PolitikDie Mär von der legitimen Sezession der Krim

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Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#1 Beitrag von Handrij » Mittwoch 26. November 2014, 12:15

Putin-Versteher behaupten, die Krim sei gar nicht "annektiert" worden, sie habe sich abgespalten. Doch der Vorgang ist beispiellos. Denn das Kosovo und der Südsudan entstanden unter dem Schirm der UN.
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cronos
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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#2 Beitrag von cronos » Mittwoch 26. November 2014, 17:05

Handrij hat geschrieben:
Putin-Versteher behaupten, die Krim sei gar nicht "annektiert" worden, sie habe sich abgespalten. Doch der Vorgang ist beispiellos. Denn das Kosovo und der Südsudan entstanden unter dem Schirm der UN.
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Dir ist aber bekannt, dass man Teilen eines Staates ein Sezessionsrecht dann zubilligen kann, wenn die Rechte der Bevölkerung dieses Teil des Staates nicht ausreichend von der Zentraleregierung berücksichtigt werden.
Völkerrechtler sind sich darin nicht einig, ob dieses Sonderrecht dem Recht des Staates auf Einigkeit unterliegt.

Wenn also ein Teil des Volkes von der politischen Meinungsbildung ausgeschlossen ist, und das war sicher im Fall der Krim so, in jedem Fall aber auch bei den neuen Volksrepubliken, dann kann es dieses Sonderrecht geben.
Darum ist es zumindest fraglich, ob der Krim und den neuen Republiken dieses Sonderrecht vom Reststaat verweigert werden darf.

Es handelt sich also hierbei nicht um die Meinung von Putin-Verstehern, wie Du keck meinst, sondern um Fragen des Völkerrechts bzw. Fragen über das Selbbestimmungsrecht der Völker.
Die Ostukrainer sehen sich eben nicht als Ukrainer im Sinne eines Volkes an, sondern mehrheitlich als Russen, also einem in den Grenzen der Ukraine lebenden Volk. Und dieses russische Volk ist international anerkannt und darum könnte den Russen in der Ostukraine das Recht auf Sezession
zustehen.
-------------------
Ich hörte gestern, dass der russ. Präsident Weihnachten oder Sylvester die neuen Republiken besuchen will, dass aktuell der Rubel als Zahlungsmittel eingeführt wird und die neuen Republiken die russischen Gesetze übernehmen.

S´geht doch !!!

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#3 Beitrag von toto66 » Mittwoch 26. November 2014, 18:20

Diese Argumentation ist absolut abenteuerlich. Wieso waren die Krim oder die Ostukraine von der politischen Meinungsbildung ausgeschlossen ?
Das es das, was du seltsamerweise trotz aller Nachrichten immer noch so nett "Volksrepubliken" nennst NACH der widerrechtlichen Besetzung durch Russland und seine Vasallen ist erscheint mir logisch.

Woher du nimmst das der Rubel dort eingeführt wird würde mich auch mal interessieren. Ich hatte das eigentlich schon lang erwartet, aber habe zumindestens aus Luhansk bis eben davon noch nichts gehört. Ich höre allerdings das sich Unmut und Wut über Willkür, Korruption, Gewalt, die Versorgungssituation usw. immer mehr steigern.

Volksrevolte im Donbass

“Wir werden den Wodka vergiften. Ihr werdet Angst haben, auch nur einen Schluck Wasser zu nehmen“- so ein Ultimatum haben die Einwohnerinnen von Krasnopartisansk den Söldnern gestellt. Anschliessend hat der Kommandant der Stadt, Denis Ponisownij, berichtet, dass sich die Vertreter der swerdlower Volkswehr zu gehorchen weigern…. Beide Ereignisse sind mit einander verbunden.

Eine Frau muss sich um ihre Kinder kümmern, ein Mann muss seine Familie ernähren. Und wie kann man diese beide Bedingungen erfüllen, wenn anstatt der versprochenen humanitären Hilfe aus Russland nur Lastwagen mit Waffen und Ausrüstung kommen? Die Lebensmittel werden zwar auch geliefert, aber nicht genug. In Donezk wurden zum Beispiel Fälle registriert, wo die Anzahl der gelieferten Rationen ums Zweifache, und sogar ums Dreifache kleiner war, als die Anzahl der Bedürftigen. Ähnliche Situation auch in anderen Städten der Region. Und nun- es ist vollbracht…

Lokale Einwohner haben genug von Kriegshandlungen, haben genug von Beschüssen der Wohnvierteln durch die Söldner, und am wichtigsten- sie haben genug von Abwesenheit des normalen Alltags.

Es häufen sich Fälle vom Hungertod. Nach unseren Angaben sind in der Stadt Tschernowopartisansk der Swerdlower Gegend 64 Menschen in der letzten Zeit am Hungertod gestorben. Die Anzahl der Vergewaltigungen von lokalen Frauen durch Söldner ist gestiegen. Das alles diente als Auslöser für Ereignisse der letzten Woche
..
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За добу із підконтрольних бойовикам територій виїхала рекордна кількість переселенців
Протягом минулої доби зафіксовано рекордну кількість вимушених переселенців з територій, що перебувають під контролем терористів - 5 тис. 670 осіб. Це вдесятеро більше, ніж у середньому за добу.
Про це під час брифінгу повідомив речник Інформаційного центру РНБО Андрій Лисенко, пише "Українська правда".
Зокрема, у вівторок тільки до Запорізької області прибуло понад 1 тис. осіб.
Він нагадав, що уряд України ухвалив постанову №637 "Про здійснення соціальних виплат особам, які переміщуються з тимчасово окупованої території України та районів проведення антитерористичної операції".
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Ich würde einen Besuch Putins dort sehr begrüssen. Das würde sicherlich auch den Einäugigen klarmachen was dort läuft.
Blinden wie dir kann allerdings nicht geholfen werden.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#4 Beitrag von Anuleb » Mittwoch 26. November 2014, 20:15

cronos hat geschrieben:
Es handelt sich also hierbei nicht um die Meinung von Putin-Verstehern, wie Du keck meinst, sondern um Fragen des Völkerrechts bzw. Fragen über das Selbbestimmungsrecht der Völker.
Die Ostukrainer sehen sich eben nicht als Ukrainer im Sinne eines Volkes an, sondern mehrheitlich als Russen, also einem in den Grenzen der Ukraine lebenden Volk. Und dieses russische Volk ist international anerkannt und darum könnte den Russen in der Ostukraine das Recht auf Sezession
zustehen.
-------------------
Ich hörte gestern, dass der russ. Präsident Weihnachten oder Sylvester die neuen Republiken besuchen will, dass aktuell der Rubel als Zahlungsmittel eingeführt wird und die neuen Republiken die russischen Gesetze übernehmen.

