Recht, Visa und DokumenteHeirat in der Ukraine

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sumy
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Heirat in der Ukraine

#1 Beitrag von sumy » Dienstag 15. Januar 2019, 09:57

Guten Tag,

ich habe noch einige Fragne zur anstehenden Heirat in der Ukraine mit anschließender Visumbeantragung:

1) die deutsche Botschaft schreibt,

"Urkunden die nicht in deutscher oder englischer Sprache sind, müssen mit
einer notariell beglaubigten deutschen Übersetzung und je zwei Kopien
von Urkunde und Übersetzung eingereicht werden.
Urkunden, die von einem ukrainischen oder ausländischen
Standesamt/Gericht/Notar ausgestellt wurden, müssen mit einer Apostille
versehen sein."

Andernorts lese ich, eine Übersetzung durch einen an einem deutschen Gericht beeidigten Übersetzer nach ISOxyz sei nötig. Was trifft zu? Genügt eine Übersetzung und Beglaubigung bei einem beliebigen ukrainischen Notar?

2) Manche Seiten schreiben, für die Heirat in der Ukraine müsse ich als Deutscher eine Meldebescheinigung und eine Ledigkeitsbescheinigung vorlegen. Stimmt das?

sumy

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MaBo2
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Re: Heirat in der Ukraine

#2 Beitrag von MaBo2 » Mittwoch 16. Januar 2019, 11:47

Hallo sumy!

1)
- auf dt, Urkunden (von Standesamt/Notar/Gericht) muss zunächst eine Apostille. Die Apostille bekommst du bei der in D dafür zuständigen Behörde)
- Übersetzungen kannst Du in D oder UA machen lassen. Würde einen in D beeidigten Übersetzer bevorzugen. Ist zwar etwas teurer, aber dafür evtl. bessere Übersetzung.
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- Die Übersetzungen müssen dann von einem ukr. Notar beglaubigt werden.
- dann halt noch je 2 Kopien der Originalurkunden und der beglaubigten Kopien

2) Wenn erforderlich, dann wohl eine erweiterte Meldebescheinigung
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Gruß
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Re: Heirat in der Ukraine

#3 Beitrag von MaBo2 » Mittwoch 16. Januar 2019, 12:09

[mention]sumy[/mention]

A) Heiraten
Vergiss was ich zu 1) geschrieben habe!!! Denn das was Du zu 1) geschrieben hast, betrifft wohl Heiraten in D. Du/Ihr wollt doch in UA heiraten,oder?

Zum Heiraten in UA:
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https://ahrens.kiev.ua/Heirat-Ukraineri ... 03-de.html

Fragt beim ukr. Standesmat nach, was Ihr genau braucht!!!

B) Visum
Hier gilt, dann dass was Du zu 1) geschrieben hast
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- auf die ukr. Eheurkunde muss eine Apostille durch die dafür in UA zust. Behörde
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- dann Übersetzung in D durch einen in D beeidigten Übersetzer
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- dann die Übersetzungen von einem dt. Notar beglaubigen lassen
- vom Original und der Übersetung je 2 Kopien

So, jetzt müsste alles richtig sein!
Gruß
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sumy
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Re: Heirat in der Ukraine

#4 Beitrag von sumy » Mittwoch 16. Januar 2019, 20:34

MaBo2 hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 12:09
- dann die Übersetzungen von einem dt. Notar beglaubigen lassen
Das schreibt u.a. der Kiever Anwalt Ahrens auf seiner Webseite:
Danach muss diese Heiratsurkunde von einem an einem deutschen Landgericht beeidigten Dolmetscher und Übersetzer, nach ISO 9:1995 übersetzt werden.
Auf dem Merkblatt und Antragsformular der Botschaft ist davon nicht die Rede, es wird lediglich eine "notariell beglaubigte" Übersetzung gefordert. Auch auf schriftliche Nachfrage beim Konsulat hieß es, ein ukrainischer Übersetzer und ukrainischer Notar genüge:
Ukrainer wenden sich in der Regel an ein offizielles Übersetzungsbüro in der Ukraine, das die Apostillen und eine offizielle notariell beglaubigte Übersetzung anbietet.
Vielleicht liest Herr [mention]Ahrens[/mention] das die Tage hier und klärt auf...

