Allgemeines DiskussionsforumIst der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#26 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 31. Januar 2015, 15:56

FEINDFLIEGER hat geschrieben: Meine Meinung: Laßt den Donbass ziehen,denn die Leute dort wollen mit der Kiewer Regierung nichts zu tun haben!
Kein Mensch hält die Leute, die nicht mehr im Donbass leben wollen auf, wegzuziehen. Früher nicht und heute schon gar nicht.
Die Ukraine ist ein freies Land und ihre Bürger sind frei hinzugehen, wohin sie wollen. Warum es die aus dem Donbass, denen nicht gefällt, was die Mehrzahl der Bürger der Ukraine will, nicht tun, sondern bewaffneten Ausländern gestatten, ihre Heimat erst mit Besetzung ihrer Verwaltungen und dann mit Krieg zu überziehen, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#27 Beitrag von atomi » Samstag 31. Januar 2015, 17:37

die materielle Überlegenheit der russischen Truppen muß zur Zeit erdrückend sein. Bei Vuhlehirsk haben ukrainische Truppen einiges an Panzermaterial der Russen zerstört, aber ohne Effekt. Die Russen scheinen endlosen Nachschub zu bekommen. Ich weiss auch nicht, was Poroshenko geritten hat, in den Minsk Verhandlungen noch große Forderungen zur Demarkationslinie zu stellen. Jetzt sind noch einmal mehr Gebiete verloren gegangen, als der Ukraine mit dem von ihr abglehnten Plan Putins zugestanden wurden. Besser wäre es, den Konflikt einzufrieren, Armee aufbauen und in 2 Jahren noch einmal versuchen. So haben es die Kroaten in den 90érn auch gemacht, und gewonnen.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#28 Beitrag von toto66 » Samstag 31. Januar 2015, 17:51

leider ist es nicht nur die Quantität, sondern mittlerweile auch die Qualität des einesetzten Materials. Modernere Raketenwerfer, weitreichenderre Artillerie usw.
Mit der errichtung einer faktischen Grenze während des brüchigen Waffenstillstandes hat die Ukraine gegen die anderslautenden Behauptungen einiger Schreiber hier versucht die Sache zu begrenzen oder eiinzuhegen. Die russische Seite war mit dem Status Quo offensichtlich noch nicht zufrieden wie die massive Aufrüstung der Terroristen zeigt.

vor 39 Minuten:
Семен Семенченко
Пресс-центр батальона Донбасс сообщает:
Части батальона Свитязь держащие оборону в Углегорске в течение 3 дней деблокированы и вышли из окружения.
На направлении Енакиево - Дебальцево противник безуспешно пытается прорвать оборону. В районе боестолкновений замечена бронетехника противника с российскими флагами.
Части ВСУ, Нацгвардии, батальонов милиции продолжают удерживать оборону и наносить ответные удары противнику.
Слава Украине!

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#29 Beitrag von bohne_68 » Samstag 31. Januar 2015, 17:53

atomi hat geschrieben:die materielle Überlegenheit der russischen Truppen muß zur Zeit erdrückend sein. Bei Vuhlehirsk haben ukrainische Truppen einiges an Panzermaterial der Russen zerstört, aber ohne Effekt. Die Russen scheinen endlosen Nachschub zu bekommen. Ich weiss auch nicht, was Poroshenko geritten hat, in den Minsk Verhandlungen noch große Forderungen zur Demarkationslinie zu stellen. Jetzt sind noch einmal mehr Gebiete verloren gegangen, als der Ukraine mit dem von ihr abglehnten Plan Putins zugestanden wurden. Besser wäre es, den Konflikt einzufrieren, Armee aufbauen und in 2 Jahren noch einmal versuchen. So haben es die Kroaten in den 90érn auch gemacht, und gewonnen.
Das Grund-Problem ist, egal was die ukrainische Seite macht, die russiche Seite nicht aufhören wird irgendwelche Forderungen zu stellen. Das geht dann immer weiter ...
Die einzigste Möglichkeit ist, die russische Seite zum Einlenken zu bewegen. Das geht zur Zeit leider nur über weinende Soldatenmütter, Hunger und Definzit.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#30 Beitrag von atomi » Samstag 31. Januar 2015, 18:16

