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Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#1 Beitrag von Handrij » Samstag 7. November 2009, 18:39

Am Montag erscheint im Spiegel ein Interview mit Dmitri Medwedjew. Dieses ist bereits vollständig in russischer Sprache auf der Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... einsehbar und einige Antworten wurden von Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... bereits verbreitet.

Für die Ukraine und die Ukrainer ist die Wiederholung der Thesen aus dem Augustschreiben wichtig. Dabei machte er wieder die Unterscheidung zwischen dem Volk und dem Präsidenten. Hauptthese: Wenn der Präsident weg ist, wird alles besser.
ВОПРОС: Господин Президент, проводится политика достаточно жесткого отношения к соседям на постсоветском пространстве, например, в отношении Украины. До сих пор не назначен новый посол России на Украине. Есть такие проблемы. Почему Россия, скорее, пытается оказывать воздействие при решении этих проблем нажимом?

Д.МЕДВЕДЕВ: Если Вы мне скажете, что не существует никаких проблем в отношениях между государствами Евросоюза или даже между государствами, которые просто находятся на территории Европы, то, наверное, это будет несправедливо. Такие проблемы существуют и у Германии, такие вопросы существуют и у нас.

Если взять, например, Украину. Да, у нас идёт довольно жёсткая полемика, но не между обществом и уж точно не между государствами в целом. А если говорить предельно откровенно, то эта полемика или все эти сложности касаются только одного человека – нынешнего Президента Украины. Такое в истории бывает. Да, действительно, я лично считаю, что Президент Украины занял весьма неконструктивную позицию по отношению к нашей стране. У него доминируют русофобские представления. Всё, что он делал в последние годы, было направлено на то, чтобы разорвать традиционные связи между Украиной и Российской Федерацией. Это сопровождалось весьма неприятными, я бы сказал, прискорбными вещами: разрывом экономических договорённостей, героизацией пособников фашизма, желанием переделать историю. Решение о высылке тех или иных дипломатов – это просто недружественный шаг. И на это нужно реагировать. Через некоторое время на Украине состоятся выборы. Я надеюсь, что в конечном счёте у руля этого государства встанут силы более прагматично настроенные по отношению к нашим контактам. Посол, конечно, приедет на Украину, приступит к своим обязанностям. Но это всё в рамках дипломатической практики. Такие случаи бывают и между другими государствами. Это, действительно, была крайняя форма реагирования. И мне даже пришлось обратиться непосредственно с открытым письмом и в рамках видеоблога к Президенту Украины, чтобы все знали мотивы моего поступка. Я считаю, что это честно, это не какая-то закрытая кулуарная дипломатия, когда мы в лицо улыбаемся и стараемся показать, что у нас всё хорошо, а на самом деле делаем друг другу мелкие гадости.

ВОПРОС: Должны ли мы опасаться, господин Президент, что конфликт между Россией и Украиной будет и далее обостряться?

Д.МЕДВЕДЕВ: Между Россией и Украиной нет никакого конфликта. Это очень близкие, братские страны, которые находятся в очень серьёзных экономических отношениях. Объём товарооборота, несмотря на кризис, у нас измеряется миллиардами долларов.

Украинские друзья два дня назад сказали нам, что им нечем платить за газ. Мы помним январский конфликт, мы договорились о правилах работы, о том, что, если они не могут платить, они должны позаботиться заранее о получении кредитов. В противном случае, происходит переход на предоплату в поставках газа. Тем не менее проблема возникла. Связано это, на мой взгляд, с той избирательной кампанией, которая ведётся на Украине, когда одна власть вредит другой в попытке получить политические очки.

Я желаю нашим украинским друзьям поскорее обрести точку стабильности, и нам всем с ними будет проще работать: и Российской Федерации, и объединённой Европе.
Nun ist die Frage, wird es wirklich so sein? Das Juschtschenko abgewählt wird, steht wohl außer Frage. Das danach wird auf jeden Fall ein Test auf die Frage, ob die Angst der Russophoben begründet ist/war oder ob sich wirklich eine Verbesserung der Beziehungen mit dem Einzug von Julka, äh Janik, in das Haus auf der Bankowa abzeichnet.
Wenn die Russophoben recht haben, dann müssten die Anspannungen nur wenig nachlassen, da egal wer im Februar gewinnt, der Kurs der Ukraine in den Westen weist und es kein zurück mehr zu einem Verbund der drei "ostslawischen Bruderstaaten" gibt. So jedenfalls meine Auffassung. Eine andere Frage ist ein temporäres Wiederaufleben einer Freihandelszone zwischen Kasachstan, Russland, Weißrussland und der Ukraine. Solange jedenfalls, bis konkret von einem EU-Beitritt geredet werden kann.
Sicherlich wird es Abstriche beim Pochen auf den NATO Beitritt geben, doch selbst die Partei der Regionen hat sich während ihrer Regierungszeit niemals der Integration in den Nordatlantischen Pakt verweigert. Ebenfalls wurden von ihr auch nie ernste Versuche unternommen Russisch als zweite Amtssprache einzuführen. Dies trotz der ganzen Wahlversprechen - Janik spricht bereits besser ukrainisch als Julka. Demnach sind selbst beim Machtantritt des angeblich so "prorussischen" Janukowitsch keine großartigen Kursänderungen zu erwarten.
In einem Punkt sind aber Änderungen zu erwarten. In der Bewertung des Holodomors und der Rolle der OUN-UPA, den beiden Steckenpferden von Wiktor Andrijowytsch. Und dies könnte schon ausreichen, um die derzeitige russische Administration zufrieden zu stellen, außer wenn die Russophoben recht haben und Russland erst zufrieden ist, wenn es keine unabhängige Ukraine mehr gibt.