S´geht doch !!!
Völkerrecht, Sezession, Ostukraine, darüber müssen selbst die russischen Terroristen und deren ehemaligen Führer Girkin, auch Gurke bezeichnet, lachen. Siehe hier:

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Er hat in diesem Interview unumwunden zugegeben, dass der Kriegszustand im Osten der Ukraine einzig und alleine seinem Handeln, und damit mit grösstanzunehmender Wahrscheinlichkeit Putins Befehlen zu verdanken ist. Keiner der dort lebenden russischsprechenden Ukrainern hätte auch nur einen Finger gerührt, um die Ukraine zu verlassen. Sie fühlten sich in der Ukraine wohl.

Im grunde genommen weiss ich auch nicht, wieso und warum ich auf diesen, wie üblich, wahrheitsverdrehenden und menschenverachtenden Müll jenes bekennnenden Nihilisten, Terrorismusförderers und Putinverstehers anspringe. Aber ich kann diesen Stuss eben nicht unwiedersprochen im Forum stehen lassen.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#5 Beitrag von telzer » Mittwoch 26. November 2014, 21:10

cronos hat geschrieben:Ich hörte gestern, dass der russ. Präsident Weihnachten oder Sylvester die neuen Republiken besuchen will, dass aktuell der Rubel als Zahlungsmittel eingeführt wird und die neuen Republiken die russischen Gesetze übernehmen.
Hört hört , ob das wieder der Tinnitus war und ist .
Da sie ja immer nach Beweisen schreien , wo sind ihre ? (oder doch Tinnitus)
Wie kann etwas , was nicht existiert , eine Gesetzgebung eines lokalen Drittstaates übernehmen ?
Oder so wie auf der annektierten Krim die russische Gesetzgebung existiert , oder besser nicht existiert .
Ist ein quasi rechtsfreier Raum . Erlebt man dort täglich (aber nur für die die lesen und verstehen wollen) ,
und Quellen finden sie hier genug , aber egal .

Und für , sie wissen schon [smilie=cool_ukr]
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#6 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 26. November 2014, 21:14

cronos hat geschrieben: -------------------
Ich hörte gestern, dass der russ. Präsident Weihnachten oder Sylvester die neuen Republiken besuchen will, dass aktuell der Rubel als Zahlungsmittel eingeführt wird und die neuen Republiken die russischen Gesetze übernehmen.

S´geht doch !!!
In hörte gestern, die Erde sei eine Scheibe in der Form Russlands.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#7 Beitrag von cronos » Donnerstag 27. November 2014, 11:54

telzer hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Ich hörte gestern, dass der russ. Präsident Weihnachten oder Sylvester die neuen Republiken besuchen will, dass aktuell der Rubel als Zahlungsmittel eingeführt wird und die neuen Republiken die russischen Gesetze übernehmen.
Hört hört , ob das wieder der Tinnitus war und ist .
Da sie ja immer nach Beweisen schreien , wo sind ihre ? (oder doch Tinnitus)
Wie kann etwas , was nicht existiert , eine Gesetzgebung eines lokalen Drittstaates übernehmen ?
Oder so wie auf der annektierten Krim die russische Gesetzgebung existiert , oder besser nicht existiert .
Ist ein quasi rechtsfreier Raum . Erlebt man dort täglich (aber nur für die die lesen und verstehen wollen) ,
und Quellen finden sie hier genug , aber egal .

Und für , sie wissen schon [smilie=cool_ukr]
Tinnitus hatte doch nur Poroschenko, als er von der Lieferung von Waffen aus 4 - 5 Ländern gehört haben wollte
Poroschenko, der Mann des Selbstbetruges, Wo sind denn nun diese ihm zugesagten Waffen ?
Waren diese Zusagen an ihn nicht vor der Zeit, bevor die ukr. Armee das Laufen lernte und sich bis Mariopol zurückzog ? mit diesen Waffen, die Ihnen Poroschenko großmäulerisch in Aussicht gestellt hat ?

Du schreibst von Leuten, die nicht lesen können und meinst mich.
Entgeht es DIR wirklich, dass die Ostukraine sich langsam zu einem eigenständigen Staatsgebilde entwickelt ? gegen das die Restukraine nichts mehr unternimmmt.
So eine Staatsgründung geht nicht von Heute auf Morgen.

Käme der Besuch des russ. Präsidenten in der Ostukraine nicht einem Staatsbesuch gleich ?
Ihr, die Ihr das hohe Lied der Restukraine noch als Lied der Gesamt-Ukraine singt, Ihr solltet Euch mit den Realitäten dieses Rumpfstaates namens Ukraine abfinden.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#8 Beitrag von toto66 » Donnerstag 27. November 2014, 12:10

Ein Besuch Putins im Donbass würde mich eher an Hitlers "Besuch" in Paris erinnern, aber sei es drum.

Bislang hast du die Kenntnisse von Rubeln und Putin-Besuchen ziemlich exclusiv. Mit Konjunktiven befasse ich mich in dem Fall nicht.

Haste deinem Schwiegervater eigentlich schon die Umsiedlung aus Fascho-Land ins Arbeiterparadies nahegelegt ? Immerhin hättest du dann jemanden der deine Traumwelt mit den Realitäten konfrontieren könnte.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#9 Beitrag von cronos » Donnerstag 27. November 2014, 13:48

toto66 hat geschrieben:Ein Besuch Putins im Donbass würde mich eher an Hitlers "Besuch" in Paris erinnern, aber sei es drum.

Bislang hast du die Kenntnisse von Rubeln und Putin-Besuchen ziemlich exclusiv. Mit Konjunktiven befasse ich mich in dem Fall nicht.

Haste deinem Schwiegervater eigentlich schon die Umsiedlung aus Fascho-Land ins Arbeiterparadies nahegelegt ? Immerhin hättest du dann jemanden der deine Traumwelt mit den Realitäten konfrontieren könnte.
Mal wieder die ins persönlich gehende Schwurbelei.

Mein Schwiegervater hat den Oppositionsblock gewählt. Mein Schwiegervater ist mit Gattin aus einem Mittelasiatischen Kriegsgebiet gekommen und hat nur seine Bücher mitgenommen.

Mein Schwiegervater ist in Odessa geboren und glaubte, in der Ukraine nicht fragwürdigen Leuten wie Poroschenko und Jasenjuk anheim zu fallen, Justschenko hat ihm eigentlich schon gereicht, Janukowitsch versöhnte ihn etwas.
Mit 78 siedelt man nicht mehr um.

Ob er den totalen territorialen Zusammenbruch der Ukraine noch erleben wird ? Er lebt in Dnepropetrovsk, durchweg russisch-sprachig,
Warum weit reisen, wenn die Realität so nahe liegt.

