Allgemeines DiskussionsforumJulias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

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Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#1 Beitrag von Handrij » Samstag 26. Januar 2013, 14:53

Der "Batkiwschtschyna"-Abgeordnete Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... wurde vor kurzem (un-)gewollt Held bei Youtube.
[youtube][/youtube]

Die Performance, die er hinlegt, ist unfreiwillig komisch. Zu denken gibt, dass es in der Fraktion und in der Rada insgesamt sicherlich kein Einzelfall ist und diese Typen alle davon ausgehen, sie müssten sich Speznas-Eigenschaften antrainieren, um in der Rada bestehen zu können. Das Ergebnis stellen die tollen Schlägereien da ....
Dass die Opposition außer Blockaden nichts hinbekommt, ist dann auch nicht weiter verwunderlich.
Normalerweise kann man solche Typen nicht in der Fraktion dulden, aber wahrscheinlich bekam er nach Bekanntwerden des Videos mehr als nur anerkennende Blicke von seinen Kollegen. Tja, da wird die Julia wohl auch weiterhin im Knast bleiben.

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#2 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 26. Januar 2013, 16:16

Mittelalter - oder noch früher.

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#3 Beitrag von Jensinski » Samstag 26. Januar 2013, 17:11

Da lachen sogar die Enten (im Hintergrund bei 1:45, habs mir aber nicht länger angetan) ROFL ROFL ROFL

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#4 Beitrag von mbert » Samstag 26. Januar 2013, 17:42

Handrij hat geschrieben:Zu denken gibt, dass es in der Fraktion und in der Rada insgesamt sicherlich kein Einzelfall ist und diese Typen alle davon ausgehen, sie müssten sich Speznas-Eigenschaften antrainieren, um in der Rada bestehen zu können. Das Ergebnis stellen die tollen Schlägereien da ....
Dass die Opposition außer Blockaden nichts hinbekommt, ist dann auch nicht weiter verwunderlich.
Ja, richtig. Nur, bevor wir hier Hohn und Spott über die Opposition auskippen, sollten wir zwei Dinge beachten: Die Herren Turnanzug- und Goldkettchenträger aus dem Donbass hatten ja in diesem Bereich bis vor kurzem eindeutig die Oberhand. Nachdem sie 2009 bis hin zu den Präsidentschaftswahlen 2010 durch Blockade der Tribüne die Arbeit des Parlaments lahmgelegt hatten, ohne dass irgendjemand etwas dagegen tun konnten, dachte sich ja 2010 die Opposition, sie könne das genau so machen (man muss das nicht billigen, aber eine gewisse Logik hatte das schon), und im Ergebnis waren mehrere Oppositions-Parlamentarier hinterher mit Knochenbrüchen im Krankenhaus. Klar, Kleinkriminelle wissen besser, wie das geht. Nun, und seit Svoboda im Parlament ist, kriegen die aus allen Richtungen Zuspruch, weil sie den Donetskern mal richtig aufs Maul gehauen haben. Wenn das Wahlvolk auf so etwas abfährt, hat das Antrainieren von (buchstäblicher) Schlagfertigkeit schon eine gewisse Logik.
Handrij hat geschrieben: Normalerweise kann man solche Typen nicht in der Fraktion dulden, aber wahrscheinlich bekam er nach Bekanntwerden des Videos mehr als nur anerkennende Blicke von seinen Kollegen.
Trotzdem müssen wir uns doch mal fragen, ob solche Knallköppe nicht dennoch eindeutig das kleinere Übel sind gegenüber Leuten wie Janukovytsch Senior, Janukovytsch Junior, Tabachnyk, Kolesnichenko, ....???