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Re: Heirat in der Ukraine

#5 Beitrag von MaBo2 » Donnerstag 17. Januar 2019, 12:16

[mention]sumy[/mention]

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Um auf der Sicheren Seite zu sein, würde ich die Übersetzung in D von einem beeidigten Übersetzer machen und auch von einem dt. Notar beglaubigen lassen.

Es mag ja sein, dass für die Visabeantragung eine ukr. Übersetzung und ein ukr. Notar ausreicht.

Falls man jedoch mal Dokumente bei einer dt. Behörde vorlegen muss, hat man dann jedenfalls welche, die dann auch mit Sicherheit anerkannt werden.
Gruß
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Re: Heirat in der Ukraine

#6 Beitrag von MaBo2 » Donnerstag 17. Januar 2019, 13:35

Vorteil einer Übersetzung/Beglaubigung in D z.B.

ihr könnt Euch beim dt. Standesamt ins Eheregister eintragen lassen. Dass ist zwar kein Muss, da Eure in UA geschlossene Ehe auch ohne eine solche Eintragung wirksam ist.
Nach Eintragung könnt Ihr Euch dann vom dt. Standesamt auch noch eine dt. Eheurkunde ausstellen lassen.
Gruß
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Re: Heirat in der Ukraine

#7 Beitrag von lutwin52 » Samstag 19. Januar 2019, 12:40

Ich sags mal so wie ich es erlebt habe: Heiraten wo man leben will. Übersetzungen immer dort wo man heiratet.

Bei mir war es zwar umgekehrt, wir leben in Deutschland.
Aber ich habe sofort gemerkt, dass alle Bemühungen meiner Frau in Kiew für den Müll waren.
Nachdem ich das begriffen habe ging alles ganz schnell.
Übersetzungen in Köln besorgt, danach Standesamt Gelsenkirchen.
Innerhalb von 2 Wochen waren wir verheiratet.

Noch einmal weil es hier ja umgekehrt ist.
Immer die Ratschläge des Standesamtes befolgen.
In Deutschland darf das Standesamt zwar keine Empfehlung für ein Übersetzungsbüro geben,
aber das kann man herausfunden.
Es gibt russische Zentren die das übernehmen.

In der Ukraine war ich bei verschiedenen Standesämtern.
Wichtig ist hier wie dort die absolut richtige Schreibweise der Namen.

Meine Frau hat 3 Söhne, geboren zwischen 1972 und 1980. Also UdSSR.
Die Originale der Geburtsurkunden habe ich kopiert.
Der Familienname sollte bei allen 3 der selbe sein.
Trotz ein und desselben Vaters ist das aber nicht der Fall.

Darauf muss peinlichst genau geachtet werden.
Den Rest mit Apostille und Ähnlichem kann man sich nämlich sparen,
Денги брасать на ветер
Rausgeschmisses Geld.

LG

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Re: Heirat in der Ukraine

#8 Beitrag von bulgakov » Samstag 19. Januar 2019, 18:15

Zum Heiraten in der Ukraine brauchst Du NUR einen gültigen Reisepass.

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Re: Heirat in der Ukraine

#9 Beitrag von Tilko » Samstag 26. Januar 2019, 17:41

Er nun wieder, :-D

hat warscheinlich noch nie geheiratet. Ich schon zum 3. mal. Man braucht im Grunde genommen das selbe wie in Deutschland, den Reisepass natürlich auch. Darüber hinaus musst du erst mal nachweisen das du heiraten darfst, das sogenannte Ehefähigkeitszeugniss. Fürs Aussland selbsverständlich in der dortigen Amtsssprache und es muss-sollte apostillisiert sein. Auf dem flachen Land kann man vieleicht auch ohne ($$$$$) aber in großen Standesämtern eher schwierig.Am bessten ist aber das ausgewählte Standesamt zu befragen, den die verlangen teilweise unterschiedliche Unterlagen, dass sollte nicht sein ist aber oft so. Der eine will das nicht dafür was anderes usw. usw.. Der Tipp weiter oben mit der richtigen Schreibweise ist sehr wichtig, wir hatten das Problem das der Name beim zurück übersetzen auf einmal ein ganz anderer geworden wäre. Die haben auf dem Standesamt nicht nach der internatinalen Transliteration sondern nach dem Klang/sprechen übersetzt und als meine Frau dann ihren Reisepass auf den neuen Namen ändern lassen wollte gab es mit der Beamten Stress. Da half nur noch 50$ und ne Flasche Wisky beim Chef den die Tante legte sich total quer. Heute aber fast unmöglich wir haben das Problem aber alle Jahre wieder bei der Neuaussellung des Reisepasses. In Deutschland hätte das letztendlich aber kein Schwein gejuckt.
Die Übersetzungen würde ich alle in UA machen lassen ist deutlich billiger in D bezahlst du teilweise für ein Dokument mehr als in UA für alles zusammen. Die deutsche Botschaft braucht wieder die Eheurkunde apostillisiert und übersetzt für das Visa deiner Frau/Mann. In D brauchst du dann die Eheurkunde in Deutsch nur noch mal fürs Standesamt wenn ihr ne deutsche Urkunde haben wollt, wir haben es so zumindest gemacht.

