Ukrainische Nationale NachrichtenagenturJatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

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telzer
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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#26 Beitrag von telzer » Donnerstag 4. September 2014, 14:52

paracelsus hat geschrieben:@telzer: nö ist eigentlich kein Widerspruch, die Ukraine wird eh eine neue Verfassung oder zumindest eine umfangreiche Verfassungsreform benötigen.

Die EU ist , ja was eigentlich, .......eine Ansammlung von selbständigen Staaten mit eigener Innen-, Wirtschafts- und Aussenpolitk die sich auf gemeinsame Standarts festgelegt haben. Sie entspricht weder einer Konföderation noch Föderation mit autonomen Teilstaaten. Noch hat sie wirklich eine gemeinsame Aussenpolitk.
Aktuell fällt mir als Beispiel einer Konföderation nur die GUS ein, in der Historie vielleich noch das "Heilige römische Reich deutscher Nation" oder die USA bei Gründung, die heute allerdings mehr föderalistisch geprägt sind. Die Schweiz bezeichnet sich als Konföderation, ist aber faktisch eine Föderation.
ist ja soweit richtig aber falsch ist , ich schrieb von einzelnen Staaten der EU und nicht von der EU
telzer hat geschrieben:Na damit fahren die Staaten innerhalb der EU doch wunderbar (ich meine jetzt nicht die EU als solches sondern die Einzelstaaten) und das seit zig Jahren
paracelsus hat geschrieben:Was die Sparatisten wirklich für einen Teilsstaat anstreben ist mir selbst nicht klar. Volksrepublik impliziert vom Begriff her natürlich Sozialismus und Volkseigentum, was Verstaatlichung nach sich ziehen würde. Dafür Freunde zu finden wird sehr schwer fallen. Auch russische Investoren sind keine Sozialisten.
Das ist anzunehmen .

Und das die Ukraine eine Verfassungsänderung auf grund der Ereignisse braucht und auch kriegen wird ,
da stimmen wir überein .
Also geklärt , zumindest für mich , und der Widerspruch ging ja an die Separatisten .
Und damit ist das Kapitel für mich geschlossen :-)
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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cronos
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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#27 Beitrag von cronos » Donnerstag 4. September 2014, 15:26

eberlebt-1.18376359[/quote]


Sonnenblume, die Feinheit der machts.
Und wieder ist Ihre Argumentation falsch.


Ich habe nie geleugnet, dass in den Reihen der Freiheitskämpfer nun Russen sind, ausgebildete Russen, pensioniert ehemalige Soldaten der russischen Armee, Freiwillige , auch bezahlte Söldner , die mit russischen Waffen kämpfen.
Es ist aber keine Armee von Einheiten der russischen Armee.

Auch in der Ukraine kämpfen Söldner und Freiwillige.

Und beide kämpfen mit russischen Waffen, oder haben die russischen Kalaschnikofs der ukrainischen Verbände eine spezielle Kiev-Weihung bekommen ?
Zuzutrauen wäre es den Herren Poroschenko und Cons.

Nein, die Armee Russlands kämpft nicht in der Ukraine.[/quote]

Ich lese nun seit längeren mit und kann nun nicht mehr zurück halten!

Waren Sie bei der Bundeswehr?
Also Sie entscheiden sich als Bundeswehrsoldat ihren Urlaub in einem Kriegsgebiet zu verbringen, weil Sie dort für die Ideale eintreten wollen!
Nehmen Sie dann Ihre Waffen und Panzer auch mit? Hat bestimmt niemand was dagegen, das Sie sich die Sachen für den Urlaub ausleihen?

Die Ukrainische Armee kämpft mit Material das sehr veraltet ist! sagen wir mal min. 20 Jahre auf dem Puckel hat!

Warum haben die Separatisten(ich nenne sie lieber Terroristen) aktuelles Material, bestimmt nicht aus den Depots der Ukrainische Armee,
sonst würden die doch auch mit gleichen Mitteln gegeneinander kämpfen!
Ich kritisiere die Kiever Junta, weil sie sich an die Macht geputscht hat, und ich ktitisiere die hiesigen Jubler für diese Junta, die die einzige Schuld an der Entwicklung in der Ukraine Russland in die Schuhe schieben.
Also zu einem Putsch gehört auch immer das Militär!
Vielleicht sollten Sie sich mal die Revolutionstherorien zu gemüte führen.

Französische Revolution, Bismark mit einer Revolution von innen, jedes Volk hat das Recht sich zu erheben und seine Freiheit zu fordern!

Darum Freiheit für das Ukrainische Volk [smilie=ukr_prapor][/quote]

hierzu der gute cronos

Oh ja, maniac, ich war tatsächlich bei der Bundesweht, 546 Tage, jeden auf einer riesigen Papierrolle zum morgendlichen Schiss markiert.
Bin aus der Unterführervorausbildung geflogen, weil ich den Stechschritt meines Kompaniechefs mit der Parade vor Hitler an dessen 50 jährigen Geburtstages in Berlin in einer Informationsstunde der Kompanie öffenlich verglich und darum als unmöglich bezeichnet habe.

Und ich habe mich aufgrund meiner Tätigkeit bei der Bundeswehr, über das gleiche Feindbild wie bei der Wehrmacht , damals 20 Jahre nach Ende des Krieges doch sehr gewundert.

Auch beim Putsch in Kiev waren Kämpfer anwesend, Rechte Kämpfer, Swoboda. Guten Morgen !!!

Und wenn Du schon mit Revolutionen rumschwadronierst, die Französiche Revolution fand nicht auf Bajonette statt wie der Putsch in Kiev. und auch die Reichswehr schoss nicht auf Zivilisten , zumindes nicht bei Bismark . Das war dann der SPD unter Ebert und Noske vorbehalten.

Unsinn, was Ihr hier immer einstellt, Russland hat die Ukraine nciht bedroht, Russland ist gegenüber der Ukraine als Befreier aufgetreten, sonst würdet Ihr nämlich in Kiev mit ´ner Hakenkreuzbinde am Arm rumlaufen.
Russland hat auch nicht die Ukraine in der letzten Zeit bedroht.

Die Regierung der Ukraine droht aber Russland ständig, mit der Forderung nach Nato-Truppen, mit der Forderung zu einer Mauer !!! Wie in der DDR, gegen ein anderes Land gerichtet, um sich des Einflusses Russlands zu entziehen oder, damit keine Bürger des Landes nach Russland flüchten ?

Ihr kennt doch die Geschichte mit dem Gespräch zweier Soldaten am Ende WK 2, als der eine sagt, dass er nach dem Krieg eine Fahrradtour durch Deutschland machen wolle und ihm die Frage gestellt wird, was er denn am Nachmittag machen wolle.

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Sonnenblume
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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#28 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 4. September 2014, 15:57

cronos hat geschrieben: Die Regierung der Ukraine droht aber Russland ständig, ...
Selten so gelacht, die kleine Ukraine bedroht das größte Land der Erde.
Hier wird wohl eher ein Schuh draus: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Maniac
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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#29 Beitrag von Maniac » Donnerstag 4. September 2014, 16:01

cronos hat geschrieben:
Maniac hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:
Man braucht kein Hellseher zu sein, was sich auf dem morgigen Nato-Gipfel abspielen wird:

Die Baltischen Staaten haben gestern bereits von Obama eine Generalabsage bekommen, zur Errichtung ständiger Nato-Basen auf dem Gebiet Pribaltikas.
Sie werden dennoch um dauernden Beistand der Nato bitten, (der Ihnen ohnehin nicht verwehrt werden würde. So etwas nennt man "Eulen nach Athen tragen"

Die Regierung der Ukraine wird um sofortigen Beistand der Nato flehen, der ihnen aus gutem Grund verweigert wird. Die NATO wird nichtssagende nebulöse Bekundigungen abgeben, die von Kiev und sicher hier auch von EUCH als Zusagen für eine militärische Unterstützung dargestellt werden wird.

Und die anderen Natostaaten werden sich in selbstgefälligen Formulierungen sonnen, wie leid es ihnen für die Ukraine täte und was besser wäre als was jetzt ist, und überhaupt.

Für die ukr. Regierung gelten die Sätze: quiquid agis... bedenke, was du beginnst.

UND das divide et impera, das, auf die Ukraine bezogen NICHT die Teilung bedeuten soll, sondern das Teilen der Macht und damit das Herrschen über die ganze Ukraine.

Bezüglich der Ukraine ist die NATO, zum Glück, ein zahloser Tiger.

"Schasst" Euren Putsch-Ministerpräsidenten, den ich als den Scharfmacher par excellence ansehe,

IHR könnt EUCH hier noch monatelang die Köpfe heissreden, denkt doch einmal darüber nach, was der alte bundesrepublikanische Russenhasser namens Adenauer getan hat: "Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb "
Lieber die Rest-West-Ukraine ganz als die ganze Ukraine mit den Osten nur halb.
Die Ausgangslage für Adenauer war doch eine Vollkommen andere, als die heute in der Ukraine!
Sie ignorieren die Geschichte und die Realität!

