
Du scheinst wirklich nicht sehr sattelfest zu sein - nicht nur bei den Namen. Oleksandr Turchinov war der Übergangspräsident. Und der war mitnichten Mitglied von Svoboda oder gar Pravij Sektor:

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Auch die zahlreichen Schlüsselpositionen für Radikale ist schlicht und ergreifend eine Behauptung, die Du nicht belegen kannst. Es kursierten in Deutschland obskure Listen, in denen ein General als Mitglied der Partei Svoboda geführt wird. Weiß ja kaum ein Deutscher, daß Militärs in der Ukraine nicht Mitglied einer Partei sein dürfen. Da kann man mit solchen Listen schon mal arbeiten. Und Svoboda würde ich Anfang 2014 nicht nur als rechtsradikale Partei bezeichnen. Da sind auch einige, die Svoboda als einzige Partei ansehen, die sich (bislang) nicht mit Oligarchen eingelassen hat. Das kann mir dennoch mißfallen, da ich Tjanibok für einen Antisemiten halte. Aber wenn ich diese Messlatte in Rußland oder gar bei den Separatisten anlege....
ukrainelove hat geschrieben:So nun weißt Du Bescheid und mit diesem Blog will ich einfach nur lernen die Situation zu verstehen.
Dann solltest Du das Zuhören lernen. Ich bin genau wie Du Deutscher. Viele andere hier sind auch aus Deutschland, Österreich und möglicherweise noch der Schweiz. So manch einer ist mit einer Ukrainerin oder einem Ukrainer verheiratet. Ich habe eine Freundin in der Ukraine und kenne darüber hinaus aus den unterschiedlichsten Oblasten Ukrainer. Das heißt, ich beziehe meine Infos eher von denen, ergänzt durch die Medien. Und nicht, wie Du vermutest, aus den USA... Kleiner Vorschlag: Überlege doch bitte mal, wer Gebietsansprüche in der Ukraine hat. Wenn Du auf die Frage mit USA antwortest, dann hole noch einmal eine Weltkarte hervor.

Abschließend gesagt könnte Putin es tatsächlich schaffen, daß eine Mehrheit der Ukrainer irgendwann doch einmal in die NATO will. Dafür gab es nie eine Mehrheit. Aber durch äußere Bedrohung könnte Putin diese Mehrheit erzeugen. Und die baltischen Staaten sowie Polen sehen sich bestätigt, daß es eine richtige Entscheidung war, Mitglieder der NATO zu werden. Bis 2013 habe ich das als Fehler angesehen. Heute nicht mehr.

Und abschließend gefragt: Wieso nennst Du Dich eigentlich ukrainelove? Mein Eindruck ist, daß Du der Einzige hier bist, der noch nie in der Ukraine war.
Recht hast Du.
Ukrainelove resultiert aus der Tatsache, dass ich ein Menschenfreund und absoluter Kriegsgegner bin.
Jedes Menschenleben ist zu achten, auch das Ungeliebter.

Urkainische Freundin, ich ukrainische Kundschaft aus Charkiv, deren Verwandschaft sich auf die Krim abgesetzt haben.
Ich verheiratet mit einer Russin, was sicher alle Russlandhasser nun erbost.

Deswegen werde ich diesen Blog nicht weiterverfolgen, zumal ich die Beleidigungen von dieser Hasspredigerin ANNA wirklich leid bin. Woher dieser Hass kommt ist mir einfach unbegreiflich und die Frage danach sie mir nicht beantwortet.
Sie fängt von Jugoslawien an und unterstellt mir, dass ich damit komme. Die ist so [smilie=dash2.gif]
Noch dazu ist sie so überzeugt von dem ¨Godfather of Peace¨ und erkennt nicht, dass in Brüssel doch nur Marionetten der USA sitzen.
Niemand ist sich über die Person des NATO-Generalsekretärs Rasmussen im Klaren.
Dieser Mann ist selbst in seiner Heimat als Rassist geächtet und hat seinen Wohnsitz seit geraumer Zeit in den USA.
Sogar Menschenrechtsorganisationen haben den Mann schon zurechtgestutzt.
Und so was ist Antreiber des Unternehmens ¨Die Osterweiterung der NATO ist noch nicht abgeschlossen¨
Kein Spruch, sonder nachlesbar, wenn man will, woran es zu oft scheitert, wenn [smilie=dash2.gif]

Vielleicht könnt Ihr alle ja noch was von dem in der Ukraine lebenden deutschen Unternehmer lernen.