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#2 Beitrag von Hartmut » Sonntag 8. November 2009, 14:06

Es wird Zeit, dass Juschtschenko dorthin geschickt wird, wo er hin gehört. Er wird sich in keiner Weise bessern oder ändern. Er hat in diesen Jahren , wo er als Präsident eingesetzt war der Ukraine mehr geschadet , als genützt. Man kann nur hoffen, dass die Legislative der Ukraine diesen angerichteten Schaden erkennt und beseitigt und , dass er für seine Missetaten zur Verantwortung gezogen wird.

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#3 Beitrag von eurojoseph » Sonntag 8. November 2009, 15:15

Hartmut hat geschrieben:Es wird Zeit, dass Juschtschenko dorthin geschickt wird, wo er hin gehört. Er wird sich in keiner Weise bessern oder ändern. Er hat in diesen Jahren , wo er als Präsident eingesetzt war der Ukraine mehr geschadet , als genützt. Man kann nur hoffen, dass die Legislative der Ukraine diesen angerichteten Schaden erkennt und beseitigt und , dass er für seine Missetaten zur Verantwortung gezogen wird.
Gehts eh no ????? Missetaten ????
Wollens ihn nach Sibirien schicken ????
Weil er zu recht Russophob ist ????
Mehr geschadet als genuetzt ????
Aufwachen ......wir leben weder im zaristischen Russland noch in der SU......
Man kann nur hoffen das ihnen 10% von dem widerfaehrt was sie Praesident Justhsenko wuenschen......
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#4 Beitrag von eurojoseph » Sonntag 8. November 2009, 15:20

Handrij hat geschrieben:Am Montag erscheint im Spiegel ein Interview mit Dmitri Medwedjew. Dieses ist bereits vollständig in russischer Sprache auf der Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... einsehbar und einige Antworten wurden von Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... bereits verbreitet.

Für die Ukraine und die Ukrainer ist die Wiederholung der Thesen aus dem Augustschreiben wichtig. Dabei machte er wieder die Unterscheidung zwischen dem Volk und dem Präsidenten. Hauptthese: Wenn der Präsident weg ist, wird alles besser.
ВОПРОС: Господин Президент, проводится политика достаточно жесткого отношения к соседям на постсоветском пространстве, например, в отношении Украины. До сих пор не назначен новый посол России на Украине. Есть такие проблемы. Почему Россия, скорее, пытается оказывать воздействие при решении этих проблем нажимом?

Д.МЕДВЕДЕВ: Если Вы мне скажете, что не существует никаких проблем в отношениях между государствами Евросоюза или даже между государствами, которые просто находятся на территории Европы, то, наверное, это будет несправедливо. Такие проблемы существуют и у Германии, такие вопросы существуют и у нас.

Если взять, например, Украину. Да, у нас идёт довольно жёсткая полемика, но не между обществом и уж точно не между государствами в целом. А если говорить предельно откровенно, то эта полемика или все эти сложности касаются только одного человека – нынешнего Президента Украины. Такое в истории бывает. Да, действительно, я лично считаю, что Президент Украины занял весьма неконструктивную позицию по отношению к нашей стране. У него доминируют русофобские представления. Всё, что он делал в последние годы, было направлено на то, чтобы разорвать традиционные связи между Украиной и Российской Федерацией. Это сопровождалось весьма неприятными, я бы сказал, прискорбными вещами: разрывом экономических договорённостей, героизацией пособников фашизма, желанием переделать историю. Решение о высылке тех или иных дипломатов – это просто недружественный шаг. И на это нужно реагировать. Через некоторое время на Украине состоятся выборы. Я надеюсь, что в конечном счёте у руля этого государства встанут силы более прагматично настроенные по отношению к нашим контактам. Посол, конечно, приедет на Украину, приступит к своим обязанностям. Но это всё в рамках дипломатической практики. Такие случаи бывают и между другими государствами. Это, действительно, была крайняя форма реагирования. И мне даже пришлось обратиться непосредственно с открытым письмом и в рамках видеоблога к Президенту Украины, чтобы все знали мотивы моего поступка. Я считаю, что это честно, это не какая-то закрытая кулуарная дипломатия, когда мы в лицо улыбаемся и стараемся показать, что у нас всё хорошо, а на самом деле делаем друг другу мелкие гадости.

ВОПРОС: Должны ли мы опасаться, господин Президент, что конфликт между Россией и Украиной будет и далее обостряться?

Д.МЕДВЕДЕВ: Между Россией и Украиной нет никакого конфликта. Это очень близкие, братские страны, которые находятся в очень серьёзных экономических отношениях. Объём товарооборота, несмотря на кризис, у нас измеряется миллиардами долларов.

Украинские друзья два дня назад сказали нам, что им нечем платить за газ. Мы помним январский конфликт, мы договорились о правилах работы, о том, что, если они не могут платить, они должны позаботиться заранее о получении кредитов. В противном случае, происходит переход на предоплату в поставках газа. Тем не менее проблема возникла. Связано это, на мой взгляд, с той избирательной кампанией, которая ведётся на Украине, когда одна власть вредит другой в попытке получить политические очки.

