Politik | Herzlich Willkommen, Mister President

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Herzlich Willkommen, Mister President

#1 Beitragvon Handrij » Donnerstag 5. Januar 2017, 12:39

Was bedeutet es für die Ukraine, wenn Trump die Nähe zu Putin sucht? Einer der reichsten Männer des Landes hätte schon mal eine Idee: die Krim aufgeben.


Mehr bei der Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Der Text von Pintschuk lässt sich hier im Original finden:
Ukraine Must Make Painful Compromises for Peace With Russia
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Auf diversen ukrainischen Seiten findet sich der volle Text, der nur für Patrioten wirklich skandalöse Vorschläge enthält.

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paracelsus
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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#2 Beitragvon paracelsus » Donnerstag 5. Januar 2017, 23:41

Handrij hat geschrieben:
Auf diversen ukrainischen Seiten findet sich der volle Text, der nur für Patrioten wirklich skandalöse Vorschläge enthält.


............... oft braucht es nur etwas mehr an Zeit bis auch Philanthropen und Patrioten die Notwendigkeiten anerkennen.
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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#3 Beitragvon mbert » Freitag 6. Januar 2017, 12:18

Handrij hat geschrieben:Auf diversen ukrainischen Seiten findet sich der volle Text, der nur für Patrioten wirklich skandalöse Vorschläge enthält.

Ich würde das gar nicht so ins Lächerliche ziehen (von paracelsus ist Dir hier natürlich Zustimmung sicher, OK).

Ob Patriot oder nicht, sollte man doch mal in Augenschein nehmen, warum diese Vorschläge gerade von Pintschuk kommen und ob diese Vorschläge überhaupt helfen würden.

Was ersteres betrifft, mag ja jeder gern selber mal google bemühen. Was zweiteres betrifft, sollte man sich die Frage stellen, welche Szenarien einer durch eine solche Appeasement-Politik vielleicht mal irgendwann herbeigeführten "Einigung" mit Russland realistisch wären? Ich persönlich sehe gar nicht so viele, und die fallen für mich alle nicht sehr attraktiv aus:

1. Anerkennung der "Unabhängigkeit" der völkischen "Republiken" im Donbass durch die Ukraine und damit faktische Loslösung. Mit Chance würde Russland für deren Kosten aufkommen (glaube ich aber nicht wirklich, eher würde von der Ukraine verlangt werden, die auch noch über Jahrzehnte hinweg zu subventionieren). Die Hochrüstung in den besetzten Gebieten bliebe bestehen, die Grenze zu Russland wäre als militärischer Nachschubweg legalisiert. Würde das wirklich Frieden bringen? Ich wäre hier skeptisch, da es immer noch keine Landverbindung zur Krym gäbe und "Noworossija"-Träumer und sonstige russischen Nationalisten noch nicht das hätten, wofür sie mal über die Grenze in die Ukraine gekommen sind. Ich halte diese Variante für eher unwahrscheinlich, weil sie Moskau zu wenig Vorteile bietet und für nicht zielführend bezüglich eines dauerhaften Friedens.

2. Einfrieren des Konflikts, so dass die besetzten Gebiete weiterhin formal zur Ukraine gehören, aber die Ukraine dort nichts zu sagen hat. Das wäre für Russland am bequemsten, weil es weiter die Kosten auf die Ukraine abschieben könnte. Der Rest der Nachteile ist exakt der gleiche wie unter Punkt 1

Gäbe es eine Möglichkeit Nummer 3? Ich glaube nicht daran.

Fazit: viel Rauch um nichts. Ich halte Appeasement für keine Lösung. Dass sich Patrioten über den Pintschuk-Vorschlag aufregen, sei's drum, nur spielt das eigentlich keine Rolle. Der Vorschlag ist in meinen Augen reiner Populismus, und ein Gschmäckle bleibt, wenn man in Betracht zieht, von wem er kommt.
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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#4 Beitragvon Handrij » Freitag 6. Januar 2017, 14:18

@mbert vielleicht solltest du dir den Text doch eher nochmal selbst durchlesen, bevor du aus der Reaktion der bezahlten Facebook-Meinungsführer und anderen Sekundärquellen falsche Schlüsse über die Vorschläge Pintschuks ziehst.