Und wie wenig Ahnung Du von Geschichte hast, zeigt Dein Hinweis auf den Besuch Hitlers in Paris.
Zu einem Staatsbesuch gehört der Empfang des fremden Staatsüberjauptes durch den amtierenden Präsidenten u.ä.
Hilters Besuch war ein tourisischer Kurztripp, morgens um 4.00 durch menschenleer Straßen zu jagen , also Verehrtester: husch husch zu den Büchern.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#10 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 27. November 2014, 15:16

Soll sich jetzt die Politik der Ukraine nur um deinen Schwiegervater drehen? Hast du schonmal was von Wahlen und Mehrheiten und Demokratie gehört? Wenn es deinem Schwiegervater in der Ukraine nicht gefällt, nimm ihn doch bei dir auf. Da hast du jemanden, der nickt, wenn du deine Plattheiten von dir gibst und dein Schwiegervater muss sich nicht mehr ärgern, dass er mit seiner Meinung in der Ukraine in der Minderheit ist.
Oder zieht beide nach Russland, wenn Deutschland ihn (hoffentlich) nicht aufnimmt. Das könnt ihr im Paradies leben und einander auf der eigenen Schleimspur hinter Putin überholen.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#11 Beitrag von Kolobok » Donnerstag 27. November 2014, 18:25

Anuleb hat geschrieben: Im grunde genommen weiss ich auch nicht, wieso und warum ich auf diesen, wie üblich, wahrheitsverdrehenden und menschenverachtenden Müll jenes bekennnenden Nihilisten, Terrorismusförderers und Putinverstehers anspringe. Aber ich kann diesen Stuss eben nicht unwiedersprochen im Forum stehen lassen.
Ist jetzt zwar OT, aber ich kann dich verstehen :-D
Eigentlich soll man Trolle ja nicht füttern. Aber wo trifft man als normaler Mensch schon mal solche Wesen mit so einer verschrobenen Weltanschauung? Da will man schon reflexartig helfend eingreifen und erklären, vor allem in der offenen Atmosphäre dieses Forums. Es gibt ja noch andere Ansammlungen solch armer Menschen im Internet. Aber dort ist man eher in sich gekehrt. Der Sender RT lässt keine Diskussion zu, an anderen Stellen des Internet werden nicht Linientreue auch nicht lange geduldet usw.
Ich glaube deshalb gehen hier viele mit immer wieder neuen Argumenten auf die sich immer wieder wiederholenden Floskeln mancher Zeitgenossen ein. Ich habe dabei schon manch Interessantes und Neues erfahren
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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#12 Beitrag von cronos » Freitag 28. November 2014, 11:57

Kolobok hat geschrieben:
Anuleb hat geschrieben: Im grunde genommen weiss ich auch nicht, wieso und warum ich auf diesen, wie üblich, wahrheitsverdrehenden und menschenverachtenden Müll jenes bekennnenden Nihilisten, Terrorismusförderers und Putinverstehers anspringe. Aber ich kann diesen Stuss eben nicht unwiedersprochen im Forum stehen lassen.
Ist jetzt zwar OT, aber ich kann dich verstehen :-D
Eigentlich soll man Trolle ja nicht füttern. Aber wo trifft man als normaler Mensch schon mal solche Wesen mit so einer verschrobenen Weltanschauung? Da will man schon reflexartig helfend eingreifen und erklären, vor allem in der offenen Atmosphäre dieses Forums. Es gibt ja noch andere Ansammlungen solch armer Menschen im Internet. Aber dort ist man eher in sich gekehrt. Der Sender RT lässt keine Diskussion zu, an anderen Stellen des Internet werden nicht Linientreue auch nicht lange geduldet usw.
Ich glaube deshalb gehen hier viele mit immer wieder neuen Argumenten auf die sich immer wieder wiederholenden Floskeln mancher Zeitgenossen ein. Ich habe dabei schon manch Interessantes und Neues erfahren
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Weiist Du Kolobok. Dein Problem und das jener 10 anderen user, die sich hier tummeln, ist nicht zu erkennen, dass in diesem Forum hier KEINE offene Athmosphäre herrscht.mich erinnere an diese merkwürdige Abstimmungsaktion, um einen user auszuschließen.
Diese 10 user haben eine bestimmte Meinung, sollen sie haben, diese 10 Mann bekämpfen aber, ich meine das wortwörtlich, jede andere Meinung , diskreditieren sie , würzen mit Beleidigungsversuchen.
Und diese Athmosphäre der "Diktatur der 10" wird durch eine Propaganda-Moderatorin gedeckt, die ich darum für eine Fehlbesetzung halte
Andererseits, und das ist die Kehrseite der Medaille, dieses Forum hätte sich schon lange totgelaufen, gäbe es die Ukraine Krise nicht. Mit dem Austausch von Kochrezepten und Reisebeschreibungen , also mit Tips zur Ukraine, wie ja der offizielle Anspruch lautet, wäre hier schon lange Totenstille.

Da ist es doch ehrenvoll, wenn hier min 5 Mann auf einen meiner Beiträge lauern.
Und ich kann an dieser Stelle das Versprechen geben, persönliche Beleidigungen nicht mehr zu übergehen.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#13 Beitrag von Malcolmix » Freitag 28. November 2014, 12:17

cronos hat geschrieben:Weiist Du Kolobok. Dein Problem und das jener 10 anderen user, die sich hier tummeln, ist nicht zu erkennen, dass in diesem Forum hier KEINE offene Athmosphäre herrscht.mich erinnere an diese merkwürdige Abstimmungsaktion, um einen user auszuschließen.
Diese 10 user haben eine bestimmte Meinung, sollen sie haben, diese 10 Mann bekämpfen aber, ich meine das wortwörtlich, jede andere Meinung , diskreditieren sie , würzen mit Beleidigungsversuchen.
Und diese Athmosphäre der "Diktatur der 10" wird durch eine Propaganda-Moderatorin gedeckt, die ich darum für eine Fehlbesetzung halte
Kann ich das auch haben, was Sie geraucht haben? Die Welt als Wille und Verschwörung. Wir zehn saßen gestern noch beisammen und haben uns überlegt, mit welchen Zersetzungsmaßnahmen wir den letzten aufrechten Recken hier brechen können. So stellen Sie sich das doch vor? Ich will die Reaktion von Handrij nicht vorwegnehmen, aber ich vermute einfach, daß er da Ihre Meinung nicht so richtig teilen wird...

