PolitikKiew muss den Osten aufgeben

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Handrij
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Ukraine

Kiew muss den Osten aufgeben

#1 Beitrag von Handrij » Montag 23. Februar 2015, 12:11

Die Separatistengebiete sind verloren, so wie die Krim. Sanktionen oder Waffenlieferungen werden das nicht ändern. Die Ukraine braucht jetzt Europa, sonst zerfällt sie. Ein Gastbeitrag von Stefan Meister
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gunny
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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#2 Beitrag von gunny » Montag 23. Februar 2015, 14:33

Wenn Meister Waffenlieferungen und vor allem Ausbildung durch der USA ablehnt zeigt das nur das er den Krieg Russlands gegen die Ukraine
immer noch nicht verstanden hat.

Die Sanktionen werden mittel-und langfristig ihre verheerende Wirkung in Russland entfalten und werden Putins Anstrengungen weiterhin radikal aufzurüsten begrenzen.

Das Sanktionen kurzfristig nicht helfen das agressive Potenzial Russlands einzudämmen ist nun deutlich geworden da Putin
seinen Krieg gegen die Ukraine trotz Minsk II fast ungebremst weiter betreibt.

Also können nur radikal verbesserte Verteidigungskapazitäten der Ukraine verhindern das Putin weiterhin kurzfristige Erfolge
durch seine fortdauenden Terror und Kriegseinsätze in der Ukraine verbucht. Minsk II und deren Nichteinhaltung zeigen doch
das Verhandlungen mit Putin ihn nicht von seiner Kriegstreiberei abbringen können.

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#3 Beitrag von toto66 » Dienstag 24. Februar 2015, 00:00

Der Artikel trifft trotz der provokanten Titelthese den Kern: die Unentschlossenheit in Kiev und in den europäischen Hauptstädten sind der Grund dafür das Putins Expansion und Aggression weiter voranschreiten kann.
Man muss aufhören die Dinge kleinzureden und zu beschönigen und sie nun endlich beim Namen nennen. Russland in der derzeitigen "Verfassung" ist kein Partner, es ist der Feind. Nicht nur der Ukraine....
...Europäische Politiker scheuen die Konsequenzen dieser Realitäten – und stärken damit weiter die russische Seite. Nur eine klare Entscheidung für eine Integration der Ukraine mit allen finanziellen und politischen Konsequenzen könnte die Verhandlungsposition der EU verbessern. Wird diese Entscheidung nicht getroffen, wird Moskau die nächsten Schritte und Kompromisse weitgehend diktieren. Damit entsteht in der Nachbarschaft der EU auf Dauer ein schwacher oder zerfallender Staat mit allen sozialen, ökonomischen und sicherheitspolitischen Konsequenzen. ...
So ist es. es ist ein Problem welches sich jetzt und heute stellt, welches nicht in typischer westlicher Politikermanier auf übermorgen vertagt werden kann. Und man sollte dringend aufhören Russland von heute mit der Sowjetunion von gestern zu vergleichen. Die heutigen Machtmittel unterhalb von Atomwaffen jenes Staates sind schon auf Grund der viel geringeren Bevölkerungszahl bei weitem nicht so bedrohlich wie sie für Europa zu Zeiten des kalten Krieges waren. Man muss nun keinen Krieg wollen, aber man sollte deutlich machen das man sich nicht von potemkinschen Dörfern erschrecken lässt.
Putin ist entschlossen, die anderen nicht, das macht derzeit den Unterschied.

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#4 Beitrag von gunny » Dienstag 24. Februar 2015, 02:49

Obama warnte Putin, das die Verletzung der Souveränität und der territorialen Integrität der Ukraine einen "Preis" hätte. Nach Waffenlieferungen und nach amerikanischem Engagement hört sich das jedenfalls erst einmal nicht an - sondern eherdanach das sich die USA an die europäischen Absprachen halten werden.