toto66 hat geschrieben:leider ist es nicht nur die Quantität, sondern mittlerweile auch die Qualität des einesetzten Materials. Modernere Raketenwerfer, weitreichenderre Artillerie usw.
Mit der errichtung einer faktischen Grenze während des brüchigen Waffenstillstandes hat die Ukraine gegen die anderslautenden Behauptungen einiger Schreiber hier versucht die Sache zu begrenzen oder eiinzuhegen. Die russische Seite war mit dem Status Quo offensichtlich noch nicht zufrieden wie die massive Aufrüstung der Terroristen zeigt.
Die Russen werde keine groß angelegte Offensive starten, zumindest wird es keine ernsthaften Versuche geben, Mariupol, Slawjansk oder Kramatorsk einzunehmen. Die Angst vor weiteren Sanktionen ist auf russischer Seite zu groß. Schon die Einnahme von Debaltseve kann schon weitere Sanktionen nach sich ziehen. Und die Russen pfeifen wirtschaftlich wirklich auf dem letzten Loch: der USD ist schon wieder bei 70 Rubel. Ich habe einen Kontakt in Russland (Großstadt): die Lebensmittelpreise sind um das 2 - 4 fache gestiegen, nur Brot gibt es noch zu Preisen wie vor der Krise. Käse ist unglaublich teuer geworden. Die können sich mehr Sanktionen nicht leisten.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#31 Beitrag von toto66 » Samstag 31. Januar 2015, 18:31

ich würde empfehlen jenen Artikel aufmerksam zu lesen:

Anatomie einer Niederlage: über den Mechanismus der aussenpolitischen Beschlussfassung des Kremls

“Ein Land, das seine eigenen politischen Analytiker nicht ernähren will, wird früher oder später die fremden ernähren müssen.”

A. Kurtow – Chefredakteur der Zeitschrift “Probleme der nationalen Strategie”, führender Experte von RISS

Die Tatsache, dass die Ereignisse in der Ukraine für Russland eine Überraschung waren, ist nichts Besonderes. Revolutionen, insbesondere in den Nachbarländern, passieren immer plötzlich. Wichtig ist, dass diese Ereignisse für das putinsche Russland zum Auslöser einer tiefen Krise, wenn nicht gar einer Katastrophe, wurden. Ich wage es nicht, ihre wahren Formen, Ausmaße und vor allem Dauer vorherzusagen, aber wenn ich im Frühjahr und Sommer letzten Jahres noch von der Krise des “Regimes” sprach, so kann man heute vom Übergang dieser Krise in die globale Talfahrt, die in eine Katastrophe führen kann, reden.

Zur Grundlage dieses Prozesses wurde die Kette aus fehlerhaften, tödlichen, verhängnisvollen Entscheidungen des “Regimes”, vor allem im Bereich der Außenpolitik. Angefangen bei den Vorbereitungen zum Gipfeltreffen der “Östlichen Partnerschaft” in Vilnius im Herbst 2013 hat sich die Situation nach der Logik des Zugzwanges entwickelt. Diese Ereignisse sind wohlbekannt, und teilweise werden wir im Laufe des Gesprächs darauf zurückkommen. Aber zuerst möchte ich etwas anderes ansprechen.

Berechtigt ist die Frage, wie es möglich war, solche Entwicklungen zuzulassen, ohne ihren Verlauf und insbesondere ihre Folgen vorherzusehen. Man kann das natürlich auf den Massenwahn schieben, auf den Einfluss der Medien, die Verdummung und die Gehirnwäsche. Wir möchten aber im Rahmen der rationalen Logik bleiben, denn solche Postulate werden uns nicht zufriedenstellen.
....
https://de.informnapalm.org/anatomie-ei ... es-kremls/

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#32 Beitrag von Maniac » Samstag 31. Januar 2015, 20:09

bohne_68 hat geschrieben:Das geht zur Zeit leider nur über weinende Soldatenmütter, Hunger und Definzit.
Naja, leider ist es doch schon soweit, das die russischen Politiker, Ihrem Volk erzählen, das russische Volk wäre Hunger und Leid gewöhnt,
sollten sich freuen das Sie paar Kilo abnehmen.