Ich habe das Gefühl Sie würden Sie sich freuen wenn morgen in der Presse stehen würde:
"
Separatisten haben Berlin und Teile des ehemaligen DDR Teritoriums besetzt.
Sie fordern die Anerkennung "Der Volksrepublik Neu Russland in Deutschland!
Es wird ein Anschluß an die RF gefordert!
"

Ich denke sie wären dann sehr zu frienden?
Auch wenn Du aus meinem Beitrag nur auf das Thema Adenauer und die deutsche Einheit eingehst, was Dir ja unbenommen ist, so orgumentiere doch nur darauf und bringe nicht andere Dinge Deiner Mutmaßung hinein hinein.

Ich sehe das Thema Adenauer und Mitteldeutschland dem Verhältnis Poroschenko Ostukreine vergleichend an, Ich zumindest kann meine Meinung begründen, Du meinst lediglich ohne Begründung, dass die Situation damals eine völlig andere gewesen sei.
.
Wenn es zu freien Wahlen in der DDR im Zusammenhang mit einem Deutschen Vereinigung 1952 gekommen wäre, die von der CCCP ihrem Einflussgebiet garantiert worden wären + freier Wahlen in der BRD auch mit der DKP , wäre Adenauer nicht mehr der Kanzler eines vereinten Deutschlands geworden.

Da ich ja nun auch keine geringen und täglichen !!! Verbindungen in die nicht umkämpfte Ukraine habe:
Die Menschen sehen täglich den Preisanstieg
Die Menschen geben der ukrainischen Regierung dafür die Schuld
Die Menschen wollen Frieden und ein Ende des Schreckens als ein Schrecken ohne Ende
Die Menschen vertrauen der ukrainischen Regierung nicht mehr uneingeschränkt
Und die Menschen denken: lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach = unter Janukowitsch erging es uns zwar nicht besoders, wir hatten aber Frieden und überschaubare Perspektiven, was sich mit Poroschenko oder Justschenko ergeben KÖNNTE ist uns zu vage.

Aber es sind schon abstruse Gedankenkonstrukte, dass sich in der ex DDR ein Gruppe ehemaliger Kader bilden könnte, die eine Volksrepublik Neudeutschland bilden könnte, die dann Anschluss an Russland suchen würde.
Damit wärest Du so weit ab von der Realität.

Aus Gründen, die die Protagonisten der Kiever Junta nie verstehen werden, könnte das in Deutschland nicht passieren, weil wir hier freie Wahlen haben und sich die politisch unterlegene Partei demokratisch der Meinung der Majorität - wenn auch zähneknirchend - beugen muss und wird. , wobei die demokratisch gewählte Majorität die Rechte der Unterlegenen nicht einschränkt.
Angela Merkel ist auch nicht MEINE Kanzlerin, sie ist aber die Kanzlerin meines Landes, was ich akzeptiere.
Die Regierung in Kiev ist nicht das Produkt freier Wahlen unter der Ausrichtung der neuen Regierugnsrichtung, sondern das Produkt freier Wahlen unter Janukowitsch .
Die Rada stimmte unter den Bajonetten des Maidans Änderungen zu, sicher aus reiner Opportunität dem Erhalt von Privilegien und Pfründen, aber unter Druck
Und so etwas ist ein Putsch, zumal noch 1 Tag vorher eine andere Lösung vereinbart worden war.

.
Ich weiss zwar nicht wo Sie Ihre Meinung begründen, aber lassen wir das mal dahingestellt sein!

Meine Annahme war das die Deutsche nach Kriegsgeschichte präsent sein sollte!

Na gut, wie Sie wünschen, dann stelle ich mal die Gründe für die andere Ausganglage von Konrad Adanauer da und deren Zeitlichen Ablauf:

- am 08 Mai 1945 war die Bedienungslose Kapitulation der Wehrmacht
- bei der Potsdamer Konferenz August 1945 wurde durch die USA, Sowjetunion und Vereinigte Königreich in drei Besatzungszonen aufgeteilt, ich später bekam Frankreich sein häppchen auch noch ab
- bis 1947 gründeten sich dann die heutigen Bundesländer
- bis 1949 hatte der Alliierte Kontrollrat die Regierungsgewalt über ganz Deutsch
- 24 Mai 1949 in Krafttreten des Grundgesetz
- 14 Augus 1949 erste Wahl zum Deutschen Bundestag statt und die erste Regierung wurde gebildet
- 1952 die Stahlin Noten, wenn man Sie liest, alles wieder was bis dahin erarbeitet wurde aufheben sollte und fangen wieder von vorne an (Meine Meinung: Das gleiche Spiel was Putin gerade in der Ukraine macht, da könnte ich Ihnen recht geben)
- 5 Mai 1955 bekam Deutschland seine Souveränität zurück und der Besatzungsstatus der Westalliierten wurde aufgehoben, allerdings beschränkt auf den Geltungsbereich des Grungesetzes

Nach dem Geschichtlichen nun die differenzierte Ausgangslage von Adenauer:
Die BRD war bis 1955 nicht Souverän und danach auch nur eingeschränkt.
Die Volle Souveränität Deutschlands wurde erst mit der Wiedervereinigung erlangt.

Das bedeutet auch, Adenauer musste das, was er auch tut, immer in Blick auf die Westmächte, die defacto immer hätte intervenieren können, seine Regierung und Ziele auslegen.

Dies braucht die Ukraine nicht, Sie war vorher von keinem anderen Staat besetzt und ich bleibe dabei auch der Wechsel eines Staatsoberhaupt durch das Volk ist eine Revolution und kein Putsch!
Genau das ist das was jedem Volk zu steht, wenn es das möchte.

Ohne die Separatisten und das Zündeln durch Putin im Osten der Ukraine,
hätten schon längst freie und demokratische Wahlen statt gefunden!

Dies hätte meiner Meinung nach aber an dem Willen des Volkes, sich vielleicht zu 60% der EU zu nähern und zu 20% an Russland zu bleiben nichts geändert!
Die restlichen 20% wäre der unentschlossene Teil der Bevölkerung oder denen denen es egal ist.

Putin hatte doch keine andere Wahl als im Osten der Ukraine das Feuer anzustecken.
Nach der unrechtmäßigen Anexion der Krim, war doch jedem vernümpftig denken Menschen klar, das eine dauerhafte Versorgung der Krim über den Seeweg nicht möglich ist!

Bevor Sie jetzt mit dem Ergebnis der Krim kommen 96% für Russland, Sie kennen die wahlen in Deutschland, wie Sie bekannt haben!

Haben Sie jemals in einem demokratischen Land eine Wahlbeteiligung und ein Ergebnis von 96% erlebt?

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#30 Beitrag von Maniac » Donnerstag 4. September 2014, 16:33

Und wenn Du schon mit Revolutionen rumschwadronierst, die Französiche Revolution fand nicht auf Bajonette statt wie der Putsch in Kiev. und auch die Reichswehr schoss nicht auf Zivilisten , zumindes nicht bei Bismark . Das war dann der SPD unter Ebert und Noske vorbehalten.
Wenn Sie das meinen?

Französische Revolution beim Sturm auf die Bastille lies der Komandant die Aufständischen in die Vorhöfe eindringen und ließ dann das Feuer eröffnen.
98 Tote und 73 Verwundte, Gott sei dank gab es noch keine so hoch modern Waffen wie heute!
Belege kannst du recht einfach finden, gibt es zu hauf in den Geschichtsbüchern zum nach lesen!

Tja, das war die intelligenz von Bismark, er erkannte es und Revolutionierte von innen heraus! Womit dieses aber immer noch eine Revolution ist, im allgemein histrorisch Geschichtlichen sprach gebrauch!

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cronos
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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#31 Beitrag von cronos » Donnerstag 4. September 2014, 18:09

ürde. So etwas nennt man "Eulen nach Athen tragen"

Die Regierung der Ukraine wird um sofortigen Beistand der Nato flehen, der ihnen aus gutem Grund verweigert wird. Die NATO wird nichtssagende nebulöse Bekundigungen abgeben, die von Kiev und sicher hier auch von EUCH als Zusagen für eine militärische Unterstützung dargestellt werden wird.

Und die anderen Natostaaten werden sich in selbstgefälligen Formulierungen sonnen, wie leid es ihnen für die Ukraine täte und was besser wäre als was jetzt ist, und überhaupt.

Für die ukr. Regierung gelten die Sätze: quiquid agis... bedenke, was du beginnst.

UND das divide et impera, das, auf die Ukraine bezogen NICHT die Teilung bedeuten soll, sondern das Teilen der Macht und damit das Herrschen über die ganze Ukraine.

Bezüglich der Ukraine ist die NATO, zum Glück, ein zahloser Tiger.

"Schasst" Euren Putsch-Ministerpräsidenten, den ich als den Scharfmacher par excellence ansehe,

IHR könnt EUCH hier noch monatelang die Köpfe heissreden, denkt doch einmal darüber nach, was der alte bundesrepublikanische Russenhasser namens Adenauer getan hat: "Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb "
Lieber die Rest-West-Ukraine ganz als die ganze Ukraine mit den Osten nur halb.[/quote]

Die Ausgangslage für Adenauer war doch eine Vollkommen andere, als die heute in der Ukraine!
Sie ignorieren die Geschichte und die Realität!

