PolitikMoskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

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Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#1 Beitrag von Malcolmix » Donnerstag 19. März 2015, 19:04

SPIEGEL ONLINE: Es war doch Moskau, das mit Militär in der Ukraine intervenierte.

Strelkow: Jeder Versuch Russlands, seine Souveränität wiederzuerlangen, wird vom Westen als Aggression gebrandmarkt. In der globalen Welt gibt es nur noch wenige Staaten, die sich eine reale Unabhängigkeit erhalten können. Der Westen will eine Weltregierung schaffen, autarke Staaten wie Russland haben in dieser Konzeption keinen Platz. Deshalb wird Russland in den Augen des Westens immer ein Feind bleiben. Er will Russland ausschließlich als Rohstoff-Anhängsel.

[..]

SPIEGEL ONLINE: Also kämpfen Sie in Wahrheit für ein russisches Imperium, nicht für einen Separatisten-Staat wie beispielsweise die Basken.

Strelkow: Separatisten sind für mich die ukrainischen Politiker, weil sie sich von Russland abspalten wollen. Ich bleibe Anhänger eines einigen Russlands. Kiew ist eine russische Stadt. Ich will die historisch gerechte Wiederherstellung Russlands. Die Ukraine war, ist und bleibt ein Teil Russlands. Ich träume davon, dass Russland zurückkehrt zu seinen natürlichen Grenzen, Minimum die Grenzen von 1939.
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Dieses Interview sollte man an jede Wand schlagen. Igor Girkin alias Strelkov sagt, was Sache ist. Liebe Feindflieger und Lügenbarone: Wer kämpft gegen die Bevölkerung und wer überzieht die Ukraine mit Krieg? Mit diesem Interview ist doch alles klar. Da erübrigt sich jede Diskussion. Die Faschisten sitzen in Moskau und nicht in Kyiv.

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#2 Beitrag von FEINDFLIEGER » Donnerstag 19. März 2015, 19:29

Malcolmix hat geschrieben:
SPIEGEL ONLINE: Es war doch Moskau, das mit Militär in der Ukraine intervenierte.

Strelkow: Jeder Versuch Russlands, seine Souveränität wiederzuerlangen, wird vom Westen als Aggression gebrandmarkt. In der globalen Welt gibt es nur noch wenige Staaten, die sich eine reale Unabhängigkeit erhalten können. Der Westen will eine Weltregierung schaffen, autarke Staaten wie Russland haben in dieser Konzeption keinen Platz. Deshalb wird Russland in den Augen des Westens immer ein Feind bleiben. Er will Russland ausschließlich als Rohstoff-Anhängsel.

[..]

SPIEGEL ONLINE: Also kämpfen Sie in Wahrheit für ein russisches Imperium, nicht für einen Separatisten-Staat wie beispielsweise die Basken.

Strelkow: Separatisten sind für mich die ukrainischen Politiker, weil sie sich von Russland abspalten wollen. Ich bleibe Anhänger eines einigen Russlands. Kiew ist eine russische Stadt. Ich will die historisch gerechte Wiederherstellung Russlands. Die Ukraine war, ist und bleibt ein Teil Russlands. Ich träume davon, dass Russland zurückkehrt zu seinen natürlichen Grenzen, Minimum die Grenzen von 1939.
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Dieses Interview sollte man an jede Wand schlagen. Igor Girkin alias Strelkov sagt, was Sache ist. Liebe Feindflieger und Lügenbarone: Wer kämpft gegen die Bevölkerung und wer überzieht die Ukraine mit Krieg? Mit diesem Interview ist doch alles klar. Da erübrigt sich jede Diskussion. Die Faschisten sitzen in Moskau und nicht in Kyiv.
Und nichts desto trotz macht Kiew - von Anfang an - nichts gegen die eigenen Faschisten!
Das ist der Grund für Alles in der Ukraine - nicht nur nach meinem Dafürhalten!
Was machst du gegen die Auswüchse ukrainischem rechten Gesocks??? NICHTS!
Anwesende Residenten machen das auch so - allenfalls spielen sie das Thema herunter - bejubeln es noch...
Viel Spass damit!
Ein gutes Ende wird das nicht geben!
Für niemand!