Ich kann, wenn ich so etwas sehe (und auch manche Kommentare lese) leider nicht darüber lachen. Denn alles, was zu einer Fortsetzung der gegenwärtigen Zustände (und im gleichen Sinne: der Herrschaft der Donbass-Mafia) führt, ist für das Land eine Katastrophe, und nichts anderes.
Handrij hat geschrieben:Tja, da wird die Julia wohl auch weiterhin im Knast bleiben.
Äh, Moment mal, habe ich da was verpasst? Hat die Opposition denn, egal wie schlau oder dämlich sie ist, in dem aktuellen System irgendeinen Hebel, durch den sie die Freilassung Julias und Lutsenkos bewirken könnte? Vielleicht ist ja die Ukraine ein Rechtsstaat, und ich habe es einfach noch nicht bemerkt?

LULKA LULKA LULKA
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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#5 Beitrag von Handrij » Samstag 26. Januar 2013, 18:32

mbert hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Zu denken gibt, dass es in der Fraktion und in der Rada insgesamt sicherlich kein Einzelfall ist und diese Typen alle davon ausgehen, sie müssten sich Speznas-Eigenschaften antrainieren, um in der Rada bestehen zu können. Das Ergebnis stellen die tollen Schlägereien da ....
Dass die Opposition außer Blockaden nichts hinbekommt, ist dann auch nicht weiter verwunderlich.
Ja, richtig. Nur, bevor wir hier Hohn und Spott über die Opposition auskippen, sollten wir zwei Dinge beachten: Die Herren Turnanzug- und Goldkettchenträger aus dem Donbass hatten ja in diesem Bereich bis vor kurzem eindeutig die Oberhand. Nachdem sie 2009 bis hin zu den Präsidentschaftswahlen 2010 durch Blockade der Tribüne die Arbeit des Parlaments lahmgelegt hatten, ohne dass irgendjemand etwas dagegen tun konnten, dachte sich ja 2010 die Opposition, sie könne das genau so machen (man muss das nicht billigen, aber eine gewisse Logik hatte das schon), und im Ergebnis waren mehrere Oppositions-Parlamentarier hinterher mit Knochenbrüchen im Krankenhaus. Klar, Kleinkriminelle wissen besser, wie das geht. Nun, und seit Svoboda im Parlament ist, kriegen die aus allen Richtungen Zuspruch, weil sie den Donetskern mal richtig aufs Maul gehauen haben. Wenn das Wahlvolk auf so etwas abfährt, hat das Antrainieren von (buchstäblicher) Schlagfertigkeit schon eine gewisse Logik.
Es ist immer wieder erstaunlich wie eindeutig du die Kleinkriminellen und Goldkettchenträger in den Turnanzügen verorten kannst, als ob es da eine Zone ausschließlich auf der linken Seite des Dnjeprs gäbe. IMHO sind Typen, wie der da im Video, nicht erst seit 2010 in der ukrainischen Politik aktiv und oh Wunder er kommt ursprünglich aus dem ach so zivilisierten Lwiw.
mbert hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Normalerweise kann man solche Typen nicht in der Fraktion dulden, aber wahrscheinlich bekam er nach Bekanntwerden des Videos mehr als nur anerkennende Blicke von seinen Kollegen.
Trotzdem müssen wir uns doch mal fragen, ob solche Knallköppe nicht dennoch eindeutig das kleinere Übel sind gegenüber Leuten wie Janukovytsch Senior, Janukovytsch Junior, Tabachnyk, Kolesnichenko, ....???
Ja? Ist das wirklich so? Mir scheint eher, dass intellektuelle Tiefflieger wie der Herr Sabsaljuk mit Demagogen wie Tabatschnik oder Kolesnitschenko nur im Nahkampf mithalten können und das gerade da das Problem liegt.
mbert hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Tja, da wird die Julia wohl auch weiterhin im Knast bleiben.
Äh, Moment mal, habe ich da was verpasst? Hat die Opposition denn, egal wie schlau oder dämlich sie ist, in dem aktuellen System irgendeinen Hebel, durch den sie die Freilassung Julias und Lutsenkos bewirken könnte? Vielleicht ist ja die Ukraine ein Rechtsstaat, und ich habe es einfach noch nicht bemerkt?
Wollen die Jungs überhaupt noch, dass die Chefin rauskommt? Wollten sie es überhaupt jemals?
Bezeichnend war die letzte Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... zur Dekriminalisierung des Paragraphen 365, wegen dem Julia einsitzt.
Фракція Партії регіонів у Верховній Раді України
Кількість депутатів: 208
За:8 Проти:3 Утрималися:1 Не голосували:179 Відсутні:17