Ich habe das Gefühl Sie würden Sie sich freuen wenn morgen in der Presse stehen würde:
"
Separatisten haben Berlin und Teile des ehemaligen DDR Teritoriums besetzt.
Sie fordern die Anerkennung "Der Volksrepublik Neu Russland in Deutschland!
Es wird ein Anschluß an die RF gefordert!
"

Ich denke sie wären dann sehr zu frienden?[/quote]

Auch wenn Du aus meinem Beitrag nur auf das Thema Adenauer und die deutsche Einheit eingehst, was Dir ja unbenommen ist, so orgumentiere doch nur darauf und bringe nicht andere Dinge Deiner Mutmaßung hinein hinein.

Ich sehe das Thema Adenauer und Mitteldeutschland dem Verhältnis Poroschenko Ostukreine vergleichend an, Ich zumindest kann meine Meinung begründen, Du meinst lediglich ohne Begründung, dass die Situation damals eine völlig andere gewesen sei.
.
Wenn es zu freien Wahlen in der DDR im Zusammenhang mit einem Deutschen Vereinigung 1952 gekommen wäre, die von der CCCP ihrem Einflussgebiet garantiert worden wären + freier Wahlen in der BRD auch mit der DKP , wäre Adenauer nicht mehr der Kanzler eines vereinten Deutschlands geworden.

Da ich ja nun auch keine geringen und täglichen !!! Verbindungen in die nicht umkämpfte Ukraine habe:
Die Menschen sehen täglich den Preisanstieg
Die Menschen geben der ukrainischen Regierung dafür die Schuld
Die Menschen wollen Frieden und ein Ende des Schreckens als ein Schrecken ohne Ende
Die Menschen vertrauen der ukrainischen Regierung nicht mehr uneingeschränkt
Und die Menschen denken: lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach = unter Janukowitsch erging es uns zwar nicht besoders, wir hatten aber Frieden und überschaubare Perspektiven, was sich mit Poroschenko oder Justschenko ergeben KÖNNTE ist uns zu vage.

Aber es sind schon abstruse Gedankenkonstrukte, dass sich in der ex DDR ein Gruppe ehemaliger Kader bilden könnte, die eine Volksrepublik Neudeutschland bilden könnte, die dann Anschluss an Russland suchen würde.
Damit wärest Du so weit ab von der Realität.

Aus Gründen, die die Protagonisten der Kiever Junta nie verstehen werden, könnte das in Deutschland nicht passieren, weil wir hier freie Wahlen haben und sich die politisch unterlegene Partei demokratisch der Meinung der Majorität - wenn auch zähneknirchend - beugen muss und wird. , wobei die demokratisch gewählte Majorität die Rechte der Unterlegenen nicht einschränkt.
Angela Merkel ist auch nicht MEINE Kanzlerin, sie ist aber die Kanzlerin meines Landes, was ich akzeptiere.
Die Regierung in Kiev ist nicht das Produkt freier Wahlen unter der Ausrichtung der neuen Regierugnsrichtung, sondern das Produkt freier Wahlen unter Janukowitsch .
Die Rada stimmte unter den Bajonetten des Maidans Änderungen zu, sicher aus reiner Opportunität dem Erhalt von Privilegien und Pfründen, aber unter Druck
Und so etwas ist ein Putsch, zumal noch 1 Tag vorher eine andere Lösung vereinbart worden war.

.[/quote]

Ich weiss zwar nicht wo Sie Ihre Meinung begründen, aber lassen wir das mal dahingestellt sein!

Meine Annahme war das die Deutsche nach Kriegsgeschichte präsent sein sollte!

Na gut, wie Sie wünschen, dann stelle ich mal die Gründe für die andere Ausganglage von Konrad Adanauer da und deren Zeitlichen Ablauf:

- am 08 Mai 1945 war die Bedienungslose Kapitulation der Wehrmacht
- bei der Potsdamer Konferenz August 1945 wurde durch die USA, Sowjetunion und Vereinigte Königreich in drei Besatzungszonen aufgeteilt, ich später bekam Frankreich sein häppchen auch noch ab
- bis 1947 gründeten sich dann die heutigen Bundesländer
- bis 1949 hatte der Alliierte Kontrollrat die Regierungsgewalt über ganz Deutsch
- 24 Mai 1949 in Krafttreten des Grundgesetz
- 14 Augus 1949 erste Wahl zum Deutschen Bundestag statt und die erste Regierung wurde gebildet
- 1952 die Stahlin Noten, wenn man Sie liest, alles wieder was bis dahin erarbeitet wurde aufheben sollte und fangen wieder von vorne an (Meine Meinung: Das gleiche Spiel was Putin gerade in der Ukraine macht, da könnte ich Ihnen recht geben)
- 5 Mai 1955 bekam Deutschland seine Souveränität zurück und der Besatzungsstatus der Westalliierten wurde aufgehoben, allerdings beschränkt auf den Geltungsbereich des Grungesetzes

Nach dem Geschichtlichen nun die differenzierte Ausgangslage von Adenauer:
Die BRD war bis 1955 nicht Souverän und danach auch nur eingeschränkt.
Die Volle Souveränität Deutschlands wurde erst mit der Wiedervereinigung erlangt.

Das bedeutet auch, Adenauer musste das, was er auch tut, immer in Blick auf die Westmächte, die defacto immer hätte intervenieren können, seine Regierung und Ziele auslegen.

Dies braucht die Ukraine nicht, Sie war vorher von keinem anderen Staat besetzt und ich bleibe dabei auch der Wechsel eines Staatsoberhaupt durch das Volk ist eine Revolution und kein Putsch!
Genau das ist das was jedem Volk zu steht, wenn es das möchte.

Ohne die Separatisten und das Zündeln durch Putin im Osten der Ukraine,
hätten schon längst freie und demokratische Wahlen statt gefunden!

Dies hätte meiner Meinung nach aber an dem Willen des Volkes, sich vielleicht zu 60% der EU zu nähern und zu 20% an Russland zu bleiben nichts geändert!
Die restlichen 20% wäre der unentschlossene Teil der Bevölkerung oder denen denen es egal ist.

Putin hatte doch keine andere Wahl als im Osten der Ukraine das Feuer anzustecken.
Nach der unrechtmäßigen Anexion der Krim, war doch jedem vernümpftig denken Menschen klar, das eine dauerhafte Versorgung der Krim über den Seeweg nicht möglich ist!

Bevor Sie jetzt mit dem Ergebnis der Krim kommen 96% für Russland, Sie kennen die wahlen in Deutschland, wie Sie bekannt haben!

Haben Sie jemals in einem demokratischen Land eine Wahlbeteiligung und ein Ergebnis von 96% erlebt?[/quote]


hierzu der gute cronos

1.) zu Andenauer, Deiner Belehrung über die Sourverändität Deutschlands bedurfte es nicht, es ging um die Haltung Adenauers, lieber das halbe Deutschland ganz für sich zu gewinnen als das ganze Deutschland halb, ein Rat, den man der ukrainischen Regierung geben kann. Ergo: Thema nicht erkannt.

2.) Kein Putsch sondern eine Revolution ? aber doch nicht auf den Bajonetten vor der Rada.

3.)) aha, die bisherige Wahl in der Ukraine war nicht demokratisch, weil Du freie und demokratische Wahlen einforderst, die - Deine Worte - schön längst in der Ukraine hätten stattfinden müssen.
Glaubt man Euren Beteuerungen, so war die Wahl Poroschenkos demokratisch.

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#32 Beitrag von cronos » Donnerstag 4. September 2014, 18:18

Sonnenblume hat geschrieben:
cronos hat geschrieben: Die Regierung der Ukraine droht aber Russland ständig, ...
Selten so gelacht, die kleine Ukraine bedroht das größte Land der Erde.
Hier wird wohl eher ein Schuh draus: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Sollte der Herr auch nicht lesen könne, bedrohen bedeutet nicht Bedrohung.
Die Regierung der Ukraine droht Russland eine Mauer zu errichten, Die Regierung der Ukraine droht und will die NATO ins Land lassen.
Dass Russland darüber lacht, wie Du, ist nur natürlich.

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#33 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 4. September 2014, 18:56

[smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] La la la la la la la la [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor]

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#34 Beitrag von Maniac » Donnerstag 4. September 2014, 19:26

hierzu der gute cronos

1.) zu Andenauer, Deiner Belehrung über die Sourverändität Deutschlands bedurfte es nicht, es ging um die Haltung Adenauers, lieber das halbe Deutschland ganz für sich zu gewinnen als das ganze Deutschland halb, ein Rat, den man der ukrainischen Regierung geben kann. Ergo: Thema nicht erkannt.

2.) Kein Putsch sondern eine Revolution ? aber doch nicht auf den Bajonetten vor der Rada.

