VermischtesFrontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

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Frontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

#1 Beitrag von Handrij » Sonntag 18. Dezember 2016, 10:57

In meinem Land ist Krieg. Darf ich trotzdem die Regierung kritisieren? In meinem Land ist Krieg, aber ich weiß, dass ukrainische Sicherheitsdienste Gefangene foltern. Ist es angebracht, darüber zu berichten? In meinem Land ist Krieg, die korrupte Elite hört aber nicht auf, sich schamlos aus dem Budget zu bedienen. Kann ich jetzt darüber schreiben?
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Re: Frontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

#2 Beitrag von FEINDFLIEGER » Sonntag 18. Dezember 2016, 23:29

Unsere "Maidanklatscher" wirds wohl auch jetzt nicht interessieren...

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Re: Frontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

#3 Beitrag von Handrij » Montag 19. Dezember 2016, 20:33

Was meinst du mit "Maidanklatscher"?

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Re: Frontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

#4 Beitrag von FEINDFLIEGER » Dienstag 20. Dezember 2016, 11:22

"Wen" muß die Frage lauten...
Eben genau die,die den unwillkürlichen Aufstieg des hoch gelobten Landes mit dem "Maidan" verbinden...

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Re: Frontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

#5 Beitrag von Mawi » Mittwoch 21. Dezember 2016, 01:03

...Portal der prorussischen Separatisten gehackt und sich Zugang zu Informationen über Journalisten verschafft, die für die okkupierten Territorien akkreditiert waren. Öffentlich geworden sind Namen, Passkopien und private Angaben von über 4.000 Journalisten – auch von mir. Größtenteils handelt es sich um ausländische Journalisten und einige wenige ukrainische, die in den okkupierten Gebieten undercover gearbeitet haben."
Die Separatisten haben ein Verzeichnis der von ihnen zugelassenen Jounalisten, darin enthalten ist die Autorin.
Ungeachtet dessen hat sie nach ihrer Einreise in die besetzten Gebiete undercover gearbeitet.
Passt das zusammen?

Noch ein Zitat:
"Die ukrainische Leserschaft hat sehr schnell vergessen, dass sie unter einer totalen Informationsblockade gerade diesen Journalisten den Zugang zu einigermaßen objektiven oder zumindest alternativen Informationen über die okkupierten Territorien zu verdanken hat."
Können Bürger der Ukraine unzensiert das Internet nutzen? Können sie die ukrainischen Seiten von freien, unabhängigen und auch regierungskritischen Blogs erreichen, z.B. Informnapalm?
Gibt es Zeitungen, die nicht von Oligarchen herausgegeben werden?
Gibt es Zeitungen, die nicht von der Regierung und oder von Oligarchen herausgegeben werden?

Wenn man mit ja antworten könnte, würde es dann auch bedeuten, dass es keine totale Informationsblockade gibt?
Egal wie man die Medien der Oligarchen beeurteilt, es gibt auch andere. Sind der Autorin solche alternativen Quellen bekannt?
Könnte man der Frau ein Verzeichnis alternativer Medien zukommen lassen.
Wollen wir hier ein Verzeichnis erstellen, damit es auch für andere erkennbar wird?

Was ist nur aus der TAZ geworden? Traurig!
Zuletzt geändert von Handrij am Mittwoch 21. Dezember 2016, 11:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Frontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