Фракція політичної партії Всеукраїнське об'єднання "Батьківщина" у Верховній Раді України
Кількість депутатів: 99
За:75 Проти:0 Утрималися:0 Не голосували:4 Відсутні:20

Фракція Політичної партії "УДАР (Український Демократичний Альянс за Реформи) Віталія Кличка"
Кількість депутатів: 42
За:33 Проти:0 Утрималися:0 Не голосували:5 Відсутні:4

Фракція Всеукраїнське об'єднання "Свобода"
Кількість депутатів: 36
За:34 Проти:0 Утрималися:0 Не голосували:2 Відсутні:0

Фракція Комуністичної партії України
Кількість депутатів: 32
За:0 Проти:0 Утрималися:0 Не голосували:31 Відсутні:1

Позафракційні
Кількість депутатів: 27
За:11 Проти:0 Утрималися:0 Не голосували:3 Відсутні:13
Rein rechnerisch hätten die Oppositionskräfte 204 Stimmen zusammenbekommen können. Von der Partei der Regionen haben auch so bereits acht dafür gestimmt. Weitere 14 Stimmen hätte man finden können, wenn man denn wollte.
Wieso diese herausragenden Oppositionsführer wie Anatolij Hryzenko, Serhij Sobolew, Andrij Schewtschenko abwesend waren, lässt sich nicht mit irgendwelchen ausgefallenen Rückflügen aus Bangkok (Schewtschenko) erklären. Eine wichtigere Abstimmung gibt es nicht in der Rada, daher ist es eindeutig für mich, dass man kein Interesse an ihrer Freilassung hat.

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#6 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 26. Januar 2013, 19:31

Handrij hat geschrieben: Rein rechnerisch hätten die Oppositionskräfte 204 Stimmen zusammenbekommen können. Von der Partei der Regionen haben auch so bereits acht dafür gestimmt. Weitere 14 Stimmen hätte man finden können, wenn man denn wollte.
Wieso diese herausragenden Oppositionsführer wie Anatolij Hryzenko, Serhij Sobolew, Andrij Schewtschenko abwesend waren, lässt sich nicht mit irgendwelchen ausgefallenen Rückflügen aus Bangkok (Schewtschenko) erklären. Eine wichtigere Abstimmung gibt es nicht in der Rada, daher ist es eindeutig für mich, dass man kein Interesse an ihrer Freilassung hat.
Und ich frage mich, was wohl in Frau Timoschenko so vorgeht, denn sie ist nicht dumm und weiß das sicher ganz genau...

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#7 Beitrag von mbert » Samstag 26. Januar 2013, 21:27

Handrij hat geschrieben: Es ist immer wieder erstaunlich wie eindeutig du die Kleinkriminellen und Goldkettchenträger in den Turnanzügen verorten kannst, als ob es da eine Zone ausschließlich auf der linken Seite des Dnjeprs gäbe. IMHO sind Typen, wie der da im Video, nicht erst seit 2010 in der ukrainischen Politik aktiv und oh Wunder er kommt ursprünglich aus dem ach so zivilisierten Lwiw.
Nun, dass in der Opposition nicht nur intellektuelle Ästheten herumlaufen, habe ich ja auch nicht behauptet :-D
Aber bei der "Regierung" hast Du die Flachpfeifen ja gleich schon in der ersten Reihe, man schaue sich nur einmal den "Präsidenten" an, seinen genialen Sohn, und die ganzen Schlägertypen, die 2010 mit Stuhl- und Tischbeinen auf die Oppositions-Parlamentarier eingeprügelt haben. Ich finde schon, dass es da quantitativ ziemlich eindeutige Unterschiede gibt.