3.)) aha, die bisherige Wahl in der Ukraine war nicht demokratisch, weil Du freie und demokratische Wahlen einforderst, die - Deine Worte - schön längst in der Ukraine hätten stattfinden müssen.
Glaubt man Euren Beteuerungen, so war die Wahl Poroschenkos demokratisch.
zu 1)
Die Ausgangssituation die Adenauer hatte ignorieren Sie hier vehement! 1947 sind die Verhandlungen der Alllierten über ein "ganz Deutschland" gescheitert, da hatte Adenauer noch kein Wörtchen mit zu reden. Glauben Sie die West-Alliierten hätten Adenauer oder einem anderen Politiker eine Wahl gelassen?
Die Angst das die Sowjetunion ein geschwächtes Deutschland und Frankreich überrennt, war meiner Meinung die größte Angst!
Denn eine zweite Invasion wie in der Normandien wäre dann nicht mehr möglich gewesen, dafür wäre die Sowjetunion zu stark gewesen!
Es ging hier eher darum ein Standbein im Westen zu behalten und nicht alles gegen die Expansion Gedanken von Stahlin zu verlieren!

Aber wir haben ja gesehen wo der Freiheitswille des Volkes endet! 1990 in der Wiedervereinigung!
Die Wiedervereinigung und die Auflösung der UddsR hätte es unter Putin nicht geben, da bin ich mir sicher!

Wie hätten Sie denn hier argumentiert? Lass die mal machen, Gott sei dank haben wir eine Mauer zwischen uns, die kommen uns nicht näher!
Ach ja, Sie werden mit Antworten: das ist nicht das Thema, wir haben die Wiedervereinigung erfolgreich geschaft!

zu 2)
Da Sie ja Beleg nachweise wünschen: Dann können Sie Wikipedia als westliches Fachistisches Propaganda Werkzeug gleich schlecht machen:
Umgangssprachliches Verständnis von Revolution:

Eine politische Revolution ist die durch friedliche oder militante Mittel erzwungene grundlegende Änderung einer bestehenden staatlichen Ordnung und ist meist auf die Einführung eines neuen politischen Systems, Staatsform und/oder den personalen Wechsel der Inhaber der Staatsgewalt ausgerichtet. Der Wandel vollzieht sich außerhalb der vorgesehenen Rechtsformen des alten Systems, d. h. nach dessen Definition illegal. Er kann von zahlenmäßig relativ kleinen Gruppen ausgehen, das Gelingen einer Revolution ist jedoch meist von einer breiten Zustimmung der Bevölkerung abhängig. Zustimmung kann sie durch Massendemonstrationen, Massenstreiks oder Gewaltanwendung bezeugen und durch Volksabstimmungen, Volksentscheide und Wahlen legitimieren.
zu 3)
Auch hier, es hat eine Wahl des Präsidenten statt gefunden, dieser heist Proschenko und wurde bei einer Wahlbeteiligung von rund 59% des Volkes gewählt!
In den Östlichen-Gebieten wurden die Wähler durch die Separatisten Massiv an der Wahl behindert, womit aber immer noch die Mehrheit des Volkes der Ukraine gewählt hat!

Das Kabinet und die Regierung ist eine Übergangsregierung die sich auf die Sitzverteilung der Parlamentswahl von 2012 bezieht!
Hier kann man der Ukraine am 26 Oktober 2014 nur wünschen das eine Freie und Demokratische Parlamentswahl statt findet!
Diese Wahl schließt bisher die Ost-Ukraine wieder aus und damit ist es eine Wahl und ein Parlament der Mehrheit des Volkes freien willen!
Das können Sie dann unter der Begriffs Definition "Revolution" nach lesen, das der EuroMaidan durch die freie Wahl des Parlamentes dann seine Legitmierung findet!

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#35 Beitrag von toto66 » Donnerstag 4. September 2014, 19:30

dont feed the troll

[smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] la la la [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor]

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#36 Beitrag von cronos » Donnerstag 4. September 2014, 19:58

Maniac hat geschrieben:
hierzu der gute cronos

1.) zu Andenauer, Deiner Belehrung über die Sourverändität Deutschlands bedurfte es nicht, es ging um die Haltung Adenauers, lieber das halbe Deutschland ganz für sich zu gewinnen als das ganze Deutschland halb, ein Rat, den man der ukrainischen Regierung geben kann. Ergo: Thema nicht erkannt.

2.) Kein Putsch sondern eine Revolution ? aber doch nicht auf den Bajonetten vor der Rada.

3.)) aha, die bisherige Wahl in der Ukraine war nicht demokratisch, weil Du freie und demokratische Wahlen einforderst, die - Deine Worte - schön längst in der Ukraine hätten stattfinden müssen.
Glaubt man Euren Beteuerungen, so war die Wahl Poroschenkos demokratisch.
zu 1)
Die Ausgangssituation die Adenauer hatte ignorieren Sie hier vehement! 1947 sind die Verhandlungen der Alllierten über ein "ganz Deutschland" gescheitert, da hatte Adenauer noch kein Wörtchen mit zu reden. Glauben Sie die West-Alliierten hätten Adenauer oder einem anderen Politiker eine Wahl gelassen?
Die Angst das die Sowjetunion ein geschwächtes Deutschland und Frankreich überrennt, war meiner Meinung die größte Angst!
Denn eine zweite Invasion wie in der Normandien wäre dann nicht mehr möglich gewesen, dafür wäre die Sowjetunion zu stark gewesen!
Es ging hier eher darum ein Standbein im Westen zu behalten und nicht alles gegen die Expansion Gedanken von Stahlin zu verlieren!

Aber wir haben ja gesehen wo der Freiheitswille des Volkes endet! 1990 in der Wiedervereinigung!
Die Wiedervereinigung und die Auflösung der UddsR hätte es unter Putin nicht geben, da bin ich mir sicher!

Wie hätten Sie denn hier argumentiert? Lass die mal machen, Gott sei dank haben wir eine Mauer zwischen uns, die kommen uns nicht näher!
Ach ja, Sie werden mit Antworten: das ist nicht das Thema, wir haben die Wiedervereinigung erfolgreich geschaft!

zu 2)
Da Sie ja Beleg nachweise wünschen: Dann können Sie Wikipedia als westliches Fachistisches Propaganda Werkzeug gleich schlecht machen:
Umgangssprachliches Verständnis von Revolution:

Eine politische Revolution ist die durch friedliche oder militante Mittel erzwungene grundlegende Änderung einer bestehenden staatlichen Ordnung und ist meist auf die Einführung eines neuen politischen Systems, Staatsform und/oder den personalen Wechsel der Inhaber der Staatsgewalt ausgerichtet. Der Wandel vollzieht sich außerhalb der vorgesehenen Rechtsformen des alten Systems, d. h. nach dessen Definition illegal. Er kann von zahlenmäßig relativ kleinen Gruppen ausgehen, das Gelingen einer Revolution ist jedoch meist von einer breiten Zustimmung der Bevölkerung abhängig. Zustimmung kann sie durch Massendemonstrationen, Massenstreiks oder Gewaltanwendung bezeugen und durch Volksabstimmungen, Volksentscheide und Wahlen legitimieren.
zu 3)
Auch hier, es hat eine Wahl des Präsidenten statt gefunden, dieser heist Proschenko und wurde bei einer Wahlbeteiligung von rund 59% des Volkes gewählt!
In den Östlichen-Gebieten wurden die Wähler durch die Separatisten Massiv an der Wahl behindert, womit aber immer noch die Mehrheit des Volkes der Ukraine gewählt hat!

Das Kabinet und die Regierung ist eine Übergangsregierung die sich auf die Sitzverteilung der Parlamentswahl von 2012 bezieht!
Hier kann man der Ukraine am 26 Oktober 2014 nur wünschen das eine Freie und Demokratische Parlamentswahl statt findet!
Diese Wahl schließt bisher die Ost-Ukraine wieder aus und damit ist es eine Wahl und ein Parlament der Mehrheit des Volkes freien willen!
Das können Sie dann unter der Begriffs Definition "Revolution" nach lesen, das der EuroMaidan durch die freie Wahl des Parlamentes dann seine Legitmierung findet!
Zur Sitzverteilung in der Rada: richtig, die Sitzverteilung der Rada ist eine aus dem Jahr 2012, also, bezogen auf die heutige Politik der Regierung hat diese Regierung keine Legitimation. Was übrigens auch von eingen deutschen Politikern so gesehen wird, diese die LLegigtimation der kiever Regierung zumindest als fragwürdig bezeichnen (z.B.Gauweiler und andere)

Zu Adenauer (ist zwar OT, aber bezüglich der Ukraine gibt es ohnehin keinen gemeinsamen Nenner mit Euch )

Die CCCP hatte nach 1945 nie vor, auch später nicht, die BRD zu überrechnen, das wurde nur als Popanz von Adenauer den Deutschen-West eingetrichtert.
Stattdessen war man im Westen bereit, die CCCP am 1.Juli 1945 mit ausgesuchten SS-Verbänden zu überfallen .Dir unbekannt ? dann ließ einmal nach, was über die "aktion unthinkable" berichtret wird.

Es war später die Fulton-Rede, die die Weichen stellte .

Adenauer hielt seine Republik in einer Art Vorkriegszustand, er uns seine Trommler den Eindruck vermittelten, der 3. WK stünde unmittelbar bevor.
Ich darf dich daran erinnern, dass es Adenauer war, der uns nach dem 13. August beinahe in einen Atomkrieg hineingezogen hat, als er ultimativ von den USA den Abwurf einer Atombombe über der Ostsee oder über einem sowjetischen Truppenübungsplatz in der DDR forderte.