Du, Malcolmix, solltest mal etwas kritischer an die Sache rangehen und nicht alles schönen, was da so läuft.
Wenn ich den Hinweis ¨Bidden-Connection¨ schon gebe, dann sollte das genügen um herauszufinden, dass seine Familie schon die Hand auf den Rohstoffreserven der Ukraine hat. (Webseite Worldpress)
Dort werden auch Prozentangaben über Nutzrechte gemacht wie 30% für die Ukraine, 70% für Bidden zum freien Verkauf an andere Länder. Business like usuall, like USA.
Über Swoboda und die Zugehörigkeit einzelner Regierungsmitglieder kannst Du Dich hervorragend auf der Webseite ... Propagandaschau ... informieren. Den Link habe ich schon in einem früheren Betrag geschickt.
Dort kann man auch entsprechende Suchbegriffe eingeben und kommt mit Sicherheit zu den Info´s wer zu welcher Partei gehört.
Auch stehen dort die Verurteilungen der Bundesregierung einzelner Parteien, die heute von der gleichen Regierung gesponsort werden.

Noch ein persönliches Wort MAlcolmix:
Es ist bezeichnend für die Gesamtsituation, Du unterstellst mir Behauptungen.
Ich gebe Hinweise auf Weblinks mit Beweisen, die Du offenbar ignorierst.
Dies zeigt die Ignoranz, mit der man an der lieben Ukraine festhält, die einen Bürgerkrieg gegen eigene Landsleute führt.
Nun komm mir nicht mit so einem Scheiß wie: Man führt nur einen Antiterroreinsatz gegen ein paar Separatisten.
Mach die Augen auf Mann [smilie=kosak_2]

Wie ich schon früher mal sagte: ich stehe hier nicht als Beweisführer, sondern appeliere an euren eigenen Verstand nicht alles zu glauben was unsere Medien uns auftischen.
Natürlich rechne ich damit, dass das einen Schweizer oder Österreicher nicht unbedingt tangiert, wenn auf deutschen Webseiten schlagende Argumente zu finden sind.
Apropos ¨Schlagen¨, ist doch eine Superidee seine Partei ¨Schlag¨ zu nennen und sich von der Konrad-Adenauer-Stiftung sponsern zu lassen.
¨Schlag¨ ist bezeichnend für die politische Grundidee eines Exboxer, der mit Schaum vor dem Mund auf der Protestbühne steht, aber selbst von seinem Volk nicht ernst genommen wird.
Ist wohl auch dummes Gerede von mir, dann geht doch mal auf eine Webseite, wo die CDU als Freund und Unterstützer aufgeführt wird. (Kleine Aufgabe für alle, finden müsst Ihr das schon selbst) Der Dank Klitschkos ist der CDU sicher.

In den Sinne sag ich mal Tschüß an alle Träumer, die der Ukraine eine Zukunft in der EU, NATO und was weiss ich noch bereiten wollen..

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#31 Beitrag von ukrainelove » Montag 9. Juni 2014, 23:36

Anna Kraus hat geschrieben:
tomku: und noch eine Sache zu Putin
wenn wir nicht einen starken Mann wie Putin in Russland hätten würde dort das gleiche Chaos wie in allen anderen Ländern herrschen denen wir die Demokratie gebracht haben
Welche anderen Länder meinst du?
Ich denke nicht, daß Putin gut für Russland ist und ich denke auch nicht, daß Putin gut für die Welt ist. Ich denke, daß es Putin war, der letztenendes für die Ukraine alles noch viel schlimmer machte, der eben den Ukrainern keine Wahl gelassen hat, Söldnern über die ukrainische Grenze half, den Waffenhandel nicht unterbunden hat und der einen fremden Landesteil besetzte. Es geht nicht darum, ob die Krim schon immer Russland gehörte und nur ein Geschenk war, es geht auch nicht darum, ob in der Ostukraine und auf der Krim viele Menschen russischen Ursprungs leben. Es geht einfach nur darum, daß Annexion und Kriegstreiberei in der Ukraine nicht dabei helfen wird, daß die Ukraine überhaupt ihre eigenen Probleme lösen kann. Putins Antrieb ist Hass.