Handrij hat geschrieben: Ja? Ist das wirklich so? Mir scheint eher, dass intellektuelle Tiefflieger wie der Herr Sabsaljuk mit Demagogen wie Tabatschnik oder Kolesnitschenko nur im Nahkampf mithalten können und das gerade da das Problem liegt.
Nun, dass Tabachnyk zwar ein Demagoge, aber nicht dumm ist, gestehe ich gern zu. Er passt ja auch in anderer Hinsicht nicht so ganz zur üblichen Sorte, die da bei der PR herumrennen. Das ist aber m.E. nicht unbedingt typisch für seine Kumpels.
Handrij hat geschrieben:Eine wichtigere Abstimmung gibt es nicht in der Rada, daher ist es eindeutig für mich, dass man kein Interesse an ihrer Freilassung hat.
Glaubst Du denn ernsthaft, dass eine entsprechende Gesetzesänderung auch nur irgendeine Auswirkung auf Julia gehabt hätte? Dann wäre ja die Ukraine ein Rechtsstaat, das wäre ja ein Grund zum Feiern |-D
Ohnehin wird ja im Moment gerade dafür gesorgt, dass das Gesetz Janik nicht in die Quere kommen kann, dafür wird mit der Mordanklage schon gesorgt....
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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#8 Beitrag von Handrij » Samstag 26. Januar 2013, 21:47

mbert hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Es ist immer wieder erstaunlich wie eindeutig du die Kleinkriminellen und Goldkettchenträger in den Turnanzügen verorten kannst, als ob es da eine Zone ausschließlich auf der linken Seite des Dnjeprs gäbe. IMHO sind Typen, wie der da im Video, nicht erst seit 2010 in der ukrainischen Politik aktiv und oh Wunder er kommt ursprünglich aus dem ach so zivilisierten Lwiw.
Nun, dass in der Opposition nicht nur intellektuelle Ästheten herumlaufen, habe ich ja auch nicht behauptet :-D
Aber bei der "Regierung" hast Du die Flachpfeifen ja gleich schon in der ersten Reihe, man schaue sich nur einmal den "Präsidenten" an, seinen genialen Sohn, und die ganzen Schlägertypen, die 2010 mit Stuhl- und Tischbeinen auf die Oppositions-Parlamentarier eingeprügelt haben. Ich finde schon, dass es da quantitativ ziemlich eindeutige Unterschiede gibt.
Vielleicht liegt es daran, dass sie die Regierung stellen und die formale Mehrheit im Parlament haben, wodurch sie auch so schon einfach präsenter sind. Ich halte diesen Ansatz - das da sind die Schmuddelkinder, die Verbrecher und Schlägertypen und die armen Jungs und Mädchen von der Opposition werden einfach nicht rangelassen, da sie wesentlich intellektueller und mit mehr Skrupeln ausgestattet sind nicht ausreichend für das, was in der Ukraine passiert und warum es passiert.
Wenn die jetzige Opposition so viel intelligenter wäre, als die bösen, harten Jungs aus dem Donbass, dann hätten die bösen, harten Jungs aus dem Donbass nicht an die Macht gelangen und sich dort halten können. Offensichtlich gebricht es der jetzigen Opposition auch an intellektuellem Potential.
mbert hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Ja? Ist das wirklich so? Mir scheint eher, dass intellektuelle Tiefflieger wie der Herr Sabsaljuk mit Demagogen wie Tabatschnik oder Kolesnitschenko nur im Nahkampf mithalten können und das gerade da das Problem liegt.
Nun, dass Tabachnyk zwar ein Demagoge, aber nicht dumm ist, gestehe ich gern zu. Er passt ja auch in anderer Hinsicht nicht so ganz zur üblichen Sorte, die da bei der PR herumrennen. Das ist aber m.E. nicht unbedingt typisch für seine Kumpels.
Die von dir von der jetzigen Opposition übernommene Geringschätzung, ja Verachtung der Leute aus dem Donbass ist IMHO ein Grund dafür, warum die jetzige Opposition in der Opposition ist und wohl auch noch eine Weile bleiben wird.
mbert hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Eine wichtigere Abstimmung gibt es nicht in der Rada, daher ist es eindeutig für mich, dass man kein Interesse an ihrer Freilassung hat.
Glaubst Du denn ernsthaft, dass eine entsprechende Gesetzesänderung auch nur irgendeine Auswirkung auf Julia gehabt hätte? Dann wäre ja die Ukraine ein Rechtsstaat, das wäre ja ein Grund zum Feiern |-D
Ohnehin wird ja im Moment gerade dafür gesorgt, dass das Gesetz Janik nicht in die Quere kommen kann, dafür wird mit der Mordanklage schon gesorgt....