Eine vergleichbare Haltung erkenne ich nun auch heute im Umgang mit Russland.
Und auch heute wird durch die Medien und durch Leute wie Rassmussen das Feuer und die Angst vor einem 3. WK geschürt.

Russland hat kein NATO-Land bedroht, und bedroht es auch nicht.
Es sind NATO-Länder, die den Zünder in der Hand haben.

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bohne_68
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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#37 Beitrag von bohne_68 » Donnerstag 4. September 2014, 20:25

cronos hat geschrieben: Zur Sitzverteilung in der Rada: richtig, die Sitzverteilung der Rada ist eine aus dem Jahr 2012, also, bezogen auf die heutige Politik der Regierung hat diese Regierung keine Legitimation. Was übrigens auch von eingen deutschen Politikern so gesehen wird, diese die LLegigtimation der kiever Regierung zumindest als fragwürdig bezeichnen (z.B.Gauweiler und andere)
Sie sagen es, von 2012!
cronos hat geschrieben: Die CCCP hatte nach 1945 nie vor, auch später nicht, die BRD zu überrechnen, das wurde nur als Popanz von Adenauer den Deutschen-West eingetrichtert.
Das stimmt so nicht. Es gab Planungen, im "Verteidigungsfall", in drei Tage in der Normandie zu stehen ... also Europa komplett zu überrennen ...
cronos hat geschrieben: Stattdessen war man im Westen bereit, die CCCP am 1.Juli 1945 mit ausgesuchten SS-Verbänden zu überfallen .Dir unbekannt ? dann ließ einmal nach, was über die "aktion unthinkable" berichtret wird.
Das halte ich für Unwahrscheinlich. Die russ. Kriegsmaschienerie lief zu dieser Zeit noch auf Hochtouren. Und wie sollten die SS-Verbände mit voller Ausrüstung, Nachschubwegen etc. unbemerkt an die russ. Grenze kommen? Mit welcher Technik?
Selbst wenn das gelungen wäre, diese Verbände wären nach spätestens einer Woche vernichtet worden.
cronos hat geschrieben: Russland hat kein NATO-Land bedroht, und bedroht es auch nicht.
Es sind NATO-Länder, die den Zünder in der Hand haben.
Die NATO bedroht Russland? Wie denn? Mit den handverlesenen Soldaten in verschiedenen östlichen NATO-Staaten? Selbst wenn die alle gleichzeitig Richtung Moskau loslaufen würden ... es würde niemanden in Russland ernsthaft interessieren.


[smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] la la la la la la la la [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor]
Verzählt???

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#38 Beitrag von telzer » Donnerstag 4. September 2014, 20:48

bohne_68 ich hab auch noch was dazu , warst schneller , ich arbeite mit Vorschau , anders als andere Ignoranten

OT sind wir bei Ihnen gewohnt cronos ,aber egal ..... :-D
cronos hat geschrieben: Zur Sitzverteilung in der Rada: richtig, die Sitzverteilung der Rada ist eine aus dem Jahr 2012, also, bezogen auf die heutige Politik der Regierung hat diese Regierung keine Legitimation. Was übrigens auch von eingen deutschen Politikern so gesehen wird, diese die LLegigtimation der kiever Regierung zumindest als fragwürdig bezeichnen (z.B.Gauweiler und andere)
Und darum ist das Parlament aufgelöst (scheinen Sie zu ignorieren) und es gibt Neuwahlen .(und kommissarisch weitermacht)
Der Schenkelklopfer , den Gauweiler nimmt doch niemand mehr für voll . Aber wenn der Ihr Leitbild vervollständigt , jedem Tierchen sein Plaisierchen
cronos hat geschrieben: Zu Adenauer (ist zwar OT, aber bezüglich der Ukraine gibt es ohnehin keinen gemeinsamen Nenner mit Euch )

Die CCCP hatte nach 1945 nie vor, auch später nicht, die BRD zu überrechnen, das wurde nur als Popanz von Adenauer den Deutschen-West eingetrichtert.
Stattdessen war man im Westen bereit, die CCCP am 1.Juli 1945 mit ausgesuchten SS-Verbänden zu überfallen .Dir unbekannt ? dann ließ einmal nach, was über die "aktion unthinkable" berichtret wird.
Und nun zum zählen [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor] La la la [smilie=ukr_prapor]

Seit wann haben Sie eine Zeitmaschine , nach 45 vor 45 , wissen Sie überhaupt was Sie da für einen Müll zusammenreimen ?!
cronos hat geschrieben: Eine vergleichbare Haltung erkenne ich nun auch heute im Umgang mit Russland.
Und auch heute wird durch die Medien und durch Leute wie Rassmussen das Feuer und die Angst vor einem 3. WK geschürt.
Russland hat kein NATO-Land bedroht, und bedroht es auch nicht.
Es sind NATO-Länder, die den Zünder in der Hand haben.
Recht hamse , Putler arbeitet stark auf den 3. hin , und bedroht mit seiner agressive Expansionspolitik
den Frieden in Europa und Anderswo (bitte nicht fragen wo jetzt Anderswo ist)
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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Maniac
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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#39 Beitrag von Maniac » Donnerstag 4. September 2014, 22:42

Cronos

Zur Sitzverteilung in der Rada: richtig, die Sitzverteilung der Rada ist eine aus dem Jahr 2012, also, bezogen auf die heutige Politik der Regierung hat diese Regierung keine Legitimation. Was übrigens auch von eingen deutschen Politikern so gesehen wird, diese die LLegigtimation der kiever Regierung zumindest als fragwürdig bezeichnen (z.B.Gauweiler und andere)

Zu Adenauer (ist zwar OT, aber bezüglich der Ukraine gibt es ohnehin keinen gemeinsamen Nenner mit Euch )

Die CCCP hatte nach 1945 nie vor, auch später nicht, die BRD zu überrechnen, das wurde nur als Popanz von Adenauer den Deutschen-West eingetrichtert.
Stattdessen war man im Westen bereit, die CCCP am 1.Juli 1945 mit ausgesuchten SS-Verbänden zu überfallen .Dir unbekannt ? dann ließ einmal nach, was über die "aktion unthinkable" berichtret wird.

Es war später die Fulton-Rede, die die Weichen stellte .

Adenauer hielt seine Republik in einer Art Vorkriegszustand, er uns seine Trommler den Eindruck vermittelten, der 3. WK stünde unmittelbar bevor.
Ich darf dich daran erinnern, dass es Adenauer war, der uns nach dem 13. August beinahe in einen Atomkrieg hineingezogen hat, als er ultimativ von den USA den Abwurf einer Atombombe über der Ostsee oder über einem sowjetischen Truppenübungsplatz in der DDR forderte.

Eine vergleichbare Haltung erkenne ich nun auch heute im Umgang mit Russland.
Und auch heute wird durch die Medien und durch Leute wie Rassmussen das Feuer und die Angst vor einem 3. WK geschürt.

Russland hat kein NATO-Land bedroht, und bedroht es auch nicht.
Es sind NATO-Länder, die den Zünder in der Hand haben.
Ok, die Veröffentlichung der Akte "Operation Unthinkable" habe ich nicht mit bekommen, aber Gott sei Dank haben wir das freie Internet und man kann es nach lesen!

Also nach dem lesen der Akte war dies eine Untersuchung, ob man zum 01. Juli 1945, starten könnte die Einnahme der Sowjetunion zu realisieren.
Hier hatte Churchill den schwarz-malerischen Gedanken das die Sowjetunion, weiter maschieren könnte!
Da die Anzahl der Soldaten im Bereich der russischen Besatzungszone weit aus zahlreicher war als die der West-Alliierten!
Soweit haben Sie ja recht!

Allerdings war das Ergebnis, der Untersuchung des Militärs, das dieses nicht möglich und Realisierbar ist!

Das Sie hier von der Wiederbewaffung von SS-Verbänden sprechen, drücken oder unterstellen Sie meiner Meinung nach, die angebliche rechte Haltung des Westen aus!
In der Akte ist die Rede von der Wiederbewaffnung von 100.000 Wehrmacht Soldaten!
Vielleicht habe ich, im Gegensatz zu Ihnen, eine geschönte Akte gelesen!

Die Fulton rede von Churchill, wo er vom Iron-Curtain spricht, war eine schwarz-malerische Vision die passieren könnte!
Was ist besser, als dem Volk vor Augen zu halten, was mit Ihm passieren könnte!

Jetzt nehmen wir noch den russischen Autor Wassilij Rosanow der in seinem Buch "Die Apokalypse unserer Zeit" 1918 den Ausdruck / Metapher " ... eisener Vorhang ..." schon verwendete!

zum Abschluss:
"Herr Gauweiler"
Sie nehmen den Herren noch ernst?
Also als gewählter Politiker hat Herr Gauweiler die höchsten Nebentätigkeits Einnahmen aller Abgeordneten mit rund > 900.000€
Ich frage mich wie er unsere Interesse noch Objektiv vertreten kann?
Als Anwalt für Wirtschaftrecht, etc. und dann groß Russland die Stange hält,
könnte man vermuten, wer zu seinen Klienten gehört?!