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DevilsNeverCry
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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#5 Beitrag von DevilsNeverCry » Dienstag 24. Februar 2015, 21:24

Der Krieg wird dann aufhören wenn die wirtschaftlichen Kosten für Putin einfach zu groß werden. Insofern sind Sanktionen und weitere Waffenlieferungen genau das richtige Mittel, oder wieso sonst regt man sich im Kreml auf? Es ist klar das eine Ukraine die ihr Verteidigungs- und Angriffspotenzial durch euroatlantische Waffenlieferungen stärken wird Putin nur verärgern wird. Ich kann Ihn gut verstehen das ihn so was erzürnt und er mit Sprüchen um sich wirft das "es eine Illusion sei wenn jemand denkt man könne Russland militärisch übermahnen"

Putin wird sich nicht in die Karten schauen lassen, er versucht Zeit zu gewinnen und zu täuschen um weitere Sanktionen und Waffenlieferungen zu verhindern. Zu meinen das zeige keine Wirkung ist entweder pure Ahnungslosigkeit oder der Versuch reiner Desinformationspolitik. Nur ein Beispiel:

Die Währungsreserven Russlands lagen während der Maidan Ereignisse im Februar 2014 bei 493.4 Milliarden $, ein Jahr später (Febr. 2015) sind wir schon bei 368.3 Milliarden $. Das ist kein normaler Verlust mehr. Russland kämpft gegen Spekulanten die versuchen den rus. Binnenmarkt zu destabilisieren um damit Unzufriedenheit und Unruhen zu stiften und den Rubel als Ramschwährung verkommen zu lassen. Dabei ist mit der "Unruhe" die korrupte Oligarchie Russlands gemeint. Sie sind es die Putin gefährlich werden koennen. Wer meint das Sanktionen nichts bringen dem empfehle ich nur mal ein Blick auf die Geschehenisse letzten Jahres zu werfen. Ein ukrainischer Oligarch nach dem anderen hat Janukowitsch den Rücken gekehrt. Schließlich wollten nur die wenigsten ihren Kopf für Janu riskieren, hier haben Sanktionen nur als Drohung schon ausgereicht. Schaut euch das Schicksal von Gaddhafi an, die Sanktionen die hier einige EU/NATO Länder aussetzten hatten verherende Wirkungen gezeigt (das hat die Wirtschaft nur noch mehr in den Ruin geführt und dafür gesorgt das dem ehemaligen Diktator eine wichtige Einnahmequelle beim Kampf gegen die Aufständischen fehlte) und auch das Schicksal von Assad in Syrien ist alles andere als sicher (ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis eine amerikanisch-europäisch-arabische Koaltion hier einen Platzdarm gegen den Iran schaffen wird). Ich koennte natürlich auf Janu, Gaddhafi und Assad tiefgründig(er) eingehen, aber dazu gibt es genügend Material im Internet. Jedenfalls zeigt vor allem das Beispiel von Janukowitsch das die rus. Oligarchie dem Präsidenten Russlands sehr wohl sehr gefährlich werden koennen). Jedenfalls ein Ziel haben jene Spekulanten erreicht. Der Rubel als Konkurrenz zum Dollar und Euro im postsowjetischen Raum ist für die naechsten (mindestens) 5 Jahre Geschichte. Dieses Land steckt in einer Rezession (aktuellen Daten bestaetigen es), dass alles einhergehend mit einer Abwertung des Rubel und Zinststeigerungen seitens der Zentralbank sind wie ein giftiger Cocktail für die rus. Wirtschaft. Das wird sich noch 1-2 Jahre hinziehen. Der Traum der Eurasier und in Russland den Rubel als Leitwährung neben Euro und Dollar im postsowjetischen Raum zu etablieren ist für die naechsten Jahre gescheitert. Der Gruend hierfür liegt in der Schwäche der rus. Wirtschaft im Vergleich zu den USA, EU und China sowie einer zu hohen Interdependenzverwundbarkeit gegenüber Washington und vor allem Brüssel.
Putin wird das alles in Kauf nehmen muessen. Den sein Ziel wird es sein diese Randrepubliken der Ukrainer aufzuzwingen um Kiew außenpolitisch zu lähmen. Was würde ihm eine völlige Einnahme der Ukraine bringen (militärisch gesehen)? Das würde einen hohen Blutzoll seitens des rus. Volkes fordern (ein Krieg zwischen 2 Völkern die sich so Nahe stehen ist etwas anderes als ein Tschetschenienkrieg), verbunden mit exoorbitant hohen finanziellen Kosten, Sanktionen die Russland nur noch schwerer treffen würden, ehemalige Partner die jetzt schon Distanz zu Moskau gehen werden sich nur noch mehr von Russland distanzieren (Belarus und Kasachstan nehmen weder am Anti Sanktionspakett gegen Europa und den USA teil, noch haben sie Ende 2013, Anfang 2014 bei Importstops gegeüber ukrainische Waren teilgenommen) usw.

