Stimme RusslandsDie Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

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Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#1 Beitrag von RSS-Bot-SR » Samstag 20. September 2014, 13:15

Es ist genau ein halbes Jahr her, seit die Krim nach Russland zurückgekehrt ist. Am 16. März stimmten die Bewohner der Halbinsel bei einem Referendum mit überwiegender Mehrheit – zu mehr als 90 Prozent – für die Eingliederung in den Bestand Russlands. Und sie bereuen ihre Wahl nicht. Denn selbst in dieser so kurzen Frist haben sie große Erfolge erzielt, obwohl es auch noch genug Probleme gibt.
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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#2 Beitrag von telzer » Samstag 20. September 2014, 15:33

Klingt wie in der damaligen DDR , 5-Jahresplan in einem halben Jahr übererfüllt , hurra hurra hurra , wir lügen wieder was das Zeug hält .
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#3 Beitrag von toto66 » Samstag 20. September 2014, 18:10

Die jüngsten Wahlen haben mich auch begeistert, 70% für Putin, mehr als 20% für die Nationaltaliban. Und eine Wahlbeteiligung, traumhaft. Da wäre doch der Honecker bald blass vor Neid geworden.
Da weiss man schon wie die Meinungsfindung im Donbass im fall der Fälle aussehen würde....

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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#4 Beitrag von FEINDFLIEGER » Samstag 20. September 2014, 19:43


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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#5 Beitrag von Malcolmix » Samstag 20. September 2014, 19:47

Cool. Einen wegen Falschaussage rechtskräftig Verurteilten als Kronzeugen auffahren. Gibts noch mehr solcher Kronzeugen?

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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#6 Beitrag von FEINDFLIEGER » Sonntag 21. September 2014, 00:43

Malcolmix hat geschrieben:Cool. Einen wegen Falschaussage rechtskräftig Verurteilten als Kronzeugen auffahren. Gibts noch mehr solcher Kronzeugen?

Cool! Deine Beweise???

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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#7 Beitrag von Malcolmix » Sonntag 21. September 2014, 03:21

Du führst einen Zeugen für eine freie Wahl an, der in diesem Jahr 14 Monate für eine Falschaussage und für Erpressung bekommen hat. Und der kann beurteilen, daß die Wahl auf der Krim frei war. Soso. Aussagen von rechtskräftig Verurteilten wegen Falschaussage soll man also als Wahrheit annehmen. Nur das habe ich beurteilt.

Ansonsten wundert es mich nicht, daß er den des Gründer des eurasischen Observatoriums für Demokratie und Wahlen Luc Michel lobend erwähnt. Eurasien - war da nicht was?

Für Dich bestimmt erhebend, die Stimme Deines Herrn Alexander Dugin hören zu dürfen:



Verzeih: Ich werde diese faschistische Mischpoke auf ewig hassen. Der Komödiant Shirinovski hat doch schon gesagt, was er will. Die polnischen Faschisten Ruch Narodowy sollen die Westukraine erhalten, Orban freut sich über eine Osterweiterung Ungarns (oder wahlweise die ungarische "Opposition" Jobbik). Und Ewald Stadler stammt aus dem gleichen Stall, der braun riecht. Der Hohn schlechthin ist dann der Vorwurf des Faschismus gegenüber der Ukraine. Diesen Lügnern und Räubern gehts aber nur darum, sich zu bereichern. In diesem Fall auf Kosten der Ukraine.

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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#8 Beitrag von FEINDFLIEGER » Sonntag 21. September 2014, 07:56

Ich bekam sehr zeitnah auf einer (von mir nicht genannten) Webseite folgende Nachricht von einer Bewohnerin der Krim:

Извини, не было времени тебе ответить. Тут столько было у нас впечатлений и переживаний.. Всё время слушали и смотрели новости. Хотя у нас в Крыму Слава Богу всё было хорошо. Тихо и спокойно... Все что показывали по телевизору это была не правда. У нас не было ни стрельбы, не солдат, все люди жили спокойно, в городе дети ходили в школу, в садик. Взрослые ходили в кино, в театр, сидели в кафе, гуляли свадьбы. В общем все у нас было хорошо, не так как в Украине. А теперь у нас в Крыму станет еще лучше...

(in diesem Fall nehme ich die Aussage des Hr. Stadler - man kann zu ihm stehen,wie man will - und ich nehme die Aussage meiner Bekannten - und ich zähle 1 und 1 zusammen,da diese Aussagen unabhängig voneinander gemacht wurden)

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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#9 Beitrag von FEINDFLIEGER » Sonntag 21. September 2014, 08:03

Malcolmix hat geschrieben:Du führst einen Zeugen für eine freie Wahl an, der in diesem Jahr 14 Monate für eine Falschaussage und für Erpressung bekommen hat. Und der kann beurteilen, daß die Wahl auf der Krim frei war. Soso. Aussagen von rechtskräftig Verurteilten wegen Falschaussage soll man also als Wahrheit annehmen. Nur das habe ich beurteilt.
Zu dieser Sache (und ich hoffe,daß du diese Tatsache nicht absichtlich verdreht hast):

