Wirtschaft | Landwirtschaft in der Ukraine: "Es ist ein Klassenkampf"

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Handrij
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Ukraine

Landwirtschaft in der Ukraine: "Es ist ein Klassenkampf"

#1 Beitragvon Handrij » Dienstag 14. April 2015, 11:02

Auslandsinvestoren wollen raus aus der Ukraine, sagt der Präsident des nationalen Agrarverbands. Auch heimische Holdings seien unter Druck – nicht nur wegen des Kriegs.


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Merdoc
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Re: Landwirtschaft in der Ukraine: "Es ist ein Klassenkampf"

#2 Beitragvon Merdoc » Montag 27. April 2015, 12:46

Die Landwirtschaft der Ukraine ist am Rande des Abgrundes. Monsanto ist schon da!

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https://www.dropbox.com/s/acbhrhbj60wgp ... e.pdf?dl=0

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Anuleb
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Re: Landwirtschaft in der Ukraine: "Es ist ein Klassenkampf"

#3 Beitragvon Anuleb » Dienstag 28. April 2015, 18:34

Lissitsa: Die Industrial Milk Company. Wir bewirtschaften 136.000 Hektar – und verdienen, anders als unser Name suggeriert, Geld vor allem durch den Export von Ölsaaten und Getreide. Außerdem bauen wir Kartoffeln für den ukrainischen Markt an, und ein wenig Milch produzieren wir auch noch, ebenfalls fürs Inland.


Landwirtschaftliche Betriebe in dieser Grössenordnung lassen sich nicht effizient bewirtschaften. Besser wären kleinere Einheiten, so mit 80 bis 100 Hektar, betrieben von hochmotivierten Familienbetrieben. Nur, wie es Lissitsa schon formuliert hat, diese gibt es in der Ukraine nur unzureichend. Und, wenn doch, dann fehlt es an Kapital, Know-How, Technik etc.. Statt Landwirtschaft könnte man vermutlich jede x-beliebige Branche einsetzen, und würde auf ähnlich gelagerte Probleme treffen.

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bohne_68
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Re: Landwirtschaft in der Ukraine: "Es ist ein Klassenkampf"

#4 Beitragvon bohne_68 » Dienstag 28. April 2015, 20:08

Anuleb hat geschrieben:
Lissitsa: Die Industrial Milk Company. Wir bewirtschaften 136.000 Hektar – und verdienen, anders als unser Name suggeriert, Geld vor allem durch den Export von Ölsaaten und Getreide. Außerdem bauen wir Kartoffeln für den ukrainischen Markt an, und ein wenig Milch produzieren wir auch noch, ebenfalls fürs Inland.


Landwirtschaftliche Betriebe in dieser Grössenordnung lassen sich nicht effizient bewirtschaften. Besser wären kleinere Einheiten, so mit 80 bis 100 Hektar, betrieben von hochmotivierten Familienbetrieben. Nur, wie es Lissitsa schon formuliert hat, diese gibt es in der Ukraine nur unzureichend. Und, wenn doch, dann fehlt es an Kapital, Know-How, Technik etc.. Statt Landwirtschaft könnte man vermutlich jede x-beliebige Branche einsetzen, und würde auf ähnlich gelagerte Probleme treffen.


Das Problem ist auch die Gesellschaft und die Erahrungen der vergangenen Jahrzehnte, vor allem "Raket" ... Im Grunde genommen, wurde dadurch jede Eigegeninitiative im Keim erstickt. Auf der anderen Seite stehen diee wenigen Gewinner dieses Prozesses heute an der Spitze der Gesellschaft. Es wird sehr lange dauern, dieses Trauma zu überwinden.

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jac
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Re: Landwirtschaft in der Ukraine: "Es ist ein Klassenkampf"

#5 Beitragvon jac » Mittwoch 29. April 2015, 12:03

Wir haben hier bei uns eine Firma ,die bewirtschaftet ca 400 Hektar.Die Existiert seit ca 14Jahren.Dort laeuft es sehr gut.Jedes Jahr kann man sehen das es aufwaerts geht.Die Felder sind sauber ordentlich.die Technik erneuert sich von Jahr zu Jahr.Traktoren,Maehdrescher,Haenger,Saatmaschinen u.s.w.Die Besitzer Investieren staendig in die Firma.Der Firmensitz ist komplett renoviert.Die Leute verdienen den umstaenden entsprechend gut.Besser als alle rings herum.Die Eigentuemer leben normal.Sie haben sich keine Prunkvillen gebaut.Also es geht auch anders.Ach es sind Ukrainer.

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