Я желаю нашим украинским друзьям поскорее обрести точку стабильности, и нам всем с ними будет проще работать: и Российской Федерации, и объединённой Европе.
Nun ist die Frage, wird es wirklich so sein? Das Juschtschenko abgewählt wird, steht wohl außer Frage. Das danach wird auf jeden Fall ein Test auf die Frage, ob die Angst der Russophoben begründet ist/war oder ob sich wirklich eine Verbesserung der Beziehungen mit dem Einzug von Julka, äh Janik, in das Haus auf der Bankowa abzeichnet.
Wenn die Russophoben recht haben, dann müssten die Anspannungen nur wenig nachlassen, da egal wer im Februar gewinnt, der Kurs der Ukraine in den Westen weist und es kein zurück mehr zu einem Verbund der drei "ostslawischen Bruderstaaten" gibt. So jedenfalls meine Auffassung. Eine andere Frage ist ein temporäres Wiederaufleben einer Freihandelszone zwischen Kasachstan, Russland, Weißrussland und der Ukraine. Solange jedenfalls, bis konkret von einem EU-Beitritt geredet werden kann.
Sicherlich wird es Abstriche beim Pochen auf den NATO Beitritt geben, doch selbst die Partei der Regionen hat sich während ihrer Regierungszeit niemals der Integration in den Nordatlantischen Pakt verweigert. Ebenfalls wurden von ihr auch nie ernste Versuche unternommen Russisch als zweite Amtssprache einzuführen. Dies trotz der ganzen Wahlversprechen - Janik spricht bereits besser ukrainisch als Julka. Demnach sind selbst beim Machtantritt des angeblich so "prorussischen" Janukowitsch keine großartigen Kursänderungen zu erwarten.
In einem Punkt sind aber Änderungen zu erwarten. In der Bewertung des Holodomors und der Rolle der OUN-UPA, den beiden Steckenpferden von Wiktor Andrijowytsch. Und dies könnte schon ausreichen, um die derzeitige russische Administration zufrieden zu stellen, außer wenn die Russophoben recht haben und Russland erst zufrieden ist, wenn es keine unabhängige Ukraine mehr gibt.
Gegenueber der derzeitigen RF russophob zu sein ist ein Ehrentitel, bzw. zeigt von gesundem Menschenverstand.....Und wer die eigene Geschichte nicht kennt bzw. sie sich von aussen aufdruecken laesst (nichts gegen unabhaengige Historikerkommissionen - sogar mit Schweizern...aber da muesste der KGB seine Archive oeffnen) muss sie wohl wiederholen....wenn russische Deutungshoheit ueber ukrainische Geschichte moeglich wird ist es mit der Unabhaengigkeit so oder so vorbei.....
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Sirius
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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#5 Beitrag von Sirius » Donnerstag 12. November 2009, 19:49

Handrij hat geschrieben: In einem Punkt sind aber Änderungen zu erwarten. In der Bewertung des Holodomors und der Rolle der OUN-UPA, den beiden Steckenpferden von Wiktor Andrijowytsch. Und dies könnte schon ausreichen, um die derzeitige russische Administration zufrieden zu stellen, außer wenn die Russophoben recht haben und Russland erst zufrieden ist, wenn es keine unabhängige Ukraine mehr gibt.
Handrij, hoffe Du zweifelst nicht, daß nach der Wahl bessere Beziehungen zu Russland erreicht werden.
Schlimmer kann es doch eigentlich kaum noch werden und der Schuldige wurde hier schon genannt.
Mit dem neuen Außenminister ist schon leichte Entspannung sichtbar.

Russland möchte doch nicht viel von Ukraine, es will nicht von Staaten wie Ukraine, Polen, Baltische Staaten usw.
ständig provoziert und erniedrigt werden. USA z.B. gehen jetzt den richtigen Weg, pragmatische Beziehungen,
mehr erwartet Russland auch nicht.

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Handrij
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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#6 Beitrag von Handrij » Donnerstag 12. November 2009, 20:20

Sirius hat geschrieben: Handrij, hoffe Du zweifelst nicht, daß nach der Wahl bessere Beziehungen zu Russland erreicht werden.
Schlimmer kann es doch eigentlich kaum noch werden und der Schuldige wurde hier schon genannt.
Mit dem neuen Außenminister ist schon leichte Entspannung sichtbar.
Eigentlich ja. Das eigentlich bezieht sich darauf, dass Timoschenko ja auch schon einmal eine Phase hatte, wo die Verhandlungsdelegation nach Moskau mit Dolmetschern gefahren ist, was bei den Mitgliedern der Delegation nicht nötig war.
Das spannende an der Ukraine ist wohl auch, dass kaum das Erwartete eintritt, oder ? :-D
Sirius hat geschrieben: Russland möchte doch nicht viel von Ukraine, es will nicht von Staaten wie Ukraine, Polen, Baltische Staaten usw.
ständig provoziert und erniedrigt werden. USA z.B. gehen jetzt den richtigen Weg, pragmatische Beziehungen,
mehr erwartet Russland auch nicht.
Tja, du hast ja sicherlich schon bemerkt, dass es auch eine starke Fraktion gibt, die Russland etwas anderes unterstellen bzw. die zu wissen meinen, dass Russland etwas anderes will. Ich hoffe, dass diese Fraktion nicht recht hat ...

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#7 Beitrag von paracelsus » Donnerstag 12. November 2009, 22:00

Handrij hat geschrieben:Tja, du hast ja sicherlich schon bemerkt, dass es auch eine starke Fraktion gibt, die Russland etwas anderes unterstellen bzw. die zu wissen meinen, dass Russland etwas anderes will. Ich hoffe, dass diese Fraktion nicht recht hat ...
Ich hoffe mit dir [smilie=tomato2.gif] aber ich glaube , solange Medwedew und/oder Putin die RF regieren werden, wird Russland ein friedliches Mitglied der Völkergemeinschaft bleiben. Trotz zweifellos vorhandener nationalistischer Stömungen sowie eines wieder erwachten Selbstbewusstseins.