Tilko [smilie=ukr_prapor]

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Re: Heirat in der Ukraine

#10 Beitrag von lutwin52 » Samstag 26. Januar 2019, 23:38

Transliterieren ist grundsätzlich ein Problem. Nehmen wir mal Moskau. Oder besser Москва. Da haben wir die Stadt und den Fluss. Im Russischen gleich geschrieben. Warum heißt die Stadt bei uns Moskau und der Fluss Moskwa. Die Russen sagen Maskvá. Passt besser zum Fluss. Die Stadt eher vom Englischen?

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sumy
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Re: Heirat in der Ukraine

#11 Beitrag von sumy » Samstag 2. Februar 2019, 20:37

Tilko hat geschrieben:
Samstag 26. Januar 2019, 17:41
Er nun wieder, :-D
Darüber hinaus musst du erst mal nachweisen das du heiraten darfst, das sogenannte Ehefähigkeitszeugniss. Fürs Aussland selbsverständlich in der dortigen Amtsssprache und es muss-sollte apostillisiert sein.
Für die Hochzeit in der Ukraine ist kein Ehefähigkeitszeugnis nötig.

Grausam, wie hier 50% am Thema vorbei schreiben, die anderen 50% groben Unsinn.

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Re: Heirat in der Ukraine

#12 Beitrag von Tilko » Samstag 2. Februar 2019, 22:30

Also ich war vorher 2 mal verheiratet dem zufolge auch 2 mal geschieden und die wollten von mir das letzte Scheidungsurteil mit Beglaubigung und Apostille, Meldebescheinigung und das oben genannte Ehefähigkeitszeugniss das war in Kiev im Zentralen Sax. Soviel zum Unsinn, wenn sich das geändert hat schön aber bei mir war´s halt so.

Nur mal so zum Verständniss warum fragst du wenn 50% am Thema vorbei und der Rest nur Unsinn schreibt?

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Re: Heirat in der Ukraine

#13 Beitrag von Gast » Samstag 2. Februar 2019, 22:45

Tilko hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 22:30
Also ich war vorher 2 mal verheiratet dem zufolge auch 2 mal geschieden und die wollten von mir das letzte Scheidungsurteil mit Beglaubigung und Apostille, Meldebescheinigung und das oben genannte Ehefähigkeitszeugniss das war in Kiev im Zentralen Sax.
Dieses Dokument benötigt man eben nur, wenn man schonmal verheiratet war.
Tilko hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 22:30
Nur mal so zum Verständniss warum fragst du wenn 50% am Thema vorbei und der Rest nur Unsinn schreibt?
Wahrscheinlich, weil ich mir beim Fragen erhofft hatte, dass nicht 50% am Thema vorbei gehen und 50% falsch sind.

Meine Frage, welche Form der Übersetzung die Botschaft in Kiev verlangt (nicht: welche Form der Übersetzung aus irgendwelchen Gründen vielleicht "besser ist"), konnte ich inzwischen anderweitig beantworten.