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Und bei diesem Vorstoß auf Pintschuk einzuschlagen, weil er wie andere Oligarchen in den 90ern und danach seine Chancen konsequent genutzt hat und durch die sowjetischen Wirtschaftsstrukturen weiter Geschäftsinteressen in Russland und den GUS-Staaten hat, ist mehr als billig. Für die internationale Wahrnehmung der Ukraine und eine Annäherung an die EU hat gerade er über seine YES-Treffen seit 2004 wesentlich mehr getan, als diejenigen, die ihn jetzt als Kreml-Agenten abstempeln wollen.
Was haben seine Gegner an Gegenvorschlägen anzubieten?
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Ein weiter so wie bisher mit den Illusionen von EU- und Nato-Beitritt und am Ende ein Einfrieren der Situation im Donbass, wodurch die Zone weiter bestehen bleibt und Kohorten von ukrainischen Politikern sich billig weiter mit Heimholungs-Parolen in Wahlkämpfen als Patrioten gerieren können.
Btw Poroschenko erwähnte in seiner Neujahrsansprache EU- und Nato-Beitritt nicht mehr und sprach nur noch von einer Annäherung.

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#5 Beitragvon mbert » Freitag 6. Januar 2017, 14:23

Ich habe den Text gelesen, als er durch die sozialen Netze ging. Ich denke, der entscheidende Teil ist wirklich, ob das, was er da vorschlägt, überhaupt zielführend ist. Ich sehe (siehe oben) derzeit kein Szenario, wo eine Appeasment-Politik der Ukraine Frieden und Sicherheit bringen würde.

Zugegebenermaßen ist bei der Politik des "sanften Drucks" durch den Westen (ich meine die Sanktionen) bisher auch keine Bewegung eingetreten. Ich halte es aber für zielführender, bei Verhandlungen mit Russland eine starke Position einzunehmen, sonst wird das Ergebnis niemandem außer Russland nützen.
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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#6 Beitragvon paracelsus » Freitag 6. Januar 2017, 19:01

Handrij hat geschrieben:Was haben seine Gegner an Gegenvorschlägen anzubieten?
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Ein weiter so wie bisher mit den Illusionen von EU- und Nato-Beitritt und am Ende ein Einfrieren der Situation im Donbass, wodurch die Zone weiter bestehen bleibt und Kohorten von ukrainischen Politikern sich billig weiter mit Heimholungs-Parolen in Wahlkämpfen als Patrioten gerieren können.


Als ich das Statement der Präsidialverwaltung durch Konstantin Eliseev las, da hätte ich fast gelacht, wenn es nicht so traurig wäre.

Einen Kompromiss zu Bedingungen Russlands einzugehen ist eine falsche Politik.


Den obigen Satz fand ich besonders abstrus. Diese Politikkasper sollten vielleicht mal darüber nachdenken wie es wäre einen Kompromis zu Gunsten der betroffenen Menschen zu treffen.
Und was mancher Chorknabe hier so von sich gibt, das lässt mich nur den Kopf schütteln. Da werden Begriffe wie "Appeasement" bemüht. Besser als Verständigung ist natürlich ein "Kampf bis zum Endsieg"........ . Vor allem wenn ich mit dem A.... hinter dem warmen Ofen sitze. Was für ein humanistisches Verständnis.
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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#7 Beitragvon mbert » Samstag 7. Januar 2017, 01:17

paracelsus hat geschrieben:Den obigen Satz fand ich besonders abstrus. Diese Politikkasper sollten vielleicht mal darüber nachdenken wie es wäre einen Kompromis zu Gunsten der betroffenen Menschen zu treffen.
Voll dafür!
Wirklich.
Und nun finden wir mal heraus, was die betroffenen Menschen wirklich wollen. In den "Referenden" in den besetzten Gebieten hatten sie schon mal keine Möglichkeit zu sagen, dass sie Teil der Ukraine sein wollen. Und die, die das vermutlich gern gesagt hätten, sind vertrieben, ermordet, geflüchtet.

Sinnvoll wäre daher aus meiner Sicht, die Gebiete (inklusive der Grenze zu Russland) unter UN-Aufsicht zu stellen, den Flüchtlingen die Möglichkeit der Rückkehr zu verschaffen und nach angemessener Zeit ein Referendum abzuhalten, in dem die Menschen selber über ihre Zukunft entscheiden können.