Fazit: Kiew kann gar nicht die Randrepubliken los werden, egal ob es will oder nicht.

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gunny
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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#6 Beitrag von gunny » Mittwoch 25. Februar 2015, 01:31

DevilsNeverCry hat geschrieben: Putin versucht Zeit zu gewinnen und zu täuschen um weitere Sanktionen und Waffenlieferungen zu verhindern
Marina Weisband erklärte gerade in der Sendung "Maischberger" (Es ging um die Motive von Zar Putin) -- warum Sie gegen Waffenlieferungen in die Ukraine ist:
Sie berichtete das es ukrainische militärische Einheiten gibt die der Kiewer legitimen Regierung illoyal gegenüberstehen - und das es geschätzt ca. 300 russische Spione in der ukrainischen Armee gibt die natürlich die militärischen Bemühungen die Ukraine zu schützen konterkarieren.

Weisband lehnt Waffenlieferungen unter anderem auch deswegen ab weil es offensichtlich nicht so einfach ist das diese Waffen in die richtigen Hände gelangen.

Wenn es so ist wie Marina Weisband es erklärt ist dieser Aspekt nicht auch eine Ursache dafür warum die ukrainische Armee häufig so unglücklich operiert?

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#7 Beitrag von FEINDFLIEGER » Mittwoch 25. Februar 2015, 09:40

gunny hat geschrieben:
DevilsNeverCry hat geschrieben: Putin versucht Zeit zu gewinnen und zu täuschen um weitere Sanktionen und Waffenlieferungen zu verhindern
Marina Weisband erklärte gerade in der Sendung "Maischberger" (Es ging um die Motive von Zar Putin) -- warum Sie gegen Waffenlieferungen in die Ukraine ist:
Sie berichtete das es ukrainische militärische Einheiten gibt die der Kiewer legitimen Regierung illoyal gegenüberstehen - und das es geschätzt ca. 300 russische Spione in der ukrainischen Armee gibt die natürlich die militärischen Bemühungen die Ukraine zu schützen konterkarieren.

Weisband lehnt Waffenlieferungen unter anderem auch deswegen ab weil es offensichtlich nicht so einfach ist das diese Waffen in die richtigen Hände gelangen.

Wenn es so ist wie Marina Weisband es erklärt ist dieser Aspekt nicht auch eine Ursache dafür warum die ukrainische Armee häufig so unglücklich operiert?
Mach dir keine Gedanken!
Die Weisband lügt!
Bleib auf Kurs!

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#8 Beitrag von gunny » Mittwoch 25. Februar 2015, 15:53

FEINDFLIEGER hat geschrieben:??????
Außer Diffamierungen und dummes Zeug haben Sie als Speichellecker Putins tatsächlich nichts zu sagen.
Ihre Kommentare sind ja nur noch eckelhaft.

