Recht, Visa und DokumenteHeirat in der Ukraine

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Heirat in der Ukraine

#1 Beitrag von sumy » Dienstag 15. Januar 2019, 09:57

Guten Tag,

ich habe noch einige Fragne zur anstehenden Heirat in der Ukraine mit anschließender Visumbeantragung:

1) die deutsche Botschaft schreibt,

"Urkunden die nicht in deutscher oder englischer Sprache sind, müssen mit
einer notariell beglaubigten deutschen Übersetzung und je zwei Kopien
von Urkunde und Übersetzung eingereicht werden.
Urkunden, die von einem ukrainischen oder ausländischen
Standesamt/Gericht/Notar ausgestellt wurden, müssen mit einer Apostille
versehen sein."

Andernorts lese ich, eine Übersetzung durch einen an einem deutschen Gericht beeidigten Übersetzer nach ISOxyz sei nötig. Was trifft zu? Genügt eine Übersetzung und Beglaubigung bei einem beliebigen ukrainischen Notar?

2) Manche Seiten schreiben, für die Heirat in der Ukraine müsse ich als Deutscher eine Meldebescheinigung und eine Ledigkeitsbescheinigung vorlegen. Stimmt das?

sumy

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Re: Heirat in der Ukraine

#2 Beitrag von MaBo2 » Mittwoch 16. Januar 2019, 11:47

Hallo sumy!

1)
- auf dt, Urkunden (von Standesamt/Notar/Gericht) muss zunächst eine Apostille. Die Apostille bekommst du bei der in D dafür zuständigen Behörde)
- Übersetzungen kannst Du in D oder UA machen lassen. Würde einen in D beeidigten Übersetzer bevorzugen. Ist zwar etwas teurer, aber dafür evtl. bessere Übersetzung.
http://www.justiz-dolmetscher.de/suche_action
- Die Übersetzungen müssen dann von einem ukr. Notar beglaubigt werden.
- dann halt noch je 2 Kopien der Originalurkunden und der beglaubigten Kopien

2) Wenn erforderlich, dann wohl eine erweiterte Meldebescheinigung
https://www.service-bw.de/leistung/-/sb ... leistung-0
Gruß
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Re: Heirat in der Ukraine

#3 Beitrag von MaBo2 » Mittwoch 16. Januar 2019, 12:09

[mention]sumy[/mention]

A) Heiraten
Vergiss was ich zu 1) geschrieben habe!!! Denn das was Du zu 1) geschrieben hast, betrifft wohl Heiraten in D. Du/Ihr wollt doch in UA heiraten,oder?

Zum Heiraten in UA:
https://kiew.diplo.de/blob/1281996/76a8 ... u-data.pdf
https://ahrens.kiev.ua/Heirat-Ukraineri ... 03-de.html

Fragt beim ukr. Standesmat nach, was Ihr genau braucht!!!

B) Visum
Hier gilt, dann dass was Du zu 1) geschrieben hast
https://kiew.diplo.de/blob/1271590/5ad3 ... g-data.pdf
- auf die ukr. Eheurkunde muss eine Apostille durch die dafür in UA zust. Behörde
https://kiew.diplo.de/blob/1280974/89bc ... e-data.pdf
- dann Übersetzung in D durch einen in D beeidigten Übersetzer
http://www.justiz-dolmetscher.de/suche_action
- dann die Übersetzungen von einem dt. Notar beglaubigen lassen
- vom Original und der Übersetung je 2 Kopien