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Re: Heirat in der Ukraine

#14 Beitrag von Tilko » Sonntag 3. Februar 2019, 12:46

Ich hab noch mal bei dir oben gelesen das man von dir eine Ledigkeitsbescheinigung verlangt hat. Das ist eigentlich das gleiche wie das Ehefähigkeitszeugniss nur hat man dem Kind einen anderen Namen gegeben. Der eine war halt noch nie verheiratet und der ander ist nicht mehr verheiratet dem Grunde nach ist es aber das Gleiche.
Mit den Übersetzungen (natürlich ein ordentliches Übersetzungsbüro) war es der Botschaft eigentlich egal solange die Eheurkunde beglaubigt und apostillisiert war. Selbst die falsche Schreibweise auf der Eheurkunde und die andere Schreibweise im Reisepass interessierte Keinen. Das kann aber heute ganz anders sein, da reicht schon ein anderer Chef in der Konsularabteilung oder deine Ausländerbehörde legt sich quer. Das waren aber Dinge die wir alle schon im Vorfeld geklärt haben. Daher hatten wir das Visa zur Familien-Zusammenführung schon innerhalb einer Woche und nicht wie damals üblich nach 6 Wochen. Das mit der Schreibweise im Pass und der Eheurkunde hab ich nur dazugeschrieben weil das immer wieder zu Problemen bei der Neuausstellung des Reisepasses führt. Spätestens dann wenn man die deutsche Staatbürgerschaft beantragt und sich bei der ukr. Botschaft als im Ausland lebender Ukrainer registrieren lassen will/muss.

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Re: Heirat in der Ukraine

#15 Beitrag von sumy » Dienstag 5. Februar 2019, 21:28

Tilko hat geschrieben:
Sonntag 3. Februar 2019, 12:46
Ich hab noch mal bei dir oben gelesen das man von dir eine Ledigkeitsbescheinigung verlangt hat.
Sicherlich nicht, denn das habe ich nie behauptet.

Es würde auch nicht stimmen. Aussage ukrainisches Standesamt heute Mittag: Reisepass und Übersetzung genügt.

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sumy
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Re: Heirat in der Ukraine

#16 Beitrag von sumy » Sonntag 3. März 2019, 02:44

Falls es anderen hilft:

Das deutsche Konsulat in Kiew will lediglich eine 08/15-Übersetzung der Heiratsurkunde (ein Exemplar von zweien) von einem beliebigen ukrainischen Übersetzungsbüro, beglaubigt von einem beliebigen ukrainischen Notar. Zuvor muss die Heiratsurkunde durch die ukrainische Regierung apostiliert werden.

Was man im Internet z.T. liest, man brauche eine Übersetzung von einem an einem deutschen Gericht beeidigten Übersetzer, ist nicht zutreffend.

Ansonsten, Erfahrungswerte:

Vier Wochen zwischen Einreise des deutschen Ehepartners bis zum Termin beim Konsulat genügen, können genügen. Kosten (Übersetzungen, Notar, Standesamt, Apostille) ca. 150€, davon entfällt der größte Anteil auf die Express-Gebühr beim Standesamt. Ich meine das waren UAH3900.

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UlyssesM
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Re: Heirat in der Ukraine

#17 Beitrag von UlyssesM » Montag 3. Februar 2020, 14:24

Hallo, man liest im Internet über die erforderlichen Formalitäten soviel Widersprüchliches, so dass ich hier nochmals nachhaken muss.
1) Pass, okay hab ich, 8 Jahre alt. Warum muss der übersetzt werden ??? Warum muss apostilliert werden ? Oder ist eine Kopie gemeint ?
2) "eine Bestätigung, dass ich ledig bin". ja, wer gibt mir die ? Das Standesamt hier sagt eine "erweiterte Meldebestätigung", da steht auch drin, dass ich verwitwet bin. Nein, das apostillieren sie nicht, sagen sie. Sie sind ja selbst eine Behörde. Man muss ja nicht eine Bestätigung nochmals bestätigen lassen. Jaja, ich bin ja nur ein ahnungsloser Bürger und glaube alles....
3) Eine Grenzübergangsbescheinigung, verlangt angeblich das StA in der UKR. Kriegt man aber nicht bei Grenzübergang, das wäre ja gelacht, sondern muss 1 Woche darauf warten. In der UKR. Ich warte schrecklich gerne in der UKR auf ein Stück Papier, von dem man nicht weiss ob und wann es kommt.
Nun gibt es Firmen in der UKR, die sich das zunutze machen und mich mit schlappen € 330,-- abkassieren wollen, dass das alles so klappt, wie es klappen sollte. Das ist dort etwa ein Monatsgehalt. Da sträubt sich etwas in mir...... aber meine Holde sagt immer, es sei dort halt alles "anders". Ihren Führerschein hat sie dort gekauft, fahren kann sie nicht.

