Politik | Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

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Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#1 Beitragvon Handrij » Freitag 17. Juni 2011, 11:31

Das Verfassungsgericht der Ukraine hat die Benutzung roter Fahnen am 9. Mai, dem Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg, als Widerspruch zum Grundgesetz eingestuft.


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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#2 Beitragvon Sonnenblume » Freitag 17. Juni 2011, 12:34

Handrij hat geschrieben:
Das Verfassungsgericht der Ukraine hat die Benutzung roter Fahnen am 9. Mai, dem Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg, als Widerspruch zum Grundgesetz eingestuft.


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Schön, dass man sonst keine Probleme in der Ukraine hat.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#3 Beitragvon mbert » Freitag 17. Juni 2011, 12:36

Das Verfassungsgericht der Ukraine hat die Benutzung roter Fahnen am 9. Mai, dem Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg, als Widerspruch zum Grundgesetz eingestuft.


Interessant. Ich frage mich, was hiermit bewiesen werden soll - dass das Verfassungsgericht unabhängig ist? Ist die Frage der roten Fahnen vielleicht einfach zu unwichtig?
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#4 Beitragvon eurojoseph » Freitag 17. Juni 2011, 22:09

mbert hat geschrieben:
Das Verfassungsgericht der Ukraine hat die Benutzung roter Fahnen am 9. Mai, dem Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg, als Widerspruch zum Grundgesetz eingestuft.


Interessant. Ich frage mich, was hiermit bewiesen werden soll - dass das Verfassungsgericht unabhängig ist? Ist die Frage der roten Fahnen vielleicht einfach zu unwichtig?


Ist es wirklich so unwichtig ??? Wenn man hört das russische Provokateure aus Odesa schon wieder Provokationen angekündigt haben ???
Vielleicht sollte man endlich akzeptieren das das Austauschen von Diktatoren keine Befreiung ist.....mittlerweile weiss man ja auch über Stalin und die SU generell genug oder ???
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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#5 Beitragvon Optimist » Freitag 17. Juni 2011, 22:21

Was kann die rote Fahne dafür?

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#6 Beitragvon eurojoseph » Freitag 17. Juni 2011, 22:29

Optimist hat geschrieben:Was kann die rote Fahne dafür?


Ach so - Symbole bedeuten nichts ??? Dann dürfte es ja auch kein Problem sein, eine Nazi Fahne zu hissen - is es zum Glück doch, weil verboten ....die Hammer und Sichelfahne hat noch viel mehr Unglück über die Ukraine gebracht, einfach weil die Kommunisten MEHR Zeit zum Wüten hatten, als die Nazis - aber sonst - eine Brut.....
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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#7 Beitragvon Optimist » Freitag 17. Juni 2011, 22:37

eurojoseph hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Was kann die rote Fahne dafür?


Ach so - Symbole bedeuten nichts ??? Dann dürfte es ja auch kein Problem sein, eine Nazi Fahne zu hissen - is es zum Glück doch, weil verboten ....die Hammer und Sichelfahne hat noch viel mehr Unglück über die Ukraine gebracht, einfach weil die Kommunisten MEHR Zeit zum Wüten hatten, als die Nazis - aber sonst - eine Brut.....

Also müsste man auch verbieten Orden in der Öffentlichkeit zu tragen, Museen schliessen, den Kommunisten die roten Fahnen entreissen... was soll das?
Denke der Grossteil der Menschen kann sich seine eigene Meinung bilden und muss nicht gegängelt werden.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#8 Beitragvon eurojoseph » Samstag 18. Juni 2011, 02:34

Optimist hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Was kann die rote Fahne dafür?


Ach so - Symbole bedeuten nichts ??? Dann dürfte es ja auch kein Problem sein, eine Nazi Fahne zu hissen - is es zum Glück doch, weil verboten ....die Hammer und Sichelfahne hat noch viel mehr Unglück über die Ukraine gebracht, einfach weil die Kommunisten MEHR Zeit zum Wüten hatten, als die Nazis - aber sonst - eine Brut.....

Also müsste man auch verbieten Orden in der Öffentlichkeit zu tragen, Museen schliessen, den Kommunisten die roten Fahnen entreissen... was soll das?
Denke der Grossteil der Menschen kann sich seine eigene Meinung bilden und muss nicht gegängelt werden.