Offensichtlich hat man sich in der Opposition, unter Missachtung der Meinung Julia Timoschenkos, dazu entschlossen im Parlament zu arbeiten. Niemand hat sein Mandat niedergelegt. Daher ist es für mich logisch, dass man versucht - und man deklariert es ja auch oft genug - innerhalb der Möglichkeiten die das Parlament bietet, Änderungen zu erreichen. Btw. die Entkriminalisierung des Paragraphen, sei es mit knapp 226 Stimmen, wäre ein schöner Nachweis für das willkürliche Vorgehen der Justiz gegen Timoschenko. Danach müsste zumindest ihr Status geändert werden, von verurteilt zu in Untersuchungshaft befindlich.
Ich glaube natürlich nicht, dass sie in Freiheit kommt, solange Janukowitsch noch etwas zu sagen hat. Selbst das in Kürze erwartete Urteil des Straßburger Gerichts wird daran nichts ändern. Gegen sie läuft das Steuerhinterziehungsverfahren, nach der alten Strafprozessordnung, was eine vorbeugende Untersuchungshaft ermöglicht. Das Verfahren wegen Beihilfe zum Mord sieht nach der neuen Strafprozessordnung ebenfalls eine Untersuchungshaft vor, doch nicht länger als ein Jahr. In jedem Fall genug Zeit, um sie weiterhin in Haft zu behalten und zur Not findet sich bestimmt noch ein weiterer Mordprozess.

Falls das ganze Ding scheitern sollte, haben die Jungs natürlich ein Problem.

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#9 Beitrag von mbert » Samstag 26. Januar 2013, 22:12

Handrij hat geschrieben: Vielleicht liegt es daran, dass sie die Regierung stellen und die formale Mehrheit im Parlament haben, wodurch sie auch so schon einfach präsenter sind. Ich halte diesen Ansatz - das da sind die Schmuddelkinder, die Verbrecher und Schlägertypen und die armen Jungs und Mädchen von der Opposition werden einfach nicht rangelassen, da sie wesentlich intellektueller und mit mehr Skrupeln ausgestattet sind nicht ausreichend für das, was in der Ukraine passiert und warum es passiert.
Wenn die jetzige Opposition so viel intelligenter wäre, als die bösen, harten Jungs aus dem Donbass, dann hätten die bösen, harten Jungs aus dem Donbass nicht an die Macht gelangen und sich dort halten können. Offensichtlich gebricht es der jetzigen Opposition auch an intellektuellem Potential.
Ich glaube nicht, dass intellektuelles Potential automatisch dazu führt, dass man in einem Land wie der Ukraine in die Regierung gewählt wird. Die aktuelle Regierung ist ein guter Beweis für das Gegenteil.
Was Du da schreibst, stimmt ja auch eigentlich alles. Nur ist es doch so, dass es ganz deutliche qualitative Unterschiede gibt. Zwischen 2005 und 2010 gab es natürlich auch Korruption und Willkür. Dennoch fühlte man sich einfach ein ganzes Stück freier. Natürlich gab es zwischen 2005 und 2010 Kriminelle auf Posten, wo sie nichts zu suchen hatten, aber willst Du wirklich behaupten, das sei auch nur annähernd in einem vergleichbaren Maße wie jetzt?