Nebenbei bemerkt wünschte ich mir für dieses Forum, daß es mehr Kritiker der Euromajdan-Bewegung wie paracelsus anzieht, mit denen man sich wenigstens argumentativ auseinandersetzen kann. Was die kritische Seite zumeist abliefert, beleidigt ja wirklich jede Intelligenz.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#14 Beitrag von cronos » Freitag 28. November 2014, 12:41

Malcolmix hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Weiist Du Kolobok. Dein Problem und das jener 10 anderen user, die sich hier tummeln, ist nicht zu erkennen, dass in diesem Forum hier KEINE offene Athmosphäre herrscht.mich erinnere an diese merkwürdige Abstimmungsaktion, um einen user auszuschließen.
Diese 10 user haben eine bestimmte Meinung, sollen sie haben, diese 10 Mann bekämpfen aber, ich meine das wortwörtlich, jede andere Meinung , diskreditieren sie , würzen mit Beleidigungsversuchen.
Und diese Athmosphäre der "Diktatur der 10" wird durch eine Propaganda-Moderatorin gedeckt, die ich darum für eine Fehlbesetzung halte
Kann ich das auch haben, was Sie geraucht haben? Die Welt als Wille und Verschwörung. Wir zehn saßen gestern noch beisammen und haben uns überlegt, mit welchen Zersetzungsmaßnahmen wir den letzten aufrechten Recken hier brechen können. So stellen Sie sich das doch vor? Ich will die Reaktion von Handrij nicht vorwegnehmen, aber ich vermute einfach, daß er da Ihre Meinung nicht so richtig teilen wird...

Nebenbei bemerkt wünschte ich mir für dieses Forum, daß es mehr Kritiker der Euromajdan-Bewegung wie paracelsus anzieht, mit denen man sich wenigstens argumentativ auseinandersetzen kann. Was die kritische Seite zumeist abliefert, beleidigt ja wirklich jede Intelligenz.

Es ist auch dieses penetrante Vorpreschen von eingen dieser Zehn , der Zwang auf den Beitrag an andere Adressaten antworten zu müssen. Auch du gehörst dazu, antwortest Du auf meine Antwort an Kolobok.
Sicher wird jetzt Dein Argument kommen, dass Du Dir nicht vorschreiben lässt, wem Du schreibst.
Aber es ist dieses auch von Dir praktizierte "kümmern um ungelegte Eier", was jede Disikussion erstickt.
Brauchen Andere Schützenhilfe ?


Solange dieses Kümmern ja noch sachlich ist, kann es einer vernünftigen Diskussion dienen.
Schau Dir aber doch einmal Deinen eigenen Kommentar an: geginnend fragst Du , was ich geraucht hätte. Und warum beleidigt die "kritische Seite" jede Intelligenz. ?
Diese "kritische Seite" wird ja von Euch, du schreibst es ja selber, nicht als Kritiker wahrgenommen sondern als dumme Menschen, die Intelligente belleidigen.

Mit solchen Plattitüden demontierts Du Dich als seriösen Gegenüber doch selber.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#15 Beitrag von Malcolmix » Freitag 28. November 2014, 12:51

Das man nur auf Beiträge, die an einem selbst gerichtet sind, hier antworten darf, ist mir als Netiquette hier völlig neu. Davon steht auch nichts in den Forenregeln. Gut. So nehme ich Ihren Einwand schmunzelnd zur Kenntnis.

Ach ja - um da mal auf Inhalte einzugehen. Sie haben hier erwähnt, daß im Donbass der Rubel eingeführt werden soll. Ein bislang unbestätigtes Gerücht. Wenn es stimmt, zeigt es wieder einmal die Vertragstreue der Separatisten und Russlands, was diesmal das Minsker Abkommen betrifft. Aber auch das ist ja nichts Neues.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#16 Beitrag von Kolobok » Freitag 28. November 2014, 16:53

Kolobok hat geschrieben: Ist jetzt zwar OT, aber ich kann dich verstehen :-D
Eigentlich soll man Trolle ja nicht füttern.
Da will ich mich mal nett mit Anuleb unterhalten und dann kommt so was von cronos:
cronos hat geschrieben:Weiist Du Kolobok. Dein Problem ...
Eigentlich überhaupt kein Problem. Aber dann macht der selbe cronos andere user mit den Worten an:
cronos hat geschrieben:Es ist auch dieses penetrante Vorpreschen von eingen dieser Zehn , der Zwang auf den Beitrag an andere Adressaten antworten zu müssen.
Amüsant, amüsant LULKA

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#17 Beitrag von FEINDFLIEGER » Freitag 28. November 2014, 17:13

Solange ihr euch amüsiert,ist doch der Weltfrieden noch nicht in Gefahr...
Fakt ist: Die Krim ist russisch und wird es auch auf absehbare Zeit bleiben,meine Bekannte hat dort vor zwei Monaten geheiratet - und sicher nicht,weil alles so Scheiße dort ist,und selbst "Sigi",der mir mal unter die Nase gerieben wurde,klagt nicht über die Zustände dort...
So what...

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#18 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 28. November 2014, 17:46

cronos hat geschrieben: Andererseits, und das ist die Kehrseite der Medaille, dieses Forum hätte sich schon lange totgelaufen, gäbe es die Ukraine Krise nicht. Mit dem Austausch von Kochrezepten und Reisebeschreibungen , also mit Tips zur Ukraine, wie ja der offizielle Anspruch lautet, wäre hier schon lange Totenstille.
Du scheinst dich wirklich verlaufen zu haben. Das mit den Kochrezepten ist ein Blog weiter. Dieses Forum hier heißt:
Ukraine-Forum von Ukraine-Nachrichten.de
Und wir haben vor deinem Erscheinen hier ziemlich ausgeglichen und respektvoll über unterschiedliche Meinungen diskutiert.

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Dicker
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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#19 Beitrag von Dicker » Samstag 29. November 2014, 09:40

Cronos schreibt ja nur noch Hier und in anderen Foren ist er ja raus. |-D

Oder hat sich andere Nicknamen ausgedacht. Er hat ja in einem Forum mit Cronos prpagandiert , aber schon lange keine Neuen Thesen eingebracht :-V

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#20 Beitrag von FEINDFLIEGER » Samstag 29. November 2014, 10:13

Dicker hat geschrieben:Cronos schreibt ja nur noch Hier und in anderen Foren ist er ja raus.