Politclowns wie Schirinowski machen mir da wenig Sorgen. Der andere politísch aktive Großmachtsphantast Limonow steht in Opposition (übrigens war er mit Kasparow verbündet [smilie=blush.gif] ) zum Kreml und verfügt über keinen erwähnenswerten Zuspruch.

Ernster nehme ich das Netzwerk der "Internationalen Eurasischen Bewegung" um Alexander Dugin.

Das Anwachsen russischer Erneuerungsphantasien einiger Zirkel ist ja nicht zuletzt durch die Russophobien in den Staaten der ehemaligen sowjetischen Hemisphäre gestärkt worden - inklusive der kleineren Provukationen durch diese Staaten, die sich jetzt in "westlicher" Sicherheit wägten. Der russische Anti-Amerikanismus fand wohl nach dem Georgien-Krieg seinen Höhepunkt. Die vergangene Bush-Administration trug das ihrige dazu bei......... .

Aber ich bin wirklich gespannt wie die Wahlen in der Ukraine ausgehen werden. Und ob dann der/die Präsident(in) wirklich das machen wird, was man sich von ihr/ihm verspricht............ ? Naja, egal was man erwartet, schlimmer geht nimmer....... .

Es sei denn, der alte ]:-} =]]]]> wird auch der neue....... ...---...
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Handrij
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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#8 Beitrag von Handrij » Freitag 13. November 2009, 00:56

paracelsus hat geschrieben: Ich hoffe mit dir [smilie=tomato2.gif] aber ich glaube , solange Medwedew und/oder Putin die RF regieren werden, wird Russland ein friedliches Mitglied der Völkergemeinschaft bleiben. Trotz zweifellos vorhandener nationalistischer Stömungen sowie eines wieder erwachten Selbstbewusstseins.
Nunja, Putin und Medwedjew sind IMHO rationale Typen und ihnen ist klar, dass Russland ein riesiger Schrotthaufen ist - was ja ebenso für die Ukraine und die anderen Postsowjetrepubliken zutrifft. Der Krieg gegen Georgien hat ja AFAIK auch gezeigt, dass die Russen nicht unbedingt die beste Armee haben. Für einen kleinen Einsatz reichts, aber mehr nicht.
paracelsus hat geschrieben: Ernster nehme ich das Netzwerk der "Internationalen Eurasischen Bewegung" um Alexander Dugin.

Das Anwachsen russischer Erneuerungsphantasien einiger Zirkel ist ja nicht zuletzt durch die Russophobien in den Staaten der ehemaligen sowjetischen Hemisphäre gestärkt worden - inklusive der kleineren Provukationen durch diese Staaten, die sich jetzt in "westlicher" Sicherheit wägten. Der russische Anti-Amerikanismus fand wohl nach dem Georgien-Krieg seinen Höhepunkt. Die vergangene Bush-Administration trug das ihrige dazu bei......... .
Tja, wenn die Tendenzen die Andreas Umland da in seinem Artikel dargestellt hat stimmen, ist da nicht sehr viel Gutes zu erwarten. Irre gibt es zur genüge ...
Die gute Witrenko, die ja ebenso zu dieser Eurasischen Plattform gehört, hat ja doch keine 2,5 Mio. Hrywnja zusammenbekommen und wird bei den Wahlen nur zuschauen. [smilie=pooh_lol.gif]
paracelsus hat geschrieben: Aber ich bin wirklich gespannt wie die Wahlen in der Ukraine ausgehen werden. Und ob dann der/die Präsident(in) wirklich das machen wird, was man sich von ihr/ihm verspricht............ ? Naja, egal was man erwartet, schlimmer geht nimmer....... .

Es sei denn, der alte ]:-} =]]]]> wird auch der neue....... ...---...
Hm, wir könnten ja noch Wetten abschließen. Nicht das ich meine, dass der alte ]:-} =]]]]> der neue wird, aber ob es Julka oder Janik macht und wer von den anderen wem die Unterstützung geben wird. Tigipko hat beispielsweise Erfahrungen mit beiden, bringt vermutlich jedoch nicht viele Prozente. Litwin könnte bis zu 7% wert sein. Simonenko bis zu 5%. Jazenjuk bis zu 10% und selbst Jusch bringt es noch auf 3%.

Apropos Jusch: vorgestern gab es Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... darüber, warum er eigentlich noch antritt. Dabei lief es darauf hinaus, dass er später eventuell wieder Ministerpräsident werden will. Vorher gab es Überlegungen, dass er bei eventuellen Neuwahlen sich um einen Parlamentsplatz für die parlamentarische Immunität bemühen wird.

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#9 Beitrag von Lutzkyj » Freitag 13. November 2009, 01:25

Handrij hat geschrieben: Für die Ukraine und die Ukrainer ist die Wiederholung der Thesen aus dem Augustschreiben wichtig. Dabei machte er wieder die Unterscheidung zwischen dem Volk und dem Präsidenten. Hauptthese: Wenn der Präsident weg ist, wird alles besser.
[ Der sollte sich lieber um seinen General Putin kümmern, dann wird alles besser !




Hartmut hat geschrieben:Es wird Zeit, dass Juschtschenko dorthin geschickt wird, wo er hin gehört. Er wird sich in keiner Weise bessern oder ändern. Er hat in diesen Jahren , wo er als Präsident eingesetzt war der Ukraine mehr geschadet , als genützt. Man kann nur hoffen, dass die Legislative der Ukraine diesen angerichteten Schaden erkennt und beseitigt und , dass er für seine Missetaten zur Verantwortung gezogen wird.


Was bist Du denn für einer?
Wo lebst Du denn ?
Missetaten ????????????????