Ich denke das den oberen egal ist, was mit Ihrem Volk passiert!

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#33 Beitrag von bohne_68 » Samstag 31. Januar 2015, 21:06

Maniac hat geschrieben:Ich denke das den oberen egal ist, was mit Ihrem Volk passiert!
Das ist traurig, aber wahr, wie in jeder "erfolgreichen" Diktatur.

Aber im Gegensatz zu früher (vor 1990), wissen die Menschen heute, das es auch anders gehen kann. Sie wissen auch ganz genau, das die aktuelle Verschlechterung der Versorgungslage mit der Politik der heutigen russ. Regierung zu tun hat.

Aber es ist ein sehr großer Schritt, aufzustehen und seine Stimme zu erheben - noch dazu im heutigen Russland.

Für den 1.März ist eine Protestveranstaltung gegen die aktuelle Politik in Moskau geplant. Es wurden im Vorfeld schon stimmen laut, das Putin zurücktreten solle. Mal sehen ob daraus was wird, vielleicht etwas mehr als eine OMON-Parade.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#34 Beitrag von Dicker » Sonntag 1. Februar 2015, 00:13

Kauf Dir eine Eisenbahn und spiele damit. Die Zeit ist besser für Dich sich ein anderes Hobby zu suchen. Oder bau Modellpanzer von Revell und spiele damit dein Lieblingsthema durch.
Gute Sepis und Böser Ukrainer [smilie=wild.gif]

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#35 Beitrag von gunny » Sonntag 1. Februar 2015, 02:43

Noch nicht - die Separatisten haben Vuhlehirs’k eingenommem - in der Absicht Debalzewa einzukesseln.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#36 Beitrag von telzer » Sonntag 1. Februar 2015, 20:23

Update , niet , die RuSSen haben richtig die Schnauze voll gekriegt. Aber kein Grund für Entwarnung
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#37 Beitrag von toto66 » Sonntag 1. Februar 2015, 20:51

telzer, die Einschätzung kann ich nicht teilen. Richtig ist wohl das die Russen weiter vorrücken unter nicht genau bezifferbaren schweren Verlusten auf beiden Seiten. Fakt ist aber das mit jedem Meter den die gewinnen die Lage für Debalcewo schwieriger wird und tatsächlich ein Kessel näherrückt. Eigentlich haben wir den unter Berrücksichtigung der Reichweite von Grad und Artillerie schon... Beim Blick auf die Karte gäbe es naheliegende optionen denke ich, aber ob es dafür auch ressourcen gibt, ka. Ich würde sagen das es die nächsten zwei bis drei tage entscheiden wird. Aber die ukrainischen Generäle sollten wissen das die Ukraine ein zweites Illovaisk nicht überstehen wird.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#38 Beitrag von Handrij » Sonntag 1. Februar 2015, 23:08

Für alle, die hier gegen "die Russen" kämpfen.
Generalstabschef Wiktor Muschenko am 29.01. in Kiew vor Militärattachés:



http://ua.interfax.com.ua/news/general/247611.html
"На сьогодні у нас є факти участі російських військовослужбовців, громадян РФ у складі НЗФ у бойових діях. Бойових дій з підрозділами регулярних військ російської армії ми не ведемо", - сказав начальник Генштабу ЗСУ Віктор Муженко під час зустрічі з військовими аташе іноземних держав, акредитованих в Україні, в четвер у Києві.
«Heute haben wir Fakten der Beteiligung an Kampfhandlungen von russischen Wehrdienstleistenden, Bürgern der Russischen Föderation im Bestand der gesetzwidrigen Formationen. Es finden keine Kampfhandlungen mit Abteilungen der regulären Streitkräfte der russischen Armee statt.»
Offensichtlich ist er trotz dieser Aussagen nicht augenblicklich wegen Landesverrats entlassen worden, auch wenn er sich damit gegen die eigene Propaganda gestellt hat. Wahrscheinlich wollte er sich aber vor den Attachés keine Blöße mit unbewiesenen Behauptungen geben.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#39 Beitrag von toto66 » Montag 2. Februar 2015, 02:30