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#40 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 4. September 2014, 22:53

Der Name der Operation sagt doch schon alles ! Unthinkable!!!

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#41 Beitrag von Kolobok » Donnerstag 4. September 2014, 23:23

cronos hat geschrieben: Russland hat kein NATO-Land bedroht, und bedroht es auch nicht.
Es sind NATO-Länder, die den Zünder in der Hand haben.
Vielleicht kommt auch in Russland wieder so eine Periode wie die Perestroika. Und wer hören will, wird wie damals aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. Auch die, die immer noch glauben, dass die Sowjetunion niemals einen Angriffskrieg gegen die NATO geplant hat. Ich zitiere mal aus dem Buch des sowjetischen Diplomaten Grinevski "Перелом. От Брежнева к Горбачеву"

In einem Gespräch mit Marschall Ogarkov, erläutert dieser die Ziele der Übung der Warschauervertragsstaaten "Sojus-83" wo man mal geprobt hat, wie man innerhalb von 30 Tagen am Atlantik stehen könnte.
Запомни хорошенько: мы не собираемся дожидаться, когда на нас нападут,
как это было в 1941 году. Мы сами начнем наступление, если нас вынудят к
этому и мы обнаружим первые признаки начала ядерного нападения НАТО. Мы
вправе назвать это нашим ответным ударом, не дожидаясь, когда противник
начнёт забрасывать нас ракетами. Поэтому на наших военных учениях мы
отрабатываем наступательные операции.
Merke dir gut, wir haben nicht vor abzuwarten, bis man uns angreift, so wie das 1941 war. Wir beginnen selbst den Angriff, wenn wir dazu gezwungen werden, wenn wir auch nur ein Anzeichen des Beginns eines Nuklearschlags der NATO sehen. Wir haben das Recht, dieses als Gegenschlag zu sehen, wenn wir nicht erst abwarten, bis der Gegner uns mit Raketen zuwirft. Deshalb üben wir in unseren Manövern Angriffsoperationen.

Irgendwie könnte so etwas auch Putin sagen .....

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#42 Beitrag von Malcolmix » Donnerstag 4. September 2014, 23:31

cronos hat geschrieben:Stattdessen war man im Westen bereit, die CCCP am 1.Juli 1945 mit ausgesuchten SS-Verbänden zu überfallen .Dir unbekannt ? dann ließ einmal nach, was über die "aktion unthinkable" berichtret wird.

Es war später die Fulton-Rede, die die Weichen stellte .
Oh je... Jetzt muß wirklich jede "Machbarkeitsstudie" irgendeines Politikers (in diesem Falle Churchill) herhalten, um die Aggressivität des Westens aufzuzeigen. Dieses Planspiel hätte Harry Truman doch niemals mitgemacht. Sie hatten ja auch schon mal so wunderbar mit General McArthur argumentiert und dabei völlig außer acht gelassen, daß der von Truman aufgrund seiner aggressiven Rede (und nebenbei bemerkt militärischen Unfähigkeit) abgesetzt wurde.

Man kann Ihre Beiträge aus zweierlei Gesichtspunkten betrachten. Als Amüsement am Abend oder als halbverdautes Geschichtswissen. Mal hier was aufgeschnappt, mal dort etwas mitgenommen und daraus ein schickes Weltbild produziert. So einfach funktioniert das nicht.

Ebenso bringen Sie Begriffe schwer durcheinander. Beispielsweise den Putsch. Man nennt es einen Putsch, wenn Teile der Staatsorgane (meistens das Militär) durch Gewalt an die Macht kommen. Auf die Ukraine angewendet: Die von Ihnen so verhaßten Jazeniuk, Tyanibok und Klichko hatten mit Janukovich sowie Polen/Deutschland/Frankreich den Kompromiss ausgehandelt, Janukovich könne bis Dezember Präsident bleiben. Der Euromajdan hat klargestellt: Keinen Tag länger. Das war die Straße und das nennt man zweifelsfrei Revolution. Es mag ja sein, daß es Ihrem Feindbild nicht entspricht, aber schon alleine durch die Verwendung Ihrer Begriffe erkennt man Ihre - verzeihen Sie: Dummheit. Ich würde sogar sagen: Dieses Ereignis erfüllt eher die Voraussetzungen einer Revolution als die Oktoberrevolution.

Dann zu Ihrem Politikverständnis. Und immer wieder Bismarck. Wer hat denn große Freude daran gehabt, die Pariser Commune niederkartätschen zu lassen? Da hatte selbst Moltke Gewissensbisse... Werfen Sie doch mal einen Blick in den Kalender. Da steht nicht 4. September 1884... Sie teilen die Welt in Einflußsphären auf. Die Willensbildung von Menschen geht Ihnen am Arsch vorbei. Nur Ihr Vokabular stammt aus dem Kalten Krieg, als dereinst die Aufteilung zwischen Faschisten und Kämpfern gegen den Faschismus noch so schön einfach war.

Der alte KGBler Putin hat sich ja angesichts der fehlenden Befehle am 9. November 1989 geschworen, er wolle alles tun, um einen solchen Befehlsnotstand nicht mehr auftauchen zu lassen. Darum stecken Sie sich Ihre Geschichte mit den Urlaub opfernden russischen Soldaten, die Sie zynischerweise auch noch Freiheitskämpfer nennen, in den 5. Punkt. Es gibt unter Putin keine fehlenden Befehle. Tauchen russische Soldaten an der Seite der Separatisten auf, dann haben sie auch klare Befehle.

Auf den Rest einzugehen ist mir einfach zu blöd. Bauen Sie weiterhin Ihre eigene Welt und spielen damit:

SENILE

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#43 Beitrag von Malcolmix » Donnerstag 4. September 2014, 23:50

Maniac hat geschrieben:Die Fulton rede von Churchill, wo er vom Iron-Curtain spricht, war eine schwarz-malerische Vision die passieren könnte!
Was ist besser, als dem Volk vor Augen zu halten, was mit Ihm passieren könnte!
Mir machts ja immer Spaß, historische Themen zu besprechen. Das ist auch der einzige Grund, weshalb ich überhaupt auf das halbverdaute Zeugs reagiere...

Wenn man sich mal die Geschichte der Tschechoslowakei, Polen oder Ungarn ansieht, was Ihnen nach dem Einmarsch der Roten Armee blühte, kann man kaum umhinkommen, dies als erneute Besatzungszeit anzusehen. In diesem Kontext kann man Churchills Planspiel sowie seine Rede in Fulton sehen. Wobei man bei Churchill aber ebenso hinzusetzen sollte, daß er immer noch vom Britischen Empire träumte (dessen Totengräber er aber eigentlich war). Franklin D. Roosevelt sah Stalin und seine UdSSR im Gegensatz zu UK und Churchill als den moderneren und nachkolonialistischen Staat. Das ergab in den USA ein der Wirklichkeit nicht entsprechendes Bild über "Uncle Joe" (Stalin). Die Politik der USA änderte sich eigentlich erst so richtig 1946. Nachzulesen in der Autobiographie von George F. Kennan, der mitnichten der kalte Krieger war, als der er immer dargestellt wurde. Kennan war aber von 1933-1937 und von 1944-1945 Gesandter in der Botschaft in Moskau und hatte einen Eindruck vom glücklichen Sozialismus mitbekommen... Sein berühmtes Telegramm bedeutete, daß man in den USA die Sowjetunion nicht mehr als treuen Bündnispartner ansah. So mal kurz zusammengefaßt.

Wenn man cronos Weltbild sieht, dann ist die Geschichte immer so schön einfach. Nur war sie das leider nie...

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#44 Beitrag von cronos » Freitag 5. September 2014, 09:51

Sonnenblume hat geschrieben:Der Name der Operation sagt doch schon alles ! Unthinkable!!!
In der Tat, Kommentare dieser Ihrer Art sind schon unglaublich.

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#45 Beitrag von cronos » Freitag 5. September 2014, 10:07

Maniac hat geschrieben:
Cronos

Zur Sitzverteilung in der Rada: richtig, die Sitzverteilung der Rada ist eine aus dem Jahr 2012, also, bezogen auf die heutige Politik der Regierung hat diese Regierung keine Legitimation. Was übrigens auch von eingen deutschen Politikern so gesehen wird, diese die LLegigtimation der kiever Regierung zumindest als fragwürdig bezeichnen (z.B.Gauweiler und andere)

Zu Adenauer (ist zwar OT, aber bezüglich der Ukraine gibt es ohnehin keinen gemeinsamen Nenner mit Euch )

Die CCCP hatte nach 1945 nie vor, auch später nicht, die BRD zu überrechnen, das wurde nur als Popanz von Adenauer den Deutschen-West eingetrichtert.
Stattdessen war man im Westen bereit, die CCCP am 1.Juli 1945 mit ausgesuchten SS-Verbänden zu überfallen .Dir unbekannt ? dann ließ einmal nach, was über die "aktion unthinkable" berichtret wird.

Es war später die Fulton-Rede, die die Weichen stellte .

