Allgemeines DiskussionsforumKositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

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Kositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

#1 Beitrag von Freund » Mittwoch 4. Februar 2015, 12:19

von infonapalmorg

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ich sag da mal jetzt nichts dazu, unserem "geistigen Tiefflieger" wird schon was einfallen.


darf ich vorwegnehmen?

Wie wärs mit: Schundblatt!!!

lass dir was neues einfallen

bla bla bla bla

:-D [smilie=ukr_prapor] [smilie=eu_girl] [smilie=cool_ukr] :-D

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Anuleb
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Re: Kositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

#2 Beitrag von Anuleb » Mittwoch 4. Februar 2015, 17:28

Nein, er wird kundtun, dass die ukrainischen Soldaten und ATO-Freiwillige auch schon fremd gegangen sind. Und, natürlich, dass sowas ein Skandal ist, schliesslich haben die zu hause Frau und Familie, und, überhaupt, dass die Ukrainer gefälligst päpstlicher wie der Papst zu sein haben.

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Re: Kositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

#3 Beitrag von Uwe Kulick » Mittwoch 4. Februar 2015, 19:19

Freund hat geschrieben:Wie wärs mit: Schundblatt!!!
Hier unser [smilie=schland] Schundblatt [smilie=read.gif] [smilie=read.gif] [smilie=read.gif]

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Der Pseudo-Regent von Donezk wird da zitiert mit antisemitischer Hetze - gegen die ukrainische Regierung ?!?

Dem alten Lugansker Kosaken von der info-Napalm-Seite könnte man auch seine Bemerkung gegen Juden in der Lugansker Führung ankreiden. Allerdings, Führer der westukrainschen Allukrainische-Swoboda-Partei zählen sogar für Israel als besonders gefährliche Antisemiten!

Also ein Feindbild Antisemit gegen Ukrainer oder gegen Separatisten hat für den Konflikt beider Seiten miteinander keinerlei Bedeutung, weil der Antisemitismus auf beiden Seiten offenkundig gleichermaßen vertreten ist durch öffentlich auftretende Protagonisten. Hoffentlich nur bei einer Minderheit.

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Re: Kositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

#4 Beitrag von Handrij » Mittwoch 4. Februar 2015, 20:18

zu der Antisemitismus-Sache:
https://www.youtube.com/watch?v=M49Xk1KbYUg

ungefähr ....
Sachartschenko:
«Und ich möchte noch hinzufügen. Ich kann mich nicht erinnern in der Geschichte der Ukraine, dass Kosaken von Leuten regiert wurden, die nicht einmal mit einem Kosakensäbel herumgerannt sind. (irgendwas mit Juden)»
Plotnizki: «Bei Youtube lässt sich ein Lied anschauen/-hören, wie man die jüdische Kosakenschaft satt hatte.»
Sachartschenko: «Das ist nicht einmal die jüdische Kosakenschaft, das sind erbärmliche Vertreter eines sehr großen großartigen Volkes. Nur haben sie nie Kosaken regiert. Ich denke, dass sich Taras Bulba und Taras Schewtschenko nicht nur einmal im Grab umdrehen würden, bei solchen Regierenden.»

zur Erwähnung von Taras Bulba braucht man ja nicht viel hinzufügen ...

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Re: Kositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

#5 Beitrag von mbert » Mittwoch 4. Februar 2015, 20:30

Da gehe ich nicht mit. Antisemitismus ist zwar in Osteuropa insgesamt viel verbreiteter als in Mitteleuropa, aber die Ukraine gehört andererseits zu den Ländern mit den niedrigsten Statistiken antisemitischer Straftaten europaweit.

Weiterhin gibt es unter den ukrainischen Rechten (die ja aber bekanntlich ohnehin eine kleine Minderheit ausmachen) wohl Personen mit antisemitischen Einstellungen, dies ist aber dennoch nicht typisches Merkmal des ukrainischen Nationalismus. Es gibt reichlich Material dazu, viele Äußerungen Offizieller der ukrainischen Juden, die aber interessanterweise gern komplett ignoriert werden, um dann im nächsten Atemzug wieder die Behauptung zu bringen, in der Ukraine spiele der Antisemitismus eine besorgniserregend große Rolle.

Bitte hierzu einfach mal die Originalquellen konsultieren:

Offizielle Verlautbarungen des ukrainischen jüdischen Dachverbandes: Zu den Versuchen der russischen Propaganda, den Eindruck von starkem Antisemitismus in der Ukraine zu erwecken: Zuguterletzt finde ich bemerkenswert, was Dmytro Jarosch, Chef des Rechten Sektor und sicher kein gemäßigter Demokrat, zu dem Thema zu sagen hat:
Given his role as leader of the Trident (Tryzub) organization, which bears the name of Stepan Bandera, I expected a classical ethnonationalist position with a noticeable xenophobic color compatible with Svoboda’s slogan that “here, the Ukrainian is master.” While acknowledging many things his organization (it was hard to figure out when he was talking about Trident alone and when about Right Sector as a whole) has in common with Svoboda, Yarosh also said that he does not by any means accept “certain racist things” characteristic of Oleh Tyahnybok’s party. Yarosh based his reasoning on those who have just died for Ukraine, namely a Belarusian and an Armenian, saying that “they are much greater comrades for me than any, sorry, Communist cattle like Symonenko, who plays for Russia, yet is an ethnic Ukrainian.” As a true Banderite, he supplemented this current justification with the Organization of Ukrainian Nationalists (OUN) leader’s classic thesis that a Ukrianian nationalist should treat non-Ukrainians according to their stance on the Ukrainian struggle for national liberation: with loyalty, with neutrality, or with hostility. Many of today’s fighters for a free Ukraine may not like his citing Bandera, but I imagine that most would not disagree with the thesis itself.