Ich finde absolut, dass die Opposition aktuell Kritik verdient. Und sie muss sich verdammt zusammenreißen, wenn sie nächstes Jahr eine Chance haben will, die "Familie" zu vertreiben (und das ist verdammt nötig!). Aber bei aller berechtigter Kritik darf man doch die Unterschiede zur "Regierung" nicht vergessen.
Handrij hat geschrieben: Die von dir von der jetzigen Opposition übernommene Geringschätzung, ja Verachtung der Leute aus dem Donbass ist IMHO ein Grund dafür, warum die jetzige Opposition in der Opposition ist und wohl auch noch eine Weile bleiben wird.
Den Schuh ziehe ich mir nicht an. Ich habe kein prinzipielles Problem mit dem Donbass. Er ist gestraft genug mit Leuten wie der "Familie". Der Punkt ist nicht, dass diese Leute von dort kommen, sondern dass ein starker Kern der PR aus Leuten besteht, die aus dortigen kleinkriminellen Kreisen stammend in den 90er Jahren zu Geld und Macht kamen. Das ist sicher kein exklusives Merkmal der PR, aber dieser Kreis von Leuten hat das Gesicht der Partei schon deutlich geprägt. Und die Schlägerei im Parlament 2010 hat schon deutliche qualitative Unterschiede gezeigt. Es war kein Zufall, dass die Oppositions-Parlamentarier hoffnungslos unterlegen waren.

Handrij hat geschrieben: Offensichtlich hat man sich in der Opposition, unter Missachtung der Meinung Julia Timoschenkos, dazu entschlossen im Parlament zu arbeiten. Niemand hat sein Mandat niedergelegt. Daher ist es für mich logisch, dass man versucht - und man deklariert es ja auch oft genug - innerhalb der Möglichkeiten die das Parlament bietet, Änderungen zu erreichen.
Du weißt genau so gut wie ich, dass es hier nicht um Erreichung von Änderungen geht. Dass die Opposition Änderungen erwirkt, ist auch in anderen Demokratien nur selten der Fall, und in der Ukraine kann man das wohl ausschließen.

Es geht um eines - den mühsam erworbenen Parlamentarierstatus nicht zu gefährden, und ihn für die nächsten Jahre für den eigenen Vorteil einzusetzen. Nebenher spielt sicher auch eine Rolle, dass man durch irgendwie publikumswirksame Aktionen dafür sorgen möchte, für die nächste Wahl die Chancen der eigenen Partei zu vergrößern. Abgesehen davon war schon kurz nach der Wahl deutlich, dass ein Nichtannehmen der Parlamentssitze mitnichten dazu geführt hätte, dass das Parlament nicht arbeitsfähig gewesen wäre. Dazu müsste die Ukraine ein Rechtsstaat sein, was sie ja nur leider bekanntlich nicht ist.
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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#10 Beitrag von wikna » Sonntag 27. Januar 2013, 00:34

Also man kann ja allerhand Spekulationen und Argumente an diesen Kurzfilm hängen, darauf aufbauen, Gedankengebäude der kompliziertesten Form darüber errichten.
Wie wäre es denn mit folgender "Variante“:

Da ist einer der Auffassung, dass diese „Macho-Vorstellung“ ihm „etwas nützt“.
Er spekuliert also auf Zustimmung für diese Vorstellung.
Also ist doch ein ein gewisser „Bodensatz“ vorhanden, auf den er seine Spekulation aufbaut.
Also ist dieser vorhandene Bodensatz doch ausreichend genug, die diesen „Parlamentarier“ auf die Beachtung seiner Macho-Vorstellung zählen lässt.
Oder er hält es für notwendig, durch seine Kasperl-Macho-Vorstellung eine seiner Auffassung nach erforderliche „Kräftigung“ zu erreichen –durch die ach so männlichen „Ertüchtigung“ den „Rechten Weg“ aufzuzeigen.
Also die „eiserne Faust“ = gestählt = Hammer = Stalin (oder als „westliche Variante“ halt Rambo) ???

