TermineKiew 30. November 2010: Kommunale Energieinfrastruktur in der Ukraine: Ist ihre qualitative Erneuerung in den nächsten 10 Jahren möglich

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Handrij
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Kiew 30. November 2010: Kommunale Energieinfrastruktur in der Ukraine: Ist ihre qualitative Erneuerung in den nächsten 10 Jahren möglich

#1 Beitrag von Handrij » Mittwoch 24. November 2010, 00:05

Die Vertretung der Heinrich-Böll-Stiftung in der Ukraine und Kiewer internationaler Energieklub laden Sie herzlich zur öffentlichen Podiumsdiskussion ein
Kommunale Energieinfrastruktur in der Ukraine: Ist ihre qualitative Erneuerung in den nächsten 10 Jahren möglich?
Zeit: 30. November 2010, um 17:30 Uhr
Ort: Kiew, Hotel „Wozdwyzhenskiy“, 5. Etage, wul. Wozdwyzhenska, 60 А
Kommunale Energieinfrastruktur in großen und kleinen ukrainischen Städten hat sich „moralisch“ und technisch meist veraltet und befindet sich heutzutage leider in einem entsetzlichen Zustand. Sogar die Hauptstadt der Ukraine Kiew ist keine Ausnahme. Das Problem besteht in chronisch mangelhafter Finanzierung der erneuernden und prophylaktischen Reparaturmaßnahmen, die darauf abzielen, den guten technischen Zustand der Heizungskeller, Heizleitungen und anderer Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Es fehlen auch die effizienten Kapitaleinlagen für Modernisierung und Entwicklung der kommunalen Energetik. Das alles hat herablassendes Verschleißniveau entsprechender Infrastruktur verursacht und auch Unzuverlässigkeit und Energieverbrauch an allen ihren Betriebsstellen gesteigert. Darüber hinaus gefährdet die unfallträchtige Infrastruktur öfters das Leben und Gesundheit von ukrainischen BürgerInnen.
Der weitere nicht weniger bedeutende Bestandteil des Problems ist der übermäßig erhöhte Monopolisierungsgrad in diesem Bereich, was Korruption gedeihen lässt und alle Reformierungsversuche und private Initiativen blockiert. Ohne gründliche Veränderungen in diesem Bereich, sinnvolle Staatspolitik und aktive Anteilnahme der Bürger ist die Ukraine somit der Gefahr ausgesetzt das am wenigsten energieeffiziente Land Europas zu bleiben und noch einer Katastrophe wie in der Stadt Altschewsk erliegen zu müssen.
Sind die ukrainische Regierung, amtierende BürgermeisterInnen und örtliche Verwaltungsorgane den Problemen im kommunalen Energiehaushalt und Folgen der Untätigkeit in diesem Bereich bewusst? Gibt es eine staatliche Strategie zur Lösung dieser Probleme? Wenn nicht, dann warum, wann und von wem muss sie entwickelt werden? Auf wessen Kosten kann eine tief greifende Modernisierung der städtischen Energieinfrastruktur zustande kommen? Werden die Ökologie- und Klimaaspekte bei der Erarbeitung der Reformstrategie für kommunale Energie? Wie können die Öffentlichkeit und Unternehmer die ökologische Erneuerung im kommunalen Haushalt des Landes fördern? Ist die These, dass die Dezentralisierung der Wärmebelieferung in großen Städten die Lösung mehreren bestehenden Problemen ist, richtig? Wie muss die Tarifpolitik geändert werden und unter welchen Bedingungen kann die wirkliche Entmonopolisierung im Bereich der Wärme- und Energieversorgung auf der kommunalen Ebene erfolgen?
Die Antworten auf diese Fragen versuchen unsere ReferentInnen zu finden. Wir freuen uns auch auf eine lebhafte Diskussion mit unseren Gästen.

Programm:
17.30 Registrierung der Gäste
18.00 Grußwort
Oleksandr Todijtschuk, Präsident des Kiewer internationalen Energieklubs, Kiew
Kyrylo Savin, Leiter der Vertretung der Heinrich-Böll-Stiftung in der Ukraine, Kiew
18.10 - 20.00 Podiumsdiskussion
Hauptreferent: Oleksandr Mazurtschak, stellvertretender Vorsitzender der Kiewer Stadtverwaltung, Kiew
KoreferentInnen: Hanna Golubows’ka-Onisimowa, Präsidentin der ökologischen NGO „Mama-86“, Kiew
Wiktor Ustitsch, Direktor des Kommunalunternehmens „Obuchiwrajteplomeredscha“, Obuchiw
Bärbel Schwaiger, Leiterin des GTZ-Projekts „Energieeffizienz in Gebäuden“, Kiew
Moderation: Margaryta Sytnik, Journalistin, TV-Sender „1+1“, Kiew
Die Diskussion wird auf Ukrainisch/Russisch und Deutsch abgehalten. Eine simultane deutsch-ukrainische Übersetzung wird zur Verfügung gestellt.
Im Anschluss an die Diskussion laden wir Sie herzlich zum einen Buffet ein.
Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zu 29.11.2010 per e-mail info@boell.org.ua. Auskünfte per Telefon 044/390 7078.
Mit freundlichen Grüßen,
Kyrylo Savin, Leiter der Vertretung der Heinrich-Böll-Stiftung in der Ukraine
Oleksandr Todijtschuk, Präsident des Kiewer internationalen Energieklubs

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Re: Kiew 30. November 2010: Kommunale Energieinfrastruktur in der Ukraine: Ist ihre qualitative Erneuerung in den nächsten 10 Jahren möglich

#2 Beitrag von Siggi » Freitag 26. November 2010, 17:46

Da ersetzen wir nun die zugigen Holzfenster vor Jahren gegen Kunststoff Fenster mit Wärmeschutzverglasung. Niemand konnte ahnen, dass der Oktober und November so warm wird. Jetzt ist der Wärmeverlust in unserer Wohnung in Sumy nicht groß genug, in der Folge schwitzten wir wochenlang. [smilie=heat.gif] Es blieb uns nichts anderes übrig, als die Balkontüren zu öffnen, sonst war es schlimmer als im schlimmsten Hochsommer. (Hintergrund: Die Fernwärme ist nicht regelbar. Es gibt weder Thermostate noch Ventile an irgendeinem Heizkörper! Erst recht gibt es keine verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung.)

Gruß
Siggi

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Re: Kiew 30. November 2010: Kommunale Energieinfrastruktur in der Ukraine: Ist ihre qualitative Erneuerung in den nächsten 10 Jahren möglich

#3 Beitrag von Handrij » Sonntag 28. November 2010, 14:21

Vielleicht als Tipp:
Die Leute um diese Gruppe herum, haben einige Projekte für Modernisierung von Heizungsanlagen auf Hausgemeinschaftsbasis und ähnlichem umgesetzt.
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