[
Sirius hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: In einem Punkt sind aber Änderungen zu erwarten. In der Bewertung des Holodomors und der Rolle der OUN-UPA, den beiden Steckenpferden von Wiktor Andrijowytsch. Und dies könnte schon ausreichen, um die derzeitige russische Administration zufrieden zu stellen, außer wenn die Russophoben recht haben und Russland erst zufrieden ist, wenn es keine unabhängige Ukraine mehr gibt.
Handrij, hoffe Du zweifelst nicht, daß nach der Wahl bessere Beziehungen zu Russland erreicht werden.
Schlimmer kann es doch eigentlich kaum noch werden und der Schuldige wurde hier schon genannt.
Mit dem neuen Außenminister ist schon leichte Entspannung sichtbar.

Russland möchte doch nicht viel von Ukraine, es will nicht von Staaten wie Ukraine, Polen, Baltische Staaten usw.
ständig provoziert und erniedrigt werden. USA z.B. gehen jetzt den richtigen Weg, pragmatische Beziehungen,
mehr erwartet Russland auch nicht.
????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????




Handrij hat geschrieben:
Sirius hat geschrieben: Handrij, hoffe Du zweifelst nicht, daß nach der Wahl bessere Beziehungen zu Russland erreicht werden.
Schlimmer kann es doch eigentlich kaum noch werden und der Schuldige wurde hier schon genannt.
Mit dem neuen Außenminister ist schon leichte Entspannung sichtbar.
Eigentlich ja. Das eigentlich bezieht sich darauf, dass Timoschenko ja auch schon einmal eine Phase hatte, wo die Verhandlungsdelegation nach Moskau mit Dolmetschern gefahren ist, was bei den Mitgliedern der Delegation nicht nötig war.
Das spannende an der Ukraine ist wohl auch, dass kaum das Erwartete eintritt, oder ? :-D
Sirius hat geschrieben: Russland möchte doch nicht viel von Ukraine, es will nicht von Staaten wie Ukraine, Polen, Baltische Staaten usw.
ständig provoziert und erniedrigt werden. USA z.B. gehen jetzt den richtigen Weg, pragmatische Beziehungen,
mehr erwartet Russland auch nicht.
Tja, du hast ja sicherlich schon bemerkt, dass es auch eine starke Fraktion gibt, die Russland etwas anderes unterstellen bzw. die zu wissen meinen, dass Russland etwas anderes will. Ich hoffe, dass diese Fraktion nicht recht hat ...

Sag mal Handrij , wo holst Du die alle her diese superintellektuellen Politschwachmaten, und Du antwortest
denen auch noch, oder hast Du die selbst gebacken und der Ofen ist zu heiß geworden !





Aber der allerbeste isr der hier....




paracelsus hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Tja, du hast ja sicherlich schon bemerkt, dass es auch eine starke Fraktion gibt, die Russland etwas anderes unterstellen bzw. die zu wissen meinen, dass Russland etwas anderes will. Ich hoffe, dass diese Fraktion nicht recht hat ...
Ich hoffe mit dir [smilie=tomato2.gif] aber ich glaube , solange Medwedew und/oder Putin die RF regieren werden, wird Russland ein friedliches Mitglied der Völkergemeinschaft bleiben. Trotz zweifellos vorhandener nationalistischer Stömungen sowie eines wieder erwachten Selbstbewusstseins.

Politclowns wie Schirinowski machen mir da wenig Sorgen. Der andere politísch aktive Großmachtsphantast Limonow steht in Opposition (übrigens war er mit Kasparow verbündet [smilie=blush.gif] ) zum Kreml und verfügt über keinen erwähnenswerten Zuspruch.

Ernster nehme ich das Netzwerk der "Internationalen Eurasischen Bewegung" um Alexander Dugin.

Das Anwachsen russischer Erneuerungsphantasien einiger Zirkel ist ja nicht zuletzt durch die Russophobien in den Staaten der ehemaligen sowjetischen Hemisphäre gestärkt worden - inklusive der kleineren Provukationen durch diese Staaten, die sich jetzt in "westlicher" Sicherheit wägten. Der russische Anti-Amerikanismus fand wohl nach dem Georgien-Krieg seinen Höhepunkt. Die vergangene Bush-Administration trug das ihrige dazu bei......... .

Aber ich bin wirklich gespannt wie die Wahlen in der Ukraine ausgehen werden. Und ob dann der/die Präsident(in) wirklich das machen wird, was man sich von ihr/ihm verspricht............ ? Naja, egal was man erwartet, schlimmer geht nimmer....... .

Es sei denn, der alte ]:-} =]]]]> wird auch der neue....... ...---...




Der hat doch gar nichts verstanden, oder dem haben die so einen Chip reingesetzt der die Realität immer verdreht.


Also ich bin erschrocken ... und da hatte EuKraine recht , was macht Ihr hier in diesem Forum .......

Probleme der Ukraine bereden oder Propaganda für RU ???????????



Nochmal , wer überfällt seine Nachbarn bis heute unter banalsten Vorwänden, und maschiert dort ein , wer verteilt Pässe in fremden Ländern, um dann zu sagen wir wollen undere Leute schützen. Wer mischt sich in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten ein, wer vergiftet und bringt unliebsame Politiker und Unternehmer hinter Gitter oder lässt sie umbringen, die kritisch die Wahrheit suchende Journalisten und Schriftsteller.


Wer erzeugt Wahlergebnisse von 65 % ???????????????

Das kann doch nicht Dein Ernst sein !!!


Selbst Medwedjew hat heute im Kremelpalst vor allen wichtigen Staaatstragenden Leuten angefangen sich aus der Putinschen Umklammerung zu lösen, selbst ihm ist das mittlerweile zu viel!
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Er hat die Putinsche Äera als nicht demokratisch bezeichnet(was man ja auch von einem KGBmann wie Putin nicht erwarten konnte.
Er hat die rückständige, auf UDSSR Zeiten aufgebaute Wirtschaft RU's angeklagt die sich bis Dato auf die Vermarktung von Primären Gütern beschränkt.

