Kultur, Religion und Geschichte | Mykola Rjabtschuk: Die Ukraine neu denken

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Mykola Rjabtschuk: Die Ukraine neu denken

#1 Beitragvon Handrij » Mittwoch 27. Juni 2012, 20:19

So zerrissen wie die Ukraine ist zwischen Russland und Europa, so labil wird ihre politische Verfassung bleiben. Um das Land aus dem Stillstand herauszuholen, braucht es frische Denkansätze. Der 1953 geborene Mykola Rjabtschuk sucht alte ukrainische Mythen zu entzaubern und neue kollektive Sinnbilder zu entwerfen.


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Re: Mykola Rjabtschuk: Die Ukraine neu denken

#2 Beitragvon Sonnenblume » Mittwoch 27. Juni 2012, 23:47

Handrij hat geschrieben:
So zerrissen wie die Ukraine ist zwischen Russland und Europa, so labil wird ihre politische Verfassung bleiben. Um das Land aus dem Stillstand herauszuholen, braucht es frische Denkansätze. Der 1953 geborene Mykola Rjabtschuk sucht alte ukrainische Mythen zu entzaubern und neue kollektive Sinnbilder zu entwerfen.


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Mich ärgert immer sehr, wenn bei eigentlich guten Artikeln solche Fehler wie dieser hier auftreten:
1972 wurde Petro Schelest, der seit seinem Amtsantritt 1963 das Wiederaufblühen der ukrainischen Kultur gefördert hatte, als Erster Sekretär der KP in der Ukraine von Wolodimir Schtscherbitzki abgelöst. Unter diesem wurden die Moskauer Anweisungen zur Unterdrückung von Dissidenten so gehorsam befolgt, dass es zu den schlimmsten Säuberungen der Stalinzeit kam.

Hallo - ab 1972 "dass es zu den schlimmsten Säuberungen der Stalinzeit kam"?

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Re: Mykola Rjabtschuk: Die Ukraine neu denken

#3 Beitragvon Bogonag » Donnerstag 28. Juni 2012, 12:03

Doch ja, aber man sollte nicht mehr so blauäugig an die Sache gehen was russisch und Russland betrifft, wie in der Vergangenheit, was das gebracht hat, kennt man ja genau und was das bringt sieht man ja im Moment. Das herumlavieren von V.J. zwischen EU und RU ist ja schon bald eine Schmierenkomödie.

Wenn ich ein Unternehmen, eine Organisation oder ähnliches total neu strukturieren und umbauen möchte, sollte man zum ersten die alten Strukturen, die alten Fehler vor allem die Störungen welche das Unternehmen zum Umbau nötigen, beseitigen. Ergo den Status quo erst mal per Tabula rasa auflösen und die Denkansätze welche schon bestehen erst mal zum arbeiten und wirken zu bringen. Davon gibt es in der Ukraine genug, angefangen von den allgemeinen tagtäglichen Problemen in der Administration und Verwaltung bis hin zur EU-Partnerschaft. Ich sehe wenn ich in der Ukraine bin das die Ukrainer an sich mit ihrer 2sprachigkeit ganz gut klar kommen, wenn nicht die “neuen Russifizierer“ ständig mit ihren fadenscheinigen und falschen Behauptungen auf den Erhalt der russischen Sprache pochten. Das ist doch nur Propagandapolitik. Wie schon an anderen Stellen zu lesen war gibt es dazu gar keinen Anlass. Das Groß der Publikationen und Ausstrahlungen erfolgt in russisch und das ist nun mal Fakt. Also die Ukraine sollte sich selbst finden aus seinem europäischen Verständnis und seiner eigenlichen Herkunft herraus. Und es sollte sich nicht von irgendwelchen Wunschträumern egal ob literarischen oder politischen irritieren lassen. Sie ist lange und oft genug betrogen worden und sie hat sich betrügen lassen, es ist Zeit das zu ändern.

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Re: Mykola Rjabtschuk: Die Ukraine neu denken

#4 Beitragvon Handrij » Donnerstag 28. Juni 2012, 12:54

Sonnenblume hat geschrieben:Hallo - ab 1972 "dass es zu den schlimmsten Säuberungen der Stalinzeit kam"?

Da fehlt ein "seit". Das sollte man dem Redakteur anlasten, aber für den ist Stalin wohl immer noch lebendig.

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