Nun versuchen Sie mal mit einem Naziorden durch Ö oder D zu gehen - da wird konsequent und richtig "entrissen" - kann man bei Commie-Scheiss auch machen.....die Millionen Toten der Commies sind genauso elend umgekommen wie die Millionen Toten die die Nazis zu verantworten haben....wenn ich heut so ein A********* mit Hammer und Sichel seh, dann geht mir genauso das "Messer im Sack auf" wie wenn ich so NaziAr+++++++ seh...und weshalb man Museen schliessen soll - das erschliesst sich mir überhaupt nicht - ich hätt gern mehr Museen, so wie in Warschau, die die Nähe zwischen rotem und braunem Faschismus klar aufzeigen...
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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#9 Beitragvon Optimist » Samstag 18. Juni 2011, 07:59

Wird keiner der Millionen Kriegsveteranen Sie verstehen!

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#10 Beitragvon Sonnenblume » Samstag 18. Juni 2011, 08:02

Mich würde interessieren, was im verabschiedeten Gesetz wirklich stand. Und was jetzt wirklich verfassungswidrig ist. Darf man als Bürger öffentlich keine rote Fahne mehr zeigen oder soll die rote Fahne zu offiziellen Anlässen nicht mehr als Staatssymbol genutzt werden. Letzteres würde ich für richtig halten.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#11 Beitragvon Sonnenblume » Samstag 18. Juni 2011, 08:11

eurojoseph hat geschrieben: ich hätt gern mehr Museen, so wie in Warschau, die die Nähe zwischen rotem und braunem Faschismus klar aufzeigen...

Wieviele Länder haben die Nazis überfallen und wieviele die Sowjetunion? Unter der roten Fahne wurde das eigene Land verteidigt. Ich weiß nicht, wie man auf die Idee kommen kann, die Anzetteler eines Angriffskrieges zu verteidigen. Aber wahrscheinlich ist das so, wenn man ein "Messer im Sack" hat.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#12 Beitragvon mbert » Samstag 18. Juni 2011, 09:01

Sonnenblume hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:Unter der roten Fahne wurde das eigene Land verteidigt.


Das ist eben vor allem eine Frage der Perspektive. Für Polen, die Westukraine und das Baltikum sieht das eben ganz anders aus. Und etwas weiter gefasst, spielt sicher auch eine Rolle, wie es den Menschen ergangen ist. Ich denke an einen Großvater aus der Gegend um Vynnitsa, der nach der Rückkehr aus dem KZ Mauthausen zuhause gleich wieder ins KZ geschickt wurde. Ich glaube, der hat auch eine etwas andere Meinung zu roten Fahnen.

Letztlich finde ich es nicht so ganz verkehrt zu sagen, dass für offizielle Anlässe keine außer der offiziellen Staatsflagge zugelassen wird. Das ist neutral genug und muss nicht von vorn herein zu Auseinandersetzungen zwischen Menschen führe, die mit der Zeit unterschiedliche Erinnerungen (ggf. auch weitergegebene, kollektive Erinnerungen) verbinden.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#13 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Samstag 18. Juni 2011, 09:23

Wie mbert sagt ist alles eine Frage der Perspektive. Am 9.Mai eine historische Kopie der Siegesparade zu zelebrieren halte ich für legitim, auch mit den Symbolen der Zeit. Es war eine große Leistung den Krieg zu gewinnen. Geleistet haben das die Menschen und nicht Stalin und seine Generäle.
An diesem Tag dürfen sie feiern und sich an einstige Größe erinnern. Vielleicht hilft das, wenn richtig gefeiert wird, sich aufzurichten und Größe und Stärke zurückzugewinnen.
Die rote Fahne ohne Symbolik der SU wird immer die Fahne der LINKEN bleiben, da kann man denken was man will. Die Fahne der SU verkörpert sowohl den Sieg, als auch die Verfolgung, den Tod und die Unterjochung - also die Gewalt.

In diesem Kontext bin ich für das Verbot der Fahne der SU als Co-Symbol der staatlichen Macht und gehört nicht in den Teil der Feiern, die in der Unabhängigen Ukraine angesiedelt sind.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#14 Beitragvon Sonnenblume » Samstag 18. Juni 2011, 09:24

mbert hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:Unter der roten Fahne wurde das eigene Land verteidigt.