Die Ukraine war auch nicht schon lange eine Demokratie. Sie hat gerade erst eine Generation lang eine Demokratie. Demokratie muß wachsen und wenn man sie nicht pflegt, dann geht sie ein!

Putin ist die Ukraine egal, ihm sind die Ukrainer egal, die ihr Leben für ihr Land gelassen haben, er würde sie gerne von der Weltkarte entfernen und sein Kumpel Dugin berät ihn ja fleißig dazu.
Giftspritze halt endlich Dein Maul.

¨Putins Antrieb ist der Hass¨ stammt von Dir und ist das Dümmste, was ich je gehört habe, könnte auch von Julia Timoschenko stammen, die Putin ja auch eine Kugel in den Kopf schießen wollte.

Ich sage: ANNA KRAUSES Antrieb ist der Hass.

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#32 Beitrag von Malcolmix » Dienstag 10. Juni 2014, 00:11

ukrainelove hat geschrieben:Wie ich schon früher mal sagte: ich stehe hier nicht als Beweisführer, sondern appeliere an euren eigenen Verstand nicht alles zu glauben was unsere Medien uns auftischen.

[...]

In den Sinne sag ich mal Tschüß an alle Träumer, die der Ukraine eine Zukunft in der EU, NATO und was weiss ich noch bereiten wollen..
Es ist schön zu wissen, daß Du wenigstens das kennst, was Du als Wahrheit annimmst. Die Frage ist nur, was Du damit bezweckt hast. Ich würde sagen: Selbstbestätigung.

Und nochmals wiederholt: Ich erwähnte bereits, daß meine Hauptinformationsquelle Ukrainer aus unterschiedlichen Oblasten sind. Sie mögen irren. Aber ich gestehe ihnen zu, daß sie das Schicksal ihres Landes selbst bestimmen dürfen.
ukrainelove hat geschrieben:Ich verheiratet mit einer Russin, was sicher alle Russlandhasser nun erbost.
Nö. Nur kann eine Russin nicht für die Ukraine sprechen. Sie darf gerne ihre eigene Meinung haben und äußern, aber ich halte es für sehr schwierig, wenn sich Bewohner eines Landes über ein Nachbarland äußern, denen sie kulturelle Eigenständigkeit absprechen. Was viele Russen äußern, höre ich oft genug. Mit Frieden und Pazifismus hat das aber nix zu tun.

Übrigens ist Dein Nickname wirklich eine Art Witz. Das mal so nebenbei bemerkt. Und aus Kharkiv muß man wirklich gerade nicht fliehen. Und auf die Krim? Das stelle ich mir gerade als spannenden Fluchtweg vor...

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#33 Beitrag von eurojoseph » Dienstag 10. Juni 2014, 01:23

Giftspritze halt endlich Dein Maul.
brauch ma das hier ????????????????

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#34 Beitrag von Anna Kraus » Dienstag 10. Juni 2014, 08:26

Der Ukrainehasser [smilie=crazy.gif] schreibt so undeutlich, da kann man nur die Hälfte erkennen. :-'
Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... Rauschgifthandel boomt und Kostenexplosion, kaum Touristen und das soll nun so schön sein?

Ich würde sagen: wir haben getroffen und versenkt [smilie=ukr_prapor]

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#35 Beitrag von mbert » Dienstag 10. Juni 2014, 09:22

ukrainelove hat geschrieben:Giftspritze halt endlich Dein Maul.

¨Putins Antrieb ist der Hass¨ stammt von Dir und ist das Dümmste, was ich je gehört habe, könnte auch von Julia Timoschenko stammen, die Putin ja auch eine Kugel in den Kopf schießen wollte.