Und so ein Land soll Partner sein für die Ukraine??????????????????

Also wirklich seid Ihr sooooooooooooo verblendet oder bezahlt Euch jemand dafür ?????


Eines jedoch konnte auch der kleine Medwedek nicht vermeiden..... er musste auch wieder vom Imperialistischen Eigreifen in den Kaukasus reden..... denn der ist ja so russisch!!!!!!!!!!!!!
Die Ukrainer sind ein Slawenvolk... Die Russen sind Ugro-Finno-Tataren und brauchten die Ukraine immer als Slawisches Alibi.

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#10 Beitrag von Sirius » Freitag 13. November 2009, 01:26

Handrij hat geschrieben: Tja, du hast ja sicherlich schon bemerkt, dass es auch eine starke Fraktion gibt, die Russland etwas anderes unterstellen bzw. die zu wissen meinen, dass Russland etwas anderes will. Ich hoffe, dass diese Fraktion nicht recht hat ...
Wenn ich manche "Meinung & Analyse" lese, die Ukraine-Nachrichten.de verbreitet, müssen die armen Russophoben denken,
sie werden gleich angegriffen und für immer besetzt.
Ist das wahrscheinlich, zu 100% nicht.
Europa und fast alle anderen Länder würden sich von Russland abwenden, so kommt man nicht weiter.
Ein NATO-Beitritt bietet auch nicht mehr Sicherheit, wenn ein großer Krieg ausbricht.
NATO wird wohl kaum helfen können, weil dann Interkontinentalraketen abgefeuert werden
und das will sicher keiner.

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Lutzkyj
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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#11 Beitrag von Lutzkyj » Freitag 13. November 2009, 02:43

Hier noch etwas über Eure Wunschpartner


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hoffe das Ihr die DW nicht als rassistisch abtut .......................!!!
Die Ukrainer sind ein Slawenvolk... Die Russen sind Ugro-Finno-Tataren und brauchten die Ukraine immer als Slawisches Alibi.

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#12 Beitrag von Handrij » Freitag 13. November 2009, 09:35

Auch wenn es "Lutzkyj" und Co. in die Hände spielt: Bei Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... gibt es ein Interview mit Boris Beresowskij, der ähnlich denkt.
Его называют российским бизнесменом, олигархом в изгнании, политическим беженцем, бывшим серым кардиналом. С 20 сентября 2001 года Борис Березовский находится в розыске, объявленном российской генпрокуратурой по обвинению в мошенничестве, отмывании денег, попытке насильственного захвата власти. Проживает в Великобритании в качестве политического беженца. В 2008 году журнал «Форбс» оценивал его состояние в $1,3 млрд. Опальный российский олигарх рассказал Weekly.ua о своем отношении к скандалам в нашей стране и украинским политическим деятелям

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#13 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 13. November 2009, 11:05

Lutzkyj hat geschrieben:Er hat die rückständige, auf UDSSR Zeiten aufgebaute Wirtschaft RU's angeklagt die sich bis Dato auf die Vermarktung von Primären Gütern beschränkt.

Und so ein Land soll Partner sein für die Ukraine??????????????????

Also wirklich seid Ihr sooooooooooooo verblendet oder bezahlt Euch jemand dafür ?????
Warum sagen Sie nichts zu dem Ausblick, den er gegeben hat, um aus der Misere rauszukommen? Im Gegensatz zur Ukraine wird hier langfristig darüber nachgedacht, wie man das Land besser aufstellen kann, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.
Dass nun Worten Taten folgen müssen, bestreitet niemand. Vielleicht bin ich verblendet, wenn ich hoffe, dass dies auch passiert. Aber für den Optimisten ist eben das Glas halbvoll und nicht halbleer. Und das ist auch gut so!

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#14 Beitrag von paracelsus » Freitag 13. November 2009, 14:53

Handrij hat geschrieben:Auch wenn es "Lutzkyj" und Co. in die Hände spielt: Bei Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... gibt es ein Interview mit Boris Beresowskij, der ähnlich denkt.
Его называют российским бизнесменом, олигархом в изгнании, политическим беженцем, бывшим серым кардиналом. С 20 сентября 2001 года Борис Березовский находится в розыске, объявленном российской генпрокуратурой по обвинению в мошенничестве, отмывании денег, попытке насильственного захвата власти. Проживает в Великобритании в качестве политического беженца. В 2008 году журнал «Форбс» оценивал его состояние в $1,3 млрд. Опальный российский олигарх рассказал Weekly.ua о своем отношении к скандалам в нашей стране и украинским политическим деятелям
LOL, ja, ja, der Alt-Oligarch und politische Flüchtling Beresowski......................... . Hat er nicht - ausser einigen "bunten Revolutionären" - auch Kasparow unterstützt? :-' Es leben die aufrechten Demokraten |-D .
Lutzkyj ist doch auch einer....... B-)
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#15 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 13. November 2009, 15:36

paracelsus hat geschrieben: Es leben die aufrechten Demokraten |-D .
Lutzkyj ist doch auch einer....... B-)
Ein "lupenreiner" sozusagen ;)