Das ist eben vor allem eine Frage der Perspektive. Für Polen, die Westukraine und das Baltikum sieht das eben ganz anders aus. Und etwas weiter gefasst, spielt sicher auch eine Rolle, wie es den Menschen ergangen ist. Ich denke an einen Großvater aus der Gegend um Vynnitsa, der nach der Rückkehr aus dem KZ Mauthausen zuhause gleich wieder ins KZ geschickt wurde. Ich glaube, der hat auch eine etwas andere Meinung zu roten Fahnen.

Das ist richtig, aber es gibt aber eben auch eine große Zahl von Menschen in der Ukraine, die mit der roten Fahne die Vaterlandsverteidigung verbinden.

mbert hat geschrieben:Letztlich finde ich es nicht so ganz verkehrt zu sagen, dass für offizielle Anlässe keine außer der offiziellen Staatsflagge zugelassen wird. Das ist neutral genug und muss nicht von vorn herein zu Auseinandersetzungen zwischen Menschen führe, die mit der Zeit unterschiedliche Erinnerungen (ggf. auch weitergegebene, kollektive Erinnerungen) verbinden.

Was meinst du mit "zugelassen" ? Offiziell gehißt oder persönlich verwendet?

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#15 Beitragvon Minuteman » Samstag 18. Juni 2011, 10:26

Sonnenblume hat geschrieben:Mich würde interessieren, was im verabschiedeten Gesetz wirklich stand. Und was jetzt wirklich verfassungswidrig ist. Darf man als Bürger öffentlich keine rote Fahne mehr zeigen oder soll die rote Fahne zu offiziellen Anlässen nicht mehr als Staatssymbol genutzt werden. Letzteres würde ich für richtig halten.


Wenn ich das Gesetz richtig verstanden habe, geht es darum ob die rote Flagge und deren Kopien für den amtlichen Gebrauch zulässig ist. Somit also "gleichwertig" bei offiziellen Anlässen wie z.B. um 9.Mai neben der ukrainischen Nationalflagge gehisst werden darf.
Es geht nicht darum ob Du als Privatmann/frau Hammer und Sichel, oder was auch immer aus dem Fenster hängst.

Es ist schon eine schwierige Situation und ich begrüße die Entscheidung des Verfssungsgerichtes, da m.E. die Rote Flagge keineswegs ein Symbol von Befreiung ist. Sie ist ein Symbol eines Angriffskrieges und eigentlich ist es beschämend wenn auf sich dem Roten Platz in Moskau sich ehemalige NKWD Veteranen feiern lassen. Denn der Nazi-Terror war 1945 vorbei, in der Ukraine hat der NKWD Terror nach 1945 erst richtig begonnen.

Nun muß man allerdings auch sagen das an öffentlichen Gebäuden in der Westukraine auch die schwarz-rote Flagge hängt.
Wie das mit der Gesetzgebung im Einklang ist weiß ich jetzt nicht.
Es ist nun mal soi das Aufgrund historischer Erfahrung auch hier die UA in zwei Lager geteilt ist.
Damit müssen sich die Verfechter beider Lager aber nun mal abfinden und arrangieren.
Zu erwähnen wäre hier das es schon Versuche gab die Veteranen der SS Division und UPA mit den Veteranen der Roten Armee, die alle Ukrainer waren, näher zu bringen. Dies wurde allerdings vorwiegend von den Vertretern der "Rote-Flagge-Fraktion" abgelehnt. Schade!

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#16 Beitragvon mbert » Samstag 18. Juni 2011, 14:43

Sonnenblume hat geschrieben:
mbert hat geschrieben:Das ist eben vor allem eine Frage der Perspektive. Für Polen, die Westukraine und das Baltikum sieht das eben ganz anders aus. Und etwas weiter gefasst, spielt sicher auch eine Rolle, wie es den Menschen ergangen ist. Ich denke an einen Großvater aus der Gegend um Vynnitsa, der nach der Rückkehr aus dem KZ Mauthausen zuhause gleich wieder ins KZ geschickt wurde. Ich glaube, der hat auch eine etwas andere Meinung zu roten Fahnen.

Das ist richtig, aber es gibt aber eben auch eine große Zahl von Menschen in der Ukraine, die mit der roten Fahne die Vaterlandsverteidigung verbinden.