Aus ukrainischer Richtung hat man schon Vorschläge, die grob in diese Richtung gehen, gehört. Russland war bisher dagegen. Warum wohl?
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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#8 Beitragvon paracelsus » Samstag 7. Januar 2017, 02:01

mbert hat geschrieben:..............m

Aus ukrainischer Richtung hat man schon Vorschläge, die grob in diese Richtung gehen, gehört. Russland war bisher dagegen. Warum wohl?


Ich erinnere mich zwar nicht an ernsthafte ukrainische Vorschläge, dafür aber an die Abstimmung in der ersten Lesung über den Sonderstatus......
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....damals gab es so ein heroisch-patriotisches Gewummse vor dem Hohen Haus.
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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#9 Beitragvon Anuleb » Samstag 7. Januar 2017, 11:42

Aus mehreren Gründen wäre es eine Torheit, die Krim als russisches Hoheitsgebiet zu akzeptieren. Mal davon abgesehen, dass es Russland völlig egal ist, ob die Krim akzeptiert wird oder nicht, würde es Russland ermuntern weitere Gebiete zu annektieren. Es wäre ja auch niemand da, um Russland daran zu hindern. Die USA haben vernünftigerweise ihre Rolle als Weltscheriff aufgegeben, und andere grössere "Mächte" sind weder gross genug noch grossartig daran interessiert, Russland an irgendwas zu hindern. Die kochen, wie Russland, allesamt ihre eigenen imperialen Suppen.

Und man kann davon ausgehen, dass Russland momentan niemals den Faustpfand Donbass aus der Hand geben würde. Russland ist sogar eher daran interessiert, dass der dortige Krieg auf kleiner Flamme vor sich hinköchelt. So werden ukrainischen Ressourcen gebunden und gleichzeitg erfolgreich verhindert, dass sich die Ukraine zu sehr an den Westen binden kann.

Kissinger soll der aussenpolitische Berater von Trump werden. Er plant, enger mit Russland zusammen zu arbeiten, um China wirtschaftlich und sicherlich auch militärisch besser entgegentreten zu können. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... Interessant könnte es daher werden, wenn die USA aus der Sanktionsphalanx aussteigt und eine Partnerschaft mit Russland eingeht. Dann dürften die Karten gänzlich neu gemischt werden, und die Ukraine und die EU gehörig unter Druck geraten.

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#10 Beitragvon marek65 » Sonntag 8. Januar 2017, 22:43

Wann die Ukraine als Sieger aus dem Konflikt mit Russland ausgehen will dann muss sie standhaft sein kein bisschen nachgeben. Die Zeit spielt nicht für Russland sondern für die Ukraine .
Allein ist die Ukraine das schuldigt dem Menschen die so fiel leid und schmerz aus Russland ertragen mussten .

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#11 Beitragvon Handrij » Samstag 14. Januar 2017, 09:50

Pintschuk hat seine Position noch einmal ausführlicher in der Prawda dargelegt:
Без названия
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und die Redaktion der Prawda legte ihre Sicht der Dinge dar:
"Украинская правда" – Пинчуку
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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#12 Beitragvon Handrij » Samstag 14. Januar 2017, 10:31

Vizeministerpräsidentin Iwanna Klympusch-Zynadse hat jetzt auch noch einmal ausgeholt.
"Мост" или форпост?
Больше читайте здесь: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

"Мост" чи форпост?
Більше читайте тут: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Immerhin eines hat Pintschuk mit seiner Initiative erreicht: sie reden mal darüber, wie es weitergehen soll, auch wenn nicht viel Bewegung von den gegensätzlichen Positionen weg erkennbar ist.

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#13 Beitragvon Handrij » Sonntag 15. Januar 2017, 17:38

Zumindest die Diskussion in der Prawda ist jetzt hier auf Deutsch abgebildet:


Vielleicht klappt im Laufe der Woche noch eine Übersetzung von Klympusch-Zynadse.

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#14 Beitragvon mbert » Mittwoch 18. Januar 2017, 20:13

Noch eine Antwort, diese von Marieluise Beck, ebenfalls veröffentlicht im Wall Street Journal:
Zum Jahreswechsel hat Viktor Pintschuk im Wall Street Journal die internationale Gemeinschaft aufgefordert, einen neuen Anlauf zur Befriedung des Krieges in der Ukraine zu nehmen. Er weist darauf hin, dass bittere Kompromisse für die Ukraine unumgänglich seien.