Am 18. Juni 2014 wurde Stadler nicht rechtskräftig zu einer bedingten Haftstrafe von 14 Monaten wegen Nötigung und falscher Zeugenaussage verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er am 22. Dezember 2006 gemeinsam mit einem Mitarbeiter Johann Gudenus getroffen und diesem gedroht habe, "Wehrsport"-Bilder von Heinz-Christian Strache in Militäruniform zu veröffentlichen, sollte dieser nicht umgehend Fördermittel für die Freiheitliche Akademie, der Stadler vorstand, zu lukrieren

(Quelle: Wikipedia)

Und - zum allgemeinen Verständnis: Ich muß nicht gut finden,was der Russe macht! Ich muß nicht gut finden,was die sog. "Separatisten" aufführen! Ich muß aber eben auch nicht gut finden,was die Ukraine veranstaltet!
Rein aus der Überlegung heraus: Wenn ich doch die Krim für mich beanspruche - wie komme ich dann dazu,daß ich den Bewohnern dort das Wasser und den Strom abdrehe??? (entbehrt für mich jede menschliche Logik!)

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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#10 Beitrag von toto66 » Sonntag 21. September 2014, 13:02

Rein aus menschlischer Logik heraus: wenn ich ständig betone wie wichtig mir die Menschen im Donbass sind, wieso verwehre ich dann lt Aussage des IKRK ukrainischen und internationalen Organistaionen die Hilfeleistung in den betroffenen Gebieten ?
Wenn doch die Ukrainer, wie immer betont, meine Brüder sind, wieso führe ich seit vielen Jahren nach Bedarf einen Handelskrieg gegen diese Brüder ?
usw...

Die "Krimregierung" haben eine grosse menge Vermögenswerte die zweifelsfrei der Ukraine gehören beschlagnahmt, man könnte auch sagen, gestohlen. Die Bezahlung von Wasser und Strom ist nicht sichergestellt. USW
Die Dinge sind nicht so einfach wie dargestellt... und man muss schon die Fakten zur Kenntnis nehmen, die in dem Fall lauten: die Krim ist auf eine nicht absehbare Zeit russisch, die Menschen dort werden auf eine nicht absehbare Zeit keine Möglichkeit haben ihre Entscheidung zu revidieren, selbst wenn sie das wollten.
( ich zweifle übrigens nicht an das sich beim Referendum auf der krim eine Mehrheit für die RF entschieden hat. Ich zweifle das Ergebnis an in seiner Eindeutigkeit, wie auch die jüngsten Wahlen. Ich erkenne für mich das Referendum nicht an weil ich der Meinung bin das seine Durchführung in einer Situation der politischen Repression, der einseitigen Propaganda, der Verfolgung und Einschüchterung aller andersdenkenden von Politikern über Medienschaffenden, Minderheiten wie der Tataren bis zum normalen andersdenkenden Bürger nicht akzeptabel ist)

Grundsätzlich, @Feindflieger, respektiere ich deine Meinung und deine Äusserungen dazu.
Weil es eine Meinung ist und nicht Propagandageheul wie vom User Cronos. Und weil ich uU dieselben Ansichten vertreten würde säßen meine Verwandten und Bekannten nur auf der Krim und in Luhansk.
Und ich stimme dir ausdrücklich zu wenn du darauf verweist das die Dinge nicht nur schwarz und weiss sind. So ist das Leben nicht, die Grautäne dominieren.
Und letztlich auch weil das Forum langweilig wäre wenn wir alle derselben Meinung wären.

Bei aller Betroffenheit übeer die zivilen Opfer im Osten des Landes sollte man einige Dinge immer mit berücksichtigen:
- die Ukraine hat nach nationalem und internationalem Recht alles Recht dieser Welt sich gegen die bewaffneten Banden und ihren ausländischen Unterstützer und Mitwirkenden zu verteidigen und ihre territoriale Integrität wiederherzustellen.
- alle Meinungsumfragen in der Ukraine beweisen das die grosse Mehrheit der Ukrainer den Kurs von Regierung und Präsident unterstützen
- der ganze Nonsens von Verfolgung oder Unterdrückung der russischen Minderheit im Land waren und sind eine Schimäre. Verfolgung und Unterdrückung icl. Mord gibt es allerdings massiv gegen alles was nicht auf der Linie der "Separatisten" ist in den von ihnen kontrollierten Gebieten
- und letztens vorerst (mir fiele noch viel mehr ein), die Legitimation jener Terrorbanden ist in keinster Weise vorhanden. Die "Referenden" in Donezk und Luhansk haben nach dem was ich so höre niemals eine 50% Beteiligung erreicht. darüber hinaus waren die administrativen Voraussetzungen nicht gegeben ( Wahlzettel, Wählerlisten etc.) und die Manipulation und die Möglichkeiten zur Manipulation immens.