Adenauer hielt seine Republik in einer Art Vorkriegszustand, er uns seine Trommler den Eindruck vermittelten, der 3. WK stünde unmittelbar bevor.
Ich darf dich daran erinnern, dass es Adenauer war, der uns nach dem 13. August beinahe in einen Atomkrieg hineingezogen hat, als er ultimativ von den USA den Abwurf einer Atombombe über der Ostsee oder über einem sowjetischen Truppenübungsplatz in der DDR forderte.

Eine vergleichbare Haltung erkenne ich nun auch heute im Umgang mit Russland.
Und auch heute wird durch die Medien und durch Leute wie Rassmussen das Feuer und die Angst vor einem 3. WK geschürt.

Russland hat kein NATO-Land bedroht, und bedroht es auch nicht.
Es sind NATO-Länder, die den Zünder in der Hand haben.
Ok, die Veröffentlichung der Akte "Operation Unthinkable" habe ich nicht mit bekommen, aber Gott sei Dank haben wir das freie Internet und man kann es nach lesen!

Also nach dem lesen der Akte war dies eine Untersuchung, ob man zum 01. Juli 1945, starten könnte die Einnahme der Sowjetunion zu realisieren.
Hier hatte Churchill den schwarz-malerischen Gedanken das die Sowjetunion, weiter maschieren könnte!
Da die Anzahl der Soldaten im Bereich der russischen Besatzungszone weit aus zahlreicher war als die der West-Alliierten!
Soweit haben Sie ja recht!

Allerdings war das Ergebnis, der Untersuchung des Militärs, das dieses nicht möglich und Realisierbar ist!

Das Sie hier von der Wiederbewaffung von SS-Verbänden sprechen, drücken oder unterstellen Sie meiner Meinung nach, die angebliche rechte Haltung des Westen aus!
In der Akte ist die Rede von der Wiederbewaffnung von 100.000 Wehrmacht Soldaten!
Vielleicht habe ich, im Gegensatz zu Ihnen, eine geschönte Akte gelesen!

Die Fulton rede von Churchill, wo er vom Iron-Curtain spricht, war eine schwarz-malerische Vision die passieren könnte!
Was ist besser, als dem Volk vor Augen zu halten, was mit Ihm passieren könnte!

Jetzt nehmen wir noch den russischen Autor Wassilij Rosanow der in seinem Buch "Die Apokalypse unserer Zeit" 1918 den Ausdruck / Metapher " ... eisener Vorhang ..." schon verwendete!

zum Abschluss:
"Herr Gauweiler"
Sie nehmen den Herren noch ernst?
Also als gewählter Politiker hat Herr Gauweiler die höchsten Nebentätigkeits Einnahmen aller Abgeordneten mit rund > 900.000€
Ich frage mich wie er unsere Interesse noch Objektiv vertreten kann?
Als Anwalt für Wirtschaftrecht, etc. und dann groß Russland die Stange hält,
könnte man vermuten, wer zu seinen Klienten gehört?!
Richtig, es wird bei der Planung des Überfalls auf die CCCP zum 1. Juli 45 nicht explizit von SS-Verbänden besprochen, sondern nur von 100.000 Wehrmachtssoldaten.
Aber die Herren mit der eintätovierten Nummer hatten ja benötigte Osterfahrung.

Eine logistische Planung für einen Angriff auf die CCCP kommt auch nicht von heute auf morgen, benötigt Wochen und Monate, darum davon ausgangen werden muss, dass die Planung bereits im Herbst 44 angefangen sein muss. und da war die CCCP noch Partner der Alliierten.
Letztlich hieß es ja auch in am. Generalsstäben: "Die Russen in ihre asiatische Steppe zurückzujagen, wohin sie gehören" Originalton Gen Patton.

Die für den 1. Juli 45 auserkorenen Verbände waren in Süddänemark und Schleswig-Holstein stationiert (ein großes Lager auf dem Gelände, wo vor 30 Jahren der Kaltenkirchener Flughafen geplant worden war) mit Erhalt der alten Wehrmachts-Befehlsstrukturen. Portepee-Träger behielten auch ihre Waffe.
Ferner waren intakte Waffen , insbesondere Panzer als die klassische Angriffswaffe zur späteren Verwendung zusammengestellt worden.

Dieser Spuk hielt sich bis Anfang 1946, also nach mehr als 1/2 Jahr nach dem Abblasen von unthinkable.
Dann wurden die Verbände aufgelöst und die Soldaten nach Hause entlassen.

Das Ganze war also nicht eine verschrobene Idee Churchills, wie es hier einige user dazustellen versuchen, um den Faulgeruch der Hinterhältigkeit von den Westalliierten zu nehmen.
Es war auch nicht der Gedanke, dass die Rote Armee - ewigen Ruhm ihren Soldaten für die Befreiung von Hitler - bis zum Atlantik weitermarschieren könnte.

Casablanca und Jalta hatten die Weichen gestellt, hatten die Interessenssphären abgesteckt. Die CCCP hat sich immer an Vereinbarungen gehalten. Mit dem Niederringen Nazi-Deutschlands und der Übernahme der Besatzungsszonen war der militärische Vormarsch beendet.
Nix da mit "weiter zum Kanal"
Priorität hatte der Aufbau des von den Großvätern der heutigen Deutschen verwüsteten Landes.

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#46 Beitrag von cronos » Freitag 5. September 2014, 10:27

Malcolmix hat geschrieben:
Maniac hat geschrieben:Die Fulton rede von Churchill, wo er vom Iron-Curtain spricht, war eine schwarz-malerische Vision die passieren könnte!
Was ist besser, als dem Volk vor Augen zu halten, was mit Ihm passieren könnte!
Mir machts ja immer Spaß, historische Themen zu besprechen. Das ist auch der einzige Grund, weshalb ich überhaupt auf das halbverdaute Zeugs reagiere...

Wenn man sich mal die Geschichte der Tschechoslowakei, Polen oder Ungarn ansieht, was Ihnen nach dem Einmarsch der Roten Armee blühte, kann man kaum umhinkommen, dies als erneute Besatzungszeit anzusehen. In diesem Kontext kann man Churchills Planspiel sowie seine Rede in Fulton sehen. Wobei man bei Churchill aber ebenso hinzusetzen sollte, daß er immer noch vom Britischen Empire träumte (dessen Totengräber er aber eigentlich war). Franklin D. Roosevelt sah Stalin und seine UdSSR im Gegensatz zu UK und Churchill als den moderneren und nachkolonialistischen Staat. Das ergab in den USA ein der Wirklichkeit nicht entsprechendes Bild über "Uncle Joe" (Stalin). Die Politik der USA änderte sich eigentlich erst so richtig 1946. Nachzulesen in der Autobiographie von George F. Kennan, der mitnichten der kalte Krieger war, als der er immer dargestellt wurde. Kennan war aber von 1933-1937 und von 1944-1945 Gesandter in der Botschaft in Moskau und hatte einen Eindruck vom glücklichen Sozialismus mitbekommen... Sein berühmtes Telegramm bedeutete, daß man in den USA die Sowjetunion nicht mehr als treuen Bündnispartner ansah. So mal kurz zusammengefaßt.

Wenn man cronos Weltbild sieht, dann ist die Geschichte immer so schön einfach. Nur war sie das leider nie...

Doch malcolmx, Geschichte ist ganz einfach.
Aber auch Du hast doch Deine Sicht ganz vereinfacht dargestellt.
Darf ich Dich daran erinnern, dass der CCCP in Jalta ihre Einflussspähre zugesichert worden war ?
Darf ich Dich daran erinnern, dass die CCCP nach 1945 nicht geplant hat, in diesen Ländern ihrer Einflusssphäre kommunistische Regierungen einzusetzen ?

Das es keine antikommunistischen Regierungen sein dürften, dass ist sicher verständlich.
Erst als der Westen diese antikommunsitischen Gruppen massiv unterstützt hat, entschloss sich Stalin zur Förderung und Installation kommunistischer Rgeierungen.
Das war z.B. in der CSSR der Fall und in Ungarn.
In Polen war es anders, dort kämpfte die Armee an der Seite der Roten Armee, Bieruth war als Chef der neuen kommunistischen Regierung in Warschau bereits vor Ende des Krieges in Polen Ende 1944 der propagierte Ministerpräsident, Wohlweisslich !!! des Wissens des bekannten Russanhasses der Polen.

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#47 Beitrag von cronos » Freitag 5. September 2014, 10:56

Kommen wir wieder auf die Ukraine zurück.
Nun wird also auch von Poroschenko der Plan Putins für einen Weg zum Frieden akzeptiert.
Gut so.

Unter Hinweis auf die Runde von Frau Anne Will am 4.9.
Muss es nicht ein Frust für so machen user hier im Forum sein, wie blamabel sich der Vertreter des Landes dort verhalten hat, dessen Hohelied hier so häufig gesungen wird, dessen Fahne immer so gerne hinterherflattert ?

So meinte der Vertreter der Ukrainischen Botschaft, dass es in Russland keine freien Wahlen gäbe.
Und wider besseres Wissen sprach er vom Abschuss der MH 117 durch die Separatisten.