So sieht Viktor Pintschuk zwar keine Chance auf freie und faire Wahlen im Donbass, solange die Ukraine keine vollständige Kontrolle über dieses Gebiet habe. Dennoch schlägt er vor, sich über dieses Faktum hinwegzusetzen und lokale Wahlen zuzulassen. Damit wird jedoch die Tür geöffnet für die Legitimierung von selbsternannten Machthabern, die mit brachialen Methoden den Donbass beherrschen und zweifelsohne vom Kreml aus dirigiert sowie finanziell und militärisch unterstützt werden.

Alle politischen Kompromissvorschläge, die für die Ukraine auf den Tisch kommen, müssen zunächst die Frage beantworten, was der Kreml wirklich will. Hat er wirklich Interesse an einer Stabilisierung der Ukraine oder braucht er den Donbass als ständigen Unruheherd? Eine gelungene ökonomische und demokratische Transformation der Ukraine würde das Russland Putins erkennbar unter Druck setzen.

Niemand weiß, welche Terms of Understanding ein Präsident Trump und Präsident Putin finden werden. Nur wenn Moskau glaubhaft das Zugeständnis an einen eigenständigen Entwicklungsweg der Ukraine versichert, wenn die Idee der begrenzten Souveränität der Ukraine aufgegeben wird, nur wenn nicht ein zweites Mal wie mit dem Budapester Abkommen territoriale Integrität versprochen und dann gebrochen werden kann, nur dann kann der Weg der kleinen Schritte die Zukunft einer freien Ukraine garantieren.
Wer die Umsetzung von Minsk mit Kompromissen versehen vorantreibt, ist gut beraten, genau diese Fragen im Auge zu behalten.
Quelle: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ..., englischsprachige Version im Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#15 Beitragvon OhWeh » Donnerstag 19. Januar 2017, 16:49

@mbert
Die Hexe durfte natürlich nicht fehlen. Nur wegen solcher dummen oder skrupellosen Hetzer konnte dieser Konflikt derart eskalieren.

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#16 Beitragvon mbert » Donnerstag 19. Januar 2017, 17:14

Ich kenne Frau Beck persönlich. Sie ist weder eine Hexe, noch ein skrupelloser Hetzer, sondern vielmehr eine der wenigen deutschen Politikerinnen, die nicht nur redet, sondern regelmäßig vor Ort ist, sich informiert und Hilfe für die Menschen organisiert. Ihre Statements zeugen davon, daß sie sich eben nicht nur aus den jeweiligen Lieblingsmedien informiert, sondern weiß, wovon sie redet.

Im Gegensatz davon reicht es manchen völlig aus, sich in RT und co. die vorgefasste Meinung bestätigen zu lassen und wirres Zeug zu schreiben. Manche davon sind aus gutem Grund hier im Forum gesperrt worden, weil dieses Zeug selbst den tolerantesten hier zu weit ging und haben seither nichts unversucht gelassen, trotz Sperre hier wieder in die Politik-Themen einzusteigen. Handrij ist hier leider viel zu tolerant.

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#17 Beitragvon Germanman » Samstag 21. Januar 2017, 14:02

Anlässlich der hier diskutierten Frage,

stelle ich eine ziemliche Unaufgeregtheit und Gelassenheit der hier wohl mehrheitlich Ukraine-Freundlich-Gesinnten Leserschaft fest.

Wenn ich das mit den Aktivitäten der "anderen" Seite vergleiche, die ihre bezahlten Kräfte in den Dauereinsatz schicken (u. a. die Leningrad-Trolle), aufrichtiges Kompliment!

Meine Sympathie ändert leider nichts an der Situation selbst (Trump). Im Zweifel befindet sich die Ukraine mit D sicherheitspolitisch in einem gemeinsamen Boot. Beide Länder liegen aus der Trump´schen Sicht von den USA genauso weit entfernt.

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#18 Beitragvon OhWeh » Sonntag 22. Januar 2017, 18:52

mbert hat geschrieben:Ich kenne Frau Beck persönlich. Sie ist weder eine Hexe, noch ein skrupelloser Hetzer, sondern vielmehr eine der wenigen deutschen Politikerinnen, die nicht nur redet, sondern regelmäßig vor Ort ist, sich informiert und Hilfe für die Menschen organisiert. Ihre Statements zeugen davon, daß sie sich eben nicht nur aus den jeweiligen Lieblingsmedien informiert, sondern weiß, wovon sie redet.

