PolitikJazenjuk-Rücktritt: Ein Befreiungsschlag, der keiner ist

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Jazenjuk-Rücktritt: Ein Befreiungsschlag, der keiner ist

#1 Beitrag von Handrij » Dienstag 12. April 2016, 00:42

Viele Ukrainer haben den Rücktritt von Premier Jazenjuk herbeigesehnt. Doch bringt sein Abgang den erhofften Neustart?
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Re: Jazenjuk-Rücktritt: Ein Befreiungsschlag, der keiner ist

#2 Beitrag von Handrij » Dienstag 12. April 2016, 09:35

dazu auch:
Ein Ende mit Schrecken

Alles in der Weltgeschichte ereigne sich zweimal, "das eine Mal als große Tragödie, das andere Mal als lumpige Farce", schrieb einst der deutsche Philosoph Karl Marx. Es ist kaum anzunehmen, dass die derzeitige Führung in Kiew sich an Marx hält, doch kaum ein anderes Zitat könnte so treffend die aktuelle Lage in der Ukraine beschreiben.
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paracelsus
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Re: Jazenjuk-Rücktritt: Ein Befreiungsschlag, der keiner ist

#3 Beitrag von paracelsus » Mittwoch 13. April 2016, 09:21

....... die werden sich schon noch auf Groisman verständigen. Neuwahlen will die "Regierungskoalition" incl. Präsident Schoko-Poro garantiert vermeiden.

Über kurz oder lang wird es natürlich zu einem "Neustart" durch Wahlen kommen. Aber dieser Neustart wird dann irgendwie doch nur
ein Reset sein. Ein Anwachsen der "Patrioten" und der Gruppen die sich "patriotisch" nennen, wird wahrscheinlich sein.

Erst wenn diese dann gewählten Patrioten das Land noch weiter in den Keller fahren wird wohl ein echter Neustart möglich werden.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Jazenjuk-Rücktritt: Ein Befreiungsschlag, der keiner ist

#4 Beitrag von mbert » Mittwoch 13. April 2016, 09:45

paracelsus hat geschrieben:Ein Anwachsen der "Patrioten" und der Gruppen die sich "patriotisch" nennen, wird wahrscheinlich sein.
Gut, dass das Land außer "Patrioten" sonst keine Probleme hat - etwa besetzte Territorien, ständige Bedrohung durch die im Land stehende fremde Armee. Das ist keine Entschuldigung für Schlamperei und Korruption. Aber es ist kein "normales" Umfeld, in dem sich ein Land neu erfinden soll.

Natürlich hoffen wir alle, dass die Rechtspopulisten durch diese Situation nicht erstarken (leider werden sie es vermutlich dennoch). Aber letztlich muss man immer noch schauen, welche Motive die Menschen solchen Gruppen in die Arme treiben - und man muss die Dimensionen der Probleme, die das Land aktuell hat, im Auge behalten. Bei unseren "Ideologen" fehlt mir diese Art Augenmaß mitunter mehr als ein bisschen.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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