Oder hat sich andere Nicknamen ausgedacht. Er hat ja in einem Forum mit Cronos prpagandiert , aber schon lange keine Neuen Thesen eingebracht
Freut mich,wenn du auch du zu Crono's Fanblog zählst! :->

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#21 Beitrag von toto66 » Samstag 29. November 2014, 10:20

FEINDFLIEGER hat geschrieben:Solange ihr euch amüsiert,ist doch der Weltfrieden noch nicht in Gefahr...
Fakt ist: Die Krim ist russisch und wird es auch auf absehbare Zeit bleiben,meine Bekannte hat dort vor zwei Monaten geheiratet - und sicher nicht,weil alles so Scheiße dort ist,und selbst "Sigi",der mir mal unter die Nase gerieben wurde,klagt nicht über die Zustände dort...
So what...
ich weiss ja nicht ob du es nicht verstehen kannst oder willst: ich für meinen Teil bezweifle kein Wort deiner obigen Darstellung. Schon aus dem Grund, den du selbst mal etwa so beschriebst: die meisten Menschen wollen nur in Frieden leben.
Ich bezweifle nicht einmal das sich eine Mehrheit der Menschen auf der Krim in einem ordnungsgemässen, internationalem Recht und Normen genügenden Referendum tatsächlich für die Unabhängigkeit oder genauer den Anschluss an Russland ausgesprochen hätten.
Genau wissen werden wir es wahrscheinlich nie, denn die Art und Weise wie Russland das Ganze inszeniert hat ist eben weder rechststaatlich, noch transparent und schon gar nicht internationalen Normen entsprechend.
Und vielleicht hätten wir ja ähnlich "schöne" Verhältnisse im Donbass, wenn Russland statt Saboteure und Söldner zu schicken und erst bei deren drohender Niederlage mal eben reguläre Truppen einfallen zu lassen den Donbass gleich "offiziell" besetzt hätte ?
Wenn menschen irgendwelcher regionen, ob schottland, katalonien oder im Donbass frei und offen darüber streiten können was sie wollen, wenn es möglich ist sich zivilgesellschaftlich und politisch in jeder Richtung zu engagieren und es bei einer wahl dann auch wahlmöglichkeiten gibt kann meiner Meinung nach jeder entscheiden was er für richtig hält. Und wenn der Donbass dann zur Mongolei gehören möchte, warum nicht.
Wenn allerdings solche Abstimmungen unter dem Druck tausender Soldaten des Nachbarlandes und noch mehr iregulären Söldnern, einheimischen und fremden ( wieviele der im Donbass aktiven russischen Paramilitärs haben mittlerweile öffentlich eingestanden an der Besetzung der Krim beteiligt gewesen zu sein ? Was muss man also vom "spontanen Volkszorn" dort halten ?) stattfinden, wenn die wahl nur lautet ja oder ja, wenn die Opposition, egal ob politisch oder zivil verfolgt, eingesperrt, an laternenpfähle gefesselt oder erschlagen wird hört mein Verständnis auf.
Das du es offensichtlich hast spricht Bände, das Cronos das permanent sogar rechtfertigt und in Nostalgie eines Regimes, das er nach eigener Aussage nie persönlich richtig erlebte als blühende "Sozialistische Volksrepubliken" verklärt macht ihn zu einem Fan der Mordbrenner. Vielleicht sollte er den Angehörigen meiner Familie, die das "blühen" in Luhansk erleben dürfen mal erklären was sie für ein Glück haben das miterleben zu dürfen.
Der Winter hat gerade angefangen, ich möchte gar nicht wissen was den Menschen dort noch bevorsteht.

Man muss nur das Strelkov-Interview lesen um zu wissen das wir weder auf der Krim und schon gar nicht im Donbass von einer Aktion der Bevölkerung reden. es war eine sorgfältig geplante und inszenierte russische Aktion, ein Angriff auf das Nachbarland.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#22 Beitrag von cronos » Samstag 29. November 2014, 11:03

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
Dicker hat geschrieben:Cronos schreibt ja nur noch Hier und in anderen Foren ist er ja raus.

Oder hat sich andere Nicknamen ausgedacht. Er hat ja in einem Forum mit Cronos prpagandiert , aber schon lange keine Neuen Thesen eingebracht
Freut mich,wenn du auch du zu Crono's Fanblog zählst! :->
Mein Name scheint zu elektrisieren.
Da gab es user, denen hat man die Wut und den Hass mir gegenüber an der Wortwahl gespürt,
Mit Schaum vor dem Mund ? denkbar, wenn in einem Beitrag 8, 10 x mein Name genannt wird.

Was das Schreiben in anderen Foren angeht, und die Verwendung gleicher user-namen, so gibt es da ganz komische Gemeinsamkeiten, dass in dem einen Forum so und in dem anderen Forum so geschrieben wird.
Chacun a son gout

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#23 Beitrag von cronos » Samstag 29. November 2014, 11:08

Kolobok hat geschrieben:
Kolobok hat geschrieben: Ist jetzt zwar OT, aber ich kann dich verstehen :-D
Eigentlich soll man Trolle ja nicht füttern.
Da will ich mich mal nett mit Anuleb unterhalten und dann kommt so was von cronos:
cronos hat geschrieben:Weiist Du Kolobok. Dein Problem ...
Eigentlich überhaupt kein Problem. Aber dann macht der selbe cronos andere user mit den Worten an:
cronos hat geschrieben:Es ist auch dieses penetrante Vorpreschen von eingen dieser Zehn , der Zwang auf den Beitrag an andere Adressaten antworten zu müssen.
Amüsant, amüsant LULKA

[smilie=cool_ukr] [smilie=cool_ukr] [smilie=cool_ukr]

Darf ich Dich daran erinnern, dass Du etwas davon geschrieben hast, dass Trolle nicht gefüttert werden sollen und mich damit gemeint hast.
Beschwer Dich also nicht empört , wenn ich dann darauf antworte.

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#24 Beitrag von cronos » Samstag 29. November 2014, 11:15