Ich sage ganz ehrlich, ich betrachte gerade jene "separierten" Regionen des Donbasss als Klotz am Bein einer demokratischen Ukraine.
Sollte man also dort in einem freien Umfeld mit freien Medien (die es ja nun ansonsten überall in der Ukraine gibt) ohne russische und tschetschenische Söldner und Solaten auf den Strassen, ohne Gewalt und Einschüchterung nach einer breiten gesellschaftlichen Debatte in fairen Wahlen zu dem Schluss kommen das man ein eigener Staat oder Bestandteil der RF sein will, dann bitte schön.
Solange das nicht so ist betrachte ich den Kampf der Ukraine um jene Regionen als legitim, gerechtfertigt und als nötig.
( aber auch da regiert am Ende die Macht der Fakten und des möglichen)

Und, das ist für mich mit Blick auf die weitere Geschichte nicht ganz unwichtig: mich besorgt vor allem mit welcher Dreistigkeit Russland als Vetomacht in der UNO, als Unterzeichner der KSZE-Schlussakte und des Budapest-Memorandums eingegangene verbindliche Verpflichtungen und Zusagen gebrochen hat zum Zweck des Landraubs.Ein Land mit der grössten Armee Europas und Atomwaffen ist nun (wie 1939 beim Überfall auf Polen) ein wortbrüchiger, unberechenbarer und unverlässlicher Gegenspieler geworden, der eine expansive, imperiale Politik verfolgt, gemischt mit einem in der Innenpolitik grassierenden militaristischem Nationalismus.
Eine Kombination, die nichts Gutes erwarten lässt.
Ich bin schon vor dem Jahr 2000 vor diesen Ereignissen gewarnt wurden, ich hab es nicht geglaubt.....
Man muss sich wirklich von dem Gedanken freimachen das das was wir jetzt erleben eine Folge von Ereignissen der letzten 12 Monate ist. Daran wird schon viel, viel länger geschraubt.
Das wird auf eine lange Zeit Auswirkungen auf die gesamte Welt und ihre Sicherheit haben.
Zuletzt geändert von toto66 am Sonntag 21. September 2014, 15:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#11 Beitrag von FEINDFLIEGER » Sonntag 21. September 2014, 14:19

toto66 hat geschrieben:
Ich sage ganz ehrlich, ich betrachte gerade jene "separierten" Regionen des Donbasss als Klotz am Bein einer demokratischen Ukraine.
Sollte man also dort in einem freien Umfeld mit freien Medien (die es ja nun ansonsten überall in der Ukraine gibt) ohne russische und tschetschenische Söldner und Solaten auf den Strassen, ohne Gewalt und Einschüchterung nach einer breiten gesellschaftlichen Debatte in fairen Wahlen zu dem Schluss kommen das man ein eigener Staat oder Bestandteil der RF sein will, dann bitte schön.

Egal,wer solche Wahlen veranstaltet: Wir alle wissen,daß es dort niemals mit "rechten" Dingen zugeht (auch bei uns nehmen keine 50% der Wahlberechtigten teil!) - und wie immer wird es dann eine Seite geben,die alles in Frage stellt und anzweifelt und nicht anerkennt!
Sei es drum - mir ist das egal...
Da ich im Moment nicht direkt betroffen bin (Gott sei Dank!),aber "meine Leute" in einem gefährdeten Gebiet leben (ich möchte hier nicht sagen,wo das ist),mache ich mir schon so meine Gedanken,was denn die Folgen solcher Wahlen wären,sprich: Ob nicht noch mehr Gebiete "Abspaltungstendenzen" aufweisen - und vielleicht diese durchsetzen...

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Re: Die Krim – ein halbes Jahr zu Hause - SR

#12 Beitrag von toto66 » Sonntag 21. September 2014, 15:36

Widerspruch:
1. nehmen bei uns, also in Deutschland schon in der Regel mehr als 50% der Wahlberechtigten an Bundes-oder Länderwahlen teil. Und jeder KANN wählen, KANN sich in dem demokratischen Wettstreit unter vielen Optionen entscheiden.
2. ist ein Referendum eben ein Referendum und keine Wahl. Es bringt ein meistens schwer oder gar nicht umkehrbares Ergebnis und ist deshalb zumindestens in halbwegs demokratischen Staaten an eine Mindestbeteiligung für seine Wirksamkeit gekoppelt.
3. haben zumindesten die letzten Präsidentschaftswahlen für ukrainische Verhältnisse anerkanntermaßen hohe demokratische Standarts erfüllt. Ich denke und hoffe das es bei den Parlamentswahlen auch so sein wird.

Die Gefahr weiterer Abspaltungstendenzen nach den bisherigen Zugeständnissen an die Separatisten sehe ich auch, aber das eigentlich weniger im Süden und Osten. Auf Sicht machen mir da Urban,seine Beziehungen zu Putin, die ungarische Politik und die ungarische Minderheit in der UA mehr Sorgen.
Das der Wahlausgang der Parlamentswahlen zB diese Tendenzen beschleunigt oder auslöst glaube ich nicht, ich denke, das die Parlamentswahlen die Ukraine festigen werden.

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