#6 Beitrag von Handrij » Mittwoch 21. Dezember 2016, 12:35

Mawi hat geschrieben:
...Portal der prorussischen Separatisten gehackt und sich Zugang zu Informationen über Journalisten verschafft, die für die okkupierten Territorien akkreditiert waren. Öffentlich geworden sind Namen, Passkopien und private Angaben von über 4.000 Journalisten – auch von mir. Größtenteils handelt es sich um ausländische Journalisten und einige wenige ukrainische, die in den okkupierten Gebieten undercover gearbeitet haben."
Die Separatisten haben ein Verzeichnis der von ihnen zugelassenen Jounalisten, darin enthalten ist die Autorin.
Ungeachtet dessen hat sie nach ihrer Einreise in die besetzten Gebiete undercover gearbeitet.
Passt das zusammen?
Das passt zusammen, wenn die von ihr gemeinten Ukrainer ihre Veröffentlichungen in russischer und ukrainischer Sprache unter Pseudonym machen, um sich im Regierungsgebiet nicht zu einem möglichen Ziel von irgendwelchen übereifrigen Patrioten zu machen.
Das "Größtenteils" schließt sie auch offensichtlich auch nicht ein.
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Mawi hat geschrieben: Noch ein Zitat:
"Die ukrainische Leserschaft hat sehr schnell vergessen, dass sie unter einer totalen Informationsblockade gerade diesen Journalisten den Zugang zu einigermaßen objektiven oder zumindest alternativen Informationen über die okkupierten Territorien zu verdanken hat."
Können Bürger der Ukraine unzensiert das Internet nutzen? Können sie die ukrainischen Seiten von freien, unabhängigen und auch regierungskritischen Blogs erreichen, z.B. Informnapalm?
Da dir das offenbar nicht auffällt, insbesondere da du staatlich geförderte Propagandaseiten wie Informnapalm als "regierungskritisches Blog" wahrnimmst.
Es gibt Vorgaben des Informationsministeriums, wie über die Zone zu berichten ist. Beispielsweise muss von Terroristen, russischen Söldnern und Soldaten geschrieben werden, völlig egal, was die Leute auf der anderen Seite gesehen haben. Vom Präsidialamt werden regelmäßig Themenvorgaben und "Argumentationshilfen" an Meinungsführer in den asozialen Netzwerken und Redaktionen verschickt. Verdächtig macht sich jemand schon, wer von Separatisten und Ukrainern auf der anderen Seite schreibt, da dann der Gedanke aufkommen könnte, dass es sich um einen Bürgerkrieg handelt, was die hiesige Propaganda ja absolut vermeiden möchte. Wenn jemand zudem ein Bild von relativ normalem Leben in Donezk weitergibt, macht er sich enorm verdächtig. Es muss alles in schwarz gezeichnet werden. Das heißt die miese Situation von beispielsweise Altschewsk, wo die Menschen ohne fließend Wasser leben müssen und der allgemeine Geldmangel muss für die gesamte Zone gelten und beschuldigt wird allein die "russische Besatzungsmacht".
Bezeichnend für den Zustand der ukrainischen Medienlandschaft ist der Fall Sawtschenko, die erst auf Anweisung zur Nationalheldin hochgejubelt wurde und jetzt, nachdem sie anfing von selbstverständlichen Sachen zu reden und den Kontakt zur anderen Seite suchte, zur Kremlagentin wurde. Alles völlig beknackt, aber hier normal und wird von vielen offensichtlich geschluckt.
Mawi hat geschrieben: Gibt es Zeitungen, die nicht von Oligarchen herausgegeben werden?
Gibt es Zeitungen, die nicht von der Regierung und oder von Oligarchen herausgegeben werden?

Wenn man mit ja antworten könnte, würde es dann auch bedeuten, dass es keine totale Informationsblockade gibt?
Von einer "totalen Informationsblockade" zu sprechen, ist übertrieben. Die Ukraine hat wie gehabt eine relative Medienfreiheit und Internetfreiheit mit den oben beschriebenen primitiven Einschränkungen. Eine totale Informationsblockade ist auch schon allein deswegen nicht möglich, da jeden Tag mehrere Tausend Menschen zwischen den Seiten hin und her reisen.
Mawi hat geschrieben: Egal wie man die Medien der Oligarchen beeurteilt, es gibt auch andere. Sind der Autorin solche alternativen Quellen bekannt?
Könnte man der Frau ein Verzeichnis alternativer Medien zukommen lassen.
Sie wird sich besser auskennen, als du ...
Mawi hat geschrieben:Wollen wir hier ein Verzeichnis erstellen, damit es auch für andere erkennbar wird?
nur zu
Mawi hat geschrieben:Was ist nur aus der TAZ geworden? Traurig!
Liest du sie regelmäßig? Kannst du sie deswegen beurteilen oder urteilst du deswegen, weil dir die Sichtweise der Autorin nicht passt? Kann es sein, dass dir aufgrund der antrainierten Gewohnheit in einer vorgefilterten Welt zu leben eine gewisse Offenheit für andere Sichtweisen abhanden gekommen ist?


In dem Zusammenhang auch dieses Interview in der Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...:
Ukraine-Krieg führt zu einer Schere im Kopf

Das Thema: Propaganda als Waffe

Im Interview: Miriam Kosmehl, Osteuropa-Expertin

Zur Person: Miriam Kosmehl leitet seit 2012 das Büro der FDP-nahen Friedrich Naumann-Stiftung in Kiew.

Frage: Sie leben seit 2012 in Kiew und haben die pro-westlichen Proteste auf dem Maidan und ihre Folgen miterlebt. Wie gehen die ukrainischen Medien mit dem Krieg in der Ost-Ukraine um?

Kosmehl: Der Ukraine-Krieg führt zu einer Schere im Kopf. Er fördert den Patriotismus und weckt die Erwartungshaltung, nicht negativ über die eigene Seite zu berichten. Da prallen dann zwei Ansichten aufeinander: Die einen sagen, Journalisten müssten neu­tral berichten, die anderen sagen, ein ukrainischer Journalist müsse in erster Linie auch Patriot sein.

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Re: Frontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

#7 Beitrag von Mawi » Mittwoch 21. Dezember 2016, 15:10

Nein, ich lese die TAZ nicht regelmäßig, aber sehr oft, wenn sie in einem von mir besuchten Cafe ausliegt.
Mir sind da sehr viele seltsame Artikel in Erinnerung, deshalb meine Bemrkung. Für eine reglmäßige Lektüre ist mir Geld und Zeit zu schade.
Diese Aussage kann man verwenden um die These zu stützen, ich würde unter einer selbstgewählten einseitigen Informationsglocke leben.
Wer hat die Zeit alle möglichen Zeitungen zu lesen?

