VermischtesJens Mühling erkundet den wilden Osten: Unorthodoxe Träume

Forum für Hinweise auf Beiträge (Artikel, Videos ...) in in- und ausländischen Onlinemedien aus allen anderen Bereichen ....
Forumsregeln
Bitte keine Vollzitate aus Zeitungen, außer wenn diese es ausdrücklich gestatten. Zudem achtet bitte auf die Seriösität der Quelle. Keine Verschwörungs- oder Hassseiten!

Bei Links mit unüblichen Zeichen (z.B. []) bitte einen Linkkürzer wie Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... oder Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... nutzen ....
Denkt bitte an korrektes Zitieren, um die Lesbarkeit zu erhöhen.
Format: [quote="name"] Zitat [/quote]. Näheres hier: zitierfunktion-t295.html

Videos werden in der Regel automatisch eingebunden. Falls nicht bitte den media-Tag versuchen. Format:
[media] Link [/media].
Näheres hier: videoeinbindung-t308.html
Vorheriges ThemaNächstes Thema
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
Handrij
Ukraine-Kenner / досвідчений / опытный
Beiträge: 9304
Registriert: Freitag 27. März 2009, 21:22
Wohnort: Kiew/Kyjiw
    unknown unknown
Bildschirmauflösung: 1920x1080
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 1856 Mal

Jens Mühling erkundet den wilden Osten: Unorthodoxe Träume

#1 Beitrag von Handrij » Montag 31. Januar 2011, 15:32

Der Zufall wollte es, dass ich eines Sonntags in Kiew morgens in die Kirche und abends in die Oper ging. Bei beiden Vorstellungen saß ich in der ersten Reihe, wobei das jetzt ungenau ausgedrückt ist, weil es in den orthodoxen Kirchen weder Reihen noch Sitze gibt. Hier steht man. Und kann nicht anders.

Überhaupt ist so ein orthodoxer Gottesdienst keine besonders besucherfreundliche Angelegenheit. Die Priester sprechen Altkirchenslawisch, eine Sprache, die der durchschnittliche Ukrainer kaum besser versteht als ich. Es gibt keine Predigt, nur eine lange, gesungene, keinerlei Variationen zulassende Liturgie. Die Gemeinde singt nicht mit, überhaupt sind die Gottesdienste hier nicht so zum Mitmachen gedacht, der orthodoxe Kirchgänger steht im Weihrauchnebel und bekreuzigt sich, mehr nicht. Während der Hälfte des Gottesdienstes kann er nicht einmal die Priester sehen, weil sie ihre Sakramente hinter der Ikonenwand verrichten, die den Altarraum blickdicht von der Gemeinde trennt.


Mehr beim Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Link:
BBcode:
HTML:
Verstecke direkte Links zum Beitrag
Zeige direkte Links zum Beitrag

Vorheriges ThemaNächstes Thema