PolitikInterview mit Pawlo Klimkin

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Sonnenblume
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Ukraine

Interview mit Pawlo Klimkin

#1 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 2. Oktober 2014, 21:07


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toto66
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Re: Interview mit Pawlo Klimkin

#2 Beitrag von toto66 » Donnerstag 2. Oktober 2014, 23:32

das ist auch nett, willkommen in Absurdistan:

Putins System
Eine irre Woche in Russland

Wie schnell sich Russland in diesen Tagen verändert, und nicht zum Besseren, zeigt exemplarisch die zurückliegende Woche. Eine Dokumentation besorgniserregender Tendenzen

...
Die Annäherung zwischen Ost und West erfordert in jedem Fall einen langen Atem. Denn der Ukraine-Konflikt hat nicht nur das gegenseitige Vertrauen zerstört. Er hat auch Russland im Inneren grundlegend verändert: Hurra-Nationalismus, eine Militarisierung der Gesellschaft, die Niederdrückung der Opposition und vom Staat geduldete Intoleranz herrschen vor. Unser Moskauer Korrespondent hat eine russische Woche durch den Spiegel der Medien des Landes dokumentiert und eingeordnet:

Der Abgeordnete des Nationalparlaments Nikolaj Walujew bezeichnete die Friedensdemonstration in Moskau vor gut einer Woche als "Hexensabbat nichtmenschlicher Wesen" und als "Pest Russlands" und drohte den Teilnehmern mit den Worten: "Merkt Euch ihre Gesichter! Es könnte eines Tages von Nutzen sein."
....
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... -meldungen

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Malcolmix
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Re: Interview mit Pawlo Klimkin

#3 Beitrag von Malcolmix » Freitag 3. Oktober 2014, 01:00

toto66 hat geschrieben: Der Abgeordnete des Nationalparlaments Nikolaj Walujew bezeichnete die Friedensdemonstration in Moskau vor gut einer Woche als "Hexensabbat nichtmenschlicher Wesen" und als "Pest Russlands" und drohte den Teilnehmern mit den Worten: "Merkt Euch ihre Gesichter! Es könnte eines Tages von Nutzen sein."
....
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... -meldungen
"Russen, die in der Ostukraine gegen die Truppen der Kiewer Zentralregierung gekämpft haben, gehen demgegenüber straffrei aus, weil sie Russlands Interessen entsprochen haben. Ende des vergangenen Jahres hatte Präsident Putin den entsprechenden Artikel des russischen Strafrechts ändern lassen. Er definiert einen Söldner nun als jemanden, der am Kampf "in einem fremden Staat mit bewaffneten Gruppierungen teilnimmt, die von der staatlichen Gesetzgebung dort nicht als legal anerkannt werden, und mit einem Ziel, das den Interessen der Russischen Föderation zuwiderläuft". Russische Kämpfer in Syrien sind demnach Söldner, in der Ostukraine nicht."

Bezeichnend...

Herausragender Artikel. Ich glaube, ich muß morgen mal sehen, ob der Kauf der ZEIT sich wieder lohnt. Da stehen immer mal wieder großartige Artikel drin.

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Anuleb
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Re: Interview mit Pawlo Klimkin

#4 Beitrag von Anuleb » Freitag 3. Oktober 2014, 06:27

Malcolmix hat geschrieben:
toto66 hat geschrieben: Der Abgeordnete des Nationalparlaments Nikolaj Walujew bezeichnete die Friedensdemonstration in Moskau vor gut einer Woche als "Hexensabbat nichtmenschlicher Wesen" und als "Pest Russlands" und drohte den Teilnehmern mit den Worten: "Merkt Euch ihre Gesichter! Es könnte eines Tages von Nutzen sein."
....
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... -meldungen
"Russen, die in der Ostukraine gegen die Truppen der Kiewer Zentralregierung gekämpft haben, gehen demgegenüber straffrei aus, weil sie Russlands Interessen entsprochen haben. Ende des vergangenen Jahres hatte Präsident Putin den entsprechenden Artikel des russischen Strafrechts ändern lassen. Er definiert einen Söldner nun als jemanden, der am Kampf "in einem fremden Staat mit bewaffneten Gruppierungen teilnimmt, die von der staatlichen Gesetzgebung dort nicht als legal anerkannt werden, und mit einem Ziel, das den Interessen der Russischen Föderation zuwiderläuft". Russische Kämpfer in Syrien sind demnach Söldner, in der Ostukraine nicht."

Bezeichnend...

Herausragender Artikel. Ich glaube, ich muß morgen mal sehen, ob der Kauf der ZEIT sich wieder lohnt. Da stehen immer mal wieder großartige Artikel drin.
Nein, auch in Syrien laufen nur bedingt russische Söldner herum. Es kommt halt darauf an, ob sie auf der Seite Assads oder der des IS agieren.

P. S.: Die Zeit ist nach wie vor lesenswert, und es stehen auch immer wieder sehr gut recherchierte Berichte drin. Sie verstehen sich auch nicht mehr als Plattform für alle möglichen Richtungen, vorzugsweise konservativ und Mitte-Links, sondern stehen wieder konsequent auf der eher linken Seite des Spektrums. Nichts desto trotz finde ich, dass sie, im Gegensatz zu früher, ein wenig nachgelassen haben. Man findet mitunter sogar Rechtschreibfehler. So was gab es früher nie. Entweder sie stehen unter erheblichen Kostendruck, oder sie haben viele der guten alten Journalisten (Verrentung?) ausgetauscht oder austauschen müssen.

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