So, jetzt müsste alles richtig sein!
Gruß
MaBo2

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Re: Heirat in der Ukraine

#4 Beitrag von sumy » Mittwoch 16. Januar 2019, 20:34

MaBo2 hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 12:09
- dann die Übersetzungen von einem dt. Notar beglaubigen lassen
Das schreibt u.a. der Kiever Anwalt Ahrens auf seiner Webseite:
Danach muss diese Heiratsurkunde von einem an einem deutschen Landgericht beeidigten Dolmetscher und Übersetzer, nach ISO 9:1995 übersetzt werden.
Auf dem Merkblatt und Antragsformular der Botschaft ist davon nicht die Rede, es wird lediglich eine "notariell beglaubigte" Übersetzung gefordert. Auch auf schriftliche Nachfrage beim Konsulat hieß es, ein ukrainischer Übersetzer und ukrainischer Notar genüge:
Ukrainer wenden sich in der Regel an ein offizielles Übersetzungsbüro in der Ukraine, das die Apostillen und eine offizielle notariell beglaubigte Übersetzung anbietet.
Vielleicht liest Herr [mention]Ahrens[/mention] das die Tage hier und klärt auf...

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Re: Heirat in der Ukraine

#5 Beitrag von MaBo2 » Donnerstag 17. Januar 2019, 12:16

[mention]sumy[/mention]

https://kiew.diplo.de/blob/1241014/c3c5 ... s-data.pdf

Um auf der Sicheren Seite zu sein, würde ich die Übersetzung in D von einem beeidigten Übersetzer machen und auch von einem dt. Notar beglaubigen lassen.

Es mag ja sein, dass für die Visabeantragung eine ukr. Übersetzung und ein ukr. Notar ausreicht.

Falls man jedoch mal Dokumente bei einer dt. Behörde vorlegen muss, hat man dann jedenfalls welche, die dann auch mit Sicherheit anerkannt werden.
Gruß
MaBo2

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Re: Heirat in der Ukraine

#6 Beitrag von MaBo2 » Donnerstag 17. Januar 2019, 13:35

Vorteil einer Übersetzung/Beglaubigung in D z.B.

ihr könnt Euch beim dt. Standesamt ins Eheregister eintragen lassen. Dass ist zwar kein Muss, da Eure in UA geschlossene Ehe auch ohne eine solche Eintragung wirksam ist.
Nach Eintragung könnt Ihr Euch dann vom dt. Standesamt auch noch eine dt. Eheurkunde ausstellen lassen.
Gruß
MaBo2

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Re: Heirat in der Ukraine

#7 Beitrag von lutwin52 » Samstag 19. Januar 2019, 12:40

Ich sags mal so wie ich es erlebt habe: Heiraten wo man leben will. Übersetzungen immer dort wo man heiratet.

Bei mir war es zwar umgekehrt, wir leben in Deutschland.
Aber ich habe sofort gemerkt, dass alle Bemühungen meiner Frau in Kiew für den Müll waren.
Nachdem ich das begriffen habe ging alles ganz schnell.
Übersetzungen in Köln besorgt, danach Standesamt Gelsenkirchen.
Innerhalb von 2 Wochen waren wir verheiratet.

Noch einmal weil es hier ja umgekehrt ist.
Immer die Ratschläge des Standesamtes befolgen.
In Deutschland darf das Standesamt zwar keine Empfehlung für ein Übersetzungsbüro geben,
aber das kann man herausfunden.
Es gibt russische Zentren die das übernehmen.

In der Ukraine war ich bei verschiedenen Standesämtern.
Wichtig ist hier wie dort die absolut richtige Schreibweise der Namen.

Meine Frau hat 3 Söhne, geboren zwischen 1972 und 1980. Also UdSSR.
Die Originale der Geburtsurkunden habe ich kopiert.
Der Familienname sollte bei allen 3 der selbe sein.
Trotz ein und desselben Vaters ist das aber nicht der Fall.

Darauf muss peinlichst genau geachtet werden.
Den Rest mit Apostille und Ähnlichem kann man sich nämlich sparen,
Денги брасать на ветер
Rausgeschmisses Geld.

LG

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Re: Heirat in der Ukraine

#8 Beitrag von bulgakov » Samstag 19. Januar 2019, 18:15

Zum Heiraten in der Ukraine brauchst Du NUR einen gültigen Reisepass.