Mir geht es darum, unter Berücksichtigung aller Perspektiven eine Regelung zu finden, mit der alle leben können. Um jetzt bei dem Beispiel der roten Fahne zu bleiben, ist es doch noch sehr verbreitet, pauschal das Leiden mancher unter der roten Herrschaft als irrelevant und den Widerstand gegen die selbe als faschistisch zu betrachten. Mir fehlt da ein wenig der Respekt (was anders herum natürlich genau so gilt!). Die Ukraine ist eben ein Land, in der beide dieser Sichtweisen bzw. Erfahrungen vorkommen, sie ist also in ihrer kollektiven Erinnerung viel inhomogener als etwa Russland.

Sonnenblume hat geschrieben:Was meinst du mit "zugelassen" ? Offiziell gehißt oder persönlich verwendet?


Hiermit meine ich vor allem den offiziellen Gebrauch. Was den inoffiziellen Gebrauch betrifft, sehe ich eine Menge Bedarf, nach einem vernünftigen Kompromiss zu suchen.
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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#17 Beitragvon eurojoseph » Samstag 18. Juni 2011, 15:05

Sonnenblume hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben: ich hätt gern mehr Museen, so wie in Warschau, die die Nähe zwischen rotem und braunem Faschismus klar aufzeigen...

Wieviele Länder haben die Nazis überfallen und wieviele die Sowjetunion? Unter der roten Fahne wurde das eigene Land verteidigt. Ich weiß nicht, wie man auf die Idee kommen kann, die Anzetteler eines Angriffskrieges zu verteidigen. Aber wahrscheinlich ist das so, wenn man ein "Messer im Sack" hat.


Also wenn Sie es genau wissen wollen, die Sovietunion hat kurz vorher Finnland überfallen, die Ukraine war schon etwas früher dran, im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes (ja, den gab es auch) wurden die baltischen Staaten, Bessarabien und Polen okkupiert, die ganzen Überfälle vorher, die eigentlich die Sovietunion erst so gross gemacht haben, die will ich jetzt gar nicht extra anführen, aber ich weiss nicht warum sie mir unterstellen ich sei auf Seiten der Deutschen....die UPA hat ja auch gegen BEIDE Seiten gekämpft - und der Sieg der Russen war für die Ukraine keine Befreiung, auch nicht für alle andren okkupierten, da wurde nur ein Verbrecherregime durch ein andres vertauscht.....deshalb gibt es auch die nicht von der Hand zu weisende Theorie das man die SU auch in einem Aufwasch hätt befreien sollen..na ja genug davon.....die Menschen die im Gulag verreckt sind sind um nichts weniger zu bedauern und betrauern, als die im KZ ermordeten, und das heut NKWD-Verbrecher herumprahlen, das sie Ukrainer wie Vieh nach Sibirien deportiert haben - ja da geht mir´s Messer auf - symbolisch, (weil ich kann mich nicht dran gewöhnen eines einstecken zu haben...). *-) bin schon froh wenn ich Schlüssel, Handy und Geldbörsl nicht vergess.... [smilie=kosak_1]
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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#18 Beitragvon Sonnenblume » Samstag 18. Juni 2011, 16:32

eurojoseph hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben: ich hätt gern mehr Museen, so wie in Warschau, die die Nähe zwischen rotem und braunem Faschismus klar aufzeigen...

Wieviele Länder haben die Nazis überfallen und wieviele die Sowjetunion? Unter der roten Fahne wurde das eigene Land verteidigt. Ich weiß nicht, wie man auf die Idee kommen kann, die Anzetteler eines Angriffskrieges zu verteidigen. Aber wahrscheinlich ist das so, wenn man ein "Messer im Sack" hat.


Also wenn Sie es genau wissen wollen, die Sovietunion hat kurz vorher Finnland überfallen, die Ukraine war schon etwas früher dran, im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes (ja, den gab es auch) wurden die baltischen Staaten, Bessarabien und Polen okkupiert, die ganzen Überfälle vorher, die eigentlich die Sovietunion erst so gross gemacht haben, die will ich jetzt gar nicht extra anführen....