toto66 hat geschrieben:
FEINDFLIEGER hat geschrieben:Solange ihr euch amüsiert,ist doch der Weltfrieden noch nicht in Gefahr...
Fakt ist: Die Krim ist russisch und wird es auch auf absehbare Zeit bleiben,meine Bekannte hat dort vor zwei Monaten geheiratet - und sicher nicht,weil alles so Scheiße dort ist,und selbst "Sigi",der mir mal unter die Nase gerieben wurde,klagt nicht über die Zustände dort...
So what...
ich weiss ja nicht ob du es nicht verstehen kannst oder willst: ich für meinen Teil bezweifle kein Wort deiner obigen Darstellung. Schon aus dem Grund, den du selbst mal etwa so beschriebst: die meisten Menschen wollen nur in Frieden leben.
Ich bezweifle nicht einmal das sich eine Mehrheit der Menschen auf der Krim in einem ordnungsgemässen, internationalem Recht und Normen genügenden Referendum tatsächlich für die Unabhängigkeit oder genauer den Anschluss an Russland ausgesprochen hätten.
Genau wissen werden wir es wahrscheinlich nie, denn die Art und Weise wie Russland das Ganze inszeniert hat ist eben weder rechststaatlich, noch transparent und schon gar nicht internationalen Normen entsprechend.
Und vielleicht hätten wir ja ähnlich "schöne" Verhältnisse im Donbass, wenn Russland statt Saboteure und Söldner zu schicken und erst bei deren drohender Niederlage mal eben reguläre Truppen einfallen zu lassen den Donbass gleich "offiziell" besetzt hätte ?
Wenn menschen irgendwelcher regionen, ob schottland, katalonien oder im Donbass frei und offen darüber streiten können was sie wollen, wenn es möglich ist sich zivilgesellschaftlich und politisch in jeder Richtung zu engagieren und es bei einer wahl dann auch wahlmöglichkeiten gibt kann meiner Meinung nach jeder entscheiden was er für richtig hält. Und wenn der Donbass dann zur Mongolei gehören möchte, warum nicht.
Wenn allerdings solche Abstimmungen unter dem Druck tausender Soldaten des Nachbarlandes und noch mehr iregulären Söldnern, einheimischen und fremden ( wieviele der im Donbass aktiven russischen Paramilitärs haben mittlerweile öffentlich eingestanden an der Besetzung der Krim beteiligt gewesen zu sein ? Was muss man also vom "spontanen Volkszorn" dort halten ?) stattfinden, wenn die wahl nur lautet ja oder ja, wenn die Opposition, egal ob politisch oder zivil verfolgt, eingesperrt, an laternenpfähle gefesselt oder erschlagen wird hört mein Verständnis auf.
Das du es offensichtlich hast spricht Bände, das Cronos das permanent sogar rechtfertigt und in Nostalgie eines Regimes, das er nach eigener Aussage nie persönlich richtig erlebte als blühende "Sozialistische Volksrepubliken" verklärt macht ihn zu einem Fan der Mordbrenner. Vielleicht sollte er den Angehörigen meiner Familie, die das "blühen" in Luhansk erleben dürfen mal erklären was sie für ein Glück haben das miterleben zu dürfen.
Der Winter hat gerade angefangen, ich möchte gar nicht wissen was den Menschen dort noch bevorsteht.

Man muss nur das Strelkov-Interview lesen um zu wissen das wir weder auf der Krim und schon gar nicht im Donbass von einer Aktion der Bevölkerung reden. es war eine sorgfältig geplante und inszenierte russische Aktion, ein Angriff auf das Nachbarland.

Und wieder: click

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#25 Beitrag von FEINDFLIEGER » Samstag 29. November 2014, 11:55

@ toto: Für mich sind die russischen Positionen absolut einleuchtend und nachvollziehbar - das bedeutet nicht,daß ich es gut finden muß!
Noch weniger gut finde ich aber die ukrainischen Positionen,die an Verantwortungslosigkeit gegenüber dem eigenen Volk nicht mehr zu überbieten sind: Angefangen von den Schüssen auf dem Maidan und den zur Klärung Verantwortlichen,weiter über den Hass auf alles russische - obwohl man doch die Hilfe "des großen Bruder's" immer gern genommen hat - was schließlich in Odessa gipfelte,bis hin zum Vorgehen der ukrainischen "Armee" in Mariupol und in weiterer Folge Donezk/Luhansk.
Wer seine Armee gegen einen Feind wie Russland schickt,der ist in meinen Augen selbstmörderisch und damit: dumm!
Wer dann noch weiter stänkert,der ist selbst Schuld!
Der Ukraine nützt die ganze Schei... jedenfalls gar nichts!
Also: Ball flach halten,über die eigenen Fehler nachdenken und sie gegebenenfalls korrigieren - und sich manchmal auch entschuldigen...

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cronos
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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#26 Beitrag von cronos » Samstag 29. November 2014, 13:24

Die ganze Situation ist der ukr. Regierung aus dem Ruder gelaufen und das nicht schuldlos.

Selbstverständlich hatte die ukr. das Recht, in einer Polizeiaktion gegen Leute vorzugehen, die öffentliche Gebäude besetzen. Aber spätestens, als die Gewalt von beiden Seiten eskalierte, hätte eine Regierung, der das Wohl des Landes am Herzen liegt, ihre Militäropperation stoppen müssen.
Es ist egal, wer wem das Scheitern gemeinsamer Gespräche vorwirft.

Und DAS ist der ukr. Regierung vorzuwerfen, weitergemacht zu haben, weitergemacht zu haben, obwohl von Tag zu Tag festgestellt wurde, dass russiche Freiwillige sich an die Seite derer stellen, die gegen Kiev sind.
Stattdessen ergoß und ergießt sich die ukr. Regierung zusammen mit der NATO-Meinung über fragwürdige Völkerrechtsfragen.

Klar, HIER findest Du nur Vertreter einer radikakel Lösung, HIER wird von "Kopf-ab-Politik" geredet.

Bei all den klugen Köpfen, die sich HIER ein Stelldichein geben, habe ich noch NIE realistische Vorschläge gelesen, wie es mit der Ukraine weitergehen könnte.
Es hat keinen Zweck, auf Russland, berechtgt oder unberechtigt einzuprügelm.
Russland wird die Krim nicht mehr an die Ukraine zurückgeben, weder absehbarer noch in unabsehbarer Zeit. Die Krim kann vielleicht mit einem Neurussland vereint werden, aber an die Ukraine geht sie nie mehr zurück.
Dei neuen Republiken im Osten des Landes werden zu einem zusammenhängenden Staat prosperieren, sicher in den nächsten Jahren von Russland alimentiert und sich erst langsam wirtschaftlich konsolidierren.
Daran habe ich keinen Zweifel, dafür sind die Resourcen dieses ehemaligen ukr. Landesteils zu hoch.
Sicher wird auch Russland einer Rückeroberung des Donbas für die Restukraine nicht tatenlos zusehen.

Und unter diesen Voraussetzungen sollten HIER einmal Gedanken kommen, wie sich die Herren
Jubelukrainer die Zukunft des von ihnen favorisierten Landes vorstellen.

Wünsche, "die Ukraine oder Putin sollte und müsste" und ähnliches Geschwafel, ist da fehl am Platz.

Als Richtschnur einer realistischen Beurteilung z.B. die Ankündigung einer Geberkonferrenz abhängig von der Umsetzung von Reformen zu machen. Das Gezerre um das Lustrationsgesetz zeigt letzlich ja, dass die Regierung diese Reformen entweder nicht will, oder sie nicht durchsetzen kann.
Oder die Umsetzung des Kampfes gegen die Korruption, dass die hierzu Beauftragte entnervt das Handtuch geworfen hat.