es gab, soweit ich mich erinnere in den aktuellen Vorgängen auch von Seiten der "eigenen Propaganda" nicht die Behauptung das man derzeit gegen reguläre russische Truppen kämpft. Der General hat mit seiner Aussage weder verneint das sich reguläre Truppen an der Sommeroffensive mit der Tragödie Illovaisk beteiligt haben noch das sie sich derzeit, meiner Erinnerung nach auch nach Aussage der NATO wohl 2 taktische russische Gruppen in der UA befinden.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#40 Beitrag von Sonnenblume » Montag 2. Februar 2015, 09:03

Handrij hat geschrieben:Für alle, die hier gegen "die Russen" kämpfen.
Generalstabschef Wiktor Muschenko am 29.01. in Kiew vor Militärattachés:



http://ua.interfax.com.ua/news/general/247611.html
"На сьогодні у нас є факти участі російських військовослужбовців, громадян РФ у складі НЗФ у бойових діях. Бойових дій з підрозділами регулярних військ російської армії ми не ведемо", - сказав начальник Генштабу ЗСУ Віктор Муженко під час зустрічі з військовими аташе іноземних держав, акредитованих в Україні, в четвер у Києві.
«Heute haben wir Fakten der Beteiligung an Kampfhandlungen von russischen Wehrdienstleistenden, Bürgern der Russischen Föderation im Bestand der gesetzwidrigen Formationen. Es finden keine Kampfhandlungen mit Abteilungen der regulären Streitkräfte der russischen Armee statt.»
Offensichtlich ist er trotz dieser Aussagen nicht augenblicklich wegen Landesverrats entlassen worden, auch wenn er sich damit gegen die eigene Propaganda gestellt hat. Wahrscheinlich wollte er sich aber vor den Attachés keine Blöße mit unbewiesenen Behauptungen geben.
Handrij, du weißt schon, was REGULÄRE russische Truppen bedeutet? Jetzt ist mir langsam klar, warum du das Forum "Ukraine-Nachrichten" nennst. Es soll gar kein Ukraineforum sein, sondern nur eins, wo du die russische Darstellung über die Ukraine los wirst. Naja, die "Aktuelle Kamera" nannte sich ja auch Nachrichten...

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#41 Beitrag von Sonnenblume » Montag 2. Februar 2015, 09:05

gunny hat geschrieben:Noch nicht - die Separatisten haben Vuhlehirs’k eingenommem - in der Absicht Debalzewa einzukesseln.
Den Amis wird es langsam zu bunt. Sie überlegen, den Ukrainern Waffen zu liefern - kam gerade in der Tagesschau.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#42 Beitrag von mbert » Montag 2. Februar 2015, 09:37

Handrij, ich verstehe Deinen Sarkasmus nicht wirklich. Ich denke, wir wissen alle, auf welche Art dieser Krieg geführt wird. Die Worte von General Muzhenko sind durchaus nichts sensationelles. Es ist allgemein bekannt, dass die russische Strategie ja eben nicht auf offener Intervention basiert, sondern auf verdeckter Kriegsführung. Von dieser Strategie wurde zwar zwischendurch mal abgewichen (letzten August dürften reguläre Einheiten bei der Einkesselung der Ukrainer beteiligt gewesen sein), aber in der Regel dürfte es eher so aussehen, dass die Terroristen durch das russische Militär ausgerüstet und durch vorher extra aus dem aktiven Dienst entlassene Soldaten personell verstärkt werden. Die Kommandopositionen sind weitgehend durch russische Militär- oder Geheimdienstangehörige besetzt. Zu dem Thema gab es übrigens neulich erst einen interessanten Artikel, hier die relevanten Passagen:
Besonders wichtig ist eine Rede des russischen Generalstabschefs Walerij Gerassimow Ende Januar 2013. Gerassimow sprach vor der Jahresversammlung der Russischen Akademie für Militärwissenschaft. Es war sein erster programmatischer Auftritt nach drei Monaten im Amt. Die Rede wurde angekündigt als Beitrag über die „neue Rolle des Generalstabs“. Tatsächlich sprach der Armeegeneral aber über eine neue Form der Kriegsführung.