Ich finde ja solche "Planspiele" schrecklich, weil keiner daran denkt, dass hinter jedem Gebietswechsel Menschen stehen und diese kein Möbelstück sind, das man so einfach umräumt und dabei verschrammt.
Damit ist immer unendlich viel Leid verbunden, nur um das Ego von ein paar Psychopathen zu befriedigen.

eurojoseph hat geschrieben: ...die Menschen die im Gulag verreckt sind sind um nichts weniger zu bedauern und betrauern, als die im KZ ermordeten...


Da bin ich bei Ihnen, aber wir müssen dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr passiert. Und das gelingt nur, wenn wir versuchen, den anderen zu verstehen und uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen.
eurojoseph hat geschrieben:... und das heut NKWD-Verbrecher herumprahlen, das sie Ukrainer wie Vieh nach Sibirien deportiert haben... [smilie=kosak_1]


Da würde mir auch das Messer in der Tasche aufgehen, aber ich kenne solche Leute nicht.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#19 Beitragvon Optimist » Samstag 18. Juni 2011, 19:33

Wie will man hier nach 66 Jahren den alten Leuten klar machen, dass sie immer unter der "falschen" Flagge ihre Siegesfeier ausgerichtet habe ? So ein Schwachsinn!
So weit ich weiss hat die Rote Armee auch Österreich befreit? Hat man das Heldendenkmal für die Rote Armee in Wien schon gesprengt? Weil genau diese Flagge dort der höchste Punkt ist.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#20 Beitragvon stefko » Samstag 18. Juni 2011, 20:33

Optimist hat geschrieben:Wie will man hier nach 66 Jahren den alten Leuten klar machen, dass sie immer unter der "falschen" Flagge ihre Siegesfeier ausgerichtet habe ? So ein Schwachsinn!
So weit ich weiss hat die Rote Armee auch Österreich befreit? Hat man das Heldendenkmal für die Rote Armee in Wien schon gesprengt? Weil genau diese Flagge dort der höchste Punkt ist.


Die Republik Österreich ist über den Staatsvertrag mit den Siegermächten zum Erhalt des "Denkmals des unbekannten Plünderers" (so wird das sowjetische Heldendenkmal im Volksmund genannt) verpflichtet. Jeder Änderung an dem Denkmal müßte daher Russland als Rechtsnachfolger der Sowjetunion zustimmen (es gibt da übrigens eine Anekdote zu einem Panzer der ebenfalls Teil des Denkmals war). Diskussionen über das Denkmal gab es immer wieder, insbesondere im Zusammenhang mit der letzten Renovierung. Na wenigstens, heißt der Aufstellungsort nicht mehr Stalinplatz.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#21 Beitragvon Optimist » Samstag 18. Juni 2011, 21:24

Nun müsste man beginnen, hier in der Ukraine jedes Denkmal in jedem Dorf, nach seiner Verfassungstauglichkeit zu prüfen, weil die Flagge und andere Symbole aus Sowjetzeiten sich daran befinden? Klar wäre eine feine Sache, aber nur für absolute Idioten!

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#22 Beitragvon stefko » Samstag 18. Juni 2011, 21:49

Optimist hat geschrieben:Nun müsste man beginnen, hier in der Ukraine jedes Denkmal in jedem Dorf, nach seiner Verfassungstauglichkeit zu prüfen, weil die Flagge und andere Symbole aus Sowjetzeiten sich daran befinden? Klar wäre eine feine Sache, aber nur für absolute Idioten!


Was ist das für eine Argumentation? Mit dieser Argumentation gäbe es in deutschen Dörfern auch noch Nazidenkmäler.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#23 Beitragvon Optimist » Samstag 18. Juni 2011, 22:00

stefko hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Nun müsste man beginnen, hier in der Ukraine jedes Denkmal in jedem Dorf, nach seiner Verfassungstauglichkeit zu prüfen, weil die Flagge und andere Symbole aus Sowjetzeiten sich daran befinden? Klar wäre eine feine Sache, aber nur für absolute Idioten!


Was ist das für eine Argumentation? Mit dieser Argumentation gäbe es in deutschen Dörfern auch noch Nazidenkmäler.