Alles in Allem sehe ich die Haltung der ukr. Regierung als ein Leben in Wolkenkuckucksheim : Großspurig, vollmundig etwas anzukündigen, damit das Volk beruhigt ist um dann nichts umzusetzen.
man will, kann aber nicht.

Ob es HIER einmal zu Gedanken für die Zukunft kommt ?

Bis dahin müssen sich diese 10 Herren der Jubelukrainer gefallen lassen, dass man ihre Regierung durch den Kakao zieht, und darauf hinweist, dass man sie nicht für Ernst nimmt, insbesondere was ihre Kriegshysterie angeht. Mittlerweile glaubt ja auch die Moderation nicht mehr an die durch die ukr.. Regierung herausgegebenen Meldungen.
Zuletzt geändert von cronos am Samstag 29. November 2014, 13:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Anuleb
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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#27 Beitrag von Anuleb » Samstag 29. November 2014, 13:27

@1: Die Ukraine schickt ihre Armee nicht gegen Russland, denn Russland ist ja, so die eigenen Auskünfte, nicht an dem Schlamassel beteiligt.

@2: Müsste die Ukraine ihre Armee nicht Richtung Donbass in Marsch setzen, um dort einen Verteidigungskrieg zu führen, wenn Leute wie Girkin nicht den Schalter auf militärische Konfrontation geschaltet hätte. Nach seinen eigenen Auskünften wäre die "Konterrevolution" im Donbass genauso gelaufen wie in Odessa, wo es eine Handvoll Tote russische Terroristen gab, und fertig war die Revolution.

@3: nützt dieser ganze Schlamassel niemandem. Weder der Ukraine, welche liebend gerne in Ruhe ihre Westorientierung weiterführen würden, Russland, welche durch seinen menschenverachtenden und völkerrechtsverletzenden Handelns zusehends isolierter da steht, dem Westen, welcher eigentlich lieber gute Geschäfte mit Russland führen möchte, dem Weltfrieden, welcher aufgrund des Handelns aller Protagonisten, und das sehe ich mal ausdrücklich absolut wertfrei, in Gefahr gerät.

@ 4: Ich wüsste nicht, wofür sich die Ukraine entschuldigen sollte. Sie hat nun wahrlich vieles am Verhandlungstisch versucht. Es kam auch zu Vereinbarungen, welche leider jedoch sowohl von Russland als auch seinen Terroristen stets nicht eingehalten worden sind. Oder soll sich die Ukraine Russland gegenüber entschuldigen, weil sie eine souveräne Zukunftsentscheidung getroffen haben, welche Putins Grossmachtplänen zuwiederläuft?

@5: Ist der Agressor schon längst entlarvt und mittels Sanktionen gekennzeichnet worden. Und er befindet sich im Osten des eurasischen Kontinents und heisst Russland.

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cronos
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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#28 Beitrag von cronos » Samstag 29. November 2014, 17:54

Anuleb hat geschrieben:@1: Die Ukraine schickt ihre Armee nicht gegen Russland, denn Russland ist ja, so die eigenen Auskünfte, nicht an dem Schlamassel beteiligt.

@2: Müsste die Ukraine ihre Armee nicht Richtung Donbass in Marsch setzen, um dort einen Verteidigungskrieg zu führen, wenn Leute wie Girkin nicht den Schalter auf militärische Konfrontation geschaltet hätte. Nach seinen eigenen Auskünften wäre die "Konterrevolution" im Donbass genauso gelaufen wie in Odessa, wo es eine Handvoll Tote russische Terroristen gab, und fertig war die Revolution.

@3: nützt dieser ganze Schlamassel niemandem. Weder der Ukraine, welche liebend gerne in Ruhe ihre Westorientierung weiterführen würden, Russland, welche durch seinen menschenverachtenden und völkerrechtsverletzenden Handelns zusehends isolierter da steht, dem Westen, welcher eigentlich lieber gute Geschäfte mit Russland führen möchte, dem Weltfrieden, welcher aufgrund des Handelns aller Protagonisten, und das sehe ich mal ausdrücklich absolut wertfrei, in Gefahr gerät.

@ 4: Ich wüsste nicht, wofür sich die Ukraine entschuldigen sollte. Sie hat nun wahrlich vieles am Verhandlungstisch versucht. Es kam auch zu Vereinbarungen, welche leider jedoch sowohl von Russland als auch seinen Terroristen stets nicht eingehalten worden sind. Oder soll sich die Ukraine Russland gegenüber entschuldigen, weil sie eine souveräne Zukunftsentscheidung getroffen haben, welche Putins Grossmachtplänen zuwiederläuft?

@5: Ist der Agressor schon längst entlarvt und mittels Sanktionen gekennzeichnet worden. Und er befindet sich im Osten des eurasischen Kontinents und heisst Russland.

Genau DAS meine ich, was zu nichts führt, die stehte Anklage an den anderen.
Auch die immerwärende Bezeichnung als Terroristen führt zu nichts.


- ob Russland und die Separatisten wirklich Vereinbarungen nicht eingehalten haben,
weisst Du das, oder wiederholst Du nur Propaganda, Behauptungen.
Darf ich Dich daran erinnern, dass selbst die OSZE Dinge sagte, die im völligen Wider-
spruch zu dem standen, was Kiev behauptete.

- Richtig, die Sanktionen treffen Russland, aber auch uns in der EU und das nicht uner-
heblich. Und Russland wird Sanktionen deutlich länger durchhalten. Die Reichen,
die umgehen Sanktionen. die Reichen könnten evt. gegen Putin aufmucken.
Stelle Dir einen Wirtschaftseinbruch von 10 % bei uns vor.

Hier sind die Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland noch nicht begriffen worden.
Russland hat in den vergangenen Jahren seine eigene Kosumwirtschaft vernachlässigt.
Warum Dinge anbauen, die es leicht im Ausland zu kaufen gibt.

Ich schätze einmal, dass es 1 Jahr dauern wird, bis Russland die bisher in Westeuropa
gekauften Konsumgüter selber produzieren wird.
Ingerimslösungen sind in Südamerika zu finden, der russische Markt vor wenigen Wochen
für die Süamarikaner geöffnet wurde und auch in der Türkei
Und DAS wird für den Expprt nach Russland ireversibel sein.

Auf Sicht gesehen, schneiden wir uns mit den Sanktionen ins eigene Fleisch.
Und um ganz ehrlich zu sein, finde ich das gut, damit die EU, allen voran Deutschland von dem hohen Ross gegenüber Russland runterkommt,

Deutschland und die EU verhalten sich wie derjenige, der aus dem fünfzigsten Stock eines Hochhause falllt und seinen Kollegen Vorbeifallen im vierzigsten zuruft: "Noch geht es mir gan gut..."