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Re: Heirat in der Ukraine

#9 Beitrag von Tilko » Samstag 26. Januar 2019, 17:41

Er nun wieder, :-D

hat warscheinlich noch nie geheiratet. Ich schon zum 3. mal. Man braucht im Grunde genommen das selbe wie in Deutschland, den Reisepass natürlich auch. Darüber hinaus musst du erst mal nachweisen das du heiraten darfst, das sogenannte Ehefähigkeitszeugniss. Fürs Aussland selbsverständlich in der dortigen Amtsssprache und es muss-sollte apostillisiert sein. Auf dem flachen Land kann man vieleicht auch ohne ($$$$$) aber in großen Standesämtern eher schwierig.Am bessten ist aber das ausgewählte Standesamt zu befragen, den die verlangen teilweise unterschiedliche Unterlagen, dass sollte nicht sein ist aber oft so. Der eine will das nicht dafür was anderes usw. usw.. Der Tipp weiter oben mit der richtigen Schreibweise ist sehr wichtig, wir hatten das Problem das der Name beim zurück übersetzen auf einmal ein ganz anderer geworden wäre. Die haben auf dem Standesamt nicht nach der internatinalen Transliteration sondern nach dem Klang/sprechen übersetzt und als meine Frau dann ihren Reisepass auf den neuen Namen ändern lassen wollte gab es mit der Beamten Stress. Da half nur noch 50$ und ne Flasche Wisky beim Chef den die Tante legte sich total quer. Heute aber fast unmöglich wir haben das Problem aber alle Jahre wieder bei der Neuaussellung des Reisepasses. In Deutschland hätte das letztendlich aber kein Schwein gejuckt.
Die Übersetzungen würde ich alle in UA machen lassen ist deutlich billiger in D bezahlst du teilweise für ein Dokument mehr als in UA für alles zusammen. Die deutsche Botschaft braucht wieder die Eheurkunde apostillisiert und übersetzt für das Visa deiner Frau/Mann. In D brauchst du dann die Eheurkunde in Deutsch nur noch mal fürs Standesamt wenn ihr ne deutsche Urkunde haben wollt, wir haben es so zumindest gemacht.

Tilko [smilie=ukr_prapor]

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Re: Heirat in der Ukraine

#10 Beitrag von lutwin52 » Samstag 26. Januar 2019, 23:38

Transliterieren ist grundsätzlich ein Problem. Nehmen wir mal Moskau. Oder besser Москва. Da haben wir die Stadt und den Fluss. Im Russischen gleich geschrieben. Warum heißt die Stadt bei uns Moskau und der Fluss Moskwa. Die Russen sagen Maskvá. Passt besser zum Fluss. Die Stadt eher vom Englischen?

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Re: Heirat in der Ukraine

#11 Beitrag von sumy » Samstag 2. Februar 2019, 20:37

Tilko hat geschrieben:
Samstag 26. Januar 2019, 17:41
Er nun wieder, :-D
Darüber hinaus musst du erst mal nachweisen das du heiraten darfst, das sogenannte Ehefähigkeitszeugniss. Fürs Aussland selbsverständlich in der dortigen Amtsssprache und es muss-sollte apostillisiert sein.
Für die Hochzeit in der Ukraine ist kein Ehefähigkeitszeugnis nötig.

Grausam, wie hier 50% am Thema vorbei schreiben, die anderen 50% groben Unsinn.

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Re: Heirat in der Ukraine

#12 Beitrag von Tilko » Samstag 2. Februar 2019, 22:30

Also ich war vorher 2 mal verheiratet dem zufolge auch 2 mal geschieden und die wollten von mir das letzte Scheidungsurteil mit Beglaubigung und Apostille, Meldebescheinigung und das oben genannte Ehefähigkeitszeugniss das war in Kiev im Zentralen Sax. Soviel zum Unsinn, wenn sich das geändert hat schön aber bei mir war´s halt so.

Nur mal so zum Verständniss warum fragst du wenn 50% am Thema vorbei und der Rest nur Unsinn schreibt?

