Politik"Geschichtsstunde mit dem heiligen Wladimir"

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Sonnenblume
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Ukraine

"Geschichtsstunde mit dem heiligen Wladimir"

#1 Beitrag von Sonnenblume » Montag 8. Dezember 2014, 18:57

Die Annexion der Krim begründete Putin mit der Taufe seines Namenspatrons, des heiligen Wladimir, im Jahr 988. Der war allerdings nicht Fürst von Moskau, sondern von Kiew. Dort steht hoch über dem Dnjepr ein riesiges Wladimir-Denkmal, eine der drei Kiewer Kathedralen ist ihm geweiht, sein Konterfei prangt auf Geldscheinen - er ist ukrainischer Nationalheiliger......
Auch über die ebenfalls "nicht kämpfen wollende" Rote Armee weiß man in der Ukraine und vor allem in Polen anderes als Wladimir Putin: Nur 17 Tage nach dem deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939 fiel die Rote Armee von Osten in das Land ein, auf der Grundlage des geheimen Zusatzprotokolls zum Hitler-Stalin-Pakt. Bei den Kämpfen um das damalige Ostpolen fielen mehrere Tausend Soldaten.
In den folgenden Monaten wurden eine halbe Million Polen und Ukrainer aus den unverzüglich von Moskau annektierten Gebieten, die heute die Westregionen Weißrusslands und der Ukraine ausmachen, in den Gulag deportiert, besonders die ukrainisch-katholische unierte Kirche wurde blutig verfolgt. Zehntausende Angehörige der Führungsschicht wurden erschossen, darunter rund 22 000 Offiziere und Intellektuelle bei Katyn und weiteren Orten.
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