Also, ich wäre jedem, der wirklich weiss, wie das alles läuft, sehr dankbar mir hier weiterzuhelfen.
Wie gesagt, Dank im Voraus !!!
Kurt

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Re: Heirat in der Ukraine

#18 Beitrag von Ahrens » Montag 3. Februar 2020, 14:35

Also fremdsprachige Unterlagen müssen natürlich übersetzt werden.
Eine Ledigkeitsbescheinigung oder Ehefähigkeitszeugnis sind nicht erforderlich.
Auch keine Meldebescheinigung. diese Informationen sind seit Jahren veraltet.
Die Sterbeurkunde ist erforderlich, die Apostille stellt das Regierungspräsidium oder Bundespolizeidirektion am Ausstellungsort.
Grenzübergangsbescheinigung ist ebenfalls nicht erforderlich.

Hier steht das wesentliche zusammengefasst:

https://ahrens.kiev.ua/Heirat-Ukraineri ... 03-de.html
Web : https://ahrens.kiev.ua/de.html
Tel. : +380 (0)44 592 73 71

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Duscha
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Re: Heirat in der Ukraine

#19 Beitrag von Duscha » Montag 14. Juni 2021, 15:03

Liebe Forumgemeinde,

hier mein "Erlebnisbericht" zu diesem Thema...

1. Durch ihre Cousine, ich war damals mit ihr liirt [smilie=blush.gif] , lernte ich meine spätere ukrainische Frau in "OK" (russischer Gegenpart zu Facebook) kennen und schließlich lieben. Nach 4 Monaten, schreiben, telefonieren und ein paar Mal Videochat, ohne das wir uns real gesehen hatten, war zumindest für mich 100%ig klar - die oder keine heirate ich! Meine "Duscha" (dt.: Seele) war da natürlich etwas realistischer...
Alles verlief damals per deutsch, englisch und russisch, mittels Übersetzer - aber Liebe braucht ja eh keine Sprache...
Verliebt, mit rosaroter Brille auf der Nase, blauäugig, naiv und vlt. auch dumm, flog ich im September 2017 für 14 Tage in die Ukraine, mit der Absicht, verheiratet wieder zurückzufliegen...
3 Monate vorher buchte ich den Flug über OPODO - hin- und zurück, nur mit Handgepäck + Anzug für die Hochzeit, für 150,-€.
Dank ausgiebiger Gespräche, mietete meine Frau für uns beide im Vorfeld eine Wohnung. Für 10,-€/Tag ein wahres Schnäppchen. Die Wohnung hatte alles, was man auch im Hotel hat. Europäischer Standart halt + WLAN dazu...

Hamburg-Kiev in 2,5 h, Samstag, gleich den 1. Flug des Tages genommen. Mich im Flugzeug schon einmal mit 2 kleinen Weinflaschen in Stimmung gebracht. Nach knapp 2 h Wartezeit sah ich endlich meine "Zukünftige"! Hätte ich ihr nicht zugerufen, sie wäre an mir vorbeigelaufen...
Nach längerer Begrüßung und anschließender Suche nach den richtigen Bus, Richtung Poltava, fuhren wir ca. 4 h (genau weiß ich das nicht mehr) in ihre Geburtsstadt.
Anschließend fuhren wir mit dem Taxi zur Adresse der angemieteten Wohnung, wo schon unser Vermieter wartete...

Dank des Wochenendes hatten wir beide noch eine kleine "Schonfrist", bevor wir schließlich zum Standesamt rannten.
Dienstag, im РАГС / загс (Standesamt) wartend, obwohl das gefühlte Tage waren, ging alles recht zügig. Dann der 1. Schock - unsere Pässe waren viel zu neu, weswegen die Behörde ein wenig misstraurig war (Scheinehe...?!?), nachdem das geklärt war (wir brauchten nie welche), rannten wir zum nächsten Übersetzer, der meinen Reisepass, wie auch den Perso, übersetzte (lieber etwas zu viel, als zu wenig), kostete ja nicht viel (5,- bis 10,-€).
Mittwoch wieder zum Amt - wir bräuchten eine Apostille auf die Kopie meines Passes! Mit der Taxe zum nächsten Advokaten und uns die Apostille geben lassen. Wieviel das gekostet hatte, weiß ich nicht mehr. Meine Frau drückte mir nur Geld in die Hand. Gefühlt waren es auch nicht mehr als 20,-€.
Am Donnerstag endlich konnten wir alles abgeben und das "Aufgebot" unterschreiben. An jenem Tag wurde auch schon darüber entschieden, welchen Namen wir führen würden. Ein wenig enttäuscht war ich schon, als meine Frau noch nicht meinen Namen führen wollte. Nach kurzer Diskussion und Erläuterung, sowie der Zusicherung, daß wir die Namensführung später auch in Deutschland klären können, war ich zufrieden...
Ab Freitag warteten wir nun auf den Anruf für den Heiratstermin. Der lies auf sich warten, bzw. das Standesamt wollte uns noch etwas schmorren lassen. Erst am Spätnachmittag des Mittwochs, bekamen wir endlich den heiß ersehnten Anruf und sollten gleich wegen einer oder mehrerer Unterschriften zu einer (wahrscheinlich) Zweigstelle kommen.
Praktisch veranlagt, wie meine Frau nun mal ist, kauften wir erst jetzt unsere Ringe (ca. 60,-€) Ich wollte bessere und teuere haben..., durfte aber nicht...