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Re: Heirat in der Ukraine

#13 Beitrag von Gast » Samstag 2. Februar 2019, 22:45

Tilko hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 22:30
Also ich war vorher 2 mal verheiratet dem zufolge auch 2 mal geschieden und die wollten von mir das letzte Scheidungsurteil mit Beglaubigung und Apostille, Meldebescheinigung und das oben genannte Ehefähigkeitszeugniss das war in Kiev im Zentralen Sax.
Dieses Dokument benötigt man eben nur, wenn man schonmal verheiratet war.
Tilko hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 22:30
Nur mal so zum Verständniss warum fragst du wenn 50% am Thema vorbei und der Rest nur Unsinn schreibt?
Wahrscheinlich, weil ich mir beim Fragen erhofft hatte, dass nicht 50% am Thema vorbei gehen und 50% falsch sind.

Meine Frage, welche Form der Übersetzung die Botschaft in Kiev verlangt (nicht: welche Form der Übersetzung aus irgendwelchen Gründen vielleicht "besser ist"), konnte ich inzwischen anderweitig beantworten.

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Re: Heirat in der Ukraine

#14 Beitrag von Tilko » Sonntag 3. Februar 2019, 12:46

Ich hab noch mal bei dir oben gelesen das man von dir eine Ledigkeitsbescheinigung verlangt hat. Das ist eigentlich das gleiche wie das Ehefähigkeitszeugniss nur hat man dem Kind einen anderen Namen gegeben. Der eine war halt noch nie verheiratet und der ander ist nicht mehr verheiratet dem Grunde nach ist es aber das Gleiche.
Mit den Übersetzungen (natürlich ein ordentliches Übersetzungsbüro) war es der Botschaft eigentlich egal solange die Eheurkunde beglaubigt und apostillisiert war. Selbst die falsche Schreibweise auf der Eheurkunde und die andere Schreibweise im Reisepass interessierte Keinen. Das kann aber heute ganz anders sein, da reicht schon ein anderer Chef in der Konsularabteilung oder deine Ausländerbehörde legt sich quer. Das waren aber Dinge die wir alle schon im Vorfeld geklärt haben. Daher hatten wir das Visa zur Familien-Zusammenführung schon innerhalb einer Woche und nicht wie damals üblich nach 6 Wochen. Das mit der Schreibweise im Pass und der Eheurkunde hab ich nur dazugeschrieben weil das immer wieder zu Problemen bei der Neuausstellung des Reisepasses führt. Spätestens dann wenn man die deutsche Staatbürgerschaft beantragt und sich bei der ukr. Botschaft als im Ausland lebender Ukrainer registrieren lassen will/muss.

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Re: Heirat in der Ukraine

#15 Beitrag von sumy » Dienstag 5. Februar 2019, 21:28

Tilko hat geschrieben:
Sonntag 3. Februar 2019, 12:46
Ich hab noch mal bei dir oben gelesen das man von dir eine Ledigkeitsbescheinigung verlangt hat.
Sicherlich nicht, denn das habe ich nie behauptet.

Es würde auch nicht stimmen. Aussage ukrainisches Standesamt heute Mittag: Reisepass und Übersetzung genügt.

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Re: Heirat in der Ukraine

#16 Beitrag von sumy » Sonntag 3. März 2019, 02:44

Falls es anderen hilft:

Das deutsche Konsulat in Kiew will lediglich eine 08/15-Übersetzung der Heiratsurkunde (ein Exemplar von zweien) von einem beliebigen ukrainischen Übersetzungsbüro, beglaubigt von einem beliebigen ukrainischen Notar. Zuvor muss die Heiratsurkunde durch die ukrainische Regierung apostiliert werden.

Was man im Internet z.T. liest, man brauche eine Übersetzung von einem an einem deutschen Gericht beeidigten Übersetzer, ist nicht zutreffend.

Ansonsten, Erfahrungswerte:

Vier Wochen zwischen Einreise des deutschen Ehepartners bis zum Termin beim Konsulat genügen, können genügen. Kosten (Übersetzungen, Notar, Standesamt, Apostille) ca. 150€, davon entfällt der größte Anteil auf die Express-Gebühr beim Standesamt. Ich meine das waren UAH3900.

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