Politik"Wir leben immer noch in einem Oligarchen-System"

Forum für Hinweise auf Beiträge (Artikel, Videos ...) in in- und ausländischen Onlinemedien mit Bezug zur ukrainischen Politik
Forumsregeln
Bitte keine Vollzitate aus Zeitungen, außer wenn diese es ausdrücklich gestatten. Zudem achtet bitte auf die Seriösität der Quelle. Keine Verschwörungs- oder Hassseiten!

Bei Links mit unüblichen Zeichen (z.B. []) bitte einen Linkkürzer wie Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... oder Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... nutzen ....
Denkt bitte an korrektes Zitieren, um die Lesbarkeit zu erhöhen.
Format: [quote="name"] Zitat [/quote]. Näheres hier: zitierfunktion-t295.html

Videos werden in der Regel automatisch eingebunden. Falls nicht bitte den media-Tag versuchen. Format:
[media] Link [/media].
Näheres hier: videoeinbindung-t308.html
Vorheriges ThemaNächstes Thema
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
Handrij
Ukraine-Experte / знавець / знаток
Beiträge: 11571
Registriert: Freitag 27. März 2009, 21:22
12
Wohnort: Kiew/Kyjiw
    unknown unknown
Bildschirmauflösung: 1920x1080
Hat sich bedankt: 178 Mal
Danksagung erhalten: 2033 Mal
Ukraine

"Wir leben immer noch in einem Oligarchen-System"

#1 Beitrag von Handrij » Dienstag 31. März 2015, 10:57

Der ukrainische Abgeordnete Sergej Leschtschenko forderte eine Entmachtung des stärksten Oligarchen des Landes. Daraufhin bekam er Morddrohungen.
Mehr bei der Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Link:
BBcode:
HTML:
Verstecke direkte Links zum Beitrag
Zeige direkte Links zum Beitrag

gunny
Ukraine-Studierender / учень / учащийся
Beiträge: 247
Registriert: Freitag 30. Januar 2015, 15:19
6
    unknown unknown
Bildschirmauflösung:
Hat sich bedankt: 259 Mal
Danksagung erhalten: 196 Mal

Re: "Wir leben immer noch in einem Oligarchen-System"

#2 Beitrag von gunny » Dienstag 31. März 2015, 15:58

Auszug aus einer Rede, Böllstiftung, Ralf Fücks

Na klar muss sich die Ukraine reformieren. Aber zu erwarten, dass sie inmitten eines verzweifelten Existenzkampfs im Eiltempo den Weg vom Autoritarismus zu Demokratie und Marktwirtschaft geht, ist ein historisch ziemlich einmaliges Unterfangen.

Dafür braucht sie umfassende politische und wirtschaftliche Unterstützung.

Umso wichtiger, dass die EU zum Assoziationsabkommen mit der Ukraine steht, das ein Stützpfeiler für demokratische Reformen ist: Justizreform, Kampf gegen Korruption, Medienfreiheit etc.

Wenn man dem Land die europäische Perspektive nimmt, lässt man auch die ukrainischen Reformkräfte im Stich.

Wie man auch immer zu diesen Fragen steht: Im Konflikt um die Ukraine geht es um sehr viel mehr als „nur“ um die Hoffnungen von Millionen Menschen, die Anschluss an die demokratischen und sozialen Errungenschaften Europas gewinnen wollen.

Was auf dem Spiel steht, ist die Zukunft der europäischen Friedensordnung, ja die Zukunft der europäischen Gemeinschaft selbst.

Die Ukraine ist ein Test auf ihre Handlungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit.

Wann, wenn nicht jetzt, ist die Stunde einer gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik?

Versagen wir vor dieser Bewährungsprobe, wird das die zentrifugalen Tendenzen innerhalb der EU noch beschleunigen. Längst ist sie selbst von nationalistischen, antieuropäischen und antidemokratischen Strömungen bedroht. Der Putinismus ist kein auf Russland beschränktes Phänomen.

Europa ist gemeint wenn wir von der Ukraine sprechen.""

Link:
BBcode:
HTML:
Verstecke direkte Links zum Beitrag
Zeige direkte Links zum Beitrag

Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag