Kultur, Religion und Geschichte | Das Leben kennt keine zweite Chance

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Handrij
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Das Leben kennt keine zweite Chance

#1 Beitragvon Handrij » Freitag 27. April 2012, 10:30

Am 1. Juli findet in Kiew das Endspiel der Fußball-EM statt - in einer Stadt, die zwischen Ost und West, Hoffen und Bangen, Gottesfurcht und Sündhaftigkeit irrlichtert.

War das die Chance unseres Lebens? Oder sind wir gerade noch einmal mit dem Leben davongekommen? Hat sich in diesen zwei Sekunden des Zögerns unser Schicksal entschieden, als wir das Bündel Geldscheine auf dem Bürgersteig entdeckten und uns nicht bückten, sondern innehielten? Bestimmt fünf Zentimeter dick war der Packen Fünfhundert-Euro-Scheine, sauber eingepackt in Plastik. Eine Viertelmillion lag also vor unseren Füßen, keine zwanzig Schritte vom Unabhängigkeitsplatz in der ukrainischen Hauptstadt Kiew entfernt. Vielleicht waren die Scheine dem Geldboten eines Oligarchen aus der Tasche gefallen, vielleicht waren sie bei einem gescheiterten Drogendeal verlorengegangen, wer weiß schon, wir wussten es nicht.


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Bogonag
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Re: Das Leben kennt keine zweite Chance

#2 Beitragvon Bogonag » Donnerstag 28. Juni 2012, 18:39

Handrij hat geschrieben:
Am 1. Juli findet in Kiew das Endspiel der Fußball-EM statt - in einer Stadt, die zwischen Ost und West, Hoffen und Bangen, Gottesfurcht und Sündhaftigkeit irrlichtert.

War das die Chance unseres Lebens? Oder sind wir gerade noch einmal mit dem Leben davongekommen? Hat sich in diesen zwei Sekunden des Zögerns unser Schicksal entschieden, als wir das Bündel Geldscheine auf dem Bürgersteig entdeckten und uns nicht bückten, sondern innehielten? Bestimmt fünf Zentimeter dick war der Packen Fünfhundert-Euro-Scheine, sauber eingepackt in Plastik. Eine Viertelmillion lag also vor unseren Füßen, keine zwanzig Schritte vom Unabhängigkeitsplatz in der ukrainischen Hauptstadt Kiew entfernt. Vielleicht waren die Scheine dem Geldboten eines Oligarchen aus der Tasche gefallen, vielleicht waren sie bei einem gescheiterten Drogendeal verlorengegangen, wer weiß schon, wir wussten es nicht.


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Ja, das ist sehr schön und interressant geschrieben....


doch, bis auf eines ....


" " ..... und stöhnen über Gesetze, die keinen anderen Sinn als lukrative Schikane haben. So dürfen Frauen nach dem unergründlichen Willen der Legislative - unter Androhung von Geldstrafen, die sich mittels Bakschsich natürlich in Wohlwollen auflösen lassen - maximal zweimal pro Stunde Lasten heben, die schwerer als sieben Kilo sind." "


??????????????


Kann es sein, das man damit die Frauen auf der Arbeit vor zu viel aufgebürdeten Lasten schonen möchte, um deren doch sehr komplizierten und empfindlichen inneren Bereich im Unterleib, der ja zum wundervollsten gehört was die Natur schuf, zu beschützen !

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Borschtsch
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Re: Das Leben kennt keine zweite Chance

#3 Beitragvon Borschtsch » Freitag 24. August 2012, 18:27

Das Zitat ist recht interessant geschrieben und man kann sich als ein in westeuropa lebender Mensch schwer in diese Lage hineinversetzen. Ein guter Artikel um mal über den Tellerrand zu schauen.

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Optimist
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Re: Das Leben kennt keine zweite Chance

#4 Beitragvon Optimist » Freitag 24. August 2012, 21:56

Bogonag hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:
Am 1. Juli findet in Kiew das Endspiel der Fußball-EM statt - in einer Stadt, die zwischen Ost und West, Hoffen und Bangen, Gottesfurcht und Sündhaftigkeit irrlichtert.


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Ja, das ist sehr schön und interressant geschrieben....


doch, bis auf eines ....


" " ..... und stöhnen über Gesetze, die keinen anderen Sinn als lukrative Schikane haben. So dürfen Frauen nach dem unergründlichen Willen der Legislative - unter Androhung von Geldstrafen, die sich mittels Bakschsich natürlich in Wohlwollen auflösen lassen - maximal zweimal pro Stunde Lasten heben, die schwerer als sieben Kilo sind." "


??????????????


Kann es sein, das man damit die Frauen auf der Arbeit vor zu viel aufgebürdeten Lasten schonen möchte, um deren doch sehr komplizierten und empfindlichen inneren Bereich im Unterleib, der ja zum wundervollsten gehört was die Natur schuf, zu beschützen !



Naja, wenn ich sehe wieviel Kilogramm Frauen auf dem Land schleppen (schon ein Eimer Wasser vom Brunnen holen sind mehr als 7 kg), ist das ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Wer soll denn das kontrollieren und bestrafen, und Bakschich wird wohl keiner zahlen. Muss noch überlegen, ob ich hier die Einheimischen im Dorf darauf anspreche, manche Sachen wirken dann doch zu peinlich, gerade jetzt zur Kartoffelernte.

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