Und die Einschätzung „….wahrscheinlich bekam er nach Bekanntwerden des Videos mehr als nur anerkennende Blicke von seinen Kollegen….. spricht für
-diesen „Bodensatz“, der für solche Zirkusvorstellung sehr empfänglich ist
-also „in der Gesellschaft“ ankommt (wie ist das mit der „Zivilgesellschaft“….???)

Merke: Bei einem in die Hose gerutschten Muskel fehlt es anschließend im Hirn.
Egal ob bei Regierung oder Opposition.
Und das hat etwas mit einem „Bild in der Gesellschaft“ oder dem "Bild von einer Gesellschaft" zu tun.
Also mit hirnvollen Männer, die sich als Gedanken-umwölkte Häufchen (ja, was denn für Häufchen?) outen.

Oder sehe ich das völlig falsch?

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#11 Beitrag von mbert » Sonntag 27. Januar 2013, 09:35

wikna hat geschrieben: Oder sehe ich das völlig falsch?
Eher ziemlich richtig :-D
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#12 Beitrag von Handrij » Donnerstag 31. Januar 2013, 13:02

Die heutige Sondersitzung war ebenso wieder ein Flop.
Auch wenn Rybak den Befehlen seines Dienstherrn folgte und die Echtheit von Unterschriften zur Einberufung der Sondersitzung in Zweifel zog, so sollte die Opposition doch wenigstens etwas Geschlossenheit zeigen.
153 Anwesende zeigen das nicht ....

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#13 Beitrag von Handrij » Mittwoch 20. Februar 2013, 15:05

Es ist zwar als Scherz gedacht, passt aber in das allgemeine Bild. Performance ist wichtiger als Inhalte ...
Kolesnitschenko suka - Porwu sa Ukrajinu! Moskal
Kolesnitschenko suka - Porwu sa Ukrajinu! Moskal
kolesnitschenko_suka-porwu_sa_ukrajinu-moskal.jpg (73.34 KiB) 834 mal betrachtet
Gennadi Moskal ist bei Batkiwschtschyna und war sowohl Gouverneur als auch stellvertretender Minister ...

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#14 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 20. Februar 2013, 15:58

Ich würde dem nicht mal ein Auto abkaufen...

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#15 Beitrag von toto66 » Mittwoch 20. Februar 2013, 20:51

ohne die Fähigkeiten der Opposition bewerten zu wollen an der Stelle: weniger als die derzeitige Truppe ist unmöglich.

Wie man in Zweifel ziehen kann, das der Clan um Janukowitsch in den Regierunsjahren nur eins geschafft hat, nämlich den Schritt von einstmals Klein- hin zu Schwerstkriminellen mit den damit verbundenen Einkommenszuwächsen ist mir schleierhaft. Es ist ja recht einfach zu recherchieren.

Allerdings müsste man auch mal über den Sinngehalt jener Äusserung nachdenken

Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
Joseph Marie de Maistre
französischer Diplomat, Staats- und Geschichtsphilosoph (1753 - 1821)

dieser Artikel über die "Eliten" beschreibt das Drama aus meiner Sicht eigentlich sehr gut.

http://ukraine-nachrichten.de/elite-ukr ... sellschaft

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#16 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 20. Februar 2013, 21:39

toto66 hat geschrieben:
dieser Artikel über die "Eliten" beschreibt das Drama aus meiner Sicht eigentlich sehr gut.

http://ukraine-nachrichten.de/elite-ukr ... sellschaft
Klarer kann man es kaum sagen...

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Re: Julias Kämpfer oder warum von der Opposition nichts zu erwarten ist

#17 Beitrag von Handrij » Donnerstag 21. Februar 2013, 00:53

Trotz aller Häme an der ich ja nicht unschuldig bin, muss ich zu Moskals Entschuldigung sagen, dass er einer der wenigen ist, die ab und zu mal etwas sinnvolles unternehmen und er ist jemand, der zusammenhängende Sätze bringen kann. Im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen. Dennoch frag ich mich immer wieder bei solchen Bildern: was zur Hölle machen die eigentlich?

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