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#3 Beitrag von Malcolmix » Donnerstag 19. März 2015, 19:40

FEINDFLIEGER hat geschrieben:Und nichts desto trotz macht Kiew - von Anfang an - nichts gegen die eigenen Faschisten!
Und Russland???

Meine Fresse. Deine Paranoia möchte ich haben. Noch einmal und noch einmal und noch einmal daran erinnert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Parlaments ... raine_2014

Welche Faschisten? Wo siehst Du die? Du zitierst sie doch sonst so gerne wie dieser Rechtsausleger da aus Österreich. Sonst hast Du doch keine Probleme mit denen.

Kannst Du eigentlich nur Papagei?
FEINDFLIEGER hat geschrieben:Was machst du gegen die Auswüchse ukrainischem rechten Gesocks??? NICHTS!
Es müssen Millionen Faschisten in der Ukraine sein.

Ansonsten spiel weiter:

Bild

Und natürlich nimmt das kein gutes Ende, wenn der Nachbar einen erobern will. Wie Girkin im Interview doch gesagt hat. Ist das dann die Schuld des Opfers Ukraine?

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#4 Beitrag von Lügenliebhaber » Donnerstag 19. März 2015, 21:26

Zur Vervollständigung des Bildes über Strelkow gehört auch das, was hier beschrieben wird:

Spiegel: Этот человек начал войну на Украине
http://expert.ru/2015/03/19/chelovek-na ... -donbasse/

Und dass? Ist es wohl nicht interessant?
http://www.rtdeutsch.com/14720/headline ... bs-werden/
Was sagt die Argumentationshilfe des AA dazu? Führer des Rechten Sektors soll Berater des ukrainischen Generalstabs werden

Als ich es alles gelesen habe, fragte ich mich, ob so ein Posten für Strelkow in Russland möglich wäre und beantwortete mit „Ja“, besonders wenn in Russland auch rechtsradikale freiwillige Bataillone herum schießen werden, auf die Befehle aus Moskau pfeifend. Traurig, wenn es die Deutsche einfach so alles hinnehmen, was ihnen berichtet wird. Es schadet Deutschland und der gesamten Welt.
Nationalisten in der Nationalgarde, oder:
Rechtsradikaler wird Polizeichef in Kiew
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... -Kiew.html

So ist die Welt: für eine sehr einfach, für andere vielseitig.

Übrigens: gibt es in Deutschland so was, was in das gesamtes Bild nicht passt, oder ein falschen Eindruck macht? Nee! Nee! Patriotische Individualisten in Deutschland? Nee! Rechtsradikale Marschen hier? Bei uns?! Ist doch alles Lüge von Baronen.

Für diejenige, die sich dafür interessieren:

https://www.jungewelt.de/2015/03-20/021.php
[smilie=ukr_prapor] [smilie=schland] [smilie=ru_prapor]

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#5 Beitrag von Malcolmix » Donnerstag 19. März 2015, 22:03

Mal eine dezente Frage. Wer hat eigentlich wen angegriffen? Sie wollen mir doch wohl nicht ernsthaft erzählen, die Ukraine habe Russland angegriffen? Das ist hier das Thema. Nicht Ihre wirren Links über Rechtsradikale, die Sie in Russland zuhauf finden können.

Mir gehts langsam dieser hirnlose Reflex auf den Senkel, Russland sei der ewige Vorkämpfer gegen den Faschismus.

Ach ja. Lobend erwähne ich hier, daß Sie es nicht mehr mit Zitieren versucht haben. Auch eine Lösung.

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#6 Beitrag von Lügenliebhaber » Donnerstag 19. März 2015, 23:24

Malcolmix hat geschrieben:Mal eine dezente Frage. Wer hat eigentlich wen angegriffen? Sie wollen mir doch wohl nicht ernsthaft erzählen, die Ukraine habe Russland angegriffen? Das ist hier das Thema. Nicht Ihre wirren Links über Rechtsradikale, die Sie in Russland zuhauf finden können.