Eine weitere "Freundin der Ukraine" bzw. eine der übelsten Hetzerinnen ist Rebecca Harms, die im folgenden Video ab 1:52 (das ganze Video ist sehenswert, aber nur russisch) erwähnt wird. Es stellt sich weiterhin die Frage, ob sie dumm oder skrupellos sind.
Wie fühlt man sich eigentlich als Anhänger der Heilsbringer Poroschenko, Saakaschwili und Co. ?


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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#19 Beitragvon Handrij » Sonntag 22. Januar 2017, 19:00

Da du hier inflationär ein Wort benutzt, dessen Bedeutung dir unbekannt ist, eine kleine Aufklärung:

Het|ze ['hts], die; -:

1. übertriebene, überstürzte Eile, das Getrieben-, Gehetztsein: die Hetze des Alltags hat sie krank gemacht; in fürchterlicher Hetze mussten wir die Koffer packen; die Fahrt zum Bahnhof war eine schreckliche Hetze (ging in größter Eile vor sich).

Syn.: Hast, Hektik.

2. (abwertend) unsachliche, gehässige, verleumderische, verunglimpfende Äußerungen und Handlungen, die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen jmdn., etwas erzeugen: die Zeitungen und das Fernsehen begannen, betrieben eine wilde, maßlose Hetze gegen den Präsidenten.

Syn.: Agitation (abwertend), Jagd.
Duden - Das Bedeutungswörterbuch, 4. Aufl. Mannheim 2010 [CD-ROM]


Harms und Beck Hetzerinnen? Nachweise und zwar mit deinen eigenen Worten!


P.S. Wie ist eigentlich so das Wetter in San Francisco?

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#20 Beitragvon Handrij » Sonntag 22. Januar 2017, 19:16

Wolodymyr Schemtschuhow / Wladimir Schemtschugow der vom russischen Diversanten zum ukrainischen Helden umgebaut wurde,ist ein Produkt oder besser Objekt der ukrainischen Propaganda. Als ich die Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... heute las, musste ich mir mehrfach die Augen reiben. Urplötzlich vom 28. Dezember 2014 - 24. September 2015 als Partisan im Hinterland der Sepis tätig. 30 Spezialoperationen durchgeführt, darunter neun Eisenbahngleise, vier Stromleitungen, drei Gasverteilungsstationen und Transformatoren, Militärfahrzeuge und Angehörige der gesetzwidrigen bewaffneten Formationen vernichtet. Um der Gefangennahme zu entgehen, wollte er sich selbst in die Luft sprengen, was misslang und er hat sich tapfer in der Gefangenschaft gehalten. Alles in allem ein Superheld sowjetischer Herkunft!
Vor seiner Freilassung hieß es, dass er nur Sachen seiner Mutter aus ihrem Haus holen wollte und nachdem er über einen Sprengsatz stolperte, der ihm beide Arme abriss und das Augenlicht kostete, wurde er von den Sepis festgenommen. Diese ließen ihn nach langen Verhandlungen frei. In Deutschland in einer humanitären Operation mit Prothesen ausgerüstet und teilweise die Sehkraft wieder hergestellt. Das Leben im Eimer für eine Dummheit.

Harms kann in diesem Fall nur Naivität vorgeworfen werden.

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#21 Beitragvon OhWeh » Sonntag 22. Januar 2017, 21:50

Wenn man von den beiden alle Interviews, Talkshow-Auftritte usw. zusammentragen würde, dürfte ich richtig liegen.
Und paar Mal ist doch nicht inflationär.

Handrij hat geschrieben:Harms kann in diesem Fall nur Naivität vorgeworfen werden.

Dann sind die beiden aber schrecklich naiv, also doch dumm. Mhh, dachte eher skrupellos.

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Ukraine

Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#22 Beitragvon Handrij » Montag 23. Januar 2017, 09:59

OhWeh hat geschrieben:Wenn man von den beiden alle Interviews, Talkshow-Auftritte usw. zusammentragen würde, dürfte ich richtig liegen.