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#16 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 13. November 2009, 16:44

eurojoseph hat geschrieben:
Hartmut hat geschrieben:Es wird Zeit, dass Juschtschenko dorthin geschickt wird, wo er hin gehört. Er wird sich in keiner Weise bessern oder ändern. Er hat in diesen Jahren , wo er als Präsident eingesetzt war der Ukraine mehr geschadet , als genützt. Man kann nur hoffen, dass die Legislative der Ukraine diesen angerichteten Schaden erkennt und beseitigt und , dass er für seine Missetaten zur Verantwortung gezogen wird.
Gehts eh no ????? Missetaten ????
Wollens ihn nach Sibirien schicken ????
Weil er zu recht Russophob ist ????
Mehr geschadet als genuetzt ????
Aufwachen ......wir leben weder im zaristischen Russland noch in der SU......
Man kann nur hoffen das ihnen 10% von dem widerfaehrt was sie Praesident Justhsenko wuenschen......
Hier nur eine kleine Abhandlung unter anderem seines Wirkens. Ist zwar von vor einem Jahr, aber es ist eher noch schlimmer geworden, als besser - oder ?! Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#17 Beitrag von eurojoseph » Sonntag 15. November 2009, 15:24

Sirius hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: In einem Punkt sind aber Änderungen zu erwarten. In der Bewertung des Holodomors und der Rolle der OUN-UPA, den beiden Steckenpferden von Wiktor Andrijowytsch. Und dies könnte schon ausreichen, um die derzeitige russische Administration zufrieden zu stellen, außer wenn die Russophoben recht haben und Russland erst zufrieden ist, wenn es keine unabhängige Ukraine mehr gibt.
Handrij, hoffe Du zweifelst nicht, daß nach der Wahl bessere Beziehungen zu Russland erreicht werden.
Schlimmer kann es doch eigentlich kaum noch werden und der Schuldige wurde hier schon genannt.
Mit dem neuen Außenminister ist schon leichte Entspannung sichtbar.

Russland möchte doch nicht viel von Ukraine, es will nicht von Staaten wie Ukraine, Polen, Baltische Staaten usw.
ständig provoziert und erniedrigt werden. USA z.B. gehen jetzt den richtigen Weg, pragmatische Beziehungen,
mehr erwartet Russland auch nicht.
Wenn Laender nicht mehr von RU gegaengelt bzw. dominiert werden wollen, dann erniedrigen sie Russland ??? Was nehmen sie, ich haett das auch mal gern probiert.....
Wenn sie zum Beispiel als Schutz gegen wiederholte Okkupation in die Nato wollen, bzw. sind - dann erniedrigen sie oder provozieren sie ???
Peinlich....vielleicht bedrohen diese Laender sogar RU ???
Armes, armes Russland....
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#18 Beitrag von eurojoseph » Sonntag 15. November 2009, 15:28

Sonnenblume hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:
Hartmut hat geschrieben:Es wird Zeit, dass Juschtschenko dorthin geschickt wird, wo er hin gehört. Er wird sich in keiner Weise bessern oder ändern. Er hat in diesen Jahren , wo er als Präsident eingesetzt war der Ukraine mehr geschadet , als genützt. Man kann nur hoffen, dass die Legislative der Ukraine diesen angerichteten Schaden erkennt und beseitigt und , dass er für seine Missetaten zur Verantwortung gezogen wird.
Gehts eh no ????? Missetaten ????
Wollens ihn nach Sibirien schicken ????
Weil er zu recht Russophob ist ????
Mehr geschadet als genuetzt ????
Aufwachen ......wir leben weder im zaristischen Russland noch in der SU......
Man kann nur hoffen das ihnen 10% von dem widerfaehrt was sie Praesident Justhsenko wuenschen......
Hier nur eine kleine Abhandlung unter anderem seines Wirkens. Ist zwar von vor einem Jahr, aber es ist eher noch schlimmer geworden, als besser - oder ?! Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Uni-Kassel........
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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#19 Beitrag von Handrij » Sonntag 15. November 2009, 15:42

eurojoseph hat geschrieben: Uni-Kassel........
Ahhh??? Was wolltest du damit sagen?

Der angeführte Text stammt von Jurij Bojko, derzeit Abgeordneter der Partei der Regionen, 2002-2005 Chef von "Naftohas Ukrajiny", Energieminister unter Janukowitsch 2006-2007.

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Sirius
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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#20 Beitrag von Sirius » Montag 16. November 2009, 01:45

eurojoseph hat geschrieben: Wenn Laender nicht mehr von RU gegaengelt bzw. dominiert werden wollen, dann erniedrigen sie Russland ??? Was nehmen sie, ich haett das auch mal gern probiert....
Dann verschwindet aber die Russophobie und das willst Du bestimmt nicht.
Russland dominiert keinen und hat das auch nicht vor, es hat genug eigene Probleme.
eurojoseph hat geschrieben: Wenn sie zum Beispiel als Schutz gegen wiederholte Okkupation in die Nato wollen, bzw. sind - dann erniedrigen sie oder provozieren sie ???
Peinlich....vielleicht bedrohen diese Laender sogar RU ???
Armes, armes Russland....
Daß Russland Ukraine jetzt nicht in NATO haben will, kann man normalerweise
verstehen (gemeinsame Vergangenheit, Schwarzmeerflotte bis 2017 in Sewastopol usw.)
Mehrheit der Ukrainer ist doch auch dagegen.