Mir gehts langsam dieser hirnlose Reflex auf den Senkel, Russland sei der ewige Vorkämpfer gegen den Faschismus.

Ach ja. Lobend erwähne ich hier, daß Sie es nicht mehr mit Zitieren versucht haben. Auch eine Lösung.
Eigentlich, für einen Leser, der wirklich aufmerksam, alle Beiträge, ohne irgendwelcher Eile, nicht nur gelesen, sondern auch nur ein bisschen nach gedacht hätte, hätte so eine Frage nie gehabt. So ein Leser hätte die Antwort schon selbst raus „gefischt“.
Und jeder (außer Sinnlosen) hätte es schon verstanden, wenn ER persönlich, mit Namen-Nik überhaupt nicht angesprochen wurde und das außer ihn es noch andere Leser da sind, die aber [wegen so einen, in Rage mit Schaum am Mund, auf anderes Denken] völlig aufgeregtes Individuums, nicht trauen sich zu Wort zu melden, um auf die Schusslinie zufällig nicht zu kommen.
Aggressivität ist die beste Verteidigung. Und wenn die gute Argumenten Fehlen muss man einfach drauf hauen. Solche Fußballfans kennt doch jeder. Eine Forumskultur sieht anders aus. Ich kann sie nicht jedem beibringen, leider gibt es Unbelehrbare.
Ich spreche jetzt persönlich nur denjenigen an, der sich nicht ständig auf der Palme befindet. Und wer von mir persönlich nicht angesprochen wird, soll sich gegen mich sich nicht aufblasen lassen.

An alle Leser mit Humor: versuchen Sie es raus zu finden, wer da wenn zuerst angegriffen hat?
Wer ist der Aggressor und wer das Opfer des Aggressors? Und ob es noch möglich ist zwischen ihnen ein Frieden herzustellen? Gute Nacht! [smilie=schwyz]

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Malcolmix
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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#7 Beitrag von Malcolmix » Donnerstag 19. März 2015, 23:38

Lügenliebhaber hat geschrieben:und das außer ihn es noch andere Leser da sind, die aber [wegen so einen, in Rage mit Schaum am Mund, auf anderes Denken] völlig aufgeregtes Individuums, nicht trauen sich zu Wort zu melden, um auf die Schusslinie zufällig nicht zu kommen.
Aggressivität ist die beste Verteidigung.
Schön wärs. Aber ich habe eher umgekehrt die Erfahrung gemacht. Argumente habe ich jedenfalls bei Ihnen nur selten entdecken können. So nebenbei bemerkt machen Sie doch mal den Feldversuch, auf einer prorussischen Seite die Annexion der Krim zu kritisieren. Da erleben Sie aber noch ganz andere Antworten...

Aber schön, wenn Sie selbst wenigstens an Ihre Argumente glauben. Ich habe jedenfalls kaum welche bei Ihnen entdecken können. Mal heißt es, Sie haben nur zitiert, mal faseln Sie von Kyiver Faschisten - da frage ich mich wirklich, auf was ich bei Ihnen eingehen soll. Wenn selbst Handrij so reagiert wie ich es bei ihm noch nie gesehen habe...

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#8 Beitrag von Anuleb » Freitag 20. März 2015, 15:24

Das Paradoxe an der ganzen Situation ist doch, dass Russland von Faschisten regiert wird, welche überall in der Ukraine Faschisten sehen, und gleichzeitig alle Faschisten in und um Europa herum unterstützen.

Und aus der russischen Sicht der Dinge schaut es halt so aus, dass der eigene Faschismus als guter und notwendiger Patriotismus verklärt wird, der ukrainische Faschismus ein von den USA, der EU, dem CIA und sonst wem gesteuerter schlechter und bekämpfungswürdiger Imperialismus ist, wohingehend der von Russland unterstützte europäische Faschismus nützlich ist, um die EU, USA und wen sonst noch zu schwächen oder gar zu spalten. Woraus dann eigentlich die Frage resultieren müsste, wieso und warum Russland die relativ unbedeutenden europäischen Faschisten unterstützt, gleichzeitig aber die absolut unbedeutenden ukrainischen Faschisten als Grund allen Übels darstellt.