Vielleicht bringen Sie jetzt etwas durcheinander. Die Deutschen und auch Österreicher haben mit den Plündern und Morden in der Sowjetunion begonnen, als dann der Untergang kam wollte die deutsche Führung, dass das gesamte Volk mit untergeht, als die Sowjetunion zerfiel, hat man nicht versucht auch noch das ganze Volk zu zerstören.
In jedem Krieg wurde geplündert, gemordet und gebrandschatzt, seit dem es Kriege gibt, es ist leider so, egal von welchen Menschen dieser Krieg ausgetragen wird. Es wird auch immer so bleiben. Deshalb besser keinen mehr, auch nicht um irgendwelche Flaggen oder Symbole. Warum muss ständig den Leuten hier eine Meinung aufgezwungen werden, das hat doch mit Freiheit und Demokratie nichts zu tun.

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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#24 Beitragvon eurojoseph » Sonntag 19. Juni 2011, 14:45

eurojoseph hat geschrieben: ...die Menschen die im Gulag verreckt sind sind um nichts weniger zu bedauern und betrauern, als die im KZ ermordeten...


Da bin ich bei Ihnen, aber wir müssen dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr passiert. Und das gelingt nur, wenn wir versuchen, den anderen zu verstehen und uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen.
eurojoseph hat geschrieben:... und das heut NKWD-Verbrecher herumprahlen, das sie Ukrainer wie Vieh nach Sibirien deportiert haben... [smilie=kosak_1]


Da würde mir auch das Messer in der Tasche aufgehen, aber ich kenne solche Leute nicht.[/quote]

Sie können das gerne googeln, auf you tube aber cyrillisch NKWD und Lugansk da können Sie den "Helden" sehen und welchen Applaus er bekommt....
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Re: Gericht stuft rote Fahnen als verfassungswidrig ein

#25 Beitragvon eurojoseph » Sonntag 19. Juni 2011, 15:00

Optimist hat geschrieben:
stefko hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Nun müsste man beginnen, hier in der Ukraine jedes Denkmal in jedem Dorf, nach seiner Verfassungstauglichkeit zu prüfen, weil die Flagge und andere Symbole aus Sowjetzeiten sich daran befinden? Klar wäre eine feine Sache, aber nur für absolute Idioten!


Was ist das für eine Argumentation? Mit dieser Argumentation gäbe es in deutschen Dörfern auch noch Nazidenkmäler.

Vielleicht bringen Sie jetzt etwas durcheinander. Die Deutschen und auch Österreicher haben mit den Plündern und Morden in der Sowjetunion begonnen, als dann der Untergang kam wollte die deutsche Führung, dass das gesamte Volk mit untergeht, als die Sowjetunion zerfiel, hat man nicht versucht auch noch das ganze Volk zu zerstören.
In jedem Krieg wurde geplündert, gemordet und gebrandschatzt, seit dem es Kriege gibt, es ist leider so, egal von welchen Menschen dieser Krieg ausgetragen wird. Es wird auch immer so bleiben. Deshalb besser keinen mehr, auch nicht um irgendwelche Flaggen oder Symbole. Warum muss ständig den Leuten hier eine Meinung aufgezwungen werden, das hat doch mit Freiheit und Demokratie nichts zu tun.

Rote Fahnen haben mit Freiheit und Demokratie nichts zu tun, ganz egal ob sie in der Mitte ein Hakenkreuz haben, Hammer und Sichel, Gelbe Sternderl oder einfach gar nix ....ist einfach ein Symbol für Unterdrückung, Genozid, Rassen oder Klassenhass, Gulag, KZ usw...
Ausserdem hätt die SU nie gewonnen ohne den Westen, ohne Lend und Lease - und ohne den 2 Frontenkrieg - während der Westen allein auf jeden Fall gesiegt hätte - halt noch ein 3. Hiroshima in Japan und eine A Bombe auf Berlin und der Spuk wär für immer vorbei gewesen...aber mit dem ganzen Trara wird auch nicht das Ende des 2. Weltkrieg sondern des Ende des "grossen Vaterländischen Krieges" - reiner Stalin-Schwulst- gedacht - und Befreiung hat was mit Freiheit zu tun (wir in Ö hatten eh noch Glück dabei) aber alle anderen wurden nicht befreit sondern nur anders besetzt Nazi-KZ wurden z.B. gleich weiterverwendet, siehe "DDR"....wer etwas andres erzählt, wiederholt nur kommunistische Lügen...
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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