Im 21. Jahrhundert, so sagte Gerassimow damals, lösten sich die Grenzen zwischen Krieg und Frieden auf. Kriege würden nicht mehr erklärt, und sie verliefen nach einem „ungewohnten Muster“. Es zeige sich, dass ein „blühender Staat in wenigen Monaten oder sogar Tagen in eine Arena für erbitterte bewaffnete Auseinandersetzungen verwandelt werden kann, dass er Opfer einer ausländischen Intervention werden kann und in Chaos, einer humanitären Notlage und Bürgerkrieg versinkt“.

Gerassimow führte diese neue Form des Krieges auf die „Farbenrevolutionen“ in Nordafrika und im Nahen Osten zurück. Tatsächlich dürfte ihm die „orange Revolution“ in der Ukraine im Sinn gewesen sein. Nach russischer Lesart haben die Amerikaner 2004 Massenunruhen im Nachbarland herbeigeführt und einem ihnen wohlgesinnten Präsidenten an die Macht verholfen. Der Generalstabschef hätte das verurteilen können. Stattdessen wagte er etwas Revolutionäres: Er fordert seine Zuhörer auf, von Siegern Siegen zu lernen. „Die Regeln des Krieges haben sich verändert“, sagte er. Politische Ziele seien nicht mehr allein mit konventioneller Feuerkraft zu erreichen, sondern durch den „breit gestreuten Einsatz von Desinformationen, von politischen, ökonomischen, humanitären und anderen nichtmilitärischen Maßnahmen, die in Verbindung mit dem Protestpotential der Bevölkerung zum Einsatz kommen“. Kurz gesagt, plädiert Gerassimow dafür, dass die imperiale Macht Russland sich Methoden von Guerrillakämpfern aneignet. Der russische Begriff dafür ist „nichtlineare Kriegsführung“, die Nato spricht von hybrider, also gemischter Kriegsführung.

Militärische Maßnahmen seien zwar erforderlich, sagte der Generalstabschef weiter, aber sie müssten einen „verdeckten Charakter“ haben: Dazu gehörten Angriffe auf Informationssysteme und der Einsatz von Spezialtruppen. „Der offene Einsatz von Truppen – oftmals unter dem Deckmantel von Friedenserhaltung und Krisenbewältigung – kommt erst zu einem späten Zeitpunkt in Betracht, vor allem, um in einem Konflikt endgültig zu gewinnen“, so Gerassimow. Entscheidend dafür seien „Geschwindigkeit, schnelle Bewegungen, der kluge Einsatz von Fallschirmjägern und das Einkreisen feindlicher Kräfte“, wie es die russischen Truppen schon in Afghanistan praktiziert hätten.
[...]
Quelle: Frankfurter Allgemeine
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#43 Beitrag von Handrij » Montag 2. Februar 2015, 10:02

Sonnenblume hat geschrieben:Handrij, du weißt schon, was REGULÄRE russische Truppen bedeutet? Jetzt ist mir langsam klar, warum du das Forum "Ukraine-Nachrichten" nennst. Es soll gar kein Ukraineforum sein, sondern nur eins, wo du die russische Darstellung über die Ukraine los wirst. Naja, die "Aktuelle Kamera" nannte sich ja auch Nachrichten...
tja, Sonnenblume, ich muss zugeben, dass du den Sachverhalt wie immer wunderbar erfasst hast. Übrigens ist das Forum ein Angebot, niemand zwingt dich es wahrzunehmen.