Das war nicht irgend ein Hansel, das war der Vertreter der Ukraine in Deutschland.
Und als diese Mann dann weinerlich darauf hinwies, dass die Ukraine im Budapester Memorandum auf Atomwaffen verzichtet hat, riss es den frührren NATO-Verantwortlichen aus dem Stuhl. der dann meinte "Seien Sie froh darüber"

Und das sind die Vertreter des geliebten Landes ? Muss schon bitter für Manche sein.

Bezeichnend war dann auch, dass nach Ende der Sendung der Nato-Mann und der russiche Botschafter die Köpfe zusammensteckten und unser Ukrainer saß alleine und verlassen, "und Niemand liebt mich....."

Ja ja, ihr müsst euch die richtigen Leute schon aussuchen und nicht Putschisten ans Ruder lassen.

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#48 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 5. September 2014, 12:52

cronos hat geschrieben:Kommen wir wieder auf die Ukraine zurück.
Nun wird also auch von Poroschenko der Plan Putins für einen Weg zum Frieden akzeptiert.
Gut so.

Unter Hinweis auf die Runde von Frau Anne Will am 4.9.
Muss es nicht ein Frust für so machen user hier im Forum sein, wie blamabel sich der Vertreter des Landes dort verhalten hat, dessen Hohelied hier so häufig gesungen wird, dessen Fahne immer so gerne hinterherflattert ?

So meinte der Vertreter der Ukrainischen Botschaft, dass es in Russland keine freien Wahlen gäbe.
Und wider besseres Wissen sprach er vom Abschuss der MH 117 durch die Separatisten.

Das war nicht irgend ein Hansel, das war der Vertreter der Ukraine in Deutschland.
Und als diese Mann dann weinerlich darauf hinwies, dass die Ukraine im Budapester Memorandum auf Atomwaffen verzichtet hat, riss es den frührren NATO-Verantwortlichen aus dem Stuhl. der dann meinte "Seien Sie froh darüber"

Und das sind die Vertreter des geliebten Landes ? Muss schon bitter für Manche sein.

Bezeichnend war dann auch, dass nach Ende der Sendung der Nato-Mann und der russiche Botschafter die Köpfe zusammensteckten und unser Ukrainer saß alleine und verlassen, "und Niemand liebt mich....."

Ja ja, ihr müsst euch die richtigen Leute schon aussuchen und nicht Putschisten ans Ruder lassen.
Sie haben also gestern Abend eine Sendung mit Anne Will und einem Vertreter der ukrainische Regierung im Fernsehen gesehen? Komisch, ich habe auch fern gesehen und mir ist sie nicht untergekommen.
Aber ich kann Ihnen über eine sehr interessante Diskussionsrunde bei Maybritt Illner erzählen.
Da hat der der Geschäftsträger der ukrainischen Botschaft Vasyl Khymynets keinerlei Weinerlichkeit gezeigt. Im Gegensatz zu Herrn Kujat, der alle immer wieder beschwor, Putin doch nicht zu provozieren. Ich frage mich allerdings, wer hier wen provoziert hat. Putin hat einen Teil der Ukraine annektiert und ist dabei, dem noch weiter Teile hinzuzufügen. Dass Herr Kujat jetzt Angst hat, er könnte eines Tages auch vor seiner Gartentür stehen, verstehe ich ja. Aber Putin zu bitten, dass doch bitte sein zu lassen, dass hat ja schon ein paar Monate in der Ukraine nicht geklappt.
Dem russischen Botschafter Grinin wurden wie gewöhnlich immer wieder kontrete Fragen gestellt, auf die er wie immer nicht konkret antwortete.
Die Journalistin des Stern Katja Gloger hat mir übrigens sehr gut gefallen. Hut ab.

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#49 Beitrag von Rudi » Freitag 5. September 2014, 13:28

Sonnenblume hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Kommen wir wieder auf die Ukraine zurück.
Nun wird also auch von Poroschenko der Plan Putins für einen Weg zum Frieden akzeptiert.
Gut so.

Unter Hinweis auf die Runde von Frau Anne Will am 4.9.
Muss es nicht ein Frust für so machen user hier im Forum sein, wie blamabel sich der Vertreter des Landes dort verhalten hat, dessen Hohelied hier so häufig gesungen wird, dessen Fahne immer so gerne hinterherflattert ?

So meinte der Vertreter der Ukrainischen Botschaft, dass es in Russland keine freien Wahlen gäbe.
Und wider besseres Wissen sprach er vom Abschuss der MH 117 durch die Separatisten.

Das war nicht irgend ein Hansel, das war der Vertreter der Ukraine in Deutschland.
Und als diese Mann dann weinerlich darauf hinwies, dass die Ukraine im Budapester Memorandum auf Atomwaffen verzichtet hat, riss es den frührren NATO-Verantwortlichen aus dem Stuhl. der dann meinte "Seien Sie froh darüber"

Und das sind die Vertreter des geliebten Landes ? Muss schon bitter für Manche sein.

Bezeichnend war dann auch, dass nach Ende der Sendung der Nato-Mann und der russiche Botschafter die Köpfe zusammensteckten und unser Ukrainer saß alleine und verlassen, "und Niemand liebt mich....."

Ja ja, ihr müsst euch die richtigen Leute schon aussuchen und nicht Putschisten ans Ruder lassen.
Sie haben also gestern Abend eine Sendung mit Anne Will und einem Vertreter der ukrainische Regierung im Fernsehen gesehen? Komisch, ich habe auch fern gesehen und mir ist sie nicht untergekommen.
Aber ich kann Ihnen über eine sehr interessante Diskussionsrunde bei Maybritt Illner erzählen.
Da hat der der Geschäftsträger der ukrainischen Botschaft Vasyl Khymynets keinerlei Weinerlichkeit gezeigt. Im Gegensatz zu Herrn Kujat, der alle immer wieder beschwor, Putin doch nicht zu provozieren. Ich frage mich allerdings, wer hier wen provoziert hat. Putin hat einen Teil der Ukraine annektiert und ist dabei, dem noch weiter Teile hinzuzufügen. Dass Herr Kujat jetzt Angst hat, er könnte eines Tages auch vor seiner Gartentür stehen, verstehe ich ja. Aber Putin zu bitten, dass doch bitte sein zu lassen, dass hat ja schon ein paar Monate in der Ukraine nicht geklappt.
Dem russischen Botschafter Grinin wurden wie gewöhnlich immer wieder kontrete Fragen gestellt, auf die er wie immer nicht konkret antwortete.
Die Journalistin des Stern Katja Gloger hat mir übrigens sehr gut gefallen. Hut ab.

Iwan steht vor der Tür hatten wir doch schon???

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Eine neue Bedrohung muss her. Der liebe Osama hat als Ersatzbedrohung, nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes, ausgedient. Da nun die die Wirtschaft des westlichen Geldwertesystems in Folge der, bei weitem nicht ausgestandenen Eurokrise, muss ein Produktionsankurbelungssystem in Gang gesetzt werden, dass sich in der Vergangenheit schon immer bewährt hat. Für solche Zwecke hält man die Bevölkerung schön medienblöd, damit man ihr einen aufgepumpten Feindpopanz einbläuen kann, damit sie ihre Steuermilliarden, ohne zu murren, für eine maximale Aufrüstung bereitstellen. Und flugs... beginnt die Wirtschaft zu brummen... , der Reichtum der Reichen vor allem. Aber auch Schuldenlasten brummen dann nicht nur, sie grollen...Die die Schuldenlasten kann man denn, zur Sicherung des Reichtums der Reichen, bei der nächsten Osterweiterung der Osterweiterung umlagern...

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Re: Jatzenjuk: „sieben Punkte“ von Putin seien Rettung für Terroristen, nicht aber für die Ukraine - UI

#50 Beitrag von telzer » Freitag 5. September 2014, 13:33

Fast am Ende der Sendung hab ich abgeschaltet , (aber es gibt ja die Mediathek , wurde doch noch interessant ?!) weil die Kommentare und verwirrenden Äußerungen (Verdrehungen) von Botschafter Grinin , der wie auch cronos , nicht auf Fragen antworten kann und immer belegbare korrekte Antworten schuldig bleibt , bei mir zu viel Druck auf den Kessel brachte . Aber die leisen Buhrufe und das Aufstöhnen haben den Mann ganz schon aus dem Konzept gebracht .
So ein selbstgefälliges Arsc.loch hab ich selten bei einer Diskussionsrunde bei Maybritt gesehen und leider auch hören müssen . Er hat es auch nicht geschafft mal irgend jemanden ausreden zu lassen , bezeichnend [smilie=dash2.gif] (Gut da gibt es auch Andere aber egal)
Aber da kann man mal wieder lesen wie ein Mensch (entschuldigt den Begriff) wie cronos die belegbare Wahrheit verdreht , weder was er sieht noch wer daran teilnimmt was da los ist , aber Hauptsache Dünnsch.. und unqualifizierte Kommentare . Das mit der nicht nötigen Ernsthaftigkeit von Diskussionsthemen oder Diskussionbeiträgen von cronos hatte wir ja schon an anderer Stelle festgestellt .
möchten Sie wieder zählen eins [smilie=ukr_prapor] zwei [smilie=ukr_prapor] ....
und für Rudi hab ich keinen Bock....
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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