Also konstatieren wir: du kannst deine Behauptung nicht belegen, zudem hast du offensichtlich ein Problem mit Frauen, denen du magische Kräfte zuschreibst. Und du brauchst sie, um dir zu erklären, wieso mehrere Hunderttausend Ukrainer im Herbst 2013 auf die Straße gingen.

OhWeh hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Harms kann in diesem Fall nur Naivität vorgeworfen werden.

Dann sind die beiden aber schrecklich naiv, also doch dumm. Mhh, dachte eher skrupellos.

Du sprichst von diesen beiden Politikerinnen so, als ob sie hier die Macht ergriffen hätten.

P.S. So, und nun rück mal damit raus! Wie ist denn nun das Wetter in San Francisco?

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#23 Beitragvon OhWeh » Montag 23. Januar 2017, 16:09

Handrij hat geschrieben:...zudem hast du offensichtlich ein Problem mit Frauen, denen du magische Kräfte zuschreibst. Und du brauchst sie, um dir zu erklären, wieso mehrere Hunderttausend Ukrainer im Herbst 2013 auf die Straße gingen.

Hätte die EU mit solchen Politikern wie den beiden Hexen die Ukraine nicht an sich gezogen und viele Ukrainer zum Träumen gebracht, würde es der Ukraine besser gehen ohne der vielen Toten. Mit Frauen allgemein habe ich absolut keine Probleme.

Handrij hat geschrieben:Du sprichst von diesen beiden Politikerinnen so, als ob sie hier die Macht ergriffen hätten.

Was für ein Unheil Politiker anrichten können, weißt du sicher auch und da zähle ich die beiden dazu. Ein anderes, großes Problem sind unsere "Qualitätsmedien" mit ihrer Propaganda. Würden diese neutral berichten, hätten wir Kriege wie in der Ukraine, Syrien, Irak usw. wohl nicht gehabt, weil die Menschen im Westen deutlicher gegen die Kriegstreiber wären.

Handrij hat geschrieben:P.S. So, und nun rück mal damit raus! Wie ist denn nun das Wetter in San Francisco?

Bin wieder in Deutschland ;-)

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#24 Beitragvon Handrij » Montag 23. Januar 2017, 16:14

OhWeh hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:...zudem hast du offensichtlich ein Problem mit Frauen, denen du magische Kräfte zuschreibst. Und du brauchst sie, um dir zu erklären, wieso mehrere Hunderttausend Ukrainer im Herbst 2013 auf die Straße gingen.

Hätte die EU mit solchen Politikern wie den beiden Hexen die Ukraine nicht an sich gezogen und viele Ukrainer zum Träumen gebracht, würde es der Ukraine besser gehen ohne der vielen Toten. Mit Frauen allgemein habe ich absolut keine Probleme.

Dir ist offensichtlich entgangen, dass eine EU-Annäherung der Ukraine bereits seit Kutschma auf dem Programm steht. Dafür braucht es weder Beck noch Harms.
Du bist uns immer noch Belege für ihre vermeintliche "Hetze" schuldig!

OhWeh hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Du sprichst von diesen beiden Politikerinnen so, als ob sie hier die Macht ergriffen hätten.

Was für ein Unheil Politiker anrichten können, weißt du sicher auch und da zähle ich die beiden dazu. Ein anderes, großes Problem sind unsere "Qualitätsmedien" mit ihrer Propaganda. Würden diese neutral berichten, hätten wir Kriege wie in der Ukraine, Syrien, Irak usw. wohl nicht gehabt, weil die Menschen im Westen deutlicher gegen die Kriegstreiber wären.

Dir ist schon der Unterschied zwischen Redaktionslinie und Propaganda klar?

OhWeh hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:P.S. So, und nun rück mal damit raus! Wie ist denn nun das Wetter in San Francisco?

Bin wieder in Deutschland ;-)

Der IP-Adresse zufolge ja. Aber wenn man deinen IP-Adressen glauben würde, bist du ständig unterwegs ... Hast du etwas zu verbergen?

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Re: Herzlich Willkommen, Mister President

#25 Beitragvon Germanman » Dienstag 24. Januar 2017, 13:55

Ich kann dieses russenfreundliche Gelaber nicht mehr ertragen. Überall wo man hinsieht. Ja ja, der Schatten von Vladimirdemunendlichen ist riesengroß.

Bin extra hierher gekommen, um auch mal unbeschwert lesen und evt. auch schreiben zu können.

Und nun?

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