Yarosh’s dislike of “racism,” which I did not expect from him, caused me to think about whether it is appropriate to describe Right Sector, along with Svoboda, as radical nationalists. It’s understandable why this description is attractive: faced with the need to name those who seem to be both radicals and nationalists, many journalists and analysts resort to combined terms like “radical nationalists” and “nationalist radicals.” These terms (which I have sometimes used too) are characteristic ofjournalism and public commentary, where there is no space for discussions about terminology. The second one could, in principle, be considered adequate for describing nationalist segments of the radical camp – if it weren’t used (and perceived) so often as a synonym of the first, which implies a radical variation of nationalism, and Yarosh’s explanation would refute such an implication or at least fundamentally correct it.

[...]
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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Kositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

#6 Beitrag von lev » Mittwoch 4. Februar 2015, 21:16

mbert hat geschrieben:Da gehe ich nicht mit. Antisemitismus ist zwar in Osteuropa insgesamt viel verbreiteter als in Mitteleuropa, aber die Ukraine gehört andererseits zu den Ländern mit den niedrigsten Statistiken antisemitischer Straftaten europaweit.
Sehe ich genau so. In Lviv, an der Golden Rose Synagogue, habe ich noch nie antisemitische Schmierereien gesehen. In Sachsen Anhalt dagegen, gab es erst diese Woche einen solchen Anschlag.
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Malcolmix
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Re: Kositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

#7 Beitrag von Malcolmix » Donnerstag 5. Februar 2015, 02:10

Uwe Kulick hat geschrieben:Also ein Feindbild Antisemit gegen Ukrainer oder gegen Separatisten hat für den Konflikt beider Seiten miteinander keinerlei Bedeutung, weil der Antisemitismus auf beiden Seiten offenkundig gleichermaßen vertreten ist durch öffentlich auftretende Protagonisten. Hoffentlich nur bei einer Minderheit.
Nö. Das ist mir definitiv zu einfach. Der Antisemitismus seitens der Sepis ist offensichtlich. Ist auch irgendwie absurd, wenn Kositzyn die Ukrainer als Faschisten bezeichnet, die LVR als Juden. Ich vermute einfach mal, die Ukrainer sind für ihn Juden und Faschisten gleichermaßen. Den Widerspruch sieht der mit Sicherheit nicht...

Was die Ukraine betrifft: Aus Moskau kam im Januar bis März immer wieder der Vorwurf des Antisemitismus gegenüber dem Euromajdan und denjenigen, die dann an die Regierung kamen. In der Ukraine lebende Juden haben es nie bestätigt. Im Gegenteil. mbert hat ja schon einige Belege dafür herausgesucht. Da gabs auch mal in den russischen Medien irgendwann im letzten Sommer einen "schlimmen Bericht über Antisemitismus in Odessa", die der dortige Rabbiner sinngemäß beantwortet hat, ob er denn wirklich jede Propagandalüge russischer Medien dementieren müsse...

Antisemitismus gibt es zweifelsohne auch in der Ukraine. Aber der ist dort weitaus weniger aggressiv als in anderen Ländern. Inklusive Deutschland. Die Synagogen in der Ukraine müssen jedenfalls nicht so geschützt werden wie in Deutschland. Besucht einfach mal die Synagoge in Berlin Mitte in der Oranienburger Straße. Dann wißt ihr, was ich meine.

Was den historischen Antisemitismus in der Ukraine angeht - den gabs. Der begann schon unter der polnischen Herrschaft vor Bohdan Chmel'nyc'kyj. Die Maßnahme der Polen, Juden zur Steuereintrebung in der Ukraine einzusetzen, war sicherlich dem Antisemitismus förderlich. Interessant ist eine Pogromwelle in der Zarenzeit. Da läßt sich historisch sehr exakt belegen, daß diese Pogromwelle in Moskau begann und dann den damaligen Bahnlinien entlang in Richtung Ukraine wanderte. Ein guter Freund von mir hat darüber mal eine historische Arbeit geschrieben. Sehr lesenswert... Antisemitismus als politische Waffe eingesetzt. Ein immer wieder gerne genommenes Mittel zur Herrschaftssicherung. In der Ukraine höre ich zumindest keine Beschwerden der dort ansässigen Juden. Eher schon aus Frankreich, wo der Verbündete Putins Le Pen immer mehr Macht gewinnt.......

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paracelsus
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Re: Kositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

#8 Beitrag von paracelsus » Donnerstag 5. Februar 2015, 10:03

Malcolmix hat geschrieben:Nö. Das ist mir definitiv zu einfach. Der Antisemitismus seitens der Sepis ist offensichtlich. Ist auch irgendwie absurd, wenn Kositzyn die Ukrainer als Faschisten bezeichnet, die LVR als Juden. Ich vermute einfach mal, die Ukrainer sind für ihn Juden und Faschisten gleichermaßen. Den Widerspruch sieht der mit Sicherheit nicht...
Nun, ich traue Dir, im Gegensatz und zu einigen dicken Freunden hier, genügend Verstand zu, um zu Verstehen, dass Antisemitismus und Faschismus nicht unbedingt zusammen bestehen müssen. Allerdings findet sich immer ein überbordender Nationalismus im Faschismus.
Der Faschismus ist ein nach innen gewandter, ideologischer Fanatismus , der sich seine "Feinde" auch im Inneren sucht und ausgrenzt. Das müssen nicht unbedingt Semiten sein, es kann auch mal andere treffen.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Kositzyn erklärte, dass “LVR”-Söldner plündern, vergewaltigen, töten

#9 Beitrag von Uwe Kulick » Freitag 13. Februar 2015, 22:20

Noch ein kleiner Kaleisdoskop-Blick in die Söldnerscharen:

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