Irgendwann steigt man dahinter, dass hinter all dem Wirrwarr die russische Propaganda steckt, welche nicht im geringsten an der Wahrheit interessiert ist, aber durch ständiges Wiederholen der eigenen widersprüchlichen Unwahrheiten diesen den Mantel der Wahrheit anziehen, mindestens jedoch die eigentliche Wahrheit relativieren wollen. Naja, und weil es genügend sinnentleerte und inhaltslose Dummköpfe gibt, gibt es eben auch genügend, welche auf diesen Schwindel hereinfallen und ihn als wahrhaftige Weltanschauung betrachten und verbreiten. Und, wie man mitunter feststellen kann, schliessen sich Dummheit und Bildung generell nicht gegenseitig aus. Mitunter begünstigt Bildung sogar die Dummheit.

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#9 Beitrag von gunny » Freitag 20. März 2015, 18:38

Anuleb hat geschrieben:--Das Paradoxe an der ganzen Situation ist doch, dass Russland von Faschisten regiert wird, welche überall in der Ukraine Faschisten sehen, und gleichzeitig alle Faschisten in und um Europa herum unterstützen.--

Russlands Propaganda geht es lediglich darum Verwirrung zu stiften. Schließlich muß Putin die völkerrechtswidrige Annexion der Ukraine, den Abschuss eines zivilen Flugzeugs und die russische Intervention in die Ostukraine irgendwie ""rechtfertigen"" - was schon mal ein Widerspruch in sich ist. Den Krieg Russlands gegen die Ukraine lässt sich eben nicht rechtfertigen - durch nichts - weil dieser Krieg Russlands gegen die Ukraine ein neoimperialer Angriffskrieg ist.

Also nutzt Putin eine Mischung aus Verschwörungstheorie in der er die Wahrheit auf den Kopf stellt und simple Propaganda nutzt die aus Verdrehungen und aus Verschweigen der eigentlichen Tatsachen konstruiert wird.

Siehe das Propagandagesülze von Feindflieger und anderen: Substaniell haben Sie schlichtweg nichts zu sagen.


Darüber hinaus benötigt Putin für seine Russen ein tradiertes Feindbild welches einfach und verständlich rüberkommt und nicht erst groß erklärt werden muß.
Was eignet sich da besser als Faschismus - allerdings was Faschismus eigentlich im Jahr 2015 bedeutet ist den Russen überhaupt nicht klar. Das sich dabei
rechtsextreme Gruppierungen und Linksextremisten mittlerweile unter einem Dach vereinigen -- das ist das Ziel. -

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#10 Beitrag von FEINDFLIEGER » Freitag 20. März 2015, 20:33

gunny hat geschrieben:
Anuleb hat geschrieben:--Das Paradoxe an der ganzen Situation ist doch, dass Russland von Faschisten regiert wird, welche überall in der Ukraine Faschisten sehen, und gleichzeitig alle Faschisten in und um Europa herum unterstützen.--

Russlands Propaganda geht es lediglich darum Verwirrung zu stiften. Schließlich muß Putin die völkerrechtswidrige Annexion der Ukraine, den Abschuss eines zivilen Flugzeugs und die russische Intervention in die Ostukraine irgendwie ""rechtfertigen"" - was schon mal ein Widerspruch in sich ist. Den Krieg Russlands gegen die Ukraine lässt sich eben nicht rechtfertigen - durch nichts - weil dieser Krieg Russlands gegen die Ukraine ein neoimperialer Angriffskrieg ist.

Also nutzt Putin eine Mischung aus Verschwörungstheorie in der er die Wahrheit auf den Kopf stellt und simple Propaganda nutzt die aus Verdrehungen und aus Verschweigen der eigentlichen Tatsachen konstruiert wird.

Siehe das Propagandagesülze von Feindflieger und anderen: Substaniell haben Sie schlichtweg nichts zu sagen.


