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Stephan
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Großvatersuche

#1 Beitrag von Stephan » Donnerstag 22. August 2013, 17:40

Hallo zusammen!

Ich bin der Neue... :-D
Ich heiße Stephan und bin seit einigen Jahren auf der Suche nach meinem Großvater, Reinhold Mayer.
Er wurde im jetzigen Rumänien geboren, war "Volksdeutscher", kam dann unfreiwillig zur Wehrmacht und wurde 1944 im März als vermisst gemeldet.
Vermisst irgendwo auf der Strecke Berditschew - Winniza - Bar - Kamenez-Podolsk. Dies war am 25.03.44 laut Meldung.
Entschuldigt bitte die sicherlich falsche Schreibweise.
Da ich seit einigen Jahren nachforsche sind die gängigen Wege wie Volksbund, WAST, kirchlicher Suchdienst usw. abgefragt. Ohne Erfolg.

Nun meine Frage an Euch:

Ist die heutige Verbindungsstraße zwischen diesen Orten noch die gleiche wie zum damaligen Zeitpunkt?
Kennt jemand vielleicht persönlich diese Gegend und weiß ob dort vielleicht Friedhöfe sind auf denen deutsche Soldaten beerdigt wurden?
Ist es problemlos mögliche diese Gegend zu bereisen?
Bin für jeden Tip dankbar.

Danke, Grüße Stephan

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rudnyky
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Re: Großvatersuche

#2 Beitrag von rudnyky » Freitag 23. August 2013, 20:03

Moin, moin Stephan, "Ist es problemlos mögliche diese Gegend zu bereisen?" entschuldige bitte, lebst Du auf dem Mond???? Wir haben das Jahr 2013, nun könnt Ihr "Zweifler und Weltfremden" es wirklich glauben! Wir Ukrainer sind kein Volk von Mörder und Verbrecher.
Selbstverständlich kannst Du jeder Zeit unbehelligt dort hinfahren und überall hingehen, wie in jedem anderen zivilisiertem Land. Sicher, die Nebenstraßen sind nicht immer in einem guten Zustand und wenn es durch Dörfer geht, hast Du sehr viel Verkehr ( Enten, Katzen, Hunde und vor allem Rinder). Viele Touristen kommen gerade wegen dieser Idylle zu uns in die Dörfer(viele Leute aus der Stadt kennen diese Tiere gar nicht mehr in freier Natur).
Die Infrastruktur (hier die Straßen) haben sich nicht verändert. Du kannst also jede Straße ablaufen, die Du glaubst, das Dein Vater diese Straßen bereits gegangen ist. Höchstens hat sich der Belag etwas geändert.
Кам`янець-Подільський nach Вінниця und Бердичів.
Ich kenne mich bei Soldatenfriedhöfe nicht aus (in Galizien wurden viele deutsche Soldaten auch auf den kirchlichen Friedhöfen beigesetzt), eventuell solltest Du Dich bei Foren über die Deutsche Wehrmacht informieren.
"Da ich seit einigen Jahren nachforsche", um höflich zu bleiben, da ist aber nicht viel bei rum gekommen, entschuldige bitte meine Zweifel.
MfG rudnyky

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Stephan
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Re: Großvatersuche

#3 Beitrag von Stephan » Samstag 24. August 2013, 11:40

Ebenfalls moin, moin!

Scheinbar falsch verstanden, oder auch blöd ausgedrückt. Problemlos ist für mich z.B. eine geeignete Unterkunftsmöglichkeit, evtl. vorhandene englische oder auch deutsche (bin Optimist) Verständigungsmöglichkeit, Tankstellen, ob man vielleicht irgendwelche behördliche Hürden im Vorfeld abbauen muß usw.
Ich fragte nicht danach ob ich Waffen oder Bestechungsgelder mitführen muß.....
Auch das nicht viel "rumgekommen" stimmt so nicht ganz. Immerhin konnte ich aus dem Wenigen vorhandenen und bekannten dieses Gebiet ziemlich genau eingrenzen - auch wenn es noch groß ist.
Man muß mal diesen schriftlichen und leserischen Aufwand betreiben um abschätzen zu können wie zeitaufwändig dies ist. Es ist ein Puzzle.
Zugegeben, natürlich ist die Chance nach den vielen Jahren und dem damals herrschenden Chaos äußerst minimal noch irendwas vorort in Erfahrung zu bringen, auch das ist mir sehrwohl klar.
Es war nur die Frage ob die damaligen Straßen und Wege in etwa noch den heutigen entsprechen.
Trotzdem Danke für den Hinweis.
Im übrigen sind mir die einschlägigen Foren bekannt, auch hierfür Danke. In einem bin ich selber aktives Mitglied seit acht Jahren. Mit Hilfe der anderen Mitglieder bin ich überhaupt erst soweit gekommen.

Grüße Stephan

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Re: Großvatersuche

#4 Beitrag von Siggi » Sonntag 25. August 2013, 01:59

Tankstellen: Höhere Dichte als in DE. Kreditkartenzahlung nicht sehr weit verbreitet im ländlichen Bereich. Am besten in Bar in Landeswährung zahlen.
Englisch bzw. Deutsch: Bei der jungen Generation zunehmend. Aber insgesamt viel weniger als in Westeuropa.
Unterkunft: Kein Problem, wenn man das Wort "geeignet" im ländlichen Bereich nicht sehr eng auslegt. An den Hauptverkehrslinien gibt es viele Motels.

Gruß
Siggi

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Stephan
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Re: Großvatersuche

#5 Beitrag von Stephan » Sonntag 25. August 2013, 13:20

Hallo Siggi!

Sehr informativ, vielen Dank!

Grüße Stephan

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Rainbow
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Re: Großvatersuche

#6 Beitrag von Rainbow » Donnerstag 19. September 2013, 08:26

Zur Frage nach Sprachverständigung - in den Großstädten spricht man Englisch (jüngere Leute), auf dem Lande - selten. Deutsch ist eher eine Ausnahme. Was die Infrastruktur angeht, gibt es wirklich eine Menge von Tankstellen und Unterkunftsmöglichkeiten unterwegs, aber die Qualität der ländlichen Straßen ist nicht hoch.
Wenn Sie Hilfe bei der Organisation brauchen, unterstützen wir Sie gerne bei der Reise.
[smilie=ukr_prapor]

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Stephan
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Re: Großvatersuche

#7 Beitrag von Stephan » Samstag 21. September 2013, 17:34

Hallo "Rainbow"!

Danke für die Hinweise, ein paar Dinge der russischen Sprache beherrsche ich noch, das Lesen geht allerdings besser. Seit meiner Ausbildung habe ich es halt nicht mehr oft gebraucht :-( .
Auf das Hilfsangebot komme ich wahrscheinlich gerne zurück, allerdings wohl erst im nächsten Jahr. Muß dies alles ziemlich gut planen - und auch meine Frau überreden. Ist halt auch eine elende Entfernung von mir daheim....

Vorab Danke S. Mayer

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