Nun wurde es ernst! Und auch ich wurde nun nervös! Donnerstag wurden wir standesamtlich getraut!
Pünktlich warteten wir in der Früh vor dem Amt. Bevor es jedoch zum Altar ging, mußten wir noch einen Obolus bei der nahen Post entrichten und mit der Quittung (wichtig) ging es zurück zur Beamtin, die uns mit dem Taxi begleitend und zeitgleich als Trauzeuge fungierend, vor dem eigentlichen Altar brachte...

Damals hätte ich mir natürlich viel Zeit, Ärger und Schweißausbrüche ersparen können, wenn ich euch eher gefunden hätte...
Doch letztendlich lief ja alles sehr gut, trotz unzureichender Informationen.

Fast hätte ich es vergessen. Bevor die Heirat in der Ukraine aktenkundlich, sprich amtlich wirksam ist, hätten wir mindestens noch eine Woche warten müssen! Denn, leider weiß ich den Namen des Amtes nicht mehr, nach der Heirat wird die Heiratsurkunde erst einmal nach Kiev geschickt! (So glaube ich es...)
Wiederum hatte ich mehr Glück als Verstand - entweder schaute ich traurig-verliebt - oder aber meine Frau überzeugte die Beamtinnen, mit der wahrheitsgemäßen Begründung, daß ich doch wieder nach Deutschland fliegen müßte (Mein Rückflug war am Samstag).
Egal, wir warteten bis Freitag Nachmittag, ehe wir die erlösende Zusage bekamen, daß alles erledigt wäre und wir nur noch eine Unterschrift zu leisten hätten...

Das war´s... 14 Tage Berg- und Talfahrt der Gefühle, wobei meine Frau mehr Nerven zeigte, als ich. Noch heute danke ich ihr für die Hilfe, da sie ja die Hauptlast, sprachlich und somit logischerweise, zu tragen hatte.
Nach der Aussage meiner Frau haben wir für sämtliche Behördengänge ca. 100,-€ bezahlt, vlt. auch etwas mehr.

2. Zurück in Deutschland! So leicht es uns in der Ukraine gemacht wurde, so schwer wurde es uns glücklich, Jungverheirateten in Deutschland gemacht!
Wie oben erwähnt, blauäugig, naiv, usw. nahm ich doch glatt an, jetzt wo wir verheiratet sind, kann meine Frau zu mir ziehen! Hähä, war wohl nix! Nur gut, daß wir meine Frau schon mal zu einer privaten Deutschlererin schickten.
Mittlerweile hatte ich nun auch Kenntnis vom Ehegattennachzug und wie das ganze Prozedere abläuft, auch bekam meine Frau bei ihrer Lererin viele nützliche Tips. So konnte sie sich gezielt auf die "A1" - Prüfung vor dem Goetheinstitut vorbereiten. Ich glaube, sie mußte extra nach Kiev fahren, wegen der Prüfung.
Erst nach erfolgreichem Bestehens der Prüfung konnte meine Frau den Antrag auf Ehegattennachzug an die Deutsche Botschaft in Kiev richten. Wenn ich nicht falsch liege, war das März 2018. Ja, denke schon, denn zu Ostern kam sie mich besuchen...
Während der Bearbeitungzeit unseres Antrages, wurden wir - getrennt, aber zeitgleich - auf Herz und Nieren geprüft! Eine Demütigung, aber notwendig, sonst wäre womöglich unser Antrag verzögert worden. Auch um zu verhindern, daß man eine Scheinehe eingeht. Das lief Folgendermaßen ab. Von der Ausländerbehörde bekam ich einen Brief mit Termin zur Vorsprache, sowie meine Frau von der Deutschen Botschaft.
Da meine Nerven eh schon an einem seidenen Faden hing (zu lange ohne meine Frau, Wartezeit...), trank ich an jenem Tag kurz vor Terminbeginn schnell einen "Kurzen". Manche von Euch werden dies verstehen, andere für falsch erachten...
Doch ich hatte wieder Glück. Ich drückte mehr oder weniger auf die "Tränendrüse" - bat sogar um ein Taschentuch :~(~~~ - während ich krampfhaft versuchte, den langen Fragenkatalog der Ausländerbehörde auszufüllen.
Danach fragten die 2 Frauen mich noch ein wenig mündlich aus, bis ich endlich vollkommen verschwitzt und verheult entlassen wurde. Die freundlichen Beamtinnen gaben mir aber Hoffnung, meine Frau bald für immer bei mir zu haben - was sich schließlich auch bewahrheitet hatte...