Darüber hinaus benötigt Putin für seine Russen ein tradiertes Feindbild welches einfach und verständlich rüberkommt und nicht erst groß erklärt werden muß.
Was eignet sich da besser als Faschismus - allerdings was Faschismus eigentlich im Jahr 2015 bedeutet ist den Russen überhaupt nicht klar. Das sich dabei
rechtsextreme Gruppierungen und Linksextremisten mittlerweile unter einem Dach vereinigen -- das ist das Ziel. -
Bist du einfach nur behindert - oder siehst du schlechthin nicht,daß für das ukrainische Volk nichts passiert???

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#11 Beitrag von Dicker » Freitag 20. März 2015, 21:48

Na wer Behindert ist steht ja ausser Frage [smilie=fool.gif] Gibt ja nur 2 hier im Forum die Propaganda der Russen mehr trauen als Warheiten.

In der UA sind viele Probleme zu lösen das ist ja auch unbestritten ,aber diese brauchen auch Zeit . Es geht nicht von heute auf morgen.

Die UA kämpft an allen Fronten wird aber massiv behindert von Lügen und Propaganda was von aussen eindringt. Die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit was die Bürger haben wollen wird kommen da bin Ich sicher,aber der Nachbar hat kein Interesse daran weil er seinen Einfluss verliert und seine Marionetten versagen würden. Der Nachbar träumt von alten Zeiten nur die Welt dreht sich schneller als man denkt. Ukrainer wollen endlich unter der Knute frei sein und Ihr Leben selbst bestimmen.Es ist schon bemerkenswert was Sie alles machen um dieses zu erreichen. Sie stehen Seite an Seite zu Ihrer Überzeugung und zur Not auch auf Konfrontation zum Agressor.
Aber dazu fehlen euch 2 ja der Sachverstand und auch der Mut. DANCE
[smilie=ukr_prapor] [smilie=ukr_prapor]

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#12 Beitrag von Malcolmix » Freitag 20. März 2015, 21:50

Dicker hat geschrieben:Na wer Behindert ist steht ja ausser Frage [smilie=fool.gif] Gibt ja nur 2 hier im Forum die Propaganda der Russen mehr trauen als Wahrheiten.
Hmmm. Ich zähle da mehr als 2. Kleine Hilfe:

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#13 Beitrag von Malcolmix » Freitag 20. März 2015, 21:56

Dicker hat geschrieben:In der UA sind viele Probleme zu lösen das ist ja auch unbestritten ,aber diese brauchen auch Zeit . Es geht nicht von heute auf morgen.
Und jetzt auch inhaltlich. Es geht um etwas anderes. Es geht zunächst einmal darum, daß die Ukraine überhaupt weiter in der Lage ist und bleiben kann, die Probleme selbst lösen zu können. Das ist doch mittlerweile mehr als unsicher, ob das noch lange der Fall sein kann.

Wenn eine Regierung bei der Lösung der Probleme im Land versagt, muß sie von neuen Politikern abgelöst werden. Durch Wahlen oder wie in der Ukraine geschehen durch eine Revolution und danach eine Wahl. Was Russland in seiner Propaganda behauptet, ist die Unmündigkeit der Ukrainer, sich selbst die Regierung wählen zu können und die Bündnisse zu schließen, die sie für richtig erachten. Und die von Dir angedeuteten Schreiberlinge halten sich ja auch für weiser als das wählende Volk in der Ukraine. Kein Wunder bei dem kümmerlich entwickelten Demokratieverständnis...

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#14 Beitrag von toto66 » Samstag 21. März 2015, 08:09

gestern gabs ein Dossier im DLF über die Ukraine.
http://www.deutschlandfunk.de/politik-d ... _id=311262

Es gab einen guten Rückblick und Einblick in die ukrainische Politik. Insgesamt finde ich das Ganze äusserst diskussionswürdig.
Eines daran habe ich jedoch nicht verstanden: der Autor erklärt eine dreiviertel Stunde lang das die ukrainische Politik ( auch heute)von den Oligarchen und ihren wirtschaftlichen Interessen bestimmt wird. Dann erklärt er das die angestrebte Anbindung an EU und NATO ein wirtschaftlicher Selbstmordkurs wäre. Begreif ich nicht, macht die Oligarchie, die da so schön beschrieben ist nun Politik, die ihren ureigenen Interessen schadet ?