Vielleicht versuchen Sie es mal bei einem Nervenarzt.

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#9 Beitrag von gunny » Mittwoch 25. Februar 2015, 16:10

FEINDFLIEGER hat geschrieben:??????
Warnung vor Putins Informationskriegern

Golineh Atai ist seit Anfang 2013 Korrespondentin im ARD-Studio Moskau. Jetzt wurde sie in Berlin für ihre Berichterstattung aus der Ukraine als "Journalistin des Jahres" ausgezeichnet.

Die Moskau-Korrespondentin der ARD, Golineh Atai, hat deutsche Journalisten aufgefordert, nicht angesichts massiver Drohungen und Beschwerden über kritische Russland-Berichterstattung zurückzustecken.


Sie befürchte, sagte Atai, in ihrer täglichen Arbeit von der "Inszenierungs-Maschine des Kreml" überrollt zu werden. Konkret folgen auf russlandkritische Berichte in vielen deutschen Medien massive Beschwerden, in der Regel per E-Mail oder in Sozialen Medien. Atai sagte in einem Interview mit dem "Medium Magazin": "Leider war der Ton meist etwas wirr, aggressiv, emotional, manchmal vulgär. Ich bekam auch Todesdrohungen. Auffällig war: immer wenn wir aus Kiew berichteten, kamen besonders massive Attacken."


Der stellvertretende Chefredakteur der "Süddeutschen Zeitung", Wolfgang Krach, bestätigte bei der Preisverleihung die Erfahrungen der ARD-Korrespondentin. Kollegen in der Redaktion hätten Scheu, russlandkritische Zeilen in der Zeitung und im Internet zu veröffentlichen. Korrespondenten sagten, sie wollten nicht mehr in der Ukraine oder in Russland arbeiten. Kinder von Mitarbeitern würden in der Schule auch wegen der Arbeit ihrer Eltern bei einer Zeitung beschimpft.

http://www.welt.de/kultur/article137779 ... egern.html

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#10 Beitrag von gunny » Mittwoch 25. Februar 2015, 16:52

Russland spioniert mehr in Europa

Russische Spionage nimmt wegen der Krise in der Ostukraine zu, sagt Verfassungsschutz-Präsident Maaßen. Russland verwende auch gezielte Desinformation.

Die russische Regierung benutze dabei alte Maßnahmen des früheren sowjetischen Geheimdienstes KGB, sagte Maaßen. Dazu gehörten neben der Spionage auch gezielte Desinformationen und die Einflussnahme auf Entscheidungen. Zudem nutze Russland die Unterstützung extremistischer Gruppen mit dem Ziel der Destabilisierung eines Staates – besonders osteuropäische Staaten seien als Nachbarn Russlands davon betroffen.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015 ... age-europa

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#11 Beitrag von toto66 » Mittwoch 25. Februar 2015, 17:06

Bin gerade von Zuhause zurück in Deutschland.
Will euch zwei meiner Erlebnisse der Tage erzählen:
Letztes Wochenende haben wir einen Freund, den "General" besucht ( stimmt nicht ganz, es fehlt noch ein "Stern"). Als wir Samstag nachmittag da waren kam der gerade von einem Weg zurück, den ich hätte nicht gehen wollen. Der Sohn einer gemeinsamen Bekannten diente bei ihm am Standort und war im Osten der Ukraine. Er wurde seit dem Ausbruch von Debalcewo vermisst. Am Freitag irgendwann hat wohl seine Mutter bei youtube irgendein Video von den Sepis gefunden, in dem zu sehen war wie diese Leichen ukrainischer Soldaten durchsuchen. Sie hielten dabei wohl immer wieder irgendwelche Personaldokumente hoch.
Naja, die Papiere des Sohnes waren auch zu sehen.