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#29 Beitrag von Maniac » Samstag 29. November 2014, 18:18

cronos hat geschrieben:
Anuleb hat geschrieben:@1: Die Ukraine schickt ihre Armee nicht gegen Russland, denn Russland ist ja, so die eigenen Auskünfte, nicht an dem Schlamassel beteiligt.

@2: Müsste die Ukraine ihre Armee nicht Richtung Donbass in Marsch setzen, um dort einen Verteidigungskrieg zu führen, wenn Leute wie Girkin nicht den Schalter auf militärische Konfrontation geschaltet hätte. Nach seinen eigenen Auskünften wäre die "Konterrevolution" im Donbass genauso gelaufen wie in Odessa, wo es eine Handvoll Tote russische Terroristen gab, und fertig war die Revolution.

@3: nützt dieser ganze Schlamassel niemandem. Weder der Ukraine, welche liebend gerne in Ruhe ihre Westorientierung weiterführen würden, Russland, welche durch seinen menschenverachtenden und völkerrechtsverletzenden Handelns zusehends isolierter da steht, dem Westen, welcher eigentlich lieber gute Geschäfte mit Russland führen möchte, dem Weltfrieden, welcher aufgrund des Handelns aller Protagonisten, und das sehe ich mal ausdrücklich absolut wertfrei, in Gefahr gerät.

@ 4: Ich wüsste nicht, wofür sich die Ukraine entschuldigen sollte. Sie hat nun wahrlich vieles am Verhandlungstisch versucht. Es kam auch zu Vereinbarungen, welche leider jedoch sowohl von Russland als auch seinen Terroristen stets nicht eingehalten worden sind. Oder soll sich die Ukraine Russland gegenüber entschuldigen, weil sie eine souveräne Zukunftsentscheidung getroffen haben, welche Putins Grossmachtplänen zuwiederläuft?

@5: Ist der Agressor schon längst entlarvt und mittels Sanktionen gekennzeichnet worden. Und er befindet sich im Osten des eurasischen Kontinents und heisst Russland.

Genau DAS meine ich, was zu nichts führt, die stehte Anklage an den anderen.
Auch die immerwärende Bezeichnung als Terroristen führt zu nichts.


- ob Russland und die Separatisten wirklich Vereinbarungen nicht eingehalten haben,
weisst Du das, oder wiederholst Du nur Propaganda, Behauptungen.
Darf ich Dich daran erinnern, dass selbst die OSZE Dinge sagte, die im völligen Wider-
spruch zu dem standen, was Kiev behauptete.

- Richtig, die Sanktionen treffen Russland, aber auch uns in der EU und das nicht uner-
heblich. Und Russland wird Sanktionen deutlich länger durchhalten. Die Reichen,
die umgehen Sanktionen. die Reichen könnten evt. gegen Putin aufmucken.
Stelle Dir einen Wirtschaftseinbruch von 10 % bei uns vor.

Hier sind die Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland noch nicht begriffen worden.
Russland hat in den vergangenen Jahren seine eigene Kosumwirtschaft vernachlässigt.
Warum Dinge anbauen, die es leicht im Ausland zu kaufen gibt.

Ich schätze einmal, dass es 1 Jahr dauern wird, bis Russland die bisher in Westeuropa
gekauften Konsumgüter selber produzieren wird.
Ingerimslösungen sind in Südamerika zu finden, der russische Markt vor wenigen Wochen
für die Süamarikaner geöffnet wurde und auch in der Türkei
Und DAS wird für den Expprt nach Russland ireversibel sein.

Auf Sicht gesehen, schneiden wir uns mit den Sanktionen ins eigene Fleisch.
Und um ganz ehrlich zu sein, finde ich das gut, damit die EU, allen voran Deutschland von dem hohen Ross gegenüber Russland runterkommt,

Deutschland und die EU verhalten sich wie derjenige, der aus dem fünfzigsten Stock eines Hochhause falllt und seinen Kollegen Vorbeifallen im vierzigsten zuruft: "Noch geht es mir gan gut..."
Das was Sie hier reden und schreiben kann ich Ihnen in keinster weise Glauben!

Neben Ihnen zieht ein neuer Nachbar ein, 4 Tage später versetzt er den Zaun und sagt: "So die hälfte von Ihrem Garten gehört mir jetzt auch noch!"
cronos hat geschrieben:Russland wird die Krim nicht mehr an die Ukraine zurückgeben, weder absehbarer noch in unabsehbarer Zeit. Die Krim kann vielleicht mit einem Neurussland vereint werden, aber an die Ukraine geht sie nie mehr zurück.
Ihr Nachbar gibt Ihr Land auch nicht mehr zurück, da möchte ich mal sehen, was Sie alles unternehmen um Ihr Land zurück zu bekommen.

Ich nehme Ihnen nicht ab, das Sie diese Haltung im wahren Leben, so leben und vertreten!

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#30 Beitrag von Anuleb » Samstag 29. November 2014, 18:56

Mal ausnahmsweise ein Zitat aus einem anderem Forum, um Nihilisten wie Cronos und Feindflieger besser einordnen zu können:

"Leute, zur Zeit ist es für mich eine wahre Wonne die pro-russischen Kommentare zum Ölpreisverfall und der Rubelabwertung zu lesen.
Mit Zeter und Mordio wird der Untergang des Westens herbeigesehnt, an die Leidensfähigkeit der Russen appelliert sowie dem Ganzen mit Untergangsszenarien des armen und ständig provozierten Russlands Nachdruck verliehen.
Kurz, die Putinistas sitzen mit Schaum vorm Mund am heimischen Rechner und können bis auf ein paar Freaks nicht mal den USA die Schuld geben, da selbst einem Wirtschaftslaien klar ist, daß es eben keine Verschwörung der Saudies und den USA ist welche den Ölpreis so fallen läßt.

Natürlich kommt in den Kommentaren auch der Vorwurf der Schadenfreude.
Und da gebe ich gerne zu schadenfreudig zu sein. Aber auch pragmatisch. Denn die Verluste die Russland dank Sanktionen und Ölpreisverfall einfahren fehlen direkt in Putins Kriegskasse. "

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Re: Die Mär von der legitimen Sezession der Krim

#31 Beitrag von FEINDFLIEGER » Samstag 29. November 2014, 20:58

Anuleb hat geschrieben: Und da gebe ich gerne zu schadenfreudig zu sein. Aber auch pragmatisch. Denn die Verluste die Russland dank Sanktionen und Ölpreisverfall einfahren fehlen direkt in Putins Kriegskasse. "
Damit gebe ich dir recht!
Die Frage ist: Fehlt es dem Russen - oder dem Amerikaner???
Die EU ist hier ausgeklammert -sie kann eh nix!

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