Mich stört an diesem Gejammer, das diese Jounalisten aufführen, dass sie keine anderen alternativen Wege suchen und gehen, um die ihnen wichtigen Informationen unter die Leute zu bringen.
Ob ich ihre Meinung immer teile ist da völlig unbedeutend.

Welche alternative Zeitung oder Webseiten hat die ukrainische Regierungt in den letzten 2 Jahren geschlossen?
Welche Radiostation? Welchen Podcast? Welchen Youtube Channel?

Was soll das Gejammer, sie sollen überlegen, wie sie ihre Arebitsergebnisse unter die Leute bringen und dann sehen wir weiter.

Dass es in einem Krieg zu der angeführten Schere im Kopf kommt, ist keine ukrainische Besonderheit, das taugt nicht für eine Regierungskritik, da ist es unerheblich, dass irgendwo irgendwer diese Erscheinung bestätigt.
Diese Erscheinung muss man angehen, statt wieder nur zu jammern.

Woher nimmst du die Gewißheit mir zu unterstellen, ich habe oder mir wurde eine gefilterte Sicht auf die Welt antrainiert?
Deine vorangegangenen Einlassungen kann man diskutieren, diese Unterstellung ist daneben. Denn du behauptest diesen Zustand und fragst nur noch an, ob ich denn in diesem Zustand noch andere Meinungen zur Kenntnis nehme?

Ja, ich denke schon, dass ich noch anderen Meinungen Gehör schenke, aber nicht unbedingt Glauben oder Zustimmung.

Meine Meinung besagt, dass ich von Entstehung und Verlauf des Krieges im Donezker und Luhansker Gebiet fest überzeugt bin, dass es kein Bürgerkrieg ist. Es ist eine Aggression Russlands mithilfe unter anderen von ukrainischen Bürgern, die dieses Vorhaben unterstützen. Das sieht wohl auch die ukrainische Regierung so und fordert klare Benennung von Roß unter Reiter und duldet keine Informationsverwirrung.
Wer diese Informationsverwirrung als Meinungsvielfalt deklariert handelt da fahrlässig oder vorsätzlich.

Könnte man heute als Meinungsvielfalt durchgehen lassen, dass Deutschland am 1. September 1939 nur zurück geschossen hat, nachdem feige polnische Terroristen den Sender Gleiwitz hinterhältig angegriffen haben?
Es gab da ja einen prominenten Protagonisten für diese "Meinung". Wird sie dadurch wahr? Sollte man also diese "Meinung" endlos wiederholen dürfen?

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Re: Frontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

#8 Beitrag von paracelsus » Mittwoch 21. Dezember 2016, 20:45

Mawi hat geschrieben: Könnte man heute als Meinungsvielfalt durchgehen lassen, dass Deutschland am 1. September 1939 nur zurück geschossen hat, nachdem feige polnische Terroristen den Sender Gleiwitz hinterhältig angegriffen haben?
[smilie=blush.gif] .... ob er wohl merkt, dass obiges Beispiel halt ein schlimmes Beispiel für eine staatliche gelenkte "Meinungsvielfalt" darstellt.

Und ganz nebenbei bemerkt, veröffentlichen kann man heute (fast) alles, fast jeder Blogscheiss geht. Allerdings ist die Reichweite meist ziemlich begrenzt.

Als Journalist würde mich eine "Reichweiteneinschränkung" aber schon ziemlich stören. Und mit Pressefreiheit haben diese patriotischen Verhaltensregeln nun wirklich nichts zu tun. Demokraten, wie auch unsere hiesigen Patrioten so gerne genannt werden möchten, müssten diese Einschränkungen eigentlich ziemlich auf den Senkel gehen......... . B-)
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Frontberichterstattung in der Ukraine: Ich bin eine Landesverräterin

#9 Beitrag von Mawi » Mittwoch 21. Dezember 2016, 23:46

Ich weiß nicht, ob "er " ich sein soll? Nein, so was erkenne ich nicht von allein. Da muss man mich mit der Nase drauf stupsen. Danke
Ich sehe auch keinen Unterschied zwischen NS-Propaganda und NS-Lügen und Vorgaben für "Sprachregelungen und gern beschriebene Themen" seitens der ukrainischen Regierung.
Manche hatten ja schon vor langer Zeit geschrieben, dass in Kiew die Faschisten die Macht übernommen haben, warum dann über Unterschiede von denen und damals nachdenken?

Es gibt wahrhaftig viel an derzeitiger Politik zu kritisieren, mir wären ein neues sofortiges Wahlgesetz und Parteienfinanzierungsgesetz von bürgerschaftlicher Quelle und nicht aus dem bestehenden Parlament am liebsten.
Und dann schnellstens Neuwahlen. Ich wünsche doch nichts anderes, als dass Journalistinnen statt in deutschen Zeitungen zu jammern, nach Wegen suchen, zur politischen Meinungsbildung in ihrem Land beizutragen.
Und wenn es mal schwer wird, dann ist es eben so und wer sich nicht anstrengt, der kommt nicht über den Berg und auch nicht hoch.

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