Also der Generalstabschef der ukrainischen Armee Wiktor Muschenko ist für dich also russische Darstellung und "Aktuelle Kamera"?
Wow, und du bist dann natürlich beleidigt, wenn deinen Äußerungen nicht viel wert beigemessen wird.

Nochmal zur Erinnerung:
http://mediarnbo.org/2015/01/19/termino ... -dvi-bata/
14:39 19/01/2015
ТЕРМІНОВЕ ПОВІДОМЛЕННЯ РНБО: дві батальйонно-тактичні групи збройних сил РФ перетнули кордон з Україною

За оперативною інформацією Ради національної безпеки і оборони, сьогодні зафіксовано перетин україно-російського кордону двома батальйонно-тактичними групами збройних сил Російської Федерації.
Eilmeldung des Sicherheitsrates: zwei taktische Bataillone der Streitkräfte der Russischen Föderation haben die Grenze der Ukraine überschritten.

Operativen Informationen des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung nach, wurde heute die Überschreitung der ukrainisch-russischen Grenze durch zwei taktische Bataillone der Streitkräfte der Russischen Föderation festgestellt.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#44 Beitrag von Sonnenblume » Montag 2. Februar 2015, 10:29

Danke für den Link, den kannte ich nicht.
Aber ist es verboten, einmal gemachte Äußerungen zu korrigieren? Du weißt selbst am Besten, wieviel im Hintergrund "besprochen" wird und das keiner von uns erfährt, was wirklich warum passiert. Ich gehe davon aus, dass die Verlautbarung vom 19.1. zu diesem Zeitpunkt ihre Berechtigung hatte und die von Muzhenko auch nicht ohne Berechtigung getätigt wurde.
Was meine Teilname im Forum hier betrifft, so musst du dir keine Sorgen machen, ich weiß dass ich nicht muss.:P

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#45 Beitrag von Handrij » Montag 2. Februar 2015, 10:44

Sonnenblume hat geschrieben:Danke für den Link, den kannte ich nicht.
Aber ist es verboten, einmal gemachte Äußerungen zu korrigieren? Du weißt selbst am Besten, wieviel im Hintergrund "besprochen" wird und das keiner von uns erfährt, was wirklich warum passiert. Ich gehe davon aus, dass die Verlautbarung vom 19.1. zu diesem Zeitpunkt ihre Berechtigung hatte und die von Muzhenko auch nicht ohne Berechtigung getätigt wurde.
Solange die Fabrik des Präsidenten in Lipezk brummt, brauchen sich die Ukrainer bestimmt keine Sorgen über Absprachen im Hintergrund zu machen.

Die Äußerung von Muschenko ist insofern bemerkenswert, als dass Lyssenko, Schkirjak, Heraschtschenko, Tymtschuk und wie sie alle heißen, den ganzen Januar die russische Armee in der Terrorzone gesehen haben.

Beispiele:
Об этом заявил пресс-секретарь АТО Андрей Лысенко.

"Вопреки всем договоренностям украинские военные подразделения были атакованы на севере зоны АТО регулярными военными формированиями Вооруженных сил Российской Федерации. Продолжаются ожесточенные бои в районе 29 и 31 блокпостов на так называемой Бахмутский трассе", - заявил он.

"Силы АТО остановили продвижение российских войск. Это между Зимогорьем и Славяносербском", - уточнил он.
В свою очередь советник главы МВД Зорян Шкиряк в эфире «5 канала» рассказал, что целью батальонно-тактических групп россиян является прорыв в отдельных направлениях фронта: южном, районе донецкого аэропорта и Бахмутки.
Sonnenblume hat geschrieben: Den Amis wird es langsam zu bunt. Sie überlegen, den Ukrainern Waffen zu liefern - kam gerade in der Tagesschau.
Die ukrainische Armee hat kein Waffenproblem.
Wenn die Militärs bis heute nicht einmal eine vernünftige Essenversorgung hinbekommen haben, dann werden ihnen irgendwelche tollen panzerbrechenden Waffen keinen Vorteil bringen, denn die brauchen ebenfalls Nachschub, ansonsten ist es auch nur wertloses Altmetall.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#46 Beitrag von Sonnenblume » Montag 2. Februar 2015, 10:57

Das Dilemma ist hier ziemlich gut beschrieben http://forum.ukraine-nachrichten.de/was ... tml#p93846
Aber soll man deshalb aufhören, es zu versuchen?