Dasgleiche passierte natürlich zeitgleich, mit Zeitzone, in der Deutschen Botschaft zu Kiev mit meiner Frau (telefonisch AB mit Botschaft in Kiev)

Von der Heirat bis zur Visaerteilung dauerte es 9 Monate, die nicht nur mir viele graue Haare bescherde, sondern auch meiner Frau!

Rückblickend, nach fast 4 Jahren, kommt es mir fast utopisch vor... Vielleicht sieht sich der eine oder andere von euch ja in meinem Bericht wieder...
Vielleicht hätten meine Frau und ich es anders machen sollen?!? Hätten wir erst in Deutschland heiraten sollen? Meine Meinung nach wäre alles nur anders herum gelaufen. Die "Wartezeit" wäre die Gleiche gewesen - oder?

TROTZDEM - wir haben diesen Schritt bis heute nicht bereut! Für uns beide war eh klar, wir heiraten...

Vielen Dank für´s zuhören...

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Bernd D-UA
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Re: Heirat in der Ukraine

#20 Beitrag von Bernd D-UA » Dienstag 15. Juni 2021, 09:39

Soweit es mich betrifft, es müssen gewisse Dinge passen, auch bei einer Heirat direkt in Deutschland, wären die Notwendigkeiten erfüllt sein müssen, Prüfung der Scheinehe ist immer eine Option. Also aus meiner Sicht, die Zeit für die ukrainische Hochzeit hätte man sich sparen können, auf der anderen Seite schweißt das Euch ja heute zusammen... vielleicht war es ganz richtig so, im Nachhinein betrachtet. Um eine Ukrainerin zu heiraten und nach Deutschland zu holen braucht man Zeit und Geduld.
Übrigens ein guter Freund von mir hat eine Vietnamesin geheiratet, dort war das gleiche Spiel in grün, diese Heiratssachen sind also nicht nur für Ehen mit einer Ukrainerin "schwierig".
Wünsche Euch beiden viel Glück!

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Duscha
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Re: Heirat in der Ukraine

#21 Beitrag von Duscha » Dienstag 15. Juni 2021, 10:54

Danke Dir, Bernd, Euch auch. Natürlich lernt man einen Menschen erst nach längerer Zeit richtig kennen. Auch wächst im Normalfall die Liebe von Jahr zu Jahr immer mehr, aber individuell für uns beide war schon damals klar, entweder wir gehen diesen "extremen" Schritt, oder aber, unsere Beziehung wird im Sande verlaufen. Wir hatten beide nichts zu verlieren, und deshalb hieß es nicht nur für mich: entweder jetzt oder nie. Das Glück kommt kein 2. Mal, eine 2. Chance bekommt man auch meist nicht, deshalb haben wir auch in der Ukraine geheiratet.
Eine andere Cousine (meine Frau hat viele Cousinen und Cousin´s) hatte auch einen Deutschen in der Ukraine geheiratet. Dieser hat damals 2 Jahre auf seine Frau gewartet... Viel zu lange für uns beide.

Aber egal. Diese "Horror"-Zeit ist vorbei und im September beantragen wir schon den Niederlassungstitel. Danach kommt ihr erwachsener und verheirateter Sohn an die Reihe...

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