Ich sage: ANNA KRAUSES Antrieb ist der Hass.
[mbert moderiert:] und Du hast bis auf weiteres hier Sendepause.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Die Frage der Ausrufung des Kriegszustandes bleibe aktuell – Sobolew - UI

#36 Beitrag von toto66 » Mittwoch 11. Juni 2014, 03:06

Da lachen ja die Hühner.
Demokratie ist also eine gefährliche Sache?
Wie gefährlich Autokratie und staatliche Willkür, das angemaßte Monopol auf die richtige Meinung ist mussten in der Geschichte schon viele mutige Menschen erfahren. Nicht nur zB bei den Nazis oder den Kommunisten, auch heute im Reich des "starken Mannes" Putin, wo leute für ihr Recht auf freie Meinungsäusserung, eigene Gedanken oder friedlichen Protest im Gulag verschwinden.
Die Russen sind nicht doof und mindestens genau so reif für >Demokratie wie andere. man müsste sie nur lassen.
@tomku, im Ernst, wenn ihr weiter gern in die aufgehaltenen Hände zahlt, bitte schön, in "meiner" Sradt Lviv haben da etliche Unternehmen die Zeichen der Zeit erkannt und sich gemeinsam gegen diese praktiken begonnen zu wehren. Mit grossem Erfolg. heute hat hier die Koimmission zur Reform von Polizei und Finanzbehörden zu arbeiten begonnen. Unter Mitwirkung von Gruppen des maidan und nationalen und internationalen NGOs.

"Der Donbass erwirtschaftet wieviel Prozent des Bruttosozialprodukts der Ukraine??"
es gibt genügend Statistiken zu diesem Thema. Im Donbass im engsten Sinne, also Donezk und von mir aus Luhansk leben ca. 3,6 Millionen Menschen und diese erwirtschaften ca. 10 % des BIP der Ukraine. Tendenz abnehmend. Vor 5 Jahren sollen es noch um die 14 % gewesen sein.
Auf der anderen Seite profitiert die Region aus dem Staatshaushalt ohne Investitionen von 27% der Aufwendungen für Gesundheitssleistungen, von mehr als 35% der Ausgaben für Subventionen für Arbeitsplätze in staatlichen Unternehmen ( allein die staatlichen Gruben verschlangen 2013 mehr als 2 Milliarden USD).
Bei den Investitionen, zB in Infrastruktur oder der vergabe staatlicher Aufträge liegt die Quote noch weitaus höher.
nach den Massstäben des deutschen Ländderfinanzausgleiches ( auch wenn das bisschen hinkt) wäre der donbass ein netto-Empfänger weit im 2stelligen Milliardenbereich. Dabei unberücksichtigt bleiben all die Gelder, die direkt in die Taschen der genau aus der Region stammenden Oliigarchie fliessen...
Das pro Kopf Einkommen liegt im Osten des Landes deutlich über dem im Westen, allerdings ist der Erlös der Umsatzsteuer im Westen seltsamerweise deutlich höher. Und ebenso seltsamerweise erkennt der Reisende, mir zumindestens geht es so ( dies ist jetzt eine subjektive Einschätzung, die das mit der Umsatzsteuer ergänzen soll), das der Lebensstandart im Westen höher liegt.
Wer das nicht glaubt fahre mal durch ein Dorf 50km westlich von Lviv und eines 50km östlich von Luhansk..
Die Erklärung ist relativ einfach. Im Westen des Landes landet en Grossteil jener mehr als 2 Milliarden USD, die im (westlichen) Ausland lebende Ukrainer jährlich in die Heimat überweisen. Viele Menschen hier leben vom (Schwarz)handel oder kleinen Gewerben. Ein Griwna wird einfach häufiger ausgegeben bis er als Brot, Butter oder neuer TV endet.
Zieht man die Grenzen weniger eng und verlässt den Donbass, rechnet man dem Osten die Regionen Dnepropetrovsk und Zaporoshje und andere hinzu verschiebt sich das statistische Leistungsbild deutlich zugunsten des Osten.
Nimmt man also diese Zahlen und rechnet die visuellen Eindrücke dazu muss man zu dem Schluss kommen das momentan und auf längere Sicht sowieso der Donbass nicht der Leistungsträger sondern das grosse Sorgenkind der UA ist.
Was wohl auch die Erklärung dafür ist warum Putins Truppenm östlich ukrainischen Grenze verweilten und nicht einmarschierten...

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