Dem Bombenflieger würde ich, wenn bei ihm damit nicht explizit ein absprechen der ukrainischen Eigenstaatlichkeit und eine Rechtfertigung der russischen Invasion verbunden wäre sogar recht geben. Für die menschen ist nach dem Maidan und der politischen Veränderung noch nichts rumgekommen. Wahrscheinlich konnte man das auch nicht erwarten. Was mich allerdings sehr skeptisch stimmt ist das eseigentlich gar keine strukturell wichtige Veränderung gibt. Wahlrecht, Parteienfinanzierung, Dezentralisierung, Steuern.. die Liste liese sich beliebig fortsetzen- Und so manifestiert sich der Eindruck das es den Machteliten wie nach der "Orangenen Revolution" gelingt die sache auszusitzen und in ihrem Sinn zu gestalten.

Aber eine kleine positive Sache möchte ich doch hinzufügen: ich hab mich gestern mit einem Bekannten unterhalten, der im Lviver Stadtrat sitzt. Der erzählte mir das trotz der zugewanderten Kriegsflüchtlinge die Arbeitslosigkeit im Oblast gesunken ist und die Wirtschaftskraft im letzten Jahr um mehr als 8% gestiegen sei. Ein kleines Wirtschaftswunder. Allerdings dürfte die Abnahme der Arbeitslosigkeit auch daran liegen das die Lviver mittlerweile en Mass in Polen arbeiten.
Mein Schluss: offensichtlich profitieren die grenznahen Regionen überproportional von der Abschaffung der EU-Zölle.

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#15 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 21. März 2015, 09:52

Malcolmix hat geschrieben:
Dicker hat geschrieben:Na wer Behindert ist steht ja ausser Frage [smilie=fool.gif] Gibt ja nur 2 hier im Forum die Propaganda der Russen mehr trauen als Wahrheiten.
Hmmm. Ich zähle da mehr als 2. Kleine Hilfe:

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Der meldet sich in letzter Zeit immer seltener zu Wort. Ganz sicher ist es der , den Lügenliebhaber hier beschreibt
völlig aufgeregtes Individuums, nicht trauen sich zu Wort zu melden, um auf die Schusslinie zufällig nicht zu kommen.
ROFL ROFL ROFL

Übrigens erinnert mich das gequirlte Deutsch sehr ein einen vor längerer Zeit gesperrten Nutzer.

Kleiner Tipp für den Lügenliebhaber, an der Volkshochschule können auch Erwachsene noch Deutsch lernen.

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#16 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 21. März 2015, 09:54

Malcolmix hat geschrieben: Und die von Dir angedeuteten Schreiberlinge halten sich ja auch für weiser als das wählende Volk in der Ukraine. Kein Wunder bei dem kümmerlich entwickelten Demokratieverständnis...
Und die "Junge Welt" hilft dabei, ganz nach alter Tradition.

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#17 Beitrag von toto66 » Samstag 21. März 2015, 10:14

Ich las gerade in der "Kiev Post" einen schönen Satz. Bezugnehmend auf Putins Äusserung Ukrainer und Russen wären ein Volk steht da abschliessend:
"If Russians were indeed similar to Ukrainians, there would be no Putin."
http://www.kyivpost.com/opinion/editori ... 83954.html

Thats true.

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Re: Moskauer Freischärler Strelkow: "Ich träume von Russland in den Grenzen von 1939"

#18 Beitrag von bohne_68 » Samstag 21. März 2015, 11:20

Aber auch ihn holt jetzt die russische Realität ein:
Лавочка прикрылась: боевиков «ЛНР» больше не пускают в Россию
Quelle: http://sprotyv.info/ru/news/14948-lavoc ... -v-rossiyu

Russland fängt an, die Türen zu zu machen :-D.

Über die Hintergründe kann man sich streiten:
  • Kosten: Behandlung, Rehabilitation, etc.
  • Präsenz in der Gesellschaft: Verstümmelte Bettler ...
  • ...
Das wirkt alles bestimmt sehr motivierend auf die "Freiwilligen" :-D.

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