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Handrij
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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#47 Beitrag von Handrij » Montag 2. Februar 2015, 12:24

In dem Beitrag der NYT zu den Waffenlieferungen heißt es:
Some of the weapons are too sophisticated to be used by hastily trained separatists, a Western official said. NATO officials estimate that about 1,000 Russian military and intelligence personnel are supporting the separatist offensive while Ukrainian officials insist that the number is much higher.
In der Übersicht von text.org.ua ist die Rede von rund 33.600 Kämpfern auf Seiten der Separatisten und in der Grafik gehen sie von etwa 20 Prozent russischen Soldaten aus. Damit wären es rund 6720, der Rest besteht der ukrainischen Diktion nach aus "Söldnern, Vertretern des Kosakentums und gesetzwidriger militärischer Formationen", also zu großen Teilen aus Ukrainern.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#48 Beitrag von bohne_68 » Montag 2. Februar 2015, 13:47

Sonnenblume hat geschrieben:Das Dilemma ist hier ziemlich gut beschrieben http://forum.ukraine-nachrichten.de/was ... tml#p93846
Aber soll man deshalb aufhören, es zu versuchen?
Ich nehme mal eine Teil aus dem letzten Absatz des Atikels raus:
Solange Macht einen größeren Wert als der Staat darstellt und die ukrainische Elite einen Nährboden für Projekte anderer Staaten bildet, muss die Gesellschaft sich selbst reinigen und Ihre Wunden heilen, um geheilt zu werden und in einem gesunden Körper zu wachsen.
Das kann nur in Ruhe und ohne äußere Einflüsse gelingen. Solange die Ukraine in einem Kriegt steht, ist das unmöglich. Und es gibt sehr viele Leute, die ein "berechtigtes Interesse" daran haben, das alles beim Alten bleibt.

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Handrij
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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#49 Beitrag von Handrij » Montag 2. Februar 2015, 14:39

für die liebe Gesichtsbuchgemeinde hat Innenministerberater Sorjan Schkirjak heute wieder aufgeschrieben:
В боях під Дебальцевим беруть участь регулярні частини російськоі армії, планування здійснюють вищі офіцери ГШ ЗС РФ.
An den Kämpfen bei Debalzewe nehmen reguläre Einheiten der russischen Armee teil, die Planung wird von Führungsoffizieren des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation vorgenommen.

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Re: Ist der Kessel bei Debalzewa geschlossen?

#50 Beitrag von FEINDFLIEGER » Montag 2. Februar 2015, 14:50

Sonnenblume hat geschrieben:
FEINDFLIEGER hat geschrieben: Meine Meinung: Laßt den Donbass ziehen,denn die Leute dort wollen mit der Kiewer Regierung nichts zu tun haben!
Kein Mensch hält die Leute, die nicht mehr im Donbass leben wollen auf, wegzuziehen. Früher nicht und heute schon gar nicht.
Die Ukraine ist ein freies Land und ihre Bürger sind frei hinzugehen, wohin sie wollen. Warum es die aus dem Donbass, denen nicht gefällt, was die Mehrzahl der Bürger der Ukraine will, nicht tun, sondern bewaffneten Ausländern gestatten, ihre Heimat erst mit Besetzung ihrer Verwaltungen und dann mit Krieg zu überziehen, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Genau hier liegt der demokratische Fehltritt: Mit welchem Recht verlangt man,daß die Leute ihre Heimat verlassen sollen???
Wollte man die "Kiewer Meinung" durch Bomben verbreiten???
Man muß wirklich nicht verstehen,wie und was die Leute denken - aber: AKZEPTANZ wäre ein erster Schritt gewesen!!!

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