Gestern bekam meine Frau einen Anruf von einem ehemaligen Klassenkameraden (Luhansk). Der lebt nun schon etliche Jahre auf der Krim und fand die Sache mit den Russen am Anfang eigentlich ganz toll. Allerdings hat die Firma bei der er gearbeitet hat mittlerweile auf der Krim geschlossen und ist nach Rivne gezogen. Neue Arbeit: keine. Er ist Programmierer.
Nun will er nach Rivne umziehen. Die Firma nähme ihn wohl wieder. Krim ist Mist, Russland ist Mist..... vorher war alles besser.
Aber deshalb hat er nicht angerufen. Er wollte schlicht wissen, ob es für ihn als ethnischer Russe denn möglich und sicher sei dorthin umzuziehen. Ob er denn in der Westukraine gefahrlos russisch sprechen könne, was ihm passiere wenn man ihn als Russe erkenne. Usw.
Meine Frau hat ua. gesagt, er solle uns doch mal in Lviv besuchen, hier könne er halb Luhansk treffen....
Die Propaganda der Kremlmedien hat die Gehirne ganz schön weichgespült....

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#12 Beitrag von Malcolmix » Mittwoch 25. Februar 2015, 18:09

toto66 hat geschrieben:Meine Frau hat ua. gesagt, er solle uns doch mal in Lviv besuchen, hier könne er halb Luhansk treffen....
Die Propaganda der Kremlmedien hat die Gehirne ganz schön weichgespült....
Hmmm. Wenn ich es mir so richtig überlege, hat diese Art von Propaganda mittlerweile auch die Gehirne in Deutschland zum Teil weichgespült. Hier höre ich Ähnliches...

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#13 Beitrag von gunny » Mittwoch 25. Februar 2015, 18:16

toto66 hat geschrieben: Gehirne - weichgespült SPAM
Unglaublich wo die verrückten Putinisten [smilie=crazy.gif] überall ihren Mist erzählen .....................

Ansonsten - Du hast vor ein paar Tagen etwas über die Gasversorgung im Donbas und Luhansk geschrieben -
Kiew hat in den von Russland besetzten Gebieten das Gas abgestell - und Russland hat vor zehn Tagen damit begonnen in die Ostukraine Erdgas zu liefern.

http://www.sueddeutsche.de/politik/krie ... -1.2366653

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#14 Beitrag von toto66 » Mittwoch 25. Februar 2015, 23:37

gunny hat geschrieben:
toto66 hat geschrieben: Gehirne - weichgespült SPAM
Unglaublich wo die verrückten Putinisten [smilie=crazy.gif] überall ihren Mist erzählen .....................

Ansonsten - Du hast vor ein paar Tagen etwas über die Gasversorgung im Donbas und Luhansk geschrieben -
Kiew hat in den von Russland besetzten Gebieten das Gas abgestell - und Russland hat vor zehn Tagen damit begonnen in die Ostukraine Erdgas zu liefern.

http://www.sueddeutsche.de/politik/krie ... -1.2366653
Auch dazu eine "Anekdote". Die Mutter meiner Frau in Luhansk bekommt nun seit einiger Zeit, zwei Monate oder so, von der Sepi-Verwaltung "Nebenkostenabrechnungen" geschickt. Sie meint, die könnten sie mal, sie würde nix, aber auch gar nix bezahlen. Schliesslich hätte man ihr seit einem halben Jahr eine Rente versprochen von der bis heute nichts zu sehen wäre...

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#15 Beitrag von FEINDFLIEGER » Mittwoch 25. Februar 2015, 23:42

Kiew kann den Osten gar nicht aufgeben,sonst kommen die Probleme nach Kiew: http://tvzvezda.ru/news/vstrane_i_mire/ ... 7-gtgl.htm

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Re: Kiew muss den Osten aufgeben

#16 Beitrag von toto66 » Mittwoch 25. Februar 2015, 23:50

geh beten:
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547577.jpg (32.59 KiB) 313 mal betrachtet
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