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#21 Beitrag von Bohdan Petrushchak » Montag 16. November 2009, 14:39

eurojoseph hat geschrieben: Gegenueber der derzeitigen RF russophob zu sein ist ein Ehrentitel, bzw. zeigt von gesundem Menschenverstand.....Und wer die eigene Geschichte nicht kennt bzw. sie sich von aussen aufdruecken laesst (nichts gegen unabhaengige Historikerkommissionen - sogar mit Schweizern...aber da muesste der KGB seine Archive oeffnen) muss sie wohl wiederholen....wenn russische Deutungshoheit ueber ukrainische Geschichte moeglich wird ist es mit der Unabhaengigkeit so oder so vorbei.....
Es wurde sehr korrekt ausgedrückt!!! Was möchte ich dazu sagen: wenn der russische Präsident den ukrainischen als "Russophob" bezeichnet, dann soll es vielleicht so sein, weil es seine persönlich bzw. subjektive Meinung ist. Es ist aber auch anzumerken, dass es sinnvoller wäre, den russischen Präsidenten als "Ukrainophob" zu bezeichnen, weil er und nicht nur er, sondern Mehrheit anderer russischen Politiker, so meine ich, wirklich so sind.
Jeder kann seine Meinung von Juschtschenko haben, jeder, wenn nicht alle, hat von Ihm bessere Ergebnisse erwartet, aber: "liebe Freunde" es ist nicht alles so schlecht, wie es scheint, ich gestehe auch, dass es viele Fehler gibt, die er gemacht hat, und die womöglich nicht zu korrigieren sind, aber er war wirklich eine bessere Alternative als W. Janukowitsch, er hat die Interesse des ukrainischen Volkes vertreten, insbesondere im Bereich der Nationalpolitik, hat er etliche Ergebnisse bzw. Veränderungen, genauer gesagt, Verbesserungen erzielt, und ich freue mich darüber. Ich will nicht, und ich betone es, einen Präsidenten haben, für den die Nationalinteresse der Ukraine wenig von Bedeutung sind, der sich dafür einsetzt, die Interesse anderes Volkes (ich meine damit RF) zu unterstützen.

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#22 Beitrag von paracelsus » Montag 16. November 2009, 15:33

Bohdan Petrushchak hat geschrieben: Jeder kann seine Meinung von Juschtschenko haben, ................ er hat die Interesse des ukrainischen Volkes vertreten, insbesondere im Bereich der Nationalpolitik, hat er etliche Ergebnisse bzw. Veränderungen, genauer gesagt, Verbesserungen erzielt, und ich freue mich darüber.
........... dann wähl ihn doch einfach. ;)

Wenn die Mehrheit der Ukrainer genauso denkt ist doch alles in Butter und du wirst dich nicht als "Minderheit" freuen müssen. Wenn denn eine andere Wahl getroffen wird, sieht das nicht so aus, als ob die Menschen mehrheitlich über die Verbesserungen die er ezielte sich so freuen........... .
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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#23 Beitrag von Sonnenblume » Montag 16. November 2009, 16:56

Bohdan Petrushchak hat geschrieben: Ich will nicht, und ich betone es, einen Präsidenten haben, für den die Nationalinteresse der Ukraine wenig von Bedeutung sind, der sich dafür einsetzt, die Interesse anderes Volkes (ich meine damit RF) zu unterstützen.
Warum muß das Eine das Andere ausschließen ? Es geht doch auch miteinander und nicht immer nur gegeneinander!

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#24 Beitrag von Bohdan Petrushchak » Dienstag 17. November 2009, 20:54

paracelsus hat geschrieben:Warum muß das Eine das Andere ausschließen ? Es geht doch auch miteinander und nicht immer nur gegeneinander!

Ich kann ebenso fragen: Warum das Eine das Andere nicht ausschließt??? Es kann keinen Dualismus in solcher wichtigen Frage geben. Der Präsident der Ukraine muss, und es ist seine Pflicht, die Nationalinteresse der Ukraine zu vertreten, im umgekehrten Fall ist er kein Mann, der die Unterstützung des ukrainischen Volkes verdient.
Es kann natürlich sein, das für ihn Interesse eines anderen Volkes von Bedeutung sein könnten, aber die Interesse seiner Heimat müssen den Primat über seine Zuneigungen für andere Völker haben. Dabei, im Bereich der Nationalpolitik, unterstütze ich unseren gegenwärtigen Präsident. Die Hauptaufgabe der Nationalpolitik besteht darin eine stabile Grundlage eines Volkes, einer Nation zu schaffen, den Menschen das nationale Bewusstsein beizubringen und einen Ansporn für geistliche Entwicklung zu geben.

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Re: Medwedjew beschuldigt Juschtschenko erneut der Russophobie

#25 Beitrag von Bohdan Petrushchak » Dienstag 17. November 2009, 21:12

Sirius hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben: Russland dominiert keinen und hat das auch nicht vor, es hat genug eigene Probleme.
Darin, dass Russland genug eigene Probleme hat, kann ich Ihnen nur beipflichten, aber die Tatsache besteht auch darin, dass die Regierung der RF zu viel ihre Nasse in die inneren Angelegenheiten der Ukraine steckt, entweder im Bereich der Nationalpolitik in Frage der russischen Sprache, oder im Wirtschaftsbereich, insbesondere was die Frage der Gaspreisbildung betrifft: wie kann es sein, dass der Preis für Gas für Ukraine, soweit ich weiß, grösser als der für andere Länder (insbesondere für die EU-Länder) ist. Der Transitpreis, den Ukraine für Gaslieferung verlangt, ist auch wesentlich niedriger als der, den andere Länder für ähnliche Transitleistungen verlangen, geschweige denn die Drohungen seitens der RF - das ist keine Politik, eines Staates, der sich als modern bezeichnet und sich in die Weltwirtschaft und Weltgesellschaft integrieren will, das sind keine Beziehungen im Rahmen der Marktwirtschaft, die sich wie man behauptet, in beiden Ländern entwickelt, es ist etwas Anderes, es sind alte Gewohnheiten der RF aus der Zeit der UdSSR seinen Wille anderen Ländern aufzuzwingen. Diese Politik der Drohungen soll sein Ende nehmen.

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